Das ernsthafte Medienmagazin

Was sie schon immer über Berman dissen wollten!

Was ist denn das dort oben?? Ist es ein Vogel? Oder ein Flugzeug? Nein! Es ist der Ber-Man! Aber wohin fliegt er? Ist es ein kreativer Notfall? Oder rettet er eine Katze, die zu weit auf den Staudamm geklettert ist? Nein! Es ist nur der Arschtritt des Studios! – Scherz beiseite: Ob Berman wirklich fliegt, ist noch gar nicht „rrrrraus!“… Doch warum das wohl nur eine Frage der Zeit ist, lest ihr hier…

Berman, einstiger Superheld der TV-Raumfahrt, droht über seinen alten Schwachpunkt zu stolpern: Quotenonit! Jedenfalls berichteten das nicht nur seriöse Trekseiten, sondern z.B. auch Treknews in seinen News.

Da wir im Prinzip Anhänger einer der größten schwedischen Philosophinnen sind („Ich mach` mir die Welt – Widewidewitt – wie sie mir gefällt!“ – Pipi Langstrumpf) nehmen wir das Gerücht unkritisch für wahre Münze! So gratulieren wir schon jetzt zu der schönsten Personal(ent)scheidung seit dem Giftmord an Gene Roddenberry…

Die Gerüchte von Bermans Abgang sind zwar unter Trekkies noch unbestätigt, andererseits ist aber allein die Tatsache, dass so viele Menschen (und vor allem so dicke!) über den Wahrheitsgehalt grübeln, ein deutliches Warnsignal. Wie auch immer: Eine nähere Betrachtung der tragischen Figur Rick Berman ist auf unserer Seite längst überfällig gewesen, nachdem wir Bermanveralberungen in allen geschichtlichen Zusammenhängen von „Saddam Hussein“ über „Arche Boar“ bis hin zu „Adam und Schläfer“ bereits durchgeackert haben…

Nein, keine beschönigenden Worte oder relativierende Floskeln: Die Weiterbeschäftigung von Berman nach dem Ende von Voyager war der größte Fehler in der Geschichte der… Geschichte! Ich mag ihn schon lange nicht mehr!

Nach genauerer Selbsthirnwäsche kann ich heute sogar sagen: Ich mochte ihn sogar nicht mehr, als ich ihn noch schätzte! Allein dieser seltsame Blick auf allen 5 Bildern, die von ihm im Internet kursieren, hätte mich warnen müssen! Aber ich habe das in meiner trekkischen Verblendung damals für Kurzsichtigkeit gehalten, ausgelöst durch nächtelanges Studieren in philosophischen Schriften für seine Arbeit an TNG! Kant! Hegel! Bibelcomics!

Von wegen! Stattdessen verwechselte der Sammler ausrangierter Flugzeugträger schon seit Jahrzehnten Star Trek mit Startdeck und konnte nur gute SF produzieren, wenn er im Supermarkt alte Damen um Hilfe bat. Oder eben Michael Piller (DS9), dessen Serie Rick aber nie wirklich leiden konnte, da ihn Charaktere mit Facetten zutiefst verängstigten. – Sie erinnerten ihn immer so an Insektenaugen… Auch vertrete ich inzwischen die These, dass auch TNG seinen durchgängigen Erfolg den bereits festgelöteten Charakteren und der vertackerten Marschrichtung verdankte, als Berman die Serie übernahm…

Denn fast alles, zu dem Berman einen überwiegenden Teil seiner kreativen Antileistung beitragen durfte, mutierte innerhalb von 2,5 Sendeminuten zu Blumenkohl im Weltraum. So startete Voyager am Beginn seines Pilotfilms mit viel Potential, womit ich jedoch ausschließlich den hübsch-bunten Vorspann meine. NEMESIS wurde zu einer der größten Enttäuschungen der Trekgeschichte und der völlig unbekannte Regisseur Stuart Baird durfte für seinen dritten Hollywoodfilm endlich die Stützräder abschrauben und ohne fremde Hilfe… den Laternenpfahl küssen. Learning by Bluting.

Was sich das Studio (und sicher auch, zu einem geringeren Anteil, Berman) mit dieser Personalentscheidung gedacht hat, steht wohl in den Sternen. – Ach, wenn es doch nur nicht die von Star Trek gewesen wären!

„Den Kopf muss man natürlich mit irgendwas füllen, sonst reicht`s wieder nicht für alle!“ – Ungerührt umgerührt: In Neelix` Gerüchteküche gehört Richard Horatius Berman schon längst zum alten (Sp)eisen!

Doch erst ENTERPRISE festigte den Eindruck, welch geistig (Stief)Kind unser Rick doch war: Sämtliche ENT-Darsteller unterboten die Voy-Recken in Sachen Tiefgang noch mal um 30.000 Meilen unter dem Meer und verwandelten das einst stolze Franchise endgültig zur mittelständischen Klischee-Klitsche. Kein Quotenneger war plötzlich nicht stumm und kein Ami nicht austauschbar genug!

Die Quoten sanken, die ersten Fans schrieen, die ersten Analysten kreischten wie hysterische Hausfrauen vor dem Mauseloch und die ersten Journalisten rissen der neuen Serie alle Blütenblätter aus, abwechselnd „Ich liebe sie nicht“ und „Ich hasse sie“ sagend. Berman wurde sauer und prägte einen neuen Leitsatz: „Wenn die Quoten nicht stimmen, ist der Zuschauer schuld!“ – Ein mysteriöser, logisch nicht wirklich verständlicher Satz, wie wir ihn vor allem von tibetischen Mönchen und den Karate-Kid-Filmen erwartet hätten.

Pöbelnde Klugscheißer forderten nun laut den Rausschmiss Bermans und noch heute ist meine Stimme von diesen auf Bahnhofstoiletten und U-Bahnhöfen dargebrachten Forderungen ganz rauchig. – Wie? Ja, ICH bin diese undefinierbare Gröhlstimme, die man wohl in jeder Großstadt hört, wenn man spät nachts um 20 Uhr noch durch die Fußgängerzone streift. Man weiß nie so recht, wo sie herkommt, aber der hallende Ton ist unverwechselbar und nur von einem Menschen zu halten: Mir! „Öööööy!“ – „Wööö-hööö-hööö!“ – „Dü Schwooooin!“ – „Haaau app, Aldaaaaaarr!“

Aber zurück zu unserem modernen Aschenputtel, deren Drehbücher sich über Nacht in einen Kürbis zurückverwandeln… Für jeden, der sich ein wenig auskennt, steht fest: Wenn nicht bald der Erfolg nachts bei Paramount einbricht und sämtliche Mitarbeiter brutal vergewaltigt, wird Berman seinen Hut nehmen müssen. Und zwar von der Seite, die es hilfsbereiten Passanten erlaubt, Kleingeld in`s Innere zu werfen. Wer auf die erfolgreichen TNG-Zeiten pocht (bzw. auf die DS9-Quoten, die je nach Weltanschauung des Wiedergebenden damals total mies oder überraschend gut waren) und einen Rausschmiss für unmöglich hält, hat die Medienwelt nicht ganz verstanden.

Da ist es genau so wie in der Politik! 5 Jahre lang Superstar, doch 1 missglücktes Interview später ist man auf der Abschussliste! Plötzlich fällt irgendeinem Kulturhistoriker-Nerd auf, dass man einen Satz benutzt hat, den Adolf Hitler einmal prägte („Ist das Glas Wasser hier für mich?“) und schon ist man unten, seitlich und oben so was von durch, dass es potentielle Nachfolger nur so hagelt! Plötzlich relativiert sich auch im harten TV-Geschäft der frühere Satz: „Wir haben keinen anderen für diesen Job!“, sobald die Quoten in der Zielgruppe der dreiarmigen Uranspediteure unter 0,7% sinkt! ZACK! Farscape weg! Firefly weg! – Und wie man hört, sind die Quoten von Smallville kürzlich auch überraschend gesunken! Wenn das so weiter geht, übernimmt Florian Gerster den sinkenden Stern am Teeniehimmel!

Die surreale Welt des Rick Berman: Doof, nackt, aber so lustig, dass es fast schon wieder doof ist. – WAS genau diese Herrschaften da treiben, wird die nachfolgende Fangeneration wohl stärker beschäftigen wie das leidige Faltenstirnrätsel der dauernd mutierenden Klingonen. Vermutlich ist es einfach ein Gesellschaftsspiel: „Lege rechte Hand auf linkes Schulterblatt“ – Nämlich Dekontaminations-Twister!

Mehr als 12 Jahre ist Berman nun schon alleinverantwortlich für Star Trek, was in dieser Branche eine mächtig(!) lange Zeit ist, wenn man die Quoten- und Qualitätskurve betrachtet, die in diesem Zeitraum fast steil nach unten wies. Vielleicht abgesehen von dem Erfolg von ST 8, den ich Rick mal als einmaligen Ausrutscher durchgehen lassen möchte. Wenn er in den nächsten Wochen seinen Laden keine deutlichen Erfolgsmeldungen verschaffen kann, halte ich einen Personalwechsel für durchaus wahrscheinlich.

Die Frage um die Qualität der Nachfolge stellt sich für mich gar nicht… Wie schon mal in einem unserer anderen Hetzart… Leitartikel erwähnt, erwarte ich nicht mal, dass sein Nachfolger irgendetwas BESSER macht! Auf eine ANDERE Weise mies würde mir für einen opulent bemessenen Zeitraum (12 bis 14 Tage; wir befinden uns auf schnelllebigem Medienparkett, wie gesagt) vollkommen reichen! Es wimmelt auf der Welt nicht nur von Trekkies, sondern auch von arbeitslosen TV-Schaffenden! Da wäre es doch schon erstaunlich, wenn man nicht plötzlich eine neue Figur aus der Geisterbahn im Paramountpark abschrauben könnte.

Als Afghanistan führungslos war, haben wir Deutschen schließlich auch einen morgenländisch aussehenden Badetuchträger in ein Flugzeug gesteckt (der ehemalige Mr. Curryking), um sich „da unten“ mal ein bisschen abzure(a)gieren. Außerdem hat Star Trek ja auch noch Brannon Braga, dessen konkrete Verdienste für Star Trek jedes Kind im Schlaf herunterbeten kann! Genau: „Schnurch… Ratzepüh…“ – Piller und Ira Steven Behr, unsere DS9-Götter, haben meines Wissens nach andere Projekte oder schlicht kein Interesse. Was nicht weiter schlimm ist, da Paramount die DS9-Zeit eh für nicht mehr als einen kleinen (Ver?)Achtungserfolg hält…

Doch wer oder was ist eigentlich dieser Berman, außer einem Prügelknaben aus sechs Buchstaben? Wir haben einmal in den Redaktionskatakomben nach alten „Space View“-Ausgaben (der bescheidene Printableger der Bombast-Konsumtainment-Seite www.treknews.de) gegraben und einige ernsthafte Details seines Werdegangs ausgegraben:

So leitete er früher die Programmabteilung bei Paramount und hat Sitcom-Zombies wie „Familienbande“ und „Cheers“ zu verantworten. Mit „McGyver“ landete er dann seinen ersten Megahit! Noch Jahre später sollte er seine Geschichten aus Kaugummis und alten Büroklammern zusammenbasteln… Wichtig an dieser Stelle zu wissen: Er leitete diese Produktionen und war weniger bis gar nicht für die Drehbücher verantwortlich. Vermutlich gab er Richtungen vor und beschränkte sich darauf, die eingehende Ware in 3 Postfächern mit folgenden Beschriftungen einzuteilen: „Wird verfilmt“, „Wird vielleicht nach Änderungen verfilmt“, „Was für einen Mist! Ich wünschte, jemand würde mir ein überraschendes Angebot zur Führung einer traditionsreichen SF-Serie machen!“

Gene Roddenberrys Putzfrau, die auch für die Säuberung von Bermans papierfliegerverseuchtem Büro zuständig war, las eines Tages diese Zeilen und leitete sie sofort an die Chefetage weiter. Es kam, wie es kommen musste: 1986 wurde Rick an der Seite von Gene zum „Co-Executive Producer“, was man frei mit „exekutierende zweite Geige“ übersetzen kann. Als Roddenberry zunehmend nur noch in Form von Krankmeldungen von sich hören ließ und seine Frau schließlich einen ST-II-Torpedo für eine mysteriöse „Mitarbeiterbestattung“ aus den Lagerräumen abholte, wurde Berman von der zweiten Geige zum erstbesten Durchpauker. Fairerweise muss man sagen: Damals mit Recht!

So kuschelte er beispielsweise mit dem Studio, was Petting-Abstinenzler Roddenberry nie getan hatte, weil er den Merchandising-Wahn und seinen kreativen Kontrollverlust nicht ausstehen konnte. Rick Berman war eben kein kreativer Querkopf, der mit naiven Geschichtlein die Welt in eine Spielwiese verwandeln wollte, auf der das Menschenkind von der Löwenmutti gesäugt wird (um mal eine Zeugen-Jehova-Wahnvorstellung heranzuziehen). Messiastische Tendenzen wie bei Gene gab es bei Rick nicht. Es sei denn, sein Gott war 0,15 Millimeter dick, trug das grünstichige Foto eines frühen US-Präsidenten und bewegte sich in einem geheimnisvollen Totenreich namens Bankkonto.

Rick war eben ein Mann, der die Worte „Break-even-Point“ und „Shareholder-Value“ nicht für Raumschiffmanöver hielt. Wir sehen: Dass man die Interessen von Rick und dem Studio teilweise nicht auseinanderhalten konnte, lag nicht nur am innigen Analverkehr der beiden, sondern da er ja sozusagen selber Teil des Studios war/ist/wieder sein wird… – Die heilige Dreifaltigkeit der Personalbesetzung!

Berman liebte und liebt die Arbeit nach Statistiken: Zahlen, Umfragen, Anal… äh, -ysen. Was will die Zielgruppe sehen? An welchen Stellen macht das Testpublikum sein Kreuzchen? Bei „Gorillastarke Action“ oder doch nur bei „Unser Charlie“? Wollen die Zuschauer ihr Trek medium oder blutig? Dunkel oder hell? Immerhin beweisen Umfragen, dass viele New Yorker im letzten Sommer etliche Stunden ohne elektrisches Licht verbracht haben! Das muss doch was zu bedeuten haben!

Immer wieder gern als Beispiel von Genes kreativer Aufsässigkeit genannt: Der erste TV-Kuss mit Plastiksalat auf dem Kopf! So etwas wäre unter Herrn Berman unmöglich gewesen! Er hätte es höchstens zu Salatdressing gebracht, nachdem Herstellfirma Tomi Umsatzsteigerungen in der Zielgruppe der 3 bis 8-Jährigen gemeldet hätte…

So prägte er also Star Trek, wie wir es heute kennen und vorzeitig absetzen: Kurzlebigen Trends und Verheißungen aus der Marktforschung hinterherjagend. Patriotisch-patzig statt sentimental-schmalzig. Mehr als jemals zuvor fehlt eine gehörige Portion Fanfiction im offiziellen Geschehen. Zwar war Roddenberry kein Heiliger und seine einseitige Gutmenschensicht auf Dauer schwer zu ertragen, jedoch wäre ein Mann wie er wohl besser geeignet, um zu erspüren, was die Fans WIRKLICH wollen!

Wir brauchen keinen Zahlendreher, der sich sein Staffel-3-Konzept für ENTERPRISE aus Elementen aus ST IV und VIII zusammengebastelt haben will, weil diese Filme ja so viele Zuschauer hatten.

Berman erscheint mir geistig immer weiter einem Zitat zu verfallen, das Altkanzler Helmut Schmidt einst prägte: „Wer Visionen hat, sollte zu einem Arzt gehen!“ – Das mag in Ansätzen richtig sein, aber wer mit einer Exceltabelle auf dem Klo sitzt, ist mir auch nicht ganz geheuer!

Noch ist er nicht weg und vielleicht war dieser Artikel voreilig. Aber irgendwie muss man diese Seite ja auch mal voll bekommen!

Zumindest haben unsere Marktforschungen massive Update-Wünsche in unserer Zielgruppe ergeben…


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Artikel

von Klapowski am 31.01.04 in Star Trek

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Kommentare (40)

  1. Gast sagt:

    "Zumindest haben unsere Marktforschungen massive Update-Wünsche in unserer Zielgruppe ergeben…"

    Ihr habt gute Marktforscher!
    Ihr könntet die nicht zufällig mal an Berman ausleihen?
    Nur so…-für die nächsten 100 Jahre?

  2. Gast sagt:

    100 Jahre??? So lange soll Berman noch leben…. *argh*

    hdEATH

    PS: Immerhin scheint mir eure Markforschungsabteilung ganz ok zu sein. Welche Zielgruppe sprecht ihr denn eigtl offiziell an?

  3. bergh sagt:

    tach auch !

    Ist doch klar :
    Den Bücherlesenden nicht Interent-süchtigen Mit-30 er mit Holzbein.

    Ansonsten :
    Schönder Artikel
    Hoffentlich finden sie einen der ein wenig mehr Gespür für Trek hat, sonst kommt das nur noch als japanische Zeichentrickserie im Kinderprogramm…..

  4. Ranma sagt:

    Wofür braucht man JETZT noch einen mit Gespür für Trek? Nen Nachlassverwalter der für anständige Beerdigungen sorgt reicht völlig

  5. Sparkiller sagt:

    Ja, gute Frage. Was IST eigentlich die Zielgruppe?

    Diese Frage wäre doch mal einen Artikel wert… *zwinker, zwinker*

    Mist, was im Auge!

  6. endar sagt:

    Und weg mit dem Heini.

    Enterprise ist eine Beleidigung der Intelligenz der Zuschauer.

  7. Gast sagt:

    Ich glaub`das mit der Entlassung erst, wenn es wirklich soweit ist.

    Bis dahin darf man ja hoffen ….

  8. Gast sagt:

    "Den Bär-Men in seinem Lauf, halten weder Ochs' noch Esel auf."

    "Totgesagte leben länger."

    Zwei kurze Zitate von Erich H. aus Chile.

  9. Benski sagt:

    Trek macht erst mal eine Pause und wenn sich dann jemand mit Potenzial gefunden hat wird es Paramount sicher noch mal versuchen.
    Solange man damit noch Geld machen kann…..

  10. ObiJan sagt:

    Genau alles Bermans Schuld ! Wie schön, daß man immer die Schuld auf die Gallionsfigur abwälzen kann.
    Als nächstes sollten dann noch die Drehhbuchautoren auf den Scheiterhaufen und zuletzt der Großteil der Schauspieler die besser wieder in Tütenreklamen ihren Auftritt haben sollten.
    Ach ja und dieses dämliche Publikum, was die ganze Zeit weiterhin zugeschaut hat, obwohls nur noch schlimmer wurde. Alle gehören sie bestraft !

  11. Problem.Fall sagt:

    Endlich jemand der es verstanden hat. Natürlich sind auch und vorallem die Zuschauer schuld am Untergang dieser Star Trek-Serie… Liegt doch klar auf der Hand.

    ObiJan, du gehörst wohl zu den Leuten, die nur 3% aller ENT-Folgen gesehen haben… ?!

  12. ObiJan sagt:

    Verpaßt würde besser passen..
    Aber wenn du mit Ironie und Sarkasmus nichts anfangen kannst, so erleuchte ich dich und erkläre dir diese Homepage etwas genauer: Diese Seite hier ist nicht mit Treknews und Konsorten zu vergleichen, denn sie ist kritisch, aber nicht ernst und nebenbei ist die Erde auch keine Scheibe !

  13. unas sagt:

    was bist du schon bei gallilei und kepler angelangt ObiJan???! ;-) aber mal im scherz bei seite, ernst komm wieder. lol die kritiken sind durchaus angebracht. berman hat ne menge mist verzapft. man kann nur hoffen das es bald einen nachfolger mit genügend weitsicht gibt, der hoffentlich mit star trek aufgewachsen ist und somit weiß was sich das gelangweilte (aber doch so hochintelligente publikum *protz protz*) erhofft und erwartet. fragt sich bloß wer das sein soll?! ;-)

  14. ObiJan sagt:

    George Lucas ! Muahahahaha

  15. Gast sagt:

    Und wer lobt Berman für TNG Staffel 3-7? Nicht alles was der Mann gemacht hat war eine große 'aufen scheiße.

  16. unas sagt:

    ja ja, stimmt, aber ich sehe das mittlerweile als ausrutscher, da er ja nur noch mist verzapft.
    @ObiJan: lol, das würde aber böse ausarten, da man ja dann nur noch mit lichtschwertern anstatt den phasern rumrennen würde. he he wäre mal ein interessantes konzept, oder was meinst du??? ;-)

  17. ObiJan sagt:

    Wieso böse ausarten ? Die menschlichen Rebellen haben den Xindi-Todesstern vernichtet und viele Völker werden jetzt eine neue Hoffnung hegen und sich den Rebellen genannt Starfleet anschließen…

  18. Gast sagt:

    Schon mal daran gedacht, das Star Trek mit dem Ende von DS9, also nach 3 Serien und 8 (oder waren es da schon 9) Filmen thematisch einfach ausgelutscht war. Irgendwann kann man halt keine vernünftigen neuen Sachen mehr einbringen sondern nur alte mehr oder weniger gut auffwärmen. Von mir aus kann Berman gehen oder bleiben, meiner ansicht nach liegt es daran, das das Potential, das Star Trek bietet einfach aufgebraucht ist!

  19. unas sagt:

    nein das glaube ich nicht, denn selbst bei voyager waren gute themen dabei. wichtig ist jedoch die tiefe der rollen die die charaktere darstellen sollen. bei ds9 sind diese systematisch aufgebaut worden und auch bei eprise war ein guter ansatz da, jedoch ist dieser mittlerweile leider verloren gegangen. denn nichts ist doch lustiger und interessanter gewesen, als die zwischenmenschlichen beziehungen. ;-) ich fand das immer spitze.

  20. Gast sagt:

    Ich denke nicht, dass das Star Trek Potential wirklich aufgebraucht ist, aber etwas eingeschränkt wird es durch eine Serie in der "Vergangenheit" imoh schon! Eine "kreative Pause" würde dem Franchise sicher gut tun.

    Vielleicht könnte man Bryan Singer mal eine kleine Chance bei Star Trek geben. Der hat imho mit X-Men (2!) gezeigt, dass er Sci-Fi ganz gut umsetzen kann.

    hdEATH (zu faul zum einloggen)

  21. ObiJan sagt:

    Dann wäre theoretisch jedes Sci-Fi Thema schon aufgebraucht, was natürlich Mumpitz ist. Klar irgendwo ist fast jede Geschichte schon mal erzählt worden, aber die Kunst steckt nun mal im Detail. So wie momentan alles bei Star Trek rübergebracht wird, ist wirklich schwach. Generelles Hauptproblem war/ist, daß viele Authoren ihr eigenes Ding gedreht haben und nur gelegentlich wieder wichtige Folgen, welche den roten Faden der Welt weitergesponnen haben erschienen.

  22. unas sagt:

    dem stimme ich voll zu ObiJan. so sehe ich das auch. hier fehlt die klare linie. der grosse vorteil aller st-serien war immer ihr hohes niveau im vergleich zu zeitgenösischen scifi serien. sie können immer mit aktuellen kinofilmen in der technik mithalten. nur die charaktere müßen halt auch überzeugend sein. und ohne gute story helfen nunmal die besten special effects nichts. *heul* obwohl die echt hochwertig sind bei eprise, don´t u think.

  23. Gast sagt:

    Ich weiss der Themenwechsel ist drastisch und diejenigen, die nicht sowieso schon überzeugt sind, glauben's eh nicht. Aber: Farscape ist ziemlich gut. Ok, der eine oder andere wird das wohl auch schon seit gut 4 Jahren wissen…

    Nachdem ich nach 3 Staffeln endlich einsehen musste, dass aus Enterprise einfach nichts mehr wird (aber hey, ich werde die Serie trotzdem bis zu ihrem Ende verfolgen, wenn nötig mit Wärmebildgerät und Bluthunden), habe ich mich also der bisher verschmähten Serie Farscape zu gewandt. Und siehe da: Wer bei Folge 1×01 anfängt und bei 1×02 weitermacht, versteht tatsächlich wo die Moya den Starburst holt.

    Interessante, oft auch mal unheimliche Haupt- und Neben-Charaktere fernab vom StarTrek Musketier-Klischee, *wirklich* fremdartige Aliens (die ihre Nasengnubbel-Kollegen wahlweise mit dem dritten Schnabel oder dem purpur Magen-Tentakel verschlingen würden), atmosphärische Sets und gute Special Effects machen durchaus launige Unterhaltung. Und noch besser: Nach einigen Episoden erkennt man sogar soetwas wie einen roten Faden. Ja Charaktere entwickeln sich sogar und besitzen ein Gedächtnis vergangener Ereignisse, die – man glaubt es kaum – sogar später auch noch von ihnen referenziert werden.

    Natürlich wird TNG auf ewig der heilige Gral der SciFi-Serien bleiben. Aber in diesen dürren Zeiten kann ich Farscape trotzdem nur wärmstens empfehlen. Ich bin jedenfalls schon auf das Finale von Staffel 1 und die angeblich noch besser werdenden Story-Arcs gespannt.

    -Enyak

    PS: Bitte erklärt mir wie man sich hier erfolgreich einloggt.

  24. Ranma sagt:

    Gibt es Farscape denn noch?

  25. Gast sagt:

    Ich glaube Enterprise war wirklich eine Spitzenidee! Leider wars das dann auch.
    Ja, ich gehöre zu denjenigen, die den Vorspann toll finden und die auch die Zeit vor dem ganzen Technikmist, der spätestens mit Voyager überhand genommen hat, gerne mal gesehen hätten. Da hat uns der alte Zafram Cochrane in ST8 doch irgendwie Lust gemacht, auch so pionierhaft mit Mini-Warp und Ruckelfaktor durchs All zu schippern und von jeder dahergelaufenen Rasse da draussen erst mal gehörig ausgelacht zu werden. Wie gesagt: Toller Ansatz. Warum inzwischen die Enterprise nur noch am rumballern is, wieso T´Pol weniger anhat als das Playboy-Titelhäschen und wozu zum Geier anscheinend sämtliche SF-Drehbuchautoren durch Action-Choreographen ersetzt worden sind, weiss wohl Gott allein (und zwar der aus ST5).
    Ist schon traurig, ich hätte gern ein bisschen mehr SF-"Raumfahrt" gehabt, bissl Gravitationsprobleme hier, Atmosphärenverlust da. Da wäre in solch geladener Stimmung viel mehr Charakterdarstellung möglich gewesen. Denn grade die einfachen zwischen"menschlichen" Gespräche/Dispute zwischen Spock, Kirk, McCoy usw haben StarTrek doch immer so ein anheimelnd wohliges Gefühl verliehen (hach, ich werd wieder sentimental).

    Naja, ich zünd ne Kerze an, damit Ricki endlich aufhört. Aber obs danach besser wird?

  26. unas sagt:

    also soweit ich weiß ist farscaoe schon seit jahren nicht mehr gelaufen??! if i say s.t. wrong, plz correct me. :-)
    yeah, das sag ich ja! man muß mehr auf zwischenmenschliche beziehungen gehen. mit T´Pol geb ich dir auch voll und ganz recht, aber jolene blalock ist einch so sexy, das man da auch mal das zweite auge aufmachen kann um sich ganz an diesen wenigen bekleidungsstücken auf diesen "sirenenkörper" zu laben. he he nicht´s für ungut, aber damit kann ich leben. :-D

  27. enyak sagt:

    Ja, Farscape läuft z.Z. nur noch auf einem gewissen Sci Fi Kanal oder bestimmten Eselsendern. Ich empfehle aber definitiv einen chronologischen Sehvorgang, beginnened mit 1×01.

  28. enyak sagt:

    Oh, und es gibt nur 4 Staffeln, danach ist (bis auf die wohl kommende 4-teilige Miniseries) Schluss. Der Einstieg von Anfang an ist also im Gegensatz zu Stargate und Babylon 5 eine noch zu bewältigende Aufgabe.

  29. Gast sagt:

    Ich finde die Autoren von Enterprise wissen längst nicht mehr was sie schreiben sollen und greifen nach jedem kleinen Strohhalm! Von unlogischen bis gar dummen Episoden ist alles gegeben. Das nimmt fast schon formen von Voyager an. Kalter Krieg: Die Autoren wissen ganz genau das ohne den Handlungsbogen(welcher Handlungsbogen?) um den Temporalen Kalten Krieg es kaum etwas an interessanten Storys zu erzählen gäbe. Die paar Episoden über den kalten Krieg werfen nur neue (dummere) Fragen auf. Abgesehen davon sind die Konversationen innerhalb der Crew totlangweilig und belanglos! Man kommt gar nicht auf den Gedanken das diese Crew zusammengehört. Tucker oder Arscher kriegen die meisten Episoden, wobei Tucker alles im alleingang macht. Maywetter ist der Schiffspantomime, Yoschi äh Hoschi ist das Schnuckelchen und Reed einfach nur langweilig. Ach ja unser Kleiderbügel T'Pol immer anwesend wenn Nackte Haut oder überheblichkeit zu zeigen ist. Da hab ich aber viel sympatischere Vulkanier gesehen die nicht so engstirnig waren.
    In diesem Sinne

  30. Gast sagt:

    Enterprise oder Farscape? Vollbusige Vulkanierinnen oder Muppets im Weltraum? Gott sei Dank gibt es die DS9 und TNG Wiederholungen.

  31. enyak sagt:

    Es ist schon ziemlich erbärmlich, dass eine Serie ihre eigenen Charaktere als so langweilig befindet, dass sie gerade mal die Hälfte dieser in einer Episode unterzubringen weiss. Nicht, dass die mit Screentime und Dialogzeilen gewürdigten Charaktere es schaffen würden sich dadurch irgendwie interessanter zu machen…

    Das einzige was Enterprise jetzt noch helfen könnte, wären wirklich radikale Einschnitte und eine komplette Änderung des Formats. Ich hoffe ja, dass dies nach Berman's Entlassung noch versucht wird. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Änderungen ungefähr so "radikal" wie der neu aufgenommen Titeltrack werden.

  32. Gast sagt:

    OMG, es sind (auch) animatronische Puppen in der Serie! Barbie Fiction, LÖÖÖÖÖÖLLLOLOL!!!1

  33. Gast sagt:

    @enyak: wieso ist der einstieg von anfang an bei Babylon 5 unmöglich? es gibt auch da ne Folge 1-01 ;)

    Sergej

  34. Gast sagt:

    Und auch nur 5 Staffeln — und weitere wirds nicht mehr gebe, also ist beim Ansehen noch nicht mal besondere Eile geboten

    hdEATH

  35. enyak sagt:

    Ah, ich dachte es wären mehr. *Vielleicht* gehe ich also B5 auch noch irgendwann an. Es war aber schon relativ schwierig mich selbst zu Farscape zu überreden. Und die Serie ist im Gegensatz zu B5 (effekte- und community technisch) noch recht aktuell.

  36. unas sagt:

    naja, bei farscape konnte man aber nie so recht in stimmung kommen, finde ich. B5 wurde eh erst ab der 3ten staffel so richtig interessant. aber es war um längen besser als farscape.
    zu der sache mit dem temporalen kalten krieg muß ich sagen, dass es ein wirklich guter ansatz war. denkt mal an die temporäre kommission. ihr entstehen muß ja eine logische basis haben. da wäre hier die gelegenheit um einen hervorragenden grundstein zu legen. oder der teil regeneration (staffel 2 episode 23). hier wurde mal an die vollen gegriffen und temporale paradoxen so richtig ausgelebt. an sich ist das alles eine gute idee, nur die umsetzung ist nicht konsequent genug. da wird zuviel rumprobiert, zuviele ergänzungsthemen eingeschoben und die charaktere gehen nicht genügend in die tiefe. zu t´pol muß ich sagen: ein sexy weib und ich liebe nackte haut über alles (zumindest wenns jolene´s ist he he), auch fand ich immer das mehr sexapeal in st gehört. aber das ist etwas übertrieben und durch blanke fleischbeschau die leute an der mattscheibe zu halten klappt auf dauer nicht, wenn die dialoge schrott sind. da kann man ja gleich onyx ab 0.00 uhr anschalten, da hat man das gleiche. :-P *kotz* (das nervt vielleicht immer diese fleischbeschau)
    ich freue mich zumindest auf den neuen teil, da ein eifersuchtsthema nun noch gar nicht so bei st aufgetaucht ist. da könnten höchstens dax und worf mithalten. man das ist ja wie bei gzsz hier lol. grüße mom, ich weiß du liebst den mist von rtl.

  37. Gast sagt:

    Nanu-ich dachte den hätten`se schomn längst:
    "…US-Soldaten fanden den eingeklemmten Autoren in der abgestürzten Holomatrix…",ha damit ich euch beinahe gekriegt. Denn nicht nur ENT macht Logikfehler. Ich weiss der Witz ging jetzt voll in die Hose, aber mit irgenwas muss man diesen Kommentar ja auch mal vollbekommen. (hey,der war wieder besser''')

    (und vor allem so dicke!)-da haben wir aber schon was besseres gelesen.

    Bibelcomics-oh Gott was ist denn das S`'

  38. frakesjoe sagt:

    Joho.

    Zu B5: Eigentlich 4 Staffeln und noch eine 5. angebappt. Aber dennoch, storytechnisch die bisher feinste SF-Serie aller Zeiten. Und so wirds wohl auch bleiben, denn Serien mit diesem Potential werden heute zu früh gekappt (Odyssey 5, dazu später mehr). Interessant war es von Anfang an. Der Hammer kommt jedesmal dann, wenn man erkennt, wie dicht da alles zusammenhängt. Selbst unscheinbare Kleinigkeiten entwickeln erst später (und vom rein konsumierenden Zuschauer teilweise unbemerkt) Bedeutung.

    Farscape: Ja, das macht Spaß. Viele der Plots von FarScape lassen sich aber nicht auf StarTrek "übersetzen". Dafür ist FarScape zu hardcore. Ich bin aber überrascht, dass die Writer es geschafft haben, die Serie 4 Staffeln und 4 Filme lang unter Spannung zu halten, ohne "dicke" Föderation im Rücken, die immer wieder mal für Stories sorgt.

    Aber es gibt ja noch mehr SeiFei.
    Stargate: Wird immer roter, was den Faden betrifft, der sich durch die Serie zieht. Immerhin haben viele Plots ihren Ursprung schon in der ersten Staffel!

    FireFly: Nette Scripts. Aber leider ist diese "Wildwest im Weltraum"-Nummer schon seit "Bravestar" auf Tele5 ein alter (Serie-)Hut. Das war viel zu viel Wildwest. Hätten die sich mal lieber mehr auf die SciFi-Elemente konzentriert, wärs gut geworden…. Wer mag schon Western UND SciFi? Aber auch hier erwartet uns mindestens ein Film.

  39. frakesjoe sagt:

    Was hätten wir denn noch?

    Ja, Odyssey 5. Leider nach der ersten Staffel abgesetzt. Eine wirklich sehr gut geschriebene und gut besetzte Serie. Ein großes Stück SciFi garniert mit AkteX-Verschwörungstheorien. Wirklich ein Jammer. Da wirds auch keine Fortsetzung als Film geben, weil die Serie dafür zu früh abgebrochen wurde. Das würde viele viele Filme erfordern….. Hauptverantwortlich für die Serie war ein vormals freier Schreiberling namens Manny Coto (!), der früher schon Folgen für Outer Limits (die Neuauflage) und ähnlich geschrieben hat. Lustigerweise sieht man bei allen seinen "Werken" seinen Hang zu "lebenden Gegenständen".

    Der gute Mann ist nun bei Enterprise. Und meiner Meinung nach ist er für die leichte Steigerung im "Benotungsschnitt" verantwortlich….

  40. frakesjoe sagt:

    Achja, Smallville…. ganz klar, dass die Quoten fallen. Die Serie wird von Teens gesehen. Für die wird der Plot zurzeit aber viel zu heftig. Das sind die so nicht gewohnt. Die Writer versuchen offenbar, die "Albernheiten" der ersten Staffeln loszuwerden (In der ersten Staffel hatte fast jede Folge mit je einem Typen zu tun, der durch Kryptonit irgendwie verändert wurde, und jeder von denen war auch gleich böse.

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