Das ernsthafte Medienmagazin

„Hä? Stark Dreck? Dann putz halt mal mehr!“

Wir SF-Liebhaber haben es schon nicht leicht: Unsere Omas schenken uns zu Weihnachten (wohlmeinend) Bommelmützen aus Alufolie, unsere Eltern beglücken uns mit der neuen CD von William Shatner (wir berichteten) und der Rest der Welt hält uns für absolut lebensuntüchtig, da er mit dem Wort „Lichtjahr“ höchstens mal außergewöhnlich sonnige 12 Monate umschreibt.

Wieso wird Star Trek eigentlich immer mit Star Wars verwechselt? Alleine dieses vorwitzige, launig geschwungene „W“ sticht doch gegenüber dem biederen 90-Grad-„T“ deutlich hervor!?

Allein die Titel der beiden Serien könnte doch eigentlich unterschiedlicher nicht sein: Beim einen werden die Sterne bereist, beim anderen werden sie bekriegt. Wobei letzterem die größere Achtung entgegenzubringen ist, denn so ein Stern hält erstaunlich viel aus…

Doch im Denken der meisten Menschen scheint das Wort „Star“ der Inbegriff für gleichförmige, aufwendig inszenierte, aber letztendlich langweilige Unterhaltung zu sein. Da sich diese astrologische Bezeichnung auch in den Titeln „Deutschland sucht den Superstar“, „Star Search“ und „Premiere Starterpaket“ verbirgt, liegen sie ja auch gar nicht so komplett falsch.

Nicht, dass man mich falsch versteht: Ich habe nichts gegen Star Wars. Nur habe ich die Filme erstmals in einem akuten Anfall von Volljährigkeit gesehen, weswegen mir die verklärenden Kindheitserinnerungen vieler Fans fremd sind. Nur nervt es mich, wenn ich Poster, Eintrittskarten oder original Vader-Asthmaspray geschenkt bekomme, weil ich ja so „auf diese Star Wars-Trek-Dinger stehe“. Nicht, weil ich mein Hobby durch diese Bezeichnung herabgewürdigt sehe (das Herabwürdigen schaffe ich auch ganz gut alleine), sondern weil es von „Trek-Dinger“ nuscheltechnisch nur noch ein kurzer Weg zu „Trek-Dinner“ ist.

Und mit brunchenden Kadetten, jeden ersten Samstag im Monat im Gemeindehaus, will ich dann doch nicht verwechselt werden…

Für SF-Unkundige kaum voneinander zu unterscheiden: Jabba the Hutt und Sabber mit Hut. Doch ist unser Fachwissen überhaupt gewünscht? Ist Bildung nicht das eigentliche Kapital Deutschlands?

Die ganz große Performancekunst besteht allerdings darin, auch „Stargate“ gedanklich irgendwie noch unterzumischen. Der durchschnittliche SF-unkundige Bundesbürger ist da ja sehr leicht zu verwirren. Kein Wunder bei den kursierenden Vorurteilen! So waren Menschen, die unter Gewaltandrohung zum Anschauen von Serien mit Stern-Anglizismen gezwungen worden sind, durchaus überrascht und verwundert, dass in diesen Serien tatsächlich geredet und nicht nur um den heißen Brei geflogen und geballert wird (Star Wars ausgenommen).

Auch die Tatsache, dass es sich tatsächlich um logisch durchgängige, langfristig angelegte Handlungsstränge handelt (Star Trek ausgenommen), konnte so manchen 50-Jährigen verwirren.

Teilweise hat man in Deutschland das Gefühl, man gilt als unpatriotisch, sobald man SF-Serien statt Tatort, Günter Jauch und dem Tölz-Bullen konsumiert. (Stargate in den USA ausgenommen – Der Konsum dieser Serie gilt in vielen Bundesstaaten als rechtskräftige Anmeldung zum Berufssoldaten) Vermutlich hält man sogar Big Brother dem Spacegeschwurbel intellektuell für überlegen. Immerhin lernt man bei BB noch was über den Alltag, z.B. wie ein Televoting und eine SMS funktioniert…

SF hat in den Augen der ganz alten Generation hingegen keinerlei Alltagsbezug. Dabei geraten gerade Rentner beim Feilen des Rasenrands immer wieder mal in eine Zeitschleife, und so manche Variante von Oma Platuschke hat mehr Implantate als ein Borg, dafür aber auch die Regulierungswut (z.B. bezüglich Hausordnung) einer Föderations-Direktive.

„Haaaach! Dieser Herr Wick ist einfach ein ganz hervorragender Mann! So schöne Lieder! Und dann diese Uniform!“ – Sobald alte Leute plötzlich Verständnis für Star Trek haben, sollte man sich ernsthaft Sorgen um die Marschroute des Franchise machen!

Doch diese Menschen verstehen einfach nicht, dass SF in der Regel nicht dumm macht. Es sei denn, man sieht sie sich an.

Nein, ernsthaft: Schon 10 Jahre, bevor der durchschnittliche Bundesbürger überhaupt wusste, dass „Nanotechnologie“ mal ein Wort wird, dessen Hintergrund er nie begreifen wird, wussten wir Trekkies schon, was es damit auf sich hat! Und als vor ein paar Jahren noch die ganze Welt über die Herstellung von ein paar Antimaterie-Atomen staunte, studierten wir bereits anhand der offiziellen Fakten&Infos das ideale Mischungsverhältnis in einem Raumschiffantrieb. Und wenn demnächst herauskommt, dass die bisher entdeckten Schwarze Löcher nur Flecken auf der Linse waren, werden wir ebenfalls nicken und auf die akute Locharmut bei Star Trek hinweisen.

Wir haben bereits geklont, als Dollys Reagenzglas noch Quark im Schaufenster… ach was… DAS Schaufenster war! Wir hatten Hyposprays noch vor der Hypovereinsbank. Wir wussten vor unseren Eltern den Unterschied zwischen Rechner und Ausgabemedium, was z.B. bedeutet, dass man seinen PC nicht am Monitor ausschalten kann. – Auch wenn man bei Voyager später seine kränkelnden Hologramme stets mit Scannern und kalten Kompressen traktierte, um den Programmfehler hinter der Wand zu beheben…

Dennoch wird sich ständig über uns lustig gemacht! Und das auch noch hochorganisiert und heimlich abgesprochen! Anders ist es nicht zu erklären, warum man bei 9 von 10 Personen, denen man gerade von seiner liebsten Fernsehserie erzählt hat, immer den gleichen Satz hört: „Aaaach! Du meinst Raumschiff Entenscheiß (*Verwegen in Faust prust*)

Man kann den ST-Machern sicherlich nicht vorwerfen, nichts gegen diese hinterhältige Form von Guerilla-Spott getan zu haben… Immerhin haben sie auch DS9 erfunden, welches sich reimtechnisch geradezu für ein freundliches „Dies spaced fein“ anbietet. Doch was machen unsere Frauenknast- und Alarm-für-Kobra-11-Arbeitskollegen daraus? „Deep Scheiß Schleim“.

Da bin ich dann sehr, sehr traurig.

“Ich glaube, unsere Mumps-Erkrankung fällt doch auf. Die Leute schauen so komisch!“ – Eingriff in die Persönlichkeitsrechte: Diese Trekkies nehmen sich bereits enorm zurück, da ihre Reli… ihre Sekt… ihr Lebensinha… – ihre Serie in Deutschland nicht offiziell anerkannt wird. So ist ihre leichte Verkleidung nur für Eingeweihte erkennbar.

Und warum der ganze Rotz? Weil SF in Deutschland immer noch nicht als ernsthafte Deppenberieselung angesehen wird! Und warum das wiederum? Weil Adolf Hitler Science Fiction nicht leiden mochte und alles verboten hat, was nicht dem nationalsozialistischen Geist entsprach. Und ihre Romane mindestens 1001 Jahre in der Zukunft spielen zu lassen, da das Dritte Reich uns ja damals noch exakt 1000 Jahre erfreuen wollte, darauf hatten die Autoren dann verständlicherweise auch keinen Bock.

Wie auch immer: Wir Trekker, Warsler, Gater und sonstigen Sternsinger erwarten einfach mehr Respekt! Unbegründeten Respekt, zugegeben, aber wenigstens geheuchelten! Nehmt von mir aus Schauspielunterricht, aber bitte verwechselt uns nicht mit weltfremden Spinnern!

Immerhin kennen wir mehr Welten als jeder andere…

Und jetzt entschuldigt mich.

*Reitet auf einem transdimensionalen Ewok davon*


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Artikel

von Klapowski am 21.06.05 in All-Gemeines

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Kommentare (36)

  1. Gast sagt:

    Die Bilder sind der KIller!
    Ich möcht echtmal wissen wo die herkommen….
    Achja und dise lustigen Zeichen dazwischen passen auch nicht schlecht diesmal, so Rahmenmäßig. Mehr grün wär schön.

    ————
    Erster Kaba

  2. Gast sagt:

    Nanu, hier hat mal jemand nicht "erster" gesagt; "Kiff, wir haben ein Rätsel".

    In dieser (wiedereinmal) ausgesprochen guten Rundumschlagsrezension in Sachen SciFi, möchte ich allerdings nochmals auch auf battleSTAR galactica hinweisen. Lobend möchte ich desweiteren auch die Erwähnung von Stargate würdigen, ich hoffe das Klaposwki auch da in näherer Zukunft noch gewohnt kompetent drauf eingeht. Beides nette Serien. Bei Starwars gibts nen hauch realismus und da wird auch gerne mal geballert. Bei Battlestar Galactica sucht man logik zwar genauso wie bei Enterprise, aber zumindest sind hier die aussenansichten deutlich besser geraten.

  3. Gast sagt:

    Star Wars und Star Dreck… ist das eigentlich dasselbe?

    Wer kennt sie nicht, diese entlarvende Dumpfbacken-Frage von Interesse heuchelnden Bekannten? Als ob es sie interessieren würde. Sobald man anfängt, den Unterschied zu erklären, streift einen der Blick des mitleidigen Desinteresses. Tja, SF ist halt nicht GZSZ: Wahre Geschichten, die das Leben schrieb. Wer sowas schaut, kann ernst genommen werden!

    Im guten alten Teutschland werden doch sowieso allzu phantasiereiche, spaßmachende Dinge kritisch beäugt. Wie, spannend? Spezial Effekts? Wo bleibt denn da der Anspruch? Wobei natürlich gerne übersehen wird, dass die futuristische Kulisse nur als Vehikel dient, um eine philosophische Fabel im Sci Fi-Gewand zu erzählen (das war mal Star Trek… vor langer Zeit).

    Auch Deutschland war zur Zeit unserer Urgroßeltern voll vorne, was phantastisches Kino anbelangte – man denke nur an All-Time-Klassiker wie Metropolis. Lang ist's her…

    ~Emma

  4. Gast sagt:

    Einen Lösungsvorschlag, wie man auf solche Bemerkungen reagieren soll, bleibt im Artikel leider aus. Das sollte eindeutig nachgeholt werden, Klapowski
    -Hace

  5. Gast sagt:

    Sehr schöner Artikel. Das "wir berichteten" im Teaser erinnert aber doch sehr an den "BILD berichtete"-Stil – steht bei STUS.de etwa ein Wandel an? Von der TAZ hin zu BILD? Und warum schreibt man alle Markenzeichen die damit zu tun haben groß? Fragen über Fragen…

    gruß
    KERNEL

  6. Klapowski sagt:

    Dieser Artikel entstand völlig spontan. Ich wusste zu Beginn nicht mal, was das Thema werden würde…

    Diese umfassenden Recherchen für die letzten Artikel (alleine die wirren Lücken und falschen Infos im Dr.-Who-Artikel haben mich eine Kiste Bier gekostet) haben mich einfach zu diesem inhaltlichen Freischlag hingerissen.

    Doch nun zu den Antworten eurer Fragen:

    @Kaba: Alle Bilder unserer Artikel stammen aus dem Internet. Die Praxis, Kollege Sparkiller mit Instruktionen wie "Fotografiere mal einen Hund mit Mütze!" auf den Weg zu schicken, scheiterte Mitte 2004 an dem ausufernden Recherchekosten.

    @Gast1: Für Battlestar Galactica fehlte mir bisher die Zeit, da schon Doctor Who mit seinen läppischen 10 Folgen (damals) unsere gesamte Redaktion blockierte. Stargate wird bestimmt noch mal Thema. Schon alleine deswegen, weil ich inzwischen ein klein wenig enttäuscht von "SG: Atlantis" bin. (*Daumen und Zeigefinger gaaanz nah aneinaderhalt*)

    @Hace: Mein Lösungsvorschlag lautet: Angriff ist die beste Verteidigung! Verwechselt einfach nebenbei Marienhof mit GZSZ und seht genüsslich zu, wie der Fragesteller implodiert.

    @KERNEL: Obwohl BILD dank eines mitfühlenden Arbeitskollegen inzwischen zu meiner liebsten Lektüre geworden ist (überlege nur noch, wie man das hier in einem Artikel unterbringen kann. – Da der Papstleichnam von einem UFO entführt wurde, wäre dies aber wohl irgendwie zu rechtfertigen), ist diese Form von Selbstverweisen auch bei anderen Blättern üblich ("Der SPIEGEL berichtete").

  7. Gast sagt:

    Sehr schön Klapowski. Bei diesem auf-die-Tränendrüsen-drückenden Artikel weis ich endlich, wie sich Kirk beim Tod von Spock gefühlt haben muss. Auch ein Clown wäscht sich von Zeit zu Zeit die Schminke ab.

  8. Raketenwurm sagt:

    Zu diesem Artikel fällt mir ein, daß ich vor zwei Jahren von meiner Tante zu Weihnachten ein Deospray namens "Cypersp@ce m@n" geschenkt bekam, mit der Begrüdung, daß ich doch auf >so utopische Filme< stehe.
    Schlimmer geht's nur meinem Vater; der hat ganz früher mal Bücher von Buttlar und Däniken gelesen und bekommt heute noch StarWars-DVDs geschenkt.

  9. hoki sagt:

    Also wer öffentlich zugibt mal "von däniken" zu lesen, der hat oft Glück überhaupt noch Sozialkontakte zu haben. Deo und Socken sind wirklich fies, bei DVDs bleibt zumindest Ebay um dem eigenen Portemonnaie noch einige Staatlich annerkannte Zahlunsmittel zuzuführen.

    SG Atlantis finde ich übrigens fast besser als SG1. Das liegt zum Teil auch daran, das ich SG1 nur auf Deutsch kenne und SGA im Original auf Englisch sehe. Es ist einfach mehr Humor drin wenn McKay sich mit Sheppard kabelt, Beckett sein Schottisches Rrrrrr rrrrrollen lässt, oder Zelenka sämtliche Staatsgeheimnisse auf russisch ausplaudert. Evtl solltet ihr wirklich überlegen ob ihr nich eine 2te Domain braucht; scifus.de – Scifi und Satire. Immerhin ist das hier ja inzwischen weit mehr als nur (die) eine Star Trek Seite.

  10. ted_simple sagt:

    Ich kann den Vorurteilen nur zustimmen. Als meine Mutter letztens hereinplatzte, während ich eine Folge schaute, hatte ausgerechnet Dark Archer aus dem Spiegeluniversum einen seiner großen Momente ("Destroy Them!"). Der Kommentar war in etwa: "Siehst Du Dir eigentlich IMMER NOCH dieses Geballere an?"

    Mit meinem vorsichtigen Ansatz "Die parodieren sich selbst…" war ich nicht besonders glaubwürdig.

  11. ted_simple sagt:

    Ups. Ein Freudscher Verschreiber.

    "Ich kann den Vorurteilen nur zustimmen."
    -> "Ich kann dem nur zustimmen, dass es diese Vorurteile gibt."

  12. nakedtruth sagt:

    Ja, eine Runde Vorurteile für alle!!!

    Kinderstunde
    Man guckt sich die 18. Wiederholung von Voyager nicht mehr an? "Bisste keine Fan mehr von Star Dreck???"
    Man schaut Stargate? "Wo sind denn da die Raumschiffe?"
    Oder man guckt Babylon 5? "Aahh, Raumschiff Entenscheiß!"

    Da hilft nur nahezu vulkanische Gelassenheit

  13. Klapowski sagt:

    Meine fast visionären Fähigkeiten muss ich mal ganz dolle selber loben!

    So erhielt ich nämlich heute die Rückmeldung einer Arbeitskollegin, die sich mit ihrem Mann mal diese Internetseite angeschaut hat.

    Ihre Reaktionen laut ihrer Aussage:

    Er: "Aaaah! Raumschiff Entenpreis!" (ich bin mir sicher, hier wurde der Fäkalhumor zensiert)

    Sie: "Du lebst echt in einer anderen Welt."

    Das Komische ist dabei wohl, dass man das von dem Webmaster von http://www.schuhfetisch.de oder http://www.aufschwung-ost.de wohl nie behaupten würde…

  14. Gast sagt:

    Oder ein unerwarteter lauter Hitlergruß…

  15. Gast sagt:

    Tja, da hab ich wohl echt Glück mit meiner Familie. Mama ist fast noch ein größerer Fan als ich und schmachtet Captain Picard an.
    Großer Nachteil: Immer wenn wir früher ST guckten, wollte sie unbedingt auch dabei sein und hat dabei ihr verdammtes Spinnrad rattern lassen!

  16. Gast sagt:

    Keating zu Bakula (siehe dailytrek):

    'Scott, ich kann dir gar nicht sagen, wie großartig die vergangenen vier Jahre waren. Ich habe so viel von der Arbeit mit dir gelernt, nicht nur das Handwerk der Schauspielerei, sondern auch, wie man sich um sich selbst auf einem Filmset kümmert und es heißt, wahrlich ein Mensch zu sein."

    Also wenn das mal nicht kommentierbedürftig seitens Klapowski ist ……

  17. Klapowski sagt:

    Ach… Solche analen Phantasien, verbunden mit übertriebenem Lob, kann man doch jede Woche in Interviews finden.

    Wenn es mir jedes mal eine Meldung wert wäre, wenn Marina Sirtis darüber schwärmt, dass Jonathan Frakes am Set "manchmal sogar einen Witz" gemacht hat oder Scott Bakula meint, das Catering war "überdurchschnittlich", kämen wir hier gar nicht zum normalen Schichtbetrieb mehr.

    Mein Chef hat mir übrigens auch gezeigt, was es heißt, gute Arbeit abzuliefern (zeigt einem ja in Zeiten von Hartz VI kaum noch einer) und meine Kollegin ist überhaupt und allgemein eine echte Perle! – Ich frage mich immer, was der Scheiß soll… Interessiert doch keine Sau.

    Wobei wir natürlich gerne mal die dümmsten und albernsten Zitate vorstellen könnten. Aber wer hält es schon aus, so etwas zusammenzustellen? Du? DU?? Oder vielleicht DUUU?!

    *Mit ausgestrecktem Finger bei sich selber stehen bleib*

  18. Gast sagt:

    Der Artikel ist absolut wahr. Wer sich öffentlich zu Star Trek bekennt, wird fast genauso verachtet wie jemand, der es nachts mit schwarzen Katzen treibt oder ähnliche Sachen …

  19. Gast sagt:

    Ich kann dem Artikel und den Gästen über mir nur zu stimmen.
    nicht umsonst hab ich meine Startrekbüchersammlung ins unterste Regal verlegt.
    Wobei Star Trek-Bücher allgemein auch mal ein gutes Thema wären. die Dümmlichkeit der Plots bietet ziemliche Angriffsfläche.
    continuum

  20. hoki sagt:

    Ich finde es auch obskur wenn man es TAGSÜBER mit schwarzen Katzen treibt, aber das nur am Rande…

  21. KERNELpanic sagt:

    Klapowski, ich kann dir gar nicht sagen wie großartig die vergangenen Artikel waren. Und überhaupt, Sprarkiller ist ja auch eine große Perle. Wenn ich schon zu Zeiten GGHs auf der Welt gewesen wäre könnte ich heute wohl ähnliches über ihn sagen, aber das interssiert ja keinen.

    Die Hetze gegen SciFi-Konsumenten (KLAPOWSKI berichtete) nimmt immer schlimmere Formen an. Ich bin sicher unter uns sind einige, die sich nicht trauen über ihre Neigung in der Öffentlichkeit zu berichten. Diese Unterdrückung muss aufhören! Ich bin Trekki und das ist auch gut so! Und ich verwende Ausrufezeichen wo und wann ich will!!!

  22. Gast sagt:

    Schiller rulllzzzz
    ein bisschen mehr moralische bedenken bevor man auf das hellgraue schiff mit plasma und auf das dunkelgraue mit ionen schiesst

  23. Gast sagt:

    Hi!

    Habt ihr schon gewusst, dass in Wikipedia unter dem Eintrag "Star Trek" im Bereich Satire etc… folgendes steht:
    "Wegen seiner derben Tiefschläge höchst umstritten ist das deutschsprachige Online-Satiremagazin ST-Enterprise (http://www.st-enterprise.de), welches vermeintliche oder tatsächliche Schwächen der Serie unverblümt bloßstellt. Dies geschieht auf eine Weise, die von manchen Fans als unfair oder schlichtweg gehässig empfunden wird. Trotz aller Kritik gehört die Website für einige Fans inzwischen zur vielzitierten Vorzeigesatire im Bereich Star Trek. Dies ist wohl auch auf den Mangel ähnlicher Seiten zurückzuführen, die dieses Thema ebenso pragmatisch, frech und weiträumig abhandeln."

    *g*

    Voyager-center wird unter anderem erst gar net erwähnt…
    Von dem her schon mal ein Erfolg für dich Klapowski!

    MFG

    Corny

  24. ted_simple sagt:

    Klapowskis Lehren sind mittlerweile Mainstream. In der Wikipedia findet sich noch mehr:

    "Viele unter den Trek-Fans wünschen sich die Ablösung der beiden kreativen Köpfe Rick Berman und Brannon Braga, die die letzten Serien und Filme zu verantworten haben. Mit der vierten Staffel von Star Trek: Enterprise kam dann auch die ersehnte Ablösung in Form von Manny Coto, welcher schon seit der dritten Staffel zum Stab der Serie gehörte. Dieser stieg nun zum Executive Producer auf und versuchte, der Serie mehr Bezüge zur Originalserie Raumschiff Enterprise zu geben. Rick Berman und Brannon Braga haben seither nur noch eine überwachende Funktion bei Star Trek: Enterprise. Außerdem schrieben sie das Drehbuch für die letzte Folge.

    Auch wegen seiner schlechten Kritiken wurde Star Trek: Enterprise für die vierte Staffel nochmals generalüberholt. Wie seine Vorgänger TNG, DS9 und Voyager brauchte auch Enterprise die ersten Staffeln dazu, um eine konsistente Basis zu finden und hat sich von der ursprünglich beabsichtigten Richtung der Story ebenfalls weit entfernt. Die an der Materie vorgenommenen Änderungen unter Manny Coto führten allerdings nicht zu einem Quotenaufschwung, obwohl sowohl von Fans als auch von Kritikern eine enorme Leistungssteigerung anerkannt wurde, woraufhin im Februar 2005 die Absetzung der Serie Enterprise mit Ende der vierten Staffel bekannt gegeben wurde. Rick Berman und alle anderen Beteiligten waren sich einig, dass Star Trek mit dem Ende von Enterprise nicht sterben würde, aber aus allen Richtungen wurde eine mehrjährige Pause für das Franchise angeraten. Ob diese Pause angesichts des 2006 anstehenden 40-jährigen Jubiläums tatsächlich eingehalten werden wird, bleibt abzuwarten."

  25. bergh sagt:

    tach auch !

    Klapowski versteht mich und wie ich unter Nicht-Fans leide.

    DANKE !

    Super Artikel.

    Gruss BergH

  26. Gast sagt:

    Seltsam nur, das jedes hirnlose Geballere (siehe Star Wars Ep.3; Phantom Kommando mit A. Schwarzenegger; jeder Film mit Steven Segal) offenbar durchaus gesellschaftlich anerkannt ist…
    Liegt vieleicht daran, das Star Trek (also Classic und TNG!!!) zu wenig Action und zuviel Dialog für die Sparte "Männerfilme" hat und zuviele Aliens und Technik für irgendwas Anderes. Na ja…

    Anonymus (Bosch)

  27. Gast sagt:

    Naja, wenigstens das Problem mit der Action hat ENT ja gelöst: hirnloses Geballer gab es da ja genug ;-). Aber hat das den Ruf von Star Trek irgendwie gebessert? Dabei hat man es doch mit allen Mitteln probiert, Image aufzupeppen und Massentauglich zu machen. Hach ja, die Welt ist eben doch ungerecht.

  28. Mani sagt:

    Kirk, Spock und Pille haben unserem heutigen SciFi-Fandasein das Genick gebrochen!
    Jeder kennt die trashigen Sets, die spitzen Ohren und die oft nervenden Sounds von TOS.

    Star Trek wird beim Großteil der Bevölkerung halt mit TOS assoziiert.
    Da TOS aus heutiger Sicht (oberflächlich betrachtet) aber völlig veraltet, langweilig und bunt wirkt, können sich „Nicht-Fans“ mit dieser Serie nicht anfreunden.
    Deshalb heißt es ja auch im Volksmund Raumschiff Entenscheiß.

    Und da sich so was nur Geeks angucken, sind die Nachfolgeserien auch nur was für Geeks.

    Ein Geek ist jemand der nur vor dem Computer sitzt und versucht mit Aliens Kontakt aufzunehmen!

    Generell jede Science Fiction – Serie ist vom Raumschiff Entenscheissfaktor betroffen.

    Resultat auf der nächsten Singleparty:

    Singlegirl: „Bist ja ein netter Kerl“ Ich mag nette Kerle! Was hast du denn für Hobbies?

    Trekkie: Bin Science Fiction Fan und gucke Star Trek…

    Singlegirl: „Ihhhh Raumschiff Entenscheiß….! Dann bist du ja auch viel am Computer, oder?"

    Trekkie: „Äh ich brauch das Internet um mir die Folgen zu saugen, die deutsche Synchro ist so schlecht!“

    Singlegirl: „Ähhh ja ok! Ich bin dann mal eben weg….“

    … und zog nach diesen Worten mit dem nächstbesten Autotuner ab!

  29. Raketenwurm sagt:

    Mußt Dir halt so eine Trekkie-Frau anlachen, am besten eine dieser Kleinen, Dicken, die auf Conventions immer als Klingonin kommen, weil sie in keine Föderationsuniform passen. Die sind auf jeden Fall frei.

  30. Gast sagt:

    oder man verschweigt einfach seine Hobbies und sagt man ist autotuner *g

  31. Gast sagt:

    Also wenn SIE so doof ist, dass sie sich ihre Beischlafgefährten danach aussucht, ob sie Motorenöl nach Geschmack unterscheiden können oder nicht – dann ist sie eh nur als F… äh "Matte" zu gebrauchen.

    Und wenn ER (der Trekkie) so eine nötig hat….
    Wenn ich schon dabei bin möchte ich gleich mal noch ein Vorurteil als absolute Wahrheit unterstellen: SciFi-Fans haben ja einen (um einiges) höheren IQ als die Mainstreamhumanoiden; Folglich sollten sie also EIGENTLICH an solchen Dumpfbacken à la "Hihi, das was du kuckst, ist doch mit Mr. Spuck" sowieso eher weniger Interesse zeigen.

    Und wenn doch welches besteht, dann wohl kaum an einer Beziehung…. also wozu muss man zum gegenseitigen Orgasmieren nochmal die Hobbys des jeweils anderen kennen?
    Wenn man gerade "dabei" ist, werden wohl auch die größten Hardcore-Trekkies kaum hören wollen/müssen "Gibs mir Captain" um zum Höhepunkt zu kommen.

    ———————–
    Kaba

  32. Mani sagt:

    Du vergisst, dass ALLE Trekkies pickelig und fett sind!!!!!
    :)

  33. KERNELpanic sagt:

    *an sich runter guckt* Stimmt! :D

    Kaba, du hast mit deiner Meinung sicher nicht unrecht – aber ich stehe dazu ein Kerl zu sein und wirklich NUR an das eine zu denken. "Gibs mir Captain" ist allerdings wirklich unpassend. Ich bevorzuge das altbekannte "Make it so" oder auch "Energie!"

  34. Gast sagt:

    Naja, zumindest im selbstgemachten Klingonenoutfit ist man oft vor dummen Sprüchen sicher. Man schleppe einfach genügend Metallteile (Fies gezackte natürclih) mit sich herum und gucke besonders bösartig in die Menge… ;)
    Wenn die freundlichen Helfershelfer kommen kann man sich auf sein Kostüm rausreden und bis dahin traut sich halt keiner das uninformierte Maul aufzureissen… ;)
    (Ok, ein BISSCHEN Geknurre ist da auch hilfreich.)
    Nebenbei bemerkt ist das mit den kleinen Dicken, die sich aus platzgründe in klingonenuniformen zwängen nicht stichhaltig. Habe aufm Trekdinner in Hannover einen Admiralspin-Halskrausenfödie gesichtet (also die Admiralspins einmal rundrum !), der allen Ernstes auf drei Stühlen hätte Platz nehmen müssen, wenn das Restaurant keine Bänke gehabt hätte. Dann doch lieber als Riffelrudel durch die innenstadt toben, ist wesentlich weniger peinlich, auch wenn einem trotzdem ein paar Lebensmüde und Geistesschwache Leutchen hin und wieder "Guck mal, Star Wars!" hinterherrufen. :(

  35. Gast sagt:

    Wahr getippt, Gast über mir !
    ALso wenn mit der kleinen dicken Klingonin SIvra bzw. Tanja gemeint sein sollte, gehört hier noch die Info hin, das das Mädel nach 3 erfolgreich hergestelten Kindern halt nicht mehr zur ehemaligen Form zurückgefunden hat. Hab mir von ihr sagen lassen, das Schwarzgurt-Judo mit ´ner Kaiserschnittnarbe wohl nich so toll sein soll….
    Was ANDERE Pummelkrieger angeht, mag da manch ähnlich deformierendes Erlebnis zugrunde liegen, also besser erstmal Über Leute informieren, bevor man sie verspottet. Wenn man mehr Infos hat is der Spott ja auch meist effizienter.
    Oder eben überflüssig geworden.
    Jedenfalls is lästern ohne Info eher das Nie Wo, das wo hier von fast allen geunschönfindet wurde, da is doch schon ncih so toll, das manche sich genauso verhalten.

  36. Gast sagt:

    ach ach ach …

    Nun, ich bin bekennender Trekkie, ich hab auch ne Frau (die Star Trek nicht von Star Gate unterscheiden kann) und ich weiß nicht wo das Problem ist.
    Als ich sie kennenlernte fragte sie nach meinen Hobbies, ich sagte Science Fiction. Sie meinte nur was wie "häää"?
    Da war der Fall klar, wer nichts von meinem Hobby versteht, fragt auch nicht dämlich.
    …und im Bett klappt auch. Und zwar Ohne Captain.

    Meine Hauptsorge ist allerdings eher auf anderen Gebieten zu finden.
    Meine Tochter beginnt TOS zu schauen….

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