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Avatar – Rückschau in der Nabelschau

Avatar, Avatar, Avatar. Seit einiger Zeit bemühen sich einstige Kritiker („Doofes Indianer-Epos“) mittels vulkanischer Geistesverschmelzung mit dem Massengeschmack, den Film immerhin so gut zu finden, um jener Masse weiterhin frische News und Infos zum brandalten Streifen zukommen zu lassen. An James Camerons Stelle wäre ich sehr stolz auf alle meine Körperteile: Kaum ein Werk hat es noch Monate nach dem Kinostart geschafft, Kulturbanausen wie auch -ausrufer derartig zu beschäftigen. Da kann sich sogar der „beste Film 2009“ (Zitat Oscar) namens „The Hurt Locker“ noch die eine oder andere Scheibe Aufmerksamkeit und Pseudobedeutung abschneiden.


So war kürzlich in der Presse ein Palästinenser zu sehen, der mit blauer Körperfarbe auf sein entart… äh, wie auch immer geartetes Schicksal aufmerksam zu machen versuchte. Nach dem Motto: „Wir werden ausgegrenzt wie eine fiktive Alienrasse, sind aber zu blöde, mit Riesenvögeln auf die Klagemauer zu scheißen.“ – Sehen sie daher nach dem nächsten Blockbuster: Die deutsche Opposition wirft mit „fliegenden“ Katzen um sich, um auf das verstörende „Wunderland“ der bisherigen Regierungsarbeit hinzuweisen.

Blaupause für eine bessere Zukunft: Einerseits muss man die Initiatoren dafür loben, so gekonnt auf die Blaublüterwelle aufgesprungen zu sei, andererseits hat man aber jetzt schon Angst, welcher Film als nächster die Massen begeistern wird. – Was mit Brüsten wäre allerdings toll, dann wäre ich auf der dazugehörigen Demo garantiert auch dabei (Gegen Kinderpornografie?)…

Ebenfalls so schön wie ein Botoxunfall in der Oberlippe: Ein kürzlich erschienenes SPIEGEL-Essay über den „perversen“ (Zitat) Film Avatar, der sich für Natur und Natürlichkeit einsetzt, sich dafür aber „unnatürlicher“ Computereffekte bedient. Unmöglich! Das nächste Mal daher an dieser Stelle: „Unglaublich! Der Herr der Ringe trägt privat nur Kettchen“ und „menschliche Enttäuschung: Der Pate übernimmt gar keine Kinderpatenschaften in Afrika!“…

Und dann war da noch die Meldung, dass Avatar in China nur noch eingeschränkt gezeigt werden darf. Grund: Die dortige Regierung möchte eventuell nicht, dass ihre Landsleute in Zukunft meinen könnten, gut gemeinte Zwangsumsiedlungen bekämpfen zu müssen. Okay, wenn’s wirklich so sein sollte, ist es gut, dass wir drüber gesprochen haben, allerdings ist es schade, dass anderen „Weltwerke“ nicht die Ehre der schlitzäugigen Kopienverknappung zuteil wurde. So hörte ich noch nichts davon, dass Bud Spencer (beschützt die Armen mit seinen Armen) oder Angelina Jolie (verweist mit Magersucht auf Lebensmittelknappheit in der Xing-Provinz) eine ähnliche Behandlung angeboten wurde.

„Oh, großer Jake Mao! Was sollen wir gegen die Angreifer unternehmen?“ – „Gebt ihnen alles, was ihr habt. Und wenn sie noch MEHR wollen, so nehmt noch schnell einen Kredit auf, bevor ihr gefälligst verduftet. Ich habe hier aber auch ein kleines rotes Büchlein, in dem ihr meine Anweisungen nachlesen könnt…“ – Pro Propaganda: Die chinesische Regierung arbeitet bereits daran, eine veränderte Avatar-Version in die Kinos zu bringen. Man hat allerdings noch einige Probleme, die Konfuzius-Figur glaubhaft auf die Kampfroboter zu montieren.

Wie dem auch sei: Avatar-Vergleiche, -Besprechungen und politische Botschaften sind spätestens jetzt In, wo auch der letzte „Brigitte“-Kolumnist an seinem Schminktisch bemerkt hat, dass der Film ein voller Erfolg war. Und wenn alle Haare, an denen man eine weitere Erwähnung herbeiziehen könnte, doch doch noch reißen sollten, so bleiben uns immer noch PC- und Technik-Zeitschriften. Hier werden 3D-Fernseher und Monitore plötzlich eine Zukunft vorhergesagt, die vor einem Jahr noch eher hinten rechts in der Wahrscheinlichkeitsformel auftauchte. Dank „Avatar“ ist die Technik also so etabliert, dass wir demnächst noch mal 500 Euro zusätzlich für einen aktuellen Flüssigkristallspiegel ausgeben können, um uns dann zu wundern, warum im „Frühlingsfest der Volksmusik“ die Scherze von Stefan Mross immer noch so flach wirken.

Doch „Avatar“ scheint bei den unterdrückten Medienavataren hervorragend anzukommen, seitdem ihr Boss gelernt hat, die weltweiten Einspielergebnisse und den üblichen Vermerk „erfolgreicher als Titanic!“ richtig zu deuten. Doch was ist mit der Katholischen Kirche? Die lässt es sich ja meist ebenfalls nicht nehmen, jedes Kulturphänomen (siehe Harry Potter) zu verreißen, in dem nicht genügend Apostel 90 Minute lang singend über (extrem gläubige) Blumenhügel schreiten oder aber Minderjährige beim illegalem Sex abgelichtet wurden.

Ein kurzes Gurgeln… ähm… Googeln (das Gurgeln kam danach) brachte schon auf Platz eins den ersehnten Treffer, unter denkenden Wesen in diesem Zusammenhang auch „Headshot“ genannt:

“Der Film fährt sich in einem Spiritualismus fest, der auf die völlige Anbetung der Natur abzielt“, heißt es bei Radio Vatikan sowie in der Zeitung „L’Osservatore Romano“. „Das Ganze ist schlau gemacht und geht in die Richtung einer Pseudo-Doktrin, die den Umweltschutz zur neuen Religion des Jahrtausends erhebt. Die Natur ist demnach keine Schöpfung mehr, die man verteidigen, sondern eher anbeten muss.“

Ganz zu schweigen davon, dass nirgendwo auch nur das kleinste Missionswerk oder eine Hostie zu sehen ist… Die Beurteilung einer außerirdischen(!) Welt nach religiösen Gesichtspunkten ist an sich schon so alienhaft, dass man diese Argumentation fast von seinen Freunden auf Alpha Centauri prüfen lassen möchte. Aber immerhin: Nur die besten und erfolgreichsten Filme werden von der Kath-Kirche öffentlich verrissen, was die Vermutung nahe legt, dass der Papst vorher mit „Krass, geil, oberhammer, die Action!“-Äußerungen (auf Latein!) vor der Leinwand gesessen haben könnte…

Avatar für Analdenker: Auch die Kirche bietet eine zulässige Alternativversion des Filmes an! In diesem Stuhl kann der Platznehmende in eine fremdartige Welt reisen, fast wie die Figuren im Film! Man muss sich nur auf das Buch in den Händen konzentrieren („Bibel“ oder so ähnlich) und vorher einfach zum sogenannten „A-Bibliothekvar“ gehen, der am Eingang steht. – Genial!

Selbst die Tatsache, dass Avatar nicht als „Bester Film“ ausgezeichnet wurde, weil Science Fction als ungeputzter Badezimmerspiegel der Gesellschaft ja nicht anspruchsvoll genug ist, ist noch den einen oder anderen Artikel wert. Aber vermutlich wollen die Kritiker wirklich lieber zeitlos-langweilige Egodramen sehen („Lin Klimbims lange Reise nach Peking, um den Staudamm in seinem Vorgarten zu verhindern, ist ganz großes Schuhsohlen-Kino!“), statt einen Film, in dem Raumschiffe einfach nur die gute alte Tuut-Tuut-Eisenbahn ersetzen.

Aber wo bleiben da WIR? Unsere Seite, die sich bislang mit einem mickrigen mehrseitigen Review zu Avatar begnügt hat? Wo sind unsere Bonus-Klicks für das Aufzeigen einer weiteren Avatar-Fascette à la „Die Zeugen Jehovas weisen auf die Gefahr von blauer Tinte als Bluttransfusion hin“? Warum können WIR nicht ein Essay darüber schreiben, dass die Wildnis in Avatar nur eine moderne Interpretation des Teutoburger Waldes ist und der Kampf Blau gegen Böse nur eine weitere Umsetzung der Geschichte um Hermann dem Etrusker, der die Römer vernichtend schlug?

Wie können auch wir auf den Avatar-Zug aufspringen, ohne uns im Gleisbett die Zähne rauszusemmeln? – Als ich kürzlich in der neuesten P.M.-Ausgabe blätterte, fiel es mir ein: „Der Nullraum“! Jener mysteriöse Raum zwischen der bekannten Materie, der ebenfalls zum Bersten mit unbekannten Aktivitäten gefüllt ist, ließ den Autoren zu der irren These gelangen, dass DORT unser eigentliches Bewusstsein gelagert sein könnte und unser Gehirn nur der Apparat ist, um dieses zu empfangen. Somit wären wir alle Avatare!

„Verdammt, der Nullraum-Avatar meines besten Freundes Kenny ist in dieses… dieses… Ding gefahren!“ – „DIE SCHWEINE!“ – Ironie der Geschichte: Erst nachher kam heraus, dass dieses Wabbel in Wirklichkeit aus der Sammenbank der Stadt ausgebrochen war und zu 100% aus Sperma bestand. Die Katholische Kirche hatte also doch recht: every sperm is sacred und beseelt! – Aber so was von!

Ganz neue Probleme täten sich auf: Könnte man vor Gericht auf eine Fehlfunktion zwischen Nullraum und Avatar hinweisen („Hier die Verbindungsprotokolle, die eine leichte Überspannung im Sub-Subraum anzeigten!“), um zu erklären, warum wir die Nachbarin selbst kleingehackt haben, statt das Schweinefleisch auf der Küchenzeile? Zumindest als besonders irre „Boston Legal“-Folge wäre diese Idee durchaus denkbar.

Und was bedeuten dann eigentlich Hirnverletzungen, die uns irgendeine Fähigkeit nehmen? Ist dann nur ein Teil des Empfängers kaputt? Legt Hormonmangel dann ebenfalls natürliche Empfangsfunktionen unseres Kopfes lahm und in Wirklichkeit werden Frauen mit zunehmenden Alter gar nicht frigide, sondern nur ihr Stellvertreterkörper? Anders gefragt: Onaniert dann die Seele dann auch ohne Körper? Und was bedeutet eine erwiesene Avatarisierung des Lebens in der Religion? Finden wir uns alle nach unserem Tod im Nullraum wieder und ein Astralkörper-Inder kommt dann auf uns zu und sagt: „Und, möchtest Du noch mal 80 Jahre in meinem Fahrgeschäft verbringen? Oh, ich sehe, sie haben nur noch 200 Astral-Credits für unser Angebot übrig. Da kann ich ihnen leider nur noch ein Leben als Ratte oder Insekt anbieten!“?

In Wirklichkeit glaube aber auch ich, dass es eine viel einfachere und bessere Möglichkeit gibt, um ein hübsches Parallel-Leben zu führen: Nachträgliche „Avatar“-Meldungen in der Presse einfach ignorieren wie damals das wochenlange Gejaule von Celine Dion nach dem Ende von „Titanic“. Aber spätestens beim bereits angekündigten „Avatar 2“ heißt es dann wohl wieder:

„Gibt es ein Leben nach dem Hype?“


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von Klapowski am 20.03.10 in All-Gemeines

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Kommentare (16)

  1. G.G.Hoffmann sagt:

    Als fanatischer Kinogänger, der ich selbst bei der Premiere von usbekischen Dokumentarfilmen schon 3 Wochen vorher auf dem Bürgersteig campe, um einen Spitzenplatz zu ergattern (1. Reihe! Ist ja klar!), muß ich freimütig einräumen: ich habe den Film bis jetzt nicht gesehen. Ob er auch auf einer 4:3-Röhre (3D-fähig?) gut rüberkommt, sobald er auf VHS erscheint?

    Ich bin für flache Stories und doofe Effekte wirklich immer zu haben. Aber nach „Polarexpress“ (2004), „Beowulf“ (2007), „Im am Legend“ (2007) usw., bin ich überzeugt, daß künstliche Welten und Figuren noch immer nicht reif für die große Leinwand und so gefühlsecht sind wie Kondome aus Sackleinen. Ich kann zwar nur anhand von Trailern und Ausschnitten urteilen, aber auf mich wirkt die Augsburger Puppenkiste mit ihren Gewässern aus Frischhaltefolie immer noch realer als Pandora mit seinem „Myst“-Charme. Und die Bewegungen dieser außerirdischen Schlümpfe erinnern mich auch eher an Wutz („UUUURRRRMELIIII!“).

  2. John McKollin sagt:

    Das ist alles nichts gegen diesen Mindshice:

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32137/1.html

    zieht euch DAS mal rein, ich hafte nicht für Folgeschäden.

  3. Klapowski sagt:

    Das gefällt mir SEHR gut! Schon aus neurologischer Sicht…

    „Das kann bisher allein der Mensch im gesamten Kosmos – hindurchtönend (Person) sein. Und so einerseits aus der Evolution herausfallen und andererseits den „Punkt Omega“, den Zielpunkt der unendlichen Evolution des Kosmos, im Sprung vorwegnehmen. Im Drachensprung ins All hinauf. Achtzehn Monate ist der „elternfütternde Affe“ dabei typischerweise alt. Bald kann das nun auch ein Elefant – und ein virtueller Roboter namens „Avatar“, der eine Zeitreise in unsere Gegenwart gemacht hat.“

    Da bleibt nur die Frage, was ein „virtueller Roboter“ ist (Ein Computersimulation über einen echten Roboter?), wieso ein Affe unsere Eltern füttern sollte (ich finde, man sollte Zivis im Altenheim etwas mehr Respekt zukommen lassen) und warum ein Elefant eine Zeitreise macht.

    „Auch dieses letztere – kleinere – Wunder ist eine Geste von Maya-Eywa, die bereits heute wirksam ist.“

    Das sollte wohl „Meier-Eva“ heißen. Derlei Wortzusammensetzungen werden ja im süddeutschen Raum dafür verwendet, um z.B. mehrere Evas auseinander zu halten („Hobelhauer-Sepp“, „Schmidtbacher-Traudel“)… SEHR krank, das alles. Weiß man näheres über den Autoren oder schreibt der schon wieder Dokusoap-Drehbücher?

    @Hoffmann: Ich bin ja prinzipiell Deiner Meinung, was die optischen Schwächen von hochpreisigen Computerwesen angeht, aber meinst Du nicht, dass Du es etwas übertreibst? Man hat sich damals schließlich auch wesentlich schlechtere (wenn auch realere) Schauspieler angeschaut und Diddi Hallervorden, Thomas Gottschalk, Bud Spencer sowies Ilja Richter irgendwie kultig gefunden. Jetzt nur auf 4 schiefliegende Pixel zu verweisen, ist doch etwas billig, zumal man meist wenige Stunden später feststellen muss, dass man viele Filme aus den 60ern heute optisch nicht mehr ertragen kann („James Bond mit 30 Sachen durch die Pappabsperrung? Gäääähn…“).

    Also, gib Deinem alten, kranken Herzen einen Stoß und schau Dir den blauen Bock einfach mal an! – Mit Bier(c)-Weichzeichner geht’s vielleicht mit den Animationsmängeln?

  4. vendetta sagt:

    Ein weiterer Artikel über Smurfahontas? Wahrscheinlich ist das unvermeidlich. Bildgewaltig, unterhaltsam und damit habe ich wohl alles gute zu dem Film gesagt. Aber mehr kommt im Kino heute auch nimmer, warum auch wenn sich schwache Geschichten hervoragend mit beeindruckenden Effekten zukleistern lassen.

    Beste Kritik fand ich noch die hier (äh, natürlich nach dem Text auf dieser Seite):
    http://www.artechock.de/film/text/kritik/a/avatar.htm

  5. Will Smith sagt:

    Nach dem Review zu Star Trek XII aka „This ain`t Star Trek“ bitte ich dass der Nachfolger zu Avatar „This ain`t Avatar“ im Auge behalten wird.

    Anscheinend übernimmt Cameron diesmal nicht die Regie, und als Produktionsfirma tritt „Private“ auf.

    http://www.popcrunch.com/avatar-porn-parody-this-aint-avatar-xxx/

    PS: der Link unter dem Ghostbuster-Bild geht nicht. Ist das ein perfider Gag um die Leser zu verwirren? Oder verpasse ich wirklich einen lustigen Kirchenartikel?

  6. G.G. Hoffmann sagt:

    @Klapo

    Natürlich sehen reale Pappnasen auch doof aus. Aber eben real. Solange man aber auf den ersten Blick sieht, ob eine Landschaft, ein Raum, ein Lebewesen eine Schöpfung des Computers ist, wirkt es in meinen Augen eher störend als faszinierend. Ich spreche nicht von Shrek, Ice Age & Co., sondern in erster Linie von CGI-Figuren, die wie echte Lebewesen wirken sollen und/oder in reale Filmsequenzen eingeflochten werden.

    Wenn man versuchen würde, eine Zusatzszene für Avatar zu drehen und die reale Sigorney Weaver durch eine CGI-Figur zu ersetzen, würde das vermutlich sehr stark auffallen. Ebenso wie die Löwen in „I am Legend“ nicht im Ansatz echt aussehen. Was ist aber so schwer daran, ein Lebewesen im Computer realistisch nachzuahmen? Talentierte Maler können fotorealistische Bilder mit Feder und Pinsel schaffen. Ein fotorealistisches Gemälde von Sigourney Weaver oder einem Löwen wäre nicht von einem echten Lichtbild zu unterscheiden. CGI-Handwerker schaffen es aber nicht einmal, ein Standbild eines Lebewesens fotorealistisch zu erschaffen. Solange das nicht gelingt – was wohl eher ein künstlerisches als ein technisches Problem ist – sollte man es mit Animationen gar nicht versuchen.

    Die Mimik und Gestik der Na’vi wirken noch immer völlig steril. Und wenn man bedenkt, daß hier Peformance Capturing zu Anwendung kam, ist das umso ernüchternder.

    Guckst Du hier:

    Echter Löwe: http://www.bostonherald.com/blogs/sports/rap_sheet/wp-content/uploads/2009/09/african-lion-closeup.jpg

    CGI-Löwe: http://copiousnotes.bloginky.com/files/2009/01/090106aslan.jpg

    Ein Kleinkind erkennt den Unterschied.

  7. KojiroAK sagt:

    @GGH

    Du vergisst, dass es heutzutage Kinder gibt, die glauben, Kühe seien Lila.

  8. Flutschfinger sagt:

    Das ist der erste Zukunftia-Artikel, den ich kein bisschen verstanden habe. Und ja, ich habe den Text ausnahmsweise mal gelesen. Eventuell ist das der Grund?

  9. bergh sagt:

    @Flutschfinger
    Das hilft ungemein, beim Verstädnis.
    Ansonsten muß ich mir AVatar in 3D noch antun,
    ich hatte eine 2 D Kopie von meiner Cousine Beetee Orrent.

    Gruss BergH

  10. John McKollin sagt:

    Hier die Hintergrundinformation zum Autor, oder besser, zu diesem kaputten Querulanten, nein, seit Woody Allen heißt das ja Genie, sorry:

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,151581,00.html

    Ich glaub ich zieh mir weiße Haare über, geh in Rente und spiel Gott auf der Tübinger Herrentoilette.

    Danke

    Doch lieber Frauentoilette

  11. Donald D. sagt:

    @ Klapo: Bitte sage mir, daß „Hermann der Etrusker“ nur ein lustiger Witz war. Falls nicht, ist das FALSCH!!! Er war CHERUSKER (germanischer Stamm). Die ETRUSKER hockten irgendwo in Norditalien, bis sie von den Römern platt gemacht und fast sämtliche historischen Spuren von ihnen ausgelöscht wurden. („AVATAR“ läßt Grüßen.)

    Ansonsten: Klasse Artikel und Kompliment an Sparki. Sein Na´vi Mao ist einfach nur genial!

  12. Klapowski sagt:

    Ich meinte natürlich wirklich Cherusker, war aber kurzzeitig mit meinem geschichtlichen Nobelwissen (= „Wo war noch mal Wikipedia?“) durcheinander gekommen.

    Und der (höchstens mittelmäßig) geniale Mao ist von mir selbst. So viel Zeit muss sein, nachdem mein Bildbearbeitungsprogramm schon welche für mich hatte. – In der Regel erkennt man Klapo-Gemälde daran, dass ich unter dem Artikel nicht großartig rumschleime („Danke an Sparkiller und an seine Eltern für seine großartige Zeugung!“) und dass Sparkis Bild viiiel besser aussieht.

    Da dieses im Falle von Klapokunst meist gar nicht für einen Vergleich existiert, sehe ich es zwar nur vor dem geistigen Auge, aber das tut der designerischen Schönheit keinen Abbruch!

    Daher: Gratulation Sparki, und zwar für MEINE Phantasie in Bezug auf Dich!

  13. Donald D. sagt:

    @ Klapo: Zum Thema „Cherusker“: dann ist ja gut!
    Zum Thema „Na´vi Tse Tung“: da habe ich Dir ja glatt Unrecht getan! Sorry! Ich find den Mao wirklich großartig und da Du ja selbst immer sagst, daß Du das Sparki machen läßt, weil Du´s nicht kannst, ging ich automatisch davon aus, daß er das war.

  14. G.G.Hoffmann sagt:

    „Hermann der Etrusker“… hihi.. war mir gar nicht aufgefallen. Und das einem Bielefelder. Dein Heimatkundelehrer bringt Dich um. Aber vielleicht hat dieses Flitzpiependenkmal bei Detmold ursprünglich ja auch eine etruskische Vase oder ein Glas Spaghetti in die Höhe gehalten. Oder mit dem Arm nach Süden gedeutet („Nur noch 800 km bis zum Brenner“).

  15. Klapowski sagt:

    Macht Euch nur lustig. Dabei bin ich laut Google nicht der einzige mit diesem Problem! So findet „Hermann der Etrusker“ laut der Seite „Monstersandcritics“ immer noch „keinen TV-Frieden“, der Arme!

    Auch die Seite http://www.ful-damme.de/firma/damme.html wirbt ungeniert mit dem Kalkriese-Museum, welches zu Ehren des berühmten Etrusker-Hermanns errichtet wurde!

    Außerdem finde ich das Denkmal sehr schön. Bringt so einen Hauch von Eiffelturm und Freiheitsstatue in die Detmolder Tiefebene.

    http://www.sagel.de/westfal.htm

    Auch wenn ich bis heute nicht glauben kann, dass man früher bis in das Schwert hochklettern konnte (mein Vater berichtete).

  16. KojiroAK sagt:

    @Klapo

    Also wenn auch andere den Fehler gemacht haben, ist es nicht so schlimm?
    Ist das nicht auch etwas was die Kathis von sich gegeben haben?

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