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„In Time“ – Das Review zur Zeitverschwendung

„Intim? Endlich mal mehr Fickelthemen bei Zukunftia, lechz!?“ – Im Ernst: Wann gab es zuletzt einen großen Hollywood-Film, der mit anspruchsvollen SF-Ideen à la „Big Brother“ (nein, nicht das mit den Assis im Container) die Massen begeistert und die Masken fallen lässt? „InTime“ hatte das Zeug dazu, dem durchwachsenen „Surrogates“ den Rang des Kurzstrecken-Tiefgründigen abzulaufen. Aber reicht es schon, eine Trailer-taugliche Idee zu haben, und danach beim Runrennen ständig auf die ArmHANDuhr (haha) zu sehen?

INFORMATIONEN:

Regie: Andrew Niccol
Jahr: 2011
Budget: 40 Mio $

Poster
Die ticken nicht ganz richtig
Inhalt: In der Zukunft altert der Körper nur bis 25, aber die Reichen können ewig leben, wenn ihre Uhr am Unterarm ständig mit frischer Lebenszeit gefüttert wird. Justin Timberlake gehört zu den „Fütterern“, also den armen, zeitgebenden Arbeitern. – Bis er eines Tages beschließt, das System mit purem Glück und fehlendem Plan anzugreifen…

Besprechung:

„Wir haben doch keine Zeit, um über die Zeit zu reden… So viel Zeit haben wir nicht!“ – Diesem besoffen vorgetragenen Satz von Deanna Troi aus ST8 möchte ich hiermit uneingeschränkt Recht geben! Und diesem modernen Klassiker (= bei der Wiederaufführung im Jahre 2113 vielleicht) gleichzeitig eine Kuckucksuhr in den Fresse zimmern. Denn das dauernde Zeit-Hin- und -Hergebuche geht einem nach ein paar Minuten derartig auf den Zeiger(!), dass man der pfiffigen Prämisse des Films ein letztes Mal einen freundlichen Klaps gibt, um gleichzeitig den Baseballschläger für alle weiteren Klapse raus zu suchen.

Alle 20-30 Sekunden wird hier das Wort „Zeit“ benutzt: „Wir haben keine Zeit; das kostet soundso viel Zeit, Überweise mir Zeit“, etzeitera… äh, etcetera… Und ungefähr einmal in der Minute sieht man Leute, die ihre Unterarme schwul aneinander schubbern, um die (WARMEN?) Mietkosten mit der Heizkostenüberzahlung zu verrechnen.

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„Oh, schon wieder Drei nach Sinn? Kinder, wie die Zeit vergeht, wenn man mal 3-4 Stündchen gemütlich auf seinen Arm starrt…“ – SPÄT-Aussiedler: Dies hier ist der Hauptdarsteller des Filmes, Herr U. Nter Arm. Ich weiß, das klingt ausländisch und bizarr, ist aber auch nur gelebtes Spießertum hinterm Gartenzaun von Hollywood…

Der Film behandelt einen wie einen unmündigen „Bewegte Bilder-Erstbenutzer“, erklärt das selbe Prozedere immer und immer wieder, suhlt sich in seiner coolen Grundidee wie eine Sau im Schlamm und hört bis zum Ende einfach nicht auf damit, das Erklär- und Zeigeniveau kompatibel zu einem Kindertest à la „Meine erste Uhr“ zu gestalten. Man kommt sich vor wie in dem ersten Asterix-Film, als alle dauernd Wortspiele über Haare machen: „Zeit, zeitig, zeitgemäß, zeitlebens, Hoppe, Hoppe, Zeiter…“ Das ist (Achtung!) in Zeiten erfolgreicher HBO-Serien, die mehr Hauptfiguren als ein Sekunderzeiger Felder auf dem Ziffernblatt kennen, einfach nicht mehr… zeitgemäß.

Wie soll das alles gehen? Ohne zentralen Server oder sonstigen Sicherheitsmaßnahmen wie PIN/TAN oder einem popeligen Passwort (wobei: Am Ende gibt es eines, das NATÜRLICH ein Geburtsdatum einer wichtigen Person ist) wird hier anarchisch die Zeit verschoben, bis die Glaubwürdigkeit das… Zeitliche segnet. Klar, man möchte mehr erfahren, wie eine Währung dieser Art funktioniert, aber die Details sind derartig mies erklärt, dass man das Gefühl hat, hier hätte man sich auch Kohlköpfe überreichen können („Hast du keine Kohlköpfe mehr, stirbst du!“ – „Schnell, 13 und einen Bollerwagen, sonst geht mein Kind drauf!“). Überweist einen einem anderen seine Lebenszeit, so bekommt das keine Bank, keine staatliche Institution, keine künstliche Intelligenz oder wenigstens ein Quittungsdrucker im eigenen Heimnetzwerk mit. Munter und ohne nachträgliche Kontrollmöglichkeit kann hier geraubt, erpresst, gehehlt, verschoben, verschleiert und jedem Wirtschaftsprüfer somit ein langer Sabberfaden beschert werden.

90% der Probleme im Film wären gar nicht möglich, wenn es nur so etwas wie eine simple zwischengeschaltete WLAN-Instanz gegeben hätte. Selbst die Hüter des trotteligen „Kommste heut‘ nicht, stirbste Morgen“-Systems hatten keine ZEIT (gnaaa!), so etwas wie Daueraufträge zu erfinden. Das gipfelt dann darin, dass einer der Timekeeper (heißen Wirtschaftskriminologen bei uns auch „Moneykeeper“?) 5 Minuten vor seinem Ablauftermin mühsam per Funk in der Zentrale seinen „Tagessatz“ erfragen muss. Wobei dieses Gesellschaftssystem hierbei sofort selbstmörderische Tendenzen offenbarte: „Nee, wartet, Zentrale! Muss vorher noch eine 10-minütige Verfolgungsjagd durchstehen!“

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„Hach, es geht doch nichts über einen gemütlichen Sonntagsspazier-Run, nicht wahr, Liebste?“ – „Oh ja, Schatz! Hör nur, wie hübsch die Vöglein hyperventilieren!“ – Zeitzeugen ohne Zugfahrkarte: Der Film bemüht sich redlich, Tempo und Spannung zu erzeugen, indem ständig Pflastersteine zusammengetreten werden. Die gewollte Gesellschaftskritik bleibt hierbei jedoch in einem der stinkenden Turnschuhe stecken…

Kein Zweifel, DIESE Dystopie hat den tiefenpsychologischen Wunsch, GUT zu werden und sich selbst überflüssig zu machen. Anders ist es nicht zu erklären, dass man in einer Bank geraubte Zeitkredits (Bits und Bytes, wohlgemerkt!) nicht staatlich zurückbuchen kann, wenn dies systemrelevant wird. Da ist mein Girokonto deutlich weiter, aber ich lebe ja auch in der hippen, technologisch krass seienden Gegenwart, nicht in Fred Feuersteins Drehbuchträumen einer düsteren Zukunft. Es gäbe noch unzählige Beispiele mehr, wo die Intelligenz des Zuschauers beleidigt wurde, zum Beispiel beim Tod der rennenden Mutter zu Beginn (Stichwort: 2 Zentimeter zu weit bis am „rettenden Kleingeld“). Ich fühlte mich sogar SO beleidigt, dass ich es dem Film fast „Deine Mudder“-Witze zurück gegeben hätte.

Aber warum sich über Leute aufregen, die selbst mit am Hintern transplantierter Kloschüssel zu doof zum Kacken waren?

Locker rausgekramte Beispiele: Man scheint hier noch niiiie etwas von Selbstmord durch das Verschenken seiner eigenen Zeit gehört zu haben, ein normaler Händeschüttler mit einer anderen Person kann einem zum toten Mann machen („Tag, Chef. Ich muss gerade dran denken, dass ich jetzt schon 30 Jahre in ihrer Firma… Äh, Chef? Tot?“), Banken sind durch die praktische „Einpark-Dünnglasscheibe“ quasi so leicht auszurauben wir ein McDrive aus Styropor und Frauen rennen auf 15 Zentimeter großen Nadelabsätzen den ganzen verfickten Film über herum, als wären sie in Turnschuhen unterwegs. Davon zu schweigen, dass es nach einer durchrannten, durchfickten und durch-Sorgen-gemachten Nacht immer noch so aussieht, als hätte man der weiblichen Hauptfigur zwei große Kajal-Nullen um die Augenhöhlen aufgemalt. Etwa auch so etwas wie eine Uhrzeit?

Wir sehen desweiteren auch nicht die Erfinder/Verwalter des Systems oder wie es genau mit der DNA gekoppelt wird (im Mutterleib oder was?!), wir sehen keine Herrscher, sondern nur reiche Bonzen(darsteller), niemanden von Interesse, der das System verteidigt oder stützt, ja, nicht mal die sonst üblichen bekloppten Wissenschaftler, Hacker und sonstigen USB-Magier, die mal die eine oder die andere Seite vertreten. Gerne hätte ich auch clevere Details gesehen: Wie Todkranke ihre Restzeit gegen Naturalien versteigern, Menschen versuchen, ihre Leuchtarme zu „pimpen“ (Tattoos) oder zu verstecken, vielleicht auch vor sich selbst (= Angst vor der Info, wann man sterben muss) oder Leute, die für viel „Geld“ zu Scharlatanen gehen, um sich ihren Arm hacken/entfernen zu lassen. Halt etwas mehr als das, worauf man spontan beim Schreiben kommt.

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„Tag, ich bin der Hauptdarsteller! Lassen sie mich bitte bei meinem ERSTEN Casinobesuch SOFORT und sehr HOCH gewinnen!“ – „Tut mir sehr Leid. Die Herren James Bond und Bud Spencer haben vorhin bereits die Bank gesprengt.“ – Zeit im Glück: Gleich wird wieder mit den grünen Armen nach Pfennigen… äh… spendablen Eintagsfliegen gesucht. Ermüdender als beim Pokern Jack ständig eine rote 7 zu würfeln, ehrlich jetzt!

Meiner Meinung nach benutzt der Film die Tatsache, dass man mit 25 Jahren mit dem Altern aufhört, auch nur als Ausrede, um junge Menschen zu zeigen, die in ihrer schnöseligen Schniegeligkeit fast schon wieder potthässlich aussehen. Die Story hätte auch mit 40- oder 50-Jährigen ganz genau so (nicht) funktioniert. Justin Timberlake bleibt ebenfalls so blass wie ein weißes Ziffernblatt und weckt mit seiner noch blasseren Begleiterin nur die Emotionen, die der Film selber auszulösen vermag: Ekel, Ungläubigkeit, Langeweile. (Spoiler) Da ist es fast schon folgerichtig, dass der nazijackentragende Oberpolizist am Ende einfach blöd umfällt, da zu doof zum Uhrlesen, siehe dazu auch weiter oben..

Zum allem Übel habe ich nicht mal kapiert, warum genau das System am Ende kollabiert ist, warum die kostenpflichtig passierbaren Zeitgrenzen nicht einfach gesperrt oder verteuert wurden und was genau eine Million Life-for-Free-Jahre, geteilt durch eine kleine Stadt (sagen wir, 100.000 Einwohner) am Ende groooß ausrichten sollte. Aber da ist vermutlich der psychologische Effekt ausschlaggebend, den ich dem Film aber eigentlich nicht unterstellen will, gab er mir statt Psychologie eigentlich nur… Ausschlag. Und das Ende suggeriert dann auch noch, dass 2 Menschlein eine Bank überfallen können, deren Zugangsstufen alleine schon länger sind als 5 Gefängnisse hintereinander.

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„Sag mal, böser Reicher… Warum bewahrst du dein Armband mit BINÄRER Lebenszeit in einem ansonsten leeren Riesentresor auf, statt es auf Konten zu parken – und somit auch zu schützen?“ – „Heeey? Gar nicht blöd! Darf ich sie in mein Team der kreativen Dystopie-Verbesserer aufnehmen?“ – Denken essen Filmspaß auf: Wenn ich nicht gleich das Review abschließe, fange ich womöglich noch an, das bekloppte AUTOMOBILdesign (= billig beklebte Gegenwartskisten?) im Film zu erwähnen.


Fazit:

Selten bekloppte Science Fiction, die in ihrem „Men’s Health“- und „GQ“-Look so meilenweit von Dystopien wie „Blade Runner“ oder „Angriff der Killertomaten“ entfernt ist wie ein „Hugo Boss“-Anzug von einer Müllfahrer-Jacke. Diese ZEITraubende Filmwelt bleibt die ganzen ZEIT völlig unglaubwürdig (was auch in der Film-ZEITung steht, jahaa) und wird nicht mal durch stylische Action oder einen schmissigen Soundtrack aufgewertet. Im Gegenteil: Beides ist so dynamisch wie eine Sanduhr mit kleinem Korken in der Mitte. Sehr enttäuschend.

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Nach dem Ansehen ist man pleite.
Treffen sich alle murksigen Indie-Filmer zur Zeit eigentlich in der selben Stammkneipe? Oder wie erklärt es sich, daß aktuell immer soviele Streifen mit tollen Grundideen, aber im Bestenfall meist mittelmäßigen Umsetzungen aufschlagen?

Ob InTime (Zeit = Kohle), Another Earth (Erde = doppelt), Love (Mann = alleine) oder Upside Down (Schwerkraft = Umgekehrt), der Einfall macht Bock auf mehr, nach dem Ansehen ist die Seele aber leer.

Und so kann ich mich auch nur wenige Monate nach dem eigentlichen Ansehen kaum noch an irgendwas aus „In Time“ erinnern, was nicht auch in einem handelsüblichen Gangsterfilm (welcher meinetwegen in der Zukunft spielt) gepasst hätte. Aalglatte Typen, Reichtum ohne Moral und sonstiges Gedöns aus die Indie-Filmzutatenkiste hätte wirklich auch so funktioniert.

Fazit: Ich wäre sehr dankbar, wenn mal jemand die Einstellung der Filmemacher aus der BladeRunner-Ära wiederfinden würde. Wo ein tolles Konzept auch noch mit interessanten Figuren mit Tiefgang verknüpft wurde und die Optik jenseits von blankgerendetern Schleimgesichtern existierte.

Wertung: 4 von 10 Punkten


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Artikel

von Klapowski am 01.05.13 in Film-Review

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Kommentare (5)

  1. Jabba sagt:

    Es gibt da immer mal wieder Darsteller, die lösen bei mir pauschal Krätze aus. Meist sind es ehemalige Schnulzensänger oder -schauspieler, die sich entschlossen haben, jetzt mal seriös zu werden.
    Jonny Depp oder Leo Caprisonne waren darunter, beide haben sich jedoch ihre Sporen verdient und so kam ich gar nicht umhin, beide schauspielerisch zu rehabilitieren.
    Beim Justin ist der Fall anders. Den fand ich schon so richtig scheisse als er nur Sänger sein wollte. Sein unvermeidbarer und alternativloser Wechsel ins Schauspielfach kam zwar mit dem üblichen Kotzreiz daher, konnte aber durch den Trailer zu InTime nur gesteigert werden, und das ist eher selten. Ich möchte dem nicht mal die Chance geben, sich zu beweisen. Da schau ich lieber 5x hintereinander „Barb Wire“ an als einmal „InTime“. Dank der Scheisse-Referenz hier habe ich also gewichtige Argumente gegen diesen Streifen, sollte meine Frau sich den mal bei Lovefilm ausleihen und meinen Payer damit beschmutzen wollen.

  2. Nachdenker sagt:

    Für mich hat der Film mindestens eine 8 verdient weil er im Stil klassischer Star Trek Folgen aktuelle Mißstände in einer Science Fiction Story verpackt anprangert.

    Der Film erfaßt meiner Meinung nach im Großen und Ganzen was heute schon in gewisser Weise stattfindet. Anstatt Lebenszeit ist das Medium mit dem Druck ausgeübt wird allerdings Geld. Es gibt global eine Entwicklung hin zu Lohnsklaverei. Dabei werden mittlerweile teils Löhne gezahlt die nicht mal ausreichen um die fundamentalsten Bedürfnisse zu decken. Löhne die weit unter dem Existenzminimum liegen sind mittlerweile nichts besonderes mehr. Im Film wird diese existenzbedrohende Arbeit real existenzbedrohend da der Verdienst Lebenszeit ist und der Zwang besteht mindestens 24h am Tag zu verdienen. In Realität und Film wird es aber durch sinkende Löhne und hohe (reale) Inflation für die „Normalverdiener“ immer schwieriger das Notwendigste zusammenzukratzen. Die Arbeitnehmer rennen wie der Hamster im Laufrad um von Tag zu Tag zu überleben und haben entsprechend keine Kapazitäten und oft auch Möglichkeiten Ihre Situation zu überdenken und eine Zukunft zu planen. Sie werden entmenschlicht.
    Für viele Konzerne sind Menschen nur noch ein Kostenfaktor und werden unter menschenunwürdigen Bedingungen teils schlimmer behandelt wie wertvolle Maschinen. Im Gegensatz zur Realität ist das im Film ein offen akzeptierter Fakt. Wenn am nächsten Morgen die Toten auf der Straße liegen, die es nicht geschafft haben Ihre 24h zu verdienen, dann ist das eben „normal“.

    Gleichzeitig etabliert sich aber eine Elite die millionenfach mehr „verdient“ als zum überleben notwendig wäre und das eben oft durch menschenverachtende Ausbeutung von Arbeitnehmern. Da wird dann dann in absurder Weise im Luxus geschwelgt und für viele hat dieser Reichtum auch heute (durch bessere medizinische Versorgung) lebensverlängernde Wirkung (Die Herzinfarkte bekommt eher das „mittlere Management“). Im Film kann man dann eben unsterblich sein.

    Sehr nah an der Realität ist auch eine Szene relativ am Ende, als sich herausstellt, das die Reichen Zeit/Geld für die Armen bewußt knapp halten und den Fluß der Währung überwachen und Steuern. Das machen die Zentralbanken und Staaten über Zinsen, Inflation Steuern und Abgaben schon heute und da ebenfalls zu Lasten der weniger begünstigten und zu Gunsten der Wohlhabenden.

    Alles in allem hat es mich gewundert das ein derartig offen gesellschafts- und systemkritisches Drehbuch überhaupt verfilmt wurde.

    Der Film ist meiner Meinung nach stimmig und gut inszeniert. Die Welt und die Geschichte passt. Das war mir auf IMDB eine 9 wert.

    • schoenerAndi sagt:

      Da muss ich dem Hörrn Kritiker fast ein Lob aussprechen: der hat mit „anspruchsvollen SF-Ideen“ nur 2 1/4 Wörter gebraucht, um das zu sagen, was Du in einer Doktorarbeit beschreibst. Die Grundidee des Films ist toll, aber dann kommt das Problem, nämlich der eigentliche Film, denn er macht nichts draus. Die ganze Robin Hood Geschichte ist nicht neu und nicht gut erzählt.

  3. bergh sagt:

    tach auch !

    Ich muß da Nachdenker zustimmen. Auch wenn der Film kein Burner war, so war er besserals 6 vielleicht sogar eine 7 wegen der guten Grundidee.
    Nun mag ich auch Kullerauge Seyfried und Justin T. hat jetzt nicht sooo genervt.
    Alles in allem hat er das sogar ganz nett gemacht.

    UNd ähnlich wie nachdenker kam mir die Idee mit dem Geld und dem künstlich knapp halten (Miondestlöhne, oder weniger, Harz 4 , Steuern und gebühren) ebenfalls beim Ansehen des Films. Und damit hat er doch schon einiges erreicht.

    Also wir stimmen darüber ein, dass wir nicht übereinstimmen.

    Gruss BergH

  4. Das Bo sagt:

    Ich stimme den Vorpostern ebenfalls zu:
    Richtig geile Grundidee, aber die Umsetzung leider nur durchschnittlich (mit unterdurchschnittlichen Schauspielern). Wobei die Ansätze, was in einer solchen Gesellschaft „möglich“ wäre, schon gut waren.

    Hach, so ein Grundthema in den Händen von Nolan oder ….

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