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Stargate Universe – 2.08 – „Hass“ („Malice“) Review

Mit Sand im Schuh und Schmuh im Drehbuch wagt sich die neueste SGU-Episode aus dem heutigen Außendreh. Diesmal sehen wir Rush und Eli an der Grenze ihrer Leidensfähigkeit, was mir Hoffnung gibt, dass die Darsteller irgendwann auch die Zuschauer verstehen können. Doch ist Trauer und eine Plastiktüte voller Bleikugeln ausreichend, um eine tolle Episode herbei zu zaubern? Ich habe einfach mal bei Harry Potter nachgefragt und kann nun die Antwort liefern:


Inhalt: Simeon hat Ginn umgebracht und dadurch auch Rushs Freundin von der Erde. Er ballert auf der Destiny herum (Gideon, nicht Rush) und flüchtet dann auf einen Wüstenplaneten. Rush und die Soldaten versuchen ihn zu fangen, denn angeeeblich weiß Simeon von einem geplanten Anschlag auf die Erde…

Wertung:

Sein Ex-Kumpel hatte Recht: Simeon ist schon eine verdammt clevere Sau! Legt der doch glatt überall Bomben hin und hat ein Gewehr dabei, während er ziellos in der Wüste herumrennt; das würde ihm ein Mann ohne Arme so schnell nicht nachmachen können! Und mit dieser Tuntentaktik würde er bei Counterstrike immerhin schon mal meine Mutter beeindrucken. Man sollte ihm dafür ein Sandkastenförmchen als Orden an die Brust tackern! – Im Ernst: Das Duell zwischen ihm und dem Außenteam war leider nur so elitär wie Luxusgöbeln auf dem Oktoberfest. Nach großer Ankündigung („Der ist soooo gefährlich, dass ihm die Lucianer ein eigenes Warnschild gewidmet haben!“) lief es dann doch nur wieder aufs Rumlaufen hinaus. Sonne, Sand und sausende Kugeln.

„Halt still! Ich muss dich doch für die nächste Folge aufziehen!“ – „Vergiss diesmal aber nicht, den ‚Relevanz-Schalter‘ umzulegen, ja?“ – Kabul ist für alle da: Rush versucht sich an der Entfernung eines Sprengsatzes. Er weiß sogar, welchen Draht er durchschneiden müsste, aber er tut’s nicht. Schließlich schaut Colonel Young zu und der soll auf technischem Gebiet schließlich doof sterben, harhar…

Aber rekapitulieren wir noch einmal: Simeon, der üble Geselle aus „Prison Break“ und einem beliebigen Bösenklischee, hat also tatsächlich Ginn umgelegt. Vielen ironischen Dank schon mal hierfür, waren ihre Lederhupen doch zwei der sympathischsten Figuren der ganzen Serie! Und Eli wirkte auch viel aufgeschlossener, als er sich letztens die olle Kellerasselfamilie aus der Unterhose geworfen hat. – Falls die Seelen nicht noch irgendwo im Stein-Cache rumschwirren, darf man sich jetzt also wieder an die farblosen und unbehupten Standardcharaktere zurückgewöhnen.

Und je länger man drüber nachdenkt, desto mehr Seltsames fällt einem wie Fahrradschuppen von den Augen: Wieso hat Ginn nicht darum gebeten, besser vor Simeon geschützt zu werden, wo sie doch anscheinend alte Claninfos weitergeben wollte? Hoffte sie zusammen mit dem Zuschauer, Osama-bin-Böse würde eine überraschende Wandlung durchmachen oder das geplante Attentat auf den Bielefelder Weihnachtsmarkt (or what ever) schlichtweg vergessen haben?

Und was genau war jetzt seine Motivation? Ist er Sadist aus philosophischer Überzeugung („Leben und Leben ent-lassen, harhar!“) oder einfach nur, weil jemand mit DEM Gesicht einfach nichts anderes werden kann, wenn man für eine kristallklar durchschaubare Serie gecastet wird? Ich find’s etwas beleidigend für mich als Zuschauer, dass meine physiognomischen Vorbehalte so rundherum bedient wurden… Mit SOLCHEN Erfahrungen kann ich ja NIE damit aufhören, den narbigen Mann von Gegenüber aus dermatologischen Gründen für einen Kinderschänder zu halten.

„Ihr werdet meine Geheimnisse niemals erfahren, hört ihr? Und was dieses ‚Wikileaks‘ ist, mit dem mir dieser Eli-Typ ständig droht, weiß ich auch nicht! Over and Schnaub!“ – Endlich mal ein Schwiegersohntyp… für Ahmadinedschad. Gideon ist hier bereits angeschossen, was seine (eh nur geliehene) Laune unter dem Bereich fallen lässt, ab dem Vakuum zu Eis gefriert…

Was war Simeons Plan? In der Wüste verrecken, in der verzweifelten Hoffnung, die Autoren würden den angekündigten Angriff der Erde nicht wieder auss(chw)itzen? Wieso war er trotz tollem Zielfernrohr, blendendem Licht und absoluter Windstilligkeit zwischendurch nicht mal in der Lage, den Mount Everest zu treffen? Ist seine Elitekämpferausbildung etwa das einzig Subtile und Zarte gewesen, was man seiner Rolle angedeihen ließ? Wieso blieb er regungslos stehen, als die Herde mit den CGI-Rindviechern auf ihn zu rannte? Hätte ein Hechtsprung zum nahegelegenen Felsen etwa einen störenden Kompetenzvermerk auf seine bis dato blütenschwarze Weste gezaubert?

Und was war mit Rush los? Statt den Kerl von hinten zu erschießen (ein paar Meter näher hätte er ja ruhig kommen können, da am Rücken keine Augen), ist er vorher anscheinend schon mal eben einen Kilometer vorgelaufen(!), um die Mine neben die Hühott-Herde zu deponieren. Okay, dieser MacGyver-würdige Kniff sorgte noch mal für eine kleine Überraschung in der Episode, aber wenn Rush sich DAFÜR aus der Deckung getraut hat, ist er wohl schon SEHR überzeugt davon, dass der Liebe Gott ihm Urknall-Liebesgrüße zufunkt.

Warum reizte und quälte Simeon den Rush noch, wo die beiden schon ihre Fotoalben zusammentackern müssten, um ihre Leben irgendwie miteinander zu verknüpfen? Wieso ließ man nicht noch mehr als eine(!) Kamera über das weitläufige Gebiet schweben? Keine Eurostücke mehr für den Antiker-Automaten im Maschinenraum? Und wieso sagte Rush nicht, dass er die Position von Simeon ermitteln kann? Zwischendurch doch keinen Bock auf Blutrache oder effizientes Nachjagen? Ist das Verheimlichen technischer Details so sehr unter seine Rübezahlfrisur eingebrannt, dass er einem Durchfallkranken die Erklärung der Toilettenspülung verweigern würde?

„Ooooh, die traben aber süß! Auf meinem Heimatplaneten gibt es ganz ähnliche. Die bringen sogar Glück, wenn man einen Hufabdruck direkt auf die Stirn bekommt!“ – Weder Cow- noch Schlauboy: Simeon entdeckt, wie viel Spaß man mit auslaufenden Schauspielvertrag seines realen Alter Egos haben kann. Nur gut, dass die Episode auf einem Planeten spielt! Ansonsten hätte er auf der Destiny tagelang unter diesem losen Deckenträger sitzen müssen.

Dass Rush den wehrlosen Ehrlosen am Ende liquidierte, kann ich nach einem flüchtigen Blick auf seine verstorbene Schnalle natürlich verstehen. Wirklich episch wirken solche Szenen dann aber auch nicht. Kein Dialog, sondern nur mal schauen, ob sich die Augenbrauen zusammenzurren, wenn man in der Mitte eine Kugel durchjagt, DAS ist nach so einer Hetzjagd doch etwas wenig. Wenigstens ein kurzes Gespräch unter Psychopathen hätte die dünne Story etwas aufwerten können („In der Destiny-Gummizelle ist nur Platz für einen, Gringo!“), aber man ist ja bei SGU schon froh, wenn die verfolgte Person am Ende nicht einfach verschwindet (Telford) oder mit Verweis auf spätere Folgen buchstäblich verpufft (der Stuhlbesetzer damals).

Das alles wissen wir nicht. Sicher ist aber, dass die Episode trotz aller Durchhänger in ALLEN Bereichen des menschlichen Gehirns (*mit Zeigestock auf Kopfabbildung herumwedel*) nicht die Allerschlechteste war. Und das hat einen einzigen Grund: Die Autoren ließen die eingeseiften Dialoge sein und kümmerten sich um das Hauptsächliche: Eine nebensächliche Hide&Seek-Handlung durchzuwinken. Probleme um Liebe, Lust und Lesbensex blieben außen vor, da man die panischen Rufe aus der Geschlossenen Abteilung der Ex-SGU-Gucker wohl nicht mehr ignorieren wollte.

Auch dass der Planet nicht aus Kies bestand (jedenfalls nicht hauptsächlich), alles so schön Melanom-sonnenhell war und manche Sequenzen gut gespielt waren, kam der Schlussnote zugute. So nahm ich Eli und Rush ihren Verlust 100%ig ab, was auch für mich ein vorweihnachtliches Gefühl an Rezensenten-Mildtätigkeit heraufbeschwor. Auch nett: Das Entschärfen der Bombe auf dem Rücken. Rush wirkte glatt für Sekunden sympathisch! (*zweiten Strich auf leerem Whiteboard mach*)

„Oh, Gott, sie hatten noch Geld für einen Spezialeffekt! Was sollen wir nur tun?“ – „Warten, bis die 50 Dollar aufgebraucht sind, over!“ – „Können sie das wiederholen? Die Zeitlupe hat ihre Stimme verzerrt, over!“ – Knall auf Fall: Simeon hat seine Gegner mit dem alten „Leg-Deine-Klamotten-auf-einen-Felsen-und-leg-ne-Bombe-drunter“-Trick überrascht. Und danach hat er sich sogar noch NEUE gestrickt!


Fazit: Eine Rachefolge für alle Befürworter der storyfreien Selbst-, Fremd- und Rundherumjustiz. Ähnliches gab es schon öfter, meist ja ohne wirklichen Langzeiteffekt. Ob der Angriff auf die Erde wirklich stattfinden wird (Bombe im Gepäckraum des Spaceshuttles verstecken?) oder ob Rush und Eli sich mit ihrem Schmerz weiterentwickeln, darf man gerne hoffen. – Tut’s für mich dann bitte mit, jaaa?

1 Ohren0 Ohren0 Ohren3-
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Für eine Handvoll Quoten (im wahrsten Sinne)
Was für eine Folge! Was für ein Drehbuch! Wenn Sergio Leone dies nur noch erlebt hätte!

Am ehesten könnte man das Ganze hier wohl nämlich als Wild West-Episode beschreiben. Quasi „Spiel mir das Lied vom Tod… solange es nicht wieder so schnulzig wird.“ Rush ist hier der tragische Held, welcher mit zerrüteter Seele seine große Liebe rächen will. Hey, schließlich währte deren Liebesbeziehung über MEHRERE Episoden! Und diese trostlose Felslandschaft sah gar nicht mal so übel aus, welche Produzent Joseph Mallozzi „die brütende Umgebung einer fremden Welt“ nannte. (Oder ansonsten einfach nur „New Mexico“.)

Jedenfalls hängt er (Rush, nicht Produzent Joseph Mallozzi) Simeon wild entschlossen an den Fersen, unterstützt nur durch Sheriff Scott und seinen leicht dümmlichen Deputies. Im Ernst, nicht nur konnte der böse Sim anscheinend die halbe Wüste mit den Future-Tellerminen verfliesen, die weitgehend namenlosen Soldaten tappsen auch noch GENAU in die Teile rein. Sind wir hier bei Plants vs. Zombies, oder wie?

Dabei würde ich den Zombie-Status eher (wieder einmal) an den/die/das Autoren vergeben. So einen hohlen Bösewicht wie Simeon habe ich nämlich bis jetzt noch nicht erlebt. Pflegt die ganze Zeit seine Sauertopf-Miene, ermordet dann doch mal etwas jemanden (Überraschung!) und verzieht sich dann extrem sinnlos durch das Sternentor. Linearer und oberflächlicher geht es einfach nicht. JMS von Babylon 5 würde sich im Grabe umdrehen, wenn er denn schon tot wäre. Aber DAFÜR reicht wohl schon ein SGU-Drehbuch unter dem Türschlitz.

Fazit: Vorwiegend lahme Showdown-Story vom Schmierzettel („Frau tot! Rush sauer! Alle rennen durch die Wüste!“) und bis auf ein paar Momente des doof-hohlen Action-Vergnügens („Raaah! Alien-Büffel! Ich wußte, daß ich eines Tages auf diese Weise sterben werde!“) so aufregend wie eine gestreckte Flasche Feuerwasser. Und dazu noch mit erschreckend wenig Nebenhandlung, vom ebenfalls bereits öden Chloe/Alien-Upgrade-Gedöns abgesehen. Trotzdem schönes Zitat von ihr: „So langsam erhalte ich Kontrolle über das, was sich in meinem Kopf befindet.“ Wir hoffen es für Dich, Chloe, wir hoffen es.

Note: 4-


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Artikel

von Klapowski am 17.11.10 in TV-Review

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Kommentare (14)

  1. taubenuss sagt:

    Fand die Folge zufriedenstellend.
    Ging ziemlich gut los, als Simeon auf der Destiny gewütet hat, aber woher er wusste das er grad ein Tor anwählen konnte, das kann ich nicht nachvollziehen. Auch nicht wohin er eigentlich abhauen wollte. Fremder Planet. Keine Ahnung ob man dort leben kann. Milliarden LY away from home? Und dann?

    Die Wüstenlandschaft war ganz nett und ne schicke Abwechslung zum Wald und Steinbruch.
    Warum der LA´ler allerding die Verfolger nicht schon zigmal aus dem Hinterhalt erledigt hat, entzieht sich mir. Die laufen da ungeschützt mehrere Male durch weitläufiges freies Gelände wie SChießbudenfiguren. Am Ende hat er nicht anders verdient als von Aliendinos zertrampelt zu werden. „Finale“

    Cool diesmal Greer: „Is it something we can barbecue?“ Hell yesss

  2. Piet sagt:

    Jetzt mischen die Autoren aber mit ganz „neuen“ Rezepten…

    Jack Bauer hätte wenigstens noch die Infos aus T-Bag rausgeholt hätte, bevor er ihm das dritte Auge verpasst. Dann noch eine Briese „The Hurt Locker“ am Anfang und fertig ist Pitch Gate.

  3. Dingens sagt:

    da ich keine lust habe, jedes einzelne review durchzusehen: kann es sein, dass dies die von klapowski am besten bewertete episode ist? 3- klingt ja schon nach „brauchbar“ …

  4. chritz sagt:

    Wenn diese unsäglich geschriebenen Dialoge bei SGU nicht immer wären, könnte man tatsächlich von einer leichten Steigerung ausgehen.

    Diese Folge hier punktet allerdings nur durch die Aussendrehs, der Rest war üblicher gequirtler Drehbuchdreck. T-Bag rennt also 7 Folgen auf dem Schiff rum, macht Stunk und wird zur Strafe gekillt. Was hat das jetzt genützt? Überhaupt, Eli bekommt ne Freundin, Rush wird emotional, Young kehrt in sich und nach einer Folge ist alles wieder anders. Charakteraufbau sieht anders aus.

    5+ für dieses „Meisterwerk“

    • taubenuss sagt:

      ohne Frage ist SGU keine außergewöhnliche SciFi. Vielleicht Mittelmaß oder knapp darunter.
      Aber ich frag mich echt, was einige immer zu meckern haben nur um des Meckern willens.

      Werden entwickelte Charaktere am Leben gelassen heißts „Och menno, war doch vorauszusehen, dass dem nix passiert. Totaaal unspannend“ – siehe SG1 + SGA (Doktor war Ausnahme, aber der kam ja dann auch wieder zurück…genauso wie Ronan in 5×20 – das wäre mal ne Überraschung gewesen“).
      Bei SGU werden hingegen auch mal Charaktere adhoc gekillt (wenn auch nicht Hauptcast, aber immerhin – im Nebencast rappelts ja gewaltig), dann gehts wieder „Und welchen Sinn hatte das jetzt? Was nützte das? Die waren doch graaaad entwickelt. Schluchz.“. So ein Bullshit.
      Wen interessierts denn, ob Eli dauerhaft glücklich ist. SO einen Eli-Nerd mit Dauergrinsen will ich da gar nicht sehen. Ist doch viel schöner zu sehen, FALLS er jetzt mit Flutsche rumrennt und auch mal die Leute blöde von der Seite anmacht. Die Charakterentwicklung bei SGU ist ohnehin nicht sooo supertoll, da können wenigstens paar Überraschungen passieren (und offenkundig war es ja für dich ne Überraschung das TBag drauf geht, chritz).

    • Sparkiller sagt:

      „Werden entwickelte Charaktere am Leben gelassen“

      Reine „Screentime“ nicht mit Charakterentwicklung verwechseln. Darunter verstehe ICH zumindestens, wieviel man bereits von einer Figur in Sachen Hintergrundinformation und Persönlichkeit so weiß, inkl. was man mit dieser als Zuschauer bereits erlebt hat.

      Was können wir bei SGU denn z.B. über den „Erwürgten“ sagen? Stand der außer ein paar Nebensätzen denn nicht nur doof im Hintergrund rum? Dann müßte man ja auch einen umgeschmissenen Bonsai-Baum betrauern, nur weil dieser ein paar Folgen lang zu sehen war.

      Als Positiv-Beispiel würde ich da z.B. (mal wieder) Babylon 5 heranziehen. Als Captain Sheridan als „Der Neue“ an Bord kam, unterhielten sich die restlichen Hauptfiguren bereits ausführlich über seinen Lebenslauf, Charaktereinschätzung und besondere Leistungen als Soldat. So wußte man tatsächlich schon mehr über diese Figur, als beispielsweise Young nach fast 2 Staffeln, bevor diese auch nur einen Fuß auf die Station gesetzt hat!

      Ganz zu schweigen davon, was DANACH noch alles in die Sheridan-Akte kam.

    • chritz sagt:

      @taubenuss: Ha! Im Gegenteil – das war keine Überraschung. Aber entweder baue ich mal über die ganze Staffel eine Rahmenstory auf, die von ihm bestimmt wird oder ich lass es halt. Jetzt sind 8 Folgen rum und die Staffel hat genausowenig Linie wie die erste.

      Ich habe ja ausnahmsweise mal die Hoffnung, dass es besser wird, sobald die Crew das Schiff selbst steuern kann und rausfindet, wozu es da ist – so nach und nach. DAS klingt nämlich endlich mal nach einem roten Faden.

      Ein ständig nörgelnder Luthianer, der dann auf dem Aussendreh einfach so gekillt wird, ohne größere Relevanz, ist dies nicht.

    • taubenuss sagt:

      ich gebe euch beiden (fast) uneingeschränkt Recht.

      Man darf nicht vergessen, dass wir hier über SGU schreiben und da muss man die Qualitätsmesslatte etwas anpassen oder sagen wir…hmm…dezent tiefer anlegen. In ähnlicher Höhe wie Limbo vielleicht.

      „Was können wir bei SGU denn z.B. über den “Erwürgten” sagen?“
      Wir wissen, dass er Geburtstag hatte, auf große Möpse steht (meine damit nicht die von Eli) und nicht sehr lange die Luft anhalten kann. Also wenn DAS nix ist! :-)

      „Als Positiv-Beispiel würde ich da z.B. (mal wieder) Babylon 5 heranziehen.“
      Ganz andere Liga. Hätten die das Budget und heutige Technik von SGU gehabt – egal, nicht drüber nachdenken. Ein feuchter Traum…
      Wobei ich jetzt nicht weiß, wie die finanziell aufgestellt waren – irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die Sache mit dem riiiiesigen Handlungsbogen schon für 4 Staffeln in Sachen Investition abgenickt war und weils dann so erfolgreich war, kam sgar noch die 5 Staffel hinzu. Da lässt sich´s natürlich ganz anders planen – in Sachen Geld UND Storyline. Da muss man objektiv SGU ein wenig verteidigen. So lange können die gar nicht planen, weil das Ganze nur noch an den Einschaltquoten hängt. Da gehts nur kleine Schritte. Das entschuldigt natürlich nicht für allen Bullshit, den man da vorgesetzt bekommt.

      „entweder baue ich mal über die ganze Staffel eine Rahmenstory auf, die von ihm bestimmt wird oder ich lass es halt“

      Naja, das war in SG1 und SGA jetzt aber auch nicht sooo ausgeprägt. Goauld böse. Wraith böse. Ori böse (aber Chefin wenisgtens hübsch). Asgard gut, aber immer unpünktlich. Kann mich da jetzt an keinen Staffeltechnischen Handsbogen erinnern, außer vllt über die gesamte Serie hinweg (Falsche Götter pöse – alle putt machen)

  5. Anubiz sagt:

    hm, das war jetzt mal so ziemlich die schlechteste Folge der ganzen Staffel, und dafür gibts ne 3??

    da wird nur durch die Wüste gelatscht und rumgeballert …
    und T-Bag mal schnell entsorgt – dafür hat man den jetzt 7 Folgen lang immer böse guckend durchs Schiff schleichen lassen??
    und warum schießt er immer daneben? aber das kleine Cimo(?)-Teil trifft er gleich mit mehreren Schüssen!! :D

    was ich ja eh komplett nicht verstehe, ist die Angst vor dem Angriff:
    HALLO! Die ham Asgard-Waffen, mit denen man Ori Schiffe zerlegen konnte!!!
    Ein Schuß, und son billiges Goauld-Schiff is WEG! (das hat mich schon im Pilot gut genervt, daß Carter die nich einfach ausm All gepustet hat!)

  6. Piet sagt:

    Guter Einwand. Noch dazu. WAS WILL die Allianz überhaupt? Der billigste Bösewicht den SG je hatte…

  7. Donald D. sagt:

    Ich fass es nicht!!! Klapo hat zum ersten Mal „MacGyver“ richtig geschrieben!!! Es geschehen noch Wunder!

  8. bergh sagt:

    tach auch !

    ich fand die Folge :
    gar nicht sooo schlecht, kann also mit einer
    Klapowskalen 3- gut leben.

    Schade , um den suessen Rotschopf, die hätte Elih doch weiter
    ein bischen ähh emotional ablenken können.

    Gruss BergH

  9. dröhn sagt:

    Gute Folge, glatte 2 diesmal von mir.

    Schade dass nicht die Auswirkungen von Rushs handeln zu sehen sein werden. Obwohl es gibt ja noch D2DVD. Wär doch ne nette Idde mit dem Angriff auf die Erde.

    Schade um die hübsche Rothaarige, hätte gern gesehen wie der dicke Nerd noch ein bißchen dran rumfingert.

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