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„Spuk von Draußen“ – Review der DDR-SF-Serie (1987)

Die DDR-Kennerin, Expertin für seltsame Randgruppenfilme und Gelegenheits-Podcasterin Schildhilde hatte es irgendwann geschafft: Durch das ständige, begeisterte Erwähnen eines von ihr geschätzten „Opa Rodenwalds“ wollte ich mich näher mit diesem medialen Verwandten beschäftigen und sah mit ihr die DDR-Kinderserie „Spuk von Draußen“. Wie fast alles, was Menschen einst als Kinder gesehen haben, ist diese „Irgendwie-Science Fiction“-Serie nämlich (bitte mit 120 Dezibel lesen:) „Kuuuult“ geworden. Doch gilt das auch für Neueinsteiger und Qualitätsliebhaber?

Objektiv betrachtet (und das ist einfacher, als sich als Außenstehender in die Kindheitserinnerungen von Schildhilde hinein zu versetzen) ist die Dramaturgie so arm wie eine DDR-Kommune mit Sozialismus-Flatrate: Die drei Aliens laufen dauernd im modischen Mittelalter-Dress herum und werden ständig mit der Crew eines Filmteams verwechselt, die EBENFALLS wie der uncoolere Zweig einer Amish-Familie herumrennen. Ganz im „Das doppelte Mottenloch… äh… Lottchen“-Manier sind hier zahlreiche Verwechslungen und närrische Konversationen mit den Dorfbewohnern garantiert. Wenn z.B. die schiefzahnige Omma den offensichtlichen Einbrechern durch das Fenster hinterher ruft, dass sie noch ein Autogramm wolle, muss man den Dramaturgen von „Pumuckl“ im Nachhinein einigen Respekt zollen.

Dieser Trailer gewährt einen schönen Einblick in den Stil:


Obskur, obskurer, Obskuraner: Die Musik ist zumindest schon mal oberkultig! Aus eigener Erfarhung weiß ich: 3x in der DVD-Menü-Endlosschleife gehört und danach pfeift man mental und mundtechnisch den ganzen Tag diesen Synthesizer-Geisterbahnsound vor sich hin…

Opa Rodenwald ist wider aller Titeldefinition ohne Enkel, hat es aber dafür in Sachen Sympathiefaktor faustdick hinter den Metallohren. Was vielleicht auch an seinem sparsamen Einsatz liegt, kommt er doch wie die Mischung aus Data und Jopie Hesters verwirrte Spätedition daher. Weite Teile der 9 Episoden langen Handlung stapft das Strange-Genie durch den Wald, lädt manisch seinen Akku auf und „schwitzt“ sprudelnd zu den Füßen heraus (ein Problem, das ich auch als normaler Mensch kenne. Er lässt Nachttischlampen auf einer Lichtung schweben und tut später alles, um die Erdlinge vor den 3 Obskuranern zu beschützen, den den Menschen per erster Direktive (die vom Kasperletheater?) eh nichts tun dürfen.

spukvondraussen

„Was heißt hier ‚Rückständige Effekte‘? Ursprünglich sollte ich nur drei Lagerfeuer zum Schweben bringen!“ – Energiewende jetzt auch per Salto in der Luft gesichtet: Mittels Nachttischlampe sorgte Ro für die Kommunikation ins All. Sieht komisch aus, aber wer weiß? Vielleicht entspringt die universelle Hintergrundstrahlung auch nur einem riesigen Korkenzieher?

Allerdings nimmt die „Filmcrew im Dorf“-Nebenhandlung sehr viel Raum ein, was ich mir nur teilweise dadurch erklären kann, dass die ECHE „Draußenspuk“-Filmcrew den Handlungsstrang hier mit eigenen Erfahrungen aufpumpen wollte. Stichwort: Schlechte Kinderdarsteller und deren engagierte Eltern. Da wäre mir auch als Kind(!) etwas mehr SF lieber gewesen als Gags über den ständig delegierenden Produktionshelfer (haha) und Gesichtsverletzungen durch Pappschwerter beim Kinderarzt. – Aber wir sind hier ja in einer Kinderserie und die Zuschauer erwarten hier eventuell kein Shakespeare-Drama in 3 bis 33 Akten. Und eine reine SF-Serie wurde einem vorher ja auch nicht versprochen, kann der namensgebende „Spuk von Draußen“ theoretisch doch auch von den besoffen herumirrenden Kabelträgern ausgelöst worden sein.

Wirklich bedrohlich wirken die Aliens jedenfalls nicht, hampeln sie doch die meiste Zeit wie in der kommunistischen Variante von „Dick und Doof“ vor dem Haus herum, werden von unsichtbaren Schutzschilden abgestoßen und kämen nicht mal an einem zweijährigen Rollstuhlfahrer vorbei. Oder würden versuchen, ihn durch peinliche Klingeljagten und „Wir sind die Gasmänner“-Tricks zum Verlassen des Hauses zu animieren. Denn das ist das Ziel der blassen Blödmänner: Die Immobilie, die eigentlich ein Raumschiff darstellt, wieder an sich zu nehmen und den Hausmeisterandroiden gleich mit. Der fühlt sich bei den depperten Menschendarstellern allerdings pudelwohl (trotz des Mangels an Gefühlen, hmm?…) und kümmert sich immer wieder um die übertrieben quäkig agierenden 3 Kinder der eingezogenen Familie. Da hätte man ein paar Vokale durchaus sparen können („Ooooooh, Oooopaaaa Roooodenwaaaald!“). Aber gut, das war in der DDR vermutlich das einzige, für das man nicht Schlange stehen musste.

spuk2

„Haltet ihn fest! Dieser völlig ausgeflippte Modefreak lässt unsere Klamotten ja total hinterwäldlerisch aussehen!“ – Haltet den Lieb: Auf diesem Bild sehen wir die freundliche Zusammenfassung von mindestens 4 der 9 Folgen. Die Obskuraner haben zwischendurch übrigens auch schon mal mehr als zwei Arme, die sie aber nicht immer verwenden. Aber wer weiß schon, ob sie Opa Ro auf diesem Bild nicht gerade die Sim-Karte aus dem verlängerten Rücken holen?

Sichtlich stolz war man auf das Labor unter dem Haus, auf die auseinanderfahrbare Wäschekiste und 2-3 andere Effekte (laserstrahlschießende Hirschköpfe), die uns immer wieder gezeigt werden. Und dass die Außerirdischen sich mittels eines Bassgeigenkastens (= „Translokator“) zu ihrem Schiff teleportierten, ist maximal die ersten 5 Szenen lang kultig.

Aber all das soll nicht auf einen Verriss hinauslaufen, hat diese altertümliche Zurschaustellung von… Altertum doch mehr Herz, Mut und einmalige Elemente als 99% aller heutigen Deutsch-Serien. Sicher, die Dramaturgie ist lächerlich und die Witze unkultig, aber dieses Stück mentaler Ost-Erweiterung ragt gerade deshalb aus dem heutigen (und gleichzeitig ewig-gestrigen) Einheitsbrei heraus. Die Darsteller tragen noch so dicke Brillen wie heutige Schönlinge Muskeln am Oberarm herumschleppen, Opa Rodenwald ist trotz Arnold-Schwarzenegger-ähnlicher Dialogdichte grundsympathisch und die ganze Dorfstimmung erinnert entfernt an Astrid Lindgrens Klassiker.

Spontan würde ich sagen, dass „Spuk von Draußen“ eine Mischung aus alten „Doctor Who“-Folgen, der ZDF-Unterhaltung der 80er Jahre und diversen Inzuchtformaten (Peter Steiners Theaterstadl) ist. Also alles grundsolide und erprobte Konzepte über Leute mit Doo… Dorf. Nicht umsonst erfreut sich die Serie im Osten noch einiger Beliebtheit und hat daher vor einiger Zeit überhaupt den nachträglichen Sprung ins DVD-Regal geschafft. Ich kann mit jeder Faser meiner heute noch verfügbaren Restkindheit (98,6%) verstehen, dass einen diese Serie damals die Schuhe ausgezogen hat. Auch wenn die meisten Sequenzen auch nur Alltagsmomente wie ausgezogene Schuhe, geschmierte Brote, gemietete Häuser (ect.) beinhalten…

„Seid doch alle mal ruhig, Leute! Wie sollen wir denn sonst hören, ob Isaac Asimov sich im Grabe herumdreht, wenn er diese Neuverfilmung von ‚I, Robot‘ mitbekommt?!“ – Leicht gesa(r)gt: Die Obskuraner nerven die Familie täglich mit Missionierungsversuchen („Wollen sie mit uns vielleicht über unseren Gott, Goofy, reden?“) und Zeitschriftenabos zum Thema „Wohnen im Mittelalter“ (mit Bonusheft „Tropfsteinhöhlen in Raumschiffen“).

Hier waren Kinder noch Kinder („Ich habe Aaaangst!“) und keine iPad-fressende Frühpubertierende. Altmodische Effekte mit einem z.B. zweigeteilten Bild mussten noch genügen (Bonus auf der „Könnte ich heute auch“-Sympathieskala!), es gibt zudem kein FBI, keine Obdachlosen, keine Bänker, keine Toten, kein Militär und kein Technobabble. Und wenn Opa Rodenwald sein Haus mit unsichtbaren(!) Absperrband und noch unsichtbareren(!) Nägeln mit einem Kraftfeld versieht, wiegt die pantomimische Performance den billigen Budget-Trick fast schon wieder auf.


Fazit: Betrachtet man die Miniserie mit den Augen eines abgebrühten 2012er-Medienkenners, so wären 2 Punkte wohl ausreichend. Aber wenn man sich vorstellt, wieder Kind zu sein und noch dazu im Jahre 1987 vor der matten (Ost-)Scheibe zu sitzen, so siegt das fließende Herzblut und der Glaube an die nicht minder schwappende Antimaterie (aus der der Opa sein unsichtbares Schild baut). Trotz sich ewig wiederholender „Ins Haus schleich“-Szenen bemerkt man, dass dies damals locker eine 7 von 10-Bewertung bekommen hätte. Wenn DAS in DDR denn erlaubt gewesen wäre („Wie, nicht noch mehr, Genosse?“).

Macht summa Summarum im Schnitt gute 4-komma… ach: 5 Punkte. Danke für’s Zulesen!

ACTION
HUMOR
TIEFSINN
ALLES IN ALLEM
SCHILDHILDES MEINUNGSPANZER
Den Spuk in seinem Lauf, hält weder Ochs'...
Es war im Jahre 1987: Ich war Jungpionier(in), Erich Honeckers Foto prangte noch im Klassenzimmer… – und plötzlich gab es UFOs im Erzgebirge! Ja, statt der üblichen DEFA-Märchen landeten nun also Außerirdische in Sachsen!

Seltsame Fragen taten und tun sich heute auf: Wer weiß z.B. noch, warum Opa Rodenwald (H.Müller) gekühlt werden muss? Und wieso spukt es draußen statt unter dem Riesenrad oder Hochhaus? Warum schickte ich dem Schauspieler Hajo Müller einen inbrünstigen Fanbrief, obwohl ich das Schreiben damals gerade erst gelernt hatte?

Die Antwort: „Spuk von Draußen“ blieb mir so im Gedächtnis, als hätte ich in einer Augustnacht den Strom der Perseiden zufällig entdeckt. Das Gesehen wirkt einfach überraschend anders und spektakulär!

Opa Rodenwald und die 3 Obskuraner waren nämlich meine erste Fernseherfahrung überhaupt(!), die mit ScFi-Elementen zu tun hatte. – Wenn man von „Adolars phantastische Abenteuer“ mal absieht… Richtige Schauspieler statt Zeichentrick hieß es plötzlich für mich: real, realer, eben Weltraum im Wohnzimmer. Aus diesem Grund ist diese Serie noch vor Raumschiff Enterprise, die natürlich erst nach 1989 auch ungehindert gen Osten fliegen konnte, DAS DDR-Highlight einer Kinderserie für mich!

Ja, eine Kinderserie… Nicht mehr und nicht weniger. Doch nichtsdestotrotz ist „Spuk von Draußen“ – erst nach langer Zeit auf DVD veröffentlicht – für alle jene habenswert, die damit aufgewachsen sind.

Apropos haben: Herr Habermann, der Familienvater, ist jedenfalls nicht habenswert! Mir ging er schon damals durch seine schroffe Art auf die Nerven – und heute sogar noch viel mehr.
Immerhin sind die Kinder dafür sehr ausgewogen, natürlich besonders die beiden Mädels, die mir als kleines Mädchen idendifikationsbedingt mehr zusagten als der freche Bruder.

Besonders angetan hatte es mir jedoch der… hübsche Obskuraner. Der sah ein bisschen wie Faceman aus dem „A-Team“ aus – Oh, Dirk Benedict, da hatte ich dich auf einem Poster in meinem Kinderzimmer und ahnte nicht, dass es VOR dir eigentlich schon jemand anderen gab… Ich kann es jedoch nicht mehr zuordnen, ob es bei dem gut aussehenden Alien-Darsteller um Klaus Hecke (*1944) oder Peter Jahoda (*1953-1991) handelte. Weiß es hier jemand? – Der dritte Obskuraner, Peter Pauli, weilt übrigens noch unter uns und ist auch deutlich bekannter.

Opa Rodenwald jedoch ist der (un)heimliche Star der Serie. Zusammen mit seinem Motto: „Tun Sie das Ihre, aber mich lassen Sie aus“ – Er wird mir immer unvergessen bleiben: Riesengroß war er der Robo-Mann mit Herz, rundum beeindruckend wie seine geschnitzten Nussknacker. Auch der Vorspann war keine hingekippte Erbsensuppe, sondern einstimmendes Kaminfeuer: Ein Erzähler fasst hier die bisherige Handlung zusammen, später gefolgt von einer spacigen Titelmelodie. Ja, das alles gehörte zu dem Ritual, wie das wöchentliche Warten auf die Ausstrahlung an sich.

Wer von den wissenden Zulesern noch mal den Cellokasten (aka „Transcontainer“), das Haus in Bärenbach, die dusslig handelnden Dorfbewohner, die Antimateriewand (vom Opa handgestrickt), und – erschreckend ähnlich dem ‚Rat der Grauen‘ aus Babylon 5 – die verhüllten Obskuraner sehen möchte, dem empfehle ich die DVDs wirklich!

Sie fliegen weiter! Und so vergebe ich 6,5 von 10 Punkten.

(Anmerkung von Klapo: Bei Zukunftia gibt es eigentlich keinen halben Punkte, aber auch bei Opa Rodenwald sollte ja stets jeder “das seine“ tun…)


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Artikel

von Klapowski am 28.11.12 in TV-Review

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Kommentare (7)

  1. Präsident Obskura sagt:

    Kommt mir wirklich teilweise wie eine Ost-Version von Doctor Who vor. Entweder hatten die Macher Westfernsehen (obwohl, dann müssten die schon Britfernsehen gehabt haben, weil Who lief erst 1989 auf RTL) oder es gibt da erstaunliche Rekurrenzen. Zum einen der Geigenkasten, der innen größer ist als außen, dann aber auch umgekehrt. Die Headless Monks gab es zuerst in dieser Serie (als die in Mönchskutten gekleidet die Köpfe verlieren, um Rodenwald zu mumifizieren) aber bei Doctor Who traten die kopflosen Brüder wohl zum ersten Mal erst in Staffel 6 der neuen Serie auf. Aber auch eine Art Holodeck kam in der Serie vor. Da würde mich interessieren welche Serie eher war, weil TNG auch von 1987 ist. Man könnte hier sicher noch unzählige Referenzen und Ähnlichkeiten zu anderen Scifi-Serien aufzählen, wenn man die Zeit dazu hätte.

    Gibts jetzt auch ein Review der anderen Spukserien (unterm Riesenrad, im Hochhaus)? Obwohl die qualitätsmäßig noch etwas unter der Spuk von Draußen Serie liegen, haben die teilweise auch ihre schrägen Momente. Allerdings würde ich dringend von den Nachfolgeproduktionen Spuk aus der Gruft, im Reich der Schatten und am Tor der Zeit abraten. Obwohl wenn ich es mir recht überlege, für Twilight Fans wären die vermutlich sogar noch ansehbar.

  2. bergh sagt:

    tach auch !

    Kann man das irgendwo nochmals anschauen, also mehr , als den Trailer ?
    So finde ich irgendwie gar keinen Bezug zu der materie.

    Wonbei in die Märchenbraut habe ich mich damals spontan verliebt.
    Allerdings war das auch mehr Phatasie , als SyFy.
    Die war imho aus Tschechien, oder ?

    Gruss BergH

  3. bergh sagt:

    tach auch !

    bedankt, da werde ich mal ein bischen reinschauen.

    Gruss BergH

    • Abspann sagt:

      Wobei man sich nicht davon irritieren lassen sollte, dass bei den Folgen überall der Abspann fehlt, aber von der Länge fehlt da wirklich wohl sonst nichts weiter, weil die Folgen sowieso nur ungefähr 30 min lang sind.

  4. Raketenwurm sagt:

    Ich hatte mir das ja vor einiger Zeit mal wieder angeschaut, und ja, so ein paar Schwächen hat die Serie. Da hat man früher drüber weggesehen, heute fällt einem das dann doch auf. Aber macht nichts; wie schon richtig festgestellt, ist die Serie wirklich liebenswert gemacht und steckt voller ulkiger Ideen, bei denen sich der geneigte Science-Fiction-Fan schnell zu hause fühlt, weil er das schon aus anderen Serien kennt, die aber gern auch mal später als die Spukserie produziert wurden. Das führt unweigerlich zu der Frage, ob solche Parallelen eben früher oder später einfach entstehen, wenn man in dem Genre schreibt, oder ob am Ende alle Autoren, ob Ost oder West, sich einfach nur von 80 Jahre alten russischen Science-Fiction-Romanen haben inspirieren lassen, die schon von Holodecks, Kraftfeldern, menschelnde Androiden und Co. erzählten, als noch mit Tinte bei Kerzenlicht geschrieben wurde.
    Bei mir käme die Serie im übrigen trotzdem noch etwas besser weg als nur mit 5-6.5 Punkten. Trotz diverser Rumpeligkeiten schlägt „Spuk von Draußen“ ja doch sehr Gut die Brücke zwischen Inhalt und Unterhaltung, was man von so manch aktueller Serie wahrlich nicht behaupten kann.

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