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Schade: Rick Berman schon gefasst

Es kam nicht überraschend: Der geheime Aufenthaltsort des unnachgiebigen Trekherrschers war Bielefeld. US-Soldaten fanden den eingeklemmten Autoren in der abgestürzten Holomatrix zum Thema „Die Fauna des Gartens“. Auf gut Deutsch: In einem üblen Trekloch mit Gagh-Begleitung. Heraneilende Trekkies mussten den Gesuchten auf rabiate Weise mit Schaufeln befreien…

Nur eine Stunde später fanden sich im Ebay-Angebot bereits abgetrennte Zehnägel und Finger ein… Experten warnen bereits vor dem Kauf dieser Fälschungen.

Rick Berman wurde seit Langem wegen seiner Verbrechen gegen zahlreiche Gesetze der Logik gesucht. Als er mit illegaler ENTERPRISE-Technologie daherkam und Bildnisse des legendären Staatengründers Kirk verbieten, ja sogar dessen Existenz leugnen ließ, erregte er 2002 die Aufmerksamkeit der jugendlichen U.S.-Streitkräfte (= United Speck). Nach einem Zapping-Dauerfeuer im Frühjahr 2003, in dessen Verlauf der Propagandasender Rick Bermans, UPN (Unique Permanent Nonsense), schwere Verluste einstecken musste, war der umstrittene Anführer untergetaucht.

Unter diesem unscheinbaren Strauch mit Weißdornprimeln fand man sein Erdloch in der Nacht auf Sonntag. Verraten hatte er sich durch die Antenne seines Weltempfängers, die kurzzeitig deutlich zu sehen war. Auch wurde der Rauch seiner Kochnische gesichtet.

Schon seit Jahren wurde ihm die Bildung einer fundamentalistischen Rechtshändervereinigung nachgesagt, sowie die Verbrechen seiner eineiigen Söhne, Brannon und Braga, zur Last gelegt. Deren Taten waren beileibe keine Bragatellen: Diese hatten mit seiner Billigung in den späten 90ern das US-Kriegsschiff „Voyager“ vor der Vielebeamischen Küste mit großen Ansammlungen von… rein gar nichts Nennenswertem versenkt.

Berman wird außerdem unterstellt, er habe Waffen (wie Phaser u.a.) durch Überbeanspruchung massenweise vernichten lassen. In diesem Zusammenhang wird meist von Massenvernichtungswaffen gesprochen. Auch werden häufig „Giftglas“-Angriffen erwähnt, was sich auf die Wiedergabefläche eines handelsüblichen Fernsehers in Kombination mit seiner TV-Präsenz bezieht…

Bis vor seinem entgültigen Untertauchen bewohnte er mehreren Paläste und etliche Weltbilder, die er oft stündlich wechselte, um jegliche Schuld am Trek-Untergang von sich weisen zu können. Nur seine engsten Leib-und-Magen-Wächter waren dem Gesuchten bis kurz vor Schluss noch Troi ergeben. Vermutlich wechselte er zu diesem Zeitpunkt ständig seine Masken und war in der Bielefelder Innenstadt abwechselnd als Klingone, Ferengi oder Xindi unterwegs, was ihn unauffällig von einen Ort zum nächsten brachte.

Rick Berman: Vor und nach der Zahnbehandlung. Die blauen Kacheln sind die Überbleibsel des Holodecks, in dem er sich verschanzt hatte.

Auch verpasste er den Drehbüchern, die er weiterhin dem Terrornetzwerk Paramount zuspielte, soooo`n Bart, um diese vor den Ermittlern zu tarnen. Seine ehemaligen Berater, die meist aus Brüdern bestanden (schließlich enthüllten sie immer wieder, welch geistig’ Kind sie alle zusammen waren), waren zwischenzeitlich von den US-Streitkräften gefasst worden und sagten sich erst nach längeren Verhören von Berman los. Wobei hier strafmildernd notiert wurde, dass diese noch immer Angst um ihre Familienmitglieder hatten. Schließlich hatte Berman mehrmals eine „Ausweitung der Zielgruppe“ angedroht und jenen von 14-49 mit anhaltender Medienfolter gedroht.

Diese war im Schurkenstaat Bermans Gang und Gebe. Schwache, kranke, verbrauchte oder schlicht unbegabte Mitmenschen konnten jederzeit ohne Gerichtsverhandlung als Schauspieler für die Propagandasendung ENTERPRISE (alternative Schreibweise: „Enter al Prison“, Arabisch für „Betrete den Kerker“) zwangsverpflichtet werden. Wer sich dem Konsum der Serie wiedersetzte, musste damit rechnen, vom engmaschigen Online-Netzwerk aus Foren und Newsgroups verraten zu werden. Testfragen und perfide Umfragen („Welches T`Pol-Outfit ist das Beste??“) testeten die politischen Ansichten des Volkes auf ihre Richtigkeit und intellektuelle Tiefe…

Der Prozess soll auf dem Boden des Bielefelder Volkes durchgeführt werden, das durch Zwangs-SMS-Gewinnspiele im Regionalprogramm (natürlich mit Trek-Bezug) besonders unter der Herrschaft Bermans leiden musste…

Wir halten euch diesbezüglich selbstverständlich nicht auf dem Laufenden.


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Artikel

von Klapowski am 14.12.03 in Star Trek

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Kommentare (5)

  1. Gast sagt:

    das ging jetzt aber schnell. kaum noch auf CNN, schon im Internet

  2. Gast sagt:

    Da hat die Kreativpause aber gut getan

  3. nakedtruth sagt:

    Hoffentlich kriegt Berman jetzt seine gerechte Strafe.

  4. Gast sagt:

    Beachtet bitte, dass die Menschenrechte universell sind. Also wegen Kriegsgefangenen (Science-Fictiongefangenen) . Auch er hat das Recht in der Freien Star-Trek… äh amerikanische Welt weiter zu leben.
    Hype'

  5. nakedtruth sagt:

    Na ja, dann hat das Janeway und Archer noch keiner erzählt.

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