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„Buffy – Die Vampirjägerin“ – Das Serienreview

Joss Whedons Erfolgsserie lief zwischen 1997 und 2003 so super wie ein Vampir hinter der flüchtenden Jungfrau. Auch eine Nachfolgeserie durfte folgen („Angel“). Seitdem gibt es zahlreiche Versuche, den Erfolg des auf dem ersten Blick schwachmatischen Fantasy-Experiments zu ergründen. Wissenschaftliche Abhandlungen und „Buffy Studies“ an Universitäten künden von der seltsamen Macht, welche die Serie über Kinder wie auch Kritiker hatte. Dabei sehen die Einzelteile (Humor, Vampire und etwas Soap) eher wie ein missglückter Hexentrank aus.

Inhalt der Serie: Buffy ist ein außergewöhnliches Teenagermädchen mit ganz normalen Superkräften (oder umgekehrt?). Sie ist auserwählt, das Böse zu bekämpfen, Dämonen, Vampire und andere Monster. Zum Glück hat sie Freunde, die ihr dabei helfen, denn alleine wäre alles doppelt so schwer und nur halb so lustig.

Besprechung:

Schon lange will ich ein Serienreview zu Buffy schreiben, doch stets hielt mich die Angst zurück, danach mit den „Charmed“-Girlies verglichen zu werden, die für einen miesen Spezialeffekt sogar Bibi Blocksberg im Lebkuchenhaus einsperren würden. Und ich selbst wollte mir lange Zeit nicht eingestehen, wie gut mir die Serie gefällt („Buffy“ jetzt, nicht „Charmed“). Schließlich geht es hier um ein High-School-Mädel von der geschätzten Größe eines Zwergenarms, das nachts Vampire und Monster jagt, während ihre Freunde in okkulten Büchern nach Gegenzaubern suchen, die glücklicherweise allesamt bereits vom kollektiven Gedächtnis des Mittelalters ausgeknobelt wurden.

Dazu kommen die klischeehaften Figuren: Buffys murmelnder Mentor ist ein britischer Bibliothekar, der ständig an seiner Brille nestelt, ihre beste Freundin entpuppt sich als mächtige Hexe/Lesbe (bedingt einander nach meiner Beobachtung auch oft im wahren Leben) und Xander ist der scherzender Donald-Duck-Typ, der nur deswegen überlebt, weil Sterben unlustig wäre.


Xander nach der Befreiung von Giles:

Xander: „Können Sie laufen?“
Giles: „Du bist nicht real.“
Xander: „Klar bin ich real!“
Giles: „Das ist ein Trick, sie… sie gaukeln meinem Verstand Bilder vor, die ich sehen will.“
Xander: „Aber warum sollten Sie mich sehen wollen?“
Giles: „Du hast recht, gehen wir!“


Doch nachdem ich manche Folgen jetzt schon 3 Mal gesehen habe (dachte zwischendurch, ich wäre von einem Sonderschüler besessen!), muss mein Charmed-Gefühl… äh… Schamgefühl vor meiner journalistischen Sorgfaltspflicht kapitulieren. Denn „Buffy“ ist eine Serie, die ihre Klischees nur als Bodensatz verwendet, um sich im nächsten Moment selber darüber lustig zu machen. Vor allem die Dialoge sind oft wie Schläge mit dem Vorschlagham… pflock. Ständig gibt es kleine Oneliner, die das Geschehen so trocken kommentieren, das jegliche Spannung im nu verfliegt wie Vampirstaub im Sonnenwind. Aber auch umgekehrt wird ein Schmu draus: So manche alberne Folge mit Plastikmonstern und Fremdschäm-Plot wird plötzlich spannend, weil die Figuren etwas Ungeheuerliches tun, das aber trotzdem psycho- und -logisch Sinn macht.

„So, jetzt alle schön in die Kamera lächeln, sonst ziehe ich Euch die Zähne lang!“ – Besser untot als niemals gelebt: Joss Whedon (der Lächellahme in der Mitte) hatte schon vor seiner Serie „Firefly“ ein gutes Händchen für Darsteller, die aus dem Mittelmaß herausragen. Erstaunlich auch, dass der „Serientrottel“ Xander (unten rechts) genommen wurde, hatte er doch kaum Schauspielerfahrung und war im wahren Leben ebenfalls eher Loser als Lampenfieberanwärter…


Der Vampir Spike ist selbstmitleidig, weil seine böse Freundin ihn ignoriert:

Spike: „Sie wollte mich nicht mal umbringen. Sie ist einfach gegangen. Ich war ihr so egal, daß sie mir nicht mal den Kopf abschneiden oder mich abfackeln wollte. Ich meine, ist das zuviel verlangt?… Irgendein winziges Zeichen ihrer Feindseligkeit. […] Ich hab‘ ihr alles zu Füßen gelegt, viele hübsche Juwelen, viele hübsche Kleider mit vielen hübschen Mädchen drin. Aber sie war mit nichts zufrieden. […] Sie hat gesagt, wir können Freunde sein. Gott ich bin ja so verzweifelt!“


Überhaupt sind es die Figuren, die alles zusammenhalten. Hier gibt es keine Neopren-Schönlingsfressen, die wasserdicht und aalglatt durch den kleinsten gemeinsamen Zuschauernenner schlittern. Die „Scoobies“ sind Archetypen und echte Persönlichkeiten in einem, Klischee und Klischeeheilung gleichzeitig, albern und tiefsinnig, total unecht und völlig real in Personalunion. Echte Tränendrückerstorys werden meist vermieden, obwohl Buffys Liebe zu mindestens 2 Vampiren ein ungutes Gefühl „bis(s) zum Morgengrauen“ auslösen könnte. Aber wer hier bei wem geklaut und dabei den Humor aus der Halsschlagader der Grundidee hat raussuppen lassen, muss ich an dieser Stelle wohl keinem erklären, oder?

Diese Buffy ist schon ein echter Teufels… kerl… jägerin. Oder so.


Buffy: „Ich werde jetzt zum Tatort gehen und sehen, was ich rauskriege. Ihr forscht nach dem Versteck des Polgara-Dämon. Wenn wir ihn finden, lass ich ihn für den Tod des kleinen Jungen büßen. Er wird mich anflehen, endlich sterben zu dürfen. [alle starren sie an] Das würde viel gefährlicher klingen, wenn ich diese Drohung nicht gerade in meinem Sushi-Schlafanzug ausstoßen würde.“


Doch wo Licht ist, da ist auch der Schatten(dämon): Die erste Staffel ist beispielsweise noch nicht wirklich gut, verzettelt sich in niedrigbudgetierten Einzelepisoden und wirkt noch nicht selbstironisch genug, um einen Volljährigen hinter dem Berg der eigenen Vorurteile hervorzulocken. Erst im Laufe der zweiten Staffel baut die Serie eine eigene Meschuggen-Mythologie auf, mischt Action, Komödie, Charakterentwicklung und Spannung zu einem abwechslungsreichen Ein… Viertopf aus Unterhaltung. Schnell wird deutlich, dass alle bösen Mächte nur die Ängste junger Leute widerspiegeln. Sei es vor Schulversagen (da gibt’s doch auch was von Hex-o-pharm, oder?), davor, aus- oder irgendwo eingeschlossen zu werden (als Werwolf durchaus schon mal vorgekommen) oder… ähm… unter dem Einfluss von verhexter Schokolade den Verstand zu verlieren (okay, vielleicht ist nicht jeeede Geschichte ein Alltagsgleichnis).


Buffy: „Spike, Du hast gerade Blut aus Deiner eigenen Nase getrunken. Und weißt Du was: Das finde ich so eklig, daß ich Dir echt nicht mehr zuhören kann! Verschwinde!“
Spike (entschuldigend): „Es ist Blut, ich mag das Zeug!“


„Du hast Recht, Buffy. Ob Dämonenregeln oder nicht: Man pokert nicht um lebende Katzen. Alfi? Klopp‘ die maunzenden Dinger mal tot, ja?“ – Andere Wesen, keine Sitten: Spike führt Buffy bei den integrierten Dämonen ein, um ihr zu zeigen, dass auch die „Bösen“ nur ein Opfer dieses sperrigen Antimoral-Etiketts sind. Dass sich Buffy ständig in die düsteren Typen verliebt, hat bestimmt auch einen guten Grund: Nach dem Schlussmachen muss die beste Freundin nicht so viele Millisekunden mit der Antwort auf die Frage verschwenden, ob der Verschmähte trotzdem ein „guter Mann?“ war.

Die Folgen sind geradezu vollgestopft mit Zitaten aus der Popkultur, statt sich in mittelalterlichen Denkwelten à la „Was sie schon immer über brunnenvergiftende Kinderfresser wissen wollten“ zu verzetteln. Besonders die Dracula-Episode in der fünften Staffel ist so albern und (gewollt) klischeehaft, dass man sofort merkt, dass man hier nicht einfach auf ein bekanntes Phänomen aufsattelte, um mit grauem Pappgrusel einen auf dicke Hose zu machen. Stattdessen wird die Windel von innen „dick“ gemacht, ist ja auch schön warm und kuschelig. – Am besten gefielen mir jedoch die Bösewichte der 6. Staffel, die aus einer Gruppe Star-Wars-verehrender Nerds besteht, die schon mal zurückschrecken, weil ihre Boba-Fett-Actionfigur als Geisel genommen wurde.

Okay, das alles ist teilweise so infantil, dass man sich fragt, ob man sich die Ohren etwas zu tief mit dem Holzpflock sauber gepult hat. Doch gerade in den letzten 3 Staffeln gibt es so manche düstere Wendung rund um den Tod, das Schicksal und den Abgründen der amerikanischen Fast-Food-Industrie („Hättest Du mir nicht sagen können, dass vielleicht Menschenfleisch in den Burgern ist?!“).

So bekommt der Vampir Spike einen bestrafenden Chip in den Kopf, der sein mangelndes Gewissen ersetzen soll, woraufhin in der Serie diskutiert wird, ob beides nicht so ziemlich das selbe ist. Tjaha, Anspruch durch den Hintern… äh, durch das Hinterstübchen! Für solche unmerklichen Trash-Philosophiestunden war die Serie immer wieder mal gut. Apropos gut: Für viele Lacher sorgt auch die frühere Rachedämonin Anya, die in dem Führen eines Krämerladens ihre Erfüllung findet, mangels menschlicher Sozialisation aber nicht versteht, warum sie den Kunden noch einen guten Tag wünschen soll, nachdem das Geschäft ja schon gelaufen ist: „Überflüssige Heuchelei“. Auch schön ist ihre Beschreibung, warum sie eigentlich mit Xander zusammen ist: „Wir haben was gemeinsam. Wir mögen beide deinen Penis.“

„Ich weiß nicht… Ist diese Mumienhand denn wirklich noch frisch? Ich erwarte Gäste zum Essen und möchte mich ungern blamieren!“ – Handreichung: Buffy versucht sich als Verkäuferin im Zauberladen (wo sie Monster verkloppt), als Bauarbeiterin (wo sie Monster verdrischt) und sogar als Kellnerin (wo sie Monster ver… alt aussehen lässt). Und da sagen immer alle, die Amis hätten keine Kontinuität in ihrem Arbeitsleben!


Giles musste gerade eine wilde Knutscherei ansehen:

Buffy: „Putzen sie die Brille deswegen dauernd, damit sie nicht sehen müssen, was wir machen?“
Giles: „Sag’s nicht weiter!“


Ganz und gar nicht untot ist auch das Stilmittel, die Bösen oft und losgelöst von den Helden zu zeigen, um zu betonen, dass auch Dämonen Kabelfernsehen, Fast Food und schlechte(?!) Tage kennen. Und letztendlich auch nur eine starke Schulter zum Ausheulen und Ausbluten brauchen… Siehe den Bürgermeister, der „nur“ eine riesige Dämonenschlange werden will, nebenbei aber mit dem Sagrotan-Sprüher über den Schreibtisch kriecht, da er Keime nur als Sojasprossen liebt. Nicht zu vergessen Adam, die aus dutzenden Dämonen zusammengenähte, künstliche Lebensform, die vom philosophischen Standpunkt aus nichts gegen ein bisschen Mutterliebe einzuwenden hätte. Gerne auch die pervertierte Variante, man ist ja nicht wählerisch.


Riley: „Ich hab‘ auch ’n paar Neuigkeiten zu erzählen, falls wir hier die Zeit dazu finden.“
Buffy: „Warst du schon mal tot?“
Riley: „Nein.“
Buffy: „Dann werde ich gewinnen.“


Berühmt wurde die Serie vor allem durch ihre schillernden TV-Experimente: So wird in der Folge „Hush“ dämonenbedingt kaum ein Wort gesprochen, die grandiose Episode „One’s more, with feeling“ ist ein aufwendiges Musical, die irritierend realistische Folge „The Body“ beschäftigt sich auf ernste Weise mit dem plötzlichen Tod von Buffys Mutter, und die Geschichte, in der Willow böse wird, lässt sicherlich auch keinen kalt. Höchstens Buffys Mutter, höhö.

„Ich möchte nicht unhöflich sein, Mister Rumba-Rumba, aber wäre eine Monstertruck-Episode nicht genau so kontrovers gewesen?“ – Tanz der Teufel: Wenn ein Mädchen, das ein mystischer „Schlüssel“ und gleichzeitig Buffys künstlich erschaffende Schwester ist, einem tanzenden Dämon fragt, ob er den Menschen Freude bringen möchte, DANN ist es an der Zeit, das eigene Gehirn in einem Einmachglas auf dem Nachttisch aufzubewahren.

Die Ausstattung, Musik und Masken können sich meist sehen lassen. Bei einer Serie, die sich nicht immer ernst nimmt, kann man kaum mehr verlangen. Dass man trotz fehlendem Monster(!)budget mit viel Liebe bei der Sache war, sieht man in jeder Einstellung. Auch an der eigenen, mildtätigen. Die ersten Computer-Monster wirken zwar auf eine gänzlich ungruselige Weise schauderhaft, doch das gibt sich, auch mangels späterem Auftauchen.

Natürlich gibt es auch bei „Buffy“ Füllepisoden mit der Standfestigkeit von pürierten Froschaugen. Und manche Running Gags in Bezug auf Vampire verlieren mit der Zeit doch etwas an Frische. Was aber dadurch ausgeglichen wird, dass diese immer mehr zu Kanonenfutter werden, wodurch sie witzige „Oneliner“ freisetzen können.


Fazit: Tausend Kilo Kult: Buffy hat mehr für mutige Genremischungen getan als Star Trek für die Raumfahrt. Auch schwächere Folgen werden von den sympathischen Figuren, den amüsanten Sprüchen und der unverkrampften Inszenierung locker mitgetragen, was gerade in den ersten beiden Staffeln auch bitter nötig ist. Als Gesamtkunstwerk ist Buffy jedoch ungeschlagen und wird merkwürdigerweise besser und tiefgründiger, je häufiger man es sieht.

Eigentlich weiß man die Vampirjägerin erst dann zu schätzen, wenn man der Kopie („Charmed“) an allen Ecken und Enden anmerkt, dass irgendetwas fehlt. Zuschauer waren es ja leider nicht…

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von Klapowski am 15.01.11 in TV-Review

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Kommentare (13)

  1. FF sagt:

    Dem Fazit ist nichts hinzuzufügen. :)

    Umso bedauerlicher, dass es jetzt ohne Beteiligung der Serienmacher und -crew ein Reboot des schrecklich schlechten Vorläuferkinofilm geben soll.

    Aber es gibt ja zum Glück von J.Whedon die coolen offiziellen Season 8 Comics (und bald auch Season 9). :)

    • wrath-of-math sagt:

      Hast du auch schon alle Comics gelesen? Die letzten Ausgaben waren eher miese Fan-Fiction, als alles andere. Ich versuche echt, die missglückte „Season 8“ aus meinem Gedächtnis zu streichen.

      Ändert natürlich nichts an der Genialität der Fernsehserie.

    • FF sagt:

      Ich kenn noch nicht das Ende von Season 8, da ich mir nicht extra die englischen Originalausgaben besorge, aber die Comics sind natürlich auch von der Stimmung etwas anders als die Fernsehserie.

      An einigen Stellen merkt man schon, dass sich die Macher hier richtig austoben konnten und keine Budget-Limitierung hatten wie bei einer Fernsehproduktion, was manchmal auch nicht immer zum Vorteil genutzt wurde. Auf die Rückkehr von Angel hätte ich auch verzichten könnnen.

      Aber ein paar Sachen fand ich an Season 8 richtig gut. Faith, wie immer, Dawn (die richtig! groß geworden ist), Buffy witzige Bettszene usw. :D

      Was fandest du denn so schlecht?

    • wrath-of-math sagt:

      Bis ungefähr zur Hälfte fand ich Season 8 eigentlich auch noch ganz gut. Faith, Riesen-Dawn, die neue Figur Satsu… alles dufte.

      Als dann nach so vielen Staffeln endlich(?) die Öffentlichkeit und der Rest der Menschheit von den Vampiren erfuhr, und das ganze zu einer Art umgedrehtem „True Blood“ wurde, begann es merkwürdig zu werden. In den letzten beiden Mehrteilern, in denen der Twilight-Plot aufgelöst wurde, wurde die Season dann endgültig vor die Wand gefahren. So viel Wahnwitzigkeit, Peinlichkeit und Charakter-Mord hält selbst eine kunterbunte Serie wie Buffy nicht aus.

    • Sparkiller sagt:

      Mir persönlich war „Staffel 8“ oft schon etwas ZU witzig gemacht. Kaum eine Sprechblase ohne Pop Culture-Referenz oder anderen Gags und die durch das Comic-Format nun mögliche und auch voll ausgereizte Materialschlacht (Handlungsorte, U-Boot Teleportation (!), versch. Götter, Anzahl der Komparsen, Zeitreisen, Fabelwesen, etc.) hebte das ganze für mich etwas arg von den TV-Folgen ab. Auch den Zeichenstil fand ich meistens eher „so lala“, wenn man von den sehr schönen Titelbildern einmal absieht. Oft musste ich nochmal zurückblättern, um zu erkennen WER zum Henker das überhaupt sein soll.

      Trotzdem waren die Dialoge oft gewohnt „buffy’ig“ und die Story war ja, trotz aller Mängel, sehr abwechslungreich und interessant.

      „Sowas wie die Serie erwartet“-Note: 3-

      „Mal was anderes“-Note: 2-

  2. Exverlobter sagt:

    Ich glaub ich muss die Serie nochmal schauen. Ich hab sie in meinen Teens gesehen und sie damals als unterhaltsamen Trash wahrgenommen. Ich stoß in letzter Zeit aber immer mehr auf Reviews von Vielen, die die qualitativen VOrzüge der Serie preisen. Ist mir damals gar nich aufgefallen. Vielleicht muss ich der Serie nochmal eine Chance geben.

  3. DJ Doena sagt:

    Darf ich mal wieder auf die Vorzüge des O-Tons hinweisen? *hatsonstnichtshinzuzufügen*

  4. Z3R0B4NG sagt:

    Die Star Wars Nerds waren aber auch echt mit das beste an der Serie.
    Wurden erst ganz langsam eingeführt, kamen dann immer öfter und am Ende hatten die sogar ganz eigene Folgen.

    Etwa so wie die Lone Gunman bei Akte X.

  5. Mieze sagt:

    Die sechste Staffel fand ich insgesamt auch am Besten. Vermutlich, weil ich in der 4ten (?) Riley nicht mochte, und in der 5ten (?) Glory.
    Ich hab aber alle Staffeln schon öfters gesehen – nur von der 7ten tu ich mir nur die ersten Folgen an .. ich fand die ganze „Slayers in training“-Sache ziemlich doof.
    Aber insgesamt eine meiner absoluten Lieblingsserien :) Und wer behauptet, dieser Edward wäre der sexiest Vampire of all times – der hat Spike noch nicht gesehen *g* .. naja, oder Ian Somerhalder als Damon ;)

  6. Bierman sagt:

    Ich kann es nicht fassen das die Serie ja wirklich ein paar Juwelchen hat. Ich hab das immer als Teenietrash abgetan, gerade wegen der Buffy-Darstellerin.

    Naja, dank Klapo lernt man nie aus.

  7. DJ Doena sagt:

    „Hush“ ist IMHO eine sehr schöne Folge, um in die Serie einzusteigen. Sie ist mittendrin, jedoch nicht in den Kontext der Staffel eingebettet und die Charaktere sind vollends entwickelt.

    Sehr schön finde ich auch immer wie sie Mythologie unterwandern: „Keine von Menschen geschmiedete Waffe kann ihn zerstören“ -> Damals gabs ja auch noch keine Panzerfaust.

    Aber die coolsten von allen sind Spike und Dru, allein schon ihr erster Auftritt und wie sie mit dem Annoying One, ähm, Anointed One umgehen.

    Auch wenn Erwartungen unterlaufen werden und Folgen so anfangen: http://www.youtube.com/watch?v=1JKHcAFYaSU

  8. ted_simple sagt:

    Wie wäre es mal mit einem Review der Batman-Serie aus den 1960er Jahren? War das nicht die erste SciFi/Fantasy-Serie in Farbe, so mit richtigen Schauspielern? Bunt und lustig, hat sie mehr mit Duck Tales gemeinsam als mit den neuesten Batman-Kinoverfilmungen. Die Macher schienen sich damals dessen bewusst zu sein, wie albern es ist, eine Comicserie in realiter zu inszenieren, und daher nimmt sich die Serie auch keinen Moment ernst. William Shatner hielt sich währenddessen in TOS, welches etwa zeitgleich gedreht wurde, für den Nabel der Welt.

    Hier ein fünfminütiger Fandub, der einen guten Eindruck von der Absurdheit der Serie vermittelt: http://www.youtube.com/user/jonny168#p/u/2/baWIoFYB59c

    Episodenliste:
    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Batman_television_episodes

    Die Serie lebt stark von altgediehnten, fähigen Schauspielern, besonders unter Batmans Gegenspielern. Riddler, Joker, Pinguin etc. – unvergessene Charaktertypen.

    Lustig auch Olga, Königin der Kosaken, deren russischer Akzent mir das Vorbild für Gundel Gaukeley (20 Jahre später) zu sein scheint. Oder Egghead, dessen Verbrechen stets ein „Ei“-Motiv haben, der selbst nur Eier Güteklasse A isst und Eier von Hühnern, die nur mit Zwiebeln gefüttert wurden, als Tränengasbombe wirft.

  9. Kristina sagt:

    Schöne Review. Dem Tiefsinn hätte ich aber doch einen Punkt gegeben. Trotz Ironie und Witz gab es einige tiefgründige und bewegende Momente (Stichwort Freunde und Liebe).

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