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Wii – Das Streichelhammer-Review!

Sicher: Wir beschäftigen uns hier normalerweise mit Filmen und Serien. Doch nicht immer interessiert mich die neueste ENTERPRISE-Folge (muss mal im Phantasten-Wunderland nachfragen, wann die kommt), die coolste DS9-Episode oder das hippste Gerücht zu Star Trek 11, ach was: 12! – Manchmal will man einfach nur eine neue Spielkonsole ausprobieren und darüber schreiben. Ihr habt doch wii-rklich nichts dagegen, oder?

Wii! Wii!

Wii are the Champions! Wii will rock you! Wii-tz komm raus, Du bist umzingelt!

So… Habe ich jetzt alle Wortspiele untergebracht, die in den Medien derzeit verbreitet werden?

Nachdem im Internet wilde Gerüchte über Konsolenkäufer kursieren, die am Launchtag ihrem Namen eben nicht alle Ehre gemacht haben (eben KEIN Gerät erhalten haben), melde ich mich unverprügelt, unangebrüllt, aber dafür nicht sehr ungehalten bei Euch zurück.

Doch zuerst ein Rückblick: Wie toll sollte mit der neuen Konsole von Nintendo doch alles werden? Menschen, die mittels Fernbedienungs-Controller auf dem Bildschirm Blumen pflücken, auf virtuelle Klingelknöpfe drücken („Wii are Zeugen Jehova“ für 29 € von THQ), im digitalen Altenheim Abwischbewegungen vollziehen oder in „Nintendosoft Flight Simulator 2007“ einen Hubschrauberpropeller in Echtzeit simulieren. Was in einem so warmen Winter durchaus ein ventilatorischer Willkommensgruß an andere Mitbewohner sein kann…

Und was hat man sich auf Zelda gefreut! Seit einem Jahr gehe ich nur noch in`s Büro, um meinen Kollegen mein Herz(teil) darüber auszuschütten, dass mein nächtliches Bombenlegen an öffentlichen Briefkästen kein Ersatz für einen Link ist, der sich einen Geheimgang zum Kieferchirurgen freibombt. Verzeihung… Der letzte Halbsatz war ein SPOILER zu dem neuesten Ableger „Twilight Princess“. Diesbezüglich mussten wir Internet-Zeldaianer ja bereits einige Erfahrungen machen… Nach zahlreichen Trailern, Storyeinsichten und Testberichten haben sich viele jetzt das Spiel ja nur noch zugelegt, weil sie 59 Euro für ein Angel-Minigame noch gerade für angemessen halten.

Wii are im Wurmloch? Die grelle Farbgebung scheint Teil der Marketingstrategie zu sein. Oder Problem eines Urheberrechtproblems, dem auch wir mit jeglichen unserer Vorder- und Hintergrundfotos zum Opfer fallen könnten. Jedenfalls ist das rechts die Konsole. Aus irgendeinem Grund hat man beim Größenverhältnis „Gerät“ und „Controller“ exakt das Verhältnis „PS3“ zu „Wii“ eingehalten.

Ich schwing mein Ding nun seit Gestern, nachdem es im Karstadt meines Misstrauens zu tumultähnlichen Zuständen gekommen sein muss. So verfolgte ich folgendes Gespräch unter zwei Verkäufern-Überresten: „Das machen wir aber nicht mehr, oder? Das geht so nicht, mit den Vorbestellungen! 30 Kunden mussten wir schon wegschicken.“ raunte da einer wirklich zum anderen, woraufhin der andere den völlig von mir erfundenen Kommentar „Ja, aber sorgen machen mir eher die, die wir NICHT wegschicken konnten. 70 Leute mit Decke und Campingkocher unter der Rolltreppe, das kommt auf Dauer sicher nicht gut…“ in das süße Ozon des Vorabglücks absetzte.

Nun, mit „Zelda“, das mit geschätzten 176,2 % Wertungsdurchschnitt in diversen Fachmagazinen und Fach-I.P.s zu Buche schlug, mit „Wii Play“ und „Wii Sports“ und einem schneeweißen „Kauf doch gleich auch einen iPod“-Karton durfte ich zur Kasse stapfen. Wir Vorbesteller lassen uns da ja nicht von weniger privilegierten (aber dafür umso südländischeren) Zeitgenossen aus der Ruhe bringen, in die uns irgendein Endorphin-Abfallprodukt nach 57 Stunden Dauervorfreude gebracht hat.

Beim Aufbau konnte ich gegenüber einem mir näher bekannten Frauenzimmer auch gleich mit meinem vorab erworbenen Fachwissen glänzen: Nein, die dünne Sensorleiste ist nicht der Controller, weswegen das Ding nicht geschwungen oder gar in ein knacksendes Rieseln versetzt werden muss. Das Scart-Kabel hat nichts mit Go-Scarts zu tun (ein bekanntes Autorennen unter Analphabeten) und Strom benötigt selbst heute noch die neueste Spielekonsole…

Wii in der Werbung: Besonderer Wert wird stets auf die detailreiche Abbildung der Jeanstextur der weiblichen Models gelegt. Grafisch hätte die Konsole zwar weitaus mehr drauf als in den ersten Spielen gezeigt, jedoch stinkt sie gegen Xbox360 dann doch mächtig ab. Aber wenigstens können WIR den üblen Geruch zweihändig und interaktiv fortwedeln. – Hier sehen wir übrigens 4 Freunde, die schon bald nicht mehr miteinander sprechen werden. Ist mit – versehentlich – eingeschlagenen Zähnen ja auch eher schwierig.

Das Spielerlebnis unterscheidet sich tatsächlich erheblich von bisherigen Konsolen, die ich nachträglich sogar in Con- oder gar Anti-Solen umtaufen möchten, da wii ja gerade mit Wortspielen so frei mit der Hand sind. Die übrigens bei mir ab jetzt dauerbesetzt ist. (*mit Controller auf Tastatur herumhack*). Nachdem ich früher Minispielen ja eher kritisch gegenüberstand, muss ich nun zugeben: Nichts macht mehr Spaß, als 19 Stunden Billiard zu spielen, bis die eigenen Augen ganz tief in ihren Höhlen eingelocht werden. „Laser-Pong“ macht mit schnellen Handbewegungen und Winkelveränderungen aus dem Handgelenk sogar noch mehr Spaß als das Original! Und das will nicht mal was heißen, denn das war seit 20 Jahren so ziemlich das ödeste, das man spielen konnte!

Tatsächlich ist es erst mal nicht sehr gewöhnungsbedürftig, den Zeiger mit sparsamen Handbewegungen auf dem Bildschirm auf und ab, hin und her zu bewegen. Ähnliches gibt es bereits auf dem PC, trägt den Namen eines Nagetieres und erfreut sich trotz dieser eher uncoolen Bezeichnung großer Beliebtheit bei Killerspielern und textverarbeitenden Betrieben. Doch sobald ein Spiel dreidimensionale Bewegungen erfordert, ist man erst mal durch den Wind. Genauer: Südwestlich, Golfplatz 5, Stärke 3. Dies widerspricht im ersten Moment dem eingefleischten Computereisten, da dieser eher selten seine Maus im Tisch versenkt (bei manchen Ikea-Möbeln ja theoretisch möglich) oder das Zeigegerät auf Höhe des Nasenflügels hält.

“Wii hate this Grafik!”, so sagen es Kritiker mit viel Spaß in den Backen. Jedoch bekommt man von der „Pixelpracht“, die hier gerne mit einer Pracht Prügel verbunden werden darf, sowieso nichts mit, wenn man nach 10 Minuten pumpend auf dem Rücken neben dem Fernseher liegt. Von daher kann die Grafik als „schlicht, aber gelungen“ betrachtet werden. Wenigstens kann sich die Konkurrenz hier nichts „abgucken“…

Das alles macht ja so einen Spaaaaß! Nicht nur fehlende Gliedmaßen bei Kriegsopfern (*Plumps* – „Controller putt!“), sondern auch jeder eingewachsene Fingernagel findet dank der sensiblen Übersetzung seinen Weg in die Bewegungsanimation! Je nach Spiele-Sensibilität kann das kleinste unwillkürliche Zucken spielentscheidend, wenn nicht sogar äußerst belustigend für andere sein. Was das angeht, bin ich aufgrund des jahrelangen Konsums schlechter Star-Trek-Folgen leider eher auf der spastisch zuckenden Seite des Lebens .

Während man beim Kegeln eine eher ruhige Kugel schiebt und Baseball trotz dauernder Schlagbewegungen eher erholsam ist, da einen die kruden Gaga-Regeln nur 2 Minuten im Spiel halten, ist Boxen und Tennis eine eher schweißtreibende Angelegenheit. Wenn nicht sogar „scheißtreibend“, denn einen gewissen verdauungsfördernden Effekt kann ich nach einer Stunde Jump&Run um’s Sofakissen nicht verhehlen… Auch, wenn es mächtig Laune hagelt, einen zarten Comicjüngling in einen handelsüblichen Axel umzuformen, so ist das ständige und beidhändige Decken, Ausweichen und Zuschlagen doch sehr anstrengend. Dies muss natürlich nichts Schlechtes sein, es sei denn, man ist Besitzer zerbrechlicher Wohnzimmereinrichtung oder eher rutschiger Socken. Tatsächlich hat sich bei mir schnell das Spielen mit Gummistiefeln durchgesetzt.

Ich erwarte aber sowieso noch allerlei Zusatzperipherie für das Gerät, wie z.B. Schuhe mit Bewegungssensoren. Sollte jemals eine Umsetzung von World of Warcraft auf dem Wii erscheinen, ist durch die bloße Fortbewegung in der Spielewelt eine potenzielles Abnehm-Volumen von bis 60 Kilo denkbar. Wog man sogar vor der Wii-Anschaffung schon weniger (zum Beispiel, weil man ein 7-jähriger nicht-Amerikaner ist), bekommt man die Kilo-Differenz vermutlich von Nintendo ausgezahlt. Aber bitte als „Wii-Points“, mit denen ich mir die ganzen alten Spieleklassiker herunterladen kann: „Mario Bros.“, „Donkey Kong“, „Zelda“ und vielleicht auch mal irgendein Nicht-Nintendo-Spiel. Ich werde diesen Artikel updaten, sollte mir von dieser Seite ein denkwürdiger Klassiker in den Sinn kommen…

„Wer Wind säät, wird aus-sehen…“ – Mit dem Betriebssystem der Konsole, das ebenso schlicht wie übersichtlich ist, kann man sich selbst nach seinen Wünschen verwirklichen. Auf diesem Bild seht ihr beispielsweise mein wahres Ich. Negativ an der ganzen Sache: Es gibt keine Pumps im Charakter-Builder…

Und, was auch noch gesagt werden muss: Nintendo ist der Siegmund Freud unter den Videospielhanseln! Dieser Firma gebe ich gerne Geld, da ich von ihr tiefenpsychologisch so zuvorkommend durchgeknetet werde, dass ich schon nicht mehr weiß, wo (Arm-)oben und (Arm-)unten ist! Die Möglichkeit, sich mit dem „Mii-Kanal“ digitale Ebenbilder von Familienmitgliedern, Freunden und sich selbst zu schaffen, sieht auf Bildern billig und kindisch aus, jedoch macht es selbst Christen einfach einen Heidenspaß, Klapowskis Zwillingsbruder im Boxkampf zu verdreschen. Oder ihn in einem völlig anderen Minispiel plötzlich als Zuschauer zu entdecken. Gerade für weibliche Wii-Spieler eignet sich dieses Detail hervorragend, um diese mit der Tatsache, dass ich nicht nur im Internet, sondern neuerdings sogar in Videospielen auftrete, zu verunsichern. Dies ist auch dringend notwendig, um Busenträgerinnen (wortwörtlich) vom Golfschläger „loszu-eisen“.

In einer unbeobachteten Minute konnte ich tatsächlich ZELDA im sanft glimmenden Schacht versenken. Alleine der Vorspann lässt den Körper vibrieren, das „Wie schööön“-Hirnzentrum erschüttern (das von Forschern mit Hilfe von Zelda-Spielen demnächst lokalisiert werden soll) und weibliche Zuschauer gähnen: „Ist das ein Spielfilm??“ – Nein, ist es nicht. – Doch! Ist es doch! Kennst Du Herr der Ringe? Ungefähr so was ist das, nur nicht so schrecklich langatmig und öde. Und wenn Du bei Zelda Bonusmaterial haben möchtest, kaufst Du Dir das für digitale Rubine im Spiel und nicht für reale Kröten beim lokalen DVD-Dealer.

“Boah, Du hast leere Flaschen, Kürbiskerne und ein olles Holzschwert? – Boaaah, cool! Darf ich in der Schule neben Dir sitzen?“ – In der Welt von Zelda wird nichts weggeschmissen. Nur dort kann man mit Gummibändchen und Tetrapaks noch die Welt retten… Bisher habe ich mich noch nicht im Spiel eingefunden. Vielleicht waren meine Erwartungen vom „unglaublichen Eintauchen“ für die ersten 3 Spielstunden auch etwas zu hoch gegriffen. Ich wünschte nur, es hätte mir jemand gesagt, bevor ich in Turmspringerpose am Fernseher abgeprallt bin… Au.

Jedoch muss ich zugeben, dass ich mich nach 24 Stunden noch etwas überfordert von Zelda fühle. So viel Welt, so viel Lauf. Pferde, Menschen, Wasser, Himmel. Ich bin inzwischen einfacheres gewohnt: Ein Sklave eines kleines Balles zu sein, der in Zwischensequenzen über saftiges Grün oder staubiges Filz rollt, nachdem ich im Wohnzimmer mit einer unwirschen Handbewegung das Existenzrecht von Vasen und den eigenen Fingerknöcheln in Frage gestellt habe.

Aber Zelda wird sicherlich auch noch reinhauen. Auch, wenn ich bei diesem Old-School-Titel dann doch immer wieder vergesse, dass das Schwert ja auch mit dem Controller geschwungen werden kann. Da hat man es mit meiner mentalen Kapazität ja leichter, wenn diverse Minispiele einem alle 30 Sekunden in Schriftgröße 90 erzählen, dass man B drücken muss. Es sei denn, man soll es zwischendurch lassen. Was das angeht, ist mein Geist schon nach einem Tag auf weibliche Verarbeitungskapazität abgesunken…

Fazit: Wii macht Spaß und macht außerdem auch noch Spaß! Sicherlich sind viele der bisherigen Spielkonzepte nicht allzu komplex, weswegen es aber auf der anderen Seite auch nicht allzu… öh… komplex ist. Erwähnte ich auch schon die Wortfindungsschwierigkeiten nach 2 Stunden Angelspiel mit bunten Papierfischen in Vorschul-Optik?

Die Zweispielermodi sind außerdem bisher das beste, was ich seit „Sex Real“ kennen lernen durfte!

So, und jetzt entschuldigt mich. Ich muss Prinzessin Zelda noch mit einem Golfschläger in die Nieren boxen. Oder so.


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Artikel

von Klapowski am 09.12.06 in PC- und Videospiele

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Kommentare (13)

  1. Gast sagt:

    WIIII are Erster!

  2. Zeo sagt:

    Ich für meinen Teil bleibe der PlayStation treu. Die Konsolen und Games von Nintendo waren mir immer schon zu… nun ja… verspielt.

  3. crysis sagt:

    Schöner Bericht, auch wenn mir die "Wii are xyz" dann doch etwas zu viel waren, besonders im ersten Teil.

    Was die Konsole angeht: Wiilmaaa!

  4. bergh sagt:

    tach auch !

    Mein PC regelt, die Konsolen sind doch nur ein fauler Abklatsch.
    Unter Windows ist sowieso alles am Besten.

    Der allerbeste Mehrspieler Modus seit Gäng-Bäng Real II. :]

    Schönen Samstag noch und passt auf die Comntroller auf.
    Einige Leute sollen sich, oder andere damit schon schwer verletzt haben.

    Bilder gibt es bei YouTube und Co.
    Gruss BergH

  5. DerGraf sagt:

    Also mit besserer Grafik und einem Guten Star-Wars Spiel zum Schwertschwingen würd ich mir das Teil doch glatt kaufen.
    Aber so is mir das doch etwas zu wenig…
    mfg
    graf

  6. Zeo sagt:

    @ bergh

    Konsolen leben länger. Wenn du dir nur eine neue Graphikkarte, oder ein neues Betriebssystem kaufst, kann es schon sein, dass du ein paar Spiele aufgeben musst, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, plötzlich nicht mehr kompatibel sind, oder nur mehr unter scheuslichen Graphikfehlern laufen. Zocke selbst auf PC und Konsole, aber Erstens hat mich schon um ein paar gute Spiele gebracht.

  7. Depp sagt:

    da ist ein Wortspiel missglückt:
    «ist Boxen und Tennis eine eher scheißtreibende Angelegenheit. Wenn nicht sogar „scheißtreibend“»
    beides Mal steht da ‚scheißtreibend‘, das erste soll ‚schweißtreibend‘ sein.
    *mecker*
    außerdem schreibt man „ins“ und „ums“ ohne Apostroph! Der Fehler kommt wirklich in jedem Artikel vor!

  8. Klapowski sagt:

    Ich weiß. Aber kann mir's um's Verrecken nicht in's Hirn prügeln. Nimm's mir nicht übel. Will ja unbewusst nur mit einer deutschen Unsitte aufräumen, die Ursprünge von zusammengefügten Worten ("in das" = ins) zu verwischen. Der Mensch vergisst schließlich so schnell! damit fängt es an und später heist es dann plötzlich offiziell: "EyAlterwaswillsdu?" – Aber so extrem wird sich ja nie irgendein Mensch ernsthaft ausdrücken…

    Trotzdem überlege ich, ob ich nicht demnächst auch "Video'spiel", "Box'ring" oder "Mecker'heini" schreibe.

    Aber da gibt es für mich doch sicherlich auch was von einer der vielen Rechtschreibreform-Varianten?

  9. Raketenwurm sagt:

    Ich spiele Computerspiele vorallem deshalb, weil ich mich dabei nicht bewegen muß. So ein Wii käme mir daher nicht ins Haus.

    @Zeo
    Welche Spiele wollen denn bei Dir nicht mehr ? Bis auf das HalloDeutschland-Kartenspiel ist mir eigentlich nichts bekannt, was man unter XP nicht zum laufen bekommen könnte.

  10. Zeo sagt:

    @ Raketenwurm

    Ich hab mit einem Kumpel zusammen vergebens versucht "Need For Speed – Brennender Asphalt" unter Windows XP und mit einer GeForceFX 5950 Ultra zum laufen zu bringen. Keine Chance. Nur mit Software-Rendering kam man überhaupt mal ins Menü. Dann wäre da zum Beispiel noch "Uprising 2 – Lead & Destroy". Ein tolles Space-Ballerspiel mit guter Graphik, das aber ausschließlich unter 3dfx-Karten funktioniert. Hab ich wegwerfen müssen, als ich meine Voodoo 5 5500 in den Ruhestand schickte. Eine der besten Kampf-Flugsimulationen, die ich jemals gespielt habe (F-22 Air Dominance Fighter) läuft heute nur noch unter widerlichsten Graphikfehlern. Also auch zum vergessen. Ich könnte jetzt noch weitererzählen, aber das sind drei gute Beispiele dafür, auf welche Weise man ein gutes Game für immer durch den PC verlieren kann. Meine PlayStation-Games von 1997 und früher funktionieren alle noch und werde ich auch noch auf der PS3 spielen können.

  11. Raketenwurm sagt:

    FÜR NFS4 gibt es einen inoffiziellen Patch; Den mal ausprobiert ? Und Uprising 2 könnte man vielleicht mit einem GlideWrapper zum Laufen bringen – eventuell damit dann auch F22 (den offiziellen Patch schon probiert ?), falls man da auf Glide umschalten kann.
    Ein Gamestar-Redakteur hat übrigens in der letzten GamestarTV-Ausgabe behauptet, daß auf Vista möglicherweise Spiele wieder laufen, die unter XP nicht funktionierten. Halte ich persönlich für mehr als nur illusorisch, aber komplett abschreiben sollte man die Spiele vielleicht doch noch nicht.

  12. Zeo sagt:

    Ich weiß nichts von einem inoffiziellen Patch für NFS4. Liegt wohl daran, dass er inoffiziell ist. Uprising 2 habe ich nicht mehr. Aber ich werde mal sehen, was sich für den Rest machen lässt. Danke für die Tipps.

  13. Raketenwurm sagt:

    http://forum.needforbetterspeed.net/index.php?showtopic=4366
    – am besten immer bei Google "Spielname XP" angeben und die Texte nach Hinweisen durchlesen. Ein Besuch der jeweiligen Fanseite zum Spiel kann auch nie schaden. Meistens findet man schon irgendetwas Hilfreiches.

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