Das ernsthafte Medienmagazin

Doppelmoppel!

Zwei Beiträge zum Klick von einem!

Natürlich Gasttexte von Jens Weißbach!

Der gemeine Trekki

Sehr geehrte Wegseherinnen und Weggucker, heute wollen wir uns mal mit dem gemeinen Trekki beschäftigen, oder Homo Stultus Startrekiensis (damit niemand das Lateinwörterbuch holen muß, homo stultus wird als Dummkopf übersetzt), wie der Wissenschaftler ihn nennt.

Diese Unterart des Menschen ist eine Mutation des selbigen, die durch den übermäßigen Genuß von Science Fictionserien im TV hervorgerufen wird, vornehmlich von Star Trekserien..
Doch wie sieht dieser Trekki eigentlich aus? wo lebt er? wie ist sein Sozialverhalten? wie pflanzt er sich fort?, diesen Fragen wollen wir im weiteren Verlauf dieses Beitrages auf den Grund gehen.
Wie erkennt man diese sogenannten Trekki? Das ist eigentlich sowohl schwer als auch ganz einfach, sie sehen aus wie ganz gewöhnliche Menschen, nur das er etwas kräftiger gebaut ist, d.h. mehr Übergewicht hat als der Durchschnittsmensch.

Nein, natürlich nicht liebe Trekkies, die diesen Beitrag vielleicht konsumieren, ihr seit nicht zu schwer, ihr seit für euer Idealgewicht nur einen halben Meter zu klein (nein nur ein Scherz, es sind 70 cm). Ansonsten ist der Trekki im richtigen Leben ein normaler Mensch.

Ein typischer Trekki beim Schaufensterbummel im Rotlichtviertel

Doch nun, liebe notgeile Abschalter, kommen wir zu Fortpflanzung. Da Sex für Trekkies tabu ist, sterben Trekkies nach einer Generation meistens aus, doch durch das regelmäßige Wiederholen der Star Trekserien, werden immer wieder neue Trekkies erschaffen. Für die lieben Trekkies: Sex, das ist diese Tätigkeit, die man auf Risa Jamaharun nennt, also wenn man den Horgan zeigt. Risa nicht zu verwechseln mit Riesa, einer an der schönen Elbe gelegenen sächsischen Kleinstadt, die sich auch als Sportstadt bezeichnet, also für echte Trekkies die Hölle.

Welch engelsgleiches Wesen! Ich spreche sie gleich an!

Sie Wüstling! Verschwinde!

Wieder endet ein Abend mit onanieren auf dem Klo

Na kommt das irgendwem bekannt vor? Mir als Trekki schon!

Der Trekki legt auch ein sehr interessantes Sozialverhalten an den Tag. Normalerweise ist der Trekki ein Einzelgänger ohne soziale Kontakte. Doch irgendwann muß er auch mal kommunizieren, und was eignet sich dafür als das Internet? Genau, nichts, da trifft sich der Trekki dann mit Gleichgesinnten in den sogenannten Star Trek Foren, ins Netz gestellt von übermotivierten Trekkies (bei einer Suchanfrage gab es fast 540 000 Treffer). In diesen Foren trifft man sich und diskutiert dem Laien völlig unverständliche Themen. Solche Themen sind unter anderem die Augenfarbe von Captain Janeway, ob Seven Unterwäsche trägt, Lieblingsfilme, -charaktere, -serien. Bei Prequelserien wird natürlich noch die Zeitlinie durchdiskutiert, anstatt froh zu sein, das die Serie endlich mal eine lustige Episode vorgebracht hatte. (Genau, der Ferengieerstkontakt war zweihundert Jahre vor Archer 1948 in „kleine grüne Männchen“ in DS9.)

Doch auch der Trekki will nicht immer nur alleine sein, er sehnt sich manchmal nach Gesellschaft, dann geht er zu sogenannten Trekdinners, wo der Trekki seinen beiden Hobbys nachgeht, Essen und Star Trek diskutieren.

Ein typischer Enterprisetrekdinnerbesucher beim Essen!

Und hier danach!

Der Höhepunkt im Jahr der Trekkies sind natürlich die Conventions, denn dort treffen sich die Trekkies aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland und plaudern über Star Trek, essen, posieren mit ihren merkwürdigen Zeremonialgewändern, den sogenannten Sternenflottenuniformen und plaudern auf klingonisch. Zu diesen Conventions werden auch Schauspieler eingeladen, die irgendeine Nebenrolle in den beliebten Serien gespielt haben, da die wirklich wichtigen Darsteller sich weiterhin auf ihre Schauspiel/Showbizkarriere konzentrieren, wo sie weiterhin Nebenrollen in fünftklassigen Filmen oder die Moderation einer unbekannten Gala übernehmen und aus diesem Grund nicht kommen können.

Wenn solche Berichte im TV anmoderiert werden, frage ich mich immer, wann denn von den packenden Lichtschwertduellen die Rede ist. Aber diese Treffen sind keine singulären Ereignisse, denn solche Conventions/ Dinners/ Zeremonialgewänder gibt es leider auch von Star Wars, Harry Potter und Herr der Ringe. Dann sage noch einer, uns in Deutschland würde es schlecht gehen.

Ein Trekki auf der Convention, langweiliger Job, merkwürdige Verkleidung, impotent und nicht besonders helle

Das Mitteilungsblatt der Trekkies ist „Das offizielle Star Trek Magazin“.

Da wir gerade bei den Medien sind, an so einem populären Phänomen kommen natürlich auch die Medien nicht vorbei. Die Trekkies werden in Fernsehserien und in Filmen immer als Spinner, Looser und Freaks dargestellt, die zwar den Warpantrieb erklären können und sämtliche Folgen mitsprechen können, aber keine Ahnung von wichtigen Themen haben, z.B. Frauen. Genau wie in diesem Beitrag, der in die gleiche Kerbe schlägt. Das die Macher der Serien keine andere Meinung von ihren Zusehern haben, beweist die Existenz einiger Charakter, besonders Seven und Titt‘Pol.

Schönen Tag noch und schauen sie wieder rein, wenn es wieder heißt: „Neues bei Klapowski“

Enthüllung

Damit der Beitrag nicht zu kurz wird, hier noch ein Nachschlag zu einem anderen Thema.

Ich habe Informationen zugespielt bekommen, wie Enterprise konzipiert wurde, und warum die Serie floppt.

Nachdem sich glücklicherweise Voyager dem Ende näherte, wollte Teddybärman sein Konto weiter mästen und er befahl seinem Leibsklaven Braga, eine neue Serie zu konzipieren. Nachdem man sich einig war, das die Serie vor Kirk spielen sollte, wußte man nicht weiter. Nach dem man in einer Produktionsbesprechung, nach dem Genuß von Unmengen Alkohol und bewusstseinserweiternden Substanzen, aus versehen den Fernseher einschaltete, lief gerade Futurama.

Buuuuum, die Inspration war da! Man wollte die Charakter übernehmen, genau wie die Storys. Natürlich mit Modifikationen um nicht verklagt zu werden. Die Hauptpersonen sollten zwei Dummbeutel und ein gutgebautes, cleveres Alienbabe sein. Während in Futurama die Frau den Chef machte, sollte die Oberweite in Ent den Wissenschaftler mimen. Von den beiden Dummbeuteln sollte einer ein Maschinenmann sein (Roboter vs. Ingenieur) und mit dem anderen Dummbeutel befreundet sein (Lieferjunge bzw. Chef). Das alle vier, im Endeffekt erfolglos, Frauen anbaggern ist nur eine weitere Ähnlichkeit der beiden Serien.

Die Anweisungen kamen von Prof. Farnseworth oder wie er in Enterprise genannt wurde Admiral Forrest(er) (Gump).
Amy Wong wird von Linda Park durchaus dekorativ in Szene gesetzt.

Der langweilige Bürokrat Conrad wird auch noch langweiliger von Maiwetterchen verkörpert.

Den exotischen, lustigen Alienarzt verkörpern Dr. Zoidbergh bzw. Phlox.

Die Storys sollten aus den Futuramastudios durch Industriespionage gestohlen werden. Als Putzfrauen getarnte Spione sollten die Mülleimer nach verwertbaren Ideen durchwühlen. Doch Matt Groening durchschaute den Plan und gab Anweisung, extra schlechte Storyideen in die Papierkörbe zu werfen, anstatt mit zweifelhaften Erfolg Paramount zu verklagen. Den so gingen die Einschaltquoten von Ent den Bach runter, während Futurama weiter auf Erfolgskurs blieb.


Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 04.10.03 in Gastbeitrag

Stichworte

Ähnliche Artikel


Kommentare (4)

  1. nakedtruth sagt:

    1. Warum ist das erste Foto aus der Egoperspektive?

    2. Das erklärt natürlich warum dau-ernd Crewmitglieder sinnlos vor sich hinmutieren, weil sich irgend-eine Alienrasse nicht mehr fort-
    pflanzen kann/will/sollte.

    3. Nein, Seven würde niemals Unter-wäsche tragen. NIEMALS!!!

    4. Auch T'Pol und Hoshi nicht.

    5. Aber Chakotay!Schnüffelschnüffel.

    6. Futurama ist nach 3 Staffeln im schwarzen Loch der Quoten ver-schwunden, eine für gute SciFiSerien bei Fox ausgewöhnlich lange Lebensdauer.

    7. Bier is alle!!!

  2. emulgator sagt:

    Danke, daß du mir mit deinem Beitrag die Augen geöffnet hast – DU ARSCH!
    Ich wollte noch bis 14.00 Uhr weiterschlafen, wie es sich für einen echten Trekkie gehört…

  3. frakesjoe sagt:

    @ nakedtruth: Jaha, aber Futurama wurde quasi von FOX selber versenkt (schlechter Sendeplatz, ständige Verschiebungen wg. Sportevents etc., und nicht zuletzt KEINE REGELMÄßIGE AUSSTRAHLUNG (mal einmal pro Woche, mal alle drei Wochen….)), während bei ENT WIRKLICH einfach keiner einschaltet.

  4. mistkäfer sagt:

    Jolene ist die leckerste visuelle Erektionshilfe ever…

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Newsletter
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht