Film- und Serienkritiken

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Tom Paris

Zu den größten Geheimnissen bei Voyager gehörte die Antwort auf die Frage, wozu Janeway eigentlich einen Piloten brauchte. Während Neelix als Moraloffizier geführt wurde, was in etwa der Auszeichnung „Popbeauftragter“ von SPD-Mann Sigmar Gabriel entspricht, durfte Tom jedoch immerhin den jugendlichen Haudegen mimen. Und das nicht mal gut.

So entpuppte sich Tom mit zunehmender Serienlaufzeit als so kernig wie eine Kiwi im Hochofen. Da kamen einem glatt die T… Strähnen. Und Tom auch. Zwar war er vor dem Pilotfilm immerhin ein Knastbruder, jedoch war von diesem verwandtschaftlichen Verhältnis ab Folge 2 nichts mehr zu spüren. Und dank Valium-Tom auch bald nichts anderes mehr auf Seiten der Zuschauer. Hatte sich Graf Schlafmütz, der noch mit Mitte Dreißig wie ein Schülerpraktikant beim Knallfröschelegen wirkte, zuvor noch als Kirk-Imitator auf fünftklassigen Partys über Wasser gehalten, so herrschte spätestens auf der Voyager charakterliche Ebbe im Dialogbaukasten.

Als völlig unlustiger Spaßvogel kalauerte er sich quer durch die Festplatte vom Holodeck, zog Harry Kim auf, bis der Schlüssel in dessen Rücken in die Binsen ging und hatte immer einen scheelen Spruch aus dem Witzebuch für Biedermänner parat. Tom war trotz gelegentlichem Draufgängertum („Kommt, wir machen Extreme-Limbo auf dem Holodeck und gehen danach nicht zum Orthopäden, ha-ha-ha!“) so unerträglich langweilig und nichtssagend, dass man sich wünschte, er würde einfach… nichts mehr sagen.

An dieser Stelle muss auch mit zahlreichen Vorurteilen bezüglich des intellektuellen Bruchpiloten aufgeräumt werden:

1.) Tom war lustig

Wer glaubt, sich ernsthaft über Paris amüsiert zu haben, verwechselt das vermutlich mit Spaßgranate Frau Hilton. Wenn man den Humor dieses Charakters betrachtet, muss man sich zweifelsfrei eingestehen, dass Peter Frankenfeld und Rudi Carrell viel Unrecht getan wurde. Denn Tom lockerte die ernst gemeinten Storys nicht auf, sondern zerrte sie mit unpassendem Geseiere noch tiefer in das Schwarze Loch im Sandkasten. Ich wage sogar zu behaupten: Wer sich über ihn ernsthaft amüsiert hat, kriegt sich beim jährlichen Comedy-Event „Steuererklärung“ vermutlich gar nicht mehr ein.

Besonders gern genommen wurden auch flapsige Sprüche bei der Dienstbesprechung. Nicht nur, dass jeder Fähnrich (Kim), jeder Bratmaxe (Neelix) und diese Dings (Kes) sich um den Gratiskaffee balgen durften, nein: Unser Tom, vorbestrafter RAF-Pilot, eingefleischter Wichtigtuer und rangmäßig auf dem Niveau der Turbolift-K.I., durfte seine unqualifizierte Meinung zu jedem brillanten Selbstmordunternehmen des Captains in die psychopharmaka-geschwängerte Raumluft blasen. Oft mit einem solch neunmal-, ach was, zehnmalklugen Unterton, dass ich als Captain mir ganz schnell einen dankbaren Tattergreis gesucht hätte, der ABM-technisch mein Schiff zukünftig zwischen zwei Planeten hätte einparken dürfen. Kann ja nicht so schwer sein.

„Kennst du den schon? Kommt `ne Frau beim Gynäkologen… HAHAHA!“ – Tom Paris geht nie ohne einen hervorragenden Witz aus dem Haus. – Wie gut, dass es bei Star Trek keine Häuser gibt! – Nein, Scherz beiseite, diesen Witz gibt es wirklich! Der Umschlag, in dem er sich befindet, wird allerdings erst nach seinen Tode geöffnet werden dürfen…

2.) Tom war kompetent und unverzichtbar

Wer brauchte bei Star Trek je einen erstklassigen Piloten? Wenn es das Drehbuch erforderte, flog selbst Picard durch’s Nadelöhr, mit quergestelltem Shuttle, besoffen, mit verbundenen Augen und ohne Haare. Wann immer Janeway nach ihrem „besten“ Piloten verlangte, ging es ja meist darum, eine 100 Quadratkilometer große Wackeldackel-Anomalie zu durchqueren (als ob da mit Gegenverkehr zu rechnen wäre), um irgendwo auf einem 1 Quadratkilometer großen Felsenplateau zu landen.

Und da Tom der allerbeste Pilot ist, den sich jemand (z.B. ein Neandertaler) nur vorstellen kann, geschah meist folgendes: Nach ca. einer Sekunde in der Troposphäre stürzte das Shuttle aufgrund der Selbstüberschätzung des Piloten ab, worauf Tom eine Notlandung im Rapunzelsalat irgendeiner Lichtung einleitete. Entweder, bis der Antrieb mit Hosenknöpfen und Reißnägeln wieder repariert war, das Außenteam von der Voyager gerettet wurde, oder alle Nebendarsteller um Tom herum gefressen und/oder nach einem blöden Spruch schreiend im Dickicht verschwunden waren.

„Ich bin der beste Pilot dieses Quadranten! Äh… In welchem sind wir doch gleich…?“ – Bester Pilot? Na klar! Denn alle anderen sind bei Flugunfällen mit seiner Beteiligung um’s Leben gekommen… Immerhin kann er schon geradeaus fliegen. Aber nur wenn er sich bemüht, eine Kurve zu vollführen…

3.) Toms Beziehung zu Belana sorgte für Romantik in der Serie

Toms Beziehung zum tobsüchtigen Maschinenraumdummchen entsprach in etwa dem Mischverhältnis von Psychopharmaka und Alkohol. Die ganze Liebe zwischen den Beiden wirkte so keimfrei und steril, dass der Doktor Gallensteine irgendwann in deren Ehebett herauszuoperieren begann. Gegen die peinlichen Minikrisen, die das Paar ständig heimsuchten, wirkte Dawsons Creek fast wie der Europäische Stabilitätspakt. Wobei der ja inzwischen selber nicht mehr wie er selbst wirkt…

Die Streitereien zwischen Knacks dem Spruchpilot und der alten Testosteron-Olga gingen stets in die gleiche Richtung: Tom hatte den klingonischen Sp`uck-R`rotz-Feiertag vergessen und lief daher mit einem roten Blümchen auf. Oder mit einem Abendessen in einer kitschigen Holodecksimulation, wo des Nachts die Plasmaleitungen zirpen. Wobei dies schon mal durch grausame, unmenschliche Drehbuchwendungen zunichte gemacht wurde: Belana hatte plötzlich Nachtdienst. Schade auch. Aber immerhin mörderspannend.

Aber Tom hatte dafür ja immer noch einen alten Fernseher und Popkorn in Habacht-Stellung, um sich bei der heutigen Zielgruppe anzubiedern oder Belana mit einem schrottigen SF-Trashfilm in erotischer Hinsicht völlig willenlos zu machen. Etwas, was Trekkis bei NEMESIS noch nie geholfen haben dürfte.

Das ging dann meist so lange gut, bis Torres entweder eine Rosenallergie bekam und aufgrund dessen die ganze Nacht durchkeifte, oder Tom sich Rotweine und Sextipps von Neelix besorgte , da Belana zwischen Keilriemen und Klingonen-DNA wieder mal in Depressionen ausgebrochen war. – Zusammenfassend also total unspannende Minidramen, gegen die besetzte Parkplätze und herbstliches Laubfegen direkt erst ab 18 freigegeben sein dürften…

„Ah, sie haben ein Bild von Tom und mir! Soll ich es ihnen signieren? Ja? Gut, dann schreibe ich `für meinen treuen Fan …` darauf, OK? Wie heißen sie? – Was soll das heißen, sie wollen anonym bleiben?“ – Tom und Belana waren ein wunderbares Paar und ergänzten sich prima! Vor allem bei meinem Favoriten aller gesellschaftlicher Ereignisse: „Beihilfe zum Selbstmord“…

4.) Tom hatte einen Vater

Soweit kann man dieser Aussage kaum widersprechen, ohne sich unglaubwürdig zu machen. Aus irgendeinem Grund (nennen wir ihn der Einfachheit halber „schlechtes Gewissen d. Autoren bzgl. Charakterentwicklung“) tauchte Papa Paris einmal in der Staffel in einem Kurzdialog auf. Mein örtliches Jugendamt hat bereits DVD-Mitschnitte dieser Sequenzen verlangt, da dort Unglaubliches zutage trat: So wollte der erbsenzählende Erzeuger, seines Abzeichens ausgezeichneter Badezimmerkapitän, dass aus seinem Sohn etwas wird! – Pervers! Ekelhaft! Und das für ohne Geld! Abscheulich! Widerlich! Kommunistisch!

So nörgelte er dann – ein erziehungstechnisch genialer Kniff – solange an Tom herum, bis diesem die Haare aus den Wangen traten. Verschwiegen wurde in der Serie allerdings Toms früher Auszug von Zuhause (mit 16), seine Odyssee durch die Baracken vom Betreuten Wohnen (mit 17) und seinen ersten Shuttleabsturz in eine Disko für Methangasatmer (mit 18; Schadensersatz- und Schmerzensgeldzahlungen bis 119).

„Nicht zu viel Respekt vor mir, junger Mann. Die Hälfte meiner Auszeichnungen sind nur Namensschilder, falls ich mal nicht in’s Heim zurückfinde.“ – Hoch dekoriert und die Bank tiefer gelegt: Toms Vater hat sich jede Medaille redlich verdient. Den Hut erhielt er beispielsweise nach einem Bieterkampf mit einem Bauchladenhändler in einem türkischen Touristengebiet.

5.) Tom war ein Marquis

Ja. So sehr wie ich beim Zivildienst war.

*Mit abgehefteten Krankmeldungen einen Bären erschlag*

Und auch wenn dies wirklich der Fall sein sollte, so hatte der Marquis bei Voyager höchstens den Stand einer harmlosen Studentenvereinigung, deren höchstes Ziel es ist, einem Sternenflotten-Abgeordneten Waschmittel in den Pool zu kippen. Bei Tom hatte man außerdem stets das Gefühl, er wäre damals versehentlich beim Marquis gelandet. Ich halte es durchaus für möglich, dass er von dieser Widerstandsgruppe eine gefälschte Einberufungs-Mail mit imitierten Sternenflotten-Wappen erhalten hat und er monatelang davon überzeugt war, seinen Grundwehrdienst abzuleisten.

Was er beim Marquis wollte (der Kaffee war umsonst?), was er dort genau getan hat (er tat nichts, er wollte nur spielen?) und ob er seine Entscheidung später bereute (für’s Protokoll vom Jugendgericht?), darüber erfahren wir in 7 Staffeln Voyager weniger als wenig.

Dem Captain schien’s auch völlig egal zu sein, da schon Chakotays Rebellendasein zwischen Honorarskandalen für tierische Berater und toten Großvätern in hirntoten Drogenträumen ausradiert worden war. Toms Vergangenheit wirkte stets wie künstlich übergestülpt. Ein 4 Millimeter dickes Kondom mit Baldriangeschmack und alles andere als gefühlsecht. Marquis? – Muss halt jeder mal ausprobiert haben…

Willkommen in der Widerstandszelle! Der Grund unseres Widerstands: „Erwachsen-Werden“! – Paris spielt mit seinem besten Freund (einer 45mm-Gußplastik) wichtige Stationen seines Rebellenlebens nach. z.B. die Verweigerung der Muttermilch im vierten Lebensjahr oder deren illegaler Einfuhr in seinem zwanzigsten.

6.) Tom hat den Delta Flyer gebaut

Fernab von jeder Sternbasis, Nachschublieferung und jedes Ingenieurstudiums hatte sich Tom mal gerade hingesetzt und seinen Flyer gebastelt. Ganz versehentlich, beim Telefonieren. Andere zeichnen halt dabei geistesabwesend Figuren oder falten Papierkäfer. Ich vermute aber eher, mit „Flyer“ war aber vielmehr irgendeine Broschüre oder Kärtchen gemeint, mit dem er Kim verarschenderweise zu nicht existenten Partys eingeladen hat. Dass dabei ständig ein hypermodernes Shuttle im Bild stand, wenn er davon sprach, kann auch Zufall sein.

Wie hätte Tom im Alleingang auch ein Raumschiff entwickeln können, welches in jeder Hinsicht besser ist, als das, was die Sternenflotte seit Jahren in überdimensionalen Schuhkartons ausliefert? Ich persönlich habe es allerdings irgendwann aufgegeben, meine Koreanische Knochenschleuder in einen airbagverpackten Mercedes umzufriemeln. Nicht, dass das unmöglich gewesen wäre, aber der TÜV hatte immer irgendetwas auszusetzen…

Der Bau des Delta Flyers ist bis heute einer der größten geistigen Tiefpunkte bei Voyager. Und da es gerade so schön war, hängte man dann auch noch die beknackte Folge „Alice“ hinterher: Tom repariert ein Alienshuttle, verliebt sich darin, wird nach Strich und Faden von ihm verarscht, rasiert sich nicht mehr und geht auch nicht mehr zur Arbeit. Tja. Ein gefälschtes Attest wäre wohl weniger aufwendig gewesen.

Dies ist der Delta Flyer. Für die Alpha, Beta und Gamma-Version des Schiffes kommt ihr leider ein paar Sekunden zu spät: Die sind bereits abgestürzt. – So etwas wie dieses hier entwickelt Tom fast wie am Fließband. Gemeint sind natürlich Fotos. Für den Schiffsbau ist Tommy-Boy dann einfach doch zu sehr… Tommy-Boy.

Fazit:

Tom, go home. Mit Quatsch im Kopf und dem Intellekt eines Zlatko-Verstehers reicht es vielleicht für eine Gastrolle bei „Die Schüler von der letzten Bank“, aber garantiert nicht für eine Hauptrolle in der Sternenflotte.

So, und jetzt versuch mal gaaanz vorsichtig mit deinem Shuttle auf diesem Planeten dort zu landen, jaaa? Wir warten hier natürlich, bis du wieder da bist…

*Beschleunigungsstreifen auf Voyager kleb*


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von Klapowski am 03.12.04 in Pourquoi, Gene

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Kommentare (73)

  1. Gast sagt:

    Die Streiterei Lin? vs Klaschinski(Fans) war mal wieder lustig.
    Das Problem, das IMO viele Leute mit DK haben ist, dass er Ahnung hat von ST und in seinen Texten aber nicht alles über den grünen Klee lobt. Das Problem ist, er hat Recht, er begründet seine Meinung und das gefällt manchen nicht. Auch ist STE nicht notwendigerweise ein Hort für DS9 Fans, immerhin kriegt die Serie auch ihr Fett weg. Der mir relativ sympathische Sisko wird als blöd und Schläger hingestellt, was in einer Überspitzung durchaus zutrifft und IMO lustig ist, mir aber als gemäßigter Siskofan durchaus nicht hundertpro gefällt. D.h. ich lache drüber, vertrete aber eine andere Meinung.

    Abgesehen davon was steht viel Wahres in der Vergewaltigungsreihe? Die pauschale Beleidigungen Andersdenkender? (Jeder, der Voy nicht mag ist blöd, die überwiegende Mehrheit findet generell ST und Voyager im speziellen nicht gut)
    In vielen Fällen ist das Zeug bestenfalls diskutabel (z.B.ob Kontinuität in ST gehört) anderes ist am Thema vorbeigeschrieben. Wenn der Autor der Vergewaltigungsreihe schreibt, DS9 würde mehr Shuttles verbrauchen als die Voy ist das richtig, der eigentliche Punkt ist aber der Zugang zu Nachschub, der bei Voy problematisch ist (zumindest sein sollte).

    C U Schukow

  2. Gast sagt:

    Die einzig guten Voy-Folgen sind für mich "Mortal Coil", "Latent Image" und "Repentance"…

  3. Gast sagt:

    Lohnt sich VOY denn, wenn man TNG und ENT mag? Ich habe vielleicht 5 Folgen gesehen bisher, und das war vor langer Zeit.

    Gruß
    KT

  4. Raketenwurm sagt:

    Plot-Möglichkeiten bei Voyager:
    1. Die Voyager trifft auf eine Anomalie, die das Schiff gefährdet. Nur dank eines waghalsigen Plans von Kim oder Torres kann die Crew gerettet werden.
    2. Die Voyager trifft auf eine Anomalie, die das Schiff nach hause bringen kann. Der dazu nötige Plan waghaliger Natur, von Kim oder Torres ausgearbeitet, geht aber am Ende in die Hose und alle sind traurig – inklusive des einen Charakters, der sich während der ganzen Zeit Gedanken gemacht hat, ob es ihm auf der Erde wirklich besser gefallen wird, als auf der Voyager.
    3. Ein bis zwei Hauptcharaktere, meistens ist es dann doch Chakotay, stürzen mit dem Shuttle auf einem Planeten ab und geraten zwischen die Fronten zweier verfeindeter Alienkulturen, bzw. an eine Kultur, die aber auch irgendwie ihre Probleme hat. Diese Probleme können von den Gestrandeten zwar nicht gelöst, aber immerhin positiv beeinflusst werden, auch wenn dadurch Janeway Gelegenheit bekommt, ein dreißigminütiges Essay über die erste Direktive zu halten.
    4. Die Voyager trifft auf eine böswillige Rasse, die die Crew bedroht. Nachdem Janeway ihre ganzen Diplomatiekünste ausgereizt hat, wird sie am Ende richtig fies und ballert dem Gegner ein paar Torpedos um die Ohren, bis Kim oder Tuvok irgendwann "Sie ziehen sich zurück." sagt und Janeway ihren steinernen Gesichtsausdruck wieder lockern kann.
    5. Die Voyager trifft auf eine gutartige Rasse, die jedoch irgendein mehr oder weniger unmenschliches Ritual praktiziert, sodaß entweder Tom oder Kim sich genötigt fühlen, dagegen einzugreifen. Janeway darf dann "Ich bin von Ihnen sehr enttäuscht." sagen, gefolgt von einem vierzigminütigen Essay über die erste Direktive, bei dem sie auch schon mal einen Ständer bekommt.
    6. …nunja, die Schnullifolgen halt. Entweder gibt es Ringelpiez mit Anfassen auf dem Holodeck, oder die Stabsoffiziere langweilen sich gegenseitig zu Tode und lockern das dann mit harmlosen Streitereien auf oder legen sich schwachsinnige Hobbys zu – inklusive "Darf ich das auf dem Schiff machen ? *grins*"-"Aber nur, wenn ich auch mal darf *grins*"-Dialog mit Janeway.

    Wenn Du, lieber Gast über mir, auf die Schnullifolgen verzichten kannst, reichen also die 5 Folgen, die Du gesehen hast, eventuell auch schon aus. Kommt halt darauf an, was Du gesehen hast…

  5. Gast sagt:

    Die Folge, wo Neelix zum Moraloffizier ernannt wurde, war dabei – ich denke, das fand ich damals vielleicht ein bißchen albern… der "Popbeauftragter" – Vergleich von Klapowski passt schon sehr gut.

    Soll ich mal mit Staffel 1 anfangen? Ich glaube, ich check das mal.

    Gruß
    KT

  6. Locutus266 sagt:

    An alle aktiven Spammer: Wenn Ihr keine Satire versteht, seit Ihr hier falsch. :-) Ich persönlich fand Voyager auch eher flach, wenn ich mich an die Folgen mit Naomi Wildman und Ihrem Holofreund "Flotter" erinnere.

    Aber wie schonmal jemand angedeutet hat: Vielleicht treffen hier tatsächlich zwei Generationen aufeinander. Die jungen Voyager-Actionknaben und die reiferen TNG-Diplomaten. ;-)

    Stellt aber doch bitte die ganzen niveaulosen Beleidigungen gegenüber Klapowski ein. Entweder es wird Kritik geübt, oder es muß tatsächlich mal etwas Zensur her.

    Ironisch eigentlich, daß gerade Star Trek Fans, die mit Werten wie Toleranz und Frieden aufgewachsen sind hier so aggressiv daherlabern. Ihr habt die Message teilweise noch nicht kapiert, oder? ;-)

  7. Sparkiller sagt:

    Soviele Wüteriche sind das ja eigentlich gar nicht. Denn wie Klaschinski bereits bemerkte, besitzen über die Hälfte der "Gäste" die selbe IP-Adresse, und führen teilweise sogar einen Dialog mit sich selbst.

    Ganz schön merkwürdig. Oder nicht, Sparki?

    *sparkiller-ähnliche socke über die hand stülp*

  8. Gast sagt:

    Allen, die sich hier über Spam-Kommentare aufregen, sei gesagt, dass diese "ST-Serie vs. ST-Serie"- Diskussionen schon immer wichtiger Bestandteil von stus.de waren, und in letzter Zeit das einzig Erquickende hier sind, neben den extrem langweiligen ENT-Reviews. Schlechte Serie- schlechte Folgen, logisch.

  9. Gast sagt:

    Klapo, ich hab mal wieder am Boden gelegen vor Lachen und ich will ein Kind von Dir…:-)

    Absolute Spitze und zu allen einfach, zweifach, dreifach Spammern die hier reinposten:

    "Sucht Euch doch endlich ein anderes Hobby, FANGT AN ZU LEBEN!" und beschäftigt Euch mal mit SATIRE!

  10. Gast sagt:

    Die Kommentare hier sind echt lustig Klaschinski, nur weiter so!!

  11. Sparkiller sagt:

    Ach was, du hast doch noch gar nichts gesehen! DAS waren noch Zeiten:

    http://www.scifi-forum.de/showthread.php?t=5925

    als Reaktion auf

    http://www.st-enterprise.de/Loewis_Lasterhoehle/news-270801.html

    Da hatte diese Seite auch noch nicht diesen furchtbaren guten Ruf. Damit kann man doch gar nichts anfagen!

  12. Gast sagt:

    warum verschwendet klapowski seine energie auf etwas dass er sowieso nicht mag ?
    " Du wirst nie verstehen was an voyager toll ist "

  13. Gast sagt:

    Voyager ist eine tolle serie. Die beste Überhaupt. Klaro klapowski!!!

  14. Raketenwurm sagt:

    Wow, das ist eine tolle Geschichte mit dem Forum-Hack. Aber wer war es denn nun wirklich ? Amasov, der zwei Wochen vor der Tat noch Streit mit The Sisko hatte und sich rächen wollte ? Oder das fünfzehnjährige Programmierergenie Chris, der Admin eines anderen Boards war, bis er heimlich fremde PMs gelesen hat, woraufhin er von Amasov entmachtet wurde und sich deshalb rächen wollte ? Oder wart es am Ende doch Ihr, die über Star Trek herziehenden bösen Leute von st-enterprise.de, die sich auf Grund diverser Beschimpfungen von Forenusern rächen wollten ? Die Wahrscheinlichkeit dafür beträgt, wie in dem Thrad nachzulesen ist, genau 89.95%, aber man weiß ja nie. Vielleicht war es auch dieser eine Voyager-Spammer hier, der in die Vergangenheit reisen wird, um sich an Klapowski zu rächen. Und vielleicht bringt ihn erst mein Geschreibsel auf diese Idee, sodaß sich das Ganze zu einem Paradoxon entwickelt.
    Hey, was macht John de Lancie plötzlich in meinem Zimmer ?!

  15. Gast sagt:

    Das ist ja echt mal zum Kugeln. Habt ihr den Artikel noch irgendwo auf der Seite? Habe nix gefunden…
    -Hace

  16. Gast sagt:

    Es werden so einige nicht verstehen , wieso Voyager "toll" ist.
    Ausser, man redet vom unterhaltungswert her von "toll" wie in "tollkirsche".

    Die Entfernung und das Hauptproblem von Perry Rhodan geklaut (der brauchte auch 70 Jahre…), Das Schiff sieht aus wie die Enterprise nachdem der Kasper mit der Klatsche draufgekoloppt hat, Janeway hab ich als Kind schonmal von toei doga gezeichnet gesehen…
    In der Serie "Heidi" im ZDF – dort genannt "Fräulein Rottenmeier".
    Die Borg werden als "mir fällt mal wieder nix ein"-Recycliggegner missbraucht, was den armen zugedrohnten Cyborgjunkies doch sehr ans Herz gehen dürfte, weil sie vor Voy mal ein gefährlicher Überfeind waren.
    Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, baute man auch noch reichlich andere "mir fällt nix ein"-Folgen ein – im traditionellen Gewand, also "Zeitanomalien" und ähnlichen unkreativen Scheiss.

    Ok, die "ET-nach hause fliegen wollen"-"Handlung" ist ebenso wie das deutlich kreativere DS9 auch nur eine Weiterentwicklung vom TOS-Motto.

    Eigentlich kann man den ganzen Paramountschrott an seinem jeweiligen Motto erkennen…
    TOS:
    "To boldly go, whrer no man has gone before."

    TNG:
    "To diplomatically go – if nobody objects – where not too much men have gone before."

    DS9:
    "To boldly wait for somebody to pass by."

    Voy:
    "To boldly go back where no man has liked us before."

    und schließlich:
    ENT:
    "To boldly ignore any logic and carry on even if nobody likes us anymore."

    Und wenn jemand meint, hinter diesem Post steht nicht gerade viel Arbeit oder Hirn – hey, dann hab ich was produztiert, was genausogut/schlecht ist wie der Dreck, denn Paramount uns allen in ständig sinkender Qualität anzubieten wagt.

  17. Ranma sagt:

    Die Voyagerserie, als ich sie daaaaaamals, das erste mal sehen durfte, hat irgendwie nie etwas gehabt, was sie interessant machte.

    Technisch gesehen waren die Folgen der ersten Staffel eigentlich ganz ok, aber ich fand sie immer irgendwie seicht und langweilig. Mir war nie ganz klar was jetzt an den Folgen soviel anders war als an TNG, ausser den Figuren und ihren Darstellern, ich mein, Schiff sieht bischen anders aus, aber das is Knäcke. Das wurde dann von langweilig zu bescheuert…

    Also Analyse

    1) Es sollte Sternenflottencrew/Marquis für Spannungen an Bord der Voyager sorgen, das ist leider nie wirklich passiert, von einer durchgeknallten Cardassianischen Agentin mal abgesehen waren die Leute friedlich und höchst nett zueinander, nichtmal wirkliches Mißtrauen kam da auf (OK, eine Folge hat Tuvok so ne Simulation enthüllt), das hat man schlicht und ergreifend versaut
    2) Keiner der Leute an Bord konnte so richtig überzeugen, Janeway schaffte den Spaggat zwischen Diplomatin/Moralapostel und Draufgängerin überhaupt nicht, unter Umständen waren da die schauspielerischen Leistungen nicht hinreichend oder das Drehbuch schrott 8wahrscheinlich beides). Tom rebellierte hin und wieder nur um daran zu erinnern das er Rebell ist. Harry war einfach nur langweilig, Belanas Ausflüge auf ihre klingonische Hälfte waren schrecklich plump, und mehr schien man nicht mit ihr anfangen zu können (ausser sie von Paris bumsen zu lassen). Tuvok spielte sehr farblos. Am ehesten war der Doctor und hin und wieder Seven interessant, wobei schrecklich überzeichnet in einiger Beziehung. Über Neelix und Kes mag ich mich gar nicht mehr äußern
    3) Die Handlung, der Hauptplot, weit entfernt von der nächsten Tanke auf dem Weg nach Hause, und in der Beziehung hat man auch die erste Staffel noch was von Ressourcenknappheit gemurmelt, warum hat man diesen Punkt nicht durchgehalten, allein aus dem sammeln von Ersatzteilen und Nahrung hätte man sicher pro Staffel nen viertel auf interessante Weise füllen können, stattdessen wirft man den Punkt über Bord, noch ne Ladung Shuttels und Torpedos rausrotzen und dann husch husch weitergeflogen, hirnmordend wenn man drüber nachdenkt
    4) Richtig dämlich wurde es dann als man die Borgs traf, man konnte die förmlich einlaufen sehen im laufe der Serie, die kleine Nußschale schafft das was die ganze Föderation nicht auf die Reihe kriegt, sie besiegt die Borg.
    5) Die Drehbücher, zum einen das aufwärmen alter Ideen früherer Serien, ich mein, das holodeck hatte sich bei TNG schon erheblichst ausgeleiert als Träger einer Folge, aber was neues fiel den Leuten wohl nicht ein. Viele Folgen hatte eine eigentlich recht gute Ausgangsidee, aber man hat es nicht verstanden daraus eine interessant Geschichte zu stricken, man wollte immer zu viel aus der Ausgangssituation herausholen, und verbrachte meist die gesamte Zeit damit eine vorhersehbare und unspannende Lösung zu finden.

    Ja mei, ich bin auch kein riesiger Fan von DS9, die Kehrtwendung zum fröhlich tontaubenschießen im Weltall war mir etwas zu heftig, und wenn mans genau nimmt hatte die Serie am Anfang auch einige der oben aufgeführten Probleme, Folgen die völlig unspannend dahinplätscherten, auch weil man die Figuren nicht ordentlich einführte, anders als bei TNG wo man frühzeitig die wichtigsten Dinge über die einzelnen erfahren hatte. Nur hat man das ganze wenigstens halbwegs nachvollziehbar weitergeführt, das kann man von Voyager zu keinem Zeitpunkt behaupten

    Spielen Startrek wie Flasche leer, ich haben fertig

  18. ted_simple sagt:

    Dass Lin Xiangs Hirnschlamm kein Oben und kein Unten hat, weiß ich ja schon länger. Ich will seine Ergüsse auf inhaltlicher Seite gar nicht bewerten, denn durch sein Gefasel und seine schrägen Gedankengänge überhaupt erst durchzufinden, erfordert schon fast, ausgebildeter Deutschlehrer für die Mittelstufe zu sein.

    Aber nun wird er auch noch dreist! Publicity-Attacken auf andere Websites UND Kassieren von "Spenden" von gutmütigen Website-Besuchern, die ihre Treue zur Voyager-Fanbase bekräftigen wollen.

  19. Gast sagt:

    wie
    nix Weihnachten hier ?

    Hype'

  20. fish sagt:

    "In vielen Fällen ist das Zeug bestenfalls diskutabel (z.B.ob Kontinuität in ST gehört) anderes ist am Thema vorbeigeschrieben. Wenn der Autor der Vergewaltigungsreihe schreibt, DS9 würde mehr Shuttles verbrauchen als die Voy ist das richtig, der eigentliche Punkt ist aber der Zugang zu Nachschub, der bei Voy problematisch ist (zumindest sein sollte).

    C U Schukow"

    Dazu möchte ich nur anmerken, dass "Runabouts" (die süßen kleinen Dinger an der DS9: Mekong, Orinoko, Ganges und so) keine Shuttles sein sollen. Da wurde einfach schlampig(aber konsequent!) übersetzt.

    Folglich gehen im DS9 gar nicht so viele Shuttles kaputt, wenn man von denen an Bord des gerammten Galaxy-Klasse Schiffs absieht.

    Erinnert mich an die synchronisierten "Kybermänner" im ZDF bei einer ursprünglich englischen SF-Serie, deren Namen ich hier nicht erwähne.

  21. Gast sagt:

    Die Paramount-Autoren haben ein biologisches Axiom bei ST-Voyager ausser acht gelassen;den "gemeinen Lagerkoller"! Bei dieser abgeschlossenen Sozietät hätte es, in Anbetracht realer menschlicher Psychologie, auf einigen Decks schon ethnische Säuberungen gegeben.

    So, da das hier keiner mehr liest, konnte ich mal diesen Mist verzapfen.

    Ein glückliches und gesundes 2009, euer Dr. Christian Steifen

  22. Gast sagt:

    Von wegen keiner-liests-mehr! Dank "Neueste Kommentare"-Seite (nur für angemeldete User, ein weiterer Grund einer zu werden Herr Dr. Steifen) gibt's eine Antwort, wenn auch Anonym. (Aufgrund Anti-Terror-Gefahr, man hört ja immer so schlimmes von diesem "Ping of Death")

    Natürlich haben sie primär ins Schwarze getroffen Herr Doktor. Der gemeine Lagerkoller hätte auf der Voyager sicherlich für einige verrückte Crewmitglieder sorgen können, wenn, ja, wenn…

    1.) Nicht sowieso schon alle verrückt gewesen wären, erst Recht ohne diesen "Kanzler Treu"

    2.) Nicht die Holodecks gewesen wären, auf denen sich jeder nach Herzenslust erotisch austoben konnte, z.B. konnte sich dort Chakotay an Seven vergreifen, Seven an Chakotay, Janeway an Beiden und Harry Kim an Naomi.

    Gelegentliche Ausflüge mit einem (abgestürzten) Shuttle oder dem (gestörten) Beamer rundeten das ganze Konzept "Voyager" ab, wenn auch viele Fragen der Menschheit offen gelassen wurden: Wieviel BH's kann ein Mann pro Minute öffnen? Und wird er diese Fähigkeit je zum Einsatz bringen können?

    Ich freue mich auf Ihre Antwort – ich rechne mit Ihnen innerhalb dieser oder der nächsten Legislaturperiode.

    Gruss ******

  23. Cethin sagt:

    Also obwohl ich die Serie mag, habe ich herzlich Lachen können, denn vieles ist nunmal wahr. Dennoch schadet des meiner StarTrek Begeisterung nicht….Lachen ist ja gesund.

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