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Star Trek TOS – 1.00 – „Der Käfig“ („The Cage“) Review

„Alles hat `nen Anfang, nur die TOS hat zwei!“ – Dolle Wurst: Star Trek hat gleich zwei offizielle „Beginne“! Vermutlich, um damit den ewig fehlenden Schluss auszugleichen… Der allererste Captain, Christopher –„Selbst Kirk will mich ficken“– Pike erlebte nämlich bereits vor James, welche Gefahren auf fremden Planeten lauern können. Zum Beispiel Syphilis und Herpes, um an dieser Stelle nur 2… Millionen Erreger zu nennen. Wie unschwer zu erraten ist, bleibt Pike (Bild rechts) dabei der späteren Kirk-Tradition treu…

„The Cage“ wurde bekanntlich erst etwas später, nämlich in der TOS-Doppelepisode „Talos IV – Tabu“ offiziell ausgestrahlt. Und zwar in Form eines lustigen Kirk-Spock-Diaabends, da irgendein talosianischer Dokumentarfilmer damals sogar die Visionen(!) von Captain Pike mitgeschnitten hat. Eine Technik, vor der ich gar nicht so viele Hüte aufsetzen kann, wie ich ziehen möchte… Damals, 1965, wurde diese erste Vision Gene Roddenberrys noch vom Studio abgelehnt, da der Actionanteil tatsächlich deutlich unter dem von Unterwasser-Beamtenmikado lag.

Hier widmen wir uns nun also der Non-Jewish-Edition, also dem unverfälschten, unbeschnittenen Original, auch wenn uns dadurch der zukünftige Anblick von Pike im Rollstuhl entgeht. Aber der entging uns ja eigentlich schon immer, denn aus irgendeinem Grund hatte der behinderte Captain die Bezeichnung „Fabrikverkauf“ wohl falsch verstanden und fuhr daher gleich mit der ganzen Fertigungshalle am Leib von dannen…

Übrigens konnte erst Ende der 80er Jahre der komplette (Farb)Film in einem Arzneimittelschrank Paramounts aufgefunden werden, nachdem vorher bereits Stückwerk in Schwarz-Weiß-Bunt aufgetaucht war.

Die Geschichte des Pilotfilms erzählt man sich so (allerdings nur unter Zwang, nicht aus Interesse):

Sagt ein Captain zum anderen: „Horch, sie spielen unser Lied!“ – Oder auch: Christopher Pike, erster Captain der Enterprise, empfängt ein weinerliches Notsignal, das auf ein vor langen Jahren verschwundenes Schiff hinweist. Obwohl er gerade nicht gut drauf ist, da die letzte diplomatische Mission plötzlich in einen schlechten Ritterfilm umgeschlagen ist, folgt er dem Ruf. Auf einem öden Planeten (Bitte obligatorischen Pappmachè-Witz einfügen) findet man dann auch tatsächlich ein Lager runzeliger alter Herren in Abflugstimmung. Unter ihnen eine junge Frau, „Vina“, mit perfekter Föhnfrisur, wie man sie nur bei Schiffbrüchigen findet, die genug Zeit zur Gründung eines Friseurmonopols haben…

Diese verhält sich jedoch ungewöhnlich, indem sie den Captain offen durch den Hosenschlitz mustert und von einem “ausgesprochen guten Versuchsexemplar“ faselt. Was aber wohl nur in den 60ern merkwürdig erschienen sein dürfte, denn seit dem unsäglich sexistischen „Sex in the City“ ist diese weibliche Begrüßungsfloskel ja allgemein zulässig… Jedenfalls möchte Vina dem Captain vor der Evakuierung noch etwas besonders tolles zeigen (Weizen, der auf Löschpapier gedeiht?) und führt ihn zu einem großen Felsen, wo Pike von einem ballonköpfigen Alien überwältigt und in einen versteckten Fahrstuhl gestellt wird. Gleichzeitig muss das Außenteam hilflos dabei zusehen, wie… gar nichts passiert. Was auch das Problem ist, denn das Lager samt (G)reisfeld löst sich plötzlich in Wohl(nicht)gefallen auf. Alles war nur eine Illusion, angesichts des aufgetakelten Schiffbruch-Girls vielleicht sogar aus dem Fachblatt Super-Illu. Völlig desillusioniert macht sich die Crew also daran, das Rätsel zu lösen.

“Ich habe Angst, dass sie mich irgendwann für einen anderen Captain verlassen werden! Oder jemand anderen, der mich dann spielt. Sie würden es nicht mal bemerken, sie pinkblütiger Unhold!” – „Ach was! Unsere Beziehung ändert sich genau so wenig wie das Wesen eines Vulkaniers. Apropos: Lust auf Rumgröhlen und eine schöne Schlägerei?“ – Rassenfrage: Die inhaltlichen Unterschiede zum späteren TOS sind nur für feinsinnige Kenner des klassischen Star Treks zu bemerken. Michael Bully Herbig muss daher schon jetzt als chancenlos gelten…

Das Ende vom Lied: Pike wird von den Talosianern festgehalten und zu deren Unterhaltung in allerlei künstliche Gedankenwelten versetzt. Gleichzeitig kommt er dem Mädel, Vina, ganz langsam näher, da diese recht unverblümt die erotischen Abenteuer von Adam und Eva nachzuspielen wünscht. Doch ist sie überhaupt Real? Marktkauf? Lidl? Hat es überhaupt Sinn, sich den Talosianern zu widersetzen? Und wenn nein: Ist Klippenspringen ein brauchbarer Ersatz zum Beweis der eigenen Männlichkeit?

Was von dem, was das Außenteam sieht, könnte außerdem auch eine völlig glaubhafte Illusion sein, die ihre Grenzen nur in den besch… eidenen Produktionsmitteln der 60er findet? Und wieso will Vina will ein Stück Fleisch behandelt werden? Wird sie von den Fremden dazu gezwungen? Ohne Fleisch keinen Reis? Oder hat sich die einzige Überlebende des Schiffsabsturzes wirklich in den Captain verliebt, hat jedoch einige Songs von „Den Doofen“ verpasst, um einfach spontan loslegen zu können („Hose runter – Trallalla, ich mach FKK!“ oder „Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke!“)? – All diese Fragen wird dieser Film noch beantworten. Zumindest, wenn WIR ihn nicht stoppen können, Männer!

Die Legende von „The Cage“ (dt: „Die Kagge!“) besagt ja (neben der Existenz von Drachen und Hexen), dass die Story damals intern als zu anspruchsvoll angesehen worden sei. Und tatsächlich: Zahlreiche Darsteller sprechen sich hier immer wieder mal gegenseitig an, teilweise sogar mit Namen, was das Ganze nur unerheblich einfacher macht. Der Intelligenzquotient des Zuschauers wird von derlei Stimmbandmodulationen tatsächlich in einen gehobenen Bereich geprügelt, dank dem er NACH dem Filmgenuss völlig neue mentale Fähigkeiten erlangt haben dürfte. Chipstüten öffnen und durch die Nase atmen seien da nur als Beispiele genannt…

Selbstverständlich wirkt die damalige Vorstellung von „Anspruchsvoll“ auf den heutigen Zuschauer extrem peinlich. Ich persönlich habe schon Kochrezepte gesehen, die mehr geistiges Multitasking erforderten (Was bedeutet Technobabble wie „Wasser erhitzen“?). Schließlich ist das Publikum es seit „24“, „Alias“ und „Tagesschau“ gewohnt, nach einer einzigen versäumten Folge in einer medialen Vorhölle aufzuwachen: 8 Nebendarsteller sind zwischenzeitlich verstorben und überhaupt völlig verschieden zu damals, zwischen 9 und 12 neue dazugekommen (je nach betriebswirtschaftlicher Gewinn- und Verlustrechnung) und einer behauptet sogar, die Reinkarnation eines 46-jährigen Schweden zu sein, der schon im Pilotfilm gar nicht vorkam.

Selbst die Teletubbies zeigen bereits Episodencharakter, was sich darin äußert, dass der in Episode 47 gesuchte rote Ball in Folge 48 plötzlich wieder aufgefunden wurde. – Dagegen wirkt der ST-Pilotfilm auf Menschen, die den Verschmelzungsvorgang von weiblichem und männlichem Erbgut gerade überstanden haben, fast wie Balsam für die Simpel-Seele.

“Schnauze, Nummer eins! Die Talosianer haben sich der Förderung einer kriminellen Vereinigung schuldig gemacht!“ – Sch(w)einheilig: Die Moralapostel der 60er bezeichneten mit „krimineller Vereinigung“ noch den Geschlechtsverkehr. Zwar hat Pike prinzipiell nicht gegen Beischlaf mit Vina (links), dann aber bitte erst nach einer Hochzeit. Vielleicht hat ja Majel Roddenberry (rechts) Lust auf ein spontanes, schmutziges Ehegelübde?

Aber wir wollen nicht vom Thema abtreiben: Neben der angenehm gradlinigen Geschichte, die fast schon aristokratische Züge vorweist, ist natürlich vieles andere hoffnungsvoll veraltet: Das Frauenbild, obwohl ein weiblicher erster Offizier auf der Brücke hockt, ist in etwa so konsistent wie ein nackter Mann mit Baseballschläger im Frauenhaus. So kommt es durchaus vor, dass der Captain mit solch umnebelten Blick eine Untergebene anstarrt, dass man fast die Empfehlung aussprechen möchte, sich doch einen Hotelplaneten zu mieten. Der eigentliche Hintergrund dieser Szene ist jedoch: „Ich kann mich einfach nicht an Frauen auf der Brücke gewöhnen!“, was heute natürlich extrem lächerlich wirkt, seitdem bekannt ist, dass gerade Raumschiffbrücken extrem schnell verschmutzen und regelmäßig durchgewischt werden müssen.

Vermutlich versuchte man durch diesen Satz aber nur den folgenden Sachverhalt positiv herauszuheben: „Aber ich bin doch auch eine Frau!“, flötet nämlich der weibliche erste Offizier daraufhin. „Bei ihnen ist das etwas anderes, Grunz!“ – Aha. Wusste gar nicht, dass Lilo Wanders schon so lange im Mediengeschäft ist? Immerhin ist positiv anzumerken, dass bei Star Trek nur ein bisschen – quasi nach Vorlage des aktuellen Hormonspiegels – diskriminiert wird. Nach dem Motto: Das sind zwar alles weinerliche Dummchen, aber lieber Heulkrampf als gar keine Epilepsie. Man weiß ja nie, wann man mal spontan einen fremden Planeten fluten muss. Außerdem ist es gerade auf sozial schwierigen Planeten immer gut, Frauen dabei zu haben… Im Gegensatz zu goldgepresstem Latein kann diese Währung immerhin selber laufen.

Auch der weibliche Köder, der von den Aliens eingesetzt wird, um den Captain zu besänftigen, wie es nur 25-jährige Waisenkinder mit Brüsten vermögen, zeigt nicht gerade, wo der feministische Frosch die Locken… -wickler hat. Vina hat so viel eigene Persönlichkeit wie ein 15-Jähriger, der befriedigt durch ein Meer aus Markenklamotten schnorchelt. Stark verklausuliert gibt sie eigentlich nichts anderes als „Fick mich“ von sich und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass Stahlauge seine feisten Finger in ihre Schulterblätter gräbt und ihr beweist, dass starke Männer stets wissen, wo’s langgeht, ohne dafür ballonköpfige Passanten nach dem Weg fragen zu müssen. Der Zuschauer spürt es sofort: Dieser wohlgeformte Gebärmuttertransporter braucht noch einen echten Held der 60er, der weiß, wie man selbst in der größten Not noch Pomade aus Leberwurst herstellt, dessen Schweiß sich Moschusochsen als Aphrodisiakum unter die Achseln schmieren würden und der auch als Forscher gerne mal in den Sandsack haut. Natürlich nur, wenn jener Sand eine auf Silizium basierende Lebensform darstellt…

„In meiner Erinnerung sah dieser Ort ganz anders aus.“ – „Echt? Dann zeich` sie mal her!“ (*grabsch*) – Farbenblind und ein völlig normales Leben führen? Natürlich geht das! Dies ist die wohl erste Immobilie, die bereits fertig ist, wenn der Bauzeichner zufrieden den Stift weglegt… Vina und Pike amüsieren sich hier trotzdem wie die Könige. Übrigens haben diese eben noch aus dem Klofenster runtergewunken!

Dass Pike dieser Heldenhaftigkeit die meiste Zeit auch völlig gerecht wird und seine inneren Überzeugungen in Gestalt eines Castortransporters auffährt, ist leider auch die große Schwäche des Drehbuchs… Standhaft wehrt er sich gegen gute, böse und moralisch ungefärbte Visionen, betet die einzig wahre Realität an wie ein Sektenmitglied dessen Gegenteil und verschüttet sein (reales) Trinkglas nicht mal, als er sich mental in einer Flammenhölle herumwälzt. Oder sich darin schlaftrunken noch mal rumdreht?

Dabei hatte alles so erfrischend deprimierend angefangen: Pike bereut zu Beginn des Films sein Versagen auf seiner letzten Mission und denkt sogar über’s Aufhören nach, was Proto-Pille, ein greiser Schiffsarzt mit Schnapspulle im Arztkoffer, ihm nur promilleweise wieder ausreden kann. Doch statt diese frühe Mission psychologisch noch mal nachzuvollziehen, sehen wir in einer der Visionen nur, wie ein grunzender Rittersmann mit dem gesammelten Wissen der Hell’s-Angels-Privatbibliothek auf den Captain eindrischt. Warum? Weil’s schmeckt und frische Krätze in Dir weckt? – Was wissen denn ich…? (Multiple Edition)

Lieber hätte ich Christopher dabei zugesehen, wie er immer und immer wieder den Tod des Abteilungsleiters vom Whiskeydeck nicht verhindern kann. Stattdessen müssen wir ihm bei einem Schwertkampf zuzusehen, bei denen die Kontrahenten konzentriert darauf achten, immer nur das Schild des anderen zu treffen, egal, wie sehr sich die herumwedelnden und freiliegenden Gliedmaßen unangenehm in den Vordergrund zu spielen versuchen. Motto: Schwert auf Bein, das lass sein.

Die Hauptfrage des Filmes ist es, wie verführerisch künstliche Realitäten sind und bis zu wie viel SPS (= Spast per second) man noch zum Führen eines KFZ (= Kraftfliegzeug) abgestellt werden darf. Eine Frage, die bei Matrix anfängt, einen Schlenker über PC-Ganztagsschmonzetten wie „War of Worldcraft“ macht und bei den Kultromanen vom körpereigenen Drogenkurier Phillip K. Dick noch lange nicht aufhört… Ich würde sogar behaupten: Ein Hut, der in der Science Fiction so alt ist, dass er verdächtig nach Bärenfell müffelt…

“Ich rate ihnen dringend, endlich mit Vina zu schlafen, Captain! Sonst bettelt die mich wieder den ganzen Tag an und meine Eier sehen JETZT schon aus wie mein Kopf von hinten!“ – Völlig illusorisch: Trotz Striptease-Bar-Beleuchtung und Gynäkologenstuhl würden Christopher und Vina ihre Körperflüssigkeiten nicht mal gegen eine Kiste Bier tauschen. Dabei hätten sie schon irgendwie Lust, doch das Klappern des Talosianers, der ständig seine Notizen in eine Schreibmaschine hackt, hat sich überraschend als Libido-Killer herausgestellt.

Wie bereits dargelegt, kann Pike auch durch das Angebot, wunderschöne Traumlandschaften bewohnen (oder sie gar begatten) zu dürfen, nicht zur Kooperation überredet werden. Selbst ein Picknick auf der Grasmatte vom Baumarkt – Bei dieser Produktion wird nur draußen geraucht, aber nicht (selber)gedreht – kann Christopher nicht davon überzeugen, sich den Illusionen hinzugeben und den Aliens als nackter Hampelmann entgegenzukommen. – Bei Picard im Nexus haben immerhin schon weniger organische Kugeln genügt, die noch dazu an einem Baum hingen. Und das, wo der Jean-Luc ja eigentlich Moslem ist…

Erst als Vina als grünblütiges Orion-Sklavenmädchen dahertanzt, muss sich Pike die Stirn mit einer Autofußmatte abwischen… Sicher war es in den 60ern noch üblich, als Versuchskaninchen bei grünen Mäuschen rattig zu werden und von karnickeligen Sexualleben zu träumen. Daher hamsterte man sich für diese Szene wohl allerlei Kindererotik zusammen, woran Nager Christoph sichtlich zu knabbern hat: Aufgedreht rennt er in irgendeine Katakombe und wird dort von Green Vina gestellt. Vielleicht sogar aufgestellt, doch wird hier bereits geschnitten. – Was nach erotischen Geschlechtspunkten kein großer Verlust ist, kenne ich doch 13-Jährige, die deutlich MEHR bauchfrei tragen und immer noch nach weniger verlangen („Mamaaaa? Darf ich mir zusätzlich auch noch die Haut abzieheeen?“).

Die ganzen Visionen Pikes sind aus heutiger Sicht also deutlich zu platt und nichtssagend. Im Pilotfilm von DS9 landet Wurmloch-Sisko z.B. ständig in seinem Kampf gegen die Borg, während der herausragende Arm seiner verschütteten Frau ein paar letzte Worte in einer unverständlichen Zeichensprache formuliert. Doch Männer wie Pike haben keine Frauen, weder tot, noch Ex, noch Hopp. Das, was sie am meisten fürchten, ist nicht eine unglückliche Kindheit („Mein erstes Initiationsritual war ein Sprung vom 3-Meter-Brett. Damals war ich Zwei.“), ein verstorbener Freund („Ach, dieser Verlust ist schon lange her. Heute Nachmittag, glaube ich.“) oder eine Mischung aus Spinnen, Klaustrophobie oder dem Älterwerden („Ich fürchte mich nur vor klaustrophobischen Spinnen bei ihrem 100. Geburtstag!“), sondern irgendein Actionquark von letzter Woche Mittwoch.

“Dieses raffinierte Muster aus Spitzen! Diese schlanke, anmutige Gestalt! Diese Bewegungen, wie von einem leichten Wind getragen!“ – „Das ist die Plastikpalme, Vollidiot! Die Tänzerin steht RECHTS vom Flötenchor!“ – Wein, Weib und Gezank: Da Pike vor jedem einzelnen One-Night-Stand einen ausschweifenden Junggesellenabschied begeht, darf natürlich auch ein Nackttanz im Stil der 60er nicht fehlen. Christopher hat inzwischen sogar eine mentale (wenn auch leicht perverse) Technik entwickelt, um diesen NOCH mehr genießen zu können: Er stellt sich heimlich vor, dass die Stripperin sich auszieht!

Am Ende stützt sich der Film allerdings nicht auf Christopher Pikes vorgelebte Realitätshörigkeit: Vina, die in Wirklichkeit durch den Schiffsabsturz völlig entstellt ist und nicht mal kerzengrade über eine zehn Meter breite Brücke, gehen könnte, bleibt bei den Talosianern. Dort kann sie durch die Illusion auf Frankenst… äh, Krankenschein weiterhin hübsch und jung sein. Was mich jedoch etwas mehr stört, ist, dass ihr zusätzlich vorgegaukelt wird, dass Pike auch noch bei ihr bleibt. Aber aus serientechnischen Gründen ist es natürlich sinnvoller, ein geradezu abstoßendes Unfallopfer nach dem Film in die Gruft zurückzuprügeln, aus der es gekrochen ist. Wer will schließlich schon, dass Pike auf dem Schiff eine langfristige Beziehung zu einer Frau hat? Auch bei Kirk später sind alle Traumfrauen ja schnell mal Zigaretten holen gegangen. Für die nächsten hundertausend Jahre Nikotinsucht.

Für schrappigen Sex mit der Langzeitgespielin haben wir doch später schließlich schon Tom & Bellana…

Die Figuren des Pilotfilms sind übrigens ungefähr diese hier:

Spock

Spock kann seine Stärken (nämlich durch pures Raten stets zur richtigen Schlussfolgerung gelangen) noch nicht wirklich ausspielen, da es bereits am Mitspielen hapert und der Buzzer noch nicht ganz trocken ist. Da Förmchen und Schäufelchen außerdem in der Gepäckabfertigung vom Band gefallen sind, hält sich Spock – ungewöhnlich – die meiste Zeit auf dem Schiff auf und kann seine Strandsandalen noch bis zum neuen Captain schonen. Sehr sympathisch wirkt er hier tatsächlich noch nicht, weshalb ich gut verstehe, dass die Produzenten ihn für zu satanistisch für das amerikanische Publikum hielten. Dabei wurde die Szene, in der er das Außenteam auf ein aufgemaltes Pentagramm stellt und dadurch runterbeamt, bereits rausgeschnitten. Aber leider mit einem Dreizack…

Was Vulkanier sind und wieso diese so eine verblüffende Logik besitzen, die uns Menschen unbekannt ist, da wir mathematische Formeln noch durch Aufessen des Aufgabenzettels zu lösen pflegen, wird hier kaum erklärt. Kein Wunder, denn Spock ist hier auch noch erstaunlich emotional und lacht sich sogar in’s Fäustchen, statt nur vornehm reinzuhüsteln. Dies liegt daran, dass der vulkanische Hintergrund hier noch nicht in der späteren Form ausgearbeitet war und dieses Volk womöglich ähnlich lebenslustig wie die Trill oder die Vidiianer (= feiern, bis die Fetzen fliegen) daherkommen sollte. Oder er gründete im Pilotfilm ein temporäres „Con Fahr“, also eine „Gegenbewegung“…

“Wieso schießen wir eigentlich auf unsere eigenen Männer, Mister Spock?” – „Weil es total unlogisch ist, natürlich!“ – Wie Crewman Tyler ihn auch dreht und wendet: Spock ist im Pilotfilm irgendwie anders. Seine Kameraden mögen ihn aber trotzdem, schließlich ist der einzige, der eine Gedankenentschmelzung vornehmen kann („Wir sind ZWEI Wesen, du und ich! – Verflucht, es funktioniert tatsächlich!“) und außerdem den vulkanischen Nackengriff kennt. Dieser hat die Wirkung von zehn Tassen Kaffee und lässt seine Feinde somit völlig aufgedreht in’s Verderben rennen.

Der Doc

Dr. Philip Boyce ist der Halbgott in aschfahl. Von mir empfohlener Spitzname in der Tradition von „Pille“ und „Bones“: „Knick-Knack“ oder „Schimmel“. Sicherlich ist dies aber prinzipiell keine schlechte Figur, bringt sie doch eine gewisse Weitläufigkeit und Größe mit. Immerhin wird in seinen Adern und Gefäßen schließlich die größte Tropfsteinhöhle der Welt vermutet. – Doch fragt man sich, wie diese mobile (NOCH – aber wie oft wurden Treppenlifter schon vom Turbolift erfasst?) Kalksammelstelle mehrere Jahre Serienleben hätten überstehen sollen, ohne selber wegen eines Wustes an Vor- und Nachsorgeuntersuchung ständig auszufallen? Spätestens in der 3. Folge wären die Lenden dieses Mannes wohl von den Kampf-Enkeln von Diaspora Prime zerquetscht worden, wenn sich einer der Minderjährigen im Opa-Rausch auf seines Schoß gedrängt hätte. Von dem intelligenten Transportersystem, das sich weigert, den Doktor für die paar Tage überhaupt noch zu rematerialisieren, ganz zu schweigen.

Daher war es gut, dass wir später McCoy bekamen… Im ersten Kinofilm hätte man sonst schnell in’s Fettnäpfchen treten und dieses gleich dauerhaft beziehen können: „Komm, alter Freund!“, hätte man Pike sagen hören, „Diese riesige Wolke mischen wir auf, bis es staubt! – Oh, Pardon!“ – *entschuldigend Urne tätschel*

“Okay, Okay! Ich sehe ja wirklich ein, dass es Blödsinn war, alle eure Spielkarten aufzuessen. Wir hatten ja noch nicht mal annähernd Mittagszeit!“ – Schlechte Karten: Der altersdemente Doktor Boyce (Mitte) glaubte, nur dadurch ein Pokerface aufsetzen zu können, wenn ihm die Dinger zu den Ohren wieder rauskommen. Während Emotionswunder Spock sowieso lieber „Mensch ärgere dich“ spielen wollte, hatten sich die anderen aber durchaus auf das Spiel gefreut. Vor allem, da der Captain nicht dabei ist, der sonst nur „umgekehrtes Strippoker“ zocken möchte: Für jede Runde, die er gewinnt, zieht er eine der Damen nämlich mächtig an…

Number one:

Über den ersten Offizier gibt es nicht viel zu berichten: Wie bereits am Follikel-Indikator abgelesen werden kann – sprich: der Haarfarbe – ist diese Frau streng, logisch und unterkühlt nahe der (un)verfrorenheit. Und trotz allem in den Captain verknallt, wie eines der Gedankeleser-Aliens im autoritären Plauderton in die Runde wirft, bevor Pike ihm den entscheidenden Kaffee-„Klatsch“ auf den Hinterkopf geben kann. Jeder liebt halt den Pike. Manchmal kann er selbst kaum die Finger von sich lassen…

Obwohl in erstklassiger Führungsposition, wirkt sie – Kompromiss mit den Produzenten? – ein wenig geistesabwesend. Dass Frauen eine Seele haben, wurde ja erst recht spät in der kirchlichen Geschichte festgelegt (kein Witz!), für den Geist hat’s in den 60ern aber wohl noch nicht ganz gereicht… Statt das Heft in die Hand zu nehmen, beschränkt sie sich auf den Einkaufszettel für die nächsten Tage und wirkt gerade in Anwesenheit von Pike ein wenig froh darüber, die Schnauze nahe eines Langzeit-Stops halten zu dürfen.

Yeoman Colt

Frau Colt wird von den Aliens – der erste Eindruck von einem Menschen erhärtet sich ja bekanntlich innerhalb der ersten 3 Gedankenlese-Sekunden – als „jung und stark“ charakterisiert, außerdem mit einer großen weiblichen Leidenschaft. Auf neudeutsch: Die Gute ist scharf wie Lumpis Nachbar SEIN Nymphoman und kann den Warpkern bereits durch bloßes Draufsetzen vorschriftsmäßig ölen. Vom Erotikfucktor her muss ich allerdings zugeben, dass dieses Mädel locker die Stammbesatzung von TOS und TNG schlägt. Mit den Perückenschafen bei Kirk, die immer irgendwie nach handgeklöppelter indischer Kinderware aussahen, hat dieses liebreizende Wesen erfreulicherweise nicht viel zu tun. Schade, dass sie später durch Scotti ausgetauscht wurde, dessen Attraktivitätsfaktor nur mühselig durch Tragen des kleinen Braunen (Scottish Whiskey) gehalten werden konnte.

“Finden sie nicht auch, dass der Captain uns Frauen gegenüber immer gleichgültiger auftritt?“ – „Ja. Die blauen Flecken an meinem Hintern haben schon lange nicht mehr die kräftige Färbung von früher.“ – Gebet unter Frauen: Während Yeoman Colt (links) in einer eilig eingeführten Doppelschicht den verschwundenen Captain vermisst, hat sich Nummer Eins die Fingernägel grün lackiert. Da hatte Nummer (Vorgesetzte dürfen sie bei ihrem Vornamen nennen), leider einen früheren Satz des Captains fehlinterpretiert: „Ich liebe Girls mit grünen Dingern!“

Rudis Resterampe

Der Rest der Brückenbesatzung hat auch hier nicht mehr zu melden als die kleinen Vergehen seiner Kollegen. Gegen Herrn Tyler wirkt allerdings TOS-Petze Chekov ein wenig minderbemittelt. Immerhin spricht der Gute erstaunlich flüssig die englische Sprache nebst sämtlichen Synchron-Slangs und guckt dabei sehr kompetent drein. Natürlich nur für jemanden, der mangels Monitor eine kleine Glühbirnen anstarren muss. Na, solange die wenigstens auf augenfreundlichen 85 Hertz laufen…

Womit wir schon bei der allgemeinen Ausstattung des Pilotfilms wären. Oder, wie sie heute von massenhaft abschaltenden Jugendlichen genannt wird: „AUS – statt – Dung!“. Immerhin bietet „Der Käfig“ gehobenen TOS-Flohmarkt mit reich verzierten Sperrgut-Oasen…

Sogar der Vorspann wirkt etwas erwachsener und hat mit dem späteren Gejaule, das jeden Wohnzimmer-Lassie zum Schieflegen des Kopfes animierte, nicht viel am Hut. Selbst das Schiff fliegt noch einigermaßen manierlich und unterlässt das mofaähnliche Geknatter, das später noch das Vertrauen in die Technik bis zum Erdmittelpunkt untergraben sollte.

Die Kulissen des Pilotfilms sind auf dem üblichen TOS-Niveau, wurden finanziell aber durch die Gewerkschaft vereinigter Berufspiloten sichtlich ein wenig aufgepäppelt. Der Küchenchef ließ sich auch nicht lumpen, umwickelte diesmal einige Pappfelsen mit Alufolie(!), die bekanntlich teurer als Butterbrotspapier ist und malte diese nur sparsam an. Heraus kamen die ersten Star-Trek-Felsen, die mehr Licht reflektieren als ein weißer Wasserplanet. Das Ganze türmte man etwas höher als sonst und stellte dahinter dann einen Studiohimmel auf, der sogar aufgemalte(!) Berge vorwies! Ein Luxus, den man sich später nicht mehr erlaubte. Bei Kirk-Planeten herrschte bekanntlich 24 Stunden am Tag einfarbiger Sonnenuntergang und McCoy bekam stets einen unbändigen Heißhunger auf Orangen…

“Oooh, Christopher! Ich wusste gleich, dass sie mich retten würden!” – „Ich gebe es ja nur ungern zu, aber auch ich hatte von Anfang an diese leise Ahnung!“ – Fluch(t) oder Segen: Nicht nur die Talosianer haben anscheinend unglaubliche mentale Fähigkeiten, wenn es schon nicht für Bronze bei den Bundesjugendspielen reicht… Pike entkommt übrigens, indem er die Tolianer ganz stark hasst und sie durch diese Emotion total verwirrt. Vielleicht kommt mein diffusen Schwindelgefühl ab 38 Grad im Schatten also gar nicht von dem Wetter…?

Der schönste Effekt ist wohl das „Steinzeit-Morphing“ gegen Ende, wo sich die Hauptdarstellerin langsam in ihr wahres Krüppel-Ich (ich meine natürlich die tolerante und nette Art, „Krüppel“ zu sagen) zurückverwandelt. Hier wurde vermutlich geschminkt bis zum abw… schminken. Auch der riesige Laser(strahl) und das Matte Painting auf Rigel XXX sind für TOS-Verhältnisse respektabel, wenn sie heute natürlich auch keinen Surrealisten mehr hinter’m Ofen hervorlocken.

Die Ballonköpfe sind definitiv aufwendiger als das unmotivierte Bodypainting, das danach bei TOS vorherrschen sollte. Statt wie bei Kirk stets „Eins, Zwei oder Drei“ mit riesigen Farbtöpfen zu spielen, ließ man sich sogar etwas einfallen und schaffte es sogar, dass die Adern am Alienkopf pulsierten. Wahrscheinlich war’s der Baldriantee, der dem Studioboss intravenös eingeflößt wurde. Denn wie oben angedeutet, kam der Film intern zu philosophisch rüber, zu prätentiös und zu lahm. Eine (un)ausgesprochen unverschämte Sichtweise, die ich jedoch komplett teile: „The Cage“ mag interessant und ein netter Einstieg für den 30-Jährigen (Bilder)Krieg sein, der daraufhin noch folgte, der Kultfaktor hält sich meiner Meinung aber noch in Grenzen. – Motto: „Nichts Halbes und nicht Ganzes“ – Diese unsichere Mengenlehre bezieht sich vor allem auf die weiblichen Darsteller, die immerhin eindeutig „Halbe“ sind: Halbe Hähnchen.

Man stellt die Frauenrechte auf, verwendet als Stützbalken aber des Captains drittes Bein. Man wagt sich an philosophisch tiefgründige Themen (menschliche Träume), verliert sich aber in der REM-Phase des Klischeebeauftragten. Man lernt mi-ma-mächtige Aliens kennen, die seit Jahrzehnten Lebewesen dazu zwingen, daily Halluzinations-Soaps zu produzieren, muss aber am Ende bemerken, dass die Aliens gar nicht mal so böse sind, wie man selber bei dieser Auflösung dreinschauen möchte. Denn das Hauptziel war es die ganze Zeit, Pike und Vina zusammenzubringen, um eine menschliche Sklavenrasse zu züchten. Eine Vorstellung, die neben Bildern von Kinderkotze und vollen Windeln durchaus als Verhütungsmittel geeignet ist. Wie gut, dass der Begriff „Samenraub“ erst mit Boris Becker aufkam (ist Gina Wild dann eigentlich eine Kleptomanin?) und die Aliens nicht einfach ungefragt den Schniedelwutz auf den Werktisch des Hauses gelegt haben…

„Seitdem ich Algenextrakte verwende, ist meine Haut viel straffer geworden! An manchen Stellen springt sie dadurch sogar ab!“ – Analysten überrascht: Uschi Glas’ Körpercreme geht plötzlich weg wie warme Pocken! Vielleicht erklärt ja diese Algenmaske auch endlich diesen penetranten Fischgeruch bei Vina? – Der Captain freut sich bei diesem Anblick auf jeden Fall schon tierisch auf einen wunderschönen Tag im Grünen. Der Bösewicht von Null-Null-Pike in diesem Film nennt sich übrigens „Greenfinger“ und hat den grünen Daumen…

Fazit: Da boxt der Papst im Deppenhemd: Die Mischung aus Kerle, Keile und tieferen Sinn sorgt für eine Art intellektuelles Schlammcatchen und ist fraglos unterhaltsam. Für echten TV-Kult, für den man auch nachts um drei kerzengerade im Bett steht, weil man sich fragt, wie die nur diese grandiose Picknickszene mit Pike und Perle hinbekommen haben, reicht es aber bei weitem nicht.

Kultfaktor 3 von 5


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Artikel

von Klapowski am 22.07.06 in Star Trek - Das Original

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Kommentare (10)

  1. paranoid android sagt:

    Schön, dass der alte Schinken auch noch mal das Licht der Welt erblicken darf… Für weitere Charakterstudien gibt es ja sogar einen Trek-Roman mit der Ur-Truppe (Vulkans Ruhm, D.C. Fontana)

    Muss mal wieder Meckerer vom Dienst spielen, allerdings sind wir gnädig und vergeben wie damals in der Schule nur einen "Folgefehler" für das konsequente Umtaufen der Talosianer in "Tolianer" (Waren das nicht die Viecher mit drei Ecken bei ENT?)

  2. hoki sagt:

    Bei ENT waren es sogar Nuss-Ecken, denn im parallel-Universum gabs immer ordentlich auf die Nuss.
    Karriere im Schnellduchgang: eben noch in der Folterkammer, jetzt auf der Showbühne.

    So sagt unser Fachman der kleine Lexika fressende Wiki aus Thule zu diesem Thema:

    Talosianer
    Ein Volk, das auf dem Planten Talos IV lebt und fremde Schiffe mit falschen Hilferufen anlockt, um die besten Exemplare einer Besatzung als Grundlage für eine neue Sklavenrasse auszusuchen. Da die Oberfläche des Planete Talos IV mit der Zeit unfruchtbar wurde, waren die Talosianer gezwungen, unter der Erde zu leben, wo sie ihre Labors aufgebaut haben. Nach dem Kontakt der USS Enterprise unter Captain Pike wurde Talos IV aufgrund der Gefährlichkeit seiner Bewohner zum Sperrgebiet erklärt. Missachtung zieht die Todesstrafe nach sich.

    Tholianer
    Bei den Tholianern handelt es sich um eine nichthumanoide und zurückgezogene Spezies, die bisher im Star-Trek-Universum nur wenige Auftritte und daneben einige mündliche Erwähnungen hatte. Im Jahr 2152 war ihr Erstkontakt mit der Sternenflotte, zu diesem Zeitpunkt scheinen sie in den „temporalen Kalten Krieg“ verwickelt zu sein, als sich Captain Archer von der NX-Enterprise mit ihnen auseinandersetzen muss, was sich aber nie bestätigte.

    Ihren ersten Auftritt in der Fernsehgeschichte haben sie in der Original-Serie in der Episode Das Spinnennetz. Die Tholianer haben ein kristallines Exoskellet mit sechs Beinen und können langfristig nur bei hohen Temperaturen, um die 400 Grad Kelvin, überleben. Ihr Körperbau ermöglicht es ihnen Kurzraumkommunikationssignale auszusenden und diese vermutlich auch wahrzunehemen. Berüchtigt ist ihre Energienetz-Technologie, mit der sie feindliche Raumschiffe in ein Energienetz „einweben“ können.

  3. paranoid android sagt:

    @hoki:
    Sag ich doch.

  4. Gast sagt:

    *zustimm*

  5. bergh sagt:

    tach auch !

    Das ist eine schöne Rezension.
    Wobei mir ein wenig Ironmie und Sarkasmus fehlen.
    Das ist aber auch schwer für den Rezensenten, weil
    The Cage aus heutiger Sicht, sich selbst veralbert.
    Und das hat Daniel Klapowski gut herausgearbeitet.

    Selbt mir ist im Gedächtnis geblieben, daß Spock mindestens einmal gelächelt hat.
    Unerhört !

    Gruss BergH

  6. Gast sagt:

    “Ich habe Angst, dass sie mich irgendwann für einen anderen Captain verlassen werden! Oder jemand anderen, der mich dann spielt. Sie würden es nicht mal bemerken, sie pinkblütiger Unhold!”

    Dachte das vulkanisches Blut grün ist?

  7. Klapowski sagt:

    Bitte lesen sie zur Ergänzung auch die nachfolgende Bemerkung in diesem Artikel…

    Vielen Dank!

    Ihr

    Humorservicecenter Bielefeld-Brackwede

  8. Gast sagt:

    ACHTER!

    Hm, Daniel wird auch immer seltsamer…dabei hat er sich erst neulich im Forum erregt das BergH immer seltsamer wird. Seltsam.

    Doch horcht! Zeit ist ein Gesicht auf dem Wasser. Der Morgen grauet eines Vorlonen Badewanne!

    Gruss Au…Be…Cr…Da…E…GG…na…egal.

  9. Gast sagt:

    Er behauptet, dass andere Leute seltsam seien und redet selber andauernd von Bielefeld. Demenz!

    Euer Gast

  10. Gast sagt:

    Da ist Archer also jetzt seit 10, nagut 9 Jahren tot. Und hoshi auch.,… .

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