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Star Trek Enterprise – 3.22 – „Der Rat“ („The Council“) Review

Als das Arbeitsamt Archer sagte, dass die Xindi-Ratssitzung seine allerletzte Chance sei, dachte er eigentlich mehr an das Abräumen von Kaffeetassen. Unverhofft findet er sich nun an dem Scheideweg der Menschheit wieder, während T’Pol’s Scheideweg durch eine Beziehungskrise trockengelegt wurde. Währenddessen geraten alle Außenmission-Beteiligten ohne Staffelvertrag in tödliche Gefahr.

„Ich möchte, dass es (meine) Episoden sind, die das Publikum zum Nachdenken bringen und eine emotionale Reaktion bewirken.“ – Wie unschwer zu erkennen ist, ist dies keine Aussage von Rick Berman. Immerhin fehlen prägnante Qualitätssätze wie: „Unabhängige Marktforschungen haben ergeben, dass Trekkies dunkelgraue Raumschiffe vergöttern!“… Nein, unsere heutige Einleitung stammt aus dem Munde von Drehbuchautor und nebenberuflichen Godfather Manny Coto, dem Unerreichbaren! Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kubrick-wuschig-mach-Filme wie „Dr. Giggels“ (1993), „Schizomaniac“ (1989) oder „Zenon II – Das Abenteuer geht weiter“ (2001)?? – Ich zum Beispiel!

Der Grund, warum ich über ihn recherchierte, war eher folgender: Als „The Coucil“ sich ihrem Ende näherte, verspürte ich eine seit längerem bei ENT vermisste emotionale Reaktion. So ertappte ich mich doch tatsächlich dabei, wie ich auf einem Bein durch den Flur sprang und dabei eine Müslipackung im Rumbatakt schüttelte… Ich schreckte zusammen, als ich mich – immer noch derartig fortbewegend – bereits auf der Auffahrt zur A33 befand. Irgendetwas stimmte doch da nicht!? Das einzige, was ich normalerweise nach ENT-Folgen schüttelte, war die Hand meines zuständigen Apothekers, der mich mit Schmerzmitteln und Antidepressiva über Wasser hält… Das konnte doch jetzt nicht etwa eine Berman-Episode sein? Oder doch? Hatte ich mich so in ihm geirrt? All die Drohbriefe und Paketbomben… reine Portoverschwendung?

Nein, denn der Autor dieser großartigen Episode nennt sich Manny Coto, von Fans neuerdings auch „der Bewahrer“ genannt. Möge er all die beschränkten Vorstadtfarmer beschützen, nach denen sein Name eigentlich klingt!

Manny „Der sich den Wolf schreibt“ Coto gelingt es tatsächlich, eine denkwürdige Szene nach der anderen aus seinem garagentorgroßen Ärmel zu schütteln und famos zu unterhalten! Und endlich nutzt er den gigantischen Etat-Geldbeutel (unter Augenzeugen auch ehrfürchtig „The Expanse“ genannt) für etwas anderes als für „Schiffdesign No. 382 – inkl. Sollbruchstellen an den Polygonen“! Warum auch nicht mal ein paar riesige Robotterhände einbauen, die unserem Außenteam schelmisch auf die Schultern tippen? Ist doch mal was Neues und wirkt durch die visuelle Abwechslung tatsächlich mal wie moderne Kino-Science-Fiction! Ich erwarte für die Zukunft häufiger solche Momente und fordere gigantische Saurier, animierte Flutwellen und irgendwas mit Tentakeln!

„Wirklich! Er ist nicht mehr blind! Er kann wieder sehen! Ein Wunder! Ehrlich!“ – Blinddarm adè, schneiden tut weh: In der Zukunft haben auch Kassenpatienten ein Anrecht auf modernste Chirurgieroboter. Dieser hier ist sozusagen auf das weitläufige Thema „Verdauungssysteme“ spezialisiert, durfte er in seiner langen Laufbahn doch bereits Verbrennungsmotoren in die Titanic montieren.

Manny „Berman-Nachfolger“ Coto hat es geschafft! Plötzlich sieht man hinter den Xindi keine oberflächlichen Hampelmänner mehr, die sich unter diversen Deckmänteln (auch die des Maskenbildners) zu Beschimpfungen hinreißen lassen und 24 Stunden täglich in einer 200.000$-Ratskulisse abhängen, schlafen und vielleicht auch kacken. Das Gebäude in der sehr gelungenen Anflugsequenz erinnerte mich ein wenig an den Stil von Star Wars: Völlig sinn- und hirnlos in eine atmosphärischen Protzkulisse eingebaut, während bei TNG wohl eine begehbare Schuhschachtel in einem Großstadt-Matte-Painting genügt hätte. Aber: Mir gefällt’s! Endlich ist mal ein Stück des Planeten zu sehen, wenn’s auch nur die Schweiz ist! Warum nicht schon früher so? Hätte gerne schon die allererste in der Staffel gezeigte Ratssitzung als Brunch auf der Dachterrasse gesehen. So wirkten die Xindi aber lange Zeit wie die Freakshow vom Studio nebenan. – Zu doof für Fenster, zu gesittet für Rauchen auf dem Balkon. Von Bermans Hirn ohne Umwege direkt auf die Mattscheibe gerotzt, als wäre an Rick ein Profifussballer verloren gegangen.

Aber nicht nur die optischen Elemente waren ausschlaggebend dafür, dass ich mir heute Seekühe für den Gartenteich bestellt habe. Erstmals sorgten viele kleine Informationen dafür, dass man die Xindi nicht länger für einen spontanen Drehbucherguss in Ricks feuchten Gewaltträumen hält. – So erfahren wir, dass die „Wächter“ aus der Zukunft die Xindi auf die unterschiedlichsten Arten technisch unterstützt haben. Vermutlich im Austausch gegen Solariumstechnologie, die bei den Wächtern augenscheinlich unbekannt ist. Jedenfalls lernt bei den Xindi bereits jedes Kind (für die Pisa-geschädigte BRD sind „lernende Kinder“ natürlich doppelt futuristisch), den Wächtern zu vertrauen und jeden Wunsch von den Augen abzucannen. Außerdem haben Reptilien Angst vor Höhe (womit sie für die ENT-Quoten geradezu prädestiniert waren) und lassen sich Omas alte Leselampe auf den Pelz brennen. Na ja, wer’s mag…

„Ich weiß ja, dass wir hier die Bösen sind… Aber wenn sie mit ihren dreckigen Händen noch einmal den Schatten einer Quak-Quak-Ente auf meinen Brustkorb werfen, halte ich solange die Luft an, bis sie wieder gehen!“
– (Pf)lichtveranstaltung: 5 Stunden intensive Terrariumsbestrahlung verleiht neue Energie für körperliche Höchstleistungen. Mit DEM Sonnenbrand bleibt man vor dem nächsten kühlen Gewässer garantiert nicht mehr stehen… Die oberen 17 Hautschichten übrigens auch nicht. Kaum zu glauben, dass diese beiden Krustentiere vor kurzem noch als Reed und Mayweather zu erkennen waren…

Und sogar Degra, dessen Mundwinkelpotenz mir sonst immer etwas schlaff erschien und für mich eher als das Miesepeter-Alien vom Dienst durchging, hat mir diesmal sehr gut gefallen. Endlich bin ich mit dem Mann so richtig warm geworden, da wird er auch schon erschreckend kalt. Tja, so ist das Leben. – Oder halt sein Ende. Die emotional stärkste Szene dieser Folge ist sicherlich der Moment, in dem er mit der Gewissheit stirbt, dass als nächstes seine Familie derartig abgeschlachtet wird, wie höchstens einst die Robben-Xindi (ausgestorben).

Manny „heute schon Star Trek XI geschrieben?“ Coto hatte diesmal sowieso ein gutes Gespür für meinen Geschmack! Schließlich hatte diese Episode im Grunde ein bisschen was von einer Gerichtsfolge! Ich liiiiebe den ritualisierten Meinungsaustausch in Gerichtsfolgen: Da Problem. Hier Stühle. Tür zu. Mund auf. – Herrlich! Ist zumindest viel spannender, als jedem zweiten Xindi-Schiff die Hülle vom Warpkern zu schälen! Aber wenn schon, dann will ich, dass jeder destruktive Schritt vorher per Liveschaltung angekündigt wird. So wie bei Picard. Ich hab’ ja nichts gegen ein bisschen(!) Weltraumaction, so eine abgeknickte Antenne kann schließlich sogar mich in infantiles Kichern versetzen.

Schade nur, dass Archers Auftritt ein wenig kurz war. Und noch dazu aalglatt wie ein Wasserxindi im Vaselinefass. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt an dieser Folge: Er hätte vor dem versammelten Gesindel eine Rhetorikgranate nach der anderen zünden können, dazu noch irgendeine Metapher aus der Bibel und eine indianische Glückskeksweisheit aus dem Hause Chakotay („Wenn man dir auf die rechte oder linke Wange schlägt, kann man sich trotzdem immer noch wunderbar die Stirn anmalen.“). Ich stehe voll auf diesen manipulierenden Jean-Luc-Laberquark, der allen Zweiflern beweist, dass der Drehbuchautor ein digitales Zitate-Lexikon mittels Suchworten bedienen kann.

„Aaah. Gentleman! Das muss der Rennbob sein, den ich angefordert habe! Mir ist nämlich nicht der verführerische Steilhang vor ihrer Haustür entgangen!“ – Archer sollte schleunigst mit dem Beamen aufhören. Er macht alles nur noch… – Schimmer! Von den 156 bisher herabgebeamten „Beweisen“ (u.a. Teesieb, Kartoffelschalen und eine Tüte Vogelsand) waren 98,6% nicht zu gebrauchen. Nicht, dass Archer das nicht wüsste, aber Hoshi findet das sanfte Funkeln einfach so schön.

Über die feinen Dialognuancen kann man ich mich diesmal auch nicht beschweren. Die Stimmen der Sphärenerbauer sind beispielsweise sehr akzentuiert, subtil und freundlich. Dennoch schwingt der bedrohliche Unterton einer überschminkten Douglas-Verkäuferin mit, der einem zu sagen versucht: „Ich geb’ dir gleich deine `Gratisprobe’ ganz woanders rein! Und es ist nicht deine Hand!“. – Wie die Sphärenchefin an allen möglichen Orten materialisiert und jede Volksgruppe in ihre Richtung zu manipulieren versucht, das sucht schon ihresgleichen… Vielleicht Angela Merkel? Zum ersten Mal sagt mir mein Gefühl (oder dessen baufällige Ruine), dass hier Geschichte geschrieben wird! In Schönschrift! – Die landstraßenbreiten Radierschlieren der vergangenen 21 Folgen übersehen wir einmal großzügig…

Ja, unser Manny „nicht verwandt mit Vir Coto aus Babylon 5“ Coto ließ hier mal richtig die Sau raus! Da wetze ich meinen Grillspieß *Shatner-Gehstock aus verstaubten Merchandisinghaufen in meinem Keller zieh* doch wirklich mal wieder gern! Diesmal rechtfertigt schon fast die pure Menge an interessanten Bonusszenen eine Aufwertung!

So könnte man z.B. fast meinen, dass Phlox einen Stargate-Seitenhieb versucht, als er erklärt, dass er einen Wurm im Allerwertesten spazieren trägt („Das Rausholen ist eine ganz simple Prozedur!“). Einfach köstlich, diese widerliche Pottsau von Hausarzt! Hat fast den selben ekelhaften Kultfaktor wie die Typen, die an ihren Augäpfeln ziehen können. Das ist eben Phlox-Humor, wie wir ihn einst lieben, schätzen und zwischenzeitlich fast wieder vergessen gelernt haben!

„OK, OK, ich gebe es ja zu: Es IST rot. Aber nur ein klein wenig. Wir sollten uns wegen so etwas Blödem eigentlich nicht in die Haare kriegen. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass klingonische Bathlets erheblich schärfer sind, aber sie können schließlich sammeln, was immer sie wollen! Was uns zu ihrem 2. Hobby mit den Blutkonserven bringt…“ – Degras Notlüge für diesen Vorfall wird danach keiner seiner Sportkameraden in der Sammeldusche Glauben schenken: „Och, das? Ich habe mich Gestern nur beim Rasieren beschnitten!“

Reed hingegen scheint offensichtlich darunter zu leiden, dass er ständig mit heiler Haut davonkommt, während 20% der Crew derzeit in Torpedos verwest. Zwar ist dies nur eine kurze Szene, aber gut, dass wir drüber gesprochen haben! Apropos Tod: Endlich durfte mal wieder ein No-Name-Crewmember auf einer Außenmission draufgehen, um zu zeigen, dass der Robotterarm mitnichten eine Anziehhilfe darstellt. Oh, wie habe ich diese gefahrvollen Außenmissionen vermisst! Endlich gab es mal wieder was zu erforschen! Fast beginne ich nach diesem Appetithappen schon die typischen BSE-Folgen (Besessen, Shuttleunfall, Eingesperrt) der ersten beiden Staffel zu vermissen!

Das bösartige Reptil löst am Rande sogar noch einen kleinen „Kriminalfall“, als er Degra des Mordes an seinen Leuten überführt. Zwar ist das eine sehr simple Nebenhandlung und nicht gerade „Columbo“-würdig (es fehlen die zerknitterten Hula-Hop-Reifen im Schulterbereich), aber ich wollte es dann doch mal erwähnt haben…

Manny „gibt’s von ihm signiertes Haupthaar?“ Coto hat auch unsere Hoshi nicht vergessen!
Tucker, T`Pol, Archer… Das sind ja die üblichen Verdächtigen, die sich im Zweifel kopfüber in eine Gefängniszelle stürzen, wie andere Leute in den Badesee. Aber Mäuschen Hoshi? Von brutalen Ratten in Folterhaft genommen? Das ist mal eine Nagerkonstellation, die neugierig macht! Und das ist nicht nur neu, das tut einem auch leid! Was werden die Grobstoffeln der Linguistin wohl antun? Verben fehlerhaft deklinieren? „Wider“ mit „wieder“ und „seid“ mit „seit“ verwechseln, als Hommage an all die deutschen Trekseiten da draußen? Wir werden es erleben!

Leider hatten ihre sonstigen Szenen ein bisschen was von Sigourney Weaver in „Galaxy Quest“: „Ja, ich wiederhole diesen Scheiß Computer, weil es der einzige verdammte Job ist, den ich hier zu tun habe, OK??“ – OK, OK… Wir sind ja froh, wenn wir dich überhaupt mal zu sehen bekommen, Schatz! Diese unsägliche T`Pol mit diesen aufgespritzten Fettlippen animiert mich inzwischen zu nichts mehr. Höchstens zum Anstimmen von: „Sie trägt ein KNALL – …rotes Gummiboot“.

„Mister Mayweather! Mängel im Bildungssystem hin oder her! Das ist wirklich nicht der richtige Moment für Sätze, wie: `In der Woche mit den Ausweichmanövern hatte mein Dozent Mandelentzündung`, klar?“ – Was ist das? Es ist rund, hat mehrere Schichten, die unabhängig voneinander wabern, trägt überall grüne Punkte und kann schweben? Ein fetter Trekkie auf einem fliegenden Teppich? – Fast richtig.

Ebenfalls schön gelöst: Tucker kann Degra sogar ohne nervtötende Bandwurmdialoge (nein, das sind keine Gespräche über Phlox’ Untermieter) verzeihen. Das Ganze Thema wird kurz, aber dennoch glaubwürdig abgehandelt. Niemand rennt tränenbesudelt – „Du liebst mich nicht!“ – um den Pudding, es gibt keine Sitzpinklerdialoge zwischen Selbsthass und Trostlikörchen. So muss eine Versöhnung aussehen, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn!

Fazit: Gefiel mir sogar noch einen Tick besser als die bisherigen Highlights „Azati Prime“ (Berman, Braga uuund Manny Coto!) und „Similitude“ (Coto, Coto uuuund Coto!). – Diese Episode zeigt, dass man interkulturelle Diplomatie auch dann in ENTERPRISE erleben kann, wenn Tucker gerade keine Außerirdischen zu einem flotten Dreier überreden will. Und wer den ENT-Flaschen bisher skeptisch gegenüber stand, findet diesmal Abwechslung wie Pfand am Meer. Ach, was will man Meer? – Es gibt doch jetzt ENTERPRISE!

Wenn ihr bis hier hin aufgepasst habt, wisst ihr auch, welche zwei Worte ich in euren Kommentarfeldern erwarte: „Manny Coto!“ bzw. „Erster! Manny Coto!“…


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von Klapowski am 16.05.04 in Star Trek - Enterprise

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Kommentare (34)

  1. RayT sagt:

    Erster !
    Ein solche Note ! Ich glaub ich fall vom Glauben ab *G*…
    *Voyager im Fernsehn weiterguck*

  2. Gast sagt:

    1-… Wow, das will ja was heißen. Ich bin gespannt!

  3. Gast sagt:

    die folge war geil :)

  4. Gast sagt:

    Tja, nun ist es also soweit. Daniel ist zum ENTERPRISE-FAN mutiert. Und das so kurz vor Toreschluß! Das die Qualität der Folgen insgesamt sich in den letzten Wochen wirklich gesteigert hat, ändert nichts an den Quoten. Woran liegt es denn nun dann?

    Am Donnerstag gibt es zumindest eine Antwort auf die Frage: "Staffel 4?". Und ich wette, auch der Herr Klapowski wird sich eine kleine Träne nicht mehr verkneifen können. So oder so.

    Gruß Bara

  5. Kaworu sagt:

    Oh ja, oh ja! "Manny Coto, I wanna have your babies! *kreisch*" Das war schon mein Mantra, kurz nachdem ich "Azati Prime" gesehen hatte.

    Nun ist es an der Zeit nach draussen auf die Strassen zu gehen, in die U-Bahnen zu stampfen und auf den Marktplätzen zu wandeln, um das Wort des Coto zu verkünden, das da lautet: "Weg mit dem igitten Berman! Setzt IHN auf den Stuhl! Gelobt sei der Coto!"

    Und jetzt wo ich den Kommentar geschrieben habe, ziehe ich gleich wieder los und gehe mein Exemplar von "The Council" knuddeln. *träumerisch seufzerl*

  6. Gast sagt:

    Ich habe die Folge gerade gesehen und gedacht…

    Knallhart! ;-)

    Schön, dass man meine Meinung teilt.

    Gruss
    Lt. Smurf

  7. Gast sagt:

    Tja, nun scheint doch einiges von dem Einzelschrott den man uns in manchen Folgen vorgesetzt hat einen Sinn zu ergeben. Da kann man nur hoffen, dass sie den Showdown nicht vollkommen vergeigen, denn dann wird diese Staffel Enterprise vielleicht doch noch das beste, dass man seit DS9 von ST zu sehen bekommen hat…

  8. Gast sagt:

    warum das nichts an den quoten ändert?

    1. liegt das bild von enterprise für den zuschauer doch bei "megadurchschnittliche SF".

    2. wenn man megadurchschnitt erwartet, kann man halt mal die folgen verpassen, die dann tatsächlich gut sind

  9. RayT sagt:

    ein paar gute Folgen bringen noch keinen Quotensommer ;) Da muss schon eine konstante Besserung drin sein, damit der harte Kern der Ent-Gucker wächst.
    Hoffen wir,dass es eine 4. Staffel geben wird. Mein Problem :
    Wo bekomm ich in den 3 Monaten Bosnien meine Folgen her ? *schnüff*

  10. Problem.Fall sagt:

    Hmm, ich fand' die Folge (auch) nicht schlecht, aber die fesselnste Story war auch das nicht… Naja, erstmal Quoten checken…

    Gleich haben wir Montag… Da fängt eine neue Woche an !

  11. Gast sagt:

    wer ist dafür dass Berman das Ruder/den Stift/das PADD zugunsten des o.g. Retters aus der Hand gibt?

    Ich auf jeden Fall.

    Mit Coto wird vielleicht sogar was aus Staffel 5…

  12. Gast sagt:

    *zustimm*

    Das Auge

  13. enyak sagt:

    Wieviele Staffel 3 Folgen stehen uns eigentlich noch bevor?

  14. Gast sagt:

    2 Folgen

  15. bergh sagt:

    tach auch !

    Nach UPN Werbung diese und nächste
    Woche.
    Dann hat die Seele erst einmal Ruh'

    Vielleicht nutzen die ENT Macher mal die Sommerpause und denken über Ihre Sünden nach.

  16. Gast sagt:

    das werden wir in drei tagen sehen. soweit ich weiß, gibt upn dann nämlich sein herbstprogramm bekannt, und ab dann wissen wir, obs noch eine nächste staffel geben wird

  17. Gast sagt:

    hehe, folgendes muss ich doch unbedingt hier reinschreiben:

    {{TrekWeb's O. Deus gave the episode an overall rating of 9/10, citing excellent performances and strong writing. "'The Council' is…a compelling argument for Manny Coto being in charge of Enterprise rather than Berman and Braga," he wrote.}}

  18. Gast sagt:

    Das hiesse dann, aus Klapowkiischer Sicht ist dies der beste Teil seit ähh ohh rund 3,4 JAHREN.
    hmmmµmmmH also sozusagen : "Ihr habt zwar die Episode gewonnen, aber die Serie verloren…'' mal sehen.
    HYPE'

  19. hotzenplotz sagt:

    und wer macht mit beim lustigen 3.23 noten-rate-spiel?
    ich sag mal einfach ne nette … öhm … öhm … 2+.

    hotz'

  20. Sparkiller sagt:

    Geht nicht, denn die nächste Folge ist mir nicht ganz koscher… öh… coto.

    Eigentlich taucht Manny dort sogar überhaupt nicht als Schreiberling auf, weswegen ich mal auf 3- runtergehe. Aber die nächste Folge wird wenigstens nicht so "berman" wie beispielsweise Damage, nach der ich erst einmal "braggan" musste. Würg.

  21. hotzenplotz sagt:

    hm.
    und?
    ich fand die folge gut.
    hasi t'pol darf trip lieb angucken, hasi hoshi darf kurz die helding miemen, archer sehr realistisch den chef spielen (indem er sachen verspricht die er nicht halten kann), … öh – und wiedermal ein sehr gelungenes ende.

    ich finde die .23 auf jede fall erträglicher als die .21 & .22, da die ganzen über-die-massen-realistischen wendungen (aus bös wird lieb, aus lieb wird tot, aus enterprise wird doch-kein-schrott etc.) ja schon in .21 und .22 abgehandelt wurden, und damit eine basis schaffen, so dass die .23 – wenn man alles was so bis inklusive .22 passiert ist bereits akzeptiert hat – nichtmehr ganz SO unglaubwürdig ist.

    also zumindest ne glatte 2 verlange ich einfach von der welt :)

    hotz'

  22. hotzenplotz sagt:

    p.s.: fehlt nur noch dass … naja, ich will mal nicht zuviel spoilern ;)

    sonst fliegen meine postings noch davon *g*

    und, Sparkiller, wann schreibst du mal wieder nen hammer? hmmm? *lieb-guck*

  23. Gast sagt:

    Der arme Hayes buhu

  24. Gast sagt:

    Da will ich doch mal wissen, wie man so schnell an die neue folge kommt… das ganze vor der ausstrahlung?! respekt

  25. Kaworu sagt:

    Tjaja… manche haben es halt drauf und können sich sowas halt schon vorher reinziehen. *jepp*

    Und von "Countdown" verlange ich einfach ganz dreist ne glatte 1. Scheiß doch auf das fehlende Ethik- und Philosophiegeblubber… Ich saß hier 45 Minuten lang nägelkauend auf meinem Stuhl. Das reicht für meine Belange völlig aus, um eine Zelluloidbehandlung ganz, ganz toll zu finden.

    Ich frage mich nur wie das Staffelfinale das noch toppen will… weil… spannender und filmischer kann als diese movie-showdown-artige Episode kann es ja eigentlich nicht mehr sein. Und der Autor heisst auch noch Berman… irgs…

  26. bergh sagt:

    tach auch !

    3X23 war heute morgen verfügbar.
    IN der HDTV/4 Auflösung 368X208
    ~80 MB (Schauder) .

    Also ene 2 minus würde ich auch geben, sie war O.K. bis gut.
    Ein paar Löcher in der Logik (10 Stunden vs. 5 Wochen) aber sonst O.K.

    Gruss BergH

  27. Gast sagt:

    So, jetzt isset also offiziell. Ent geht in die 4. Staffel. Wenn dann die Folgen so bleiben wie die letzten, gern mehr davon

  28. hotzenplotz sagt:

    nur so zur info, 3.23 war schon dienstag abend/nacht verfügbar, 426MB, auflösung SIF, format VCD compliant MPEG1.

    > Ich frage mich nur wie das Staffelfinale das noch toppen will…

    gut frage… hm.
    garnicht? :-) aber das wollen wir mal nicht hoffen…

  29. Gast sagt:

    Land in Sicht, singt der Wind in mein Herz.
    Die lange Reise ist vorbei.
    Morgenlicht weckt meine Seele auf.
    Ich lebe wieder und bin frei.

    Und die Tränen von gestern wird die Sonne trocknen,
    die Spuren der Verzweiflung wird der Wind verweh'n.
    Die durstigen Lippen wird der Regen trösten
    und die längst verlor'n Geglaubten
    werden von den Toten aufersteh'n.

    Ich seh die Wälder meiner Sehnsucht,
    den weiten sonnengelben Strand.
    Der Himmel leuchtet wie Unendlichkeit,
    die bösen Träume sind verbannt

  30. ObiJan sagt:

    Die Folge war wirklich Klasse. Hatte genau die gleiche Atmosphäre wie Azati Prime. Cool das Klapo die Ursache dafür herausgefunden hat. Möge dieser Berman lebendig begraben und seinen Platz übernehmen.

  31. hotzenplotz sagt:

    >>Möge dieser Berman lebendig begraben und seinen Platz übernehmen.

  32. G.G.Hoffmann sagt:

    Auch auf die Gefahr hin, acht Jahre zu spät zu kommen. Aber ich mußte die Folge in 2 Teilen „genießen“, weil ich vorgestern beim ersten Versuch in der 26. Minute eingeschlafen bin.

    Überhaupt zieht sich für mein Empfinden die so vielversprechend begonnene 3. Staffel inzwischen wie Kleister. Die „Ausdehnung“, welche zunächst so fremd und abgefahren daher kam, ist mittlerweile so spannend wie die Warpautobahn von Risa nach Rigel 7. Die Xindi haben sich mehrenteils als letztlich doch gutmütige Allerweltsbewohner aus dem Star-Trek-Standard-Alien-Repertoire erwiesen. Und ich ahne bereits, daß sich am Ende doch alles zum Guten fügen wird. Heute wird also für mich das Finale der dritten Staffel stattfinden, womit ich mich ab nächste Woche mit der 4. Season und der Frage beschäfigen kann, weshalb dieses Kleinod (mit Betonung auf „klein“) offenbar völlig zurecht vor 7 Jahren abgesetzt wurde.

    Trotzdem schön, noch einmal „neue“ Star Trek Folgen sehen zu können, bevor ich mir ab übernächste Woche wieder die erste Staffel TNG auf Bluray reinziehen „muß“ (freue mich schon, „Das Gesetz der Edo“ und „Die schwarze Seele“ endlich in prachtvollen Farben und HD-Auflösung zu sehen).

  33. schoenerAndi sagt:

    Na da hasde wenigstens ’nen guten Kauf getätigt! Die 1. Staffel „remastered“ lief letztens auf syfy und ich war sehr begeistert, wie schmuck das alles meinen Augen schmeichelt. Wirkt irgendwie richtig rund, mit den aufgehübschten Effekten und nich so schlecht wie die offensichtliche, aber kaum glaubwürdige CGI-Panscherei von ENT.
    Ich dagegen habe noch irgendeine Staffel davon daheim stehen, weiß nich mal welche und is mir auch voll egal. Das Einzige, was ich von 4 Staffeln ENT noch im rostigen Hirn habe, ist die Storyline in Staffel 3. Die hatte mehr Schwächen als man zählen kann, aber auch manchen kleinen Lichtblick ( natürlich sind manche Folgen von letzterem auszuschließen ). Uuund es war eine Geschichte mit Anfang und Ende, mit einer zu Ende erzählten Geschichte. Auch wenn das bloß bis zu der Szene gilt, als der Todesstern-Säugling hochgeht, Cpt. putt sein sollte und man kurzzeitig auf einen Neustart in Staffel 4 hoffen durfte. Gut, stattdessen hat man alles ruiniert, den dämlichsten Cliffhanger seit gleichnamige Film verbrochen und mir damit die Lust auf Staffel 4 genommen, aber Wuaaast.
    Aber ich gebe Dir insofern recht, dass sich Staffel 3 trotz meiner Lobhuddelei auch zieht, ne halbe Staffel hätte gereicht. Naja, 8 Jahre später kräht kein Haar mehr nach dem Scheiß und das sollte Euch Zukunftia-Menschen doch eine schöne Bestätigung für all die Bösen, aber berechtigten Verrisse sein!

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