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Star Trek TNG – Staffel 1, Teil 3: TNG öffnet uns die Augen!

Der dritte Teil unseres Rückblicks bietet uns noch mal ein durchwachsenes Bild, bevor es nächstes Jahr dann mit den eingewachsenen Zehnägeln von Dr. Pulaski weiterging… Zum vorerst letzten Mal beleuchtet ST-E.de heute also die Mode der späten 80er! – Aus gutem Grund: Die Dauerwelle von Kollege Sparkiller hat letzte Woche unseren Redaktionsbernhardiner erwürgt…

Eine weiterreichende Begutachtung von Staffel 2 wird es erst einmal NICHT geben. Im Moment gucke ich sowieso lieber nach den Spannungsbögen in der Fußgängerzone, wenn ihr versteht… Außerdem sehe ich mir TNG zwischendurch recht gerne mal wieder an. Und da schmälert es den Retro-Genuss erheblich, wenn man bei dem Genuss einer Folge stets überlegen muss: Flop oder Top? Ex oder Hopp? Süße Picarderinnerung oder Archer-Gedächtniskirche? Denn wenn man nicht allzu detailliert zuschaut, dann sind alle Episoden super! Kult! Vor allem die Dööfsten!

Wenn Data plötzlich einen Taschenrechner rauskramt und Geordie aufgrund mangelnder Routine die weißen Kontaktlinsen auf links aufzieht, ist das schließlich das Schönste, was einem Fan widerfahren kann!

Nun denn: Lasset die Spiele beginnen! Die Todgesendeten grüßen euch!

Klingonenbegegnung

Story: Pilzsaison Ahoi: Die Braunkappen sind wieder unterwegs! Als auf einem geschrotteten Schiff überlebende Klingonen mit nicht minder schrottigen Ansichten gefunden werden, freut sich besonders Worf. Schließlich hat er doch seit Jahren keine Artgenossen mehr bei ihren hochtrabenden Betätigungen wie Traben, Jagen, Stinken und Scheiße labern beobachtet. Doch die brandneuen Klingonen werden vom Reich gesucht! Worf hingegen findet… und zwar das alles reichlich durchwachsen. So kann er zeitweise auch seine Sympathie für die Kriminellen nicht ganz verbergen. Aber das war ja auch der Sinn der ganzen Übung.

„BLAUKRAUT BLEIBT BLAUKRAUT UND BRAUTKLEID BLEIBT…“ – Andere Länder, andere Sittenstrolche: Um dem Gott des Kehllappens zu huldigen, brüllen sich die Klingonen die Seele aus dem Leib. Und die ihrer Zuhörer gleich mit! Der Sinn mancher Rituale ist manchmal allerdings nicht ganz klar. Macht aber nix: Die Ausführenden sind es ja auch nicht. Zumindest hier weiß man, dass es sich um ein Muttertagsritual handelt: Der Mutter (liegend) wird im Namen des Reiches für ihre Gebärfreudigkeit gedankt.

Wertung: Ich hasse die typischen klingonischen Folgen! Nein, damit meine ich nicht die unmittelbaren wie den Tod, sondern ihre eher alt- als ehrwürdigen Episoden bei Star Trek.

Kahless sei mein Richter, zur Not auch im Nachmit-tagsprogramm der Privaten, doch als Wehrdienstverweigerer stehe ich immer sehr ratlos vor diesen Badekappenträgern mit Blutfetisch. Mit dem festen Vorsatz, mindestens 3 Telefonkandidaten bei Jürgen Domian in einer Person zu vereinen, ritzen sich die Stinkemammuts mit Messern am Oberarm herum, reden häufiger von Ehrenmorden als ein Araber ohne Hobbys und ziehen als optisch eher interessante Neonazivariante über „schwächliche Völker“ her. So auch in dieser Folge. Lasst es uns zusammen sagen, liebe Zuleser: „Ausweider raus!!“

Der Konflikt kommt ewig und drei Tage nicht in Gang, da Klingonen und Rettungscrew genau so lange im treibenden Schiffswrack herumtoben. Wäre das eine Playstation 3-Demo gewesen, hätte ich`s ja noch wenigstens unter „schöne Texturen“ verbuchen können… Auch die Übertrag-ungsreichweite von Geordies Visor wird dort genaustens getestet, da LaForge ab 5 Kilometern GEZ-Gebühren zahlen müsste… Was die geretteten Klingonen verbrochen haben, tritt ebenfalls in den Hintergrund und war nur deswegen eingebaut worden, um dem Zuschauer klar zu machen: Diese Herren sind nicht vom radikalen Flügel des Mütter-genesungswerks!

Der einzige Moment, der hier im Gedächtnis bleibt, ist die Erschießung des letzten Blutweingurglers durch Worf. Vor dem schweißgebadeten Warpkern, legitimiert durch die Story, die ein explodierendes Schiff in greifbarer Nähe sah, durfte er sich so gegenüber Picard wieder als der loyale Taubstummenbotschafter der ersten Staffel verkaufen, der er bislang war. Darauf gibt’s am Ende dann auch einen feierlichen Bonus-Grunzer durch die Küchenrolle!

Der größte Zweifel Worfs, ob er denn nicht vielleicht zu unklingonisch und mildtätig daherkommt (er hat damals schließlich einen Tick zu viel für diese Flutopfer gespendet), äußert sich in einer Szene, in der er ratlos den Flur hoch- und runterglotzt. Tasha Yar oder Stinkemonster? Wer soll dein Schmerzblatt sein? Aber vielleicht dachte er dabei auch nur, dass im Treppenhaus auch mal wieder gewischt werden müsste… Wie auch immer: Als Gedächtnisstütze für die Zuschauer zu Beginn von TNG, dass es so etwas Blödes wie die Klingonen immer noch gibt, ist dieser Schmonzes gerade noch ausreichend.

Die Waffenhändler

Story: Make War, not Love: Die Enterprise trifft auf einen toten Planeten, deren Einwohner von einem vollautomatischen Kampfsystem ausgerottet wurden. „Wie viele Arbeitsplätze durch diese Technik wohl wieder weggefallen sein mögen?“ würde mein Vater jetzt wohl über den Rand der Gewerkschaftszeitung hinweg fragen… Eigentlich wäre es also eine willkommene Gelegenheit für unsere föderalen Gut- und Bessermenschen, ein paar Mal mit dem rechten über den linken Zeigefinger zu streichen und dabei eine Tonfolge von sich zu geben, die in etwa nach „Na, Na-Naaa-Naaaa-Naaaaa!“ klingt. Selbst schuld! – Doch Picard lernt schmerzhaft den Lochfraß an Dschungelböden kennen, während Data, Riker und Tasha von schwebenden Drohnen einen Vorschlag zur Hautbräunung erhalten, der mit großzügigen Gratisproben unterstrichen wird.

„Data, hat er noch irgendetwas gesagt, bevor er völlig erstarrt ist?“ – „Es hörte sich ein bisschen so an, wie: ‚NEIN, NEIN! Alles, nur keine Volksmusik!!‘“ – Hauptsache kein Gefrierbrand: Befreien kann Data seinen Commander selbst nach 3 Stunden Arbeit noch nicht. Aber inzwischen machen wenigstens die Partikeleffekte einiges her! Selbst Beverly könnte da nicht weiterhelfen. Die ist gleich zu sehr mit ihrem eigenen Kammerflimmern beschäftigt, um sich um anderer Leute Flimmerkammer zu kümmern…

Wertung: Frei nach Paragraf 148 Strafgesetzbuch verkündige ich hiermit folgendes Sternenflottengesetz: „Welches Volk mit Waffen handelt und/oder gehandelte Waffen in Umlauf bringt, wird mit Auslöschung sämtlichen Lebens nicht unter 45 Minuten bestraft!“ – Was viele nicht wissen: Waffen sind böse und stinken nach Fisch. Diese Episode räumt daher mit den ewigen Vorurteilen auf, dass es für das Entkernen von Oliven und Kirschen nichts besseres als eine Magnum gibt… Zwar benutzen die Sternenflotter selber mehr Waffen als ein durchschnittliches Jugendzimmer gemeinhin hergibt, jedoch gibt es hier einen großen Unterschied: Die Sternenflotte macht ihre Zwillen immer noch selber. Und sie verkauft sie nicht an andere. Merke: Nur selber schießen macht zum Hardcore-Buddhisten.

Man sollte die moralische Botschaft der Folge also nicht allzu ernst, sondern eher auf die leichte Schulter nehmen: Kinder, passt auf, was ihr so entwickelt, wenn ihr schon unbedingt mit „Lego Technik“ werken müsst! Ganz schnell entwickelt sich nämlich eine vermeintlich gute Tötungsidee in eine sehr schlechte.

Trotz der kaum sichtbaren Botschaft, die man schon mit einem Industrielaser aus dem Block herausarbeiten müsste, um den die Crew hier gejagt wird, langweilt diese Folge kaum. So wird Riker in ein Kraftfeld eingeschlossen (in Anspielung auf Schillers unbekanntes Spätwerk „Die Energieglocke“), Beverly Crusher im Höhlentieftauchen geschult (zur Sicherheit erst mal ohne Wasser), Picards Redetalent in ein Streitgespräch mit einem holografischen Vertreter verschwendet („Ich wurde nicht für das Thema Gewährleistung programmiert.“) und Geordie LaForge zur Abtrennung der Untertassensektion und/oder etwaiger Minderwertigkeitskomplexe genötigt. Trotz des doofen Plots und des Trash-Dschungels im Paramount-Gartencenter kann es da nur eine Wertung geben: 5 Punkte für den Herrn im schmierigen Waffenhändler-Outfit!

Denn hier ist immer was los, und die Langeweile wird schnell zu einem Fremdwort mit 7 Apostrophen! Und sei es nur, weil der Pannemann wieder Überstunden schiebt: Drohnen, die Phaserschüssen angeblich blitzschnell ausweichen, zeigen arthritische Symptome, damit der SFX-Praktikant im Schneideraum besser das Lineal ansetzen kann. Außerdem hat laut Beverly jede außerirdische Wurzel mit bitterem Geschmack Heilwirkung (ST-E.de unterstützt die Kampagne „Schweppes gegen Krebs“) und überhaupt wirkt das unsichtbare, automatisch gesteuerte Drohne in der Umlaufbahn doch etwas zu kraftvoll und potent. – Gut, vielleicht zur Identifizierung für Zuschauer wie mich?

Fazit: Eine Episode, so locker-leicht aufgeschäumt, dass sie sogar in Speichel schwimmt.

Die Seuche

Story: „Ein Loch ist im Eimer, Karl-Otto…“ – Als die Enterprise einem Frachter aus dem Straßengraben zieht, wundert sich Picard über den seltsam flapsigen Captain, die Fixierung auf die Fracht und die beiden kitschig gekleideten Vertreter einer Besserverdienerrasse, die beweisen, dass es „Foffi“ & Tatjana Gsell auch in der Zukunft ganz hervorragend geht. In der Fracht soll angeblich Medizin gegen eine schlimme Seuche sein, die einen von zwei benachbarten Planeten betroffen haben soll. Doch Star Trek wäre nicht Star Trek und von ewig gestrigen „Früher war alles anspruchsvoller“-Hanseln wie mir bevölkert, wenn dies schon die ganze Wahrheit wäre.

„Unsere Krankheit ist zwar Mist, aber das Medikament ist noch geiler als diese Tollkirschen, die die uns damals gegen Magenbeschwerden verschrieben haben!“ – Jetzt aber… FIX: Beverly ahnte bereits, dass es sich hierbei um eine Droge handeln könnte, nachdem diese beiden Herren den Replikator zum 16. Mal um „Geld für eine Straßenbahnfahrkarte“ angehauen hatten. Erst hatten sie es ja mit der alten „für ein Brötchen“-Masche probiert, die in meiner Wohngegend üblich ist. Doch nach 1.800 Kilo Weißbrot und einer „Energie Low“-Anzeige später wurde es den Schnorrern zu blöd…

Wertung: Jetzt mal ohne Gags und doppeltem Boden: Diese Geschichte, die in meiner Jugend noch als „Laberfolge“ verschrien war, zeigt in der Rückschau eine erstaunliche Vielzahl von interessanten Dilemmas. Die Entscheidung Picards, sich aufgrund der ersten Direktive nicht in den Drogenhandel einzumischen, ja, nicht einmal die unwissenden Konsumenten über diesen Sachverhalt aufzuklären, ist so knallhart, dass sie einem das moralische Trommelfell erbeben lässt. Zum ersten mal erfahren wir die unlustige Wahrheit hinter dem ulkigen „Unterlassene Hilfeleistung“-Grundgesetz der Föderation: Die erste Direktive ist nicht nur dazu da, Präwarp-Planeten vor galaktischen Staubsaugervertretern und dem verheerenden modischen Einfluss der Sternenflottenschneider zu schützen, nein: Sie sorgt auch für die Aufrechterhaltung von Diktaturen, Ausbeutern und anderen Sportschuhherstellern.

Und doch nutzt Picard die erste Direktive geschickt, um die Reparatur der letzten funktionstüchtigen Schiffe zu verhindern, mit denen die Droge weiterhin transportiert werden könnte. Jean-Luc verhängt sozusagen ein Importverbot von fragwürdigen Substanzen über sämtliche Bahnhofsviertel, zieht eine Mauer drum herum und nimmt am Ende der Folge panisch den ICE nach Gutmenschhausen. Die letzten (und auch alle anderen) Worte des Captains in dieser Folge sind durchaus diskussionswürdig: „Egal wohin, Hauptsache weg von hier!“ – Die Karawane zieht weiter und die restlichen Kamele müssen zusehen, wie sie mit dem kalten Entzug klarkommen… Meint ihr, ich habe eine kleine Chance, die Auflösung dieser Geschichte im 11. Kinofilm präsentiert zu bekommen?

Die schwarze Seele

Story: Ein Taxishuttle mit Troi an Bord stürzt ab. Ein schwarzes Wesen aus Flüssigkeit stürzt sich drauf. Dieses besteht aus den negativen Emotionen einer Rasse, die alles Böse auf der Welt zu etwas greifbaren materialisieren und dann verbannen wollte. Praktisch die Skinheads der Zukunft. Dabei dringt das dabei entstandene Wesen in sadistische Regionen vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und erst recht nicht Geordie, wenn ihm gerade die Brille geklaut wird…

„Ja! Dort entlang ist der Schwarzarbeiter gelaufen!“ – Die Kölner freuen sich einen Ast(best) ab: Die Wasserqualität des Rheins ist erneut um 82% gestiegen! Auch Versuche, wieder Fische wieder anzusiedeln, stimmen bereits hoffnungsvoll: Es dauerte immerhin ganze 15 Minuten, bis diese sich komplett aufgelöst hatten! Und die städtischen Wasserwärter auf 1-Euro-Basis (Bild) sind froh, dass es sie nicht auf den Planeten der Wechselbälger verschlagen hat. Dort ist die Unterscheidung zwischen Stromschnelle und sexueller Belästigung nämlich so gut wie unmöglich…

Wertung: Nach dem kürzlich veröffentlichten Dampfhammer-Review gibt es von meiner Seite eigentlich nichts interessantes Neues mehr zu berichten, was auch daran liegen mag, dass das Alte damals schon langweilig war… Die Story ist noch immer so doof, dass sie fast schon wieder so gut ist, dass sie fast schon wieder doof ist. Unser Seelchen ist noch immer so lebensfroh wie Bernd das Schwarzbrot, hat sichtlich eine dunkle Vergangenheit und Jean-Luc’s B(l)ackstageausweis für den Debattierclub immer noch nichts entgegenzusetzen. Zumindest sehe ich da… schwarz, falls mir das platte Fortführen des Wortwitzes erlaubt ist. Überhaupt ist mir bei der Durchsicht meines damaligen Reviews aufgefallen, dass immer noch etliche Wortspiele zur Hauptfigur fahrlässig unterschlagen wurden! Ein Versäumnis, das ich an dieser Stelle ohne Rücksicht auf Zuleserverluste nachzuholen gedenke:

Inhaltlich erinnert mich die Episode nicht gerade an meine finstersten TNG-Momente, sondern beteert jeden Zweifler eines Besseren, der mit dunklen Vorahnungen an die Story geht. „Mein lieber Teer Gesangsverein, Klapowski!“ werden jetzt alle rufen, „Lass Dir mal einen Teermin beim Psychologen geben!“ – Natürlich will ich euch nicht unnötig beschwartzen, solltet ihr die Folge ob ihrer Billigqualitäten teerminieren wollen. Aber was den einen der Darkroom als ultimativer Kick ist, oder für den anderen die intellektuelle Begeisterung für einen Artikel von Alice Schwartzer, das ist für mich halt diese Folge, die damals als eine meiner ersten TNG-Storys im Schwarz-Rot-Gold-Land zu sehen war. Man muss schließlich kein Hinterwäldler sein und im Schwarzwald wohnen, um eine teertiäre Lust am Schwachsinn zu entwickeln. Aber wer nur ansatzweise verstehen kann, dass Leute auch von den Abenteuern der Lexx in der Darkzone begeistert sein können, wird vielleicht auch hier mehr Licht als Schatten sehen.

Dass auch einfach mal so ein flotteer Feger wie Tasha stirbt, macht die Episode sowieso zu etwas besonderem. Und einmal dürft ihr raten, welche Farbe die Umrandung der Trauerkarte hatte… Dass dies alles äußteerst unterhaltsam ist, erkannte ich damals schon daran, dass meine Mutteer die Folge grässlich fand. Aber sie fand ja schon immer Roy Black interessanter. Die inoffizielle Nachfolgeepisode von „Die schwarze Seele“, nämlich „Teer-ror auf Rutia IV“ hielt sie dann aber doch für recht gelungen…

Und sollte euch selbst meine nervige Teerminologie immer noch nicht zu diesen Abenteuer bekehrt haben, so werde ich dennoch weiteer für sie kämpfen! – In dieser Hinsicht fühle ich mich nämlich ein bisschen wie… Jeanne Dark.

Begegnung mit der Vergangenheit

Story: Ein durchtriebener Forscher betreibt auf einem Asteroiden Forschungen, die mindestens nach ein bis drei Ethikkommissionen schreien: Er spult die Zeit vor und zurück, was alle im Quadranten ziemlich nervig finden, weil’s jeder mitbekommt. Und wer kackt schon gerne bei vollem Bewusstsein rückwärts auf dem Klo? „Das geht nun wirklich eindeutig zu Zeit!“ findet auch Picard und will sich das Ganze mal gepflegt ansehen. Dabei trifft er auch gleich auf eine uralte Jugendliebe, so um die 30. Wird das Universum entgültig untergehen? Vielleicht sogar mehrmals in der Stunde? Wird Jean-Luc nachträglich wegen Pädophilie verhaftet? Hier erfahren wir mehr…

„Lore! Als ich Dir von dem neuen Anti-Stalking-Gesetz der Bundesregierung erzählt habe, war das als Drohung zu verstehen!“ – Alte Liebe rostet auch bei Androiden nicht: Sein böser Zwilling (Mitte) ist wieder da, um Data in einen gemeinen Plan einzuweihen: Dieser B-4 (vorne im Bild) muss weg! Da gäbe es doch irgendwo diesen Wüstenplaneten…? Ständig labert der Blechhaufen nämlich begeistert von einem total genialen Glatzkopf namens Shinzon. Aus diesem charismatischen Dreijährigen könne in anderthalb Jahrzehnten durchaus etwas werden!

Wertung: Es gibt Einsichten, die treiben Picard vor Bewunderung die Raumfalten auf die Stirn: „Doktor So-und-so hat eine Theorie entwickelt, nach der Zeit irgendwie mit Schwerkraft zusammenhängt“ – Als Data plötzlich die verschollen geglaubten Schriften von Albert Einstein wiederentdeckte, krümmte sich der Raum vor lachen: Man hatten die Notizen des Wissenschaftlers bei Star Trek stets für eine unverbindliche Physikempfehlung gehalten…

So interessant die Vorstellung auch ist, dass ein einziges Experiment Auswirkungen auf die gesamte Raumzeit haben könnte (gerade vor dem Hintergrund, dass die Anwohner des demnächst startenden größten Teilchenbeschleunigers der Welt angeblich Angst haben, dass ein schwarzes Loch ihre Geranien verwüsten könnte), so wenig logisch und interessant wurde dies hier der serientechnischen Verwurstung übergeben. Der fragliche Forscher ölt im Delirium herum und macht uns mit „unglaublich fremden Dimensionen“ heiß, in denen sein Geist angeblich gefangen ist, obwohl er den bunten Lichtstrudeln bereits mit gefälschten Entlassungspapieren auf den Zahn gefühlt hat.

Sehen tun wir allerdings wenig und wenn, dann höchstens doppelt. Nicht das allerkleinste Raumloch öffnet sich auf der Brücke, ja, nicht mal ein Maulwurfshügel. Die fremde Dimension ist anscheinend deutlich unterdimensioniert… Wäre da nicht wenigstens die mystische Dudelmusik, die einen in jeder Nische tatsächlich ein tollwütiges Kalenderblatt erwarten lässt, hätte auch die wenige Spannung längst das… Zeitliche gesegnet. Die beiden einprägsamsten Momente sind: Picard, Data und Riker begegnen sich selbst im Fahrstuhl und der inoffizielle Trailer für die Folge „Data : 3= ?“…

Zwischendurch sitzt Picard auch noch auf dem Holodeck, das ungefragt und informationstechnisch ungefüttert eine Liebschaft generiert, die vor etlichen Jahren in einem Cafè in Paris auf Jean-Luc gewartet hat. STASI, ick hör Dir scannen! – Vielleicht sollten wir bereits jetzt damit anfangen, unsere missglückten Dates niederzuschreiben und an den amerikanischen Geheimdienst zu schicken? Wie schnell hat man plötzlich ein eigenes Holodeck zuhause und möchte unbedingt eine bestimmte Ohrfeige noch mal nachspielen, muss aber dann feststellen, dass gerade diese Begebenheit im Internet nicht abrufbar ist? Jedenfalls wirkte das Wiedersehen so gefühlsneutral wie Kirk kurz nach dem Orgasmus. Wenn ich Sätze hören will, wie „Wir haben uns jetzt schon seit 10 Jahren nicht mehr gesehen. Und wenn ich mal ganz tief in Dein innerstes sehe, dann sehe ich, dass Du in dieser Zeit innerlich zerfallen bist!“, dann kann ich auch zu meinem Zahnarzt gehen…

Die Verschwörung

Story: Sie sind unter uns! Jeden Tag! – Da ich hier zu Trekkies spreche, meine ich natürlich keine Frauen, sondern kleine Würmer, die sich im Nacken von hochrangigen Sternenflottern einnisten und diese dann fröhlich – oder auch völlig depressiv; das wird nicht geklärt – durch die Gegend steuern. Picard kommt dem zuerst auf die Spur und gerät im Sternenflottenhauptquartier fast in kulinarische Bedrängnis. Aber woher hätte er auch wissen wollen, dass der Aufdruck auf der Essensverpackung, „Made in ….“, ausnahmsweise deutsch ausgesprochen werden musste?

„Hey, Leute! Habt ihr noch nie davon gehört, dass so ein plötzlicher Kaiserschnitt mich für den Rest meines Lebens traumatisieren kann?“ – Scheiß Sprichwörter: Manchmal steckt man eben DOCH drin! Doch aufgepasst: Wegen des neuen Wohngeldgesetzes gibt’s Mietzu-Schuss jetzt auch für Leihkörper! Im Großen und Ganzen ist diese Szene für Star Trek jedoch untypisch. Ärmellose Uniformen mag es ja durchaus geben, aber umgekehrt?! Und woran soll man hier denn das Rangabzeichen erkennen können?

Wertung: Der X-Achse auf der Zeitlinie sei Dank: Ein Glück, dass diese Folge nicht bereits zu TOS-Zeiten gedreht wurde! Noch heute müsste man sich sonst mit pseudowissenschaftlichen Abhandlungskäse zu diesem Drehbuch herumschlagen. – Dieser käme sonst wohl mit einem ähnlich nervigem Anekdotenfaktor daher, wie die ständigen TOS-Weisheiten, à la „Und so entstand also damals der erste TV-Kuss zwischen Schwarz und Weiß ohne Löschpapier dazwischen“. HIER hätte man die Besonderheit dann in etwa so geschildert:

„Die Angst vor der Unterwanderung von völlig normal aussehenden Menschen, spiegelt par Exzellance wieder, welche Ängste die Menschen in den USA der 60er Jahren auszustehen hatten: Die mögliche Infiltrierung durch Nachbarn, Freunde oder Politiker, welche für das kommunistische Russland arbeiten könnten. Diese Folge zeigt, wie auch viele ähnliche Invasionsklassiker der 50er und 60er Jahre auf, dass Star Trek immer auch ein Stück Zeitgeschichte ist. – Rudolf Ballerstaller / Studiennummer 97 / Abschlussarbeit im Kurs Kaufmännische Medienpsychologie im Deutschkurs für angloamerikanische Geschichte und Kultur“ – Ja, die Titel dieser neumodischen Studienfächer von euch jungen Hottentotten werden ja auch immer länger…

Doch bereits Ende der 80er konnte man diese Geschichte getrost im Deutschreferat der Klasse 5b abhandeln. Zwar „meinte man es wirklich nur gut“, dass es für 2 Elterteile und 4 Großeltern gereicht hätte, doch im Großen und Ganzen kommt die Story dann doch etwas flach daher. Von kleinen qualitativen Hubbeln im Halsbereich abgesehen. Wäre das Wortspiel „Futter für die Würmer“ hier noch um einiges lustiger, hätte ich die Folge vielleicht sogar komplett verrissen, um dieses Wortspiel noch irgendwie unterzubringen…

Aber man erwartete vielleicht auch einfach zu viel, nachdem vorher Story-Arc-mäßig angekündigt wurde:

„Picard! Irgendwas geht in der Sternenflotte vor! (*ängstlich hinter Busch auf fremden Planeten guck*) Ich weiß auch nicht, was los ist (*Radio wegen etwaiger versteckter Wanzen laut stell*), aber irgendwie ist alles so… so… komisch. (*Wieder unauffällig die Sonntagsausgabe von „Föderation Aktuell“ vor’s Gesicht heb*) Einfach mal aufpassen, gelle?“

Und was sehen wir? Ein paar Admiräle, die in einem peinlich leeren Sternenflotten-Hauptquartier am Tisch sitzen, Würmer fressen und deren langfristiger Masterplan wohl nur daraus besteht, NOCH effektiver in leeren Hauptquartieren an Tischen zu sitzen und sich das Essen madig machen zu lassen. Wie schnell und unkompliziert dann alle(?) Nackenwürmer entfernt werden können, nur weil zufällig alle(?) Befallenen an diesem Tag noch eine Runde Pokern wollten, kommt dann doch etwas seltsam daher. Zumal es natürlich so manch spät-bermanschen Charakterrotz erklären würde, wenn die jahrelang subjektiv geäußerte Kritik „Bei der war irgendwie der Wurm drin“ plötzlich eine ganz objektive werden würde… Ich sage nur: Janeway.

Trotzdem gibt es 4 Gummiohren für die gute Absicht, oder, wie mein total lustiger Mathelehrer gesagt hätte: „Mit einem Minus, von hier bis nach Leopoldshöhe!“. Japp, sehe ich auch so. Auch wenn das Minus hier noch etwas länger ist. Nämlich von hier bis „New Leopoldshöhe“ auf Faruma Prime IV…

Die Neutrale Zone

Story: Auf einem uralten Schiff werden 3 tiefgefrorene Menschen unseres Zeitabschnitts gefunden (nein, nicht des 24. Jahrhunderts, ihr weltfremden Vollidioten!). Die Mannschaft versucht diese zaghaft daran zu gewöhnen, dass sich die Welt inzwischen ein wenig verändert hat. – Und dass es auch deutlich mehr Welten als früher gibt! Gerade, als Beverly den Besuchern die bescheuerte ST-Zeitrechnung anhand einer Micky-Maus-Uhr für 5-Jährige beibringen will, melden sich auch noch schlecht gelaunte Romulaner…

“So können sie mit mir nicht umgehen! Ich besitze Microsoft-Aktien!“ – „Was denken sie denn, WARUM wir so grob sind?“ – Klischees und Rassismus raus: In der Zukunft sind die Schwarzen nicht länger Fußabtreter und Deppen! Nein, sie sind organisierte Schutzgeldbanden mit Sätzen, wie: „Sie wollen doch nicht, dass ihnen im Fahrstuhl irgendwas passiert, oooder?!“ – Nur gut, dass es inzwischen trotzdem keine Kriminalität mehr gibt. Zumindest nicht, solange man sich die Hände vor die Augen hält und sehr laut singt…

Wertung: Ich hatte die Folge als eine recht lieblose Aneinanderreihung von dämlichen Dialogen in Erinnerung. Stimmt gar nicht! Ich hatte sie gar nicht mehr in Erinnerung! Dämlich waren die Dialoge aber trotzdem, was auch den größten Reiz der Geschichte ausmachte. Wie der genervte Picard da mit der Synchronstimme von Terence Hill über Drogen, Sex und Alkohol diskutierte, war ganz großes Pantoffelkino! Fast glaubt man, dass für diese Folge eigens der Bud-Spencer- und TOS-Texter, Herr Brandt, auf’s Dixiklo eingeflogen wurde. Deutsche Lyrik wie „Blechheinis“ oder „schnuckelige Ärztin“ dichtet sich ja schließlich nicht von alleine, dichtet sie sich nicht!

Köstlich auch die ständigen Unterbrechungen vom Investmentbanker, der tatsächlich glaubt, nach 300 Jahren mal nach dem Kurs seines Neuer-Markt-Fonds (hinter diesem halbherzigen Gag steht der vollherzige Schmerz des Verfassers) fragen zu müssen. Hochgradig amüsant war auch Picard, der wieder mal Mut zum sich Unbeliebtmachen bewies. Konditioniert von oberflächlich hilfsbereiten Massenmördern und -körperverletzern wie Sisko, Janeway oder Archer dachte ich zu Beginn ja noch, dass Jean-Luc gleich den verständnisvollen Gesichtsausdruck aufsetzt. Vor meinem geistigen Auge sah ich ihn schon mit seinen 3 Gästen bei einer Tasse Earl Grey in einer farblich ebenso gestalteten Gesprächsrunde hocken: „Ich habe zwar gerade Stress mit den Romulanern, aber wenn sie Probleme mit der Integration in unsere Kultur und Vorstellungswelt haben, helfe ich Ihnen selbstverständlich mit meinem umfassenden Literaturwissen weiter!“

– Dazu langsam den gebundenen Originalband von „Robinson Crusoe“ öffnend.

Doch nix da: „Wieso aufgetaut? Wieso wiederbelebt?! Die waren doch schon tot!! Aber na gut: SIE haben sie aufgetaut, also kümmern SIE sich um die Leute, Doktor! Verschonen sie mich nur mit ihnen!“ – Hahaha! Genau! Pragmatisch, praktisch, gut! Der wahre Wert eines großen Toleranzextremsportlers erweist sich erst dann, wenn er auch mal sagt: „Für ungeklärte Eigentumsverhältnisse und Scheidungsfristen ist die Schiedsstelle Gütersloh-Nord zuständig. Schülerpraktikant? Bitte winke den Herrschaften auf ihrem Weg zur Tür!“

Auch die Rückkehr der Romulaner erfüllte mich großer Freude! Auch wenn ich mit Erschrecken festgestellt habe, dass selbst ich inzwischen jeden Satz nach seinen Verwertungs-möglichkeiten für mögliche Prequels bewerte. Als ich hörte, dass man 50 Jahre nichts von den Vulkanier-look-alikes gehört hatte, schoss mir sofort durch den Kopf: WARUM? Was ist damals passiert?! An jenem schicksalshaften Regentag in New Orleans vor 50 Jahren!? So was muss man doch beleuchten! Wo ist mein Restlichtverstärker?! War Kirk damals eigentlich schon im Nexus? Ist er etwa damals im Suff auf die Gabel vom Telefonhörer geknallt?

Nein, ernsthaft: Schön, dass dieses Gefühl der Bedrohung wieder da war. Das Gefühl, dass jeder Satz des Captains, jedes Stirnrunzeln und jeder weggeschnippte Popel in Richtung Hauptbildschirm als feindlicher oder zumindest total bescheuerter Akt angesehen werden könnte. Das Gefühl, dass gerade in diesem Moment irgendwo ein Geschichtsbuch aus einer Druckerpresse fällt. Bei den Nachfolgeserien, speziell Voyager und Enterprise, kamen solche Begegnungen irgendwie immer anders rüber: „Sie beschießen uns!“ – „Sie wollen uns nur mitteilen, dass sie jetzt zum Gespräch bereit sind. Jagt sie eine Runde um den Mond und verbindet mich dann mit deren Captain! – Ich wette 5 föderale Non-Dollar auf Jeffrey Combs, wer geht mit?““

Der schönste Satz fällt am Ende: „Es gibt noch so viel zu entdecken, so viel zu lernen!“ – Nicht so abgedroschen und Fan-anbiedernd wie in den späteren Jahren, sondern einfach voll nooormal. Weltraum: Come in and find out!


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Artikel

von Klapowski am 11.05.06 in Star Trek - TNG

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Kommentare (7)

  1. nakedtruth sagt:

    Ich glaub kann mich an die Hälfte dieser Folgen nicht mehr erinnern.

    Das ist ja wie mit kompletten Staffeln bei VOY und ENT.

    Was für ein Review kommt den als nächstes? Ich wäre ja für die beste ST-Serie aller Zeiten, die bisher nicht ausreichend gewürdigt wurde. Ja, genau, DS 9.

    Alternativ nehm ich die Zeichentrickserie, die wurde wirklich von Terence Hill und Bud Spencer synchronisiert.

  2. Roonie sagt:

    Jaaa, das gute (aber auch nicht sooo gut) alte (sooo alt nun auch nicht) TNG.

    Gestern eine Folge gesehen, da wurden wieder mal fröhlich Realitäten verändert, Zeitlinien verpfuscht und Dimensionen verschoben.

    Also alles ganz normal halt.

    Bitte mehr von solchen Reviews, die sind klasse (aber nicht sooo klasse).

  3. chritz sagt:

    naja… also ich muss schon sagen, wenn "Die neutrale Zone" eine bessere Bewertung bekommt als "Die Verschwörung" (immer noch ein Highlight), so muss man an dem geistigen Verfasser des Verfassung… oder umgekehrt – schon arg zweifeln.

    Klapowski, die Folgen soll man nicht im Halbschlaf gucken! Zumindest Ganzschlaf wäre für deinen authentischen Journalismus einmal angebracht, um dich vom Rest dieser Repoerterwelt zu unterscheiden. Es liegt alles in deinem Schritt… deiner Hand, mein ich.

  4. Auswurf sagt:

    Sag mal, Klapowski, schockierst du deine Leser eigenlich gerne im voraus?

    Hier das Bild von dieser scheiß Klingonen Episode im Titel, direkt darunter der grinsende Rick Berman. Weiter unten finden sich Jar Jar Binks, Wesley und so weiter.

    Gibts zu, das machst du nur, damit nicht so viele User auf der Seite hier bleiben, und dich mit Kommentaren nerven. So wie [Beliebigen Username hier Einfügen] das immer macht. Oder die ständigen Forderungen von [Beliebigen Username hier Einfügen] nach immer mehr Artikeln.

    Oh, da fällt mir ein, du schuldest uns noch ein(-ige) Artikel über die erste Staffel von SG-Atlantis und ein Artikel über [Beliebiges Thema hier Einfügen]. Und das noch an diesem Wochenende, mir (uns) ist nähmlich Langweilig.

    *Klapowski mit einem Stok anstubbs*
    Los! Los! Fang an!

    Live long and easy.
    Auswurf

  5. bergh sagt:

    tach auch !

    Ich kann mich meinen Vorredner nur abschließen. ähhh anschließen.

    Schöner Artikel.
    Ich muß glaube ich mal die TNG DVDs rauskramen.

    Gruss BergH

  6. Raketenwurm sagt:

    Der Waffenhändler in "Die Waffenhändler" ist übrigens Vincent Schiavelli, bekannt aus vielen anderen Filmen (Casper meets Wendy) und Serien (Sabrina, AkteX, Buffy), leider im letzten Dezember gestorben.

  7. frakesjoe sagt:

    Tjaha, es fällt mir erst heute so richtig auf, wieviele heute bekannte Schauspieler schon bei TNG mal dabei waren…. und wie lustig schlecht die damals teilweise waren, z.B. schaut euch Ashley Judd mal an. Die gratwandert bei den TNG-Folgen irgenwo zwischen 'Ach, ist die süß' und 'Ach, wie schlecht spielt die eigentlich?' Man kanns kaum auseinanderhalten. Oder Kelsey Gramer, den man ca. 7s lang in der 'Wir sind in einer Zeitschleife und langsam wissen wir es auch'-Folge zu sehen war. Oder Famke Janssen als Männer-adaptives Luder vom Dienst, die sich in den Pika verschießt. Oder die kleine Kirsten Dunst als Lwaxana-Traumatisiererin….

    Immerhin gabs ja auch ab und an 'Szenebesuch' wie z.B. Matt Frewer…

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