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„Fanboys“ – Der Film VON Fans FÜR… äh… – Boys.

fanboys-kleinWoran erkennt man, dass selbst der Vertrieb eines Filmes nicht an sein (Haus)Meisterwerk glaubt? – Nun, sie schreiben UNSERE Seite an und bitten um ein wenig kostenloses(!) Marketing(!). Dabei erstelle ich sogar seit Jahren Rechnungen für das Einstampfen aller „Enterprise“-Folgen an Rick Berman! Auch der deutsche „Fanboys“-Rausbringer bat uns vor einigen Monaten um Unterstützung. JETZT, nach dem DVD-Start, wollen wir diese Komödie dann auch gerne allen empfehlen, die nicht mehr alle Eier auf der Pfanne haben. Apropos Zukunftia-Marketing: Ich habe hier seit über einem Jahr immer noch 2 Kinofreikarten für den deutschen Knallerfilm „Der Eylandt-Report“ herumliegen. War die damals gestellte Preisfrage („Adresse, dann Karten zuschicken!“) etwa zu schweeer?!

1998, irgendwo in Amiland: Vier Star-Wars-Fans freuen sich auf „Episode 1“, der in schon in wenigen Monaten starten soll. Da ihnen das zu lange dauert, beschließen sie in einem genial eingeführten Filmprämisse („Kommt, wir mopsen den Streifen aus dem Anwesen von George Lucas!“ – „Och nöööö… Na gut, Okay!“), ihrem Onanierglück ein wenig auf die Sprünge zu helfen…

„Mann, ein Film für SF-Freunde! Das ist cool!“ – „Na klar. Dann ist ein Porno aber auch ein Film für Menschen, welche noch an die wahre Liebe glauben!“ – „American Pie“ meets „Fanfiction“ meets „Peter Steiners Theaterstadl“: Alte Trailerregel für Komödien: Nehme den schlechtesten Witz aus diesen 2 Minuten und ziehe 30% ab, um die durchschnittliche Humorigkeit des ganzen Filmes zu erhalten.

Die Idee, Nerds zu Helden eines Filmes zu machen, ist ja erst mal eine Gute: Mit fetten Haaren, dicken Brillen und fettem… Fett haben diese Gesellen gemeinhin ja alles zu bieten, was als Witzvorlage kaum zu beaten ist. Schließlich hat sich unsere Seite mit Wabbelwitzen in Richtung der hornbebrillten Honks damals ebenfalls aus dem Schmutz der Unbekanntheit hochgearbeitet. Wenn der Schmutz auch verdächtig nach Fäkalien gerochen hat und unser Altredakteur Hoffmann daher damals (mit gerade mal 73 Jahren!) stuhlgangmäßig bereits einfach hat laufen lassen, da „jetzt eh alles egal“… Somit sind wir als Experten des fiesen Nerdscherzes geradezu prädestiniert, den Witzfaktor eines ebenso ausgerichteten Filmes zu beurteilen.

Apropos Fettis: „Was ist der Unterschied zwischen einem Trekkie und einem Star-Wars-Fan?“

Na, wenn man einen Trekkie „Fett“ nennt, ist er beleidigt. Ein Warsler hingegen sagt strahlend: „Freunde dürfen mich aber auch Boba nennen!“

(Gerade selber ausgedacht. Super, oder?)

Oder der hier: „Was ist ein Trekkie, der mit dem Hintern im Türrahmen stecken geblieben ist?“

Na: Magersüchtig natürlich!

(Haha! Ich lach mich weg. Kommt ihr mit?)

Doch leider bietet „Fanboys“ nur einen müden Nachschlag am Gag-Büffet. Das Timing ist so mitreißend, als wäre Trashregisseur Ed Wood noch mal aus der Kiste gestiegen, um – strafrechtlich relevant – eine Komödie zu verbrechen. Bis da mal eine Pointe felsenfest sitzt, müssen viele Pickelcremes den Hyperraum herabfließen. – Das liegt aber vor allem den Darstellern, die mit ihrer unlustigen und untalentierten Art den Begriff des „Fanfilms“ ganz tief im Herzen Hollywoods zu verankern versuchen.

„Woher all die ganze Wolle kommt? Ganz einfach: Von jedem Witz in diesem Film, der soooo’n Bart hat, habe ich mir 1% abgeschnitten!“ – So nackt wie R2D2: Und dabei hat er zwischendurch sogar noch für die Brusthaartoupets in den Austin-Powers-Filmen gespendet! Bei diesem Film ein Haar in der Suppe zu finden, ist eher einfach. Schwer wird es nur, das ganze Knäuel wieder aus den Zähnen zu bekommen, wenn man mal kurz dran rumgelöffelt hat.

Da gibt es den verfetteten Langhaarträger, der wohl so eine Art Stifler (= „American Pie“) für beidseitig Humoramputierte darstellen soll. Doch blöd aus der Wäsche schauen und sich vor dem Dreh ein Pfund Butter an den Kopp zu klatschen, das bekomme ICH dann auch noch hin (wenn mir einer hilft). Als nächstes auf der Skala für Verhaltensgestörte ist da der Typ mit der dicken Brille, der ohne Sehhilfe nicht mal die Hand(lung) vor Augen sehen kann. Da ist natürlich ein besonderer Hammergag, wenn er zum Blind(!) Date mal ohne Nasenfahrrad auftaucht und 10 Sekunden seine Interpretation des Films „Gorillas im Nebel“ abliefert.

Und dann sieht seine Chatbekanntschaft nicht mal sonderlich gut aus! Wer hatte damit denn wohl NICHT gerechnet? Bitte Handmeldung, damit die Einrichtung des Gulags für Doofe noch in diesem Jahr vonstatten gehen kann, ja?

Wirklich zum Wegschmeißen, echt! Schade nur, dass mein DVD-Hächsler dafür schon zu voll war.

Die anderen beiden Futzi-Fressen fallen dann eher weniger durch physiognomische Anomalien auf, waren dann aber auch so durchschnittsdoof und allerweltsdarstellerig, dass man vielleicht einfach den Chefcaster als Darsteller hätte besetzen können. Weniger als ein unterdurchschnittlich motivierter 18-Jähriger kann der Typ eigentlich auch nicht gewesen sein. Überhaupt sieht der Film so aus, als wäre er für ein Filmfestival in Buxtehude schnell zusammengestöpselt worden: Look, Beleuchtung, Schnitt und Locations sind so lieblos ausgefallen, dass man durchaus über eigene Ausfallserscheinungen nachzudenken beginnt.

Aber für so was wurden halt Videothekenregale erfunden, und zwar der das Regalbrett ganz unten, kurz vor den Rubbelfilmchen. Geschätztes Budget: 1.500 Dollar für Kostüme, Statisten und einen Mietwagen zum un- oder übermotivierten Rumgurken.

„Verdammt, Baby, ich habe was vergessen!“ – „Kondome, Gleitmittel, Mindeststandards in Sachen Hygiene?“ – „Nein, einen total unangebrachten Star-Wars-Spruch, der die erotische Stimmung zwischen uns ebenso zuverlässig wie überraschend zerstören wird. Wie ging der doch gleich?!“ – Wenn Frauen wie Darth Vader röcheln: Die Macht war mal stark in Harry Hampelhoden. Bis ihr einfiel, dass sie ja auch einen gewissen Stolz hat und sich eine bessere Unterkunft suchte…

Auf dem Weg zu George Lucas’ Ranch passiert dann natürlich das eine oder andere. So müssen die 4 Freunde mal eben in einer Bikerbar für schwule Fieslinge (so viele Randgruppen innerhalb von Randgruppen muss man erst mal zusammenbekommen!) einen Strip hinlegen, was ihnen natürlich gar nicht gefällt. 10 Sekunden später dann aber doch, weil’s wohl witzig ist, wenn witzlose Gestalten in einer witzlosen Situation plötzlich einen witzlosen Gesinnungswandel hinlegen. Nennt man wohl „humorvolle Gegensätze“…

…für Witzlose.

All das wird auch dadurch nicht (nicht-)witziger, dass ab uns zu Star-Wars-Sprüche abgesondert werden, die ein paar Oberflächlichkeiten des Franchises abgrasen. Harrison Ford ist supi, die Macht machtvoll und Darth Vader eher ein Antiheld. Halt RTL2-Humor für Leute, die sich bei Karnevalsveranstaltungen rote Nasen aufsetzen und daraufhin zum Scherzvogel der Nation ernannt werden möchten. Wer mal wirklich gute Nerd-Comedy sehen möchte, sollte sich mal die 6. Staffel von Buffy ansehen: Da war eine ganz ähnliche Trümmertruppe unterwegs, die mehr Charme hatte als diese Roadtrip-Rabauken.

Aufgrund einer Reifenpanne geraten die vier galaktischen Gagsucher dann auch an einen Indianer, der ihnen Drogen gibt (Ha! Drogenwitze! Immer ein Brüller in Kinos sowie in der Wartezone der Suchtberatung!), woraufhin einen von ihnen einen Ewok sieht. Der steht aber nur für ein paar Sekunden am Lagerfeuer rum und tut nix, will nicht mal spielen. Für schräge Gags und visuelle Trips hat das Budget dann wohl nicht mehr gereicht, immerhin aber für einen Besuch im Kostümverleih. Positiv zu vermelden bleibt da nur: Diese Sequenz nach ein paar Sekunden auch schon wieder dabei, ohne durch unangenehme Lachmuskelstimulation aufgefallen zu sein.

Zumindest ICH hätte mich an dieser Stelle des Films total erschreckt, wenn mein Körper plötzlich durch seltsame Glucksgeräusche und anschließende Kurzatmigkeit aufgefallen wäre.

„Mister Lucas und ich haben lange darüber nachgedacht, wie wir sie für diesen versuchten Einbruch bestrafen können. Und dann fiel es uns wie Schuppen von den Augen: Wir lassen euch ‚Episode 1’ tatsächlich sehen, hähä!“ – Die ganze Geschichte leidet ein wenig um das Wissen bezüglich der tatsächlichen „Qualität“ des heißersehnten Filmwerkes. Oder würde ein Film funktionieren, in dem Sparki und ich in den Werkzeugkeller von Stuart Baird einbrechen, um den zusammengekloppten „Nemesis“ aus dem Schraubstock zu mopsen…?

Dass irgendwas mit dem Film nicht stimmt – so auf Kopfhöhe -, merkt man spätestens am Ende, wenn der krebskranke(!) Nerd als einziger den neuen SW-Film sehen darf. – Geht bei Episode 1 dann ja auch vermutlich als Sterbehilfe durch. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich tatsächlich noch, dass mit dem Krebs wäre ein total kultiger Witz gewesen, um die unsicheren und resthirnbesitzenden Mitglieder des Teams zum Mitmachen zu überreden! Diesen ernsthaften (*Hüstel*) Hintergrund hätte man sich wirklich sparen können, nachdem freche Nutten, trashige Zuhältern und lustig gekleidete Wachmänner die Handlung unheilbar mit dem „Doof“-Virus infiziert hatten.

Was den Nerdfaktor angeht: Der ist durchaus vorhanden, wird allerdings so todgeritten wie ein… wie ein… – Wie hießen diese Reittiere bei „Star Wars“ noch mal?

Stellt Euch zum Vergleich mal vor, der Film würde nicht von Star Wars handeln, sondern von Buttercremetorten-Fans (Okay, diese Obsession ist bei SF-Jüngern sozusagen schon „All inklusive“. Aber nur mal als Beispiel). Stellt Euch dann weiterhin vor, die Hauptcharaktere würden sogar vorm Sex und in Gefahrensituationen von Buttercremetorten sprechen: „Mann, das rammt mir fast die Sahne in die Füllung, Baby!“ oder „Rennt, Leute! So wie damals bei dieser Torte, bei der Du die Erdbeermarmelade mit Chilisoße verwechselt hast!“…

Total nervig, was? Wären die Witze besser als „War DAS jetzt schon einer?“, würde man das ja aushalten. Aber wenn einer der Nerds erregt auf dem Bett liegt, die geile Schnalle sich gerade entblößt und man schon weiß, dass gleich der Jedi-Mindtrick kommt („Duuu willst dein Oooberteil auszieheeen!“), bekommt man fiese Fremdschämattacken. Nicht für die scheißesallernden Pappfiguren mit der Lizenz zum Schauspielunterricht, die’s sowieso nicht „in Echt“ gibt, sondern für den Drehbuchautoren. So, wie sich die Figuren aufführen, dürften sie sich eigentlich nicht mal mehr außerhalb einer Zwangsjacke frei bewegen…

„Ich habe schon 3 angefahren, aber sie haben einfach Energie von ihren Schutzschilden auf die Lebenserhaltung geleitet!“ – „Diese Cheater! Und weißt Du, womit sie mich eben paralysiert haben? Mit Subraum-Neutrinos aus ihrer Unterhose!“ – Krieg der Welten: Trekkies haben – kleinem Replikator sei Dank – immer noch ein Ass im Ärmel und sind für Warsler daher würdige Gegner. Aber von „Würde“ sollte man bei beiden Franchises heutzutage besser gar nicht erst zu sprechen beginnen…

Da hilft es auch nichts, dass William Shatner die Codekarte für das Lucas-Anwesen herausgibt. Warum gerade er? Vermutlich, weil peinliche Minigastauftritte für ihn ungefähr das sind, wie Schokolade für mich: Er kann einfach nicht damit aufhören, sobald sich etwas vor ihm auftut, das braun ist… Dass man da versehentlich schon mal in Scheiße greift, dürfte klar sein.

Aber auch sonst ist die Machart von mangelnder Qualität geprägt, wie oben schon angedeutet:

In George Lucas’ Lagerraum steht beispielsweise jemand im Darth-Vader-Ganzkostüm herum, wackelt ein bisschen locker in der Hüfte, wird von den Jungs aber seltsamerweise nicht als Mensch wahrgenommen. Vermutlich spielte(!) hier ein echtes Crewmitglied eine Schaufensterpuppe, um das Geld für eine „echte“ Puppe zu sparen?! – Und wieso sehen wir den ganzen Film über nicht den kleinsten Ausschnitt aus einem SW-Film? Weil man die Rechte von Onkel George nicht bekam oder weil die Zuschauer empört aufgeschrien hätten, wenn ein guter Film innerhalb eines schlechten nach ein paar Sekunden nicht mehr weitergezeigt worden wäre?

Hätte man Lucas nicht wenigstens mal zeigen können (von mir aus von einem Schauspieler verkörpert, der einen arroganten Fettsack mimt), statt ihn nur als vernuschelte Telefonstimme zu präsentieren? Wieso hat man das Gefühl, dass sämtliche Schauspieler den Humor des Filmes nicht ernst nehmen (klingt komisch, muss aber sein!) und jede Sekunde losprusten könnten?

Immerhin gefiel mir die eine(!) Szene, in der sich die Warsler mit ihren Erzfeinden, die Trekkies, auf offener Straße prügelten: „Ah! Er hat mir das Ohr abgebissen!“ (*Spock-Gummiohr ausspuck*) Überhaupt hatte ich während es Films das Gefühl, dass Trekkies sich für Spott und Hohn besser eignen als die bräsigen Warsler mit ihrem überschaubaren Mini-Universum, wenn man bescheuerte Trickfilme, Comics und Romane mal außen vor lässt. Wenn es darum geht, sich peinlich zu verkleiden und sich einen Salzstreuer an die Birne zu halten, um einen Blinddarmdurchbruch zu diagnostizieren, sind WIR immer noch ganz weit vorne in der Schlange zum Psychotherapeuten!

Q’apla!

„Oh, Mann. Ich habe ganz schön krass Krebs, Jungs! Macht also mal kurz Pause mit Pimmel-, Sex- und Actionfigurenscherzen, damit ich in Ruhe die wehmütige Musik hören kann!“ – Ab ins Lagerfeuer: Wer immer noch nicht genug von Teeniekomödien bekommen kann, sollte diesem Film auf jeden Fall… KEINE Chance geben. Denn der Sperma-, Fäkal- und Omafick-Faktor kommt in anderen Werken 5x so stark zur Geltung…


Fazit: Unlustige Komödie mit unsympathischen Darstellern für Leute, die sich freuen, wenn es nach den vielen unlustigen Komödien zu Sex, Beziehungen, Kindern, der Midlifecrisis und anderem Klimbim auch mal eine humorfreie Zweiverwertung der Science-Fiction-Welt gibt. Jeder Gag ist hier ein echter Volltreffer, mitten in die Magengrube des halbwegs anspruchsvollen Zuschauers.

Aber immerhin habe ich etwas gelernt! Nämlich, dass Freundschaft und Vertrauen wichtiger sind, als… – Nein, Scherz: Ich wusste bislang nicht, dass selbst klein gemeinte Komödien so billig wirken können. Eigentlich alle Locations wirken so klein (oder einfach nur mies gefilmt?), dass man meinen könnte, das ARD hätte noch gerade eine Eigenproduktion zur Auffüllung eines Programmplatzlochs aus der Kiste im Keller gehoben.

Wenn sich ausreichend viele Menschen von dem „Guck mal, wir kennen AUCH Star Wars“-Faktor blenden ließen, sollte man in Zukunft vielleicht auch Komödien über DSDS-Verehrer drehen („Komm, wir klauen die Aufzeichnung für die Liveshow am nächsten Samstag!“)…

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von Klapowski am 21.01.10 in Film-Review

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Kommentare (32)

  1. chritz sagt:

    Allein wegen Kristen Bell hatte ich dem Film eigentlich eine 1 gegeben, nach Abzug der Story noch eine 1- denn im Kino hab ich mich doch recht wohl gefühlt (lag nicht nur am Logensitz für Zwei).

    Es waren irgendwie die kleineren Sprüche, die mich schmunzeln und losprusten ließen („Das Schild müssen wir mitnehmen!“ -> Echte Autogramm- und Fanartikelsammler finden sich darin wohl wieder, hehe).

    Achja und ich bin ja in die Bell verliebt, aber das riss ich bereits kurz an.

  2. DJ Doena sagt:

    Also ich fand den Film auch wesentlich besser als der Klapo. War vielleicht mal die Synchro schuld?

    Aber Chris, las die Pfoten von meiner Vroni!

  3. Klapowski sagt:

    Was das Humorverständnis von Chritz und Dir, lieber DJ Doena, angeht, wage ich dann durchaus meine professionellen Bedenken zu äußern.

    Chritz (damals noch unter dem seriöseren Pseudonym „Chris“ unterwegs) hatte schließlich jahrelang den Spruch „Am Ende kackt die Ente“ unter jedem seiner Beiträge in einem uns allem wohlbekannten Forum stehen. Warum der durchaus natürliche Ausscheidungsprozess der Tierfamilie der Anatidae besonders erwähnenswert ist, habe ich bis heute nicht ganz verstanden.

    Apropos Ausscheidungen: Da DJ Doena seit Jahren ständig von seiner großen (und nicht selten am Stück durchgeschauten!) „Friends“-DVD-Sammlung spricht, möchte ich auch hier Vorsicht walten lassen.

    Der „Sich-als-Fan-Wiederfind“-Faktor war in „Fanboys“ einfach zu platt auf genau diese eine Formel reduziert.

    Die Gags selber kamen mir dann so vor, als hätte man die 50 schlechtesten Gags auf dieser Seite zusammengerührt und mit einer dünnen Roadmoviehandlung sowie unglaublich schlecht spielenden Schauspielern nachgewürzt.

    Ich möchte einfach nicht, dass registrierte Mitglieder dieser Seite ein falsches (Humor-)Beispiel für unsere jungen und noch formbaren Zuleser abgeben. Das mindeste, was ihr beiden tun könnt, ist daher: Beim nächsten Anschauen von „Fanboys“ nicht mehr drüber lachen. Auch wenn’s schwer fällt, so lange im Kopf alles so schön leicht ist…

  4. Flutschfinger sagt:

    Noch nie was von dem Film gehört. Und nach der Lektüre des Artikels, den ich vollkommen auf seine Bilder beschränkt und den ganzen Rest (Text, Video, Note) mit Nichtbeachtung gestraft habe, bin ich völlig verwirrt, denn mein Versuch, den Film aufgrund der hier gezeigten Bilder zu bewerten, verrinnt im Nichts.

    Der menschliche (?) Jabba the Hutt auf dem Bild da oben schreckt mich nämlich schon mal auf effektive Weise ab. Die Blondine darunter, die zwar einen etwas kleineren Busen, aber dafür wenigstens das richtige Geschlecht besitzt, spricht mich hingegen wieder vollkommen an. Pluspunkte bekommt auch das Bild mit dem Trekkie, der hoffentlich im nächsten Frame als roter Matschklumpen an der Windschutzscheibe des Kleintransporters klebt (ICH versuche ja seit Jahren so etwas hinzubekommen). Das letzte Bild ist dann allerdings durch die dargestellte Hackfresse wieder kotzreitzerregend. Um ein abschließendes Urteil zu fällen, bleibt mir also nur noch das eine Bild mit den ganzen Leuten am Tisch übrig. Egon Spangler ganz links ist ein Bonus, der Typ mit dem Ejakulationsgesicht ganz rechts hingegen ein Minus. Die Tussi mit den Titten und der Typ mit den Titten heben sich im Pro-Contra Kampf gegenseitig auf. Mit den letzten beiden noch übrigen Herren kann ich leider gar nichts anfangen, weder im positivem, noch im negativem. Fazit: keines.

  5. DJ Doena sagt:

    Ich gebs ja zu, ich bin leicht zu begeistern (so leicht, dass ich bei Mario Barth lachen würde, aber auch wieder nicht).

    Für mich ist „Fanboys“ ein etwas professioneller gemachter Fanfilm und als solchen kann ich ihn genießen – aber ich mochte ja auch schon die „Raumschiff Highlander“-Serie, also sagt das nicht viel.

  6. Christian sagt:

    Also ich fühlte mich recht gut unterhalten, ehrlich. Auch wenn der Film sicher eher was für Jungs unter 20 ist…

  7. E.Ellert sagt:

    Klapowski epic fail. 5+ ;>

  8. G.G.Hoffmann sagt:

    1. stehe ich kurz vor einer atemstillstandsmotivierten Abmahnung gegen Chris wegen der dauerhaften Verwendung MEINES Stan-Avatars,

    2. habe ich auch eine „Friends“-DVD-Sammlung, die ich mir manchmal sogar mehrfach wöchentlich vollständig hereinziehe,

    3. hat Fanboys eine herausragende Synchronisation (sogar good old Klaus Sonnenschein hat man wieder für Shatner ausgegra… engagiert),

    4. darf Fanboys wohl zu einem der erfolglosesten Filme aller Zeiten gezählt werden (http://www.boxofficemojo.com/movies/?id=fanboys.htm), was den Vergleich mit dem Meister Ed Wood schon fast beleidigend wirken läßt,

    5. fand ich Fanboys lustig – aber ich finde ja auch die Didi-Filme lustig,

    6. bin ich sicher, daß Fanboys in wenigen Jahrzehnten Kult sein wird.

  9. chritz sagt:

    1b) Ha! Darauf habe ich nur gewartet. Verklagens‘ mich doch, Hörr Anwalt – dein Avatar hat sich damals im Gegensatz zu meiner Variante noch bewegt, aber das habe ich hier nicht hinbekommen (was nicht ausschließt, dass es einem die Technik überhaupt nicht erst erlaubt).

    2b) Kristen Bell ist meine.

    3b) Shatner ist in Fanboys eine Mischung aus Shatner und Crane. Vielleicht auch ein bisschen Kirk. Aber mehr Crane. Zum größten Teil aber Shatner, mit ein bisschen Crane und der Kleidergröße von Kirk. Aber ohne dessen Brille. Dafür mit Cranes Einsilbigkeit und Shatners Arroganz. Letztendlich zwangsweise auch mit einer Synchronstimme in der deutschen Version.
    Vielleicht ist das alles auch nur gespielt und er ist in Wirklichkeit ganz anders.

    4b) Erfolglos war noch nie ein Kriterium für einen guten Film und meine Enten kacken auch weiterhin am Ende, obwohl sie mittlerweile mehr aussehen wie Wellensittiche. Ich werde das nochmal überdenken.

    5b) Kristen Bell…

  10. paranoid android sagt:

    Kenne den Film nicht und will ihn auch nicht kennen, aber wer mal eine Stunde nichts besseres zu tun hat, sollte sich den grandiosesten Episode 1-Verriss aller Zeiten anschauen:
    http://www.youtube.com/watch?v=FxKtZmQgxrI (Teil 1, die übrigen Teile findet man dann schon)

    Der gleiche Mensch hat auch wunderbare „Reviews“ der TNG-Filme gemacht.

  11. G.G.Hoffmann sagt:

    Einmal ganz unabhängig davon, was man von dem Film hält. Mir ist trotzdem ein Rätsel, wie er ein solcher Megaflop werden konnte. Er ist nicht minder professionell gemacht wie jeder andere Film dieses Genres und Niveaus, er ist in den Nebenrollen prominent besetzt und hat ein großes Potential an bekloppten Zuschauern. Die deutsche Fassung ist mehr als anständig umgesetzt; schon im Hinblick auf die Sprecherauswahl und die gelungene Übersetzung (mancher Star Trek Film wurde ahnungsloser übersetzt). Mit Recht durften die Macher erwarten, einen einigermaßen einträglichen finanziellen Erfolg zu landen. Statt dessen an den Kinokassen nicht einmal 1 Million Dollar Umsatz (!) weltweit. Von Gewinn ganz zu schweigen. Deutschland sticht mit einem Beitrag von 156.344 USD Umsatz geradezu heraus.

  12. Klapowski sagt:

    Ich nehme an, dass einfach keiner von dem Ding gehört hat. Wenn man uns(!) schon darum bittet, auf unserer Seite doch was über den Film zu bringen, kann es in Punkto Marketingbudget nur eine normale Kaffeekassenfüllung gegeben haben.

    Hat denn vorher irgendwer irgendwo etwas von diesem Film gehört oder gesehen? Wobei MICH der Streifen ja eher NOCH MEHR abgeschreckt hätte, wenn mir der obige Trailer früher zu Augen gekommen wäre.

    War er Film überhaupt in den seriösen Fachmagazinen (= Werbeheftchen an der Cinestar/Cinemaxx-Kinokasse) aufgeführt und dort pflichtschuldig für genial befunden worden?

  13. Flutschfinger sagt:

    Also ICH habe von dem Film vorher nichts gehört. Damit ist alles gesagt.

  14. JJ sagt:

    Der Film ist fast so peinlich wie die meisten Fanboys und wurde eigentlich auch nur von solchen gehypt. Für jeden Normalen ist der Film einfach nur extrem langweilig. Das sage ich, obwohl ich, vor allem früher, mit Erschrecken selber einige Symptome von Fanboyismus an mir festgestellt habe.

    Aber es gab schon vor Jahren ähnliche Filme zum Thema, z. B. folgenden, den ich sogar besser als Fanboys finde, vor allem wenn bedenkt, dass er kostenlos übers Inet verteilt wurde: (nicht vom Anfang irritieren lassen)

    http://video.google.de/videoplay?docid=6435775075436797957&ei=EPBZS7-1JZa62wKC8rHEDA&q

    Vllt. kann Klapo ein Review davon nachreichen. ;)

  15. DJ Doena sagt:

    Das Problem mit dem Fanboys-Marketing war, dass er auch in den USA ewig nicht angelaufen ist, owbohl er fertig war. Dann wollten sie unbedingt die ganze Krebs-Story rausschnipseln, weil den Producern das wiederum nicht in den Kram passte. Letztendlich ist der Film sowohl in den USA als auch hier in nur einer Handvoll Kinos gelaufen und wurde auch nie großartig beworben – damit war der Box-Office-Flop vorprogrammiert.

  16. mungomunk sagt:

    Hab den Film mal gesehen und muss Klapo vollkommen zustimmen. Der schlechteste Fansülze seit langem. Im Gegensatz dazu ist Raumschiff Highlander echt ein Meisterwerk…

    Wer wirklich nerdigen Humor sehen will sollte sich die Big Bang Theory anschauen. (kann da aber nur für’s enlische Original sprechen, vermute aber mal, dass bei der Synchro ca 2/3 der Gags verloren gehen)

  17. Exverlobter sagt:

    Sers Klappo

    Weißt du was? Deine „Alle Nerds sind fett und unsportlich Witze“ gehen mir langsam auf den Sack!! Ich weiß, dass das hier eine Satire-Seite ist, klar. Aber hinter jeder Satire steckt ja ein (angeblicher)wahrer Kern. Also gehst du insgeheim davon aus, dass alle Nerds dem Klischee entsprechen? Stimmts?
    Dem ist überhaupt nicht so!!! Gehen wir mal von mir persönlich aus. Ich betreibe Sport, gehe ins Fitnessstudio und betreibe Bodybuilding und versuche gesund zu leben. Ja da staunst de was!. Nein, und ich bin keine 90 IQ Amöbe, a’la Stallone oder lebe in NeuKölln oder im Hasenbergl, sondern sehe gerne Nerd-Stuff wie Star Wars oder Star Trek. Ich könnte dir sogar ein Bild schicken oder auf mein Facebook-Profil verweisen, aber ich muss mich hier ja auch nicht rechtfertigen.
    Gut ich gebe zu, dass ein Kumpel von mir exakt dem Nerd-Klischee entspricht. Er mag wie ich Star Wars und Star Trek, studiert ganz klischeemäßig Informatik und trägt eine dicke Brille. Im Gegenzug ist er ziemlich hager, und überhaupt nicht fett. Gut, das mag schon dem anderen Extrem des Klischees entsprechen, aber egal. Wenn schon Satire, dann betone auch mal die gesünderen Seiten des Klischees. Untergewicht ist gesünder als Übergewicht!! (wenn auch nicht wirklich gesund, aber man muss das hier mal relativ sehen :-)
    Im Ernst. Ich mag deine satirische Herangehensweise. Aber dadurch, dass du das unappetitliche Klischee des Nerds immer wieder aufgreifst, führen deine Witze lediglich dazu, dass Nerds weiterhin in der Gesellschaft ein Paria-Dasein führen müssen. Pfui! Tu doch etwas für unseren Ruf. Wir mögen vielleicht einen kleinen Spleen haben, aber bitte, wir können auch physisch attraktiv sein!!!

    Beste Grüße
    Exverlobter

  18. GastNerd sagt:

    Jemand sollte dem Exverlobten eine Medaille geben, denn er ist offensichtlich der beste Mensch ever und hat mit Sicherheit schon mehrere Partien Internet gewonnen.*hustDouchebaghust*

    Komisch, dass die Nerdtruppe hier noch nie was vom Film gehört hat, besucht ihr denn keine der zwei Trillionen blogs die über jede Kleinigkeit mit Geekappeal wie die Wölfe herfallen?
    Und zum Film: Star Wars + Kristen Bell == win. Nur das Ende hätte ne Portion bissiger sein können.

  19. Klapowski sagt:

    „Gut ich gebe zu, dass ein Kumpel von mir exakt dem Nerd-Klischee entspricht.“

    Na, da sind 50% Trefferquote auf meiner Seite doch schon ein guter Schnitt, wenn man sich Euch beiden Hübschen (na ja, attraktivitätsmäßig wahrscheinlich eher nur DICH) mal so ansieht!

    Aber wun-der-bar, dass sich endlich mal wieder jemand über die alten Provokationen aufregt! Und ich befürchtete schon, jemand hätte sie mir heimlich sabotiert und Selbstironie im Fandom verteilt! – Ich würde ich Dich am liebsten umarmen und küssen, wenn meine Arme dafür nicht zu fett (oder zu bohnenstangig? Such Dir was aus) und mein Hirn nicht zu homophob wäre! Da haben die – absichtlich aufgesetzten – Scherze meinerseits aber aber doch einen wunden Punkt getroffen, wie?

    Kann es sein, dass Du trotz Sport noch hier und da einen kleinen Fettlappen zu viel hast, hihiii? (*Unter „Flapp-Flapp-Flapp“-Geräuschen mit dem Zeigefinger an Exverlobters Hüfte herumspiel*) Wir haben wohl jüngst ein bisschen zugelegt, was? – Komisch… Dabei sollte man doch annehmen, dass alleine die freudige Aufregung und das pure Adrenalin genug Fett verbrennen sollten, wenn man sich eine 20-stündige Trekfilm-Session mit 7 Tüten Chips versüßt?!

    Wenn man Dich auch bei anderen Themen so leicht aufziehen kann, so werden das viele natürlich umso lieber tun! Wenn ich Dein Arbeitskollege wäre, würde ich ständig solche Sachen sagen, wie: „Kein Wunder, dass Du ZWEI Stücke Zucker in Deinen Kaffee nimmst. Typisch Trekkie!“

    Ich habe übrigens gelesen, dass sich Prostituierte untereinander scherzhaft als „Schlampen“ bezeichnen, ohne, dass eine weint. Oder Soldaten sich gegenseitig als „Killermaschinen“. – Wir sind ja HIER ebenfalls unter uns. Da dringt nichts an Nicht-Nerd-Ohren, garantiert! Und somit können wir uns hier genüsslich und scherzhaft als Pickelträger, Hornbrillen-Hanswurst oder Kurzatmigkeits-Klops bezeichnen.

    DJ Doena? Reichst Du mir mal das halbe Schwein nach der Obelix-Rezeptur und die 16 „Friends“-DVDs dazu? Danke!

  20. G.G.Hoffmann sagt:

    Ich war immer der Ansicht, daß die Nerdwitze noch lange nicht ausgereizt sind. Bedenkenlos kann man den Trash von 2001 wieder neu verwerten. Das ist schließlich 9 Jahre (WAAA?? *schluchz*) her. Zwischenzeitlich ist schon die nächste Generation Speck durchwachsen, äh, herangewachsen. Die Zahl der Trekkies wurde zwar in den vergangenen Jahren deutlich ausgedünnt (wohlgemerkt: nur die Zahl), aber die Verbliebenen scheinen umso empfindsamer zu sein.

    BTW: Meine Lieblingsszene bei Fanboys ist, als die Kirk/Khan-Statue (die unter Klageandrohung keine Ähnlichkeit mit Shatner/Montalban aufweisen durfte…) zerschmettert wird und der Trekkie mit dem leichten Überbiß verzweifelt „KHAAAAN“ schreit.

  21. E.Ellert sagt:

    Bodybuilder Nerds sind die Schlimmsten. Die können auch austeilen.

  22. Flutschfinger sagt:

    Wenn der Herr Bodybuilder sein wegtrainiertes Hirn (platz für Muskeln?) eingesetzt und kurz oben rechts, unten links, hinten vorn und in der Suchfunktion bei den Videos nachgeschaut hätte, wäre ihm garantiert aufgefallen, dass Klapowski ja eigentlich nur von sich selbst spricht. Pausbäckig, wabblig, geheimratseckig und mit der sexuellen Ausstrahlung eines Käsebrötchens, das man zwei Wochen in der Sonne hat liegen gelassen – so präsentiert sich der Satirekönig hier schließlich schon seit Jahren, und zwar immer von seiner schokoladenbefleckten Seite. Was auch seine leicht aggressiven Neigungen erklärt. Da muss man auch mal Tolerant sein und drüber hinwegsehen… sofern man auf eine Leiter steigt, geht das auch. Also, mein Muskelbespackter Freund – ruhig bleiben, Klapowski-Videos ansehen und Zwerchfell trainieren.

  23. Exverlobter sagt:

    @ Klappo
    Ein kleiner Exkurs.
    Laut Flutschfinger leidest du unter Gewichtsproblemen. Ich glaube ich weiß woran das liegt. Du gibst offen deine homophoben Neigungen zu, was wahrscheinlich dazu führt, dass viele Fitnessvideos auf deine Ablehnung stoßen, da diese dir offenbar zu „schwul“ sind. Schwitzende Männer in kurzen, enganliegenden Hosen?? WIe wiederlich, da hau ich mir doch lieber eine weitere Tüte Chips rein.
    Hier ein Tipp: Sie dir die Fitnessvideos auf Susannas YOutube-Channel an. Ist garantiert auch nicht gay.

    http://www.youtube.com/watch?v=kTab2zkSwmk

    Sie präsentiert Fitnessübungen oder gibt auch mal Diät-TIpps. Lass dich inspirieren. Deine Freundin/Frau wird von dem Ergebnis begeistert sein.

  24. DJ Doena sagt:

    *Chipstüte und Cola raushol*

    Jetzt kanns hier nur noch interessant werden!!!

    *Chipstüte wieder wegpack, ist eh schon zu dick, die Cola bleibt aber*

  25. Ernsthafter Fan sagt:

    Das Problem ist doch nicht nur das Review des Herrn Klapowski, als ernsthafter Star Wars Fan fühle ich mich durch Filme wie Fanboys herabgewürdigt. Wie kann es sonst sein, als dass sich der Film überzogener Stereotypen bedient, dass Fanboys so eine genaue Beschreibung von mir und meiner Kumpels wiedergibt?

    Ich bevorzuge lieber ernsthafte Dokumentationen zum Thema, wie diese hier:

    http://video.google.de/videoplay?docid=5692142429993792062

    Ab Minute 5 geht es da mit Star Wars so richtig los und ab Minute 40 zeigt man auch ein ehrliches Porträt über Warsler und Warsteiner. :)

  26. Klapowski sagt:

    @Exverlobter: Früher (bis vor 2 Jahren) war ich tatsächlich der World-Wide-Wabbel. „Sonne“ kannte ich nur aus der Stellarkartographie der Enterprise D und „Bewegung“ war höchstens etwas, um Newtons Entdeckungen zu umschreiben.

    Doch das hat sich geändert, seitdem ich spürte, dass der 11. Star-Trek-Film mir wohl doch nicht besonders gefallen würde. Und davor waren ja schon Voyager und ENTERPRISE auf apetitt-abregende Weise bei mir aufgefallen!

    Warum also einem Gott weitere Opfer bringen (=die eigene Attraktivität), wenn dieser einem bei der heiligen Morgenandacht vor’m DVD-Player seit über 10 Jahren doch nur auf den Kopf pieselt?

    Seitdem habe ich Idealgewicht und sogar den einen oder anderen Muskel. Nur gegen die Geheimratsecken konnte ich nichts machen. Aber wenn die Haare erst mal weg sind, kann man rein technisch ja sowieso nicht mehr von „Ecken“ sprechen!

    Ich kenne also durchaus beide Seiten der Medaille und des dick beschmierten Schmalzbrötchens. – Nur eins habe ich nie ernst genommen: öffentlichen Hohn gegenüber Nerds. Erstens ist dieser durchaus oft berechtigt und zweitens ist ja jeder selber Schuld, der sich mit Papp-Trikorder an die Fußgängerampel stellt.

    Schließlich lachen wir ja auch über Onanierwitze in Filmen oder in unserer (Online-Chat-)Kneipe, wedeln uns dann aber heimlich auch einen von der Palme.

    Äh. Mit „uns“ meine ich natürlich nur EUCH! Ihr Loser…

  27. E.Ellert sagt:

    In Star Trek 13 geh’n wa nur noch mit Sixpack, Boba Fags!

  28. Wolfman-Al sagt:

    Also mir hat „Fanboys“ gefallen. Ich musste mehrmals laut auflachen. Tatsächlich fand ich dn Film unterhaltsamer als die Hippiescheiße in „Avatar“.

  29. Vanquish sagt:

    Tauntaun *wabblwabbl*
    Guckst du hier: 1’25“ http://www.youtube.com/watch?v=DWwgdRc3qdA

  30. G.G.Hoffmann sagt:

    @Klapo

    Idealgewicht? Ansatz von Muskeln? Wie darf ich mir das vorstellen? Werden die dicken Akten, die Du Dir früher zwischen zwei Moh.. Schokokußbrötchen geheimratseckenfördernd vor die Stirn geschlagen hast, heute mit bloßen Händen zerrissen? Wird jetzt beim DVD-Schauen ein leckerer Salat gefuttert oder was? Das entspricht nicht meiner Vorstellung vom idealen Medienkritiker. Ich werde mich wohl doch wieder Harry Knowles zuwenden.

  31. Saw sagt:

    Dann noch lieber „Free Enterprise“. Der bessere Fanboys-Film. Gibt es davon mal ein Review? Schon allein der alte Shatner gibt genug Satirevorlage.

  32. Hendrik sagt:

    Ein echter Star Trek fan hat einen sehr abwertenden Text über einen einen Film geschrieben, bei dem es Hauptsächlich um Star Wars geht und Trekies böse verarscht werden… der Film ist genial :)

    100 mal besser als jeder Aktuelle und bestaubte Star Trek scheiß !
    FanBoya ftw

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