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Stargate Universe – 2.09 – „Scheinleben“ („Visitation“) Review

SGU ist die religiöseste SF-Serie, seitdem die Cylonen die Kindstaufe mit Digitaluhren und Minitoastern eingeführt haben. Vieles, was wir hier nicht verstehen, wird regelmäßig mit einer höheren Macht erklärt, die gerade nichts besseres zu tun hat, als verblödeten Autoren (kitzelnd?) unter die Arme zu greifen. Zugegeben: Dass es einen Gott gibt, beweist schon, dass so etwas wie SGU zwei Staffeln ungestraft ausgestrahlt werden darf. Das nachfolgende Review ist übrigens nur unter SPOILER-Warnungen zu lesen. Schließlich will man ja vor dem Sehen nicht wissen, was GENAU wieder mal NICHT aufgelöst wird.


Inhalt: Die gläubigen Planetenbesiedler aus Staffel 1 sind wieder da! Das Shuttle pufft einfach vor der Destiny auf und keiner weiß, warum. Auch an Bord erinnert sich keiner an irgendwas Konkretes. Das ändert sich auch dann nicht, als die Wiederkehrer an Erfrierungen und kaputten Schädelplatten zu sterben beginnen…

Wertung:

Entschuldigt meine unverblümte Ausdrucksweise, aber was war das denn wieder für eine verfickte Scheiße aus dem kreativen Kreationistenschulung? Aliens bringen die verstorbenen Planeten-Sektierer zurück, erwecken sie wieder zum Leben, vergessen aber, ihnen z.B. genug Pattex auf den Schädel zu schmieren, auf dem einst ein umgestürzter Baum geparkt hat? Und sie versäumen, die einst Erfrorenen mit einer 37-Grad-Standheizung auszurüsten, die für alle Menschen Standard ist? Haben diese Aliens beim Jehova-Werkunterricht mit den Tentakeln vornüber auf der Bank gepennt oder was? Haben sie beim Wunderwirken und Shuttle-quer-durch-die-Galaxien-Beamen geschielt oder nebenbei etwas zu ausgiebig an ihren Raumfalten rumgebügelt?

„Bwaaah! Nie wieder Nudeln mit Unmengen Ketchup! Ich habe doch gleich gesagt, dass ich die nicht vernünftig essen kann, Eli!“ – „Keine Sorge, irgendwann kannst du sie sogar durch die Nase futtern, so wie ich!“ – Immerhin besser als eine „Rote Socken-Kampagne“: Einer der Wiederkehrerinnen platzt der Schädel, weil sie an so was schon mal(!) gestorben ist. Wer das schon für irre hält, sollte sich mal den Kerl ansehen, der mal im Sägewerk arbeitete und in der Destiny-Kantine einfach in zwei Teile zerfällt…

Und warum haben die Fremden vermutlich alle Filme aus der „Final Destination“-Reihe bei sich im Zuuwyxqq (= total mächtiger Ausdruck für “Schrank“)? Und, wenn die Zeitschaltuhr im Body womöglich doch nicht unabsichtlich eingebaut wurde: Was wollten die Aliens den frustrierend-temporär Geretteten mit ihrem zweiten Tode mitteilen? Vielleicht das hier:

„Hey-ho, wir sind die mächtigen Drehbuchschreib… äh… Schrehbuchdreiber! Gott zum Gruße und so, ist schließlich unser Schwager! Äh… Wir sahen ein, dass wir diesen gedrechselten Schrebergartenplaneten noch mal erwähnen mussten, doch uns fiel einfach nicht ein, wie man ihn bei all dieser Entfernung noch mal herbeizaubern könnte. Verdammter Deltaquadrant noch eins! Daher haben wir unsere mächtige Deus-Ex-Machina-Maschine angeworfen, statt wieder ein komplettes Brainstorming mit dem Kopf in die Toilettenschüssel zu verbringen. Wir hoffen, das ist Okay so. Damit das alles nicht ganz so peinlich ausgedacht wirkt, haben wir überall in dieser Folge die Worte ‚Seele‘, ‚Gott‘ und ‚und‘ versteckt. Reicht ja beim Sonntagsgottesdienst schließlich auch…“

Ja, vielen Dank für diese gekonnte Zurschaustellung von Wie-man-es-nicht-macht! Diverse Schreibkursleiter werden für diese Episode glatt ihr rechtes Ei geben. Und das sogar ohne die Gewissheit, dass es von besoffenen Aliens wieder für 3 Tage angenäht wird… Wirklich schlimm ist nur, dass ich mich die meiste Zeit sogar wirklich gefragt habe, wo die geistig verschatteten Shuttlemäuse denn so plötzlich herkamen. Als wenn SGU bislang mit cleveren und langfristigen Handlungsfäden geglänzt hätte, ich sage nur: „Lucianer“, und das äußerst ungern und nur unter der Folter meiner eigenen Erinnerungen…

„Tja, wir sind dann mal wieder da… Ich hoffe, unsere alten Logiklöcher sind nicht bereits an neue Mieter vergeben worden?“ – „Sie haben Glück. Die verschollenen Typen aus dem Pilotfilm sollen erst in der nächsten Woche auf einem Einhorn bei uns vorfahren!“ – Definitiv NICHT zum Kugeln: Der Ober-Planeterianer (vorne) redet den ganzen Tag vom lieben Gott. Kein Wunder, dass dieser ihm irgendwann genervt das Frostschutzmittel aus den Adern hext.

Dass hinter der epischen Epilepsie-Dramaturgie nur hilflose Versuche stehen, der Serie irgendwelche Fake-Entwicklungen aufzudrücken, sieht man schon daran, dass selbst TJs Baby nicht mehr aufgegriffen wurde. Butter bei die Fische: Liegt das nun gammelnd unter einem Teppich der Destiny oder ist es wirklich auf den Planlos-Planeten gebeamt worden? Und wenn ja, warum kann sich dann niemand von den Drehbuch-Zombies daran erinnern? Etwa auch Alien-Amnesie? Und soll das Serienelement „Irgendwas mit Gott und/oder seinen Buddies“ jetzt eine Ausrede für jeden gecancelten Handlungsstrang werden?!

Sehen Sie demnächst bei SGU: Chloe wird auf einem rätselhaften Puderzuckerplaneten zurückgelassen, als ihre chronische Dauerverwandlung nur noch 0,3% der Zuschauer interessiert. 10 Folgen später taucht sie in einem fliegenden Kürbis auf der Brücke auf, behauptet, von einem körperlosen Alien in die Geheimnisse des Analverkehrs eingeweiht worden zu sein („Vielleicht war es auch nur mein eigener Pups!“) und sich an nichts erinnern zu können. Young baut daraufhin eine Kathedrale im Nordflügel des Schiffes, in der regelmäßig beliebte Gastdarsteller (O’Neill, Samatha Carter) oder völlig nackte Weiber erscheinen. Mal ehrlich: Würde das irgendjemanden wundern?

SGU könnte nicht mal eine zusammenhängende, staffelübergreifende Geschichte erzählen, wenn Gott selbst sie ihnen diktieren würde. Und deswegen beeindruckt mich das „Urknall-Geheimnis“ ab jetzt auch nicht mehr. Da hat der Herr vermutlich einmal kurz in seine aufgeblasene Brötchentüte geklatscht, wetten? Und den samtigen Schimmer, der am Ende dieser Folge durch die Shuttlegardinen strahlte, nehme ich auch nicht ernst. Erstens gab es bei LOST hinter der Luke ähnliches (war dann ja nur ein Männerschminkspiegel) und zweitens wird man sich da später eh wieder eine wilde Geschichte einfallen lassen, wenn überhaupt. Vielleicht eine Horde unsterblicher Zahnärzte mit strahlend weißen Gebissen?

„Das erfrieren an sich ist ja gar nicht so schlimm, aber diese 5.000-Watt-Glühbirne, mit der Jesus immer zum Fenster reinschaut, um zu sehen, ob wir schon schön knusprig sind, geht einem doch eeetwas auf die Frostbeulen!“ – Aha, so war das also: Aus Mitleid über die gestiegenen Heizkosten schenkten die mysteriösen Leuchtstoffröhrianer der Crew ein kurzes, neues Leben, um wenigstens ihren Gasanbieter zu wechseln…

Auch Chloes weitere Verwandlung zum Fleckenteufel UNTER den Klamotten machte hier den Kohl nicht fett oder gar kompetenter: Das hätte schon vor etlichen Folgen weitergehen müssen, Punktum! Zumal auch dieses Element bestechend sinnlos wirkt: Wollten die blauen Aliens sie nun zur Waffe oder zur Kommunikationsplattform umbauen? Bei ersterem ist der Plan durch absolute Lahmarschigkeit wohl schon mal gescheitert; das wäre so, als wenn ein Dschihadist an den Thresen der Polizeistation geht und fragt, ob er dort waffenfähige Chemikalien kaufen kann. Und sollten die Aliens etwas GUTES wollen (Absetzung der Serie durch groben Unfug beschleunigen?), so können sie froh sein, wenn Chloe nicht demnächst zerhächselt im Müllsack liegt.

Greer schien in dieser Hinsicht ja nicht ganz unmotiviert, trotz aufgesetzter Heulerei (wegen der langen Wartezeit?)…


Fazit: Folgen wie diese könnten sogar mysteriös sein und zum Nachdenken anregen, wenn EINE Serienfaser darauf hinweisen würde, dass die Autoren nicht nur vom Geistesblitz beim Scheißen getroffen wurden. Die zwischenzeitliche „What-The-Fuck?!“-Spannung verpufft gegen Ende völlig und lässt einen wütender werden, je länger man an einem solchen Review schreibt. Versucht es daher lieber gar nicht erst…

0 Ohren0 Ohren0 Ohren4-
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Götterpennerung
Extrablatt! Extrablatt! Gruppe von verschollen geglaubten und bereits vorher für uninteressant erklärten Hintergrund-Statisten unerwartet aufgetaucht und kurz darauf schon wieder tot! Ursache und Absicht der Autoren auch nach dem Gucken weiterhin unklar! Um Hinweise aus der Bevölkerung wird gebeten!

Nee, wirklich. Was soll ich dazu noch schreiben? Shuttle taucht auf, alle Insassen erinnern sich an nix und gehen wenig später auch schon kaputt. In dieser Situation müssen sich wohl auch die Schreiberlinge befunden haben, weswegen man auch versucht hat, das Ganze nachträglich mit dem schriftstellerischen Allheilmittel „religiöses Pseudo-Blabla“ aufzufüllen. So vermuteten die Ex-Bewohner des Planeten „Eden“ (*tusch*) und besonders Dr. „Caine“ (*tusch*), daß eventuell Gott gerade Bock darauf hatte, ein intergalaktisches Taxi-Unternehmen zu gründen. Was am Ende aber wohl doch nicht der Fall war, nachdem sich alle an den eigenen Tod erinnerten und diesen unbedingt nochmal nachspielen wollten. Die Moral von der Geschicht? In der eigenen Hirnmatsche rumwühlen sollst Du nicht!

Besser wurde dieser Balla-Balla-Rekord für die SGU-Strafakte auch nicht durch die Chloe-Nebenhandlung, in welcher bereits offensichtlich alle mit ihr abgeschlossen haben. Obwoooohl Chloe bis jetzt eigentlich nur unter gedanklichen Komplettausfällen (Wie hat man diese eigentlich bemerkt?) und einer krustigen Schuppenflechte leidet. Direkt schon doof-lustig daher das Gespräch zwischen ihr und Greer, welcher wohl bereits die Henkersmahlzeit gekocht UND seine dazu passende schwarze Kaputze gestrickt hat.

Fazit: Unglaublich, aber Stargate Universe wurde hier in Sachen Story tatsächlich NOCH bescheuerter. Mit viel guten Willen könnte ich höchstens noch schlußfolgern, daß man den roten Faden um die Zurückgelassenen einfach endlich abtreib… loswerden wollte. Wird schließlich langsam etwas voll in der „Und da war doch noch…“-Abteilung.

Note: 6

(Und nur kein Minus, weil ich den Machern mittlerweile NOCH beklopptere Geschichten zutraue!)


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Artikel

von Klapowski am 24.11.10 in TV-Review

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Kommentare (21)

  1. taubenuss sagt:

    Harte Worte, Harte Worte…

    Ich stimme mal mitein. Das war streckenweise wirklich Bullshit^3.
    Greer hat die Knarre für Chloe schon locker sitzen.
    Beklopptes Religionsblabla über 95% der Zeit.

    Keine Ahnung, wer in die Drehbuchschreiber gefahren ist.
    Gott? Nupi?
    Finale!

  2. flyan sagt:

    Ich fand die Folge eigentlich überdurchschnittlich und teilweise spannend. Tatsächlich wollte ich wissen, wie es endet und wusste vorher nicht schon genau, was passieren würde!

    Inhaltliche und künstlerische Fehler gab es natürlich genug für alle, aber das habe ich auch nicht anders erwartet und teilweise einfach ausgeblendet. Die Richtung stimmt, es ist nur noch ein langer Weg!

    • taubenuss sagt:

      um das mal mit einem von Nupis sinnentleerten Metaphern zu beantworten:

      Wenn du unweit vor dir den Abgrund siehst, solltest du rennen um den Absprung zu schaffen. Der lange Weg bringt dir nix, wenn du vorher stürzt.

  3. wrath-of-math sagt:

    Wie fast jede Woche: Ziemlich gute Folge. Ziemlich doofes Review. Wie kann man schreiben, dass die Story um TJs Baby von den Autoren vergessen wird, wenn sie in der Folge direkt davon erzählt? Aber oh je, wie können diese bösen Autoren nicht jedes Rätsel sofort auflösen! Das ist doch alles viel zu mystisch! Aber im nächsten Artikel am besten wieder den fehlenden sense of wonder beklagen…

    Nach dem BSG und LOST die Gottesschiene ziemlich vor die Wand gefahren haben, könnte dass bei SGU natürlich auch schief gehen. Andererseits geben mir Rushs Skeptizismus und Elis Arthur C. Clarke-Zitat Hoffnung, dass die Stargate-Autoren das etwas agnostischer auflösen. So ein bisschen in Richtung „Contact“ vielleicht?

  4. Piet sagt:

    Ahja, so sieht das also aus, wenn den Autoren auffällt „Moment mal, für Außenmissionen haben wir ja gar kein Shuttle mehr… fuck“

    …“Äh, fällt dir irgendwat dazu ein, wenn ich sach dumm wie scheiße Junge?“

    • Nachdenker sagt:

      ^^ Das war auch mein erster Gedanke nachdem ich mich durch die Folge gequält hatte. Da haben Sie irgendwas zusammengeschrieben, weil Sie sich nicht getraut haben wie bei Voyager die versteckte Shuttlebucht mit Doctor-Who-Tarsis-Effekt und geparkten 734 Ersatzshuttles vorauszusetzen ;). Von mir hätte diese Folge eine glatte 6 kassiert.
      Anstatt dieses gequirlten Kuhfladens hätten Sie dann halt lieber irgendein Alienshuttle auf einem Planeten finden können, das sie dann wieder flott machen, da hätte man eine schönere (und sinnigere) Story draus machen können.

  5. taubenuss sagt:

    am Ende war die Folge die typische Geldsparfolge vor dem MidSeason-Finale. Wenn die teils ziemlich religösen Andeutungen nicht gewesen wären, hätte man sogar happy sein können, dass es nicht wie anderorts eine reine Clipshow aus Rückblenden war.

    Die nächste Woche gehts dann (hoffentlich) wieder um einiges actionlastiger zu
    http://www.youtube.com/watch?v=XxKcyw5A5b8&feature=related
    Mal schauen, welcher hochgepushte Cliffhanger uns diesmal erwartet…

  6. icebär sagt:

    Würg!

    Das war die erste Folge von SGU, bei der ich mehrmals unterbrochen habe, zum Scheißhaus rennen musste, um mich zu ERbrechen.

    Nein.

    Das war einfach nur Gülle. Dagegen wirkt Matrix Revolutions wie Shakespeare. Und DAS will schon einiges heißen…

  7. Klapowski sagt:

    Aller-allerspätestens jetzt fällt auf, wie wenig Plan die Autoren haben/hatten.

    Man kann sich natürlich mit seinen LOST-Staffelboxen vor die Stirn dreschen und behaupten, dass das alles zu einem großen (Ver-)Plan gehört, aber sollte dieser nicht spätestens JETZT offensichtlich werden? Erst vor 9 Folgen sahen wir T.J. in der Planetenberghütte sitzen, um dort ihr Baby an den Nagel zu hängen.

    Schon DAS war nahe an der Grenze zur Drehbuchwillkür („Baby musste weg, stört nur!“).

    Aber dass selbst diese willkürliche Wendung von einer WEITEREN willkürlichen quasi „überschrieben“ wurde (= gab gar keine Hütte), ist ein Armutszeugnis. Das hat mit Schreibhandwerk in etwa so viel zu tun wie ein Tischler mit einem Sprengmeister.

    Aber „Gott“ (bzw. mächtige Aliens) zusammen mit einer ganz weit aufgeschobenen Gesamtauflösung sind wohl so bequem, dass wir sie noch häufig sehen werden. Und genau so wie bei realen Religionen stellt sich die Frage nach dem Sinn der Eingriffe: Wollen sie die Crew quälen, testen oder aufhalten? Sind die Wesen inkompetent oder sadistisch?

    Die Würfel sind vermutlich noch nicht gefallen.

    • wrath-of-math sagt:

      Dir wär’s also lieber gewesen, wenn das Baby tatsächlich und in Echt auf dem Planeten gelandet wäre? Da ist mir die Erklärung, dass das Baby auf irgendeiner metaphysischen Ebene rumschwebt, und der tatsächliche Planet eine Todesfalle für die religiösen Spinner war, aber hundertmal lieber.

    • Klapowski sagt:

      Wenn BEIDES wahr ist, wird es aber doch kompliziert. Wollten die Zauberaliens mit der Blockhütten-Vision nur Verwirrung stiften, um T.J. mit der Auflösung in DIESER Episode doch noch tüchtig zu quälen? Wird hier etwa das biblische Buch Hiob nachgespielt?

      Wenn man schon solch irre Elemente einbringt, die womöglich nie aufgelöst werden (siehe LOST), würde ich es begrüßen, wenn zumindest die DRITTE Folge, die sich mit dem Thema „Handgemachter Planet“ beschäftigt, so etwas wie einen großen Plan erkennen ließe. Dieser ist jedoch nirgendwo zu sehen und diesen Schmarrn HIER kann man eigentlich auch nicht vernünftig auflösen. Das haben die Autoren bislang einfach nicht drauf…

  8. Henrik sagt:

    Klapo hängt sich mal wieder an dem Baby auf. Wie Geburtsschmerzen können sich wahrscheinlich nur Frauen mit diesem Thema wirklich identifizieren. Ein Schelm der etwas Böses in Hinblick auf die Zielgruppen denkt.

    Alles im allem war die Folge doch recht spannend. Zumindestens habe ich diese Folge auf Grund von einer gewissen „Grundspannung“ nicht über acht Stunden hinweg in Teilen „genossen“. Und der religiöse Touch fällt dann auch nicht zu schwer ins Gewicht, wenn man erfolgreich Staffel 2,3 und 4 von BS:G überstanden hat. In Hinblick auf eine Alienrasse, die zumin. temporär Tote zum Leben erwecken kann und zudem noch ganze Planeten erschaffen kann, ist eine religiöse Debatte zu dem Thema auch nicht völlig fehl am Platz.

  9. bergh60 sagt:

    tach auch !

    Auch ich habe mich mehrfach während des Betrachtens dieses Machwerkes gefragt:
    Was soll das ?

    O.K. T-Jay wird immer schöner, aber ob das reicht, um die Show zu retten?

    Gruss BergH

  10. Piet sagt:

    „In Hinblick auf eine Alienrasse, die zumin. temporär Tote zum Leben erwecken kann und zudem noch ganze Planeten erschaffen kann, ist eine religiöse Debatte zu dem Thema auch nicht völlig fehl am Platz.“

    Kennen wir so eine Rasse nicht schon? Aufgestiegene Antiker? Die haben halt nie Bock, aber im Grunde könnten die Sogar noch mehr…

  11. zero sagt:

    Okay, da fehlte mal wieder alles~
    Ich denke mir bei SGU von Folge zu Folge immer mehr, dass sie etwas KOMPLETT falsch machen..selbst solche Nebendarsteller, wie die Shuttle-Leute wären in z.B. SG1 besser vorgestellt worden und man hätte eine gewisse Sympathie aufgebaut. Hier denke ich jedenfalls immer; oh wow, stirbt er jetzt oder nicht? Ist mir im Grunde egal. (wäre es bei den Hauptcharakteren außer Rush und Greer (bringt so ein bisschen Spaß mit seinen Sprüchen in die Serie..) übrigens auch)

    Naja, sinnlos, verplant und stumpf. Wow, jetzt haben sie wieder ein Shuttle. Und ’ne übernatürliche Macht wie Q bei TNG und Voyager, nur in lame..lasst mich raten..vielleicht wachen sie in der nächsten Folge alle in ihren Betten auf der Erde auf.*gähn*
    Ist jetzt eigentlich endlich Schicht im Schacht nach der 2. Staffel? Ich würde mich ja mal herzlich über ’ne neue SGA-Staffel freuen..

    Von mir für die Folge ’ne 5-

  12. Brakiri sagt:

    Dieser Schrott wird immer unerträglicher.
    Ich kann nur hoffen das die Show wirklich nach Staffel 2 abgesetzt wird, und die Schreiber lebendig begraben. Soviel Mist habe ich selten in einer SF-Serie gesehen, und ich habe viele gesehen. Gegen SGU schneidet sogar die BBC-Miniserie „Invasion Earth“ besser ab.

    Aber ich gebe hier vielen recht: Ohne SGU hätte Klapowski und Starkiller weniger Fokus für ihre Ablehnung und harsche Kritik ;)

    Ich würde aber gute SF vorziehen, und SGU ist weder gut, noch SF.
    SGU ist bescheuerter, schlecht gemachter und mit unsympatischen Komparsen bestückter Soap-Opera-Mist.

  13. Bergh sagt:

    tach auch !

    Schon jemand S2E10 gesehen ?
    Hammer !
    Da geht die Lucy ab und der Pabst boxt.

    Raumschlachten, Cliffhanger ich dachte ich sehe BSG in den guten Seasons.
    Sogar der Anführer sah ein bischen aus wie Adama nach dem Gesichtspeeling.

    Lasst Euch überrraschen !!!

    Gruss BergH

  14. Exverlobter sagt:

    ES IST AUS!!!!
    SGU wurde abgesetzt.
    Schade um das Franchise aber definitiv nicht schade um die Serie.

  15. Exverlobter sagt:

    SGU ist aus.
    Und Brad Wright glaubt tatsächlich, das sei die Schuld der Fans! Ich lach mich kaputt.
    http://www.atvnewsnetwork.co.uk/today/index.php/cult-news/4575-brad-wright-claims-angry-atlantis-fans-are-punishing-stargate-universe

    Klar, wenn bei einem 17 Jahre altem Franchise plötzlich das Interesse wegbricht, ist das auf einmal die Schuld der Fans.

  16. Exverlobter sagt:

    Zeit für KLAPPO einen RIP-Artikel für das Franchise zu schreiben.

  17. Exverlobter sagt:

    EIN User Comment von GATEWWORLD, der den Nagel auf den Kopf trifft.

    Atlantis has its revenge!
    SGU was never the show that SG1 and SGA was that made the franchise a success. None of the characters were likable and the episodes were too slow and boring. We were told after dirt was thrown in our face that if we don’t like it then don’t watch it. Well most of us didn’t. TBTB should have listen to the viewers and not bite the hand that feeds them!!
    To all the SGU fans that told us to get over SG1 and SGA, well same goes for you. I’d rather have no stargate show than have a boring one. Just remember SG1 and SGA made stargate what it was and if so many fans a still sore from Atlantis’ cancellation after all this time then that shows the impression SGA made in the stargate world.

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