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„Give me World of Worldcraft!“

In Anlehnung an meinen letzten Popkultur-Artikel möchte ich heute einmal fragen: „Wieso sind moderne Computerspiele oftmals so einfallslos und bieten seit 10 Jahren keine neuen Ideen mehr?“ – Da wünscht man sich seit den 80ern ein Holodeck für’s Gaming und muss befürchten, dass man sich darin wohl nur wie in einem Gewächshaus fühlen würde, das jemand in Afghanistan aufgestellt hat: Man blickt mittels durchsichtiger Wände auf undurchsichtige Waffenträger. Egoshooter-Romantik versus Moorhuhn-Remakes. Daher folgt jetzt ein Plädoyer für NOCH mehr Kunst und Freiheiten in Videospielen…


Dabei würden mir ein paar simple Verbesserungen alter Aufbaustrategie-Ideen für den Anfang schon reichen.

Ich frage EUCH als Experten für alles, was mit Klugscheiß… äh, Science Fiction zu tun hat: Warum gibt es nicht mal ein kultiges Strategiespiel, bei dem man den Flug zum Mars (oder einem anderen Sonnensystem) planen und durchführen muss? Zu Beginn werden Crewmitglieder mit bestimmten Statuswerten ausgesucht, die möglichst nicht zu Depressionen neigen sollten. Wäre ja schade, wenn alle durchdrehen, nur weil die Wände aus einem 5000-teiligem Metallplatten-Starschnitt bestehen. Auf dem Weg gilt es außerdem das Sauerstoff/Kohlendioxid-Gleichgewicht durch Grünpflanzen aufrechtzuerhalten. Nimmt die Sauerstoffkonzentration ab, muss halt noch Kresse im Weltraumlokus gezüchtet werden. Und wenn den Pflanzen das Kohlendioxid ausgeht, trifft sich die Mannschaft zum morgendlichen Gruppenhecheln. (Shortcut: Strg + H)

Und Nahrung darf auch gerne angepflanzt werden, um die Sonnen-Bassermann-Ressourcen an Bord zu schonen. Doch wehe, ein eingeschleppter Kartoffelkäfer reduziert die Frittenvorräte der Zukunft!
Dann sinkt die Zufriedenheit dramatisch und im schlimmsten Falle stolpert Dimitri wegen eines verunglückten Statuswertes in den Reaktorkern! Ein Schicksal, das man nur verhindern kann, wenn man alle Astronauten regelmäßig hochlevelt. Hier könnte man bei längeren Flugreisen Kämpfe gegen imaginäre Gegner einbauen, bei denen Kabelstränge plötzlich zu Riesenschlagen mutieren.

Endlich auf Planet X angekommen, werden die angefallenen Leichen auf dem Planeten begraben (2 Crewmitglieder sind ernsthaft krank geworden, da das mitgeführte Antibiotikum versehentlich bei 45 Grad gelagert wurde) und die Wohnmodule zusammengestellt. Natürlich möglichst dort, wo Wasser, Metalle und Nährstoffe zu erwarten sind, Erdrutsche und Stürme dafür eher weniger. Wer hier unbedacht baut (also „ohne Dach“, meine ich) oder die knappen Ressourcen für eine Whiskeydestille verschwendet (steigert die Motivationswerte unter den Ärzten der Crew), ist selber schuld, wenn er am Tage 5 der Bodenmission was Pathetisches von wegen „großen Opfern für die Menschheit“ zur Erde funken muss.

Das spannende Spiel aus der Feder von „Klap(pt)soft“ ist hierbei so aufgebaut, dass ein laufender Außenposten bis hin zu einer Sim-City-ähnlichen Stadt erweitert wird, da die Simulation über Jahrhunderte laufen kann. Quasi der hochgepushte Evolutions-Heuler „Spore“ in Nicht-Würg. Zwei Jahrzehnte in den „Absoluter Klassiker“-Spielecharts gäbe es gratis dazu.

„Was soll das heißen, ‚Die Kohlevorräte auf diesem Eisplaneten sind niedriger als erwartet‘, häää?“ – Heizen mit der Grafikkarte: Ich hätte gerne das eine Spielelement mit der Grafik von dem anderen, wenn es keine… nein: auch WENN es viele Umstände macht!

Nachträglich eingetroffene Astronauten und selbstgepimperter Nachwuchs (Eierstockkontrolle und Hodentests schon ganz zu Beginn des Spieles!) bevölkert dann die gläsernen Kuppeln des öden, aber fotorealistisch umgesetzten Planeten. Praktisch „Open World“ für Leute, die moderne Rollenspiele auch dann spielen, wenn der riesige Zauberwald zu 98% aus dem Generator gefallen ist. Ans Herz gelegt sei schon jetzt die Egoperspektive, mit der man Sonnenaufgänge beobachten kann, für die auch eine Crytech-3-Engine lange weinen muss. Und wer mal auf dem Olympos Mons sein erstes Knutsch-Date hatte, wird sich bei den „Sims“ nicht mehr mit Sprechblasenerotik auf der Terrasse abgeben.

Kleinere Meteoriteneinschläge können übrigens passieren, müssen aber nicht, wenn dank Forschungsmenü frühzeitig ein Raketen-Abwehrsystem entwickelt wurde. Hierfür kann man irgendwann seltene Mineralien per umbenanntem Raumschiff zur Erde zurückschicken, welche spätestens 50 Jahre in der Zukunft die dollsten Technik-Entwicklungen zurücksendet. Natürlich lege ich bei all diesen Elementen den größten Nitpicker-Wert auf Physik und Flexibilität. Sollte ich in isometrischer Ansicht nur komische Pappkartons aufstellen müssen, welche für „Protein-Sequenzer“ stehen sollen, reist der „Uninstall“-Button in die Tiefe seiner Verschalung statt der Spieler weiter in die des Weltraums. Karokästchen-Simulationen auf unsichtbarem Milimeterpapier sind schließlich so was von 90er- und 00er-Jahre!

Okay, das alles ist natürlich nur ein ersponnenes Beispiel-Spiel. Doch gerade im Science-Fiction-Genre könnte man heute so viel mehr programmieren als „Starcraft“ und ein paar spacige Shooter, deren Wummen sich nur durch das komische Zirpgeräusch nicht für den üblichen „Call of Duty“-Rotz empfehlen. Große, weite Zukunftswelten gibt es tatsächlich kaum. Und auch Positivbeispiele wie „Mass Effect“ hinterlassen bei mir noch seltsame Gefühle, wenn ich mich 60% der Zeit eigentlich nur hinter rechteckigen Objekten verschanzt habe, um in Deckung (vor imaginärem Leveldesign?) zu gehen.

Szene aus „Mass Effect 6“: Grafisch und storytechnisch („Skandaaaal!“) hat das Spiel durchaus seine Stärken. Im Gegenzug bestehen die Actionsequenzen allesamt aus Ballereien auf Kaufhausrolltreppen, auf denen irgendwelche Leute gigantische Kisten vergessen haben.

Es geht mir jedoch nicht um die Grafik oder den Weltraum als Grundthema, sondern um einen zukunftsweisenden Aspekt, der mir in Games oftmals fehlt. Ein Spiel, das halbwegs realistisch die Evolution abbildet oder im Stile einer Göttersimulation neue Wege beschreitet, wäre einfach eine feine Sache. Wie wäre es mit einem Gott, der seine eigenen Religion erst selber „erfinden“ muss, nebst Regeln für die Erlösung seiner Menschlein? Reicht ein Moral-Wert von 7 von 10 für das feuchtfickende Sexparadies? Sollte man sich unbeliebt machen, oder stärkt man dadurch seinen Widersacher, der durch die Vorbehalte der Menschen immer stärker wird? Bringt es neue Gläubige, wenn man nach 6.000 Jahren spontan die Reform oder Abschaffung der Schwerkraft beschließt?

Wir sehen: Wir sehen nichts. Jedenfalls nichts von dem Obigen. Computerspiele sind so experimentell und mutig wie zuletzt Mubarak bei der Wahl des Allesklebers, mit dem er seinen Sessel bestrichen hatte. Und hier sehe ich ein großes Problem: Für jede Million extra, die ein neues Spiel mit zeitgemäßer Technik kostet, sinkt der Ideenreichtum auf das Niveau einer „Best of Yesterday“-Exceltabelle. Das schade(t). Für das Jahr 2020 rechne ich fest mit Games, die 50 Millionen Dollar kosten (heute teilweise schon 10 Millionen), sich 48 Quadrillionen mal verkaufen müssen und entweder Rennspiele oder Weltkriegsshooter sind.

Dabei wäre ich schon mit einer Verquickung dieser beiden Elemente zufrieden (Nazi-Autos in einem Funracer?).

Dank Cell-Shading irgendwann möglich: Ein Spiel, das wie nordkoreanische Propagandazeichnungen aussieht. Rettet in diesem ironisch-mutigen Werk Babys, die von fiesen Südkoreanern in Brunnen geworfen werden! Düngt die wunderbaren Kirschbaumgärten des aktuellen Dikt… geliebten Herrschers mit dem gesammelten Blut der Feinde und gelangt auf Regenbögen in die nächsten Level!

Ich weiß: Im letzten Artikel lobte ich die künstlerischen Stärken dieses Mediums noch uneingeschränkt. Doch wenn man mal die rosarote 3D-Brille abnimmt, sieht man schon, dass da noch Potenzial für VIEL MEHR wäre. Computerspiele könnten so viel sein als interaktive Filme mit etwas geringerer Auflösung. Warten wir also darauf, dass sie dies selbst auch bemerken.


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Artikel

von Klapowski am 16.02.11 in PC- und Videospiele

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Kommentare (15)

  1. bierman sagt:

    Du unterschätzt wieviel Macht die Publisher auf die Studios haben. Man schaue einfach mal was EA mit Westwood verbrochen hat. Publisher wollen ihre Cashcows – leider keine kreative Software. Lange Entwicklungszeit, nicht klar ob es von den sehr konventionellen Spielermasse angenommen wird, da sagt kein Konzern ja. Man schaue einfach auf den Spielemarkt. Leider, muss ich sagen.

    Wo ich übrigens unkontrolliert brüllen musste war bei „Und wenn den Pflanzen das Kohlendioxid ausgeht, trifft sich die Mannschaft zum morgendlichen Gruppenhecheln.“ Höhöhöhö.

  2. FF sagt:

    Die Beschreibung des Spiels hat mich ein WENIG an Space Colony erinnert. Ein Spiel, das mir damals ganz gut gefallen hat, das aber wohl kein großer finanzieller Erfolg war und man deshalb auch leider nicht so bald mit einer Weiterentwicklung in Richtung des beschriebenen Konzepts rechnen kann.

    Wenn man innovative Konzepte haben will, muss man wohl auf kleine unabhängige Spieleentwickler setzen, die aber nicht die gewünschte Grafikpracht und Umfang liefern können oder auf Fans, die mit Hilfe von Spielengines von „großen“ Spielen und ihrem Enthusiasmus manchmal ganz erstaunliche Ergebnisse abliefern können.

  3. Klapowski sagt:

    Woran es liegt, dass es quasi nur noch Fortsetzungen von alten Serien gibt, weiß ich natürlich schon, weswegen das „Waaarummm?!“ in dem Artikel oben eher aus seelenreinigungstechnischen Gründen gehaucht wird.

    In den 90ern wurde eben noch mehr angestellt. „Dungeon Keeper“ fand ich trotz damals schon grenzwertiger 3D-Grafik (in 2D hätte ich es gekauft) genial, zumindest die Demo. „Die Siedler 2“ und die Neuauflage ist immer noch eines der schönsten, durchdachtesten Wuselspiele und die „Sim Citys“, die nach dem 2000er-Teil kamen, kapierte ich meist nicht mehr, da viel zu überladen. Oder entschlackt.

    Gerade übersichtliche(!) Aufbaustrategiespiele sehe ich kaum noch. Die 90er brachten „Anno“, „Age of Empires 2“ und viele andere, unbekanntere. Wer HEUTE nicht auf „Starcraft“ steht oder lieber lange wuseln lässt, hat ein Problem. „Creatures“ habe ich geliebt, bevor es unspielbar wurde. „Ascendency“ war mal nett (da gibt es ja bald einen Nachfolger) und das Strategiespiel „Z“ habe ich sogar fast durchgespielt, obwohl es megahektisch war und man nix bauen konnte.

    Heute klopfe ich auch bei Hoffnungsträgern der Branche regelmäßig auf den „Uninstall“-Button. Wobei die Indiegames oftmals wirklich sehr gut sind und sich auf Wesentliches konzentrieren. Hier werde ich in Zukunft noch mehr stöbern.

    • FF sagt:

      Das mit der schlechten 3D-Umsetzung von Strategiespielen kenn ich. Ich bevorzuge da auch lieber übersichtlere und meist schöner und detailreichere gezeichnete 2,5D-Isoperspektive. Die neuen Sim City Teile fand ich auch überladen, genauso die Erbsenzählerei bei manchen Strategiespielen, wo man quasi mit dem Taschenrechner vorm Bildschirm sitzen muss und jedes nervige Mini-Detail überprüfen muss, da bleibt der Spaß bei mir auf der Strecke, wenn das Ganze in stressige Arbeit ausartet.

      Deshalb fand ich Space Colony damals ganz gut. Ist natürlich schon von 2003 und schon damals nicht der letzte technische Stand gewesen, aber wenigstens nicht in schlechtem 3D und auch sonst ganz witzig und gut spielbar: http://www.youtube.com/watch?v=ucn4boebvuE

      Würde ich mal einen Blick empfehlen, falls du es noch nicht kennst.

  4. vendetta sagt:

    Starcraft ist im Bereich Echtzeit Strategie weit vorn, und der zweite Teil hat nicht soviel geändert, und ist trotzdem noch um längen spielbarer als alles was zwischendurch kam. Man hat in dem Bereich ja versucht etwas zu basteln, RPG in RTS einzufügen, was meistens Balancetechnisch grenzwertige Ergebnisse hatte, so Ideen wie Spellforce (der erste Teil) waren da noch gelungenere Beispiele.

    Ich kann auch verstehen, dass man mehr Fortsetzungen rausbringt als neues etabliert, ist bei Filmen genauso, es gibt so viel, und bekannte Namen sind da wie ein Leuchtfeuer in der Masse.

    Alles in allem bietet selbst dieser Warum Artikel nur Varianten bereits verfügbarer Spiele, mit Ruf nach neuer Grafik was bekanntlich dem Herrn K. recht wichtig ist (interpretierbar aus den Verissen älterer Filmchen)

  5. Tabularius sagt:

    Genau aus dem Grund hoffe ich schon laenger das sie ganzen Raubkopierer endlich die Publisher ruinieren (alternativ runieren sie sich durch DRM halt selbst) ich glaube nicht das so viel Geld von noeten ist um ein gutes Spiel zu programmieren das sieht man auch an den vielen kostenlosen Games. Anfangs wuerde die Grafik vieleicht stagnieren aber das wuerde sich bald relativieren die Entwicklungstools sind viel viel besser geworden und werden auch immer besser so das mit wenig Einsatz viel zu machen ist. Damit koennten kleine Gruppen/Studios endlich mal wieder ihre Kreativitaet ausleben das sie das wollen haben viele Beispiele aus den 80ern und 90ern gezeigt erst als es zu ner Gelddruckmaschine fuer riesige Spielefirmen geworden ist, wurden Spiele so unkreativ (bzw nix als Filme mit minimalen Einflussmoeglichkeiten woran der Aufstieg von Konsolen und ihrer begrenzten Eingabemoeglichkeiten bzw mentalitaet vieler Casualgamer sicher nicht unschuldig ist)

  6. biermann sagt:

    Was die Kosten so in die Höhe treibt sind meist die Designer. Die tausendene 3D Figuren brauchen nunmal viel Zeit zum modelieren, dann noch die vielen Texturen, da wundere ich micht nicht über die hohen Preise.

    Wie teuer werden dann erst die Holodeck Programme ;)?

  7. E.Ellert sagt:

    Ein schönes „Elite“ wäre auch mal was. Nicht so überladen wie alles, was man heute so kriegt. Die X-Serie oder so. *würg*

  8. Raketenwurm sagt:

    Space Colony !!! – Danke @FF, ich versuche schon seit Jahren rauszufinden, wie das Spiel hieß.

    Welches Spiel ich in dieser Thematik empfehlen kann, ist „Startopia“. Da muß man eine DS9ige Raumstation verwalten. Inklusive Amüsier- und Ökodeck, auf dem Pflanzen züchten kann. Und überall tapsen niedliche Aliens herum. Ein bißchen Dungeon Keeper im Weltraum sozusagen.

    Aber das Thema ist ja eigentlich, wieso die Innovationen ausbleiben. Und das ärgert mich auch. Selbst das erwähnte Mass Effect ist ja eigentlich ein Remake von Knights of the old Republic, nur dass man die Jedis dort als „Spectre“ bezeichnet werden, so wie das ganz nett zu spielende „Risen“ wie Best-of der Gothic-Teile wirkt. Selbst die neuen, erfolgreichen Marken sind also eigentlich Fortsetzungen.
    Aber Innovationen gibt es trotzdem noch, und zwar sehr viele – im Browsergame-Bereich. Dort gibt es noch originelle Konzepte oder zumindest Inhalte.
    Das hier z.B. http://www.kongregate.com/games/Edmund/time-kufc – spielerisch nicht neu, aber hübsch gemacht mit den Zukunfts-Ich, was einem da gruselige Dinge sagt. Oder die ganzen Flash-Klassiker der letzten Jahre; Gemcraft0, die Shift-Spiele, oder auch die schwarzhumorigen Reincarnation-Adventures – da ist noch Musik drin, in der Spielefront, nur eben nicht mehr im Mainstream-Bereich.

  9. OPS sagt:

    Tipp:
    Dwarf Fortress

    Ein extrem innovatives, vielseitiges und schweres Computerspiel.
    Kostenlos und noch in der Alpha-Phase.

    Und das beste? ASCII-Grafik.

    Nein ernsthaft! mit dem „Lazy Newb Pack“ kommt man relativ schnell ins Spiel ohne Augenkrebs zu kriegen.

  10. Klapowski sagt:

    @Raketenwurm: Das Spiel mit dem Zukunfts-Ich ist selbst mir zu pixelig, trotz hoher Resistenz gegenüber 16- und 8-Bit-Grafiken. Ich bezweifele auch, dass es DAS Ding ist, auf dessen Starten man sich schon am Samstagmorgen im Bett freut.

    „Risen“ habe ich hier auch noch herumliegen, aber diese ganzen westlichen Rollenspiele („Gothic“, „Witcher“, ect.) gingen mir stets nach ein paar Minuten auf den (Item-)Sack. Ist ja auch immer das selbe: Blöd auf Orks und andere Klischee-Wegelagerer einklicken, bis der Level schwillt. ICH mag es ja, wenn man stärker wird, weil man clever versteckte Items findet und die Umgebung im Blick hat (Zelda, Metroid, Okami). Wenn schon stundenlang in der Pampa auf Rotbärendrachen eindreschen, dann aber bitte mit oscarprämierter Story! „World of Warcraft“ finde ich auch nur wegen des humorvollen Grafikstils sympathisch, langfristig binden würde ich mich aber daran nicht wollen. Dann lieber in dieser Zeit noch mal (was anderes) studieren.

    Wobei ich „From Dust“ Gestern in einer Zeitschrift gesehen habe. Ist noch nicht erschienen, klingt aber nach einer genialen Göttersimulation mit wahnwitziger Physik (Wasser, Erde, Sand einfach abtragen und Landstriche verändern). DAS meine ich, wenn ich fordere, dass die Leistungsfähigkeit heutiger PCs nicht für Spielmechaniken von vor 10 Jahren verschwendet werden soll.

    http://www.youtube.com/watch?v=MHrUa8o14SY&feature=related

  11. Tabularius sagt:

    From Dust sieht wirklich super aus das ist doch im Prinzip genau das was man bei Black and White schon immer machen wollte, Wenn sie es gut umsetzten koennte das super werden (aber ist wohl nichts fuer die breite Masse)

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