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Star Trek Voyager – Staffel 3, Teil 7: Folter für die Vergessenen

Die heutigen drei Episoden kümmern sich rührend (man kann doch auch mit einem Baseballschläger rühren, oder?) um unsere Lieblinge Kes, Kim und Neelix. Gott sei ihrer Quäle gnädig. – Captain Janeway selbst hat in diesen Episoden wenig zu melden, was wohl dem jährlichen Einfüllen von neuen Nägeln in die Stimmbänder von Mulgrew geschuldet war. Und über die Qualität der heute behandelten Folgen breiten wir lieber – wie Kes auf dem obigen Bild – den Schweißfilm des Schweigens.

Die Asteroiden

Story: Das Dingsbums-Volk hat Probleme mit einschlagenden Meteoriten. Die Voyager hilft… nicht gut genug, weswegen Tuvok und Neelix auf dem Planeten festsitzen. Nur eine Seilbahn in den Himmel kann die beiden Racker jetzt noch retten! Doch, Überraschung: Die anwesenden 4 Aliens sind genau so fies, wie sie aussehen…

Wertung:

Die Aliens mit der Coolness-Ausstrahlung von gepierctem Toastbrot sind sich nicht zu schade, um uns auf eine ganze Weckerfabrik zu gehen: „Wir wollen nicht, dass sie uns anführen, Tuvok! Replizieren sie uns lieber einen 3 Meter langen Schnuller, damit wir damit aufeinander einschlagen können!“ – Würde mich nicht wundern, wenn in deren Geburtsurkunde schon stand: „Konfliktbringer. Bitte warm bis hitzig lagern.“ Wenn bei Star Trek eine gespannte Atmosphäre nur noch dadurch entsteht (bzw. entstehen soll), dass ein paar Sonderschüler mit dem Darmausgang denken, gebe ich meinen zweiten Vornamen (Tiberius) freiwillig ab!

Was war das hier überhaupt für eine Folge? Für eine knackige Science-Fiction-Handlung war die nervenzerfetz… nervenschonende Story um eine Seilbahn ohne gültiges TÜV-Siegel dann echt mal zu kindisch. Habe in meiner eigenen Kfz-Werkstatt schon mehr gezittert. Und als Charakterepisode funktionierte das Schraubendreher-Epos dann auch nicht, weil einem Neelix die ganze Isolation von den Neuronen kaute: „Tuvooook? Ich möchte auch mal helfen! Lassen Sie mich alleine die außerirdische Seilbahn reparieren, ja?“ – Ja, und danach baut der Koch uns noch einen schönen Fusionsreaktor aus Hackfleischbällchen, okay?

Ekelhaft, wie die talaxianische Transe sich die Zuneigung von Tuvok erarbeiten wollte, dessen thematisierte „Geringschätzung“ von Neelix (in Anführungsstrichen, da Untertreibung) hier wohl das Hauptmotiv sein sollte. Wobei dies sogar noch interessant hätte werden können, wenn man in 80% der Zeit nicht über magnetische Eindämmungen (blieb deshalb mein Hammer in meinem Fernsehergehäuse stecken?) und Sauerstoffreserven gesprochen worden wäre. Stimmung, Spannung und Dekoration wirkten so künstlich wie eine Aufführung des Ohnsorg-Theaters zu dem Thema: „Vatti, warum wohnen wir eigentlich in einer bayrischen Schrottpresse?“

„Drehen sie sich jetzt nicht um, Mister Tuvok. Ich glaube, wir werden seit geraumer Zeit von drei farblosen Nebendarstellern verfolgt! Die drei hatten sich bis eben als Shuttleschott getarnt!“ – „Danke, Mister Neelix. Aus meiner Sicht sind es allerdings VIER grauenvolle Nebendarsteller.“ – Der böse Rolf und die drei kleinen Stachelschweinchen: Es gibt kaum etwas schlimmeres als Gaststars, denen man aus Mitleid ihre eigene Silikongussform auf die Atemwege pressen möchte…

Die meiste Zeit funktionierte einfach rein gar nichts, außer dass die gewollte Katastrophenfilmstimmung schon in eine andere Dimension hineinzuragen drohte, da sie bereits in den Negativbereich abrutschte. Sämtliche Gastdarsteller spielten so spackelig und austauschbar, dass man ihnen vor Langeweile am liebsten die Zacken von der Maske beißen wollte. Im endlosen Sekundentakt schaufelte mein DVD-Player die ausgelesenen Daten wie gefährlichen Sondermüll auf den Bildschirm.

Wobei ich nicht mal etwas gegen gut gemacht Neelix-Charakterepisoden und überschaubare Plots habe. Und ich habe beispielsweise auch nichts gegen Möbel. Aber trotzdem möchte ich nicht bei Ikea einziehen und mich von deren Topfpflanzenabteilung ernähren.

Wer da die Meteoriten auf den Planeten geschleudert hat, interessierte mich dann auch so brennend wie ein Streichholz im Schnee. Episoden wie diese hier schaffen es teilweise nicht mal, als Geschichte wahrgenommen zu werden, in der man sich buchstäblich verlieren kann. Ich habe mich schon bei TOS-Folgen mehr auf fremden Welten versetzt gefühlt als in diesem Kasperletheater für Kapitalverbrecher. Diese muffige Studioatmosphäre, diese nach „Sonntagnacht um 3 Uhr fertig geschrieben“-riechenden Drehbücher und die absolut uninspiriert wirkenden Grundideen lassen einen vor Wut die Augäpfel von innen beschlagen!

Und ich erinnere mich deutlich: Sogar damals, in den 90ern, als man noch dankbar(er) für jede Star-Trek-Folge war, merkte ich allerspätestens mit dieser Episode, dass die Voyager mit altem Geflügelsalat im Warpkern flog. Heute nervt mich zusätzlich sogar die Musik, die ausnahmslos aus uninspirierten Orchesterbrummen besteht. Man möchte teilweise mit der Fliegenklatsche um sich schlagen und fragen, was zum Henker hier so interessant ist, um den offensichtlich komatösen Maestro zur Arbeit zu nötigen…

Fazit: Grau ist nicht nur alle Theorie, sondern auch Episoden wie diese. Mir fällt beim besten Willen nicht ein, was hieran spannend sein sollte, von dem komischen Spannen im Brustkorb mal abgesehen. Und wer sich an diese Folge nicht mehr erinnern kann oder Voyager niemals verfolgt hat: Seied froh und lobet den Herrn… Picard.


Die neue Identität

Story: Kim erinnert sich an ein Alienvolk, auf das die Voyager gerade erst trifft. Dann bekommt er Flecken im Gesicht und einen ganzen Harem junger Frauen (funktionierte bei mir nie in dieser Reihenfolge). Angeblich gehörte der Fähnrich schon immer zu deren Volk…

Wertung:

Auch diese Geschichte war mir noch in chronischer Erinnerung, verdanke ich ihr doch 293 Ticks, mit denen ich seitdem durchs Leben gehe, zappele und zwinkere. Dazu gehört auch der spontane Schreikrampf, wenn ich irgendwo einen Asiaten sehe. – Zuallererst ist das Drehbuch so unglaublich frauenfeindlich, dass man jede Sekunde erwartet, dass Alice Schwarzer mit einem Disruptor durchs Studio toben könnte. Kein Wunder: Diese Geschichte wurde wieder von Lisa Klink geschrieben und die mag nun mal weder Männer noch Frauen noch ihr Publikum. Ansonsten würde sie schließlich nicht ständig solch hirnerweichende Hymnen an die Goldene Himbeere verfassen.

Allein die Erklärung für Kims Mutationen lässt einen zweifeln, ob „Voyager“ nicht doch eine versteckte Comedyserie war, bei der man einfach nur die Dosenlacher leise gedreht hatte, weil selbst die von „Eine schrecklich nette Familie“ nicht irre genug geklungen hätten: „Wir haben unsere DNA quer durch den Weltraum geschickt und auf der Erde dann einer Frau in die Gebärmutter eingegraben. Dabei haben wir dich programmiert, um den Weltraum zu erforschen, damit Du eines Tages zufällig zu uns zurückkehrst. Ja, jetzt wirst Du langsam zu einem Alien mit roter Farbe am Kopp und darfst dir drei Frauen aussuchen. Die sind hier nämlich alle rattiger als Venedig, allesamt jung und spielen gerne schon Sekunden nach dem Kennenlernen an deinen Klöten herum.“

Okay, das war alles nicht wahr, aber dass die Voyagercrew diesen Sturzdurchfall geglaubt hat, ohne wenigstens zu fragen, mit welchem Düsenantrieb die Spermaproben quer durch die Galaxis geflogen sein sollen, ist nicht wirklich zu kapieren.

„Ha, gerettet! Jungfräulichkeit, du kannst aufatmen!“ – Als Harry Kim um einen ‚Blowjob‘ bat, meinte er eigentlich nicht, dass die Damen ihm jegliches Blut mit angespitzten Panflöten aus dem Körper saugen sollten. Weitere, interessante Details: Die Frau auf 1 Uhr bringt das rituelle Tuch, mit dem der Hoden auf den Rücken geschnallt werden muss. Und die Tante auf 6 Uhr macht zur Feier des Tages gerade eine Dose feministischer Eierstöcke auf…

Die Kulissen sind steril und öde (Für eine Wandfarbenausstellung war’s aber schon wieder Okay), die Dialoge ließen den zweiten Weltkrieg fast erträglich erscheinen und Kims Charakterisierung wird mit Folgen wie diesen nicht gerade voran getrieben. Mal ehrlich: Nach 3 Jahren im Deltaquadranten und unzähligen erfolgreichen Einsätzen des Mandeläugigen muss man doch nicht betonen, was für ein verwöhntes Kind er war, oder? Alleine diese Rückblicke zu seiner Mutti („Komm, ich presse Dir ein Kissen auf’s Gesicht, damit du besser einschlafen kannst.“) waren schlimmste Schlimmheit. Dazu kam dann aber noch Kims Monolog, in dem er erzählte, er wollte immer ein Klingone oder Supermann sein, weil ihm bereits damals das Selbstwertgefühl im Reissack versickert war.

Außer der peinlichen Selbstzerfleischung des Fähnrichs mit dem Physiknobelpreis gab es hier nichts zu sehen, nichts zu empfinden oder mitzufiebern. Abgesehen von dem starken Gefühl, Lisa Klink könnte beim Schreiben eine Körpertemperatur von 40 Grad aufwärts gehabt haben.

Und das Alienvolk, das (vermutlich durch Pfusch von Mama Natur) zu 90% aus Frauen besteht und sogar zu arm für ein schönes Matte Painting war, ließ jede Rede von Präsident Ahmadinedschad schon wieder glaubwürdig erscheinen. Und das andere, verfeindete Alienvolk hat auch nur eine dumpfe Ahnung davon, dass obige Rasse fiese Tretminen mit DNA im Weltraum verteilte: „Irgendetwas stimmt mit dem Planeten nicht. Aber wir werden sicher mehr darüber erfahren, wenn wir die Schiffe, die in seine Richtung fliegen, über den Haufen schießen. Ehrlich, das steht auf dem versifften Schmierzettel, den hier alle ‚Drehbuch‘ nennen!“

Am Ende wird Kim in letzter Sekunde an Bord gebeamt, weil (Achtung!) die Frauen ihr Männer beim Sex in eine Mischung aus Dörrpflaume und Moorleiche verwandeln. „Sonst bekommen wir nicht genug DNA für die Fortpflanzung zusammen!“ – Da wurde uns Jahrzehntelang eingebläut, auch kleinste Tropfen Sperma nicht zum Spaß auf diverse Vaginas zu träufeln und dann kommt da so ein Deppendamenschaft, die selbst für stinknormale Zellteilung zu blond ist. – Unfassb…. Unfickbar!

Fazit: Wären die Voy-Storys noch infantiler geworden, hätte Gene Roddenberry in der Wiege unter seinem Sargdeckel rotiert…


Temporale Sprünge

Story: Kes ist in der Zukunft alt. Nichts außergewöhnliches für unseren Altredakteur Gerd Günther Hoffmann, der in dieser Hinsicht schon immer weit sehr fortschrittlich war. Nur wird Kes wieder jünger, während sie rückwärts durch die Zeit fällt. Herr Kollege, wenn sie bitte auch…?

Wertung:

Viel fällt mir zu dieser Episode nicht ein, außer vielleicht der lahme Gag: „Ich war nicht zu schnell auf der Autobahn unterwegs, Herr Wachtmeister! Es war nur dieses verdammte TEMPOrale Feld, das sich um meinen Wagen gelegt hatte!“

Ohne größere Fehler, dafür aber mit ein paar (neuen Haar)Längen frisst sich die Geschichte durch das Raum-Zeit-Popkorn-Kontinuum. Die Geschichte, rückwärts durch die Zeit jünger zu werden, ist nur auf dem ersten Blick neu: In der 4. DS9-Staffel (also kurz vor dieser hier) hatten wir etwas Ähnliches in der Folge, in der Jake Sisko als alter Mann seinen Vater retten musste, der nur alle Jubeljahre mal aus dem Zeitstrudel schaute / schauen wird / gerade schaut…

Okay, Benjamin Sisko wird dabei nicht älter, taucht immer nur kurz auf und die Zeit verläuft in der korrekten Richtung, aber irgendwie hat man schon das Gefühl, damals die bessere Bruderepisode zum Thema „Scheiß Zeit, ich wünschte, ich hätte keine!“ gesehen zu haben. Rechnet man alle mittelmäßigen Star-Trek-Episoden zum Thema „Unfreiwillige Zeitreisen“ zusammen und bildet den Durchschnitt, so kommt dabei exakt diese Episode heraus. – Nicht herausragend, aber auch nicht geeignet, wütend seinen Wecker und seine Küchenuhr zu enterben.

Die Längen entstehen vor allem durch die öden Familienszenen: Kes heiratet Tom, beide bekommen eine Tochter, welche übrigens aus Kes‘ Rücken geboren wird. – Zwei Sekunden danach ist ihre Bluse übrigens schon wieder an der Unterlippe festgetackert. Vermutlich wurde das Kind auch durch die Plastiklasche am BH-Verschluss entbunden?

Dialoge wie „Darf ich heute mal deinen Rücken ficken, oder hast Du noch Schulterschmerzen von letzter Nacht, Schatz?“ gingen mir an dieser Stelle unweigerlich durch den Kopf. Die Lenden(?)frucht der beiden wird kurz danach ebenfalls Mutter (Okampa wachsen schneller als ein Geschwür. Jemand sollte mal nachprüfen, ob sie gut- oder bösartig sind!), da sie sich mit Harry Kim einen kleinen Japaner aus dem Rücken leiert.

Das interessierte dank Hektik-Trick aber alles nicht die Bohne, passierte später sowieso nicht und hätte bei „Babylon 5“ vermutlich zehnmal so kultig und serienhistorisch korrekt ausgesehen. Ebenso unbekümmert durfte man daher mit Janeways Tod und der neuen Haarpracht des Doktors umgehen, wobei letzteres der eindeutig emotionalere Moment war.

„Siehst du, Kes? Du bist noch gar nicht so verkalkt! Jetzt nur noch pusten statt saugen und auch die letzten Kerzen haben verloren!“ – Janeways hübschere Zwillingsschwester ist zu Besuch? Nein, es ist die Okampa bei dem Abenteuer namens „Senilität“. Übrigens Nett von Neelix, dass er seiner Exfreundin einen Kuchen gebacken hat. Auch wenn der Talaxianer insgeheim gehofft hat, dass Kes die Zündschnur der 9 Bomben nicht vorschnell ausgeblasen hätte.

Und auch, wenn diese Sequenzen schön abgekürzt wurden, so nervte das x-te Erzählen von Kes, gerade rückwärts durch die Zeit zu reisen, dann doch ein wenig. Irgendwann hörte ich nur noch: „Ich komme aus der Zukunft, blabla, Temporales Feld, blabla, Torpedo, blabla, emotionale Alibi-Momente habe ich auch mitgebracht, blabla, Doktor heißt jetzt van Gogh, blabla. Ihr mir schnell helfen?“ – Okay, das ging bei dieser Geschichte auch nicht anders, aber wenn ich so etwas nicht mehr kritisieren würde, müsste ich demnächst auch behaupten, die Folge „Die Schwelle“ wäre immerhin die bestmöglichste Adaption des miesen Drehbuchs…

Erwähnenswert wäre noch, dass bereits jetzt auf die Doppelfolge „Ein Jahr Hölle“ eingegangen wird, was in anderen Serien nichts Dolles wäre, bei Voyager aber als schon als visionäre Weitsicht und bestandenes Hellseherabitur durchgehen würde.

Letztendlich bewahrte aber nur das hohe Tempo die Episode vor einem vorzeitigen Zeitstillstand (gefühlter Natur). Bis auf die Endsequenz, in der Kes zum Fötus, bzw. Einzeller zusammenschnurrt, gibt es hier auch nicht viel, was erinnerungswert wäre. Da würde ich auf MEINEM Sterbebett wohl eher senil von diversen DS9-Zweiteilern schwärmen…

Fazit: Zeitreisefolge streng nach „Und jetzt mal was Innovatives“-Vorschrift. Mit weniger brechreizerregenden Familienszenen und einer anderen Science-Fiction-Serie als zu besattelndes Pferd hätte hieraus etwas ganz Großes werden können. So aber reicht es geeerade für Durchschnitt, wenngleich ich zuvor aber mehrere Zeitreisesprünge lang nach einer 2,5-Ohren-Grafik gesucht habe…


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Artikel

von Klapowski am 26.09.10 in Star Trek - Voyager

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Kommentare (7)

  1. Exverlobter sagt:

    „Temporale Sprünge“ erinnert mich mal wieder daran, dass ganz Star Trek aus Spätzündern besteht. (sowohl die Charaktere als auch die Serien).
    In Bezug auf die Serien: TNG brauchte 4 Staffeln um in Gang zu kommen. Enterprise hatte nur eine gute Staffel, nämlich die letzte, und wurde dann schon abgesetzt.

    In Bezug auf Charaktere:
    Kes hat hier die zweite interessante Charakterfolge nach dem „Warlord“.( obwohl Klappo ja auch die scheiße fand).
    Hier hat sich gezeigt, dass die ewige Schwester des Doktors, doch noch zu einem gewissen Maß an Charakterentwicklung fähig ist.
    Aber Pech gehabt, die blonde Borg mit dem lächerlichen Domina-Kostüm steht schon vor der Tür. Also verpiss dich, Kes!
    Im Nachhinein sind solche Folgen wie „Temporale Sprünge“ dann doch eher ärgerlich, weil der Zuschauer sich freut, dass die zweite Garde endlich mal ein bisschen in den Vordergrund rückt, nur um dann mit dem kommenden Hinauswurf dieses Charakters nur wieder vor den Kopf gestoßen zu werden. Da hätte man es auch gleich bleiben lassen können.
    Andererseits, wollte man ja Kes behalten und Kim feuern. Scheiß Beauty-Contest! Harry Kim als Sexbombe? Das ich nicht lache. An die wahrscheinlich weiblichen Redakteure des „People-Magazines“: Wisst ihr denn nicht, dass Asiaten kleine P…… haben. Ok, der war gemein, lol.
    Im Nachhinein können wir aber doch über diese Entwicklung froh sein, weil Frau Jennifer Lien, die Kes verkörpert hat, im Gegensatzu zu Jeri Ryan (7of9), es mit der Gewichtsdisziplin doch nicht so ernst genommen hat.
    Kurz gesagt, die Frau sieht auf aktuellen Photos fast schon so fett aus wie Helmut Kohl. Will nicht wissen, wie Kes in Staffel 7 ausgesehen hätte. Vielleicht hat aber nur ihr Rausschmiss zu Fressdepressionen geführt hat. Who knows? Vielleicht kann sie ja die Produzenten auf Körperverletzung verklagen. Bei den Amis geht doch alles.

    P.S.
    In der Harem-Episode spielt übrigens die Terminator -Tusse aus „Rise of the Mashines“ mit.

  2. Will Smith sagt:

    Wie wäre es eigentlich mit einem „Was wurde eigentlich aus…“ Special?

    Diese Bilder von Kes in Fett haben mich doch etwas schockiert. Paris sieht aus als würde er eine Haftstrafe absitzen und nur noch für Conventions Freigang bekommen (Teil der Strafe?).

  3. Raketenwurm sagt:

    Ich glaub die Asteroiden-Folge hab ich nie gesehen. Bestimmt bei der Erstausstrahlung verpasst. Die Kes-Folge hab ich hingegen noch gut in Erinnerung, und war damals enttäuscht, daß die darin gezeigte Zukunft, sei es die weitere Existenz von Kes, aber auch Das Jahr der Hölle, ja dann in Staffel 4 ganz anders aussah. Das hat die Folge nachträglich etwas beschädigt.

  4. Exverlobter sagt:

    Das Problem in „Ein Jahr Hölle“ war, dass man Kes zumindest kurz hätte erwähnen müssen. Haben die Drehbuchautoren aber mal wieder verpennt. Schließlich hat Kes die Voyager-Besatzung ja vor dem Höllenjahr gewarnt. Als Sie dann endlich auf die „Krenim“ treffen, tun sie so, als hätten sie noch nie etwas von denen gehört. Grrr!

  5. vendetta sagt:

    Ah ja, die Asteroidenfolge hab ich nie gesehen, verpasst hab ich ja wohl nichts. Die anderen beiden Folgen kenn ich, beide schrecklich, ich würd noch nen Ohr abknab…äh, aus der Wertung nehmen.

    Folgen in denen Kim im Mittelpunkt steht haben meist einen höhren Gähnfaktor, aber speziell diese war wirklich schlimm. Selbst wenn man die offensichlichen Logikschwächen mal rausläßt und die Spermaverschickung als nachvollziehbar bezeichnet, wird aus der Folge nichts mehr.

    Im Prinzip hat sich bei Voyager längst der Trend von Staffel bis serienübergreifenden Handlungsbögen ala B5 durchgesetzt. Das funktioniert aber auch nur wenn man von Anfang bis Ende durchplant, die Konsequenzen des Handlungsbogens voher definiert. Ich denke nicht jede Serie braucht so etwas, aber Voyager hätte vom Grundplot her eine langfristige Planung gebraucht. Da wirkte DS9 durchdachter, also bis auf die letzte Staffel, da hat man auch andere Drogen umgestellt glaub ich.

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