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Planetary Resources – Ruhrpott in Spaaaace!

Werden sich Platinum-Zechen auf erdnahen Asteroiden wirklich durchsetzen können?

Hurra, die Zukunft ist da! Wurde auch Zeit! Endlich hat die gammelige Kohle ausgedient und die Kumpels machen sich dadurch nicht mehr die Lunge kaputt. Nun höchstens nur noch, wenn der Helm vom Raumanzug kaputtgeht und das schlabbrige Organ deswegen den eigenen Körper verlässt.

Worum es geht? Weltraum-Bergbau natürlich! Dafür wurde „Planetary Resources“ schließlich gegründet, auch wenn deren Aufgabe und selbst das Logo irgendwie so aussieht wie eine von diesen Fake-Firmen für gerade angekündigte Sci-Fi-Filme.

Und das Ganze wirkt nicht einmal wie der begeisterte Hirnfurz eines gelangweilten Milliardärs oder Bond-Bösewichts:

Wer sich die volle Laberdröhnung geben will, kann übrigens hier klicken. ICH werde jetzt erstmal meine Spitzhacke vom Dachboden holen und in das nächste Shuttle nach Klondike III steigen!


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von Sparkiller am 25.04.12 in Neuigkeiten

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Kommentare (5)

  1. Doughnut sagt:

    Woran das wohl scheitern könnte?

    Daran, dass es tausendmal mehr kostet als einbringt vielleicht? ^^
    Solange die keine Basis auf dem Mond haben und daher alles mit Hilfe teurer Raketen von der Erde aus starten müssen, sind solche Gedankenspiele völliger Käse.
    Irgendwer will naive Investoren schröpfen, das kann nicht ernst gemeint sein.
    Nett gemacht isses trotzdem.

  2. Thanos sagt:

    ha, momentan gibt es kein Land auf der Erde das einen Mann auf den Mond schicken kann und die wollen mal eben Asteroiden irgendwo im Sonnensystem minen?

  3. DerBeimNamenNennt sagt:

    Ich verstehe nicht, wieso grade Science Fiction-Fans bei sowas immer dazu neigen, sich aufzuregen.
    In letzter Konsequenz handelt es sich dabei ja um private Investoren, die ihr Geld dort einsetzen. Das kann man durchaus mit Kulturförderung vergleichen oder mit Grundlagenforschung.
    Natürlich sind die meisten (Hilfs-)Techniken noch gar nicht entwickelt, die zum profitablen Abbau von Rohstoffen notwendig sind. Die meisten der Investoren dürften sich im Klaren darüber sein, dass (noch?) nicht mit Gewinnen zu rechnen ist. Ja, dass selbst dann am Ende ein Verlustgeschäft für sie möglich ist.
    Wenn man sich aber vor Augen führt, dass die US-Bundesregierung im Folge der Weltwirtschaftskrise das Budget der NASA gekürzt hat und dass die meisten anderen Staaten(bünde) da auch keine größeren Projekte verfolgen, dann kann man schnell einsehen, dass ohne private Raumfahrtprojekte die Zukunft dieser „Industrie“ bedroht ist. Grade größere Visionen mit praktischen Gesichtspunkt werden allerdings von Staaten nur unzureichend vorangetrieben. Das hat die Vergangenheit gezeigt und das wird in Zukunft aufgrund der jüngsten Entwicklung auch nicht besser.

    Wenn uns heute also die Technologie nicht zu Verfügung stehen, dann müssen wir es trotzdem versuchen, damit sie Morgen vielleicht zu Verfügung stehen werden.

  4. Biermaaan sagt:

    Nichts gegen Grundlagenforschung. Nichts gegen Private Investoren, die das Geld ihrer Anleger in den Wind setzen.

    Aber Bullshit sollte man doch Bullshit nennen dürfen ;)

    • DerBeimNamenNennt sagt:

      Ich setze mich ja sehr dafür ein, die Dinge beim Namen zu nenne, aber…

      „Nichts gegen Private Investoren, die das Geld ihrer Anleger in den Wind setzen.“

      Ähh. Das ist zwar ein sehr wirkungsvolles Bild, das du da zeichnest, aber stimmt es denn auch?
      Wenn ein Millionär eine Millionen seines Privatvermögens in den Sand setzen will, weil er damit den Fortschritt einen Dienst tun will, so ist das erst mal seine Sache.

      Und es gibt mE viel unsinnigere Fälle von Grundlagenforschung, die sogar staatlich subventioniert wurden.

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