
Endlich mal eine Folge, die wirklich gut war! Noch immer beben meine Wimpern voll freudiger Erwartung auf das zweite und dritte Ansehen dieser Episode, um auch ja kein Detail zu verpassen! Nicht nur, dass wir diesmal Rush in einer sehr menschlichen Situation sehen, in der jeder von uns stündlich gelangen kann, nein: Auch auf dem Planeten-der-Woche gibt es eine spannende Wendung, mit der nicht mal Rush in seinem Formelwahn gerechnet hat! Unglaublich, wie die Qualität der Serie ansteigt, seitdem ich höflich um ein paar Nachbesserungen gebeten habe!
Ha, verarrrscht! Folge war megagrottig. Wolle wisse, warum?
In meinem letzten Review wurde mir ja angekreidet, ich würde zu oft erwähnen, dass bei Stargate Universe „nichts“, „wenig“ oder zu viel „Null“ passiert. Das hat mich tatsächlich zum Nachdenken gebracht und meine Autorenehre (wenn auch zugunsten meines Ehrlichkeitsanstiegs) tief erschüttert!
Aber welche Synonyme gibt es also noch so für die Abwesenheit von Handlung, auf dass ich diese in Zukunft erwähnen könnte? – Nun, ich wollte in diesem Review mit „Leere“ und „dem Nichts“ beginnen, es dann mit „Nullsumme“ etwas mathematischer und später mit „Vakuum“ ein wenig physikalischer werden lassen. Um ein bisschen Pfeffer reinzubringen, wollte ich mich sogar selbst widerlegen und mit dem „Plenismus“ kontern, welcher besagt, dass es das Nichts gar nicht gibt. Erwähnenswert wäre dann vielleicht noch gewesen, dass die Natur das Nichts (z.B. das Vakuum) zu verabscheuen scheint, was bereits Aristoteles vermutete (Stichwort „horror vacui“).
Angesichts dessen ist wohl wirklich schade, dass die Natur keine Drehbücher schreibt.
Wie ihr sicherlich schon erraten habt, gibt es auch diesmal eher eine… „Anti-Reichhaltigkeit“. Die Story wird diesmal präsentiert voooon… dem Sarotti-Mohr. Ein paar Afrikanische Staaten haben nämlich ein paar Ideen (Motto: „Hilfe für die Erste Welt“) beigesteuert, weil die Weißen zu arm waren, um sich z.B. selber eine Monsterspinne, eine Frau mit unheilbarer Krankheit und einen Steinschlag einfallen zu lassen.
Die Story: Irgendwelche Codes fehlen auf der Destiny. Daher bekommt Rush kurzfristig einen Anflug an egomanischer Großherzigkeit („Ich bin großherziger als ALLE anderen, ha! Euch mach’ ich fertig!“) und setzte sich in den gefährlichen Antikerstuhl, der seinem Vorgänger noch das ganze Hirn versaut hat. Um diese charakterferne Opferungsbereitschaft wieder auszugleichen, träumt er dann von seiner Zeit auf der Erde, als er noch so arschig war, dass er eine eigene Toilettenpapiermarke besaß.
Nebenbei sucht er auf Cornflakes-Verpackungen und Busfahrplänen nach den gesuchten Datenfitzeln. – Für wie geistig umnachtet hält man den Zuschauer hier eigentlich? Nicht mal lustige „Die Realität verändert sich“-Spielchen bereichern hier den Spannungsbogen um den ersehnten 2%-Steigungswinkel.
Seine Frau ist todkrank, doch Nicolaus Rush hat nur seine Formeln im Kopf: „Ja. Hm-hmm. Sterben. Totgehen. Abnippeln. Klar habe ich dir zugehört, Dingsbumslotte! Ja, natürlich. Ich schaue dann mal nach einem weißen Sarg, wenn ich um 3 Uhr nachts von der Uni komme, kein Problem. Ach, könntest du bitte deinen zugeheulten Trauerkloßkopp ein wenig zur Seite bewegen? Ich sehe die herbeihalluzinierten Zahlen besser, wenn du die weiße Wand nicht verdeckst, dankeeee!“
„Niko? Ich habe ganz schlimm Kr… Kr… Krankheit. Ich werde bald sterben!“ – „Nein. Wenn du ganz still hälst, können dir die bösen Symbole nichts tun, Schatz! Hinter mir sind sie auch schon seit einer Weile her, aber ich weiß, wie man sie bekämpft, gnaa. GNAAAH!“ – Der volle Warnsinn: 10 Jahre nach „Matrix“ sieht man seinen Datenvisionen jetzt im Kreis, nicht mehr grün und von oben nach unten. Eine moderne Serie, fürwahr!
Ja: Es wird tatsächlich mehrmals (Subtilität, ick hör’ Dir davontrapsen!) mit einem Spezialeffekt aus rumfliegenden Symbolen gezeigt, dass Rush nur seine Berechnungen im Sinn hat. Zwischendurch darf immerhin SG1-Mitglied Daniel Jackson durch die Gegend stieren („Ich hab’ da einen tollen Tipp für dich: Kümmere dich um deine Frau. Tschüss dann, bis nachher!“), sich vom Alpha-Arschloch anmachen lassen und in mir die Befürchtung wecken, dass Michael Shanks extra für diesen Auftritt totgekloppt wurde, um espritmäßig mit der Destinycrew mithalten zu können. Ganz große Gastdarsteller-Verheize, die hier betrieben wurde!
So geht das die komplette erste Hälfte lang: Rush mault jeden an, der mehr als drei Sätze sagt und ihm dabei NICHT die Lösung seines Mumpitz-Kreuzworträtsels verrät, kritzelt in Großaufnahme auf seinem Block herum („Wenn du zum Sterbehospiz gehst, bringst du dann auf dem Rückweg einen Radiergummi mit, Spatzi?“) und jagt seine Studenten zum Teufel („Äh, aber der sind sie doch selber, Doctor!“). Davon abgesehen erscheint es überaus praktisch, dass der Antikerstuhl einem zur Lösung von Bordproblemen am Raumschiff erst mal in den REM-Schlaf versetzt, wo man stundenlang von der Vergangenheit träumt. Wahrlich ein überaus hilfreiches Gerät, das der früheren Alienbesatzung sicherlich half, die Geschehnisse im letzten Mond-Bordell noch mal kostengünstig Revue passieren zu lassen.
Während wir also den Doktor dabei beobachten, wie er sämtliche Zuschauersympathien verspielt und seinen Dreizehntagebart zum Rasieren regelmäßig in einen komischen Symbolwirbel steckt (klappt nur leider nicht), gehen Eli und Chloe auf einen Planeten herunter, der so eine Art alternatives Griechenland darstellt, das KEINE Staatshilfen der EU bekommen hat: Überall sind Säulen und Ruinen und nix los… Pardon… keine… ähm… weni… äh… leicht unterrepräsentierte Handlungsstränge. – Puh, ist das schwer, einen Scheißhaufen nicht beim Namen zu nennen!
„Okay, wir haben 6 Stunden, um diesen verlassen Planeten in einer Nebenhandlung zu erkunden. Denkt dran: Die Zeit reicht daher nicht für die üblichen Alienangriffe, mysteriöse Krankheiten oder Zeitsprünge!“ – „Dann müssen wir statt dessen eben verschüttet werden, auf einer antiken Bananenschale ausrutschen oder für 5 Minuten für immer hierbleiben wollen!“ – Raffe, Schlaffe, Häusle schaue: Zur Zeitersparnis ist das Loch zum Reinklettern schon zu Beginn in Schrittreichweite…
Zuvor dürfen wir aber noch der genialsten Charakterszene seit der Erfindung der Mainzelmännchen beiwohnen:
Chloe: „Ich habe das Gefühl, dass du mich meidest, wegen der blöden Sache mit der Rebellion. Dabei war die doch vom Drehbuchautor gar nicht für eine längere Zeit ausgelegt!“
Eli: „Grunz…“
Chloe: „Ich verspreche, das so etwas nie wieder vorkommt! Zumindest nicht, solange den Autoren nicht auffällt, dass sie 93% des erzählerischen Potenzials des Aufstands verschenkt haben und dieses nachzuholen versuchen.“
Eli: „Okay, voll feeett! Dann lass uns zusammen auf den Planeten runtergehen. Wer zuletzt da ist, iiiist ein fetter Vollneeeerd, hihihi!“
Young: „Na gut, ihr zwei Furzeltäubchen! Aber was hätte die strunzdoofe Chloe dieser Mission beizusteuern?“
Eli: „Äh. Chloe hat Doktor Jacksons Arbeiten studiert. Ich habe ihr selber das Umblättern beigebracht und bei zwei, drei unbekannten Buchstaben geholfen. Außerdem hatte sie an Harvard Geschichtsunterricht!“
Aaargh! Bei dieser Zurschaustellung fehlender oder dahingepfuschter Charakterentwicklung läuft mir regelmäßig die Grütze aus der Murmel! WAS, in Gottes Namen, ist daran denn spannend oder anspruchsvoll?! Die beiden wollen sich anscheinend, werden aber naaatürlich erst in Folge 100 zusammenkommen, und das auch nur, wenn es sich hierbei um eine lustige Körpertausch-Folge handelt und Chloe eigentlich mit einem starken Neger vögeln möchte! Aaaargh! – Diese entsetzlichen SF-Klischees, mindestens 15 Jahre alt, dazu diese aufgesetzte und mit Wackelbildern und Großaufnahmen zur Pseudo-Inhaltshaftigkeit aufgeblasenen Null- und Nichtigkeiten! – Oh großer Zukunftus, bitte mach mich stark!
„Ja, wir verstehen uns jetzt wieder gut. Wir haben bemerkt, dass unsere gegenseitige Kurz-Abneigung nur der Tatsache geschuldet war, dass wir seit mehreren Folgen die selben Klamotten tragen. Stimmt’s, Süße?“ – „Ja, mein wilder Hengst. Dein Geruch macht mich schon ganz wuschig! Ich öffne schon mal langsam meine Schenkel für Staffel 4, ja?“ – Wenn das Drehbuch Leute wieder zusammenführen will, kämpfen selbst Reviewwindmühlen wie die meinige vergebens dagegen an…
Damit die Szenen auf dem Akropolis-Planeten auch tiefgreifende Charaktermomente besitzen, darf noch erwähnt werden, dass einer der Soldaten „ein wenig klaustrophobisch“ ist, als in den düsteren Kabuff im Boden abgetaucht wird. Jetzt werden sogar noch DIESE alten „Uns ist sonst keine Phobie eingefallen, um die Figuren verletzlich wirken zu lassen“-Elemente aus der Grottenkiste geholt, um uns ein Charakterszenenderivat aus angemaltem Sperrholz zukommen zu lassen! Und, nur noch mal für das Protokoll: AAARGH!
Damit noch ein bisschen zusätzliche Spannung – in meinen vor Aggressivität angespannten Nackenmuskeln – aufkommt, stürzt auch noch die Höhle ein. Sooo muss es sein, für Drama klein. Wäre ICH der Drehbuchautor oder derjenige, der die Zufallskarten mit den einzubauenden Handlungssträngen aufgedeckt hat, ich würde mich tüchtig schämen und mich zwecks Klischee-Harakiri für einen Star-Trek-Transporterunfall melden.
Zurück zur zweiten Hälfte des Rush-Handlungs(?)strangs: Damit wir auch Bescheid wissen, dass wir alle total traurig zu sein haben, schreckte man nicht vor einem akustischen Textmarker von der der Breite eines Unterarms zurück. Die quietschigste Geigenmusik (ich HASSE Geigen!), die sich überhaupt im Soundarchiv finden ließ, rubbelte mir liebevoll auch noch die allerletzten Nerven vom Rückenmark. Praktisch die nervige Antithese zu der üblen Country- und Teenie-Mucke der letzten Episoden. Was ist aus dem guten alten Epik-Orchester à la „Doctor Who“ geworden?! Ist Trommelfell-Bulimie neuerdings wieder In?
Da muss auf Seiten der Macher schon echt schon viel Petersilie im Ohr gewachsen sein, wenn man schon bei einer Fernsehserie(!) jedes Mal über diese grottenmiese Alternativ-Mucken stolpert!
„Okay, aber jetzt müssen SIE mir mal helfen, Doc! Nebenan laufen gerade diese viel cooleren Visionen mit fliegenden Cracknutten, Raumkämpfen und diesem Joghurt-Drink, der TATSÄCHLICH die Abwehrkräfte stärkt. Könnten sie mich vielleicht DORTHIN halluzinieren, bitte?“ – Durch „Stargate Universe“ erwiesen: Die Kreidezeit dauerte (zumindest gefühlt) tatsächlich einige Millionen Jahre; hier gibt es sie immerhin mit passender Tafel dazu.
Fazit: Eine der miesesten Folgen bislang. Ich konnte gar nicht so viel brechen, wie ich kotzen musste. – Diese unsägliche, ironiefreie Wichtigtuerei um jeden weggeschnippten Popel oder leeren Taschenlampenakku, gepaart mit dem pseudotiefgründigen Anspruch (= Frau wird mittels Geigenmusik eingeschläfert) ist hochgradig beschämend für alle, die irgendwann mal irgendwo irgendeine Serie gut fanden!
Das alles sorgte dafür, dass ich das Anschauen mehrmals unterbrechen musste. In den Pausen konnte ich dann wenigstens in einen Traum eintauchen, der von meinem toten Opa handelte, der mir meine verschollene PIN-Nummer für den Bankautomaten rausgesucht hat.


6+So haben wir hier zum einen die kultverdächtige Story “Leuten gehen in Keller und die Decke kracht ein” (bereits nominiert für den Stanley Kubrick-Gedächtnispreis) und die dramatische Geschichte “eines Mannes, welcher sich zwei Dioden in die Schläfen rammt, um im Wachtraum und mittels der Hilfe seiner toten Frau sowie eines verwirrt herumstampfenden Gaststars (Prognostiziere schon allein deswegen Top-Noten in den gängigen Communities) nach dem Passwort für ein Raumschiff zu suchen, während er gleichzeitig seinen Job als Uni-Professor wieder aufnimmt”. (Nominiert für den galaktischen WTF-Award.)
Da fragt man sich ja, welcher geisteskranke Antiker sich so ein Hirn-Holodeck zur Datensicherung ausgedacht hat. Oder gibt es auch schon jetzt eine Windows-Version, wo man alle seine bisherigen Stuhlgänge noch einmal virtuell erleben muss, nachdem man sein Zugangspasswort vergessen hat? (“Oooh! Habe immer VIER-lagiges Toilettenpapier benutzt. Das muss ein Hinweis sein!”)
Das I-Tüpfelchen für mein dadurch bereits angespanntes Nervenkostüm bildete dabei übrigens zudem die penetrante Geigenmusik während den Szenen beim Rush im Kopp, welche mich stark an das bekannte Stück “Fingernägel auf der Schiefertafel” erinnerte.
Obwohl, unfreiwillig genial war auf jeden Fall die völlig desinteressierte Scheiß-egal-Einstellung von Dr. Rush gegenüber seiner todkranken (Traum-)Frau. Weswegen alle Szenen mit solch (takt)gefühlvollen Dialogen wie “Du, Schatz, ich sterbe gerade. Buhuhuu!” – “Aha. Soso. Übrigens, ich werde Heute wohl länger arbeiten.” schon jetzt zu meinen persönlichen Favoriten der ganzen Serie gehören!
Weitere Mini-Höhepunkte: Die schöne Ruinenlandschaft, wo man die Pixel erst beim zweiten Hinsehen erkannte.Und… öh… der Schluß. Aber nicht nur, WEIL halt endlich Schluß war. Sondern auch, weil die Zurückgelassenen tatsächlich aus Haupfiguren bestanden. Wobei diese wahrscheinlich schon in der nächsten Folge “den Rush” machen werden. (“Im nächsten Tunnel war eine intergalaktische Notruf-Telefonzelle!”)
Fazit: Endlich gab es die erfolgreiche Hochstufung von Doc Rush vom “Arschloch” zum “Oberarschloch”, welches das Rennen zum größten Unsympath bis zum Staffel-Ende wieder spannend macht. (Auf Platz 2 befinden sich, meiner Meinung nach, zur Zeit die Serien-Schreiberlinge.)
Einen deutlichen Notenabzug (von einer granatenstarken 4 plus) gab es aber für die beispiellos-einfallslose Nebenhandlung um unsere vier Grottenolme. Auf der anderen Seite: Die Frage “Werden die es wieder aus der Höhle schaffen?!” hatte sich wohl zuletzt das Publikum von “Ukk, dem Geschichtenerzähler” vor knapp zwei Millionen Jahren gestellt. Auch irgendwo eine Leistung, Gratulation dafür!
Note: 5 minus
@ BergH: Ja, bist Du, denn wer DS9 nicht mag, dafür aber Voyager, selbst ab und an, hat einen Hau weg. Wer beides nicht mag, okay, aber Voyager??? Um Himmels Willen, BergH! Das mußt Du ändern! Guck´ Dir wenigstens ab Staffel 4 noch ein paar Folgen bis Staffel 7 an (kommt jetzt wieder auf Kabel 1, wenn auch nachts 03.00 Uhr). Da muß es Folgen geben, die Dir gefallen.
P.S.: Danke für die wissenschaftliche Verteidigung. FancyDestroyer scheint sich in Physik für schlauer zu halten, als er ist.
@ FancyDestroyer: Tja, so ist das eben. Rockt eine Serie nicht von Anfang an, schalte ich aus (Ausnahme bisher: SGU, wird aber nicht mehr lange dauern). Bei B5 und DS9 war das der Fall. Zum Glück bin bei DS9 in Staffel 4 wieder eingestiegen und habe es bis zum Schluß nicht bereut. Eine bessere Sci-Fi Show gab es vorher nicht und wird es nie wieder geben. Und ob Star Trek die Physik mit Füßen tritt, ist mir persönlich schnurzpiepegal. Ich will unterhalten werden und Spaß haben und den hatte ich bei DS9 zur Genüge. Wenn ich mich physikalisch weiterbilden will, schaue ich “Alpha Centauri”. P.S.: Die B5-Schiffe sahen allesamt SCHEISSE aus! Kein Vergleich zu den genialen Star Trek oder Star Wars Schiffen.
*offtopic*
@Bergh & der Rauch:
Mag sein, aber das sieht definitiv nicht 1:1 wie auf der ERde aus; einfach weil da keine Atmo ist.
*Ende der Durchsage*
Und ja, klar brennen die Düsen – aber eben weil sie von innen mit Sauerstoff gefüttert werden.
Das ist aber gänzlich was anderes zu einer Explosion, wo durch das LOch dem Feuer instant jeglicher Sauerstoff entzogen wird bzw. sofort gelöscht.
Da brennt nix weiter.
Ich verlange von scifi Unterhaltungsserien keine sonderlichen Realismus – aber wenigstens ein bissl…+0,1 reicht schon
Bei ST ist das tw. schon nur mehr lächerlich und liegt weit UNTER 0.
Tuvix oder Geburt-als-Greis sorgten schon dafür.
Allerdings kriegt ST dennoch ständig als erster von mir die Dresche immer und überall :P, weil ST mit Realismus “angibt” und so tut, als würden die was davon verstehen.
Großmäuler werden von mir dann entsprechend “vorgeführt”… :P
“Schlechter Mensch”: Hat doch das eine nix mit dem anderen zu tun.
Man darf schauen, was man will – aber bitte nicht nach 5 Folgen glauben, man könnte a la Donald ausgerechnet eine story-basierte Serie, wie B5 beurteilen.
@Donald D.:
Über Geschmäcker kann man sich nicht streiten.
Dank deiner extremen Oberflächlichkeit hat dich ds9 perfekt unterhalten.
Ok. Schön für dich.
Und da für dich B5 ein zu hohes Niveau hat, wirst du auch nie sehen, was wirklich eine Weltall-Schlacht ist.
Ich kenn es & dann biste halt von dem st-kiddie-Niveau nicht wirklich beeindruckt.
Und a bissl Anspruch hab ich eben auch – und da kann mir halt st nix bieten – und “Star Gate Unfall” schon überhaupt garnicht.
Aber wenigstens isses gut, um sich drüber lustig zu machen.
Aja und zur Physik: Das ist stink normale Allgemeinbildung.
Garnix dahinter. :P
*dies und das*
Fancy Destroyer
@ Fancy Destroyer:
Ja, ist ja gut. Du hast Recht und ich habe meine Ruhe.
@Donald D.,
ich glaube nicht dass mit dem Gott der SciFi tatsächlich in irgendeiner Form diskutiert oder kommuniziert werden kann oder könnte. Zu hoch ist sein gewaltiges Bewußtsein unserem voraus. Vor allem nicht wenn man so extrem oberflächlich ist wie Du! Selbst mir als ausgesprochenem Anhänger seiner SciFi-Le(e)hre fällt es schwer seinen wohlgeformten Beiträgen zu folgen. Nur einige Hinweise zum Umgang mit Fancydestroyergott:
1. direkte Ansprachen seiner Göttlichkeit sind unter allen Umständen zu vermeiden
2. seine Beiträge sind unumstößliche, durch göttliche Kräfte gefügte und zusammengehaltene Tatsachen, die weder diskutiert noch kommentiert werden dürfen
3. allen, die seine Beiträge lesen, muß zwingend klar werden dass sie auf dm Niveau eines Einzellers verharren während Fancydestroyergott kurz vor dem Uffstiech steht
Erst wenn bei euch Ungläubigen einige Dutzend wenn nicht gar mehrere tausende Kommentierer auf dieser Seite dem göttlichen Feuer von Fancydestroyergott auf dem Scheiterhaufen der allmächtigen und reinen SciFi-Le(e)hre geopfert wurden werden die Verbliebenen seine wahre Größe und Allmächtigkeit erkennen!!!!!!
GELOBT SEI FANCYDESTROYERGOTT!!!!!
Tod allen Ungläubigen……..
@ dröhn: Dir “DRÖHNT” wohl schon der Schädel, was? Wie kann man sich denn vom “Klapowski” entfernen und blindlings einem falschen Propheten wie Fancy Destroyer folgen? Kehre um, dröhn, kehre bloß um!!! Du sollst keinen anderen Sci-Fi/Satire Gott haben neben Klapowski!!! Und wieso bin ich eigentlich oberflächlich? DS9 hatte doch wirklich geniale Geschichten zu bieten, die wirklich alles andere als inhaltslos waren. B5 dagegen… pffffffffffffft… mag vielleicht ganz gute Geschichten geboten haben, sah aber insgesamt alles irgendwie billig aus.
Jetzt muß ich noch den Klapo anrufen, um ihm zu sagen, daß einer seiner Jünger abdriftet.
Hallo Ihrs :-)
Ja, ich möchte Euch in vielen Punkten Recht geben. Aber bei zweien habe ich etwas einzuwenden (und nö, ich bin nicht unbedingt ein “Verfechter” von SGU):
1. Die “nervige” Geigenmusik ist eigentlich NICHT nervig. Nur die Art, wie sie zum Einsatz gebracht wird. Natürlich ist es auch immer Geschmackssache. Aber jegliche Musik aus klassischen Genres eignet sich besser für das Sci-Fi Genre als diese Pop-, Country und was-weiss-ich nicht Röhren. Das Problem ist einfach: man hat es RICHTIG übertrieben mit der Schaffung einer (musikalischen) Gegenstimmung. Schön viel, laut und bis zum Erbrechen. Durch so einen fiesen Einsatz von Musik wäre eines jeden Lieblingstitel wohl zu etwas anderem verkommen, meine ich.
2. Dr. Rush mutiert hier meiner Meinung nach nicht vom “Arschloch” zum “Oberarschloch”, eher im Gegenteil. Ich unterstelle den Machern mal, dass es diesmal TATSÄCHLICH soetwas wie Charakterentwicklung gab. Gegenteil weil: wir sehen hier einen Dr. Rush, der sehr wohl menschliche Emotionen hegt. Und am Ende sogar “geläutert” aus der Traumsequenz geht, da er endlich mit der Vergangenheit abgeschlossen zu haben scheint. Seine “Gefühlslosigkeit” und Sprüche wie… “Schatz, ich muss arbeiten” resultieren ja lediglich daraus, dass er eine Art halbluziden Wachtraum erlebt – er WEISS, das er “nur” träumt und konzentriert sich daher auf das Wesentliche, also den Code… ! Den Schmerz hat er (mehr oder weniger) schoneinmal erlebt, und es würde ihm in dem Sinne “nichts bringen”, sich mit seiner Frau gutzustellen. Von daher dürfte die Kritik gar nicht in diese Richtung gehen.
Ansonsten meine volle Zustimmung. Die Nebengeschichte war tatsächlich mehr als peinlich. Und der Rest… naja. Wie immer eben. Vielleicht interessiert’s jemanden, mein Review: http://ikarusvpn.wordpress.com/2010/05/15/stargate-universe-episodenguide-und-kritik-14/
MfG,
Ikarus
@Ikarus.Melchior
Du gehst davon aus, daß es einen Fan “Wissenschaftsfiktion” bzw. scifi auch nur ENTFERNT interessiert, was Figur x zuhaus gemacht hat, oder auch nicht.
Nun, das tut es aber ganz genau GARNICHT!!!
SOLCHE Handlung ist einfach nur eines:
Nämlich gequirlte, stinkende Scheiße und für uns absolute ZEITVERSCHWENDUNG.
SONST NIX!!
*knurrr*
Fancy Destroyer
Ich mag Rush… wahrscheinlich schau ich SG:U sogar nur wegen ihm.