Das ernsthafte Medienmagazin

Anspruch in Serie – moderne TV-Unterhaltung

Wir unterbrechen die aktuellen Rückblicke nun für einen aktuellen Rückblick: Die Serienlandschaft hat sich im letzten Jahrzehnt so sehr verändert wie ein Maisfeld auf einem aktiven Vulkan. Neue Serien regen immer häufiger zum Nachdenken an, während andere immerhin noch ein toller Vorwand sind, seinem Schauspielkollegen mal vor laufender Kamera den Finger in den Po zu schieben. Denn die Liberalen haben große Teile der Fernsehstudios momentan beim Fisten fest in der Hand…

Wir alle lästern ja gerne ausgiebig über die prüden Amis und machen uns lustig über dieses Volk, das Brustwarzen angeblich nur aus dem Informatikunterricht kennt („Und auf keine Erotikseiten gehen, ja, Kinder?“). Warum wir das tun, das weiß ich eigentlich auch nicht so genau. – Vielleicht haben wir einfach zu viel Zeit? Ein normaler Amerikaner ist ja im Schnitt viel zu wenig dauerarbeitslos, um über unsere Kultur („Alles voller Kirchen und Dome! Pfui!“) herzuziehen, wo immer dieses „Europa“ auch liegen mag… Doch WIR können uns gar nicht daran satt sehen, wenn wieder mal ein Fahnenschwinger durch die simple Welt des Analverkehrs strauchelt und dabei hilfesuchend zu dem minderjährigen Mitteleuropäer rüberschaut. Die Augen angstgeweitet, da er nicht weiß, mit welcher Seite der US-Flagge er seine Ehefrau denn nun beglücken soll.

Doch obwohl wir hier in Deutschland kein Problem damit haben, die penibel ausgespülte Gleitgel-Tube ganz nach oben in den Müllsack (Hihihi, „Sack“, hihihi, Kicher!) zu legen, sofern ein vollwertiger Vollmilch-Tetrapak drum herum montiert wurde, sind wir gar nicht sooo viel besser. Gut: Sicherlich ist beispielsweise Homosexualität bei uns inzwischen ein anerkanntes Thema. Teilweise steht unsere Gesellschaft dem so unglaublich tolerant gegenüber, dass ich mich nur zur Anheizung der verwandtschaftlichen Partystimmung vor Tante Tusnelda und Opa Adolf oute. Ich bin zwar nicht schwul, aber ich wollte das eigentlich immer schon mal sagen: „Mama? Papa? Ich habe einen festen Freund.“ – Einfach als Zeitexperiment, denn laut Einstein ist es ja kein Problem, dass sich die Raumzeit auch mal wie Sirup verhält. Ob in dem Raum „Ikeaküche“ oder „Ahorn-Wohnzimmer“, ist da völlig unerheblich.

„Igitt, die beiden sind ja sooo eklig!“ – „Nun hab’ Dich nicht so! Mein Onkel hat schließlich auch einen Mützenfetisch!“ – In Deutschland kein Problem: Beknackte Perücken aus Weingummi und eine Mandel-OP unter Freunden. In den USA hätte der Fotograf dieses Bild jedoch nicht schießen können. Der Grund: Es ist so weit weg und er hatte kein Geld für den Flug…

Was ich damit sagen will: Prüdetechnisch liegen die Großstädte da auf beiden Seiten des großen Salzsees wohl ungefähr gleichauf. Doch es gibt ein Fachgebiet, bei dem die Amerikaner uns inzwischen in Punkto Offenheit sogar zu überholen zu scheinen: Bei den Fernsehserien. Dies fiel mir erst kürzlich wieder auf, als ich in meiner DVD-Box blätterte und folgendes sah:

– Nip/Tuck (Drastische Sexszenen; mutige Operationsszenen; Minderjähriger überwindet seinen Hass auf einen Transsexuellen)

– Six Feet Under (eine Hauptfigur erlebt Ausgrenzung wegen seiner Homosexualität; es geht ständig um den Tod und Grenzbereiche der Gesellschaft; spürbar vom Macher vom „American Beauty“)

– Firefly (Maschinenraumtante ist lesbisch; an Bord lebt eine Prostituierte)

– Deadwood (sexistischer, mordender Barkeeper wird nicht verteufelt, aber auch nicht glorifiziert; obwohl Westernserie, fehlen dümmliche Pengbumm-Klischees fast komplett; ungewöhnlich charakterbasiert)

– Battlestar Galactica (Gut und Böse mischen sich fortwährend)

und, und, und… Man könnte hier auch „Southpark“ anführen (nicht wirklich anspruchsvoll aber oft verflixt mutig), einige Szenen aus „24“ (habe ich mir sagen lassen) und sicherlich ein paar Takes aus diesen umjubelten Emanzipation-mit-Holzhammer-Nachholserien wie „Sex and the City“ oder gar die männermordenden Housewifes mit dem Fick für’s Wesentliche.

„Ich habe gerade darüber nachgedacht, dass…“ – „Was denn?“ – „Toll, jetzt habe ich’s vergessen!“ – Manchmal etwas lahm, aber sonst ganz nett: Die „Six Feet Under“-Familie. Und das ist nicht nur die Umschreibung der durchschnittlichen Anzahl Füße, die bei den gewichtigen Gesprächen unter dem Küchentisch stehen.

Alle obigen Elemente haben eines gemeinsam: Sie waren erst ab Ende der 90er denkbar. 10 Jahre vorher hätte wohl kein (Massenmarkt-)Mensch verstanden, was „American Beauty“ eigentlich will und warum man Filme über Menschen drehen muss, die in der Dusche masturbieren. – Oder gar in einem gepflegten Mitvierziger, was Scott Bakula in seiner schwulen Kurzrolle andeutete. Und mich wundert auch noch heute, dass so manche Episode der oben genannten Serien noch nicht dazu geführt hat, dass ein paar wahnsinnige Abtreibungsgegner auf dem Weg zum Brandstiftungsseminar nicht kurz beim produzierenden Studio vorbeigerauscht sind. Oder, wie sagte es Sledge Hammer damals so treffend:

Russe: „Zielschießen auf eine Scheibe? Bei uns nimmt man dafür Dissidenten.“

Hammer: „Verstehe. Bei uns nennt man sie Liberale.“

Apropos Damals: Man sollte sich mal einen Spaß machen, sich eine beliebige Serie aus den 80ern anzusehen, nur um mal zu bemerken, was sich inzwischen so getan hat. Außer ALF und TNG waren alle damaligen Serien ja eigentlich industrialisierte Hirnzellenabtreibung. Kein Wunder, dass ich keine 1 Meter 80 geworden bin, bei dieser medialen Scheiße, bei der man uns aufwachsen lassen wollte: „Knight Rider“ war dramaturgisch gerade mal für 5-Jährige mit gültigem Hirntod-Attest. Schon nach der dritten Folge hatte ich kapiert, dass Michael auch diesmal die Dauerwelle der Woche nicht heiraten wird. Gut, geschaut haben wir das trotzdem, denn außer sprechenden Autos namens „Dudu“ und dem Westfernsehen (bei unseren östlichen Mitbürgern) gab es damals ja kaum Science Fiction.

„Kitt, in diesem Fall sind die Gauner zu weit gegangen!“ – „Benzinsteuer?“ – „Quatsch, sie haben meinen Friseur verhaftet!“ – Dank dieser Serie ist es inzwischen gesellschaftlich akzeptiert, auf Familienfeiern seine Armbanduhr zu zücken und „Hol mich hier raus, Kitt!“ zu rufen.

Das „A-Team“ (eine Art „24“ für 2,4-Jährige) mag zwar in der Rückschau irgendwie kultig sein, wäre als Neuauflage heute aber nur noch ertragbar, wenn man mit Murdock auf die selbe Schule gegangen wäre. Oder, um einen Ausschnitt aus der Wikipedia zu zitieren: „Die Bosse des produzierenden Studios monierten zu Anfang das alberne Spiel des Murdock-Darstellers Dwight Schultz und wiesen ihn darauf hin, dass Das A-Team keine Kinderserie sei. Darauf entgegnete Schultz nach eigenen Aussagen: ‚Aber natürlich ist sie das. Was dachten Sie denn?’“

Nun könnte man mir natürlich auch vorhalten, dass es heute nicht gerade weltmännisch ist, staunend vor jeder Serie zu stehen, in der ein Homo viele Staffeln lang mit erigierter Outing-Dramaturgie die Kameralinse zudampft. Aber ich gebe schon zu, dass ich noch immer erstaunt bin, welch tiefgründige Unterhaltung heute im Fernsehen möglich ist. Auch abseits der unbiblischen Schwuchtelei. Man muss nur ein bisschen im TV-Programm suchen, und schon findet man sie ganz schnell: Nämlich die Erkenntnis, dass es so etwas im deutschen Fernsehen nicht gibt oder eben gerade abgesetzt wurde.

Früher war der Kinofilm noch das Medium für Schlaumeier, die 8 mm für deutlich zu wenig auf dem Lineal hielten und „Dallas“ für eine Verpackungsfabrik für Reichenklischees. Das hat sich heute deutlich zugunsten der Serien gewandelt. Es sei denn, wir wollen „Fluch der Karibik“ und die Neuauflage von „King Kong“ wirklich für anbetungswürdige Kultklassiker der Zukunft halten und darüber die göttlich schlanke Ally McBeal vergessen.

Ist das schon wieder so lange her? Kommt mir so vor, als hätte ich das erst Gestern vergessen… Deutsche Serien hatten es auf dem internationalen Markt schon immer schwer. Und in Baden-Württemberg. – Von einer deutschen SF-Serie können wir daher wohl auch nur träumen. Wahrscheinlich ist das aber auch ganz gut so, denn „Hinter Kraftfeldern“ (eine Serie über Frauenknäste im Jahre 2064) oder „Großstadtrevier 3000“ („Auf dem Mars werden die Dinge nun mal anders gehandhabt, Herr Hauptkommissar!“) muss ich dann doch nicht haben…

So etwas wie CSI hätte es früher auch nicht gegeben. Eine Krimiserie mit (pseudo)wissenschaftlichen Anspruch, wo wären wir da denn hingekommen? In den 80ern musste man den Zuschauern noch lang und breit erklären, warum eine „Schmauchspur“ nicht das ist, was man nach einem Kneipenbesuch hinter sich herzieht. Und heute hocken die Leute vor ihren mannshohen Pixelomaten-Fernsehern und suchen am Tatort eine besonders auffällige Hautschuppe, die sie dann liebevoll „Täter-DNS“ nennen…

Schön aber: Insgesamt stirbt Doof wohl aus. „Special Unit 2 – Die Monsterjäger“ und die bescheuerte „Andromeda“ waren wohl die letzten Fürze nach dem Motto „Comic für Verwachsene“. Ich kann mich in letzter Zeit auch an keine wirklich anspruchslose Serie erinnern, die es über eine Staffel lang geschafft hätte. Vielleicht abgesehen von der Grenzdebilen-Show „Smallville“, die wohl nur durch den Superman-Bonus punkten kann. Aber wahrscheinlich MUSS das Superman-Franchise auch so miefen und piefen, als hätte Otto von Bismarck die Serie zusammen mit der Pickelhaube für Aknekranke eingeführt.

Neu ist auch, dass der Zuschauer nicht mehr mit Held & Heldin im Screentime-Megapack gelangweilt wird. Zeitsprünge, Nebenfiguren, Splitscreens, Nebenorten und überhaupt Experimente mit der Erzählweise sind heute selbstverständlich geworden. Zu TNG-Zeiten war es beispielsweise noch üblich, eine A- und eine parallele B-Story zu präsentieren. Alles andere hätte den Zuschauer ja überfordern können, schließlich kennt der Durchschnittsmensch ja auch nur 3 weitere Personen und 5 Straßen mit Namen. Doch heute gibt es teilweise 3 oder 4 Handlungsstränge, so dass eine Folge schon mal um ist, wenn 4 Darsteller gerade erst bemerkt haben, dass sich ein psychologisch ernstzunehmendes Problem aufbaut. Oder der ganze (interessant uninteressante) Alltag mischt sich sogar zu einem unentwirrbaren Knäuel an Handlungen, wie zum Beispiel bei „Six Feet Under“.

Parallele Handlungsstränge sind „In“: Während Mutter Beimer schwört, ihren Waschküchenschlüssel auf der grauen Kommode gesehen zu haben, werden zwei der Nachbarn von einem gelben Bus erfasst und mehrere Meter mitgeschliffen. Werden sie zwei Fahrkarten nachlösen müssen? Nächste Woche wissen wir mehr…

Dass Star Trek all diese Trends mit ENTERPRISE verpasst hat, muss ja nicht noch mal erwähnt werden, oder? Statt Splitscreen-Handlung (z.B. Reed am Torpedorohr, während Tucker seiner Vulkanierin die Röhre stopft) und Charakterhintergründe gab es wieder Step-by-Step für ewig Vorgestrige und Vorstellungsrunden à la: „Tag. Brite! Eher ruhig!“ – „Sajonara. Asiatin! Eher ängstlich!“ – „Hi. Schwarzer! Eher Meine-Cousine-kannte-einen-der-Produzenten!“

Nur eine Serie bereitet mir heute noch Kopfzerbrechen bei der Frisch&Frech-Unterabteilung aus der Frischkäsewerbung: LOST. – Ist das nun Placebo-Handlung für Vertrauensselige und Showlaufen für Modelagenturen („Okay, wir buchen 80% des Casts für die neue Frühjahrskollektion!“) oder Anspruch unter Palmen? Gegen letzteres spricht zur Zeit, dass selbst, wenn da einer der Figuren mal ausnahmsweise vom Baum der Erkenntnis genascht hat, das ganze irgendwie doch nach Omas alten Apfelkompott schmeckt.

Und was machen die Deutschen? „Stromberg“ (was eigentlich eine Kopie des britischen „The Office“ ist) und ein paar Orgasmus-Kommödien für den Mittwochabend. Krimimäßig ist vielleicht noch der „Tatort“ unterwegs, obwohl ich mich eigentlich weigere, etwas als „Serie“ zu bezeichnen, das Staffeln nur aus dem Laufsport kennt. – Freuen wir uns also über die Ware unserer amerikanischen Freunde.

„Das mit den Kinofilmen war doch nur eine Fingerübung für Anfänger. Wirklich interessant wird es erst, wenn wir die zweite Staffel von ‚Der kleine Hobbit’ füllen müssen!“ – Königsdisziplin für den King Kong… äh… -Macher: Im Fernsehen gelten andere Regeln. Und wo die Regel ist, da fließt auch Blut, wie jeder weiß.

Ich bin der festen und ernsthaften Überzeugung, dass wir in den nächsten Jahren noch folgendes angekündigt bekommen werden:


„Friendly Fire“: Ein überzeugter US-Soldat wird in einem beliebigen Golfkrieg eingesetzt. Als im Pilotfilm einer seiner Kameraden sinnlos stirbt, gerät er in einer Taliban-Bar in eine Schlägerei mit Bartträgern… – Besonderheiten der Serie: Die längeren Schnitte zwischen den Szenen sind rot statt schwarz und in jeder Episode wird parallel der Tag eines anderen Selbstmordattentäters gezeigt („Grüß meinen Bruder Ali von mir!“ – „Gern. Aber welchen der Alis?“)

“Cash/Love“: Das Leben dreier Huren aus der Sicht eines impotenten Icherzählers (Kabel only, Nachfolgeserie für Nip/Tuck). Als sich Mary in einen Freier verliebt, die tiefreligiöse Chantal ungewollt schwanger wird („Oh Gott. Oh Gottogott! Ist das die Strafe, weil ich am Sonntag einen Kunden hatte?“) und Kathrin plötzlich ihre heterosexuelle Seite entdeckt, gerät das Leben der drei Freundinnen mächtig aus dem Strich…

“Life is Crime“: Als der Vater des schwarzen Jugendlichen Moses Grabowski in der Bronx von einem Heroinlaster totgefahren wird, schließt sich sein Sohn einer Straßengang an. Schnell taucht er in eine Welt ein, in der Gut, Böse, Gewalt, Hoffnung und tägliche Orgien mit Bananenlikör eine faszinierende Mischung eingehen. – Doch seine eigentliche Liebe gilt Nathalie, einem geheimnisvollen französischen Mädchen, das er bisher nur aus dem Chat kennt… Besonderheit: Jede Staffel erzählt, wie Moses in der Gang einen Rang aufsteigt.


Na dann, Leute: Vorher schnell noch das Abitur nachmachen!


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Artikel

von Klapowski am 10.03.07 in All-Gemeines

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Kommentare (24)

  1. Gast sagt:

    Junger Freund ("Klapowski") !

    Kaylee lesbisch? Das wüsste ich aber. Und wie ich das wüsste…

  2. nakedtruth sagt:

    Klapowski, nur weil sie mit dem Langhaarigen da im Maschinenraum rumgeknutscht hat ist sie noch nicht lesbisch.

    Noch nicht einmal hier in Ostwestfalen.

  3. Klapowski sagt:

    Wie, habe ich das denn geträumt? Ich meine mich noch recht deutlich an etliche Andeutungen zu erinnern, dass sie mindestens bisexuell ist. Und hatte sie nicht mal was mit der Companion an Bord? Und sie repariert Raumschiffe! – Was muss man denn da noch anderes wissen, hä?

    Und a… a… außerdem hat sie mal so geguckt. So lesbisch, jaja!

    Und der Captain auch! Alle lesbisch, alle schwul, jawohl! Diese Analszene mit dem Söldner fand ich sogar so krass, dass ich davon schreiend aufgewacht bin, hihichacha! Schwuuuul! Schwuuuul!

    *sich selber die Ärmel zusammennäh*

  4. DJ Doena sagt:

    Die hat sich doch vom ersten Mechaniker der Serenity im Maschinenraum durchnudeln lassen, oder?

    Davon abgesehen war schon Cassiopeia auf der ersten Galactica eine Socialatrice: http://en.battlestarwiki.org/wiki/Socialator

  5. Gast sagt:

    so viel Rezension und dieses in nur einem Artikel …..
    Nip/ Tuck …ja Sch** warum wurde das bei Pro7 abgesetzt ???? Zu anspruchsvoll ? *muhahaa*????

    SFU….war ich früher absoluter Fan …..leider haben die versteckte Sendezeit (wer ist schon samstagabends frei und kann Serien gucken ….*hüstel*) und die Handlung , die mich immer depressiver machte , dazu beigetragen , dass ich entschieden hab: ….Danke , ich steig aus ….
    Schade eigentlich ….ich fand es zu Anfang wirklich vielversprechend

    Southpark …Ok ….seit der Debatte um den "Chef" haben sie einen Stein bei mir im Brett !!!!

    SATC…ich bin ein Mädchen und mag Schuhe ….muß ich mehr sagen ?
    Housewifes ……auch nicht schlecht , aber irgendwie nicht erfüllend , auf Dauer……..*shrugs

    "Knight Rider" wird zurzeit täglich als Überbrückung zwischen " Das perfekte Dinner " ( *eeek* die Schlampe hat nicht mal die Hundehaare aus der Tischdecke gekämmt ) und Tagesschau (*eeek* die Schlampe hat ne Frisur wie aus Hundehaaren) geguckt …..ich denke , diese 4 Minuten sind bereits zu viel an verdienter Aufmerksamkeit !!!!

    Über das A-Team möchte ich mich nicht äußern , sonst werde ich gemeuchelt …..nur vorsichtshalber für die Nachwelt …..ich finde das A-Team doaaaal doll!!!!
    Schade , dass es sowas nicht mehr gibt ….*nachdrücklichnick*…und Murdock ist irre *höhö* und B. A. hat immer Angst vorm Fliegen *hahahaha*
    schöne Serie, doch !!!! *nick* ……..wieso ist der deutsche Vorspann eigentlich so irritierend stumm ??

    Ally McBeal ??? Ja !!!!
    Mit RDJr's Weggang …….war die Sache leider gegessen …

    Also bitte !!! Nix gegen Special Unit 2 !!! Absolut sinnfreie , aber unterhaltsame SF , wann hat man das zum letzten Mal gesehen ….*grübel* bei Voy…..neeee bei Ent …nee, ja wo eigentlich ???
    Bubblegum TV , ich mochte es …..na gut , ein attraktiver Hauptdarsteller stört nicht unbedingt …..

    Lost hab ich ne Weile geschaut …….ein anderes Mitglied meiner Familie hat ne Staffel weiter tapfer durchgehalten und ist doch jetzt recht frustriert

    Stromberg finde ich mit dem Herbst einfach genial!!!!!!Ich weiß , das O. wird überall in den Himmel gelobt , davon hab ich nur eine Folge gesehen und fand es eher lahm …..

    FEEEERTICH!!!

    -must-

  6. bergh sagt:

    tach auch !

    Herr Klapowski da lagen sie aber daneben.
    Die Comapanion bedient als Kunden beide Geschlechter, Kaylee ist stoffschwul und steht nur auf Männer.
    (Die schon mal lange Haare haben dürfen.)
    Im Film Serenity schafft sie es endlich den Arzt zu ähh *hüstelN+

    Ansonsten freue ich mich schon auf dei angekündigten Serien und auf Lost Satffel 3.

    Tatort hat mit Krimi soviel zu tun wie Enterprise mit Star Trek.
    Das ist was völlig anderes.

    Ansonsten : Feine Revue ähhhhh Review.

    Gruss BergH

  7. Sparkiller sagt:

    Der hiesige Aufstand über den Lapsus von Klapo in der Recherche zeigt aber auch, welchen großen Stellenwert aber auch weiterhin die knackigen Mädels in den Serien haben.

    Da hat sich auch seit den 60ern ("Also diese bezaubernde Jeannie, die ist ja wirklich… öh… bezaubernd! *lechz*), den 70ern ("Also dieser Starsky hatsch ja einen dollen Haarschnitt! *neid*) oder den 80ern ("Habt ihr die Braut gesehen, die sich MacGyver da aus einem alten Radiergummi geschnitzt hat? *auchschnitz*) wirklich nicht viel getan.

    Aber schön fand ich die parodierten deutschen SciFi-Serien. Ich mein, die kööööönnten in der Sparte bestimmt was tolles produzieren, wenn Studios nicht gerade durch 25 Krimi-Serien, 50 Beziehungs-Komödien und 10 Volksmusik-Veranstaltungen ausgebucht wären. Wobei ich für so etwas natürlich auch gerne Gebühren zahle.

    …nicht!

  8. Gast sagt:

    Six Feet under ist die Serie, von der ich tatsächlich berührt wurde.
    Als Einzelkind mit begrenzten sozialen Fähigkeiten konnte ich mir
    hier vorstellen, wie Familie sein kann.
    Es geht um Glückssuche, Abhängigkeiten, Versagen, Scheitern, Neubeginn, Angst, Zweifel;
    die Zufälligkeit von Leben und Tod.
    Das passiert auch in anderen Serien, aber hier interessiert es mich.

    Gerade lief die Folge mit Nates Beerdigung und ich mußte weinen.
    Aber natürlich habe ich über mich selbst geweint.

  9. DJ Doena sagt:

    Die SFU Box mit allen 5 Staffeln kostet bei Ama derzeit nur 70 Euronen.

  10. Klapowski sagt:

    Raaaah! Amazon, Du verdammte Digitalbutze! Jämmerlicher Online-Aldi! Netznepper! Arschfi… klicker! Adresszeilenlutscher! Versandhure! 010011-Schweinepriester! "Nachlass"verwalter! JPG-Judas! Debiler Datenbankdemontierer! Postbotenschreck! Rabattrassist! Irrlichtender Internetkobold! Du… Duuu… Schuft!

    Warum ich mich so aufrege? Weil ich vor exakt einer Woche dort nach ewig langer Liebäugelung die Box für 97 Tacken bestellt habe. So etwas nehme ich dann aber doch persönlich, das nehme ich mir!

    Manche Sachen wollte man einfach nicht wissen… Macht es Sinn, wenn ich unseren Redaktionsanwalt, den Herrn Tigerfels, einschalte? Fühle mich gerade irgendwie so nach Schmerzensgeld…

  11. Klapowski sagt:

    Raaaah! Amazon, Du geliebter DVD-Dealer! Jedermans Sonnenscheinimitator! Quirliger Quasischatz! Liebreizgenerator! Kusshandempfänger! Fairnessverwalter! Kundenküsser! Zuckersite! Benotungswunder! Lebensabschnittslover! Eckiger Freundeskreis! Vaterersatz! Vertrauensverdiener!

    Warum ich mich so abrege? Weil ich eben gesehen habe, dass die 14-Tage-Preisgarantie ("Woanders günstiger gesehen?") auch für Amazon selber gilt!

    Manche Sachen hätte man halt doch schon viel früher wissen müssen… Macht es Sinn, wenn ich das Telefongespräch nachtäglich storniere, um die telefonischen Beratungsgebühren von Tigerfels nicht berappen zu müssen?

  12. DJ Doena sagt:

    Ähm, Dany, du weißt aber schon, dass es eine TPG = Tiefpreisgarantie bei Ama gibt? Einfach in die Bestellung reingehen und auf den TPG Link klicken, dann den Anweisungen folgen, is gar nicht schwer und leichtverdiente 30€

  13. DJ Doena sagt:

    Ahh, das war gar kein Doppelpost deinerseits. Sahen sich so ähnlich die beiden….

  14. Cronos sagt:

    Das mit Amazon ist wie mit den neuen Serien. Schön kompliziert aber niemand blickt wirklich durch.

    Übrigens haben die Leute auch früher jeden Schrott angeschaut. Nur früher wurde der Zuschauer während 178 Folgen zu-Tode-gelangweilt … jetzt wird er von den zweiundzwanzigeinhalb Handlungsfäden in den ersten fünfzehn Sekunden des Prologs zu-Tode-verwirrt.

    Die Hirnzellen sterben also viel schneller als früher ab, was dem Körper wahrscheinlich gefällt. Deshalb glauben wir die neuen Serien wären besser als die alten Serien.

    ;)

  15. Klapowski sagt:

    Ich habe die Beobachtung gemacht, dass die modernen Serien wirklich für DVD ausgelegt sind. – Teilweise werden bei Nip/Tuck, aber auch SFU bestimmte Handlungsfäden erst wieder nach 3-4 Folgen weitergesponnen. Bei einer Ausstrahlung von einer Folge die Woche habe ich nach einem Monat vieles wieder vergessen. Zumindest die Feinheiten in den Dialogen: Nach einem Monat weiß man doch da nicht mehr, ob Branda bei der Frage nach ihrem abgetrieben Baby

    a) amüsiert gelächelt hat

    b) gequält gelächelt hat

    oder

    c) gar nicht anwesend war.

    Und das Problem bei TV-Ausstrahlungen ist ja, dass man vielleicht gerade viel lieber SF sehen möchte, wenn LOST kommt (=Tragikkomödie).

    Habe durch Battlestar Galactica auch deswegen bei RTL2 nicht durchgefunden, weil ich teilweise schon wieder vergessen hatte, was eine Woche vorher passiert war:

    "Moment mal… Waren die nicht schon mal auf dem anderen Schiff, um zu besprechen, was die Frau (Name vergessen) dem Mann mit der Raufasertapete in der Fresse über den Dings gesagt hat?"

  16. Cronos sagt:

    So siehts aus. Aber nicht alles ist Kommerz-Abzocke Ultra-4-you oder so.

    Teilweise wird es wohl einfach so sein, das bestimmte Handlungsstränge über die ganze Staffel gedehnt werden um ganz einfach überhaupt mehrere Handlungsstränge zu haben. Die meisten dieser sogenannten Storybögen könnte man durchaus in 3-4 Folgen zuende erzählen. Der Grund für die heute oft unnötige Verwirrung des Zuschauers liegt schlicht und einfach in der Unfähigkeit des Geschichtenerzählers begründet.

    Und hier haben wir auch schon das Hauptproblem: Ein echter Geschichtenerzähler muss fertig werden bevor der Herzog nebst Gattin und drei Bengeln zum Abend-mit-Fingern-Essen schreiten wollen. So ein Zwang zum zu-Ende-erzählen ist immer sehr hilfreich für eine gute Geschichte.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Der Kerl mit der Rauhfasertabete im Gesicht würde die ewig labernde Tussi durch die Luftschleuse katapultieren und dann den Cylonen zeigen wie ein Selbstmordangriff aussieht. Das wäre ne gute Geschichte und vor allem KEINE TV-Serie.

    :)

  17. Raketenwurm sagt:

    Und schon wieder wird beim Thema "Schlaubergerserien" das wunderbare "Sopranos" nicht erwähnt. *grummel*

  18. nakedtruth sagt:

    Schlagt mich, aber den Handlungsfäden einer Wochenserie kann ich grad noch so folgen, ja ich versteh meistens sogar noch den finalen Gag in jeder Folge.(Anspielung am Ende auf irgendwas was am Anfang passiert ist)

    Kein Wunder mangels eigenem Leben.

    Was mich viel mehr stört ist, besonders bei SG-1, dass irgendwelche Gastdarsteller einer Durchschnittsfolge 3 Staffeln später wieder vom Stargate erbrochen werden und jeder gleich verstehen soll wer das ist.

    Noch lustiger wird es, wenn besagter Gastdarsteller gerade keine Zeit hat oder zu teuer ist und die Rolle mit Gastdarsteller Zwei besetzt wird.

  19. bergh sagt:

    tach auch !

    @naked thruth
    und dann tragen die auch noch Kleider !

    Spass beiseite:
    Das stört weshalb ich mir angeöht habe SG1 und SGA nochmal auf Deutsch als Season kompett zu schauen.
    Das hilft Bratac von Ajax zu unterscheiden.

    Gruss BergH

    P.S. Kaylee steht auf Männer !

  20. Gast sagt:

    Also wer Serien im noramlen Fernsehen und nicht auf DVD, Video, TiVo oder OnDemand guckt ist heut' selber Schuld oder hat zuviel Freizeit!

    Moderne Serien sind schon toll, aber ich fordere eine Fortsetzung oder ein Reimagining von der einzig wahren ultimativen Serie:
    SLEDGE HAMMER…

  21. Cronos sagt:

    Genau. Dem Aufruf schieße ich mich an. Einen Hammer für alle. In der ersten neuen Folge: Unser Held befragt bzw. beschießt J.J.A. und bewahrt uns so elegant vor ST-11.

    :)

  22. crysis sagt:

    Der Artikel gefällt mir, Klapowski. Ich mochte dich schon immer am meisten, wenn du es wieder mal schaffst, ein im Kern positives Fazit trotzdem noch satirisch und sardistisch zu verpacken.

    Btw, ist meine Mail nicht angekommen oder schweigst du dich aus?

  23. Klapowski sagt:

    Äh. Was für eine Mail? Etwa die, die an meine alte, seit Dezember nicht mehr gültige Adresse gegangen ist?

    Einfach noch mal an den Webmaster ähät st-enterprise.de schicken…

  24. Gast sagt:

    @ Cronos: Aber nur, wenn sie David Rasche wieder spielen lassen!

    Ansonsten: Lost NERVT! Es wird immer abstruser und schwachsinniger. Viele Fans stecken da SO tief drin, dass sie das nichtmal mitbekommen.

    Der Battlestar war anfangs wunderbar. Jetzt ist das nur noch EINE EINZIGE Soap, die AB UND ZU mal von was interessantem unterbrochen wird. Mal ehrlich, da kann ich mir doch gleich eine US-Soap ansehen. Mach ich aber nicht. Wenn ich Soap will, schau ich meiner Familie und meine Freunden zu…

    Tja, SG1 hats ja nun hinter sich. Völlig unspektakuläres Ende. Schade eigentlich! Ham sich die neuen grade richtig warmgelaufen, werden sie schon abgesetzt. Ich mag Ben Browder, hat ein Brett bei mir, mit Stein drin, seit FarScape (herrlich, wie der da immer durchgeknallt ist). 200ste SG1 Episode gesehen? Spaßige Anspielung auf Browders und Blacks alte Serie…

    Mal sehen, wie weit SGA ohne SG1 dahinter kommt. Ich finde, die können allein nicht wirklich leben…. aber evtl. dadurch, dass sich jetzt alle nur auf SGA konzentrieren….

    Festzuhalten bleibt, dass sich die Fernsehlandschaft immer weiter dem annähert, was uns vor 20 Jahren in 'Max Headroom' und kurze Zeit später in Weird Als 'UHF' (naja, da sind wir sogar schon vorbei) gezeigt wurde. Ich finde das merkwürdig. Man hatte damals die herrschende Lage persifliert und übertrieben, um zu schocken und evtl. zum Nachdenken anzuregen…. und heute ist es Realität…. und keiner ist geschockt oder denkt noch drüber nach….

    MG
    FJ

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