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Turist Ömer Uzay Yolunda – Star Trek auf Türkisch

Wenn das nicht die ultimative Fahrkarte in die EU-Mitgliedschaft ist, will ich nicht mehr Klapowski heißen: Türkische Filmemacher schufen vor einiger Zeit einen TOS-Film, der in eingeweihten Kreisen inzwischen zum Kult erhoben wurde! Und das sage ich nicht nur, weil man mit so einer Aussage immer richtig liegt, sobald man Trash ankündigt, den nur 4 Leute kennen…

Und wieder findet unsere bekannte und geschätzte Veralberungs-Reihe einen Neuzugang! Wie schon in den vorherigen Ausgaben der Veralberungs-Reihe angedeutet, steht unsere Redaktion voll auf ST-Parodien, deren Peinlichkeit mindestens mit einer durchschnittlichen TOS-Folge mithalten kann (Link zur Veralberungs-Reihe: HIER!).

Die Türken, ja die trauen sich schon was! Nämlich nicht nur Heiratsunwillige untereinander: Verfilmen sie doch mir nichts, dir nichts, einfach westliche Filme neu, ohne irgendwen um Erlaubnis zu fragen! Sie scheinen das Wort „Urheber“ mit jemanden zu Verwechseln, der seinen Chronometer von der Straße aufliest. – Dabei bedienen sie sich nur eines Budgets, das herabrieselt, wenn man sich lange neben die unverbesserlichen „Münzenreiber“ an Getränkeautomaten stellt… (seid ihr eigentlich sicher, dass das dem Automaten das Geldstück wirklich schmackhafter macht?)

Nach deren Neuinterpretation von „Superman“ (wegen der Fäden im Flugmodus von Türken auch oft mit Spiderman verwechselt), gibt es nun also auch endlich „Turist Ömer Uzay Yolunda“ für uns Trekkies. Vorausgesetzt, dass das nicht sogar schon vorher kam… Und wer mir sagt, wo ich das türkische Star-Wars-Remake finde, in dem Luke Skywalker auf einem Trampolin hüpfen soll, bekommt von mir einen ganz großen Schmatzer. – Mit Zunge!

Doch betrachten wir nun erst einmal dieses Machwerk, dessen größtes Manko die fehlende Synchronisation ist… Wäre es eigentlich zuviel verlangt, zu diesem Zweck die Macher von „Sinnlos im Weltraum“ aus ihrem inzwischen 47. Semester zu entführen?


Story:

Aus der Story dürfte man selbst nach mehrmaligem Schauen nicht schlau werden… Sogar das Gegenteil halte ich für möglich. Zur Sicherheit empfehle ich euch daher den Genuss dieses Werkes nicht vor anstehenden Prüfungen. Auch Milchtüte, Schlafzimmertür und Zahnpastatube sollten unbedingt VOR dem Konsum geöffnet werden, da es für mehrere Stunden zu erheblichen geistigen Minderleistungen kommen kann.

Ich fasse die Geschichte mal grob zusammen: Ein Roboter in Badehose stakst breitarmig durch die Wüste. Irgendein Zeitsprung bringt einen türkischen Bauerntrottel in das Geschehen ein. Knapp bekleidete Frauen tauchen völlig sinnlos in der Handlung auf. Ein Wissenschaftler bewohnt eine Steinruine und besitzt als einzigen Einrichtungsgegenstand einen beknackt aussehenden Computer, an dem er zu jeder sich bietenden Gelegenheit herumspielt. Kirk trifft auf die seltsamsten Aliens der Kinderkarneval-Geschichte. Und am Ende hüpfen dann so viele Badehosenträger durch die Wüste, dass man sich aus versicherungstechnischen Gründen einen Bademeister herbeiwünscht.

Alles klar?

“Danke, dass sie uns unsere Schaufensterpuppe zurückgebracht haben! Wir waren schon ganz grün vor Sorge!“ – Dieser Produktion scheint selbst dann nichts peinlich zu sein, wenn der Zuschauer vor Scham schon im Wurmloch versinken will…

Doch trotz des geballten Schwachsinns wird man das unbestimmte Gefühl nicht los, dass die Macher das alles tatsächlich bierernst meinen! Wenn man von dem Zeitreisenden absieht, der die Handlung wohl mit ein paar Döner-Witzen versüßen soll. Vielleicht vergleichbar mit einer Art türkischem Tom Gerhard in einer LSD-Vorabversion von „(T)Raumschiff Surprise“.

Das Highlight des ganzen Films ist aber wohl das Nilpferd-Alien, dessen erhobene Arme ständig so aussehen, als würde es auf 2 Metern Höhe Klavier spielen. Das hat man wohl davon, wenn die Armbanduhr ihre Energie von einem Zitteraal bezieht… Wer das gesehen hat, möchte Mohammed Ali glatt den Schwerbehindertenausweis wieder abknöpfen. Denn den hat’s dagegen echt noch gut getroffen.

Dazu dreht es sich das Nilpferd um die eigenen Achse, als hätte man seine Füße auf dem Glücksrad angenagelt. Habe ich schon erwähnt, dass dabei auch mannshohe Flammen aus seinem Kopf schießen? Für absolut kultig halte ich die Szene, in der der deutlich desorientierte Schauspieler (in der Türkei sind die zulässigen Höchstwerte für Lösungsmittel in Pappmasken eben etwas weiter oben angesiedelt) einen Styroporfelsen nach Kirk wirft. Der segelt schon nach 4,7 Flugzentimetern seitlich in’s Off, wird aber im Flug (selten so ein auffälliges Handspiel gesehen) noch mal von dem Wesen angestupst.

Sieht ganz so aus, als jongliere er mit heißen Toastscheiben. Im nächsten Schnitt auf Kirk hat der Stein dann doch noch irgendwie die 10 Höhenmeter überbrückt. Vermutlich hat er sich unterwegs ein Taxi genommen… Da kommt mir unwillkürlich die Szene aus „Der Schuh des Manitu“ in den Sinn, als Bully – an den Marterpfahl gefesselt – sich ebenfalls an so einem Brocken abmüht.

Wer behauptet denn da immer noch, wir hätten schon alles Erdenkliche in Star Trek gesehen? Ein Nilpferd, dem statt Fingern Wiener Würstchen aus den Ärmeln wachsen, hatten wir definitiv noch nicht. – Den späten Scotty klammern wir an dieser Stelle mal aus… Schöne Hommage an Kirks’s Kampf mit dem Gorn: Der wirkungslose Steinwurf.

Selbst mit viel Phantasie fällt es mir schwer, diesen Abschnitt der Dreharbeiten nachzuvollziehen: „Schniiiitt! Mein Gott, das war ja grässlich!! So, Feierabend!“ – In südlichen Ländern macht man sich halt nicht so unnötige Gedanken wie wir perfektionistischen Pickelhaubenträger…


Figuren:

Dank blonden Perücken, Haartönungen und einigen westlichen Schauspielern (oder reichte das Budget gar für blaue Kontaktlinsen?) fällt es kaum auf, dass man eigentlich einen anderen Kulturkreis vor sich hat.

Kirk wirkt allerdings nicht nur deutlich weniger charismatisch, sondern auch wie ein Daumenlutscher auf Entzug. Immerhin bekommen wir hier ebenfalls das peinliche Overacting zu sehen, das William Shatner zum seltsamsten Captain seit Hook gemacht hat.

Spock scheint mir auch gut besetzt zu sein. Und bei den anderen Ohrfeigengesichtern sind zumindest die Frisuren einfach köstlich! Womöglich auch im kulinarischen Sinne, wenn meine These mit dem Brotaufstrich im Haar zutreffen sollte (*trief*). Dass die meisten Nebenfiguren hysterisch bis chronisch unterbelichtet daherkommen, unterstreicht eher noch die Gemeinsamkeiten mit der Vorlage!

TOS-McCoy hat letztendlich doch Wort gehalten und Spocks Lauscher mal so richtig lang gezogen. Das Ergebnis sind die höchsten Spitzohren seit der HdR-„Special Extended Bonus Extra Large“-Version von Legolas’ Hörkolben…

„Mein Mann ist Zahnarzt. Daher verwende ich natürlich…“ – Praktisch: Wenn Istanbul-Kirk sich Morgens kurz die Stirnlocke herunterkämmt, kann er sich damit auch gleich die Zähne putzen. Als Ergebnis sehen wir hier den perlweißigsten Captain, den es je gab!

Im Gegensatz zu den deutschen Türken ist man „da unten“ übrigens recht liberal und trägt sein altes Kopftuch schon mal als Minirock auf. Dagegen stinkt selbst TOS ab, da ein türkischer Commander theoretisch bereits aus einer leicht gebückter Haltung sagen könnte, ob seine Sekretärin heute schon einen Bären aufgebunden bekam… So erfreulich wenig für’s Geld gab’s selbst bei TOS nicht!


Sound:

Da man kein Wort des Textes versteht, ist man bei vielen Dialogpassagen leider immer versucht, ein Stückchen weiterzuspulen. Ein Fehler, den man nicht begehen sollte, wenn man auf völlig bescheuerte Soundeffekte steht! Teilweise sind diese sogar von einem türkischen Eddy Murphy mit dem Mund geformt worden! Ja, da faucht einem eine Schiebetür noch derartig an, dass man seinen Overall sofort nach Spuckflecken absuchen möchte… Auch sonst passt – außer den originalen Klingeltönen – fast gar nichts: Zu laut, zu schrill, zu doof, zu schräg oder durch die eigenen Lachanfälle einfach nicht zu verstehen… Irgendwie wirkt es aber durch die durchgängige Lächerlichkeit trotzdem wieder wie Arsch auf Eimer.

Auch die Musik ist eine affengeile Mischung aus altbekannten Tönen, abgemischt mit neuen Sounds der türkischen „Ültraschall-Band“. Schrill! Hoch! Laaange Töne! Kurz: Aua. Ich schäme mich ausnahmsweise nicht, auch hierfür das überstrapazierte Wort „Kult“ zu verwenden! Solltet ihr dagegen Einspruch einlegen wollen, muss ich euch wahrheitsgemäß mitteilen, dass ich dafür auf diesem Ohr taub bin.

Und auf dem anderen jetzt auch.

Aua.

„Pass auf, Jim! Sie bewaffnen sich! Lasst uns verschwinden, bevor sie auch noch die anderen 8 Finger `rausholen!“ – Kirk ist sauer: Das Team hat ohne ihn mit dem Dreh der Oben-Ohne-Szene begonnen! Spannende Momente wie diese werden natürlich von einem epischen Soundtrack und grandiosen Soundeffekten begleitet und an der Hand über die Straße geführt!


Location/Kulisse:

Lustig, aber wahr: Hier übertrumpft die Kebab-Fassung sogar das Original! Da sah man schließlich nur in Ausnahmefällen ECHTE Felsen und NATÜRLICHEN Sand, für den nicht 2 Spielplätze ausgeweidet werden mussten. Für uns sieht das natürlich teuer und ungewöhnlich aus… Aber die Türken wohnten ja praktisch schon immer im TOS-Universum, für das Gene Roddenberry sich erst jahrelang das Hirn zermartern musste: Eben komische Sandwüsten mit ein paar Felsen als Rosinen im Kulissenkuchen nebst undefinierbaren Ruinen mit seltsamen Wohnhöhlen drin.

Man könnte also durchaus sagen, dass unsere schwarzhaarigen Freunde uns Deutschen bereits um Jahrhunderte voraus sind…

Die Enterprise wurde zwar nicht wirklich originalgetreu zusammengetackert, aber für besprayten Pappkarton sieht das eigentlich doch ganz ordentlich aus! Was bei einem Test wie diesem aber wieder Punktabzug auf der wichtigen Trashskala gibt… Perfektion will ich bei so was als Allerletztes sehen!


Effekte:

Das Wörtchen „Effekte“ möchte man fast in „im Affekt“ umbenennen. Auch, um den Verantwortlichen vor Gericht nur eine milde Strafe zukommen zu lassen. Trotz mutwilliger Sachbeschädigung an belichtetem Zelluloid. Vermutlich müsste sowieso nur das Jugendstrafrecht angewendet werden: Irgendein Halbwüchsiger, dessen nicht vorhandene Feinmotorik ihn als Sohn des Nilpferd-Darstellers entlarvt, hat hier nicht mit Tipp-Ex gespart! Selbst in der hinterletzten Hinterhof-Parodie habe ich noch nicht so trashig-köstliche Spezialeffekte gesehen! – Das kommt wohl davon, wenn die Gewerkschaften die Wochenarbeitszeit ständig auf 38,5 Sekunden herunterhandeln! Friedrich Merz hat schon ganz Recht: So kann es nicht weitergehen…

Nein, das ist weder eine Geschlechtskrankheit, noch imitiert man hier die vollgeklecksten Soldaten aus ENTERPRISE… Wir sehen hier vielmehr die letzten „Partikeleffekte“ (wohl die ersten Partikel, an denen man sich eine Gehirnerschütterung holen kann) des auslaufenden Beamvorgangs.

“Zu Hilfe! Pü-li-zei! Ein gemeiner Guerilla-Sprayer!” – Kirk nimmt auch in Notsituationen kein Blatt vor dem Mund. Höchstens eine Hand. Anders kann man sich bei diesem Film eben das laute Loslachen oft nicht verkneifen… – Übrigens, bevor ich`s vergesse: Diese Episode wurde ihnen gesponsert von Alpina-Weiß.


Fazüt:

Ganz großes Anti-Kino! Die Abwertung gibt es nur wegen der unverständlichen Dialoge und den dadurch entstehenden Längen zwischen den wirklich amüsanten Actionpassagen.

Üüünd? Guckst du?


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Artikel

von Klapowski am 06.06.04 in Fan-Filme

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Kommentare (14)

  1. Gast sagt:

    wo ist link? wo ich finde tolle film?

  2. Klapowski sagt:

    Unsere Rechtsabteilung schätzt die Chancen leider sehr hoch ein, dass wir eine Unterlassungsverfügung aus Istanbul erhalten, sollten wir hier auf deren Werk verlinken…

    Öh… andererseits…

    ed2k://|file|Turist.Ömer.Uzay.Yolunda.mpg
    |755936776|29BDBC9E5D6FDC7328FCC351C4B0F3B1|/

    – Wir klären das sofort mit den Machern!

  3. nakedtruth sagt:

    Klapowski, bist du sicher das du nicht eine ganz normale TOS-Folge gesehen hast?
    Oder die 4.Staffel ENT, mit reduziertem Budget?

  4. Gast sagt:

    Haha, ihr habt es wirklich getan.

    aja hier noch der Star Wars Film, ist auch nicht schlecht.

    ed2k://|file|Dunyayi.Kurtaran.Adam.turkish.star.wars).avi
    |667013120|BD805F91D2472B6481A2B8F282EB7267|/

  5. Gast sagt:

    Noch ein guter Artikel zum Film
    http://www.thewavemag.com/pagegen.php?
    pagename=article&articleid=22646

    Außerdem dort Links zu the turkish ET und Wizard of Oz

  6. bergh sagt:

    tach auch !

    Zum Sound noch eine Anmerkung:
    Da wurde Pink Floyd in Pompeji gar heftigst """zitiert""".
    Das passte sogar zu der ultra-schrottig-Griechisch / Böhmischen Kulisse.

    Ansonsten heftigste Zustimmung zu Klapowskis Rezension.
    *Mein IQ ist um mindestens 20 Punkte gesunken."
    *LOL*

    Gruss BergH

  7. Gast sagt:

    dieser film ist der aller scheißester film auf der ganzen welt.

  8. Gast sagt:

    gibts zufällig nen link der funktioniert?

    oder kann man das sonstwie bekommen?

  9. Gast sagt:

    langweilig zusammengeschusterter text mit flachwitzen gespickt. wenn man keine ahnung hat sollte man echt wie nuhr sagt "…"
    kindergartenkomikrezension.

  10. Gast sagt:

    der film ist übrigens aus dem jahr 1972. da gab es weder star wars noch döner, noch tipp-ex.
    die sache mit den blauen kontaklinsen und blondierten haaren ist eine unverschämtheit. es gibt nicht nur dunkelhaarige südländer. aber der verfasser hat sich anscheinend jeden klischees bedient um seine proletenwitze zu forcieren.
    etwas nützlicheres, hier ein 10min ausschnit aus dem film:

    http://www.biyotube.com/utqnLoDfG3Y/
    Turist-Omer-Uzay-Yolunda-video-izle-seyret-mp3-youtube.html

  11. SelTÜRK sagt:

    „Dank blonden Perücken, Haartönungen und einigen westlichen Schauspielern …“ Es ist schon ein Kommentar, das nicht grade von sehr viel Intelligenz zeugt, oder wie kannst du mir meinen blonden Opa oder meine blonden Cousins erklären? Die Schauspieler sind übrigens allesamt „Inländer“. Aber es ist halt so, wenn man von einem anderen Kulturkreis kaum etwas mehr weiß als die nächste Dönerbude um die Ecke und sich nicht bewusst ist, dass die meisten Einwanderer aus der Türkei aus Ost- und Mittelanatolien kommen, was natürlich nicht heisst, dass sie weniger wertvoll sind, aber die meisten aus dieser Gegend sind nunmal dunkler. Naja, zum Film: Der Mann in der Hauptrolle ist Tourist Ömer und nimmt in seinen vielen Filmen eben verschiedene Themen aufs Korn. Daher ist man in der Verfilmung(z.B Soundeffekten) ziemlich locker und lasch am Werk. Es geht bei ihm mehr um die Kommentare; er ist halt der einfache Mensch, der auf lustigste Art und Weise Dinge abwertet und bloßstellt, die über sein Wissen hinausgehen. Weitere Fillme von ihm: Bei den Stierkämpfern in Spanien und Afrikareise.

  12. Gast sagt:

    Das Problem dieses Films ist, dass kein Schwein versteht, was da überhaupt gesagt wird. Der Wortwitz erinnert stark an die legändere Krimiserie „Die Zwei“. Also noch mal für alle: Dieser Film will kein Science-Fiction (im Gegensatz zum peinlichen Turk Star wars) sein sondern ist eine sehr gut gemachte Komödie, da ändert die primitive Ausstattung nichts (seien wir ehrlich, sind denn die neueren Star Trek Folgen in Punkto Masken viel einfallsreicher?). Und auf die rassistischen Kommentare des Verfassers will ich erst mal nicht eingehen, wird schon seine Gründe haben.

  13. Klapowski sagt:

    Nachdem hier innerhalb eines Monats zwei Kommentare zu diesem Uralt-Artikel aufgelaufen sind (gab’s 2004 in der Türkei noch kein internet, haha!?), muss ich doch noch mal kurz auf den Vorwurf des Rassismus eingehen: Quatsch mit Dönersoße!

    Im Artikel steht nix, was nicht auch Kaya Yanar gesagt hätte. – Und wenn einer meint, dass nur ER so etwas sagen kann, weil er selber Türke ist, dann finde ich den jetzt auch mal ganz doll Rassistisch!

    Das Kunstwort „Istanbul-Kirk“ halte ich jetzt beispielsweise nur für so schlimm, wie „Berlin-Daniel“ bei mir. Okay, „Alte Kopftücher, die als Minirock aufgetragen werden“ sind vielleicht etwas an der Grenze, da der Gag aber wirklich hammergut ist, muss man den einfach gern haben! Und umgekehrt hätte ich auch nichts gegen einen entsprechenden „Lederhosen-Gag“ in Richtung der Deutschen.

    Die Sache mit den blonden Türken tut mir hingegen leid… Bei der Google-Bildersuche habe ich trotz intensiven Blätterns jedoch trotzdem keinen einzigen unserer europäischen Nachbarn gefunden, der ansatzweise blond war. Bis auf jemanden namens „Roland Türke“, Firmenvertreter aus Österreich.

    Also: Nicht alles so ernst nehmen, dies ist eine „Satire-satt-Seite“. Da wird eben JEDES Thema ausgeschlachtet. Das ist so was wie „Schächten“, tut dem Betroffenden nur nicht so weh, ha-ha-ha!

    – He, was soll das denn jetzt mit den Knüppeln?!

  14. cimentoo sagt:

    Ja als türke find dich diese Beschreibung des Films sehr Rassistisch.man glaubt es kaum aber die Türkei ist ein Land der gegensätze und reichaltigen fremden menschen die sich sehr stark unterscheiden.Mann kann es vergleichen wie im Star Trek Universum :) es gibt wohl viele Türkische Blonde und rothaarige menschen weil zig Kulturen und ethnien in der Türkei gibt.Viele im ausland denken alle Deutschen wären Blond und trugen Lederhose,das es nicht so ist wissen wir alle,ja auch deutsche *grinz* und von schwarzhaarigen deutschen brauch ich nicht zu reden,michael balack oder theo waigel sehen aus wie der nette Döner verkäufer von neben an.
    zum film:als kind hab ich diese Verssion sehr sehr gerne angeschaut weil es eben eine Kömödie ist und wenn mann Türkische Humor versteht dann richtig seinen spass haben kann.Die deutsche Homosexuelen version von bully helbig ist ziehmlich schlecht aber das ist geschmacksache und deutsche humor ist nicht leicht verdaulich.
    zu der urheber rechten möchte ich sagen das es zum beispiel in der türkei eine stadt gibt das BATMAN heisst(könnt nachgoogeln ).der bürgermeister wollte die rechte für den americanischen comicstar haben was meint ihr wie die amis darauf reagiert haben :)

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