Das ernsthafte Medienmagazin

Hot Shots 3 – Operation Wüstenständer

Wir Deutschen haben schon immer unsere Probleme mit der Welt gehabt: Warum können nicht alle Menschen in Frieden mit- und (noch besser) ineinander l(i)eben? – Die Antwort finden wir wohl in Bagdad…

Huii, was ist das spannend so kurz vor der Wahl!

Top-Thema ist noch immer der Irakkrieg! Die drängenste Frage dabei ist: Hat der Irak Massenvernichtungswaffeln (gab’s früher mal bei McDonalds) und wenn NEIN: Was errrlaubbe Saddam?? – Nach dem Ablauf der ersten, 100-jährigen Amtsperiode kann sein Wahlvolk (Wahlmöglichkeiten: tot oder untergeben) doch wohl erwarten, dass ihr Gasriese Saddam – The Jupiter – Hussein die Arbeitslosigkeit halbiert. Teilweise auch im verfeindeten Ausland!

Auch wenn es sich beim ersten Lesen nach uneingeschränkter Solidarität anhört, fordere ich: „Gib Gas, Saddam!“ und schließe mich den Waffeninspektoren vollkommen an! Und das nicht nur physisch!

*Atemmaske aus Sparkillers Klo hol*

Denn eigentlich habe ich ja überhaupt keine Zweifel daran, dass die Klatsche aus dem Wort „Hitlerabklatsch“ fachgerecht geklont und auf unseren Gas(t)arbeiter übertragen worden ist… Ich bin mir sogar sicher, dass Saddam so viel Giftgas besitzt, dass es für bräunende Ozonlöcher und pigmentierende Blutgerinsel an jedem seiner Luxus- und Sommerfrischebunker reicht. Der Mann ist schließlich ein Gourmet!
Habe erst kürzlich wieder gesehen, wie er einen toten Hund in einem überdimensionalen Weinglas geschwenkt hat. „Mmmh. 97er Senfgas, Dr. Evils Geheimlabor an der Westwüste!“ – solche enttarnenden Bilder sieht man ja ständig bei Spiegel Online…

Außerdem ist es ja meist doppelt so arg, wie die Geheimdienste zuvor feststellen konnten. Nehmen wir nur den 11. September: Ursprünglich ging man in der FBI-Zentrale davon aus, dass die Flugzeuge nur halb besetzt sind und die Türme lediglich streifen werden. Ergo: Kein Handlungsbedarf.
Das führte später zu wüsten Anschuldigungen, was uns wieder zurück zu unserem Thema bringt… Den Wüsten:
Denn diesen Fehler will man bei Freund Saddam natürlich nicht machen.

Auch wenn es doch auffällt, dass schon vor 10 Jahren von den Amerikanern verbreitet wurde, dass der große Diktator seine Sekräterin in diesen Minuten die letzten Einkäufe diktiert: Unsichtbares Hundesfutter für giftbeseitigte Kläffer, einen Hannibal-Lector-Roman und einen lustigen Aufkleber für die bereits fertige Atombombe: „Wer das liest, ist tot!“ sowie einen humorigen „Abi 1962“-Sticker.
Und jetzt steht er also schon wieder knapp davor??

Obwohl: Ich wundere mich sowieso schon seit Jahren, wieso es für Terrorländer wie Ostafrika, Iran, Irak, Nordafrika, Nordkorea, Westafrika und Niederbayern so schwer sein soll, eine Atombombe zu bauen! – Immerhin besteht ja so gut wie alles aus Atomen, haha!
Aber im Ernst: Von einer Erfindung, die bald 60 Jahre alt wird, sollte man doch eine größere Verbreitung erwarten können! Früher gab’s schließlich auch kein Internet und heute sieht man Saddam regelmäßig im Chatroom „Diktatoren-Flirt“ mit geschiedenen Hausfrauen aus Kassel flirten…

nach einem wichtig klingenden Hüsteln kann ich zusammenfassend wohl sagen: Ein Irakkrieg ist unausweichlich. Wie ich die Amerikaner kenne, Haben sie bereits vor Monaten den Angriff beschlossen. Basierend auf Informationen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden können. Wer will Hussein schon sagen, in welchem Weinkeller man seine Maschinerie zur Vernichtung des Universums ausgemacht hat?
So gesehen könnte die US-Backmischung aus fadenscheinigen Angriffsgründen und knallhartem Angriffswillen auf eine derartige Gefahr hinweisen.

Darum lasst uns nun schwungvoll die Knie aufschlagen und beten. Praktisch wie beim Irakkrieg vor 10 Jahren, als Hamsterkäufe und kostspielige Eintrittskarten zur Sonntagsmesse uns heimsuchten.
Und genau so wie damals stehen wir auch diesmal wieder vor einem Weltkrieg, diesmal der vierte!

Der 3. schlich ja etwas schüchtern kurz nach dem 11. September an uns vorbei…


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Artikel

von Klapowski am 21.09.02 in All-Gemeines

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