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Asterix, Band 33 – Gallien in Gefahr

Nichts ist mehr, wie es mal war! Mit Schrecken musste ich heute feststellen, dass selbst der Junge mit der Heuhaufenfrisur auf der Packung mit der Kinderschokolade ausgetauscht wurde. Vermutlich hatten seine Ururenkel vor Gericht gegen die weitere Verwendung des antiquarischen Bildes geklagt. Und selbst auf Asterix, früher stets Garant für gute Unterhaltung, kann man sich nicht mehr verlassen!

Um eines vorauszuschicken: Diese „Jenseits der Sterne-Rubrik“ wird ihrem Titel nicht sehr gerecht… Denn der neue Asterix ist außerirdischer, als uns lieb sein sollte.

Uderzo demontiert seit einigen Bänden seine Schöpfung so konsequent, als wolle er der ganzen Welt mitteilen: „Was? Ich? Ganz dicker Kult? – ICH BIN NICHT DICK!“

Und um diesen Gedanken beim Zuleser ausreichend zu verankern, scheint neuerdings andauernd der Zaubertrank herhalten zu müssen. Besonders in den letzten beiden Bänden beschäftigte sich der wild experimentierende Kultkritzler bevorzugt mit den Auswirkungen dieser fragwürdigen Arznei. Möglicherweise autobiographische Tendenzen eines alternden Zeichners, dem inzwischen vermutlich ganz andere Substanzen als Aspirin im Kopf herumgehen?

Uderzo bei der Arbeit: Hier mischt das Genie die fein angestimmten Zutaten für ein erfolgreiches Asterixabenteuer zusammen… Gesundes Augenmaß und viel Konzentration sind der Schlüssel zum Comicglück. Leider sind die getrockneten Anteile von Kollege Goscinny spätestens seit „Asterix im Morgenland“ aufgebraucht. Der ehemalige Texter, der zusammen mit Uderzo den Kult erfand, verstarb leider bereits 3 Alben vorher… (Bild aus „Kampf der Häuptlinge“)

So durfte Obelix in „Obelix auf Kreuzfahrt“ nach einer Überdosis Klopperbrühe erst zu Stein erstarren und kurz danach auch noch in’s Kindesalter verjüngt werden. Etwas, was bei „Gallien in Gefahr“ sogar beim erschütterten Leser passieren kann… Und in „Asterix und Latraviata“ war es immerhin an Asterix, im geistig umnachteten Zustand und unter dem Einfluss von Z-trank wie ein Flummi durch die Gegend zu hüpfen. Was nach meiner Erinnerung übrigens die Haupthandlung dieses Albums war. Die anderen 37 Nebenstränge waren schließlich nicht in der MITTE des Albums angesiedelt…

Vermutlich gibt es eine neue EU-Richtlinie, die im Sinne der Aufklärung verlangte, auch im neuesten Asterix-Band die pharmazeutischen Nebenwirkungen von Zaubertrank aufzuzeigen. Sozusagen eine Art Packungsbeilage für Analphabeten. Denn diese scheinen nach kritischer Durchsicht dieses Comics die Hauptzielgruppe des neuen Asterix zu sein. Und so erfahren wir, dass Wunderbrühe bei Aliens entweder a) gar nicht wirkt, b) diese unglaublich wachsen lässt oder c) unseren Dorfbewohnern hilft, wenn eine Art magnetisches Völlig-Wurscht-Erstarrungsfeld jedes Lebewesen zur Statue zu verwandeln droht. – Was? Nein, ich habe keinen Alkohol vor diesem Review getrunken. Und nein, auch keinen verdorbenen Zaubertrank! Dieser Käse steht tatsächlich in dem neuesten Asterix-Band!

Man gönnt sich ja sonst nichts: Tieffliegende Druiden hinter schiefliegenden Boliden… Ich kam, sah und… schüttelte den Kopf. Hallo, Udo?! Hör mal her: Asterix muss man nicht modernisieren! Wenn du schon entsprechende Ambitionen hegst, dann beschränke dich wenigstens auf Schießpulver oder die industrielle Massenzüchtung von Wildschweinen!

War schon das Auftauchen der Insel Atlantis in Band 30 hart an der Grenze zum esoterischen Ausnahmezustand, so fährt Uderzo diesmal tatsächlich Außerirdische auf! Oder, wie diese Wesen von Menschen auch genannt werden, die heute immer noch die qualitativ ebenfalls abnehmenden „Lustigen Taschenbücher“ konsumieren: „festes Bildinventar bei tschechischen Aushilfszeichnern“. Die abnehmende Qualität einstiger Comic-Kultserien und das gleichzeitig gehäufte Auftreten von blauen, grünen oder farblich wie auch immer gearteten Männchen scheint also keine Zufallserscheinung zu sein. Höchstens eine Zerfallserscheinung.

Alzheimer? Altersschwachsinn? Als Greis in den Topf mit dem Badewasser gefallen und dabei übel den Kopf gestoßen?

Doch bevor ich noch mal zum finalen „WOCK!“ aushole und nur noch Uderzos rauchende Sandalen im Wald zurückbleiben, will ich noch einmal kurz ausholen: Meine bisherigen Lieblingsasterixe waren bisher die „Asterix bei den … “- oder „Asterix in/im/auf … “-Bände. Fast blind konnte man zugreifen, wenn es also beispielsweise hieß „Asterix bei den Schweizern“ oder „Asterix im Morgenland“. Merke: Wenn Lord Flügelhelmchen irgendwo Urlaub machte, war Spaß und Spannung garantiert. So hatte ich bis zur Bekanntgabe des neuen Titels auf einen Knaller wie „Asterix bei den Chinesen“ oder ähnliches gehofft. Auch „Asterix auf Rügen“ oder „Asterix geht um den Block“ hätten mich beruhigt. Wie lustig war es doch stets, wenn wieder eine Volksgruppe das erleben musste, was wir auf dieser Seite auch den „Dampfhammer“ nennen!

Doch die Globalisierung schreitet immer weiter voran und so ist es natürlich nicht auszuschließen, dass nicht sogar eine zarte Eskimo- oder NRW-Veräppelung die Zahl der Vorbesteller um empörte 50 Millionen verringert hätte. Asterixfans verstehen bekanntlich keinen Spaß, wie ich als Angehöriger des Gotischen Stammes (Band 7!) noch mal ausdrücklich unterstreichen möchte. Und so blieben eben nur Aliens übrig…

Kryptonit für Fans: Supermänner im Altertum? Luftkämpfe mit Roboterdrohnen? Brrrr… Ich fühle mich bei diesem Anblick, als wäre ich als Kind in den Topf mit Schaudertrank gefallen. Immerhin ist die Übersetzung in diesem Band aber einigermaßen gelungen. Im Vorgänger wäre dieser Wurf vermutlich noch mit „Müüüüüün… TE-FERINGG!“ vertont worden. Aber mehr dazu weiter unten.

Diese Aliens landen auf der Suche nach der Wunderwaffe der Gallier direkt im Dorf. Dort tüfteln sie dann alle zwei Seiten eine neue Gefahr für Leib und Logik aus, die dann jeweils auf einer halben Seite von der actionreichen Handlung wieder behoben wird. Die ganze Story ist quasi nur die Aneinanderreihung von dümmlichen Herausforderungen, die mit viel Kloppe, etwas Zaubertrank und schnellen Reaktionen bewältigt werden können. Ja, teilweise habe ich sogar einen Analogstick oder ein digitales Steuerkreuz gesucht, wenn ich die Seite umblättern wollte!

Die ganze Dorfbelegschaft ist erstarrt, kann aber flugs wieder geheilt werden. Egal, weiter. Der Düse eines Raumschiffs macht ein Römisches Lager platt. Egal, weiter. Obelix verprügelt einen Außerirdischen, der wie Superman aussieht. Egal, weiter. Obelix macht einen Außerirdischen im Kampfanzug platt. Egal, weiter. Der Düse eines Raumschiffs macht Troubadix` Haus platt. Egal, weiter. Zwei Raumschiffe stoßen über dem Dorf zusammen. Egal, weiter. Asterix verprügelt ebenfalls den Außerirdischen im Kampfanzug. Egal, weiter…

Ausgekugelte Hirnwindungen? – Uderzos Raumschiff ist rund. Trotzdem bringt es nicht mal die Handlung in’s Rollen… Höchstens die Buchhandlung, die trotz Dumpfbacken-Plot gewohnt viele Exemplare dieses Albums absetzen wird. Auch ich hätte es ja besser wissen müssen! Asche und Desintegrationsstrahl über mein Haupt…

Möglicherweise hat Uderzo sich geärgert, dass von den typisch Franko-Belgischen Comics alter Machart (Tim&Struppi, Spirou&Fantasio, Die Schlümpfe und viele, viele, viele mehr!) heute nicht mehr viel zu sehen ist und Superheldencomics und japanische Mangas die Zeitschriftenregale verschandeln. Gut. Auch ich kann mit Bildergeschichten nichts viel anfangen, in denen die Augen der Protagonisten größer als ihre Sprechblasen sind oder immer neue Superhelden mit ihrem ach so dramatischen Schicksal hadern (z.B. als Waisenkind, Außenseiter oder Fußpilzopfer). Es sei Uderzo in seinem Alter ja auch gegönnt, sich darüber lustig machen zu wollen. Immer her damit! Wofür gibt es Kurzgeschichten? Oder Langgeschichten mit Figuren ohne Schnauzbart und ohne Hose im Bavaria-Farbenlook? Muss ja schließlich auch nicht immer Asterix sein!

Doch sich dem modernen Comic-Zeitgeist anzupassen und der beliebtesten Comicserie überhaupt die Aliens eines viertklassigen LTB’s aufzuhalsen, ist schon ein starkes Stück. Und dieses Stück ist so stark, dass es schon als Säugling in den Topf mit dem oft genannten Nebenwirkungsgesöff gefallen sein muss. Gut, angeblich wollte Uderzo den Kampf der unterschiedlichen Zeichenstile und inhaltlichen Stilrichtungen darstellen, sprich: Seinen, den von Walt Disney, den der amerikanischen Superhelden und zuletzt den der Mangazeichner. Toll! Wo man sich früher bei der Verballhornung von Weltgeschichte amüsieren durfte, darf man sich nun ein ICH-bezogenes Werk eines beleidigten Schmierfinken herumärgern.

Dieser Kulturkampf interessiert wohl primär den Autoren selbst, gehört aber so wenig in eine historische Komödie wie die Konsistenz meines Stuhlgangs, wenn ich für diese Seite schreibe. Welche bei Reviews wie diesen übrigens schlecht ist. Nicht die Seite, die Konsistenz. Tja, manchmal kann ich es also selber auch nicht lassen…

Wie auch immer… Wie schon bei „Asterix und Latriviata“ ist die Handlung so sprunghaft und ohne ein erkennbares Ziel, dass man versehentlich durchaus mal 2 Seiten überschlagen kann, ohne dies überhaupt zu bemerken. Selber ausprobiert! – Wer es ebenfalls testen möchte, möge beim ersten Lesen die Seiten 26 und 27 überblättern und dann mal ganz tief in sich hineinhorchen. Wenn jetzt niemand namens Migräne an die Schädelinnenwände klopft, habt ihr schon mal etwas richtig gemacht. Ihr verpasst höchstens so Szenen wie diese hier:

„Äh? Entschuldigung? Herr Buchhändler? Sie haben sich vertan! Ich wollte doch das neue Asterix-Album kaufen!“ – Wie titelte SPIEGEL-Online so schön? „Viel Nichts um Lärm!“ – Einen passenderen Titel kann es kaum geben.

Selbst Miraculix scheint ein paar Seiten weitergeblättert zu haben, um zu erfahren, dass der Zaubertrank bei den Aliens gar nicht wie vorgesehen wirkt. So trägt der Druide, der inzwischen nur noch als blasse Kopie seiner selbst durchgeht (möglicherweise die Geburt des An-Droiden? Höhö! Uderzo-Gag!) doch tatsächlich zwei randvolle Amphoren mit Zaubertrank zu den beiden kämpfenden Alienrassen. Und Asterix, der in „Asterix bei den Briten“ den Römern noch ein ganzes Fass mit dem Stärkungsmittel abluchsen musste, guckt nur kritisch aus der Wäsche und verflucht den Tag, an dem er der gesetzliche Betreuer eines verkalkten Labergreises wurde.

Den Fan scheint man sowieso für doof zu halten, da selbst so Befehle wie „Rücksturz nach Gmana!“ noch mit einem erklärenden „Hommage an eine berühmte deutsche Sci-Fi-Serie.“ untertitelt werden. Mir doch egal, ob manche Asterix-Leser nicht wissen, was das Raumschiff Orion ist! Und wer weiß, ob dieser Gag überhaupt im französischen Original dabei war… Aber eigentlich kann man sich über die Eindeutschung diesmal kaum beschweren, wo doch im letzten Abenteuer noch von BSE, ICE, einem landenden „Mollemaneus“, „Westerwellen“ auf dem Meer, einem „ausgemerkelten“ Asterix, „Tschak-Tschirak“ oder einem „blanken Hans“ gesprochen wurde… Politik-Gags, die in 10 – 23 Jahren keiner mehr kapieren wird.

Die einzigen zwei Textschnitzer (muss nicht mal am Übersetzer liegen) waren hier „Waschbrettbauch“ (noch zu verschmerzen) und die beiden Römer, die glauben: „Wir haben einen Filmriss“. Ja, wer kennt ihn nicht, den berühmten gallischen Film im Jahre 50 vor Christus? Natürlich aus einem unbelichteten Hinkelstein gemeißelt… Vielleicht war dieser Satz von Uderzo aber auch selbstkritisch gemeint und er meinte eigentlich „Hirnschiss“?

HAHAHA! Dieser köstliche Wortwitz! „Alles dreht sich um mich!“ HUHUHU! „Ich dreh gleich durch!“ RAHRAHRAH! „Motten!“ – HIHIHI! – Wo nimmt dieser Kerl nur diese Ideen her?! HAHAHA! Motten! Drehen! Sauerkraut! Bratwuuuurst!! HAHAHA!

Dafür ist dieser Asterix aber wohl der erste, in dem Lautmalereien wie „Brrritzel!“, „PöttPöttPöttPött!“ oder ein dauerndes „Waaaaaooooaarrraaaarr!“ der inflationär startenden und landenden Raumschiffe vorkommen dürften. Habe ich zu meiner Schulzeit sogar noch etwas über die Lebensweise unter dem Joch der Römer gelernt, so ist dieser Effekt in diesem Band erbarmungslos demontiert worden. Superhelden in Gallien… Was kommt denn da als nächstes?! Lucky Luke bringt Jolly Jumper zum Pferdeschlachter? Gargamel beginnt ein homoerotisches Verhältnis mit Papa Schlumpf?

Die Figuren sind hier kaum wiederzuerkennen. Asterix und Obelix werden von hektischen Umwerfungen gejagt, zu der Benutzung von geschichtsfremden Vokabeln genötigt („Superklon“) und von der völlig wirren Story rektal vergewaltigt. Dabei hätte man selbst HIER noch einiges retten können: Weniger riesige Raumschiffe in Großaufnahme, die einem den alternativen Titel „Asterix und der Apparatspott“ aufdrängen. (= eine sehr schwer erhältliche – ANDERE – Asterixparodie) und dafür etwas subtilerer Crash der Kulturen. Voilà! Schon hätte es bei unserer Endwertung einen Gummipunkt mehr gegeben!

Wie inzwischen leider Standard, schien Uderzo auch diesmal seinen Band kaum voll kriegen zu können. Seite 38 ist hier eine sehr gute Stelle, um frühzeitig auszusteigen und die letzten 9 Seiten als Schmierpapier oder Malunterlage für Sechsjährige zu missbrauchen. Auch wenn letzteres wohl schon passiert ist: So muss Tadsylwine (eine Art Micky Maus für Clownophile) nicht nur die richtige Größe, sondern auch noch die richtige Farbe zurückerhalten. – Dramatik! Innovation! Witz! Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal. Das geht nun wirklich nicht…

Da macht auch der Text auf der letzten Seite nichts besser:

„Der große Jadsylwine… Verzeihung! … Der große Walt Disney soll mit diesem Album besonders geehrt werden. Dieser berühmte, wundervolle Druide hat es einigen Kollegen und mir erlaubt, in einen Kessel mit Zaubertrank zu fallen, dessen Geheimnis nur er kannte. – Albert Uderzo“

Die spinnen, die Uderzos!

Da war wohl Angst vor einer Plagiatsklage der Vater der Danksagung, wie? Und selbst wenn nicht: Hätte Uderzo nicht noch ein paar Jahre warten können, um dies Walt Disney persönlich mitzuteilen? Quasi von Wolke zu Wolke? Wem wird Uderzo in seinem nächsten Album danken? Seinem Pizzaservice? Nicht unmöglich, denn immerhin essen die Aliens in diesem Band ausschließlich Hot Dogs… Da wollte sich wohl ein bestimmter zeichnender Zetergreis über das angebliche Lieblingsessen der Manga-verehrenden Jugend lustig machen, wie? Mach dich erst mal selber wieder lustig, du Ein-Mann-Gurkentruppe! Unerhört!

“Oh nein, beim Teutates! Wie grauenvoll! Es… es ist… ein neuer Asterix-Band!!“ – Idefix zeigt als einziger Geistesgegenwärtigkeit und reagiert völlig angemessen auf die hier getroffene Feststellung.

Was noch? Ach ja: Noch vor dem zweiten Abendessen dürfen die Römer noch auf ganzen 4 Bildchen niedergewalzt werden. Vermutlich eine Hommage an… Asterix. Auch wenn sie in diesem Band etwas aufgesetzt wirkt. Es folgt zum Schluss noch ein Strahl, der dafür sorgt, dass die Gallier das ganze Geschehen – die Glücklichen – komplett vergessen… Traditionell ein Stilmittel, das auf eine Storyqualität weit unterhalb Hinkelsteinstandfläche hinweist.

Am Ende noch 2 Sätze zu der zeichnerischen Qualität: Obwohl noch immer „Zeichnungen: Uderzo“ auf dem Cover prangt, hatte ich schon beim letzten Band das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Die Figuren wirkten einen winzigen Tick anders und weniger detailverliebt. Gut, ich bin da allerdings auch überempfindlich, da ich schon zu LTB-Zeiten jeden einzelnen Zeichner problemlos zuordnen konnte. Von Krakel-Paule bis hin zum Schattierungs-Schorsch (die echten Namen kannte ich natürlich nicht)… Zumindest bei Asterix konnte das Rätsel jetzt aber vielleicht gelöst werden: In den Credits steht neuerdings ein gewisser Frèdèric Mèbarki als für die „Tuschezeichnungen“ verantwortliche Person. Ob es wohl daran liegt?

Fazit: Asterix für Doofe. Uderzo tut mit seinen 78 Jahren langsam gut daran, den Zeichenstift nicht mehr als wedelnde Krücke zu verwenden. Apropos „Asterix und Science Fiction“: Die Tatsache, dass das Comic-„Methusalixchen“ sogar noch immer weiterzumachen gedenkt und auch von harscher Fankritik der letzten Jahre nicht von seinem spinnerten Kurs abzubringen ist, lässt bei mir ganz besondere Ängste in Bezug auf einen anderen großen Versager aufkommen…

Nicht, dass wir ihm etwas Böses wünschen, aber Rick Berman sollte dann doch vor diesem biblischen Alter ausscheiden. Bevor Rick seinerseits einen Dicken in blau-weißer Hose und einen kleinen Schnauzbart in unsere SciFi-Umgebung zaubert. Praktisch als dankenden Gegenbesuch…

SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Eine Bitte vorweg. Sollte auch bei mir in den späten Jahren, also so ab 30, die Alters-Demenz ausbrechen, bitte ich darauf schonungslos hingewiesen zu werden. Denn anscheinend hatte man im Umfeld des Herrn Uderzo eben dazu nicht den Mut, aus Angst, dadurch das Erscheinen der gallischen Sesterzen-Quelle zu riskieren.

Und so hält man am Ende ein eher fragwürdiges Heftchen in den Händen, welches man selbst durch übergroße Bilder und überflüssige Nebengeschichten nicht auf die Länge älterer Klassiker wie zum Beispiel „Asterix auf Korsika“ bringen konnte. So war dieversuchte Parodie der heutigen Comic-Literatur am Ende nur ein Eigentor was den qualitativen Zustand unserers Lieblingsgalliers angeht. Beim Ironix!

Mit Uderzos aktuellem Zustand wird es wirklich höchste Zeit für einen echten Zausel… äh… Zaubertrank. Aber (Ide)fix!


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von Klapowski am 15.10.05 in All-Gemeines

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Kommentare (38)

  1. Gast sagt:

    In Bezug auf den Band sind sich Kritiker einig, egal ob Satire oder ernsthafter (haha…) wie bei Spiegel Online.

  2. Gast sagt:

    traurig traurig. der held meiner kindheit, der lächerlichkeit preisgegeben :-(

  3. Gast sagt:

    Solang die Klingonen nicht im gallischen Dorf vorbeischauen…

  4. Gast sagt:

    Das halte ich mitlerweile wirklich nicht mehr für alzu unwahrscheinlich…..

  5. Klapowski sagt:

    Und weil's so unschön ist (und Neun Live ansonsten ein 33-stündiges Ratespecial daraus gemacht hätte), übersetzen wir noch schnell einige Namen im Band, indem wir die Buchstaben umstellen:

    Tadsylwent = Walt Disney
    Shwor-Zi = Schwarzi = Schwarzenegger
    Gmana = Manga
    Nagmas = Mangas
    Magnud = ?
    Großer weiser Akoaotaki = ?

    Schön, wenn Anspielungen so fein sind! Da kommt man kaum darauf, dass Asterix neuerdings unter "Anämie" leiden könnte (Blutarmut), äh, Pardon: "Anime"!

  6. mungomunk sagt:

    Meine Forschläge zu den Anagrammen:
    Magnud = Gundam (ne Anime Serie)
    Akoaotaki = Takao Aoki (Manga-Zeichner)

  7. Raketenwurm sagt:

    Ich habe immer nur die Trickfilme geguckt. Da war "Operation Hinkelstein" mit seinen Zaubertrank-Spinnereien auch schon ziemlich scheiße. Und "Asterix in Amerika" hat mich gelehrt, daß nicht jeder Auslandsbesuch des Galliers sehenswert ist, in dem Falle sogar richtig unsehenswert.
    Was mir übrigens seit Jahren schlaflose Nächte bereitet ist, wie in "Asterix erobert Rom" eigentlich die Bestie in der Höhle aussieht. Da wird immer abgeblendet. *grummel*

    Und ein Wort noch zu der LTB-Zeichner-Zuordnung: Das ist für niemanden ein Problem, weil Schattierungs-Schorsch immer nur dann den Pinsel geschwungen hat, wenn Bubble Billy mit von der Partie war !

  8. Raketenwurm sagt:

    Ach nochwas: Meine Mutter meint gerade, daß der neue Kinderschokoladenjunge der Sohn vom alten Kinderschokoladenjungen ist.

  9. Gast sagt:

    Bis zu "Asterix und Maestria" waren die Storys ja auch nach Goscinny's Tod noch ganz gut.
    Aber "Obelix auf Kreuzfahrt" musste ich mehrmals lesen, weil ich einfach nicht glauben wollte, wie Scheisse der Band ist. Nach dem Dritten mal lesen hab ich's dann doch geglaubt.
    Warum versuchen die Leute am Ende immer ihr eigenes Denkmal zu stürzen?

  10. Gast sagt:

    Scheint im Moment aber so der Trend für alles zu sein: Star Trek, Asterix, die Simpsons, Metallica… alles nur noch lahme Eigenparodien. War das immer schon so? Hauptsache nochmal ordentlich Geld rausgeholt…

  11. Gast sagt:

    wenn wir uns den dritten großen versager, unseren ex-kanzler zu gemüte führen lässt das ja für asterix und star trek hoffen
    hab übrigens den band wegen des artikels nicht gekauft, aber ist dieser vergessenstrahl nicht eine echte parallele zu st?

  12. Gast sagt:

    Es ist eine billige Story-Device, um vollkommen bescheuerte Geschichten rückwirkend aus der "richtigen" Serien-Realität zu kicken.
    Also……… ja, ja eine klare Parallele zu ST.

  13. Gast sagt:

    Apropos lustiges Taschenbuch:
    Mit Freude lass ich demletzt noch mal Ausgabe 1 (kolumbusfalter) und stieß dabei auf eine Geschichte, in der Donald 20 oder 30 Jahre in die Zukunft gerät. IIRC war das jedenfalls das Jahr 1991. Und ich muss sagen, ich hab da wohl einiges an Entwicklung verpasst. Mir ist noch kein Robotertankwart begegnet, der mein Atomgetriebenes Flugauto (darf in keiner amerikanischen Zukunftsvision fehlen) mit flüssigem Atom (nicht zu verwechseln mit DEM ATOM von Andi Zenker) betankt hat.
    Hm…Das wär doch auch mal ein schöne Review für stus…. :)
    Aber wie komm ich dadrauf? Achja: Prof. Zapotek schmeißt ja nach dem ein- oder anderen Abendteuer mit der Zeitmaschine eine Runde "Trank des Vergessens".
    Aber was die abnehmende Qualität der LTB betrifft kann ich nur zustimmen. Hab mir demletzt nochmal eins gekauft und keine einzige Story riß mich vom Hocker. Dagegen kann ich alte LTBs aus dem Regal fischen und fühle mich angenehm unterhalten. Und mit BubbleBilly und Schattierungs-Schorsch konnte ich noch nie viel anfangen.
    PS: Demletzt hörte ich von einem Tim+Struppi-Band mit fremden Planeten und ausserordentlich schnell wachsenden Pilzen?!? Der Zaubertrank läßt grüßen… *g*

  14. god_at_hell sagt:

    hm … traurigtraurig .. naja, mein nächster Comicstoff wird wohl "Sein Leben, seine Milliarden" von Don Rosa. Damals als Kind fand ich die paar Geschichten, die ich gelesen habe subber.. nun wird es Zwit für das Gesamtwerk.

  15. Sparkiller sagt:

    Don Rosa und seine Duck-Stories kann ich nur empfehlen. Sehr schön gezeichnete Geschichten (besonders die "sein Leben"-Reihe), welche zudem auch noch einen äußerst gelungenen Dialogwitz besitzen, was man vom unlustigen Taschenbuch ja nicht mehr behaupten kann.

    Vor allem spielen diese Geschichten noch alle in den 50/60ern Jahren, wodurch moderne Elemente wie Computer und Zeitreisen höchstens in der Düsentrieb'schen Version mal vorkommen. Und dann sogar auf eine interessante Art und Weise, wenn Donald und Co. z.B. plötzlich in König Arthus (historisch korrekter) Bruchbuden-Burg landen, und der Enterich das Ganze erst für ein größeres Pfadpfinder-Treffen hält.

    Einsteigern sei zum Schluß noch dieses Sammelband ans Herz gelegt: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770403894/

  16. Kaworu sagt:

    Also, ich weiss eh nicht… Asterix gehört für mich sowas von in die Zeit der 70er/80er Jahre, daß es mich wundert, daß jemand die Reihe überhaupt noch liest. Warum sich ein Bändle eines alten Zausels reinziehen, der eingeschnappt ist weil sich der Zeitgeist ein bisschen geändert hat?

  17. Gast sagt:

    Ja, dieser Don Rosa Stil ist sehr, sehr gut.

    Im Micky Maus Magazin wurde der immer ausgegraben, wenn es um ein großes Abenteuer ging, soll heißen irgendein verschollener Schatz einer noch verscholleneren Kultur aus Dagobertschen Geldgiergründen gesucht wurde.

    Das waren aber auch meistens die Besten Geschichten und sie hoben sich auch positiv von den üblichen Donald-Pechvogel Stories ab.

  18. Gast sagt:

    Ich stimme Klapo zu. Die besten Asterix Geschichten sind die, die nicht in Gallien spielen. Auch "Asterix in Amerika" war klasse, was man vom Film, wie bereits oben jemand schrieb, nicht behaupten kann. Ich hatte auch darauf getippt, daß Asterix nach China geht. Wäre toll gewesen, zu sehen, wie die Sun-Tsu Freaks, die gallische Kunst des Krieges beigebracht bekommen. Das tasächliche Ergebnis ist wieder eine Enttäuschung. Es ist jedesmal so: fällt den Autoren nichts ein, müssen Außerirdische herhalten, beim LTB und nun leider auch bei Asterix. Zum Kotzen, wie die amerikanische und europäische Comickulturen sich selbst zerstören, sie brauchen ja nicht mal mehr diese sch… verfl… Mangas dazu. Aber zum Glück gibt es zumindest bei Disney noch Don Rosa, der das Barks Erbe gekonnt weiterführt, William van Horn, mit seinem recht ungewöhnlichen Zeichenstil, aber erstklassigen Geschichten und Vicar. Wenn diese Zeichner aufhören, war es das wahrscheinlich und dieser 0815 schwarz-weiße Nippon Shit, den man dann auch noch von hinten nach vorn lesen muß, weil diese Idioten nie ein vernünftiges Schriftsystem auf die Reihe bekamen, überschwemmt die westliche Welt. Anders als bei Star Trek, wo es mir eigentlich sch… egal ist, ob dort irgendwann wieder ein Schiff durch das Universum jagt, möchte ich nicht, daß es irgendwann keine guten Disney Comics mehr gibt. In diesem Sinne: TÖTET DIE MANGAS!!!

  19. Gast sagt:

    Wenn die Mangas tatsächlich die Disney-Comics ablösen, dann…… tja dann….. dann haben die Disney-Comics wohl irgendetwas wirklich, wirklich falsch gemacht.
    Auch auf dem Comic-Markt herscht der Neoliberalismus und damit die Logik von Angebot und Nachfrage.
    Will sagen: Wenn Uderzo weiterhin so eine Scheiße produziert, dann wird Asterix wohl wirklich früher oder später sterben.
    Aber nicht wegen den bösen Mangas und auch nicht aufgrund eines neuen Zeitgeistes, sondern einfach weil ein Alter Mann sehr, sehr verbittert ist, viel, viel zu viele von den grünen Pillen geschluckt hat und einfach nicht merkt, dass sich wirklich niemand auch nur annähernd für seine verdammte Meinung interessiert.

  20. hotzenplotz sagt:

    Es gab nie gute Disney Comics und wird kaum welche geben. Ok, sagen wir schon lange nichtmehr. Was nicht heissen soll dass ich ein grosser Manga Fan wäre.

    Eines zeichnet sich aber klar ab: alles was zu lange währt wird schlecht. Das zu lange ist dabei natürlich sehr relativ.
    Enterprise hat genau 2 Staffeln überlebt bis es mies wurde, die Dr. Who Staffeln bis die Serie endlich richtig gut wurde kann schon keiner mehr zählen.

    Unvergessener Kult bleibt das was beendet wurde, bevor es schlecht werden konnte. Ich denke da nur an Max Headroom, UFO, Babylon 5. Wie oft hab ich mir gedacht wie toll das wäre wenn es mehr Max Headroom Folgen geben würde. So betrachtet bin ich aber froh dass es nicht so ist – denn dann würde auf den durchwegs guten Folgen der beiden Staffeln der üble Nachgeschmack weiterer nichtmehr so guter Folgen und Staffeln liegen. Nö, dann lieber so. Wer nicht in einer anderen Welt lebt und Matrix Teil 1-3 gesehen hat müsste wissen wovon ich rede. Ich hab Teil 1 zwar auf DVD, aber ich würde sicher öfter reingucken wenn Teil 2 und 3 niemals gewesen wären.

    Und um aufs Thema zurückzukommen – bei Asterix warens anscheinend so an die 30 Hefte (bzw. etwas weniger) die es gebraucht hat bis es schlecht wurde. Auch kein Beinbruch – kommt sicher wieder irgendwas nach. Irgendwann. Und das ist gut so. Noch besser wäre natürlich wenn es die schlechten Hefte niemals gegeben hätte – bzw. wenigstens könnte der lustige Herr Franzose JETZT aufhören.

    hotz'

  21. Gast sagt:

    @hotzenplotz
    Wahrscheinlich hast Du nur Disney Müll zu lesen bekommen, den haben die leider auch produziert, aber Barks, Rosa, Vicar, Scarpa und van Horn Comics sind immer erste Sahne. Wenn Du die auch schlecht findest, solltest Du Dich mal einem Drogentest unterziehen. "Max Headroom" war der größte Mist, den ich je im Fernsehen sah, genau wie "Automan" und "Babylon 0815" war auch Schrott. Tja und Voy und Ent… vergessen wir es einfach.

  22. Gast sagt:

    kann mir eigentlich mal wer erzählen was an den mangas so toll ist? hab mir mal einen band vom paradebeispiel dragonball angetan. Ich wusste nicht nur wo ich grad hätte lesen müssen, ich konnte auch den text auswendig bevor ich das buch zu ende angeguckt hatte. der besteht nur aus knall- und pfurzgeräuschen und die fernsehserie ist nicht anders. zu 70% standbilder und kindergartendialoge wer denn nun der stärkere. würden nicht dauernd diverse extremitäten abgetrennt werden, die comicbücher könnten als malbücher für zweijährige herhalten

  23. Gast sagt:

    Tja, frage halt mal einen Japaner, wenn u mal einen triffst. Aber die sind sowieso z.T. Spinner. Da gibt es doch tatsächlich ein Geschäft in Japan, das Schulmädchenspucke verkauft. 90 Euro pro 0,5l, glaube ich. Und das Zeug wird gekauft, wie verrückt.

  24. hotzenplotz sagt:

    @"Gast am 21.10.2005 um 12:09 Uhr"
    Ja, ich halte dich auch für einen aufgeblasenen wichtigtuerischen Idioten der nix zu sagen hat. Wie schön dass wir uns in dem Punkt einig sind!
    hotz'

  25. Gast sagt:

    Aha, der Herr wird ausfallend. Scheint ja schon genügend Speed intus zu haben. Na ja, nur so kann man diesen beknackten "M.H." auch nur ertragen. Und das er seinen Namen nicht mehr komplett ausschreiben kann, ist ein weiterer Beweis dafür. Mensch, Junge! Drogen sind doch keine Lösung!!!

  26. hotzenplotz sagt:

    Hihi. Koffer.

  27. Gast sagt:

    ??? Koffer???

  28. Gast sagt:

    Habe den Fehler gemacht, ohne Vorwarnung den neuen Asterix zu lesen

    OH MEIN GOTT

    Interessant allerdings der französische Originaltitel:
    "Als uns der Himmel auf den Kopf fiel"

    Der ist wohl erstmal Uderzo auf den Kopf gefallen…

  29. Gast sagt:

    Und danach den Lesern…
    Und @Gast am 21.10.2005 um 20:35 Uhr:
    Selbst schuld, wenn du den Mist liest, den RTL2 in der Kinderstunde bringt ^^
    Man darf aber nicht von dieser Kommerzkacke auf alle schliessen… es gibt immer noch welche mit guten Storys.

  30. Gast sagt:

    tja, die Devoten der Zeit – über die wird geredet.
    Der letzte gute und mit der schönste Asterix für mich ist ALKOHOLIX.
    Und wer nimmt denn noch den SCHINDELSCHWINGER für'ne Meßlatte?

  31. Gast sagt:

    Hallo?
    Vielleicht sind wir alle einfach zu alt geworden und nur Uderzo ist jung geblieben? Wenn meine Jungs nächstes Jahr lesen lesen und dann irgendwann die gesammelten Asterix-Bände lesen, sagen sie mir vielleicht danach: "Die erstn 25 Bände waren echt scheiße, aber dann wurds doch noch geil"..oder so… (Ich bin jetzt über 40 und fand die letzten 2 Bände puren Mist…)

  32. Gast sagt:

    Sorry, aber ich finde die Rezension genauso bescheuert wie den Inhalt des Bandes so wie ihn der Rezensent Klapowski darstellt. Beispiele:

    "Alzheimer? Altersschwachsinn? Als Greis in den Topf mit dem Badewasser gefallen und dabei übel den Kopf gestoßen? "

    "Vielleicht war dieser Satz von Uderzo aber auch selbstkritisch gemeint und er meinte eigentlich „Hirnschiss“?"

    "Dieser Kulturkampf interessiert wohl primär den Autoren selbst, gehört aber so wenig in eine historische Komödie wie die Konsistenz meines Stuhlgangs, wenn ich für diese Seite schreibe. Welche bei Reviews wie diesen übrigens schlecht ist. Nicht die Seite, die Konsistenz."

    Sofern dieser Asterix-Band so grottig ist wie ihn der Klapowski darstellt (ich hab nur mal durchgeblättert, ihn mir aber nicht gekauft – den Comic mein ich, nicht Klapowski), hätte, wie ich finde, der FAZIT völlig ausgereicht.

    Über die Konsistenz des Stuhlgangs des Rezensenten möchte ich nämlich /wirklich/ nichts wissen.

    Gruß von einem kritischen Rezensenten-Rezensierer

    PS (auch wenn es eigentlich genauso wenig hierhin gehört wie die anderen "Randbemerkungen" der Kommentatoren):

    >>>>>>>>>>>>>>>
    #6480 von Gast am 16.10.05 um 14:44 Uhr
    Scheint im Moment aber so der Trend für alles zu sein: Star Trek, Asterix, die Simpsons, Metallica… alles nur noch lahme Eigenparodien. War das immer schon so? Hauptsache nochmal ordentlich Geld rausgeholt…

    […]

    #6500 von hotzenplotz am 20.10.05 um 23:35 Uhr
    Es gab nie gute Disney Comics und wird kaum welche geben. Ok, sagen wir schon lange nichtmehr. Was nicht heissen soll dass ich ein grosser Manga Fan wäre.

    Eines zeichnet sich aber klar ab: alles was zu lange währt wird schlecht. Das zu lange ist dabei natürlich sehr relativ.
    Enterprise hat genau 2 Staffeln überlebt bis es mies wurde, die Dr. Who Staffeln bis die Serie endlich richtig gut wurde kann schon keiner mehr zählen.

  33. BigBadBorg sagt:

    Bin durch Zufall auf diese Website gestoßen und bin bereits seit einer Woche fleissig am Lesen (im Moment arbeite ich mich in der Rubrik „Jeseits der Sterne“ von unten nach oben durch). Verdammt witzig.

    Tja, und diesen Post wird wohl auch niemand mehr lesen, wenn man bedenkt, von wann dieser Artikel stammt.

    Oben hat ein Gast geschrieben, er hätte mal in einen Manga (das „Paradebeispiel“ Dragonball, hat er selbst geschrieben) reingeschaut. Und er hätte ihn scheiße gefunden… Tja, keine Widerworte von mir an dieser Stelle. Das ist in etwa so, als würde ein Japaner an meiner Haustür klingeln und fragen, ob er mal aus Neugier in einen westlichen Comic reinschauen dürfte, und ich würde ihm nicht Asterix oder alte LTBs reichen, sondern die Comics aus der Wendy. Der würde in allen Regenbogenfarben kotzen und flugs wieder zurück in die Heimat fliegen und sich fragen, warum um alles in der Welt sein Kaiser damals auf die Idee kam, sich mit uns Primaten zu verbünden.

    Dragonball ziehlt primär auf Kleinkinder ab, die grade das Alphabet gelernt haben. Warum hast du nicht direkt in Pokemon reingeschaut?

    Es gibt excellente Mangas, z. B. Neon Genesis Evangelion, Black Lagoon oder Death Note, die neben einer Story für Erwachsene auch tolle Zeichnungen beinhalten – also all das, was mir leider in den letzten Asterixbänden so schmerzlich gefehlt hat… Aber warum schreib ich das hier eigentlich, liest ja eh keiner mehr…

  34. Klapowski sagt:

    Dann wirst Du da – sofern Du in dieser Rubrik wirklich strickt von unten nach oben liest – demnächst mit meiner Manga/Anime-Verhöhnung meinen polemischen „Wach-Auf!“ zu dem Thema empfangen. Ich hoffe, eine gesunde Gesichtrötung steht Dir?

    Und dieser Text wird sehr wohl gelesen!

  35. BigBadBorg sagt:

    Diese Seite gefällt mir nicht mehr! Ist doof! Ich kann mit Kritik gut umgehen, solange sie mich nicht betrifft :) …

    War nur ein Scherz – ich bin schon sehr gespannt! Wenn die nur halb so gut wird wie die Nemesis-Kritik, freue ich mich jetzt schon!

    Ach ja, danke fürs lesen…

  36. U. R. Stupid sagt:

    DIESE>R BAND IST SCHEIßE ICH HABE SCHON DAMIT GERECHNET; DASS ASTERIX EIN LASERSCHWERT BATTLE VERANSTALTET: ASTERIX IST TOT

  37. potsmoke66 sagt:

    cool, wirklich?
    ich dachte das antworten auf alte threads sei ein zeichen von geistiger abstinenz
    ich tu’s trotzdem.

    gott ja, mangas
    das mag gut sein für schlitzäugige brillenträger mit potenzschwäche
    aber doch nicht für grossgewachsene blonde
    n.b. ich bin klein, dunkelhaarig, habe einen schlechtfrisierten seitenscheitel und trage ein schnauzbärtchen

    nein mich ärgern mangas nicht
    nur das man alles nachäffen (schonwieder) muss nur weil es erfolg verspricht
    sind wir so doof, oder können wirs nicht mehr?

    und schafft euch doch einen avatar, nein, ich kann dieses wort nicht mehr hören, ebenbild (schon besser) an,das verleiht euch dann wenigsten etwas charakter.
    diese grauen männer gehen mir auf den beutel.

    es gibt wohl genügend möglichkeiten im web um sich eins zu besorgen (ebenbild).
    ehrlich, andere brechen sich einen ab um einen zu hochgeladen zu bekommen (avatar, mein ich) und hier ist’s total einfach

    falls ihr immer noch nicht wisst wo, ich hab ein paar auf lager http://s790.photobucket.com/albums/yy187/potsmoke66/avatars%20and%20icons/

    zum glück liest das ja keiner mehr (he,he)

    falls euch keiner einfällt schreibt mir doch einfach
    im ernst, ist ’n klacks für mich, solange das nicht tausende sind die anklopfen

    wohin?
    gernot66@bluewin.ch
    ihr könnts zumindest versuchen

    nein, ich habe keine angst vor missbrauch, ihr könnt mir ja nicht die kehle durchschneiden

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