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Stargate Universe – 1.18 – „Die Luzianer-Allianz“ („Subversion“) Review

Hier wird der Zuschauer endlich mal richtig auf die Folter gespannt! Könnte im Rücken zwar etwas zwicken und das heiße Teer in der Augenhöhle ist auch nicht gerade angenehm, aber was soll man als Serie auch anderes machen, wenn man frisch, kultig und intelligent sein möchte? Nun, man könnte vielleicht aufhören, so eine faschistische Scheiße zu verfilmen und das wertvolle Papier für die dämlichen Drehbücher wieder in die Produktion von Pornoheftchen und Toilettenpapier stecken!


Inhalt:

Rush träumt davon, diese eine Dingsbums-Nebenfigur von der Erde zu sein. Er glaubt, dass diese das Militär hintergeht und überredet Young, unter einem Vorwand den Körper mit dem Verräter zu tauschen. Doch der Besucher will nicht reden, während Rush auf der Erde sofort(!) als Spion enttarnt wird. Spannende Sache, oder?

Bewertung:

Als nach 10 Minuten die „Tschukka-Tschakka“-Musik losging, musste ich glatt laut lachen: Das Mystery-Stakkato aus der „Agentenband“ klang ein bisschen so, als würde James Bond gerade Doctors Evils Geheimbasis durch die Lokusleitungen infiltrieren. Doch gesehen habe ich aber stattdessen nur Rush, der wild irgendwelche Unterlagen durchmischte (Hmmm… Esspapier-Salat mit frischen Kräutern?) und in irgendwelchen schlecht gefilmten Wohnhäusern herumwuselte. Und das alles sooo lächerlich auf spannend getrimmt, dass man sich bei „Drei Engel für Charlie“ im Vergleich glatt die Fingernägel abkauen könnte.

„Hey, wieso habt ihr mich derartig verprügelt?“ – „Sorry, wir haben sie mit dem Zimmermädchen verwechselt.“ – Auf der Destiny geht’s (sc)heiß her: In dieser Folge wird fleißig gekloppt, Informationen gefordert und elektro-geschockt. Das macht Spaß und einen schlanken Fuß, sobald die abgekackten Treter erst mal skelettiert sind. Mal im Ernst: Wer hat diese verfickte Scheißserie eigentlich durchgewunken? Ein unwissender Verkehrspolizist?!

Dass es auf der Destiny verwackelt und dunkel ist, könnte ich ja noch irgendwie einsehen, sobald es mal genug Licht für eine lahme Einsicht geben sollte, aber wieso sieht auch auf der Erde ALLES so aus, als hätten jemand die alten SG1-Kulissen für 6 Monate in Terpetin gelegt? Warum kann die Kamera nicht wenigstens Gaststar Jack O’Neill ruhig einzufangen versuchen? Dieses entnervende Gerüttel („Ich weiß, ich bin der Kameramann, aber ich – will – hier – raaaaus!“) unterstreicht die zitternden Speckbacken der SG1-Legende doch eher negativ.

Wäre es nicht cleverer, WENN man schon die Erde zeigt, um Abwechslung zu suggerieren, dass diese auch nicht so aussieht wie die Heimvideos in „Pleiten, Pech und Pannen“? – Warum, so fragt man sich, sollte man zu solch einen mausgrauen Scheißhaufen zurückkehren wollen, der förmlich nach billigem Bohnerwachs, ungelüfteten Hinterzimmern und smoggeplagter Großstadtduft mieft?

Und was war das überhaupt für eine saudoofe Story? Da haben mir schon Säuglinge Reichhaltigeres ins Mittelohr gesäuselt! – Rush hat also einen feuchten Traum von einer Aktenkofferübergabe am Baggersee. In diesem Traum ist er dieser eine Futzi, der in der Episode „Life“ verdroschen wurde und nun angeblich Geheiminformationen an Spione weitergab. Wie, warum Rush das sieht? Hat irgendwas mit den nervtötenden Seelenwandersteinen zu tun, die ich auf genannten See am liebsten für immer davonflitschen lassen würde. Seele hat diese Serie ja sowieso keine. – Und wann immer die Kiesel auftauchen, verliert sich die Handlung in haufenweise Haufi. – Baaah!

„Es war wieder einer jener Tage. Das Wasser der Regenmaschine des Studios platschte gegen die Scheiben meiner Detektei, als wollte es den Whiskey in meinem Blut hinfortspülen. Plötzlich kam diese wunderschöne Frau in mein Büro! Sie trug zwei Geigen statt Ohrringen an ihrem Kopf, der auch ein klein wenig krebszerfressen aussah. Dann wachte ich auf. Puh, es war nur ein Traum von meiner toten Gattin gewesen. Ich saß immer noch an meinem Schreibtisch. – Es war wieder einer jener Tage…“

Rushs Ermittlungen im fremden Körper gehen natürlich schnell schief, was auch die „Interessantes Doppelspiel“-Karte vorzeitig auf dem Altpapierstapel landen lässt. In einer spannend gemeinten Sequenz wird er in ein Goa’uld-Schiff gesteckt, das lustigerweise startet, ohne dass wir Zuschauer es sehen dürfen. Ja, DAS ist fortschrittliche Serienunterhaltung des Jahres 2010! – Vor Christi Geburt. Da hat sich das Episodenbudget mit dem bloßen Standbild(!) des Raumers wohl schon dem Nullpunkt meiner Stimmung angenähert?

Stattdessen wird uns Daniel Jackson gezeigt (macht Sinn, dass der Archäologe das Komplott aufzudecken hilft, oder?!), der mit einem Haufen Soldaten wie geköpfte Hühner herumrennt und sich Sorgen um Entwicklungen macht, denen ich an dieser Stelle schon gar nicht mehr folgen mochte. – selbst wenn sie vorgelaufen und Bargeld an ihren Hinterköpfen getragen hätten.

Alles wirkt hier – wieder mal – völlig ohne Charme, Liebe, Humor, Spannung, Spaß oder Schokolade. Wo man bei den Vorgängerserien auch die vielen, vielen schlechten Folgen ertrug, weil man sie gemütlich runtergucken konnte wie einen gut gemachten Werbespot für die US-Armee, so fehlt hier jegliches Stargate-Feeling. Die einst so agilen Figuren Daniel Jackson und Jack O’Neill wirken wie anal vergewaltigte Zwergaffen, die von feist grinsenden Produzenten mit jeder Menge Pattex in eine postmoderne Science-Fiction-Interpretation geklebt wurden.

Dabei Klappe halten, sich von den Schüttelkrämpfen des „Kamerators“ nicht stören lassen und blasse Infiltratoren jagen, die den Charme von gefrorener Bohnensuppe versprühen, in die man menschliche Gesichter gemeißelt hat.

„So, Rush! Dieses Gerät überspielt automatisch die SGU-Episoden ‚Live‘, ‚Justice‘ und ‚Human‘ in ihr Großhirn. Kein Mensch hat das bislang länger als 0,2 Sekunden ausgehalten!“ – Auf der Standspur geblitzt: Rush will ja seit zwei Stunden alles sagen, was er über die Destiny weiß, scheitert aber bislang an einem Problem: In 17 Folgen ist eigentlich noch gar nichts Besonderes passiert. Die Fiesen kennen jedoch nur die Vorgängerserien und glauben ihm kein Wort…

Schön speichelfördernd auch die Szenen auf der Destiny: Frau Doktor weint wieder mal um das Wohl ihres Babys („Buhuu! Ich weiß wirklich nicht, ob wir den Reaktorkern zum Laufstall umbauen sollten, schluchz!“), Chloe tröstet die Ärztin mit geschickten psychologischen Winkelzügen („Wir werden dir alle helfen tun! Ha, DAS wusstest du noch nicht, was?“) und Young verstrickt den Seelenstein-Austauschschüler in geniale Taktikspielchen („Hey, du Arsch! Was ist neuerdings nur mit dir los? Du warst doch früher nicht so Scheiße drauf, bevor dich die Drehbuchautoren erfunden haben?“)…

Auch die zweite Hälfte ist grimmiges SF-Grauen, was aber als Ersatzstoff für fehlenden Inhalt kaum ausreicht: Rush wird derbe gefoltert (wodurch der Darsteller wenigstens mal zeigen konnte, wie verzweifelt er sich winden kann – ICH kann’s bei dieser Story aber besser!) und der potenzielle Spion von Young noch mal hübsch verprügelt. – Und, ach ja, die barbarische Busen-Böse, welche man glatt noch gegen 5 Staffeln mit Systemlord-Gefasel eintauschen möchte, bringt zu Demozwecken ihre eigenen Wissenschaftler um. Das ist also das neue Stargate: Gewalt statt Inhalt, Elektroschocks an der Birne statt zündende Ideen innen drin.

Science Fiction ist tot, es lebe das 20-teilige TV-Event namens „Guantanamo“. Stargatereisen? Neue Zivilisationen? Fremde Lebensformen? Anomalien? Wenigstens hübsche Bilder in mehr Farbschattierungen, als sie ein Rattenzüchter für die Beschreibung seiner Lieblinge benötigt? – Nö. Hat sich Rush bereits alles in die filzigen Haare geschmiert oder unter Schmerzesschreien der bösen Produzenten-Gang übergeben, die ich jetzt einfach mal in diese komischen Antagonisten hineinprojiziere. Immerhin gelingt es denen aber, gleichzeitig brutal UND trotzdem schnarchig daherzukommen. Ist ja auch schon eine Kunst, wenn auch keine, die man aus Pariser Museen stehlen wollte.

„Viel los ist hier ja nicht, oder?“ – „Dann haben sie noch nicht probiert, einem Gefangenen die Eier abzuschnüren, mein lieber O’Neill!“ – „Hm, klingt verklopp… ähm… verlockend. Das haben wir mit Samantha Carter auch immer versucht!“ – Bei den Vorgängerserien meinte man noch etwas anderes, wenn man sagte, dass Crewmitglieder „rausgehauen“ werden sollten. Immerhin nimmt Young hier große Rücksicht auf Rushs Körper: Wenn sein eigentlicher Besitzer nämlich gerade drin stecken würde, hätte er ihm schon längst beide Beine abgesägt…

Die Episode endet mit Young, der dem Verräters (und nebenbei Rushs Körper) den Sauerstoff abdreht, um ihn zu „verhören“. Das passt aber immerhin zum Rest wie glühende Eisennägel zu Fußsohlen. Oder Kopf in Wassertrog. – Schlimm, das!


Fazit: Billigste Spionage- und Überläufergeschichten, so träge erzählt, dass man den Fieslingen fast alles Gute wünscht und den „Guten“ ein Dutzend Reaktorexplosion an den Hals. Der Grundplot trägt – selbst nach der Aufdeckung von zwei bis drei Überraschungen (z.B. ein neuer Ikarus-Planet) – gerade mal fünf Minuten, bevor man spielerisch an der Videolaufleiste herumdengeln möchte. – Tendenziell eher so nach reeeechts…

Dazu kommt die sinnlose Gewalt, die spackigen Gegenspieler, lieblos gefilmte Kulissen, peinliches Seifenoper-Gefurze, zum Anpeitsch… ähm… Anschnarcher degradierte SG1-Altstars und miese „Huiii, der Agent, der gerne etwas länger pennt“-Klischeemusik im ersten Episodenteil.

SGU at it’s aller-worst.

Bitte, aufhören! Nehmt es weg! Ich sage ja ALLES! (ja, auch „Zwei Plus“!)

1 Ohren0 Ohren0 Ohren5-
SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Hier geht die Luzi-Allianz ab!
Schon wieder hat mein noch fehlender Meinungskasten für eine verzögerte Veröffentlichung dieses eigentlich in Rekordzeit angefertigten Artikels geführt. Sorry dafür. Aber kann es denn auch noch gesund sein, wenn Kollege Klap sich mittlerweile an jedem Samstag Morgen voller masochistischer Vorfreude auf die neueste Stargate Universe-Folge stürzt? Um diese Frage endgültig zu beantworten, habe ich deswegen einmal eine versteckte Kamera in unserem redaktionellen Medien-Raum platziert, fünf Minuten vor SGU-Sendestart. Was Klapowski in dieser Zeit dort veranstaltete war erschreckend, aber auf der anderen Seite wenig überraschend:

Wobeeei diese Episode gar nicht mal so übel war. Ja, ich kann euer erstauntes Aufraunen verstehen, aber meinte ich das „nicht übel“ doch im Vergleich zu den vorherigen Episoden. Denn haben wir mit der „Luzianer-Allianz“ nun etwas erreicht, was ich persönlich eine „Alpha Quadrant-Folge“ nenne, zu Ehren von Star Trek Voyager. Denn auch dort, wenn auch erst ein paar Staffeln später, ist man irgendwann an einem kreativen Punkt angekommen, wo man mit einem weitgehend nicht im Voraus geplanten „Schiff. Weit wech. Reicht doch!?“-Konzept einfach niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken konnte.

Also mussten wieder ein paar bekannte Köppe (O’Neill, Jackson) aus den Vorgängerserien ans Werk, welche im Gegensatz zu den schnarchigen aktuellen Hauptdarstellern nicht nur beliebter sind, sondern auch über so etwas wie einen diversifizierten („Spaaark, benutzt Du etwa wieder unerlaubt Fremdwörters?!“) Charakter verfügen. Will sagen, diese Gaststars mit dem Muff von Mottenkugeln sind manchmal sogar gut drauf und machen von Zeit zu Zeit tatsächlich auch mal so etwas wie einen Witz. Wenn auch manchmal vielleicht unfreiwillig. So braucht Moppel-O’Neill mittlerweile bestimmt ZWEI Gedankensteine, um sich auf die Destiny zu transferieren. Höhö.

Apropos, so langsam geht mir das ewige Hin- und Her zwischen den Geistreisenden doch auf selbigen. Besonders durch dieses Stilmittel, auch nach dem Transfer noch die Hülle des Originals zu zeigen. Was aber nicht immer konsequent durchgezogen wird, so dass man immer erst eine kleine Weile damit beschäftigt ist, anhand der Kulissen oder anderer Anwesender, rauszufinden, mit wem man es denn nun eigentlich zu tun hat. Dabei fände ich es selber sogar wesentlich interessanter, wenn „The Original Body“ dann einfach nur so tun würde, beispielsweise Dr. Rush zu sein. Schon so rein schauspielerisch.

Doch, Moment! Ich erinnere mich weiter oben erwähnt zu haben, dass diese Folge gar nicht so schlecht war. Was auch irgendwo stimmt. Denn rein erzählerisch passierte immerhin mal eine Menge, wo sonst alle nur genervt durch dunkle Hallen schlurften. Die tatsächlich durchdacht wirkende Ausarbeitung von Telford zum unsympathischen Arsch fand ich sogar gelungen, auch wenn ich mir vorher, schon allein durch die pure Menge an anderen unsympathischen Ärschen, jetzt nicht viel dabei gedacht hatte. Auch, weil ich mittendrin bereits davon ausgegangen war, dass man am Ende doch noch die „Der ist gar nicht böse, nur gehirngewaschen!“-Tour fährt. Was, auf der anderen Seite, für die nächste Folge natürlich noch möglich ist.

Fazit: Minimal flotte Story um Spione und Intrigen mit einem Schuss SG-1. Was vielleicht nicht unbedingt von Vorteil ist, da man sich deswegen irgendwie lieber wieder die alte Serie ansehen will. Trotz aller Kritik aber eine nette Steigerung zu den vorherigen Folgen (Tolle Leistung! *prust*) und daher gibt es von mir auch eine nostalgische 4 plus.


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Artikel

von Klapowski am 22.05.10 in TV-Review

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Kommentare (20)

  1. DJ Doena sagt:

    Klapspark, wenn ihr mal einen schönen ironiefreien (und deshalb so lustigen) Daniel Jackson sehen wollt, ladet euch mal … äh … ich meine besorgt euch mal von eurem amerikanischen Cousin die Doppelfolge 9×11 „Absolute Justice“ von Smallville.

    „It’s been a long while since I made someone bleed.“

  2. icebär sagt:

    Also ich persönlich war von dieser Folge geradezu begeistert.

    Warum?

    1. Kein Pop-Song-Gedudel
    2. Gleich zwei Antagonisten zum Preis von einem
    3. O’Neill meckert erstmal über seinen Corporal-Avatar (leider nicht in blau!) und latscht dann noch in die falsche Richtung
    4. Kein Pop-Song-Gedudel
    5. Ming-Na bekommt das, was sie verdient (Hald dingen Mungk, do hes eh keene Ahnung!)
    6. Die Rückblenden am Anfang haben diesmal einen inhaltlichen Bezug zur Folge und so gaaaaaanz langsam hofft man da sogar, dass wohl ein laaaaaaangfristig ausgearbeiteter Plot tatsächlich vorhanden sein KÖNNTE. Totales Novum!
    7. Lieber terminatormäßige, minimalistische Spannungsmusik, als Pop-Song-Gedudel
    8. Endlich dicke, in schwarzes Leder gebettete Titten (wurde ja auch langsam mal Zeit)
    9. Rush bekommt endlich seine längst überfällige Elektroschocktherapie
    10. Man hat ENDLICH ein ausreichendes Erzähltempo erreicht, auch wenn es inhaltlich eher NCIS als Stargate ist
    11. Hab ich schon gesagt, wie lässig diese Folge ohne dieses hirnerweichende Pop-Song-Gedudel gewesen ist?

    SGU ist zwar immer noch keine Science-Fiction, aber immerhin war dieser Tatort-Verschnitt bislang das Beste, Unterhaltsamste und Abwechslungsreichste, was diese Serie zustande gebracht hat. Und es hat erst ganze 17 erfolglose Versuche gebraucht. RESPEKT! Unnötig zu erwähnen, dass es in dieser Folge keinen einzigen Stargate-Ereignishorizont zu bestaunen gab. Also Quasi die totale Entrückung von einem idiotensicheren Erfolgskonzept hin zum konzeptlosen 08/15-Geseier gespickt mit fatalistischen Fanatikertendenzen. Naja, unterhalten hat mich die Folge #18 bislang am besten, auch wenn vom ursprünglichem Stargate nur noch ein haufen Asche übrig geblieben ist, der bereits seit mehr als einem halben Jahr ausgeglüht ist und von diversen Regenschauern (nicht zu vergessen der lange und harte Winter ’09/’10) weggespült wurde…

    Fazit: 3-

  3. dröhn sagt:

    5- und 4+,

    ich bin beruhigt. Dann wirds wohl wieder eine gute Folge.

  4. elric333 sagt:

    „Endlich dicke, in schwarzes Leder gebettete Titten (wurde ja auch langsam mal Zeit)“

    Na dann sollte ich diese Episode vielleicht doch noch anschauen.

    Wieso gibt es in dem Review keinen Screenshot davon?

    Jetzt muss ich mir von meinem Cousin in den USA extra eine VHS schicken lassen, nur um mal wieder ein paar gute Titten zu sehen.

  5. dröhn sagt:

    Scheiße, das wird eine verfickt lange Dreckswoche bis die Faschistenkacke fortgesetzt wird. Verfluchte Wichse ich halts einfach nicht so lange aus!

    Jetzt aber mal ernsthaft Klapo, ich kapier einfach nicht warum Du die Serie noch weiter Reviewst. Du hast keinerlei Spaß dran, Fäkalsprache wird ohne jeglichen Witz gebraucht, Dir gefällt noch nicht mal ansatzweise auch nur irgendetwas an der Serie. Du findest den Cast scheiße, die Sets sowieso. Von Story, Plot, SF-Anteil (zu wenig) und Soap-Anteil (zu viel) ganz zu schweigen.

    Das passendste an diesem Review ist das von Sparki eingefügte Youtube-Filmchen. Anders kann ich mir nicht erklären warum man Woche für Woche seine kostbare Lebenszeit mit etwas verbringen sollte was einem noch nicht mal für 1 Cent Spaß macht.

    Ich kapiers einfach nicht, sorry.

    Ich glaub ich hab schon mal vor ein paar Wochen drüber gefaselt aber Du warst wirklich gut und unterhaltsam als Du noch Serien besprochen hast die Dir auch ein wenig Freude bereitet haben. Voyager z.B. war immer lesenswert und lustig. Deine SGU Reviews sind einfach nur „ätzend“ (inhaltlich und sprachlich) und das meine ich nicht weil mich SGU gut unterhält sondern weil man einfach herausliest dass Dir die ganze Chose keinerlei lächeln abgewinnen kann. Warum also?

    Ich hab mal meine echte E-Mail Adresse angegeben und hoffe auf ne Mail mit „aufklärendem“ Inhalt ;)

    Fazit zur Folge:
    Ne glatte 2 weil man sich gänzlich vom KinderfernsehSG1-SGA verabschiedet hat. Zudem hat die Folge über die körperlichen Verhältnisse des verfetteten Generals mit Alkoholproblem und des Altstarwissenschaftler aufgeklärt! Jetzt weiß ich warum Riker nur in Taschenbüchern ein eigenes Schiff kommandieren darf.

  6. DJ Doena sagt:

    Gegenfrage dröhn: Warum liest du Klapsparks SGU-Reviews, wenn du eh weißt, dass sie dir eh keinen Spaß machen werden?

  7. dröhn sagt:

    Video!

    • icebär sagt:

      Ich als Fan von so altmodischen Dingen wie Subjekt, Prädikat und Objekt komme nicht umhin, ein wenig verwirrt aus der Wäsche zu schauen. Scheinbar hat sich die generelle inhaltliche Leere von SGU wohl eher negativ auf dein Kommunikationsvermögen ausgewirkt. Das ist sehr bedauerlich…

  8. dröhn sagt:

    Oben!

  9. Nachdenker sagt:

    Hmmm ^^
    Ich hätte eigentlich gedacht die Folge würde bei Dir mit einer 3 oder 3- durchgehen, weil sie ja eigentlich einiges hat, was Dir bislang immer gefehlt hat. Sie war schneller erzählt, es gab mehr Handlung als in den meisten Folgen und es war zumindest in den Tagszenen im Freien hell ;-).

    Vielleicht solltest Du wirklich die Reviews zu SGU einstellen, bevor ernsthaft negative Kollateralschäden an deiner Psyche auftreten ;-)

    Sonst lesen wir irgendwann noch in der Bild:
    „Daniel K. aus B. verübte am gestrigen Abend einen Selbstmordanschlag auf die Bridge-Studios in Vancouver. Trotz excessiver Publikation von Material, welches auf die Planung der Tat hinweisen hätte müssen kam diese für Freunde und Angehörige völlig überraschend. Der bayrische Innenminister regte, auf einer eigens angesetzten Pressekonferenz, an die Ausstrahlung von Science Fiction Serien in Deutschland zu unterbinden, da diese offensichtlich eine zersetzende Wirkung auf das Moral- und Rechtsempfinden der Jugend haben. Mit einer Verabschiedung einer entsprechenden Gesetzesnovelle wird noch in dieser Legislaturperiode gerechnet.“ ;-)

  10. Klapowski sagt:

    Warum ich dieses oder jenes rezensiere (oder auch nicht), erkläre ich nach 9 Jahren generell nicht mehr, in denen ich gefühlte 300x den Satz „Warum guuuckst Du es überhaupt, wenn Du es blöd findest?“ beantworten sollte. Eine Frage, deren Beantwortung nichts bringt, da sie nicht mit dem dem Serieninhalt zu tun hat. Höchstens mit der unterschwelligen Hoffnung des Fragestellers, ich könnte dabei doch noch entdecken, dass ich das alles unterschwellig ganz doll toll finde: „Hey, danke!“

    Da könntet ihr ja demnächst auch Merkel fragen: „Waruuuum gehst Du deeeenn überhaupt auf die EU-Konferenz, wenn Deutschland danach wieder zahlen soll?!“

    Die Schnelligkeit der Rezensionen ist meinem Anreiz geschuldet, eines der ersten Reviews im Netz zu haben. Praktisch der Servicegedanke auf Zukunftia.de. Aber ich verstehe schon, dass unsere deutschen Fans ein derartiges Anliegen etwas verwirren muss („Wieee? Ohne Antragsformular?“).

    Was die „Qualitätsschwankungen“ der Reviews (insbesondere der Fäkalhaftigkeit) angeht, kann ich hier leider niemanden ernst nehmen. Schließlich wurde ich für mein „Fight Club“-Review kürzlich mit dem „Goldenen Wortwitz“ ausgezeichnet, da ich ein Metholkaugummi am Hoden eines bekannten Filmschauspielers verortete.

    Und dass mir Voyager „ein wenig Freude“ gemacht hat, möchte ich auch nicht mehr erwähnt hören! Es würde den Stapel meiner damaligen Psychotherapie-Arztrechnungen unzulässig verniedlichen!

  11. dröhn sagt:

    Also „unterschwellig“ hoffe ich bei Dir erst mal gar nichts :D Allerdings könntest Du so ein tolles Mentholkaugummi doch auch mal in Deinen SGU Reviews verwursten, dann könnte man vielleicht wirklich auch mal wieder hier von Wortwitz reden. Puh, ganz schön anstrengend mit Dir, allerdings muß ich irgendeinem meiner Vorredner Recht geben, warum lese ich den Klapsparki Bereich, hmmm, ich geh mir dann erstmal ein Mentholkaugummi holen und denke in Ruhe drüber nach…..

  12. dingens sagt:

    Tatsächlich muss ich Dröhn insofern zustimmen, dass der Wortwitz hier wieder arg leiden musste. Ich konnte mich kein einziges Mal an einem Witz der Mentholkaugummi-Kategorie erfreuen.

    Ich frage jetzt auch nicht, warum du dir das antust. Aber ich würde ja vorschlagen, dass du die Serie einfach mal eine Zeitlang (vielleicht mal ein oder zwei Monate) sein lässt, in der Zeit irgendeine andere Serie reviewst und dann nochmal mit beruhigten Emotionen zu SGU zurückkehrst. Man hat wirklich den Eindruck, dass SGU gekonnt dein Seelenleben vergiftet…

  13. Sparkiller sagt:

    Sehr richtig! Der in diesem Artikel herrschende Mangel an Menthol-Sack-Witzen ist völlig indiskutabel! Ich möchte an dieser Stelle daher an das schon ältere Menthol-Sack-Reichsgesetz von 1915 erinnern, welches da lautet:

    „Ohne Rücksicht auf den Inhalt einer Schrift wird durch die erstmalige Inanspruchnahme (I) angenommen, dass durch die Verwendung einer satirischen Beschaffung im Zusammenhang einer (oder mehrerer) mit Menthol (C10H20O) in Verbindung gebrachten Testikel ein Übereinkommen entsteht, dieses auch in zukünftiger Schrift festzuhalten.“

    Erschwerend kommt noch hinzu, dass der allgemeine Wortwitz-Faktor (welcher selbstredend von jeder Person neutral und unvoreingenommen festgestellt werden kann) nicht an andere Texte heranreicht, welche dafür (rein zufällig!) schon eher mit der persönlichen Meinung anderer Kommentatoren übereinstimmen. Eventuelle Vorwürfe, dass gewisse Analysen und damit zusammenhängende humoristische Abwertungen damit zusammenhängen, sind daher entschieden abzulehnen!

    Ich FORDERE daher in Zukunft KRITIKEN, welche zwar eine eigene Meinung beinhalten, gleichzeitig aber auch mit den Ansichten anderer Personen identisch sind! Sollte dies nicht der Fall sein, verweise ich hiermit auf den her-vor-ragenden Vorschlag, eine Unterbrechung der schriftlichen Arbeiten einzuführen, bis diese das gewünschte Ergebnis vorzeigen können. Vielen Dank.

  14. dröhn sagt:

    Sparki,
    Du hast hier einfach zu viel eigene Meinung.

  15. Hype sagt:

    Glauben Sie im Ernst, dass meine Partei unter ihrer Regierung, eine große Koalition einwilligen würde? Also man muss ja auch mal die Moschee m Dorfe lassen.

  16. chritz sagt:

    Ich möchte auch weiterhin Fäkalsprache und Draufdreschen auf dieser Seite lesen. Diese Folge war so katastrophal schlecht, dass ich es nicht ertragen könnte, KEIN derartiges Review zu der Serie im Netz zu entdecken. Das würde mein Weltbild nachhaltig stören.

    Da es diesesmal keine Nahaufnahme vom Arzt mit dem Hemd gab, gibt es die 5- (*pling* Übereinstimmung!) für das Schmunzeln und sentimentale Lächeln, dass sich auf meinen Lippen breit machte, als ich Carter (im Opening), Jackson und O’Neill auf meinem Schirm sah. Spricht viel für SGU, wenn gegen Ende der Staffel die Alten ranklotzen müssen, damit der Zuschauer sich wohl fühlt… äähm… Moment mal.

    … hat ja anscheinend funktioniert… Mist – Ich korrigiere: Doch Note 6!

  17. dingens sagt:

    Hier noch was vollkommen anderes: Der geneigte Zuleser wird sich bestimmt an den finnischen „Star Wreck – In The Pirkinning“ erinnern, hier http://www.zukunftia.de/artikel/375/ mit 5 von 6 Gummiohren bewertet.
    Von diesen Verrückten gibt es ein neues Projekt „Iron Sky“, in dem die Nazis, die 1945 auf die dunkle Seite des Mondes geflohen sind, im Jahr 2018 zurückkehren und die Erde erobern wollen. Ich bin bei Spiegel Online http://www.spiegel.de/video/video-1065679.html drauf gestoßen und finde, dass unser guter Klapo das im Auge behalten sollte. Jawollja!

  18. Bat'leth-Träger sagt:

    Ich finde es immer wieder köstlich Klapos Reviews zu lesen (wohl weil die immer mit so viel (Hass)liebe geschrieben sind) obwohl ich nicht immer 100% damit übereinstimme. Ich fühlte mich von der Folge bisweilen ganz gut unterhalten, da ich zwischenzeitlich mal vermutete Rush wäre der eigentliche Spion.

  19. bergh sagt:

    tach auch !

    Geh mir genauso.
    Die Folterszenen waren schllimm und mußten nicht so ausführlich sein,
    die Folge an sich war wirklich unterhaltsam.

    Gruss BergH

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