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Zukcast #5 – Sci-Fi-Serien im Test, Teil 2

Ihr habt es so gewollt, nämlich UNS! Völlig überrascht von Euren zehn Zuneigungsbekundungen („Sucken“ bedeutet doch in der Podcastwelt etwas Gutes, oder?) präsentieren wir Euch ein bisschen früher als verplant den zweiten Teil vom mittelgroßen SF-Serien-Überblick. Das Schneiden war diesmal besonders aufwendig, da erneut das Pfeifen der sparkillerischen Herz-Lungen-Maschine herausgeschnitten werden musste. Geschafft haben wir diesmal die Besprechungen zu Babylon 5, Voyager und Firefly.

Herzlichst möchten wir uns diesmal auch bei unserem Komponisten Thomas bedanken, dessen Nickname hier auf eigenen Wunsch nicht genannt werden soll (dabei ist der sogar sehr gut!). In vermutlich stundenlanger, beethover’esker Kleinstarbeit stellt er für uns ein Portfolio an Audioklängen zusammen, die zukünftig als Erkennungsmelodie unseres Zukcastes dienen werden. Diese Melodie symbolisiert – laut des Künstlers – unser beider Stimmen, die im ruhigen argumentativen Austausch auf einen harmonischen Höhepunkt, einen orgasmischen Konsens, zustreben.

Kein Flash? Dann bitte unten direkt die MP3 aufrufen.

MP3 herunterladen.

Die üblichen TV-Verdächtigen für die nächsten 1-2 Ausgaben haben wir auch bereits zusammen. Sollte Ihr jedoch Angst haben, eine kleinere Serie (bzw. euer Lob/eure Kritik) könnte von uns vergessen werden, so könnt Ihr uns weiterhin auch per Kontaktformular kontaktieren. Dies würde dann auch im nächsten Podcast vorgelesen und kommentiert werden. Kommentare unter diesem Artikel zählen nicht als Vorlesepost. Das kann ja jeder…


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von Klapowski am 07.12.11 in Intern

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Kommentare (24)

  1. Bolleraner sagt:

    Die Musik ist ja mal voll cool! Wurde die mit einem in ein FM-Synthie eingebauten Sequenzer erstellt, oder benutzt du Cubase/Pro Tools/Abelton mit einem interessanten 80er VST-Plugin, Thomas?
    Erinnert mich ein klein bisschen an die Eingangsmusik von der Curiosity Show von damals.

    • Raketenwurm sagt:

      Schön, dass es gefällt. Ich benutze das gute, alte OpenMPT und steuere damit dann die VSTIs/VSTs und vereinzelt auch Samples an.

  2. BungaBunga sagt:

    Sehr schön wieder mal, danke euch.
    Kleines, sicher beabsichtigtes Detail, das mir sofort auffiel:
    Bei Voyager singt einer von euch selbst in etwas schräger Weise die Titelmelodie, bei Firefly habt ihr Gott sei Dank zu viel Respekt dafür.

  3. GrandNaguz sagt:

    Echt knorke eure Podcasts. Mich hat auch der aufkommende Hass als es um Voyager ging sehr erheitert. Und ja man kann Klapos Kritiken nahezu komplett nachvollziehen aber Sparkiller hat Recht, dass Voyager einige Topfolgen hat (wie erwähnt die Zeitreisefolgen) und auch die Borgfolgen (mag an den relativ gut anzusehenden Effekten liegen und weil die Borg immer recht ehm.. „cool“ rüberkamen). Für mich ist Voyager Nostalgie und teil meiner Jugend und ich kann mich noch gut erinnern als ich Jungspund auf der Feier auf der Terasse mit Verwandten damals ständig auf die Uhr schaute um mich dann alleine nach oben zu schleichen um den Piloten auf Sat1 zu sehen (am 21.6.96).

  4. DJ Doena sagt:

    Das nächste mal ladet doch externe Mitquatscher ein (mich! mich!), das wäre bestimmt lustig.

  5. DJ Doena sagt:

    Eine Anmerkung zu Babylon 5 noch: Wenn man sich die 5. Staffel spart, sollte man aber zumindest die allerletzte Folge „Sleeping in Light“ angucken, denn das ist der reguläre Abschluss der Serie.

    und „In the Beginning“ wäre auch so ziemlich der einzige Tv-Film, den ich zur Serie noch angucken würde.

  6. Exverlobter sagt:

    Stragiwari?
    Seit wann könnt ihr Ruhrpottler und Schimanskis keine polnischen Namen wie Straczynski mehr aussprechen?

  7. Klonk sagt:

    Eigentlich Vermisse ich nur Buck Rogers in the 25th Century ;-)

  8. Raketenwurm sagt:

    Eben. Vor allem wenn man selbst noch „Klapowski“ heißt – ein Name, der im übrigen ja sogar noch kniffeliger ist, weil man ihn auf mehrere Arten aussprechen kann: „Klapauski“, „Klapofski“, „Klapowski“ – da ist „Straczynski“ ja weitaus eindeutiger.

    Und zu „dessen Nickname hier auf eigenen Wunsch nicht genannt werden soll“
    Da wurde mein "Vorname reicht, muss ja nicht so hochoffiziell sein" glaube ich etwas überinterpretiert. Ich fand es ja hauptsächlich nur übertrieben, in unserer kleinen, kuscheligen Zukunftia-Familie hier auch noch mit realen Nachnamen zu kommen. Wir sind doch hier alle Kumpels…

    Und zu Babylon 5:
    Was ich der Serie auch noch hoch anrechne, ist dass ihre Charaktere alle innerhalb der Staffeln eine Transformation durchleben. Teilweise ja sogar physisch, aber vor allem inhaltlich ist ja am Ende keiner mehr so, wie er anfangs drauf war. Da können sich andere Serien wirklich mal mehrere Scheiben von abschneiden.

  9. E. Ellert sagt:

    Schade, dass Garibaldi heute so ein konservativer Freak ist.
    Imperator Cardagia hat irgendwie auch nicht richtig Fuss gefasst. Fand‘ ihn bei B5 grandios. Ist heute Makler in L.A… :/

  10. RN sagt:

    Danke für den Tipp mit Firefly! Hab mir gerade mal die erste Folge angesehen und es gefällt mir sehr gut! Schade nur, dass der Spaß so schnell wieder vorbei sein wird.
    Und mal so ganz generell: Seit ich vor nem halben Jahr diese Seite entdeckt habe, les ich hier sehr gern und regelmäßig, was ihr so verzapft.
    Daumen hoch für diese Seite!

  11. das obst sagt:

    wertung als unterhaltsamer podcast: 2,5 von 10

    wertung als einschlafhilfe: 10 von 10

    • BungaBunga sagt:

      Och was bist du wieder für ein putziger kleiner Troll!
      Wie süß!!!

    • das obst sagt:

      achso, wenn man den zukcast (noch nicht) mag, ist man also ein troll. dazu fällt mir nur eins ein – und das reimt sich sogar auf troll: LOL

      typisches rudelverhalten. immer wieder lustig, sowas zu beobachten.

      dabei fand ich, dass ich mit meiner differenzierten wertung diesmal sogar richtig objektiv war. tja, den hohen ansprüchen der intellektuellen klientel, die sich hier über seichte genre-serien unterhält (schon mal aufgefallen: je anspruchsvoller bzw. weniger mainstreamig die serie/der film desto viiiiel weniger kommentare gibt’s bei zukunftia), kann man eben nur schwerlich gerecht werden.

    • Raketenwurm sagt:

      Ich glaube man ist weniger ein Troll, wenn man den Zukcast nicht mag, sondern eher, wenn man das immer wieder unter jedem Zukcast aufs Neue kundtut, ohne dabei irgendetwas Neues zu sagen. Ich geh doch auch nicht ins Forum von FDP.de und schreibe als Kommentar unter jedes beschlossene Gesetz „Oooh, das ist doch mal wieder nur für die Lobbyisten gut, und der kleine Mann auf der Straße, der friert vor so viel sozialer Kälte, die dieses Gesetz ausstrahlt.“ Da würden die dort auch irgendwann sagen „Ach, das ist doch nur ein Troll und damit kein Indikator für die Qualität unserer Politik !“. Stattdessen schreibe ich das dort nur unter jedes zweite Gesetz, und da kommt die Kritik nämlich bei denen dann auch an ! Also denk da mal drüber nach – um das hier mal mit einem Satz abzuschließen, der im Internet leider viel zu selten zum Abschluss von Kommentaren benutzt wird.

  12. Das Baby sagt:

    Ich fands ganz gut. Zu Voyager könnt eich auch ne Menge sagen, habs als Jugendlicher immer auf Sat.1 gesehen, heute tu ich mir ab und an eine aufgenommene Folge von SyFy von der HDD an. Man muss schon sagen, man man, da ist ne Menge Schrott dabei, zeitlos ist die Serie bei Leibe nicht und ist wie auch im Podcast erwähnt eine der verpassten Chancen. Die Gurndidee bot soviel an Potential:
    * Die Crews Sternenflotte udn Maquis hätten vorallem in der ersten Staffel viel mehr gegeneinander Vorbehalte und Auseinandersetzungen haben müssen – die von euch erwähnte Abspaltung wäre sehr interessant gewesen
    * der Umstand von nur 150 Leuten insgesamt hätte zu einer Ensembleserie mit einem großen Stamm an Nebencharakteren auf dem Schiff und dessen Problemen so isoliert von der Heimat werden können. Einige wären im Laufe der Serie tragischerweise verstorben, vielleicht auch verschollen, Beziehungen untereinander hätten wunderbar beleuchtet werden können.
    * das Schiff hätte im Laufe der Zeit bei Verlust von Teilen der Crew Besetzungsprobleme in bestimmten Bereichen bekommen müssen, was anfangs mit der Krankenstation auch mal bedacht aber nie zum Problem gemacht wurde. Hier hätte man zeigen können, das der Dienst eben nicht mehr nur nach Protokoll gelaufen wäre.
    * auch wenn „Ein Jahr Hölle“ es überspitzt dargestellt hatte, das Schiff hätte im Laufe der Zeit technische Probleme bekommen müssen, es ist so unglaubhaft das jedesmal alles wie aus dem Ei gepellt ist!
    * Der Umstand der Borg wurde runtergespielt und Potential verschenkt. Es wurde beeindruckend gezeigt, wie gefährlich die Borg sind (Assimilation einer Spezies aus deren Sicht in „Die dunkle Seite“, aber jedesmal ist ein kleines Föderationsraumschiff mit 150 Mann Besatzung schlauer als diese Übermacht? – Man hätte viel mehr vor den Borg flüchten müssen, als ständig mit ihnen Konflikte zu suchen
    * Der Aspekt der Reise wurde auch in den späteren Staffeln zu wenig beleuchtet, wobei das ja eine der Grundeigenarten der Serie war. Wie ihr richtig bemerkt waren ständig Völker über Staffeln hinweg Begleiter der Voyager, obwohl diese teilweise 10000 und mehr Lichtjahre zurücklegte. Wenn man denn mehrere Folgen zu einem Volk hätte zeigen wollen, hätte dies konzentriert geschehen müssen, oder es sind weit verbreitete Völker, das war aber eher selten, was die Bedeutsamkeit anging. Die Hirogen z.B. hatten ja dieses riesige Kommunikationsnetz, das hatte aber nichts mit deren physischer Verbreitung im Quadranten zu tun, ihr habt sehr schön dargestellt, in welch aberwitzig riesigen Dimension hier NICHT nachgedacht wurde.

    Insgesamt eine tolle Idee mit dem Podcast, fast jede Serie hätte fast ihren eigenen Podcast verdient, wenn man die verpassten Chancen bespricht. Dies ist, neben Star Trek auch bei B5, SG oder Firefly so.

    Was noch fehlt:
    *Space
    *Andromeda
    *Stargate
    *Enterprise
    *Earth2 (hatte auch Potential von der Grundidee)
    *Battlestar Galactica

  13. bergh sagt:

    tach auch !

    Tolle Musik, den Cast vom Pod höre ich mir heute abend an.

    Gruss BergH

  14. zhemni sagt:

    Mal wieder amüsant.
    Hab von den besprochenen Serien nur eine gesehen… naja, 2 Folgen.
    2 von denen, die Voyager in ein etwas besseres Licht rücken.

    Da ihr jetzt in fast jedem Zukcast Buffy erwähntet, wie wäre
    es mal mit einem Fantasy Serien-Review (z.Bsp. Buffy, Supernatural,
    Mystic Knights und Legend of the Seeker), dass würde
    sicher eine gute Kritik-Quelle abgeben.

  15. Speedomon sagt:

    Ich warte noch auf LEXX The Dark Side… Wer’s nicht kennt, einfach mal den Wiki Eintrag lesen und Kopf schütteln… Frag mich heute noch welcher Geldgeber das ge-green-lighted hat

  16. Exverlobter sagt:

    Kann es sein, dass die Frequenz der ZUKUNFTIA-Artikel in den letztEn Wochen etwas nachgelassen hat?

  17. Flyan sagt:

    Ich hätte mir noch gewünscht, dass zumindest einmal auf den Vorwurf eingegangen wird, dass DS9 doch erstaunlich viele Parallelen zu Babylon 5 aufweist und angeblich entwickelt wurde, nachdem Stradivinskis Konzept abgelehnt wurde.

    Da ich Babylon 5 nie gesehen habe, kann ich nämlich nicht wirklich etwas dazu sagen, würde mich aber mal interessieren, was die Kenner davon denken.

    • DJ Doena sagt:

      Es gibt sehr wohl offensichtliche Parallelen:

      – Raumstation am Arsch der Welt
      – jede Menge Konflikte mit den Rassen um die Station herum
      – Commander ist ein Commander (kein Captain)
      – Es bahnt sich ein großer Krieg an
      – ab der dritten Staffel bekommt die Station ihr eigenes Kriegsschiff der allerneuesten Generation

      Aber letztendlich gehen beide Serien dann doch eigene Wege, DS9 eingebettet in die ST-Mythologie und Politik und B5 macht eben sein eigenes Ding.

    • Exverlobter sagt:

      Der größte Witz des Jahrhunderts war diesbezüglich das Casting von Robert Foxworth bei Babylon 5. Der sollte laut Plan von Straczynski einen Admiral spielen, der sich GEGEN die Verschwörung der Erdregierung stellt. Die Figur wurde behutsam eingeführt, stand dann aber beim großen Clash der Royalisten und Rebellen nicht mehr zur Verfügung. Die DS9-Produzenten hatte Robert Foxworth zwischenzeitlich mehr Geld versprochen und abgeworben.
      Straczynski war außer sich vor Wut, und hat den Foxworth-Charakter off-screen dann gekillt. Und die Pointe: Bei DS9 spielte Foxworth plötzlich einen Admiral, der selber an der Verschwörung der Erd-Regierung beteiligt ist, und Captain Sisko ist dann derjenige, der sich gegen ihn stellen muss. Das ist echt der Hammer!

  18. Donald D. sagt:

    Wieder sehr hübsch. Aber ihr hackt mir alle zu sehr auf DS9 herum. B5 wird in den Himmel gelobt, weil es auch mal Dreckecken (!?!?!?!) zu sehen gibt, während DS9 zu sauber (!?!?!?) daherkommt. Das sind doch keine Argumente! Aber ich werde mir B5 doch mal irgendwann anschauen, auch wenn es mich vor den Effekten graut, die ich schon kenne. Allem anderen kann ich mich nur anschließen. Bei Voyager hatte man viele laaaaaangweilige Charaktere und einen ganzen Quadranten voll verpaßter Möglichkeiten. Aber wenn es sich in Richtung SGU entwickelt hätte, wäre es ja noch schlimmer geworden. Firefly hat auch bei mir absoluten Kultstatus. Genial schräge Charaktere, tolle Dialoge, klasse Musik und schöne Effekte. Da gab es nichts zu meckern. Noch etwas zu den Einspielergebnissen: wenn dort steht, der Film hat 39 Millionen Dollar gekostet und 38 Millionen eingespielt, ist das zwar korrekt, aber die 38 Millionen sind nicht der Reinerlös, den das Studio zurückbekommt. Das sind maximal 50-60 %, also in diesem Fall ca. 20 Millionen, denn Kinobetreiber, Verleiher und Marketingleute wollen ja auch etwas verdienen.

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