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„Sie schufen sie für MICH!“ – Klapowskis Lieblingsfilme

In der Medienbranche gibt es ein Sprichwort: „Sag du mir, welchen Film du magst, und ich sage dir… welche… Filme du halt so magst.“ Gut, etwas vorhersehbar und sperrig, aber dennoch ein wahres Wort! Nachdem ihr nun langsam wissen dürftet, was ich von Star Trek halte (Im Moment? Seinen Hals zwischen meinen Händen!), ist es nun mal wieder Zeit für einen Artikel aus reinstem Licht und purer Freude!

Da ich der Meinung bin, dass nichts so sehr den Charakter enthüllt wie die Lieblingsfilme eines Menschen (und seine Orthografie in Kommentarfeldern), lasse ich heute mal meine Fassade fallen und bitte euch in mein Innerstes. Doch Vorsicht! Die (Ein)wände sind noch nicht ganz trocken! – Und wenn wir uns alle dann mal so richtig kennen gelernt haben, möchte ich mit euch allen zusammen gerne mal an einem Sonntag in’s Kino gehen! – Muss ja nicht das gleiche sein… Sofern eurer Geschmack mit meinem kompatibel ist. Aber das werdet ihr ja gleich sehen. Ihr liebt doch auch „Das letzte Einhorn“, oder?

Alleine schon mit Nakedtruth und Bergh fühle ich mich sehr verbunden. Alleine schon, weil jeder Busch und jeder Strauch euer Gesicht zu haben scheint. Wenn ihr mal in der Nähe von Ostwestfalen-Lippe seid und Lust auf einen DVD-Abend habt, sagt mir unbedingt bescheid; ich bin dann nicht da!

Doch nun zu meinen absoluten 10 Lieblingsfilmen. Bitte seid anständig zu ihnen, und sie werden euch im Gegenzug behandeln, wie ihr selber gerne behandelt werden möchtet… Wie? Dildos? Die haben sie nun wirklich nicht… Wieso?


Platz 1.) Braveheart

Wenn ich ganz tief in mich hineinhorche und mich frage, bei welchem Film ich wohl die meisten Tränen vergossen habe, so kann es nur eine mögliche Antwort geben: Der dritte Teil von Matrix. Auf Platz 2 landet jedoch immerhin noch „Braveheart“! – Vor diesem Stück Filmgeschichte ziehe ich nicht nur meinen Hut, sondern gleich – passend zum Schlachtengemälde – den ganzen Kopf dazu! Obwohl in gewisser Weise kitschig, pathetisch und mit 3 Stunden viel zu kurz, hat dieser Streifen eine solche Fülle an einprägsamen Szenen zu bieten, dass ich wohl noch meinen Enkeln begeistert davon berichten werde. Alleine schon, dass ich gleich darüber schreiben werde und durch diesen Film sogar inspiriert wurde, mal ein echtes Pferd zu berühren, wird jeglichen Leerlauf vor meinem Schaukelstuhl vertreiben helfen!

Bei dem Tod des Vaters von William Wallace, beim Tod der Ehefrau und nicht zuletzt beim Tod des Helden könnte ich jederzeit heulen wie ein Todhu… Schlosshund. Bei so herzzerreißend gespielten Toden fühle ich mich selbstverständlich schon jetzt unter Druck gesetzt, sollte ich jemals von einem Bus erfasst werden. – Dass die Geschichte in ihren groben Grundzügen eine reale ist, sorgte für meine zusätzliche Faszination. Und die grandios inszenierten Schlachten lassen jedes neuere Großleinwand-Computerspiel wie „Troja“ oder „Herr der Ringe“ so altertümlich aussehen, wie es deren Schauplätze verlangen.

Gut, 75% meiner Bewunderung resultiert aus der wohl schönsten Filmmusik, die jemals mein Ohr mit glockenhellem Klang zu umschmeicheln vermochte. Wenn Dudelsäcke dudeln, verwandelt sich mein Herz irgendwie immer in Buttercreme… Was mich zum Heulen bringt, hat nicht nur den Oscar verdient, sondern auch, viel wertvoller, Klapowskis Silberne Träne im mundgeblasenen Glasauge.

„Und wenn ihr einst als alte Männer sterbend in euren Betten liegt, würdet ihr dann nicht jeden Minute eintauschen von heute bis zu jenem Tag, um hier wieder stehen zu können und diesen Film zu sehen!?“

“Ihr könnt mir die Freiheit nehmen, mich in Ketten legen, doch wann ich mir in dieser entwürdigenden Haltung selber auf die Oberschenkel pinkle, bestimme immer noch ICH!” – So ver-Held man sich als Anführer: William Wallace hält selbst in der schlimmsten Lage noch immer einen aufmunternden Spruch für Fans und Scharfrichter bereit. Und dabei hat er seine letzten Worte, wie „von Früüühtau zu Pferdeee…“ und „Auch der letzte Gang macht schlank“ noch nicht mal ausgepackt.


Platz 2.) Matrix

„Und wie Real ist Deine Welt?“ – Was wie ein genialer Werbeslogan einer großen Kaufhauskette klingt, ist das Motto des großartigsten Gedankenspiels der jüngeren Kinogeschichte! Die Idee, in einem Computer zu leben, war zwar beileibe nicht neu (bereits 1935 spielte Hollywood mit dem Gedanken, Charlie Chaplin in das Innere eines Rechenschiebers zu versetzen), doch wurde dies nie zuvor so genial umgesetzt wie hier.

Was mich bei anderen Ideen mit virtuellen Welten (auch in Comics) immer geärgert hatte, war die Tatsache, dass man jeden Aspekt des Computers visualisieren musste: Ein Programm konnte nicht einfach verlassen werden, nein, man brauchte mindestens ein rostiges Gartentor dazu! Übertragene Daten hatten als Bücher, riesige Disketten oder große Nullen und Einsen durch die Luft zu fliegen, um dem analogen Austauschschüler in die Gefahr einer Gehirnerschütterung zu bringen. Viel Guck statt Denk. Verirrte Großeltern mussten nach solchen Filmen tatsächlich denken, dass Daten in einer Art trockengelegter Wasserrutsche vom Word-Teezimmer zur Excel-Lounge hinuntergleiten.

Ich gebe solchen Werken auch die Schuld daran, dass ich einer 60-Jährigen Kollegin ohne PC-Erfahrung wirklich mal erklären musste, dass wir den Rechner nicht durch den ständigen Programmwechsel „verwirrt“ haben, er jetzt keineswegs „ein bisschen Ruhe“ braucht und gleich auch keine Hand aus dem Diskettenlaufwerk schießen wird, um die Stromgebühren abzurechnen…

Zwar brauchte man auch noch bei Matrix Telefone und Pillendöschen, jedoch hielt sich der visualisierte Schmonzes für Oma und Opa ansonsten sehr im Rahmen. Schade, dass Teil 2 & 3 dann mit dem „Trainman“ daherkommen mussten (nicht noch ein neuer Superheld!), neben den von mir verhassten Türen und verzauberten Stockwerken im Hochhausviertel… Besonders nervig: Der Schlüsselmacher. Warum nicht gleich ein Leistenbauer, damit man die gestarteten Matrix-Programme auch mal unten ablegen kann?

Doch zurück zum ersten Teil: Die visuellen Ideen, die Kämpfe und Aktionen in Zeitlupe wurden völlig zu Recht hundertfach kopiert. Auch wenn sich Parodien wie „Scary Movie“ und „Der Wixxer“ im nächsten Jahrzehnt mal wieder behutsam an einen neuen Gag heranwagen sollten. Gerade die Sache mit der Zeitlupe erscheint im Nachhinein so logisch und selbstverständlich, dass man sich ehrlich fragt, warum dies vorher noch niemand anders angetestet hat. Deutsche „Action“filme der letzten 50 Jahre mal außen vor gelassen. „Matrix“ ist einfach einer der genialsten Zelluloidgötter und verbindet nebenbei auch noch buddhistische Ideen, Geschirrwissenschaften (verbogene Löffel!) und christliche Erlösergedanken zu einem großen Geilen. Unbedingt anschauen, wenn ihr ihn noch nicht kennt! Ja, Oma, das gilt auch für dich! Nein, das hier ist tatsächlich nicht die Homepage der BRIGITTE-Redaktion, na und?

Auch wenn der Film WIRKLICH bemerkenswert grün ist…

– Dies nur als kleiner Insider-Gag für meine lieben farbenblinden Forumskollegen von 1999. Wer hat’s erfunden, oder besser gesagt, von Anfang an gesehen? Kleiner Tipp: Es waren nicht die Schweizer.

„Es gibt keine Löffel! – Ihr habt sie wieder mal nicht abgespült!“ (üblicherweise fallender Satz beim täglichen Kaffeetrinken mit meinen Kollegen)

„Hast wohl nie Schießen gelernt, was?“ – „Püh. Mit Fluganfängern rede ich grundsätzlich nicht!“ – Die Zeitlupe vergeht mal wieder wie im Fluge: Mr. Anderson beweist, dass er seine Ausbildung nur bei den Besten der Allerbesten genossen hat! Diese Ringelpiez-Einlage hat er beispielsweise von seiner asiatischen Kindergärtnerin, Lin Ma. Doch aus irgendeinem Grund war dem Produzenten des Films der Titel „Ma-Tricks“ irgendwie nicht cool genug.


Platz 3.) Fight Club

Was dem Star Wars seine neuen Episoden, ist dem Bud Spencer dieser Film: Ein modernes Remake der vielschichtigen Problematik von Gewaltbereitschaft.

Vor einigen Jahren wäre dieser Klopperfilm hier noch auf Platz eins gelandet. Nach vier nachträglich gelesenen Büchern des „Fight Club“-Erfinders Chuck Palahniuk habe ich seine aus rostigen Nägeln zusammengezimmerte Weltsicht allerdings doch ein bisschen über… – Chucks Hauptfiguren könnten nicht einfach in eine Imbissbude gehen, nein, es müsste schon eine stinkende Imbissbude sein, in der die fetttriefenden Rinderfrikadellen wie eine Parodie auf tierisches Leben daherkämen, während die fette Kellnerin mit ihrem Triefauge die ewig gleichen Bestellungen in einen fleckigen Block einträgt. Hinkend. Pardon: Hinkend.

Dennoch hat Fight Club so viele geniale Ideen zu bieten, so viele surreale Schmankerl wie z.B. die selbstgemachte Seife aus Körperfett bis hin zu dem fragwürdigen Nutzen von Selbsthilfegruppen, dass dieser Film einfach aus der übrigen Hollywoodware heraussticht. Ungefähr wie ein angebrochener Schneidezahn aus den zerschlagenen Mündern einer enttäuschten Generation, wie Onkel Chuck es an seinen optimistischeren Tagen vielleicht ausdrücken würde.

Wem der Film zu hohl, zu gewalttätig, ja, schlicht zu fern einer sinnvollen Botschaft erscheint, mag mit seiner Meinung glücklich werden. Ich hingegen bevorzuge es, mit Hilfe des Clubs mindestens einmal im Jahr mächtig unglücklich zu werden! Und zwar auf einem bemerkenswert hohen niedrigen Niveau. Ob der Film nun eine Kritik an die Konsumgläubigkeit der Menschen ist, ein Portrait von Männern ohne echte Vorbilder oder einfach eine Clipshow mit ungewöhnlichen visuellen Einsprengeseln wie dem Zoom in einen dreidimensionalen Ikeakatalog, ist eigentlich völlig Latte. Faszinierend ist er so oder so… oder auch noch mal ganz anders. Und die Vielzahl an „Tyler Durdens“ in den Onlineforen dieser Welt beweist, dass er nicht spurlos und blutleer an der Menschheit vorübergegangen ist.

„Ich bin Jacks pumpendes Adrenalin im Angesicht dieser DVD!“

„Nun stell dich doch nicht so an! Es ist nur mein Freundschaftsbändchen am Handgelenk!“ – Was sich neckt, das legt sich: Eigentlich wollte Edward Norton nur einen Asthmaanfall vortäuschen, um Tyler Durden endlich zum Staubputzen zu bewegen. Doch nun kommt er nicht mehr hoch. – Der Fußboden ist einfach zu klebrig. Aber ein liebender Freund wie Tyler hilft einem wirklich in allen Dingen. Bevorzugt Selbstverstümmelung und Selbstmord.


Platz 4.) Forrest Gump

Tom Hanks ist Gott und ich sein Formular für den Kircheneintritt…

Da „The Green Mile“ auf dem unsichtbaren 11. Platz dieser Liste verharren muss, soll hier wenigstens dieses Meisterwerk sein Ego rühmen und lobpreisen! „Forrest Gump“ ist wie ein begehbares Kinderüberraschungsei mit Räumen, Hinterzimmern und prall gefüllten Lagerräumen. Jeder darf sich nehmen, wonach es ihm beliebt! Darf es absolut genialer Humor sein? Kein Problem, mein Freund, Lachfalten gibt’s hier in Vietnam, drittes Einschussloch links! Oder beliebt es euch eher, amüsant verpackten Geschichtsstunden zu folgen? Einer Liebesgeschichte? Skurrilen Dialogen? Dem Busfahrplan? Einem bemitleidenswerten Deppen, damit ihr die Sonderschule nicht absolut hoffnungsbereinigt durchstehen müsst, solltet ihr selber nicht allzu helle sein?

„Forrest Gump“ ist vieles, aber sicherlich keine Sekunde langweilig. Auch nach fast drei Stunden Dauersitzung im Fernsehsessel möchte man dem Film immer weiter zurufen: „Lauf, Filmchen, lauf!“ – Dieses hanksche Meisterstück hat etwas, was nur sehr wenigen Produktionen vergönnt ist: Sehr viel Herz und eine Schluss- bzw. Anfangsszene, die auch in Jahrzehnten noch legendär sein wird und keine (Achtung!) Federn wird lassen müssen… Die Klimpermusik und die unmerkbaren, aber extrem wirkungsvollen Computereffekte sind sowieso über jeden – EUREN ausdrücklich eingeschlossen – Zweifel erhaben.

Abschließend nicht zu vergessen, dass ich diesen Film einfach nennen musste, um an dieser Stelle nicht stattdessen „Die fabelhafte Welt der Ameliè“ aufführen zu müssen. Äh… Was guckt ihr so…? Ich… ich… rede natürlich von der indizierten Ultra-Bloody-Version, in der die Hauptdarstellerin ihre Rehaugen hinter roten Kontaktlinsen verbirgt.

Aber zurück zum Wald-Gump: Schade, dass Star Trek niemals etwas derartig Perfektes abliefern wird… Wobei, der Satz „Mein Name ist Archer, Jonathan Archer, Ma’m!“ hätte durchaus was für sich!

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen: Wird man gefressen, ist man weg. Hö. Höhö-hö.“

“In 20 Minuten werde ich wohl die Rückseite meiner Pralinenschachtel durchgelesen haben. Kann ich dann vielleicht dein Bilderbuch haben, Tante?“ – Der hat wohl einen sitzen: Forrest weiß ganz genau, dass sein 37er-Bus gleich kommt! Er hat schließlich gestern extra in seiner Heimatstadt auf den Busfahrplan vor seinem Haus nachgeschaut… In der Zwischenzeit belästigt er halt einfach noch ein paar Leute: „Entschuldigung, Sir! Sind sie ein Penner? Ich bin nämlich auch dauernd müde, wissen sie?“


Platz 5.) Star Trek VIII – First Contact

Huch! Was hat Star Trek denn in dieser Liste verloren? Seinen ehemaligen Komponisten James Horner, der erst mit Braveheart eine wirklich geile Mucke abgeliefert hat? Bevor mir Picard & Co. hier eine Szene machen, noch dazu eine schlecht gespielte und mangelhaft beleuchtete, muss ich ihnen zu dem auffälligen Mangel an ST-Produktionen in dieser Liste sagen: Selbst schuld! Hättet ihr in der Filmschule besser aufgepasst, wäre aus euch vielleicht auch was geworden! – Star Trek gehört einfach nicht in irgendwelche Filmlisten, nicht mal in die für besonders miese Filme. Dafür sind fast alle ST-Movies zu mittelmäßig, zumindest im Vergleich zu den hier aufgeführten Hammern, die an ihren epischen Knochen stahlharte Regiemuskeln und keine festgeklammerten Fanboys mit sich herumtragen.

Doch für Star Trek VIII mache ich eine Ausnahme, da ich ihn abartig liebe. Für immer. Ihm selber wird es sogar langsam zuviel, und so bat er mich zwischenzeitlich sogar mal um einen Besuch bei der Eheberatung, um gemeinsam zu erfahren, wie wir etwas mehr Alltag, Langeweile und Missachtung in unsere Beziehung einbauen könnten… Aber er ist einfach zu stark gebaut, gerade im Regiebereich: Jedes Bild ein Treffer, jeder Gag ein Lacher. Jeder Schuss hat Pfeffer, konzeptuell ein Kracher. Zeitreisen, Borg, auch Datas Seele: Egal, was is’, ich darf net fehle’!

Man mag ST 2 oder 4 oder von mir aus auch 6 für die besten Vertreter halten, aber wenn es etwas aus den späten 90ern sein darf, was man auch zusammen mit Freunden gucken kann und gegen Star Wars (alt!) nicht auf den ersten Blick abschmiert, muss man schon vertrauensvoll zum ersten Warpflug greifen. Allein schon, um den selbstironischen Umgang mit einer der ST-Sternstunden zu genießen. Sich vorzustellen, wie ein NEMESIS-Autor oder -Regisseur die Sache zu einer bierernsten Mad-Max-Parade hätten verkommen lassen, sorgt bei mir für Schüttelfrost nahe des absoluten Nullpunktes.

Wer noch mehr über das MEHR an ST-Film wissen will, dem sei dieses Review an’s Herz gelegt.

„Die Menschheit der Zukunft kennt kein Geld! – Außer die Jungs von DS9, die hatten da mal so eine Fortbildung…“

“Als sie sagten, sie würden uns nicht beachten, wenn wir sie nicht bedrohen, hatten sie da genau DIESE Problemlösung im Kopf?“ – „Was haben sie denn? Ich habe schon in schlimmeren WG’s gewohnt. Und in spätestens 20 Jahren wird dieses Schiff sowieso außer Dienst gestellt.“ – Dieses Schiff ist nur ge-borgt: Picard auf dem täglichen Weg zur Kantine. So ganz passt ihm die ganze Sache aber auch nicht: Die Borg brauchen morgens immer ewig, bis sie sich in seinem Badezimmer angezogen haben…


Platz 6.) Memento

Es gibt bewusstseinsverändernde Drogen und es gibt Filme. Doch es gibt nur sehr selten bewusstseinsverändernde Filme…

Nachdem ich diesen (Film)Stoff das erste Mal ungestreckt und hochkonzentriert verfolgt hatte, ging es mir plötzlich wie einem Leser der BILD-Zeitung: Ein gewisses Schwindel-Gefühl machte sich breit. Trotzdem trat ich in meinen dunklen, staubbedeckten (Sorry, falscher Film) Flur, da ich noch zum Einkaufen fahren wollte.

Doch das Gefühl, dies schon getan zu haben und mich nur nicht daran zu erinnern, war so übermächtig, dass ich nur schwerlich dem Impuls widerstehen konnte, mich hinzusetzen und die 5 Stunden bis zum Frühstück abzuwarten. Das war so um die Mittagszeit. – Die ganze Welt feierte in meinem Kopf eine extreme Uhrumstellungsparty mit Zeigern wie Windmühlenflügeln. Für mindestens eine halbe Stunde ging mein Sensor für Ursache und Wirkung komplett den Bach, ach was: den Zeitstrom hinunter. Ich hätte durchaus aus dem Fenster springen können, da die Tatsache, dass ich in diesem Moment noch lebte, nur beweisen konnte, dass ich es bereits probiert und es mir nicht geschadet hatte.

Nach einigen Minuten bewegte ich mich dann gedanklich wieder im Einklang und revolutionäre Konzepte wie „Was du heute kannst besorgen… hast du gestern vielleicht schon erledigt“ ruhten wieder in meinem Geist. Nachdem mich ein Experiment mit einem Streichholz, einem Benzinkanister und der Nachbarwohnung darin bestärkt hatte, dass Vergangenes auch auf erschreckende Weise vergangen blieb, war ich wieder normal… Nur dass ich plötzlich Star-Trek-Satire für’s Internet schrieb und keine Ahnung hatte, wie ich dort hingekommen war.

Doch genug gescherzt. „Memento“ komplett rückwärts zu verfolgen, war eine meiner überraschendsten Filmerfahrungen überhaupt. Und das sage ich als jemand, der sich nach 20 Minuten „Sixth Sense“ bereits in Douglas Adams „totalen Durchblickstrudel“ wähnte… Die Story, so genial sie auch ist, gerät seitdem immer chron(olg)isch in den Hintergrund, wenn ich von diesem Film berichte.

„Vertrau seinen Lügen nicht. Er ist derjenige. Töte ihn!“ (kürzlich gefundene Bildunterschrift auf einem Foto von Rick Berman)

„Hey, ich trage eine Brille und einen Schnauzbart?! – Moment mal! Das ist ja überhaupt kein Spiegel!“ – Kannste vergessen, Alter: Dieser Gedächtnisverlust tritt immer in den ungünstigsten Augenblicken auf. Selbst Foltern macht keinen Spaß mehr, wenn man das Opfer 5 Minuten später zur Polizeiwache fährt und besorgt fragt, wer es denn so übel (zu)gerichtet hat.


Platz 7.) Cube

Auch wenn die Faszination nach dem 30. Sehen aus unerfindlichen Gründen um 24% abnimmt, steht dem beliebtesten Würfelspiel aller Cineasten natürlich ein Ehrenplatz zu.

Allein die ungewöhnliche Idee gehört natürlich schon belohnt. Wo andere Regisseure sich irgendwann in ihren Kammerspielen verfransen, macht Vincenzo Natali dies sogar zur Ausgangssituation seines Films: Menschen, die von einer Kammer zur nächsten gehen und sich (oder diverse Metallfallen) in die Köppe kriegen. Im Kino kam die Sparkulisse damals über mich wie eine klaustrophobische Urgewalt! Es machte einfach Spaß, den Figuren dabei zuzusehen, wie es ihnen langsam so rein gar keinen Spaß mehr machte…

Zugegeben, viele Dialogzeilen oder persönliche Enthüllungen der Charaktere kamen etwas ungelenk daher, nach dem Motto: „In 10 Minuten bin ich vielleicht tot! Was würde wohl meine geschiedene Frau dazu sagen, mit der ich 20 Jahre auf einer Ranch am Mississippi lebte, bevor ich 1992 in den Polizeidienst eintrat und bei einem landesweiten Skatwettbewerb den 3. Platz machte?“ – Aber es gibt Schlimmeres. Dafür ist „Cube“ eine ungewöhnliche Metapher für die Ziellosigkeit des Lebens, menschliche Schwächen und unsere Unfähigkeit, das große Ganze zu sehen. Oder einfach ein stellenweise brutales B-Movie mit voll krassen Fallen, Alter. Je nachdem, ob ihr gerade euren Hauptschulabschluss nachholt oder eine Hochschule besucht habt.

DS9-Fans dürfte interessieren, dass hier Nichole de Boer (Ezri Dax) eine der Hauptrollen spielt.

„Hast du denn gar nichts, wofür es sich zu leben lohnt!?“ – „Doch. Ich habe eine 1-A-Pornosammlung!“

„Meine Güte, den hat es aber wirklich erwischt!“ – „Hm, ich weiß nicht. Für mich sieht das nicht wie Liebeskummer aus.“ – Die Würfel sind gefallen: Diese Menschen sind hier, um den Tod zu finden. Und das Tolle ist: Sie dürfen ihn nach dem Experiment sogar behalten! Trotzdem versuchen sie nicht, die gedrückte Stimmung wegzureden. Bei der letzten perversen Falle wurden nämlich 3 Mitglieder des Teams gezwungen, alles und jeden zu Tode zu diskutieren…


Platz 8.) Titanic

Auch wenn der Film unter vielen Männern und Männer-Anwärtern eher schlecht abschneidet, da die Liebesgeschichte das Drama um den Untergang zu ersäufen droht (oder umgekehrt?), gehört dieser Meilenstein einfach in meine Liste. Vom handwerklichen Standpunkt aus ist er auch einfach zu perfekt, um ihn sich von einer Zungenkuss- und Sexualphobie kaputtmachen zu lassen. Wen die Hühnerbrust namens DiCaprio wirklich über alle Maßen stört, möge sich mal fragen, ob der Streifen mit Brad Pitt und Julia Roberts erheblich an Qualität dazugewonnen hätte… Immer davon ausgehend, dass Waschbretter nicht unterzugehen belieben.

Mehr will ich an dieser Stelle gar nicht dazu schreiben. Jeder weitere Satz von meiner Seite würde wie eine billige Rechtfertigung für meine Vorliebe für dieses zu Unrecht als Frauenfilm verspottete Meisterwerk gelten. Und außerdem habe ich keine Zeit mehr, da ich mir vor Platz Nummero 9 noch schnell die Nase pudern will.

„Es tut mir leid, dass ich ihnen kein besseres Schiff gebaut habe, kleine Rose!“ – „Ach was, halb so wild… Warum gehen sie nicht auf das unterste Deck und trinken einen Schluck? Einen großen, salzigen!“

“Ich fliegeee! Ich bin der Köniiig der… – ach, was soll’s: SCHEIßEEEEE!” – Sink, mein Engel, sink für mich: Die berühmte Reling-Szene wurde im Nachhinein im Geist der Zuschauer doch tatsächlich zu etwas Schönem hochstilisiert. Dabei spürt Jack in diesem Moment, wie das Wasser seine Geliebte mit jeder Sekunde ein bisschen mehr bedroht. Aber nicht jeder hat in Paniksituationen nun mal seine Blase unter absoluter Kontrolle…


9.) Star Wars (die alten Filme)

„Man reiche mir das schwarze Weihwasser!“ – Warum? Na, noch heute könnte ich mich dafür verteufeln, dass ich die Filme so wahnsinnig spät gesehen habe! Nein, ich meine nicht nach 22 Uhr, wie wahrscheinlich die anderen von euch es kurz nach dem Erwerb der Lautsprache getan haben! Nein, ich war – nun folgt ein besonders dunkles Kapitel meiner Vergangenheit – bereits 19 Jahre alt, besaß aus sicherheitspolitisch mir nicht nachvollziehbaren Gründen einen Führerschein und hatte trotzdem noch nie einen Star-Wars-Raumer beim rückwärts Einparken gesehen!

Irgendwie bin ich halt nie dazu gekommen… Erst Kindergarten, dann Schule, dann noch mal Schule und dazu jeden Tag dieser ganze Quatsch mit der Nahrungsaufnahme, den Toilettengängen und der Umwandlung von Sauerstoff zu Kohlendioxid! Dafür hatte ich aber in Deutsch immer eine 2… Meine Spezialität: Lange Aufsätze, die nicht zum Punkt kamen!

Wo war ich? Ach ja.

Noch dazu hatte ich als Kind lange Zeit kein Privatfernsehen, keinen Videorekorder, keinen Freund… – mit Vorlieben für Laserschwerter (Puh! Das war knapp) oder ich war schlicht zu blöde, die einfache Wortfolge „Star Wars“ in der PRISMA (so was wie die FUNKUHR, nur mit mehr Treppenlifterwerbung) als etwas zu identifizieren, was nachts heimlich gesehen werden musste. Kurz: Ich war verachtenswert. Nur ein einziges mal versuchte ich zu jener Zeit, in eine Videothek zu gelangen, was jedoch a) an meiner fehlenden Volljährigkeit scheiterte und b) völlig umsonst gewesen wäre, da ich tatsächlich nach dem „neuen Pumuckl-Heft“ fragte. – Damals war ich noch auf dem Standpunkt, dass jedes Geschäft (Ausnahmegenehmigungen nur für Autohäuser) gefälligst eine Zeitschriftenecke zu besitzen hatte, in welchem ich mich durch die bunten Poster, Hüllen und schamesroten Gesichter im hinteren Teil des Ladens eher noch bestärkt fühlte…

Somit werde ich also nie den Kult und die Verehrung nachvollziehen können, die ein Yoda-Schnuller oder eine Boba-Fett-Windeledition so früh in den Köpfen der anderen Kinder verankern konnten. Geprägt hat mich Star Trek; Star Wars lief nebenbei und wurde seitdem allerhöchstens 2-3 Mal von mir gesehen. Dann dekorierte der Videothekenbesitzer, der sich auf meinem täglichen Weg befand, nämlich das Schaufenster um und packte die VHS-Hüllen zurück in seine Schatztruhe.

Um es kurz zu machen: Ich mag Star Wars wirklich – von den Ewoks mal abgesehen – und habe jeden einzelnen Film auch mit großer Begeisterung gesehen! Da könnt ihr gerne meinen besten Freund fragen. Der wird euch bestätigen, wie enthusiastisch und freudig erregt ich über die mangelnden Schießkünste der Sturmtruppen genörgelt habe, als wir die Remakes im Kino sahen! – Warum ich die 3 Filme als einzige der hier aufgeführten bis heute nicht in meiner DVD-Sammlung habe, weiß ich selber nicht so genau. Ich hatte halt immer so viel zu tun! Die ganze Berufseinsteiger-Geschichte, mein Auszug von daheim, der Einzug 600 Meter weiter links… Ich kann mich doch auch nicht vierteilen!

Immerhin erklärt das alles, warum ich den neuen Filmen stets so reserviert (und damit ist keine Vorreservierung gemeint!) gegenübergestanden habe! Die Charaktere sind mir einfach nicht präsent genug, als dass ich in ihren Lebensläufen blättern möchte. Ob Boba Fett nun einen Sohn hat oder Darth Vader als Kind mal auf den Bluescreen gekotzt hat, interessiert mich eher weniger… Ist ja nicht so, dass die erste Filmreihe wegen ihrer ausgefeilten Charakterisierung berühmt wurde.

„Luke… Ich – bin – dein – Vater!“ (Kürzlich bei Vera am Mittag)

„Und wenn ich das Universum gerettet habe, kann ich mich dann endlich, endlich zur Ruhe setzen, Meister?“ – „Nun ja… Nicht ganz. Erinnerst du dich an das Konzept der multiplen Universen, von dem ich dir mal erzählt habe?“ – Wüste Gedanken: Als Luke die Zivildienststelle für den verwirrten Alten annahm, schwor er sich, dem Typen in seiner verwirrten Gedankenwelt nicht zu widersprechen. So ein Quatsch aber auch! Eben behauptete der auch noch glatt, hinter ihm stände ein Roboter!


Platz 10.) 12 Monkeys

Eigentlich sollte an dieser Stelle die Alien-Filmreihe auftreten, aber bei einer kritischen Durchsicht der Filme musste ich dann doch zugeben, dass Teil 1 sich streckenweise ziemlich zieht, Teil 3 größtenteils langweilt und Teil 4 zu sehr dem Mainstream anheim gefallen ist.

Stattdessen lobe ich an dieser Stelle dieses außergewöhnliche Stück SF, das es mit seinem unkonventionellen europäischen Touch und sparsamster Ausstattung dennoch zu einem Klassiker geschafft hat. Zu welchen, verrate ich hier aber nicht! Nur soviel: Der Film ergießt sich nicht in Doofbattel-konformen Erklärungen, überrascht und verwirrt zu gleichen Teilen und umgeht die typischen Zeitreiseprobleme einigermaßen zuverlässig. Außerdem ist die ständig auftauchende Kirmesmusik so schön.

“So? Sie meinen also auch, dass ich ganz, gaaanz viel Ruhe brauche, Doktor? Ich hätte dazu gerne noch eine siebte Meinung, wenn’s Recht ist!“ – Irgendwie müssen wir ja am Ende die 12 Monkeys aus dem Titel zusammenbekommen. – Diese Zeitreisen hatten Bruce Willis so geschafft, dass er am Ende eine medizinische Entscheidung traf: Diese verdammte innere Uhr muss raus! Inzwischen kann er sogar schon zwischen seinen Halluzinationen und der Realität unterscheiden. Im Moment unterdrückt er daher die Krankenzimmer-Vision, um sich wieder ganz auf seine Frau, ein sprechendes Walross, konzentrieren zu können…


Für Indiana Jones, Zurück in die Zukunft, Pulp Fiction, Shrek und die Rocky Horror Picture Show hat es dann nicht mehr ganz gereicht. Aber dass mein Filmgeschmack hochseriös ist und dennoch nicht den luftigen Kern der Unterhaltung verschmäht, dürfte ja bereits klar geworden sein.

Ihr dürft euch also nun entfernen. Husch-Husch!

Alle weg? Na, dann kann ich jetzt ja…

*In Sammlung noch fehlende Bud Spencer & Terence Hill-DVD aus dem Amazonpaket heb und liebevoll streichel*


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Artikel

von Klapowski am 16.04.06 in All-Gemeines

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Kommentare (52)

  1. olf sagt:

    JUHU ERSTER

    manche der filme sind gut andere schlecht
    (die schlechten filme hab ich nich gelesen)der teil zu den guten filmen ist mal wieder gelungen… jetz wär doch mal eine "sortierung" der startrek flime von gut nach nich so gut (oder alternativ von first-contact nach nemesis) fällig oder? ansonsten weiter so!

  2. Supamarioana sagt:

    Statt Titanic hättest du mal doch lieber "Amélie" in die Liste aufgenommen. Ansonsten kann man der Liste wohl zustimmen.

    Bis darauf, dass immer noch "Der Zorn des Khan" der beste ST-Film ist!

  3. Mist sagt:

    stimmt garnicht das unentdeckte land ist der beste star trek film

    und verpiss dich mit deiner amelie du flachwichser und lass mal die tüte rüberwachsen

  4. nakedtruth sagt:

    Keine Sorge Klapowski, ich halte mich zwar 99% meiner Zeit in OWL auf, aber bei dieser Aufzählung hast du wenig von mir zu befürchten (DVD-technisch). Ich kann zwar bei Fight Club, Memento und Cube heftig nicken, bei First Contact und SW wenigstens zustimmen, aber ansonsten animiert mich deine Liste eher das 10 m hohe goldene Daniel-K.-Denkmal in meinem Garten heftig mit Fußtritten zu traktieren.

    Was ist mit Life of Brian, Ritter der Kokosnuss, Fear and loathing in Las Vegas, Der blutige Pfad Gottes, 1001 Klaus Kinski Italo Western oder Wing Commander (kleiner Scherz).

  5. hoki sagt:

    Keine bösen Wörter!

    Die Filmbeschreibungen waren für mich wie immer absolute Höhepunkte (humoristisch gesehen), das es "Indy!!!" nicht in die Top10 geschaft hat macht mich allerdings traurig betroffen. Für Indy hätte ich ohne zu zögern Titanic, 12Monkeys, Fightclub, Cube und Memento über Bord geworfen (Kein Flugticket!!!). Statt dessen werfe ich hier einfach mal ein paar Namen in den Raum, in der Hoffnung jemand fängt Sie auf: Willow, AI, diverse James Bond Filme, Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug, Abyss, Sphere, Event Horizion, Red Planet, Mission to Mars, Die nackte Kanone, Apollo13, Blade, HdR3 (in der ultra deluxe aber mal sowas von extended Version), Alamo, From Dusk till Dawn, Oceans 11, Das Boot, Die Hard 1, Leathal Weapon3, Jagd auf roter Oktober, und für unsere Kuschelecke Shrek, Monster AG, das grosse Krabbeln und Nemo.
    Dann gäbe es da noch eine Liste für sowas wie "7 Tage im Loch", "Durchgehend geöffnet" und "Junge Stuten hart geritten", aber das öhm, .. gehört jetzt nicht hierher.

    ….

    evtl später mal

    Gibt es eigentlich schon StarTrek Pornotitel?
    Sowas wie "Auf der Suche nach Mr Cock" und "Der Zorgel des Khan"

  6. Supamarioana sagt:

    @Mist: Kann es sein, dass der Name bei dir Programm ist?

    Und die Tüte bekommst du von deiner Mami bei deiner Einschulung. Aber bis dahin sind's wohl noch ein Paar Jährchen…

    Zum Thema: "Das Boot" ist auch ein klasse Film. Und wenn man länger drüber nachdenkt fallen einem wirklich immer mehr ein. Zum Beispiel:

    Full Metal Jacket
    Die Brücke
    2001 – Odyssee im Weltraum
    Amadeus
    Leon – Der Profi
    aktuell: Das Leben der Anderen

  7. DerGraf sagt:

    Die absolut epische Herr der Ringe-Reihe fehlt in der Liste leider. Is wohl noch zu neu. Aber die werden auch mal absolut Kult,Gollum.
    Ansonsten… Cube is geil. ST VII passt auch in die Liste, genauso wie Matrix natürlich…
    Star Wars sollte man aus der Reihe lassen, denn ein solcher Kult hat keine Konkurenz. Punkt um. Ach ja: Ich mag die neuen CGI-Massenvernichtungswaffen, die neuerdings unter dem Namen STAR WARS in der Videothek stehen trotz allem gerne.
    mfg
    Graf
    P.S. Was den DVD-Abend … Ich wohn bei Dortmund. Wenn du ne Tüte Chips mitbringst wird das n ganz lauschiger Abend.

  8. Portos sagt:

    In deb Top Ten fehlt eindeutig noch "die Verurteilten" wem "the Grenn Mile" gefällt wird "die Verurteilten" lieben.

  9. Portos sagt:

    p.s. was mich unheimlich nervt, wenn ich bei den News auf "Kommentare" klicke komme ich immer zum Anfang des Artikels und nicht direkt zu den Kommentaren, ist das nur bei mir so?

  10. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    @Portos, Nö, geht mir genau so. Aber was soll's.

  11. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    Für Liebhaber antiquierter Spezialeffekte würde ich noch die Filme von Ray Harryhausen mit rein nehmen. Jason und die Argonauten, Sindbads 7. Reise, Herr der Welten, usw. Obwohl technisch sichtbar veraltert, sehen die Zuklopen, Skelette, Drachen und lebende Monsterstatuen, die R.H. allein(!) in seiner Garage(!) zusammengebastellt hat, immernoch lebendiger aus, als all die CGI-Viecher, die George Lucas in seinen neuen Star Wars Filmen zusammen gerendert hat.

  12. Sparkiller sagt:

    @Portos: Dein Wort in meinem Ohr. Die Kommentar-Links sollten ab sofort auch direkt zu eben diesen führen.

    Da aber meistens schon der Sprung durchgeführt wird, bevor alle Bilder geladen wurden, kann ich leider keine Garantie herausgeben, dass ihr auch wirklich immer euren Bestimmungsort erreichen werdet.

    Aber 2 bis 3 Scroll-Sekunden spart ihr nun bestimmt! Mindestens! Was man in der Zeit alles machen kann!

    *voyager-best-of-anschau*

  13. bergh sagt:

    @Klapowski
    Jedem seine Liste.

    Ich hab auch ein paar andere Filme auf meiner. Z.B. "Jede Menge Kohle"

    Als alter "beinahe" -Pott-Bewohner ein Muß.

    Ansonsten kann ich Dir ein Stück weit folgen,
    allerdings nicht bist OWL.
    (Ich wohen ja bakanntlich am Kamener Kreuz)

    Gruss BergH

  14. hdEATH sagt:

    Als Fehler muss ich leider Titanic(-statt-Amélie) anstreichen. First Contact, 12 Monkeys, sowie das Fehlen von American Beauty und natürlich dem anderer Film, der mir gerade nicht einfällt, werte ich mal als halbe Fehler. Insgesamt eine gute 2 von mir. ;)

  15. wolwe sagt:

    stark, das Titanic drinne ist!
    jetzt bitte auch ne liste mit den 10 schlechtesten filmen, angeführt von wing commander!

  16. hoki sagt:

    10 schlechte Filme?

    The Hidden, Schiff der reitenden Leichen, Der Dieter Bohlen Film, der Film von den Spice Girls, Dragonheart2, Contact, Der Film mit den Ewoks (und den Kindern), Mit Schirm, Charme und Melone, Spy Kids, Highlander 4 und last but not Least, Startrek Nemesis. Zudem seien der Vollständigkeit halber nahezu alle Filme mit Steven Seagal genannt (Danke Steven, durch dich weiss ich das jeder Gärtner, Koch, Rolltreppenbauer, Geburtshelfer und Avonvertreter früher einmal in einer super geheimen und ultra speziellen Spezialeinheit gedient hat.

  17. bergh sagt:

    @hoki
    Nu ist Contact nicht der Inbegriff des guten SF Films, aber soooooo schlecht ist er nun auch wieder nicht.

    Dem Rest Deiner Liste kann ich zustimmen.
    Wobei SpY Kids als Teeny – Trash-Granate durchaus zündet.= Mit 2-3 Gläsern Rotwein geht's.

    Gruss BergH

  18. Klapowski sagt:

    Die "schlechten" Filme kann ich gerne auch noch mal ordentlich durchwalken. Wenn dies gewünscht wird, bitte ich an dieser Stelle um Wortmeldung! (ist eh gewünscht, aber ich sehe eine reale Chance, dass wir dadurch den diesjährigen Kommentarrekord/Artikel aufstellen können)

    Allerdings wäre das nicht wirklich ein Worst-Of, da einem ja jederzeit noch ein chinesischer Kampfsportthriller von 1962 aus der Pappwand entgegenspringen kann. Dem "Vierten" sei Dank.

    Aber wenn wir uns auf Mainstream-Filme der letzten 10 Jahre einigen können, den Terminuns "die schlechtesten Filme" durch "jene, die mich sehr enttäuscht haben" ersetzen, kommen wir querulatorisch doch noch in's Geschäft.

    Und vielleicht, wenn "Nemesis" nicht zu viele Plätze abräumt, ist dann ja doch noch dHdR für euch drin!

  19. god_at_hell sagt:

    mhh …. schlechte Filme:

    1.
    Ricky Oh (The Story of Ricky) … so schlecht, dass er schon wieder gut ist.

    2.
    wie oben schon genannt "Die Reitenden Leichen" … Teil 1-4

    3.
    Runaway – Spinnen des Todes … Mist mit Tom "Magnum" Seleck

    4.
    Killer Klowns from outer Space

    5.
    Alle "Ed Wood"-Filme … vornehmlich:
    "Plan 9 from outer Space" und
    "Die Braut des Monsters"

    6.
    "Gefährlicher Countdown für Cyborg 009"… der schlechteste Anime aller Zeiten

    7.
    Herkules in New York … Arnies Debut
    in der englischen Version ohne Nachsynchronisierung einfach "göttlich"

    8.
    Der Hügel der blutigen Augen … aktuell und einfach schlecht … ohne den Charm des Schlechten zu haben

    9.
    Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
    … purer Dreck

    10.
    Van Hellsing …. s.o.

  20. nakedtruth sagt:

    JA, dHdR 3! Scheiß' Geisterarmee, die gehört zugekackt!!!

    Und um das Thema um einen weiteren sinnlosen Einwurf zu erweitern, wie wäre es mit einer Liste die so Schrott sind, das sie eigentlich schon wieder gut sind. (John Carpenters Ghost of Mars, Stefan Seagal in "Gesichtslähmungen eines Spastikanten Teil 99").

    Und bergh sorgt für den Alohol…

    P.S. Klapowski, wie wärs mit einem Beitrag über Neverhorst Productions? OWL gegen den Rest der Welt.

  21. wolwe sagt:

    Top 10 der schlechtesten Filme

    Star Trek 1
    Star Trek 2
    Star Trek 3
    Star Trek 4
    Star Trek 5
    Star Trek 6
    Star Trek 7
    Star Trek 8
    Star Trek 9
    Star Trek 10

  22. hoki sagt:

    Nun, eine gewagte These ausgerechnet HIER ausgerechnet ALLE ST Filme als schlecht zu deklarieren. Das kann nur Satire sein. Oder es ist Satire das wir denken es wäre Satire. Oder es ist Satire das wir denken wir würden denken es wäre Satire weil, ähhh, Faden verloren.

    Wie Sinnfrei Nemesis ist hatten wir hier allerdings wirklich schon angesprochen. Sei es, das Remuladen Untermenschen gewaltige Raumschiffe bauen, sei es, das Data Codes Knackt wie Worf Cardassianische Unterkiefer, oder das erneut Data "zögert" in diesen Komischen Strahl zu hüppen obwohl der doch nach 5 Rechenzüklen wissen müsst das es ihn danach zerreist. Das man nicht auch einfach mit nem Phaser hätte schiessen können jetzt mal ganz aussen vor. Musste halt irgendjemand von den guten sterben. Haben wir bei ENT ja auch gesehen.

  23. KERNELpanic sagt:

    Wortmeldung. Klapowski, du kennst deine Mission.

    Für die Flop 10 aber bitte nur reinste Hochglanzscheiße verwenden, also nur jene Filme über deren Existenz man sich herrlich aufregen kann. – "Wozu braucht Gott ein Raumschiff? Und wozu braucht dieses Raumschiff einen tiefschwarzen dicken Schacht?" (siehe Nemesis ;->)

    Auch wenn ich damit deine Vorurteile bestätige, Titanic ist für mich wirklich nur in weiblicher Gesellschaft "attraktiv". Dafür wäre doch locker Platz für Indy (oder Commander Cock?) gewesen.

    Schönen Feierabend, Jungs. FÜR DIE FREIHEIIIIIITTTT! *mit gezücktem Schwert auf Borg losrennt*

  24. Al Bundy sagt:

    So jetzt hab ich mich mal durch die Kommentare gelesen und es wurde einer geilsten Sci-Fi Actionmovies nicht genannt und zwar Bladerunner. Der ist so gut,dass er wieder gut ist. Terminator 1+2 ist auch geil. Nicht zu vergessen der Actionfilm mit den Best Sprüchen in einem Actionfilm ever: Last Boyscout. Ein andrer Film der hier 100% auch reingehört ist Platoon. Predator war imho auch ziemlich geil, zweite Teil auch. Kennt vielleicht jemand Clockwork Orange? Ach gibt ja noch so viel mehr geile Filme…

  25. Exverlobter sagt:

    Ich finde den Hype um "First Contact" nicht gerechtfertigt. Klar ist es ein guter Film, aber gegenüber Teil 6
    und Teil 1, kann er sich nicht behaupten.
    (Ja, es gibt auch Leute, die den angeglich öden V'Ger Film toll finden)

  26. Flutschfinger sagt:

    Titanic, aber kein Indiana Jones? o_O Langsam wundert´s mich nicht mehr, dass die Tokio-Hotel-Schwuchteln so erfolgreich sind

  27. ted_simple sagt:

    Ahh, Braveheart, Matrix… kann man von modernen Heldenepen sprechen? Mir fällt auch Jerry Maguire ein. Ganz richtige Auswahl, der ich nur zustimmen kann! Forrest Gump, Titanic und ST VIII komplettieren das Ganze. Grandios. Es fällt höchstens auf, dass fast nur Filme aus den 90ern (oder bisschen neuer) dabei sind.

  28. Al Bundy sagt:

    All diese Jungspunde hier ;). Tja an die ganzen alten Filme kann sich wohl niemand erinnern.

  29. god_at_hell sagt:

    ach was … da gibt es besonders geile Filme … wie z.B.:

    Harold and Maude
    Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben
    Citizen Kane
    Der Pate 1+2
    Metropolis

  30. Al Bundy sagt:

    Mir ist aufgefallen, dass niemand Western nennt, deswegen erwähne ich hier ein paar: Spiel mir das Lied vom Tod, Für eine handvoll Dollar uvm.

  31. hoki sagt:

    Alamo war auch ganz gut, hat zwar kein happy end, trotzdem gut gemacht (und mit John Wayne, wenn der nicht mitspielt ist es nur ein halber Western^^)

  32. nakedtruth sagt:

    Hat gerade jemand CSI gesehen? Wunder-Wesley als mordverdächtiger langhaariger Penner? Ich wette die haben den einfach unter irgendeiner Brücke hervorgezerrt und erst hinterher gemerkt wenn sie da hatten, muhahaha!

    @ Al Bundy & hoki

    Für Mai ist die Neuauflage von "Für ein paar Leichen mehr" (Lexikon des Spaghettiwestern) wieder zu haben, knapp 30 Euro bei amazon, u.a. mit Kurzbeschreibung aller 700(!!!) Werke.

  33. Raketenwurm sagt:

    Will auch noch sagen, mit welchen Filmen Braveheart, Cube und Co. in der Liste ersetzt werden sollten:
    American Beauty, Audition, Trainspotting, Dogville und Mulholland Drive.

    Anstatt der schlechtesten Filme wäre mal eine Liste der Überbewertesten nicht schlehcht. Mit Donnie Darko, Lost in Translation, Old Boy, American History X und…Matrix. Ha !

  34. E. Ellert sagt:

    Hehe, ja Wesley bei CSI war lustig.

    Hat jemand Marina Sirtis bei LA Crash erkannt? Hab sie erst in ihrer letzten Scene erkannt.
    Naja, völlig ueberschaetzter Film, sowas aehnliches hab ich vor Jahren schonmal gesehen.

  35. Sparkiller sagt:

    Lasst dem Daniel doch seine Lieblingsfilme! Ist ja nicht so, dass er euch plötzlich von der Straße oder Tastatur zerrt, um euch zu zw

  36. KERNELpanic sagt:

    Ist doch empörend das der Daniel sich erdreistet eine eigene Meinung zu haben und diese auch noch kund zu tun! Da haste Recht Sparkiller.

    Aber ich glaube wir Anderen (aka Fußvolk) wollen auch nur unsere Sicht der Dinge posten. Ist ja nicht so, dass wir euch plötzlich auf offener Straße niederschießen wollen nur weil ihr mit "Titanic" die Ehre der Trekkiebruderschaft verletzt habt.

  37. god_at_hell sagt:

    @Raketenwurm:

    Donnie Darko überbewertet? naja … jedem das seine. Für mich ist der Film einfach nur geil, wobei der DirectorsCut schlechter ist als die Kinoversion.
    Ich finde hingegen, dass du Trainspotting aus deiner Liste streichen und mit "Requiem of a Dream" ersetzen solltest.

  38. Raketenwurm sagt:

    Richtig, den hatte ich vergessen. Deshalb muß man aber nicht Trainspotting streichen; trotz der Drogenthematik sind die beiden Filme ja vollkommen unterschiedlich.

    Donnie mag ich nicht, weil man den Film nur verstehen kann, wenn man auf der Webseite war oder das Buch kennt. Da wurde die Erklärung einfach weggelassen, um den Film künstlich mysteriöser wirken zu lassen, was ja noch gehen würde, wenn zumindest die Möglichkeit bestünde, daß man als Zuschauer den Sinn hinter allem erkennt. Nur kommt man ja auf diesen pseudowissenschaftlichen Humbug gar nicht von alleine, dem der Film zu Grunde liegt, und das macht Donnie Darko sehr unsympathisch. Der Film will mehr sein, als er eigentlich ist.

  39. bergh sagt:

    tach auch !

    Ein weiser Mann hat mal gesagt :
    "Jedem seine Liste."

    "Und allen nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnisse."
    Ach ne das war Kalle Marx oder sein Buddy der Engel.

    Gruss BergH

    BTW: Panzerkreutzer Potemkiin soll auch ein guter Film sein.

  40. Vanquish sagt:

    sehr schön ist auch Equilibrium und Top Gun trotz Tom Cruise
    wirklich mies waren die Raketenwürmer (nichts für ungut) und Ash und die Armee der Finsternis
    Das American Film Institute ist so gar nicht Klapowskis Meinung. Unter deren besten nimmt Star Wars mit Platz 15 noch den besten Platz ein, der Rest ist weit hinten oder nicht dabei.
    Star Wars gehört allerdings auf 1, gefolgt von Indiana Jones, dann alle übrigen Filme von Harrison Ford, dann bourne identity und supremacy

  41. bergh sagt:

    tach auch !

    Und was ist mit
    BTTF ?
    I,II,III

    Gruss BergH

  42. Al Bundy sagt:

    @Vanquish: Das American Filim Institute besteht auch nur aus Menschen. Auf solche Listen von gewissen Instituten kann man getrost pfeiffen. Als ob ein Oscar zeigt, wer jetzt der beste ist lol.

  43. god_at_hell sagt:

    bessere einschätzungen bekkommt man dann bei IMDB …. mal gucken was die top ten sind…

    1. The Godfather (1972)
    2. The Shawshank Redemption (1994)
    3. The Godfather: Part II (1974)
    4. The Lord of the Rings: The Return of the King (2003)
    5. Shichinin no samurai (1954)
    6. Schindler's List (1993)
    7. Casablanca (1942)
    8. Pulp Fiction (1994)
    9. Star Wars: Episode V – The Empire Strikes Back (1980)
    10. Star Wars (1977)

    Damit hat Klappo 2 Treffer .. Auffällig finde ich, dass alle Filme der Top Ten schon etwas älter sind … min 12 Jahre

  44. Dr.Best (der mit dem Schwingkopf) sagt:

    naja, bis auf HdR…

  45. Portos sagt:

    Nur mal so zur Info:

    Heute (30 April 2006) kommt auf Vox der beste Film aller Zeiten (keine Ironie)

    Im Land der Raketenwürmer (Tremors) Mein absoluter Lieblingsfilm. (Dafür ist der 2. Teil die schlechteste Fortsetzung aller Zeiten)

  46. Auswurf sagt:

    Kennt einer the 13th Floor? Auch nicht übel.
    Der Bud Spencer Darsteller ist glaube ich Dr. der Philosophie.

  47. Auswurf sagt:

    High Fidality war auch nicht schlecht.
    Aber was weiß ich schon. Ich bin schließlich nur ein Typ, der in toten Kommentarfeldern rumspammt :)

  48. crysis sagt:

    Ja, genau wie ich – Gestern nacht lief übrigens "Memento" im deutschen Fernsehen, ein Film für den ich keine 5 Sekunden meines Lebens opfern würde…hätte ich micht nicht daran erinnert dass er hier aufgeführt ist.

    Und dann war der tatsächlich GUT! Klapowski, wenn du das hier je lesen solltest: Vergiss die depperten Voyager-Reviews, Berman hassen kann ich auch allein. Aber haste nich zufällig mal ein paar Buchempfehlungen (Jenseits der Sterne, ich mag keine gedruckte FanFiction) für mich? Verhaltenspsychologie, Raum und Zeit, Satire für Fortgeschrittene…

    Zur Not tuts aber auch etwas in der Richtung "Wie man als Trekkie die geilen Schnitten klar macht" (Wurtschnittchen. Zum Pfingstausflug. Mit Mutti).

  49. Klapowski sagt:

    Superman kann abdanken: Dank meines "Neueste Kommentare"-Supergehörs bleiben mir keine eurer Hilferufe mehr verborgen!

    Hier die besten SF-Bücher der Welt im Überblick:

    – "Hyperion" von Dan Simmons und die drei Nachfolger. Für Leute mit viiiiel Zeit.

    – "Imagon" – Michael Marrack (schräg, aber faszinierend)

    – "Das Licht ferner Tage" – Baxter/Clarke (sehr interessante Ideen)

    – "1984" von Orwell

    Der Rest ist ohne Ausnahme langweilig. Ich lese ja wirklich gerne, aber ein Buch, das mich wirklich zufriedenstellt, ist schwerer zu schreiben als eine Voyagercharakterfolge mit Tiefgang.

  50. crysis sagt:

    Ja, auch ich habe es, das Kommentare-Gehör der Götter. Außerdem eine ganze Menge von Loriot – die Kurzsichtigkeit zum Beispiel.

    Vielen Dank für die qualifizierte Hilfe! Werde mir die Werke mal vornehmen, vor allem weil mir das alles nichts sagt, außer natürlich 1984. Das habe ich nämlich in der "Lustiges Taschenbuch"-Fassung gelesen.

    Wenn du mir jetzt noch den Namen des Non-SciFi-Buches oben drauf legst dass dich zeitlebens am meisten beeindruckt hat, dann kaufe ich dir auch eine Klapowski-Merchandising-Puppe ab (Wo immer ich die herbekomme). Außerdem werde ich meinem Freund Rick B. mal ein paar von deinen Ideen zeigen…

  51. Klapowski sagt:

    Äh. NON-SciFi-Buch?!

    Gibt es die in der Ecke im Buchhandel, in dem sich die ganzen Menschen tummeln, welche lachen, eine reine Haut haben und teilweise sogar weiblich sind?

    Kennichnich.

  52. Gast sagt:

    Also die Zeitlupengeschichte empfand ich nicht als neuartig… gut in Realfilmen vielleicht aber in Anime schon ein alter Hut.

    Insgesamt fand ich den Film eher langweilig bis gut. Teil 2 und 3 waren aber grottenschlecht. Kein Wunder wenn krankhaft ein abgeschlossener Film weitererzählt werden soll.

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