Das ernsthafte Medienmagazin

Star Trek Enterprise – 4.04 – „Borderland“ Review

Ihr alle kennt doch noch den genetisch verbesserten Krieger Khan, oder? Und Dr. Soong haltet ihr nicht für einen asiatischen Gynäkologen und die Sklavenmädchen vom Orion nicht für Hostessen auf einer Messe für Lebensmittelfarbe? Dann seid ihr, wenn auch schon ansonsten nirgends, dann doch wenigstens in dieser Folge goldrichtig! Bermans Erzfeind ist also zurück-gekehrt: Die Zeitlinie!

Inzwischen ist es nicht mehr zu verleugnen: Data ist alt geworden. TV-Zielgruppe Frei-tagmittag mit Spots für Kürbiskernkapseln. Eine grau-haarige Mumie mit Derrick-Gedenk-Tränensäcken.
Entschuldigt, wenn ich am Anfang schon abschweife: Star Trek hat in all den Jahrzehnten seines Bestehens inzwischen weniger für Toleranz, als für die Dokumentation des mensch-lichen Verfalls und der Ver-gänglichkeit gesorgt. Stimmt’s, Pille?

*Mit Halloween-Knochenmaske sprech*

Da wird mir immer wieder bewusst, dass es ST gar nicht wirklich gibt. Ein Problem, dass uns Trekkies in der Vergangenheit ja recht häufig heimgesucht hat… Jedenfalls weisen die erhöhten Chronotonenwerte darauf hin.

*Mit Fernbedienung über frisch umgestellte Winterzeit streich*

Aber genug der Albernheiten mit Sternchen und Kursiv! Viel interessanter ist ja wohl, wie sich Brent Spiner in seiner Rolle als Quotenfee geschlagen hat. – Wie ihr vielleicht noch wisst, stand ich der Idee, ehemalige Trek-Darsteller aus dem Seniorenheim zu beamen, teilweise reserviert oder sogar vollkommen ausgebucht gegenüber. Und noch immer habe ich das leise Gefühl, dass hier nach dem ängstlichen Versuch verfahren wurde: Story egal, Hauptsache Spiner? Doch statt mich darüber aufzuregen, stelle ich mich nun nickend in’s Holodeck meiner langsam dematerialisierenden Grundsätze und bestätige Paramount artig: Story egal! Hauptsache Spiner!

Onkel Brent spielt den komischen Typ mit der Stirnmimik eines Reifenprofils locker an die Klowand. Da kann Bakula noch so irritiert an der Kamera vorbei auf den Regisseur glotzen (solche Nuancen bemerke ich ja sofort): Hier ist mal Charakter in da House! Spiner mimt den grauhaarigen Zyniker mit derartiger Folikelfäule, dass sogar Kollege Sparkiller den Redaktions-Aschenbecher mal mit seiner Fusselpracht auswischen wollte. – Aber jetzt mal ganz weg von der Haarfarbe bzw. deren Abwesenheit. Auch das Zynische kann sich sehen lassen. Extrovertierte Darstellung sei Dank. Denjenigen unter uns, die schon 1995 auf der Welt waren, möchte ich hiermit mit folgenden, maßgeschneiderten Wortspiel von möglicherweise ähnlichen Ängsten wie den meinigen befreien: Brent Spar? Von wegen! Nix Spar! Brent Aus-den-Vollen! Spiner at Hits Best! – Jetzt aber Shell zum nächsten Bild:

„Tut mir leid, ich konnte ihren Antrag noch nicht bearbeiten! Mir waren die Hände gebunden… Bin mit einer Hand im Ärmel der anderen stecken geblieben!“ – Selten so gelach… gelogen: Auch bei einer Resozialisierungsmaßnahme als Mitarbeiter beim Einwohnermeldeamt verweigert Spiner seine Mitarbeit.

Auch wenn der Vergleich vielleicht nicht ganz passt, so erinnert mich dieser Dr. Soong am ehesten noch an Q. Sogar an zwei Q’s, wenn man den Verwesungsfaktor vom Bond-Tüftler als Vergleich heranzieht… Grundsätzlich sind schon einige charakterliche Parallelen zum großen Trek-Copperfield gegeben: Selbst in größter Gefahr hat der Doktor noch einen überheblichen Spruch auf den promovierten Lippen. Noch dazu ist er von seinem eigenen Genie überzeugt, wie sonst höchstens noch die Autoren einer Satireseite. Oder deren Besucher. Kurz: Spiner spielt den besserwisserischen Dr. Mengele so gut, dass man ihn sich direkt nach „Storm Front“ wünscht, um dort mal nach dem „Rechten“ zu sehen.

An dieser Stelle möchte ich kurz die Story einschieben. Das fällt mir recht leicht, da es im ersten Teil des Dreiteilers noch nicht übermäßig viel davon gibt: Vom Doktor genmanipulierte Mittzwanziger entführen ein Klingonisches Schiff und dümpeln zwischen Klingonischem Reich und dem Orion-Syndikat umher. Mit ungewissem Ziel. Archer bricht mit dem genannten Genie auf, um diese Vorkommnisse aufzuklären. Unterbrochen wird dies „nur“ von einer Entführung von 9 Crewmitgliedern (darunter T`Pol), die auf einen Sklavenmarkt gebracht werden und das im Gegensatz zu Asterix und Obelix gar nicht lustig finden.

Das Ganze geschieht vermutlich, um den grünen Trullas aus TOS („gefährliche Planetengirls“) mal wieder auf den steilen Zahn zu fühlen. Oder tatsächlich nur, um des Doktorchens verlottertes Innenleben zu zeigen, da der bei einer Rettungsmission die Chance zur Flucht (ab)nutzt… Am Ende der Folge ist man so schlau wie vorher und weiß nur, dass, was auch immer Soong vorhat, dazu führen soll, dass Tausende genmanipulierte Menschen erschaffen werden.

„Du Armer! Hast du etwa schon wieder Ohrenschmerzen?“ – Ja, aber zwischen den Brustwarzen… Gentechnisch manipulierten Menschen überraschen mit ihrer Anatomie halt immer wieder. Und auch ihre Gegner sind immer wieder überrascht, was körperlich so möglich ist. Zumindest, wenn ihnen einer der Gen-Jungs das eigene Bein in’s Ohr gesteckt hat.

Die Episode steht und fällt (und fällt, und fääällt…?) in den Augen der Fans sicherlich mit der individuellen Einschätzung, ob der Sklavenmarkt nun ganz großes Kino oder ganz kleines Ebay war. Wenn man den Intellektuellen heraushängen lässt (was ziemlich komisch aussieht), könnte man durchaus zu der Meinung gelangen, dass die Sklavenverkäufer noch grün hinter den Ohren sind und mit ihrem plumpen Bösewichtgebaren eher für den Samstagmorgen auf Pro 7 geeignet sind: „The unbesiegbarer Hyperman versus Monsterbacke“ (Zeichnungen made in Timbuktu) – Ältere Trekkies, ich schätze mal 30 aufwärts, dürften bei diesem Anblick teilweise ein erschrecktes Atemgeräusch von sich gegeben haben, dass den Spargel auf den Kopf trifft: „Hulk!“ – Nicht zu verwechseln mit „Gulp!“, angestrengtes Schlucken, hervorgerufen durch die aphrodisierende Vorstellung, dass T`Pol als Sexsklavin auf einem Basar angeboten wird…

Denn der Sklavenmarkt ist ST-untypisch recht schräg, dreckig, zynisch, aber auch ein wenig trashig. Trexx – The Dark Zone?! Meine Meinung: Immerhin besser als dieses aalglatte Trek der beiden ersten Staffeln. Kam mir damals teilweise vor wie auf dem Hamburger Fischmarkt: Überall glitschige Ware und auf dem Podest wirft ein gröhlender Whiskeystimmen-Berman kleine Heringe zwischen die flüchtenden Menschen.

Für die gesamte Handlung ist die Entführung von diversen Jammerfähnrichen in etwa so relevant wie Mayweather als Chefsprecher im Debattierclub. Da merkte man dann doch, dass man sich einen griffelversehrten Bühnenschreiner geholt hat, der mit seinen drei Fingern den Drehbuchautor davon überzeugte, dass DREI Folgen ja doch ein ganz schöner Haufen sind. So was muss man ja auch erst mal voll kriegen! Ähnliche Probleme haben ja auch immer die diversen Fantasy-Fernsehfilme. Und wie bei jenen baute man bei Star Trek eben noch einen kleinen Locus… äh, Location-Gastauftritt ein.

„ …Und so fordere ich, dass die Pestizid-Grenzwerte bei Abdeckfetzen für Brustwarzen noch viel strenger werden!“ – Willkommen beim Parteitag der Grünen… Irre ich mich, oder hat Claudia Roth in letzter Zeit enorm abgenommen? Dahinter ist auch schon gleich das Parteiprogramm für’s nächste Jahr. Diesmal auf Syrisch, da Gaddafi die Menschenrechte plötzlich dufte findet.

Der Sklavenmarkt-Plot endet mit einer Prügelei zwischen Sklaven und Wächtern, denen ob der allgemeinen Aufbruchstimmung vor Wut das Chlorophyll in den Adern dampft.

Meine Gefühle während den Episode lassen immerhin auf gediegene Mittelklasse-Unterhaltung schließen. Zwar haben wir inzwischen schon so oft entführte Crewmitglieder gesehen, dass ENTERPRISE und BIG BROTHER beim schnellen Reinzappen oft fast nicht voneinander zu unterscheiden waren. Wegen der Gitter. Aber alleine die Kulissen und das abgewandelte Feeling sorgen hier dafür, dass die Bewertung das Wechselmatch für den „normalen Bereich“ gewinnt. „Surviver“ bleibt Quotenschreck ENTERPRISE insgesamt natürlich trotzdem.

Vor zwei Staffeln sahen Inhaftierungen schließlich NOCH trantütiger aus: Archer und T`Pol hockten beispielsweise im peniblen Nachbau des Führerbunkers herum und warteten auf das „Grauen“. Zumindest farblich mussten sie dafür nicht lange ausharren: Die schönste Regenbogenfarben aus dem Betonkatalog waren stets mit dabei… Wie hübsch bunt und lebendig ist doch da der Sklavenmarkt? Grüne Orionaner (nicht zu verwechseln mit weißen Onanierern, dass sind nämlich wir) und TOS-Schweinenasen sorgen außerdem für den von Manny Coto versprochenen TOS-Bezug.

Wobei der damit noch nicht mal komplett genannt ist. Wenn man diese Folge mit den Restlichen vergleicht, so haben wir hier so viele Anspielungen auf Vergangenheit und Zukunft, wie wir sie unter Bermans Leitung wohl nie bekommen hätten. Der hält die Eugenischen Kriege ja erwiesenermaßen für eine Kneipenschlägerei zwischen zwei Eugens. Mit TOS-Wissen glänzte und strahlte Rick bislang ja wie ein Schwarzes Loch im Darkroom. Da konnte man im ENT-Tierschutzreservat schon froh sein, mal eine Schweinenase und einen Antennenschlumpf getrennt voneinander zu sehen, ohne dass die Ferkelgesichter blau angemalt waren. Berman war ja immer schon so schusselig. Verwechselte einfach alles. Kalter Krieg mit Heißer Tasse und Dritte Staffel mit Erster Klasse.

„Hey, diese Sklavin ist viel praktischer! Bei den anderen rutschen meine Hände bei diesem Griff immer gleich bis unter die Achseln.“ – Haltehubbeln sei Dank: Der grüne Dumpfheinz mit den benutzten Ohrstäbchen auf dem Unterarm gibt eine klasse Figur ab. Und zwar T`Pol. Bleibt nur die Frage an den Käufer: Einpacken oder gleich hier mit ihr bum… bummeln?

Gut, die Eugeniker rissen mich in dieser Episode noch nicht sooo sehr vom Hocker, obwohl ich diensteifrig gekippelt habe. Da waren halt junge Menschen in zerschlissenen Klamotten, zu deren liebster Gebetsmühle das Gespräch über Stärke und Loyalität gehört. Nur unterbrochen durch eine kleine Bruderschlachtung als Mord zum Sonntag. Da wird klar, warum diese vertikalen Breakdancer ausgerechnet eine Klingonische Mannschaft als Schiffsverleih ausgesucht haben: Deren moralische Grundsätze sind schließlich ebenfalls so tief gestapelt, dass ein Matrix-Imitator im Tiefflug drüber hinwegsegeln konnte.

Die Kampfszene zu Beginn war immerhin eine selten coole Sau. Mit Schlittschuhen bewaffnet hätten diese Leute auch horizontale Pioretten auf dem Badezimmerspiegel gedreht, da war man sich noch vor dem Vorspann sicher. Außerdem war uns daher auch relativ schnell klar, dass die vorgenommenen Genveränderungen BÖSE und erziehungstechnisch ungefähr so prägend sind wie Counterstrike und/oder Muttermord.

Da verzichte ich natürlich gerne auf den Genmais, bevor dieser als epileptischer Kickboxer auf meinem Teller landet. – Bisher fehlte allerdings noch eine interessante Auseinandersetzung um Sinn und Unsinn von genetischer Manipulation beim Menschen. Als alter Greenpeace-Symphatisant, der allerdings seit Jahren nicht begreift, was an einem Apfel mit Ohren denn nun konkret so ungesund sein soll, will ich in der nächsten Folge aber keine einfachen Wahrheiten sehen!

Sprüche wie „Man darf nicht Gott in’s Handwerk pfuschen“ gehören in die Mottenkiste von Oma Platuschke, die normalerweise weder zu Gott noch zum deutschen Handwerk eine innige Beziehung haben dürfte. Bei beiden zahlt man früher oder später mit dem Leben. Wenn ich in Teil 2 auch nur einen leisen Anflug von genfeindlicher Grundstimmung bemerke, hagelt es Fünfen, bis ich mich gewaschen hab’! Und das kann bei mir dauern… – Ich will endlich auch mal die Vorteile von Genmanipulation erwähnt hören. Und wenn’s nur ist, dass man sich mit einem zusätzliche Arm im Genick endlich selber den Rücken kratzen kann!

„…Und wenn ihr Kopf dann ganz zugetackert ist, stecken sie sich einen Schlauch in’s Kinn und gründen eine Art Kollektiv aus Maschinenmenschen? – Hmm, ich persönlich finde ja Androiden besser. Ich hoffe nur, mein Ururenkel erfährt später mal davon!“ – Genial, diese 4. Staffel! Endlich wächst zusammen, was zusammen gehört! Aber das haben wir bei der Wiedervereinigung ja auch angenommen…

Aber wenn ich mir die Bilder von nächster Woche so anschaue, wie Dr. Soong vor einem kerzengeschmückten Geburtstagskuchen sitzt, wird mir vor meinem PC schon jetzt ganz warm um’s Hertz. Vielleicht erklärt er den süßen Klon-Kindern sogar dabei, was es mit Blümchen und Bienchen auf sich hat und sie dagegen so etwas wie industriell gefertigter Hochleistungs-Honig darstellen. – Hach, ich freu mich ja schon so! Nach dieser Folge kann Greenpeace so was von einpacken…

Die Bestürmung der Enterprise kam mir dann doch etwas peinlich vor. Genmanipuliert hin oder her: Wenn 6 Eugeniker wie die Ölsardinen in der Luftschleuse stehen und ein oder zwei phasermäßig sogar(!) getroffen werden, halte ich eine Migräneattacke von 2 Sekunden als Reaktion ein wenig dürftig. Was hat Dr. Soong denen da in die DNA gerührt? Voyagerschilde? Und wer sich als vollbesetztes Schiff von nur einer Handvoll Tweens derartig schnell überrumpeln lässt, ganz gleich, wie viele Gene sie morgens in ihrem Müsli hatten, hat es eigentlich nicht besser verdient, als sich die Gefangenen wegmopsen zu lassen.

Bleibt nur noch die Frage offen: Warum muss ich bei dem Titel ständig an das „Borderline-Syndrom“ denken?

„Okay, du hast mich vielleicht niedergeworfen, bist auf mir herumgetrampelt, hast mir das Bein gebrochen, eine schlechte Lederjacke angezogen und überall Stroh verstreut… Aber ansonsten hast du wahrscheinlich nicht viel drauf!“ – Archer wurde von Arik Soongs Fluchtversuch ziemlich überrascht. Vor allem, dass der nicht eher kam.

Fazit: Diese Episode darf gerade mal erst als Startschuss für die beiden folgenden angesehen werden… Aber WAS für einer!

Ein Mittelmäßiger natürlich, schaut mich doch nicht erwartungsvoll an. Der Sklavenmarkt hat mir ja schon irgendwie Spaß gemacht, aber von wegen der manipulierten Gene war da ja noch nicht viel los im Zweiländer-Eck namens Borderland.

Immerhin darf Brent Spiner als sicherlich überbezahlter TNG-Salzstreuer die richtige Würze in das Geschehen bringen, was er auch tut. Spiner ist die mit Abstand interessanteste Figur seit dem Start von ENTERPRISE und das will schon… nichts heißen. Für die nächste Folge erwarte ich dann aber auch so richtig viel Butter bei die Fische. Wobei mir nicht wirklich klar ist, wem dieser sprichwörtliche Cholesterinhaufen eigentlich schmecken soll…

Das war Heute mal so abwechslungsreich, dass ich schon verlegen auf meine Schublade mit den Unterhosen schauen musste. War man von den ersten Episoden noch versucht, ein „Och, Manyyyy!“ zu stöhnen, konnte unser hoffnungsvolles Gene-Experiment diesmal aus den Vollen schöpfen. Und Bashirs-Retortenkollegen machten sogar einen ganz TOSigen Eindruck auf mich, wobei ich deren Kampfeinlagen vielleicht etwas zu „abgedreht“ fand. Aber die kratzen sich wahrscheinlich auch mit dem Fuß am Ohr…Opa Soong war auch ein netter Einfall, wobei solche Gast-Auftritte, und der der grünen Lustsklavin vom Orion, wohl nur durch den Quotendruck zustande kamen. Aber ich beschwere mich nicht, und vergebe stattdessen eine genmanipulierte 2-.

Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 01.11.04 in Star Trek - Enterprise

Stichworte

,

Ähnliche Artikel


Kommentare (17)

  1. Gast sagt:

    erstor

    ich hätte ja nie gedacht wie verführerisch das ist :)

  2. bergh sagt:

    tach auch !

    Mir Namen wäre es das estor priceless gewesen. :-)-

    Jau Klapowski gibt eine 3 Plus und Sparkiller sogar 0,3895 Noten besser?
    Unglaublich, ist das das Ende der Talfahr ?
    Geht es jetzt aufwärts?
    Können Manager managen ?

    Man darf gespannt sein.

    Gruss BergH

  3. Kaworu sagt:

    4- für die Sklavenstory, eine 5 für die komischen Gen-Hupfdohlen die offenbar aus einem italienischen 80er Jahre-Actionstreifen entnommen wurden, eine 5 für das "Ist dem Coto echt nichts besseres eingefallen?"-Gefühl, eine glatte 1 für Brent Spiner, eine 2 für Klapowskis solide Review, eine 4 für Sparkillers Afroschnitt und Sonnenbrille.

    Übrigens: Warum reviewt ihr nicht das neue Shatner-Album? Wäre doch mal ein paar Zeilen wert. Vor allen Dingen weil es (ganz subjektiv gesprochen) überraschend gut ist.

  4. Locutus266 sagt:

    Ja, die Folge war erfrischend. Das ist aber auch alles. ;-)

    Übrigens Herr Klapowski, die "Star Trek-Charaktere werden alt"-Witze sind ungefähr so alt wie das Genmanipulationsthema in Sci-Fi Serien. BORING!

    Sonst aber ein cooles Review!

    PS: Die Folge erinnert mich an http://www.khaaan.com – coole Seite!

  5. nakedtruth sagt:

    Die Orionier, Tellariten und Andorianer kammen ja in TOS nicht in die Gänge und fielen dann drei Serien dem vergessen anheim.

    Vielleicht erfahren wir in der 6. Serie wer sie den zwischen TOS und TNG ausradiert, hat zugunsten von Völkern die noch einfallsloser und billiger geschminkt aussehen.

    Die Bewertung 2- lasse ich mal durchgehen, wir wollen den jungen Künstler ja ermutigen.

  6. hotzenplotz sagt:

    machen die jetzt nurmehr doppelfolgen? wäre ja sehr nervtötend. ne 3+ für die folge, und ne 4- dafür dass es ne doppelfolge war! hmpf.
    hotz'

  7. Gast sagt:

    Bis auf ein paar Logikfehler (T'Pol in der Sternenflotte? Und ohne Uniform…) war die Folge ne glatte 2. Bin gespannt auf die beiden Fortsetzungen.

  8. Gast sagt:

    Verdammt, wo ist mein Login.. egal….
    Also T'Pol hat keine Uniform weil man dann die Möps.. äähm.. neuen Rangabzeichen nicht so gut sehen würde – ist doch klaro (Stichwort weisse Ona… siehe oben..).
    Und am besten war wohl die Schauspielerischen Leistung von "The Big Show", der den grünen Orion-Obermacker gespielt hat… endlich mal Böse Männlein die größer sind als Archer und uns an die Hirogen erinnern…
    DP

  9. Klapowski sagt:

    Wobei die Hirogen ja innerhalb weniger Folgen von 2,50-Meter-Kriegern zu kleinwüchsigen Statisten degradiert wurden, die sich Brannon Braga als Handpuppen über die Ärmel zog.

    Habe mich damals ernsthaft gefragt, wie man derart auf dem Telefon ausrutschen kann, dass man die komplett gegenteilige Castingabteilung am Hörer hat. – Werden stumme Kostümträger über dem Großen Teich etwa nach Kleidergröße bezahlt?

  10. DeadPoet sagt:

    Juhu ich hab meinen Login wiedergefunden :)
    Witzigerweise wurde ja dann der Jäger in Prey wieder saugroß – wahrscheinlich kommts immer drauf an, WIEVIELE Hirogen da sind und sich ihren Wachstumsbeschleuniger teilen müssen. Oder man hatte einfach noch hübsche Nazikostüme vom letzten Paramount-Ball übrig, in die man große Schauspieler einfach nicht reinquetschen konnte. Die dritte Möglichkeit wäre natürlich, dass die Hirogen in "The Killing Game" einfach zuviel Text hatten, und die "Großen" den nicht lernen konnten – war ja auch schon bei den Sauriern so, dass in den größten Köppen der kleinste Schwabbel geschwommen ist.

  11. Gast sagt:

    …und schon wieder wurden die phaser während warp abgefeuert…

  12. bergh sagt:

    tach auch !

    Jepp !
    Das fand ich so uncool wie nur was,
    aber der Rest war O.K.

    Gruss BergH

  13. DeadPoet sagt:

    Jaha, und 4×05 fand ich nochmal um Längen besser ;-)
    Nur der Cliffhanger in der Episode is WIRKLICH übel.

  14. Raketenwurm sagt:

    Dank der dramatischen Musik am Ende bin ich bis aufs Äußerste gespannt, ob es Captain Archer tatsächlich die Leiter raufschafft, oder ob alle sterben werden. Aber pssst…es bringt Unglück hier jetzt schon über die nächste Folge zu schreiben !

  15. hotzenplotz sagt:

    3×24, 4×01, 4×02 – "dreifachfolge"
    4×03 – seltsames zwischendrin-irgendwas ohne nennenswerte handlung
    4×04, 4×05, 4×06 – wieder "dreifachfolge", oder etwa noch mehr?

    schon sehr seltsam und star-trek untypisch… hm.
    hotz'

  16. DeadPoet sagt:

    Tjaaaaaaaaaa, es könnten ja ein paar Stufen fehlen… und man weiss ja nie, ob ein geliebter Charakter mal stirbt – DAS wär mal was für Mayweather… ;-)
    @Hotzenplotz: Geplant ist nur ein Dreiteiler – Brent Spiner wäre wohl zu teuer als Regular ;-). Müssen wir abwarten, bis Ent die 100. Folger überschritten hat und in Syndication laufen kann (ich hoffe, ich irre mich hier nicht?) und die DVDs draussen sind, damit wieder ein paar FLocken im Budget sind. Vielleicht kann man dann auch Picards Vorfahr einbauen – auf einem EInhandsegler um die Galaxis oder so.

  17. hotzenplotz sagt:

    na gott sei dank ;-)
    nicht dass ich was gegen den "ol' yellow eye" hätte, aber ich hab was gegen andauernde cliffhanger. grmpf.

    und die sache mit hasi t'pol und trip (oder bald "t'rip"? *g*) muss auch bald aufgeklärt werden. ich meine das einfach so kommentarlos quasi zu "entfernen" als ob nie was gewesen wäre… naja.
    ho-ho-hotz'

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Newsletter
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht