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Stargate Universe – 1.07 – “Earth” (Comic Inside!)

Ich kann mir schon denken, was ihr weiter unten schreiben werdet: „Wie? Ihr nutzt eine neue SF-Serie als Vorwand, um einen billigen Comic zu produzieren?“ – Aber warum auch nicht? Schließlich nutzen die „Stargate“-Macher die neue Serie ja schließlich auch als Vorwand, um die hängen gebliebenen Schnipsel im Papierreißwolf des Autorenzimmers zu verfilmen! Und im Gegensatz zu „Stargate Universe“ haben wir hier immerhin den dezenten Anflug eines leichten Humorversuchs zu bieten…


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(Danke an Sparkiller für den Zusammenbau und Beschriftung der Bilder!)


Jetzt aber noch mal etwas ernster (Prrust):

Ich habe es zuvor oft darauf geschoben, dass ich zu müde bin, zu hungrig, mein Englisch zu schlapp oder mein Geschmack zu pervertiert ist. Doch ich glaube inzwischen nicht mehr, dass nur ICH daran Schuld sein soll, dass ich den Universe-Dialogen regelmäßig nur 10 Sekunden lang folgen kann.

Selbst einfachste Zooms, Schwenks und Schnitte dauern in dieser Serie länger, als die Poliz… das Schlaflabor erlaubt! Ein Beispiel: Eli geht in eine Disco. Wie lange, glaubt ihr, wird uns die Lokalität durch Kameraschwenks näher gebracht, bevor auch nur das einzige Wort gesprochen oder die Hauptdarsteller wieder eingefangen werden? 5 Sekunden? 10 vielleicht? Das wäre für die heutigen Sehgewohnheiten immer noch genug, wenn nicht sogar grobe Verschwendung biologischer Aufmerksamkeitsspanne. Aber die üblichen Sätze wie „Wir mussten 10 Minuten der Episode kürzen, weil wir den Inhalt nicht mehr unterbringen konnten“, welche man in den Audiokommentaren vieler anderer Serie immer wieder hört, kann ich mir HIER partout nicht vorstellen!

Die Auflösung der obigen Frage: 25 sich endlos hinziehende Sekunden dauert es, bis sich eine Discomaus zu dem Worte „Hi!“ durchringt. Und 5 weitere Ödniss-Ticker, bevor Eli überhaupt mit „Me?“ reagiert. Das sind fast schon astronomische Zeiträume, in denen der neue Bond schon 3 Autos zerlegt und 38 Schnitte hinter sich gebracht hat! – Beispiele wie diese ließen sich noch viele finden, zumal man für das Zuhörern auch nicht mit liebenswerten Charakteren belohnt wird. Die Kamera kriecht den Darstellern zwar immer freudig schaukelnd in die Fresse, damit wir sehen können, ob sich bereits eine herbei getragene Emmy-Nominierung in ihren Augen spiegelt, doch habe ich nicht den blassesten Dunst, was an den völlig durchschnittlichen Beziehungsproblemchen (die sich zu allem Überfluss auch ständig wiederholen!) eigentlich so affengeil sein soll.

Nachdem Eli die Schnalle endlich zum Tanzen aufgefordert hat, dürfen wir uns übrigens wieder 22 Sekunden die schwarze Disco-Sängerin ansehen. Da hätte ich es lieber gehabt, man hätte ihren Promovertrag mit den „Stargate Universe“-Machern für 2 Sekunden in die Kamera gehalten. Da hätte ich mittels Pausefunktion wenigstens noch selber entscheiden können, ob ich darüber MEHR erfahren möchte.

Und sonst so? – Das Problem auf dem Schiff ist wie immer völlig simpel, Rush klebt mal wieder die ganze Zeit mit den Ellenbogen an irgendwelchen Konsolen fest und der Rest mosert sich lustlos durch die (Psychologische Be)Handlung.

Der Grund der ganzen „Aufregung“: Am Ende wird mit gewonnener Zusatzenergie ein wenig am Stargate gekurbelt (*Blitz, Funk, Sprüüh*), um nach Hause zu gelangen. Das gelingt natürlich und die Serie ist hiermit bereits zu Ende. Tja, schade. Wird ein großer Verlust für die Masochisten unter uns sein…


Fazit: So langsam bin ich wirklich ratlos, was die Autoren mit dem Konzept „Fehlfunktion der Woche“ eigentlich beabsichtigen. Und nach 7 Episoden hat sich außer Eli und Rush noch immer keine Figur hervorgetan, deren Namen man sich merken möchte. Wobei ich mir Rush wohl auch nur deshalb gemerkt hatte, weil auch der Hund von Videospiellegende „Mega Man“ so heißt.

Da waren mir die hohlen „Wir gehen in den Wald und werden beschossen“-Storys aus den beiden Vorgängerserien eigentlich doch lieber. Da gab es wenigstens platte Sprüche, ein gewisses Tempo („Wir müssen zum Stargate!“ – „Dann müssen wir uns durchkämpfen.“) und ab und zu sogar eine Geschichte, die durch einen gewissen Trashfaktor punkten konnte.

Und was die Soapelemente in „Stargate Universe“ angeht: Ich habe mir kürzlich spaßeshalber eine Folge „Dawson’s Creek“ aus dem Jahr 1998 angesehen. Das war gegen diesen universellen Spannungsentferner direkt pfiffig und flott… Und das will schon was heißen!


SPARKS MICKRIGER MEINUNGSKASTEN
Dramatik nach Zahlen
So langsam glaube ich ja, dass die Macher einen für total bekloppt halten. Ich hatte ja u.a. bei „Light“ schon gemeckert, dass man mit der angedrohenten Zerstörung der Destiny(-Crew) (und somit des gesamten Serien-Konzepts!) gerade so früh in der Serie nicht wirklich Spannung schaffen kann.

Und jetzt wiederholt man dieses Gähn-Rezept nicht nur, sondern spielt gleichzeitig auch noch die abgelutschte „Toller Plan, der alle zurück nach Hause bringen soll!“-Karte! (Hmmm! Ob das in Folge SIEBEN wohl klaaaappt?!)

Übrig bleibt da nur noch der üblichen Seifenoper-Kram auf der Erde mit Moppel-Eli und seiner Mutter („Ic… äh… Eli vermiiiisst Dich sooo! Schnitzel her!“), der Beziehung des Colonels („Schaaaatz, ich vermiss Dich soooo! Ey, knattern?“) und der heulsusigen Senatoren-Tochter („Ich vermiss meinen Vaaaaaater soooo! *gluck*“), während deren rücksichtslose Geiststein-Ersatzleute mit ihrem Rückkehr-Experiment auf dem Raumschiff den Rest der Crew in Gefahr bringen. Wozu übrigens das ERNEUTE Auftanken via Sonne gehört. Jetzt WIEDERHOLT man die gähnigen Plots der Vorgänger-Folgen sogar noch!

Ein schlimmes Zeichen, wenn dabei sogar Doc Rush schon symphatisch rüberkommt! Deswegen von mir als Note eine eigentlich schon zu wohlwollende 5+


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Artikel

von Klapowski am 08.11.09 in TV-Review

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Kommentare (24)

  1. Crysis sagt:

    Es ist doch echt lustig: Bei den vorherigen
    Rezensionen hat Klapo zigmal beteuert, dass er
    Sich mit Sicherheit keine einzige Folge mehr ansehen will, weil das
    Träume mit Albdruck beim ihm auslöst. Und nu?
    Eine Episode nach der anderen wird pflichtverwuscht in die Mangel genommen.
    Recht so, werden einige sagen. Ich hätte lieber TNG-Dampfhämmer. Lustig ists aber.

  2. Hiramas sagt:

    ich hatte eigentlich schon fast erwartet, DAS sie es zurück zur erde schaffen,
    die gewohnten hauptfiguren es irgendwie schaffen an bord zu bleiben, das ganze nutzlose statistenpack ausgetauscht wird gegen kompetente Menschen und die Destiny eine große Ladung Fugenkitt, Teppich und ne halbe Tonne Glübirnen geliefert kriegt.

    Wäre das jetzt wirklich ein sooo revolutionärer Plott gewesen?
    Ich hätts irgendwie toll gefunden.

  3. Dingens sagt:

    Ich warte ja immer noch darauf, dass irgendwann mal ein Serienmacher ohne Rücksicht auf Verluste die Serie tatsächlich schon nach der siebten Episode enden lässt und sagt: „Ihr wollt einen wirklich unerwarteten Twist? Bitte sehr!“ und alle nach der Episode nach Hause können.

    Vor diesem Menschen hätte ich größten Respekt und würde seine nächste Serie begeistert schauen!

  4. wrath-of-math sagt:

    Wenn ein 5-Gummiohren-Film wie Matrix Reloaded gefühlte zwei Minuten lang völlig sinnlos tanzende Partypeople zeigen darf, dann wird SGU das ja wohl auch dürfen, ohne dafür gleich drei Absätze gewidmet zu kriegen. Tz-tz-tz…

    Ich red’s mir schön und nenn‘ die Bandpromotion hier Buffy-esk!

  5. Klapowski sagt:

    @Crysis: Der Grund für die unaufhörlichen Serienrezensionen ist seit 2 Folgen tatsächlich meiner Neugier geschuldet, wie langweilig und wiederholfreudig es in der jeweils nächsten Episode wohl weitergehen mag. Tatsächlich entwickelt sich langsam eine Art Hass, die ich vorher nur bei bestimmten Episoden von Voyager und Enterprise verspürt habe.

    @wrath: Hätte „Stargate Universe“ vor oder nach der Tanzerei mal gerade das Actionkino neu erfunden, hätte ich auch gar nichts gesagt. Aber bei den „Universellen“ ist ja sogar der Hauptplot nur Füllmittel mit Kaugummikonsistenz: Seit Folge 1 wird uns in jeder Episode im Schneckentempo (und jetzt sage bitte nicht, dass auch Matrix kultige Zeitlupeneffekte hatte!) das übliche Blabla rezitiert:

    „Schiff kaputt, müssen was tun!“
    „Was machen, Rush, was?“
    „Dies und das. Habe aber schlechte Laune!“
    „Wir trauen ihnen nicht. Wir machen’s aber trotzdem so.“

    (30 Minuten später)

    „Puh, ging ja gerade noch mal gut, Rush! Aber ich behalte sie weiterhin im Auge!“

    Ich glaube, dass die bislang noch begeisterten Zuschauer irgendwann dem LOST-Effekt unterliegen. Auch da hat es ein Weilchen gedauert, bis das Gros der Zuseher begriffen hat, dass sie noch mindestens 5 Staffeln lang verarscht werden sollen.

  6. wrath-of-math sagt:

    Achso.

    Kein Wunder, dass mir Stargate Universe nach wie vor gefällt: Ich hab bei LOST nach 5 Staffeln noch nicht begriffen, dass mich die Serie verarschen will. Ich Dummi!

    Aber ich bin ja auch die seltsame Sorte Mensch, die sich nach den guten alten Zeiten zurücksehnt, als in LOST noch regelmäßig ganze Episodenstränge mit Golf- oder Kartenspielen gefüllt wurden, statt von einem Höhepunkt zum nächsten zu hetzen.

  7. Sparkiller sagt:

    Normalerweise bin ich ja gegen penibles Besserwissen (obwohl, eigentlich NICHT!):

    Zitat Mathe-Wrath:
    „Wenn ein 5-Gummiohren-Film wie Matrix Reloaded gefühlte zwei Minuten lang völlig sinnlos tanzende Partypeople zeigen darf…“

    Zitat Klapo im Matrix-Artikel:
    „Absoluter Tiefpunkt ist allerdings die minutenlange Höhlendisco im Stil eines Sprite-Werbespots.“

    Und überhaupt, nix gegen ruhige Szenen! Nur genau wie bei einem Action-Unwetter wie „Transformers“ kann man solch ein Stilmittel auch schlicht falsch oder ZU HÄUFIG einsetzen. Natürlich, dieses Empfinden ist von Zuschauer zu Zuschauer unterschiedlich, aber wenn man darauf achten würde, dann kann jeder Kritiker auf diesem Planeten die Koffer packen.

    ICH finde den Großteil von SGU bis jetzt einfach nicht interessant, weder in Sachen Handlung noch Charaktere, welcher sich, zumindestens bei mir, mit Serien wie z.B. „Babylon 5“ (Story) oder „Firefly“ (Charaktere) messen muss. Und DAVON ist Universe nun wirklich noch ein paar Galaxien entfernt…

  8. dröhn sagt:

    Ich stelle mich damit jetzt wahrscheinlich ziemlich gegen den Mainstream aber mir gefällt momentan was ich zu sehen bekomme.

    Mal kein „Action rumgeholze“ wie bei den anderen SG Serien, kein „Wir haben uns alle lieb und diskutieren das auch nochmal 45 Minuten“ wie bei ST TNG, kein „Wir fliegen immer noch mit nem Schiff durch unbekannte Gefilde das auch nach 7 Jahren noch keinen Kratzer im Lack hat (und haben uns auch alle lieb)“ wie bei ST Voy etc. etc.

    Ich finds nicht so schlimm dass die momentan eher damit beschäftigt sind die fliegende Mülltonne irgendwie zusammenzuhalten, sich ein bißchen was zu saufen und zu fressen zu besorgen und sich alle 5 Minuten anpaulen wie scheiße die Gesamtsituation ist.

    Jaja, ich weiß, die anderen „Actionhelden“ hätten nach 7 Folgen schon

    – das Schiff vollständig unter Kontrolle und Kurs auf die Erde gesetzt
    – die versteckten Nahrungsmittelreplikatoren gefunden
    – die mitgelieferte (hier Drop Down Feld einfügen mit „Jägerstaffel“ oder „Superwaffe“) in Betrieb genommen und zweieinhalb Zivilisationen (hier Drop Down Feld einfügen mit „aus Versehen“, „bewußt, weil Weltraumnazikommunisten“ oder „durch Zufall“) ausgelöscht und hinterher tiefsinnig darüber sinniert ob (hier Drop Down Feld einfügen mit „es erschütternd unsinnig“, „natürlich notwendig“ oder „unsere Zivilisation noch nicht reif ist wir es aber bald sein werden Herr Q“

    Ganz ehrlich, ich werd auch weiterhin diese Seite genießen und die jeweiligen Rezis verfolgen, wer allerdings nach nur einem guten Drittel der Staffel (die hat doch wahrscheinlich ca. 20 Episoden, oder?) über fehlende Action oder Charakterentwicklung sinniert muß bei so infantilen Serien wie ST:VOY oder ST:ENT doch den kompletten Burn Out und Bewußtseinsverlust erlitten haben, oder?

    @Sparkiller
    B5 und Firefly als Latte ist ja nunmal auch ziemlich hoch angesetzt, da würden mich Rezis der Folgen 1 bis 7 von B5 allerdings auch mal interessieren. Gibts die hier irgendwo?

  9. Anubiz sagt:

    hm, also ich muß sagen das war die erste ep, die mir gefallen hat!

  10. Dingens sagt:

    dröhn: ich finde es durchaus gerechtfertigt, SF-Serien mit der höchstmöglichen Messlatte zu bewerten. Mein Lieblingsbeispiel für „ausgewogene“ SF ist immer noch die neue Battlestar Galactica. Bitte mal vergleichen und hier erzählen, in welchem Bereich SGU in den ersten sieben Folgen etwas besser macht als BSG…

  11. Bums sagt:

    Man muss dröhn Recht geben, tatsächlich ist die prinzipielle Herangehensweise von SGU besser als von den bisherigen meist etwas lächerlich geratenen militärverherrlichenden Stargate-Serien. Nur hat auch Dingens vollkommen Recht. BSG hat ähnlich Ansätze, aber mit Abstand besser umgesetzt. (Obwohl es auch da ziemlich langweilige Folgen gab…)
    Vielleicht nimmt SGU ja noch an Fahrt auf.

  12. dröhn sagt:

    @Dingens,
    BSG hatte es ganz erheblich einfach Action und Schnelligkeit reinzubringen als SGU. Allein der Storyansatz unterscheidet sich doch erheblich von BSG. Mit einem Kampfschiff und einem definiertem Gegner kann ich da locker erst mal eine komplette Staffel mit Action füllen. Ein fremdes, halb kaputtes Schiff zu erkunden bietet sowas vorerst noch nicht mal ansatzweise. Ich hab auch ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, warum der Quervergleich im Fandom mit BSG gezogen wird. Nur weil da ähnlich kaputte Typen rumlaufen? Und ausgewogen im gleichen Satz mit BSG zu nennen find ich sowieso seltsam. Keine Serie kam mir unausgewogener vor. Zuerst die Konzentration auf den Konflikt mit den Zylonen, dann das abrutschen in den esoterisch-mystischen Göttervergleich bis zum Abschluß mit baumwollpullitragenden Öko-Fredies die freudig die komplette Hochtechnologie in den Anus, äh sorry, die Sonne versenken. Auch das hervorragende „The Plan“, sehr sehenswert, bietet kein adequates Serienende.

    Ich fühle mich bei SGU trotz Beleuchtungsschwierigkeiten und Actionmangel bislang wohl, sehe aber auch Probleme wie man mit diesem Plot eine komplette Staffel, bzw. eine komplette Serie füttern will.

    Zu B5, story- und charaktertechnisch ist diese Serie bisher unerreichbar. Auch BSG hat da noch nicht mal ansatzweise herangereicht. Ich kann mir keinen Weg vorstellen wie SGU diese Latte überqueren will!

  13. Bums sagt:

    Der Vergleich von BSG und SGU macht Sinn, da in beiden Sendungen mal nicht die typisch heile Welt zwischen den Charakteren gezeigt wird. Das, muss man zugeben, war auch bei B5 recht harmlos.

    P.S. Die letzte Staffel von BSG war wirklich schlecht, aber andererseits hat die Serie mit der gescheiterten Besiedlung von Neu Caprica einen interessanten Handlungsstrang gehabt, den man so noch nie in eine SciFi Serie gesehen hat. Eingeschlossen der Umgang mit Menschenrechtsverletzungen, Verrätern, Kriegsverbrechern, moralischem Dilemma in einer Diktatur etc.

    Die Versuche von SGU Randgebiete der Moral zu thematisieren sind da doch schwach. Dass Rush mal ab und an ein Kommentar von sich gibt, man solle das größere Wohl im Blick haben und Einzelne opfern, reicht mir da nicht. Das soll dann bitte auch mal umgesetzt werden, etwas was man als Zuschauer nicht erwartet.

  14. dröhn sagt:

    Die „unheile“ Welt ist mir persönlich als Basis beider Serien zu wenig.

  15. Morn sagt:

    Hab mal ne frage: hat die ex von Young ne Bezeihung mit dem Telford? Kann das sein?

    Überaus spannend, manmanman…

  16. dröhn sagt:

    @morn,

    sieht für mich eher danach aus, dass Mr. Telford die Lage ausnutzen möchte und weiter vorgibt Young zu sein ;)

  17. Mieze sagt:

    @dröhn:
    jepp, denke ich auch .. und ehrlich gesagt: finde ich schrecklich, daß son Beziehungsgedöns in der Serie thematisiert wird. Son bissl was, OK, gehört ja dazu. Aber bis jetzt scheints ja zu 80% darum zu gehen, wer mir wem und wer noch nicht und so. Da kann ich auch Desperate Housewives gucken >.<
    Aber zumindest ist die Serie (noch) nicht schlechter als "Defying Gravity", und ich geb noch nicht auf. Aber sobald Rush irgendwelche sexuellen Tagträume hat oder mit jemandem von der Crew anbandelt, wirds auch für mich EXTREM schwierig, weiterzugucken ;)

  18. Hiramas sagt:

    also bis jetzt hat SGU jedes klischee vermieden, an dem nicht nur der Herr Klapo sondern fast jeder SG Kritiker immer meckerte.
    Keine kanadischen Bäume, kein übermächtiger Gegner, der trotz anderer Prämisse doch wieder , kein clwonfrühstückender Weiberheld als Hauptfigur, keine aus dem ärmel geschüttelten superhightechlösungen mit einer Technologie, bei der man am Folgenanfang nichtmal den Ein/Aus-Schalter finden konnte….
    und trotzdem ist kaum einer auch nur ansatzweise zufrieden…..
    Ich werd mir die Folgen einfach erstmal ansehn und sie genießen soweit es geht.
    (aber die Satiere ist trotzdem passend und gut, SGU macht bei weitem nicht alles richtig. Aber da steckt noch potential drin finde ich, wenn die denn mal endlich „on Track“ kommen)

  19. Dingens sagt:

    oh, was alles passieren kann, wenn man 12 Stunden nicht da ist *g*

    Ich stimme ja vielem zu, was geschrieben wurde, und dass auch BSG nicht perfekt ist.

    Mit „ausgewogen“ meinte ich das stimmige Verhältnis zwischen Charakterentwicklung und SF-Elementen.
    Mal ehrlich, mehr oder weniger realistische Soaps gibt es wie Sand am Meer; wenn ich Menschen dabei zuschauen will, wie sie sich über lange Zeit miesmachen, angiften und unkooperativ sind, dann kann ich eine Soap schauen.
    Gleichzeitig sind da die SF-Serien „der alten Schule“, meine Lieblingsbeispiele sind hier Voyager oder eben Stargate, wo das SF-Element so sehr im Vordergrund steht, dass es die menschliche Seite oft total überdeckt (hier wurde der Begriff der „Charakterfolge“ erfunden).

    Was ich von SGU erwarte, ist eine einigermaßen realistische Darstellung von Charakteren in einer Extremsituation vor einem SF-Hintergrund, mit einem einigermaßen greifbaren Spannungsbogen.

    Leider werden die Extremsituationen aber nur oberflächlich angeschnitten und ausgespielt, der Spannungsbogen ist äußerst schwach und unter den Charakteren finden sich nur mit Mühe Sympathieträger. Und grade das letzte ist ein wichtiger Punkt, mit dem eine Geschichte steht oder fällt. Hinzu kommen gerade under den Charakteren noch das scheinbare Abarbeiten von diversen Klischees (Star-Wars-Nerd-Genie, quengelnde Zivilisten, intrigante Politiker, usw…).

    Klar, die üblichen Stargate-Klischees wurden bisher vermieden (großer Pluspunkt mMn, aber ist es nicht schade, dass man schon die alleinige Vermeidung von Minuspunkten als positiv wertet?), aber ich finde auch, dass einfach zuviel verschenkt wird.

    Ist schon schade.

  20. Morn sagt:

    @dröhn: danke!

  21. G.G.Hoffmann sagt:

    @Sparki:

    „Action-Unwetter wie “Transformers…“ Äh… vielleicht habe ich ja die Tage den falschen Film im TV gesehen. Aber Teil 1 kam mir so müde und albern vor, daß ich mich frage, wie Teil 2 zum erfolgreichsten Film des Jahres avancieren konnte und ob die Zielgruppe jenseits des Grundschulalters überhaupt angesprochen werden sollte.

  22. Dingens sagt:

    Ein Action-Unwetter kann immer noch müde und albern sein, deine Aussage hebt das gerade hervor. Denn Action kann man ja nicht mit Spannung gleichsetzen, auch wenn speziell Michael Bay und andere Regisseure das zu denken scheinen.

    Alles eine Frage des richtigen Maßes. Ich weiß nicht ob Sparki oder Klapo das geschrieben hat, aber jedes Stilmittel kann zuviel eingesetzt werden; das Actionbeispiel ist Transformers, das Ruhebeispiel ist SGU…

  23. Exverlobter sagt:

    Daily-Soap im Weltraum. D.iese Episode war reinste Folter!!! Da sag ich einfach Schuster bleib bei deinen Rappen. Charakterszenen könnt ihr einfach nicht. Da hättet ihr euch schon einen Drehbuchautor vom Format eines David E. Kelley (Boston Legal, Boston Public, ALly McBeal) besorgen sollen.
    Mal im Ernst, wenn ich Millionen Lichtjahre im ALl verschollen bin, interessieren mich meine Eheprobleme doch nicht mehr.

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