Das ernsthafte Medienmagazin

Komplettlösung – Elite Force Zusatzpack!

Da Activision weitere Fortsetzungen von „Elite Force“ abgesagt hat, muss nun Paramount selber ran: Mit Hochdruck und anderen sprichwörtlichen Floskeln arbeiteten B&B an einem Add-On. – Wegen einer offensichtlichen Postverwechslung kamen wir bereits schon jetzt in den Genuss der Alphaversion! – Fragt sich nur, wie die Jungs von „PC Games“ auf die Gerichtsvorladung reagieren werden…

Unser allseits beliebter Redaktions-Neuzugang Erik MaStErMiNd hat sich einen Tag lang in der Tipps&Tricks-Abteilung eingeschlossen, damit in seinem regulären Aufenthaltskeller einmal durchgelüftet werden kann… Als netten Nebeneffekt fanden wir plötzlich diese Komplettlösung, die des nachts unter der Tür hergeschoben worden war… – Schade um die teure Festplatte!

Bei der gespielten Software handelt es sich um nichts anderes als um ein Erweiterungspack zu „Elite Force 2“! Das besondere an den 5 atemberaubenden Leveln: Wegen unschöner Streitigkeiten zwischen Paramount und Activision, bei denen es um (von uns) vorhersehbare Details, wie z.B. das Ende einer zukünftigen Trek-Vermarktung geht, basiert das Leveldesign dieses Bonuspacks direkt auf Drehbuchentwürfen von Rick Berman und Brannon Braga! Und das ist auch gut so: Denn noch nie griffen die Storys von Film und Spiel so tief ineinander!

Nun denn: Viel Spaß bei der Komplettlösung von „Elite Force 2 – Enter the Plastic“!

Borgkubus

1.1) In dem Gebiet mit den 16 Borgkuben ist erst einmal flugtechnisches Feingefühl angesagt! Wie in „Dark Project“ und „Splinter Cell“ gilt es unentdeckt um die feindlichen Raumschiffe zu manövrieren! Achtet dabei vor allem auf den Schatten der mondgroßen Borgstation (das kegelförmige Ding etwas weiter Nordöstlich)… Mit der Taste „L“ habt ihr dabei übrigens ein mächtiges Instrument an die Hand bekommen! Damit könnt ihr schiffsweit alle störenden Lichter ausfallen lassen! – Einziger Wermutstropfen: Bei der Voyager selber wurde dieses Feature leider vergessen… Die blinkenden Würfel als Spiel“ball“ der Voyager gehen aber durchaus als gelungener Programmiergag und Eigensatire durch!

„Nein, das sind NICHT verkappte X-Box-Embleme!“ – Veni Vidi Wixi: Die Würfel haben nicht gefallen… Wenn ihr nicht mit den kleinen (aber schadensträchtigen!) Sternen zusammenstoßt, solltet ihr den Zielpunkt innerhalb von 45 Minuten locker erreichen können. – Spielspaß pur!

Versucht es aber bloß nicht mit Tricksereien, wie z.B. die dritte Dimension einzubeziehen und den Punkt von unten heraus anzusteuern! Als wir es versuchten, stürzte das Programm jedes Mal mit der Fehlermeldung „Schwerer Ausnahmefehler in „Physik_Engine.ctx“. Ungültiger Aufruf. Das Programm kann eventuell fehlerhaft fortgesetzt werden.“ – Dies gelang dann zwar auch (was 7 Staffeln lang funktionierte, soll schließlich nicht an unserem 10-Kilo Taschenrechner scheitern), allerdings fielen später alle gescripteten Events aus!

So ist es in Mission 4 unmöglich, Neelix während des Raumkampfes mit aufmunternd gefüllten Tee- und Kaffeetassen auf die Brücke wanken zu sehen. – Somit kann dieses Level nicht abgeschlossen werden!!

1.2) Wenn ihr den Zielpunkt erreicht habt, könnt ihr euer Außentrupp in das beschädigte Borgschiff Südwestlich hineinbeamen. Nun in der Egoperspektive angelangt, zerstört ihr als erstes alles, was auf die Bezeichnung „Alles“ passt. Ist dies erledigt, öffnet sich rechts das Tor. Hier wartet ein weiteres gescriptetes Event auf euch: Ein Teil der Decke öffnet sich und metallene Rieseninsekten verschießen Stacheln mit Borgnanosonden auf eure Begleiter!

Haltet euch nicht damit auf, die Viecher vom Himmel zu holen (zu schnell!), sondern rempelt die infizierten Kameraden kurz an, um die Verwandlung zu stoppen. Wendet euch immer erst den bereits grünlicheren Charakteren zu, geratet nicht in Panik und experimentiert nicht! Nach 5 Minuten ist dieses Minispielchen zuende und ihr könnt hoffentlich ohne größere Verluste weiterziehen…

Es folgen einige kleinere Schießsequenzen, die jedoch recht einfach sind, da sich die meisten Borg darauf verlegt haben, euch aus sicherer Entfernung mit Sprachausgabe zu belästigen. Bewegt euch ruhig langsam, um alle Sätze zu hören! Besonders witzig: „Ich glaub`, die Unimatrix jodelt! Träume ich oder was?“ und „Heda! Ihr! Parole!“. Hier zeigt sich, wie eng Spiel und Serie tatsächlich zusammenarbeiten, lassen sich doch auch hier die gleichen Einschränkungen im einst absoluten Kollektivitätsprinzip finden! Generell lässt sich im Spiel fast jeder Borg ansprechen! – Solange man keine Bedrohung für ihn darstellt.

Auch wenn dieser große Nasenbohrer etwas „popelig“ aussieht: Geht ihr einfach unter ihm hinweg, so verpasst er euch eine Kryptonitverstrahlung, dass euch hören und spielen vergeht! Alternative: Schaltet einfach auf einen anderen Charakter um und sammelt lustige Punkte bei Neelix` Pfannekuchenwerf-Minigame!

Wenig später gelangt ihr dann auch schon zum Endgegner: Den Borgqueen-Generator! Die beweglichen Kräne an der Decke setzen jeweils einen Kopf und einen Rumpf zu einer neuen Borgqueen zusammen und lassen diese dann auf euch fallen! Haltet euch nicht damit auf, sie alle zu zerstören, da der Output unendlich ist! Schießt stattdessen auf die Kräne, bis unten die beiden Konsolen explodieren! Die Sicherheitsabfrage ist somit ausgeschaltet und ihr könnt an den Überresten der Konsolen diverse Kommandos eingeben. Rempelt einfach wild gegen die kryptischen kugel- und spiralförmigen Symbole auf dem Bildschirm und die Maschinerie wird deaktiviert!

Level 2: Sternenflotten-Hauptquartier.

2.1) Das nächste Level spielt 2 Monate nach dem Ersten und führt euch zum Sternenflottenhauptquartier auf der Erde. Hier habt ihr die Aufgabe, Ltd. Barclay zu treffen und auf die Voyager zu begleiten… Geht hinter dem Gebäude entlang (hinter vielen Parkbänken könnt ihr massenhaft Toleranzpaks aufsammeln, die später im Spiel jedoch nicht wirklich gebraucht werden), bis ihr auf den Gärtner Boothby trefft. Dieser wird euch erst durchlassen, wenn ihr den kleinen Test besteht, zu dem er euch herausfordert…

„Grüner wird’s nicht!“ – Etwas gewöhnungsbedürftig in diesem Außenlevel: Die flachen Bitmap-Bäume! Wenn schon 2-D, dann aber bitte nicht horizontal auf die Bodentextur geklebt! – Oder sind’s doch nur grüne Tümpel?

Weicht der Schaufel einfach seitlich aus, sobald sein Kopf rot zu blinken beginnt. Schlagt dann, sobald er benommen ist, mit der Brechstange auf das Rosenbeet hinter ihm. Nach 3 bis 4 Wiederholungen gibt er auf und lässt euch in den nächsten Abschnitt…

2.2) Hier findet ihr recht schnell Barcley. Sobald er euch sieht, wird er jedoch sofort Alarm auslösen! – Warum auch immer… Da er in diesem Fall umgehend von seinen Vorgesetzten in die „Geschlossene“ eingewiesen wird und somit von euch nicht mehr rekrutiert werden kann, wäre das Level in einem solchen Fall vorzeitig beendet. Schleicht euch also von hinten an ihn heran und lasst die Brechstange sprechen… Gratulation! Mission geschafft!

Wenn man Nebel in eine Gussform stecken könnte, würden dabei wohl „texturierte“ Gebäude wie diese hier herauskommen. – Dafür ist der Gärtner mit dem Wasserschlauch jedoch fabelhaft animiert und beeindruckt durch tolle Strampeleinlagen, sobald er grundlos in einer Wand stecken bleibt!

Die Raumstation

3.1) Auf eurem Weg zum Briefingraum wird die Raumstation von einer Predator-ähnlichen Rasse angegriffen! Drückt im 2. Flur daher so schnell wie möglich den Knopf links, der das Kraftfeld zum Tagungsraum deaktiviert. Während sich die Ungeheuer über die versammelten Ratsmitglieder der Föderation hermachen, könnt ihr euren Weg unbeschadet fortsetzen…

Auch den nächsten Raum könnt ihr durch einen kleinen Trick rasch sichern: Feuert von draußen auf die Lebenserhaltungssysteme über der Glastür (sieht ein bisschen wie ein Klimaanlagenschacht aus), wartet 30 Sekunden ab und seht zu, wie drinnen eure Gegner ersticken! – Die ST-optimierte Physik-Engine macht`s möglich!

Rasselbande: Diese föderalen Wachroboter hört man schon von weitem! Wer will, kann sie auch als Waffe gegen die anrückenden Feinde verwenden. – Allerdings nur für begrenzte Zeit! Nach 5 Minuten entwickeln sie das „Holosyndrom“, erhalten einen eigenen Willen und marschieren fortan nur noch für 35-Stunden-Woche und bezahlte Überstunden!

Als nächstes geht es in den Transporterraum. Nachdem die Tür hinter euch zugefallen und blockiert ist, stürzen sich erneut drei Aliens auf euch! Schlagt rasch die große Glasabdeckung mit dem roten Notfallsymbol (hinter der Konsole versteckt) ein und aktiviert den Quotenborg dahinter… Dieser beschäftigt die drei nun ausreichend, was die eigenen Energieverluste niedrig halten sollte. Nach der kleinen Zwischensequenz mit dem Slapstick-Ferengie, der aus einem romulanischen Staatszirkus entkommen ist, müsst ihr euch nur auf die Transporterplattform stellen und werdet in das nächste Level gebeamt!

Fortsetzung folgt…


Weitersagen!

Artikel

von Klapowski am 07.07.03 in Star Trek

Ähnliche Artikel


Kommentare (11)

  1. nakedtruth sagt:

    Uiuihui. Ein Beitrag unter der Woche.

    Danke für die Komplettlösung, jeder echte Gamer weiß wie frustierend es ist bei Boothby festzuhängen.

    Wann kommt eigentlich das st-enterprise.de-Game? Schreibt als Klapowski Artikel bis sich Berman grün ärgert. Postet Bilder als Sparki bis Paramount euch dicht macht.

  2. Gast sagt:

    Klasse war der Teil mit dem Kampfroboter Holosyndrom!
    Das is die Fähigkeit, aus den unspektakulärsten Screenshots noch was rauszuholen.
    Bin echt begeistert.
    Ihr habt nicht zufällig auch was mit dieser Seite am Hut?
    http://www.olnigg.de/

    Jean Pascale Picard

  3. Sparkiller sagt:

    Eher nicht, schliesslich ist DIESE Seite lustig!

    Aber sowas könnten wir wohl auch…

    "Hui-hui-hui-bui!"
    "Blablagnaaaaaa!"
    "Gnorgorzzzz!!!"
    "Sag mal, speicherst du diese Dialoge ab?"
    "Neeeeein, natürlich nicht! Höhöhö!"

  4. Gast sagt:

    Das heißt STERNEN ZUG: ELITE KRAFT 2!!!!!!!

  5. Gast sagt:

    Dieser Beitrag und die ganze Seite ist SCHEIßE

  6. Klapowski sagt:

    Na endlich mal wieder einer!

    Diese untertänige Zustimmung der letzten Monate ging mir ja schon länger gehörig auf den Wecker! – Da gibt man sich alle Mühe, in Sachen Star Trek ein Internetrevoluzzer zu sein und was erntet man dafür??

    – Debile "Weiter so"`s und allgemeine Akzeptanz! Wie bei ENTERPRISE, erste Staffel…

    Widerlich!

    Hoffen wir, dass wir in unserem dritten Jahr, was die Fremdkritik angeht, endlich wieder mit der Serie gleichziehen können!

  7. Gast sagt:

    Du weisst aber schon, dass du mit diesem Kommentar gönnerhafte "Ach, diese Scheiß-Seite ist so schlecht" und "Euch gehört sowas von in den Arsch getreten" Aussagen provozierst, die eigentlich nicht ernst gemeint sind, nein, sie werden nur verfasst damit der Herr Satiriker gute Laune hat und mit Freuden noch mehr Artikel pro Woche verfasst! In diesem Sinne: Ihr seid so doof, bitte bringt euch um!!!!

  8. Gast sagt:

    Zum Thema Zustimmung, hmm das wird ned viel anders werden, du sagst eben das was vielen Trekkern und Sf fans schon ne ganze Weile stinkt! Star Trek kann man bald mit Andromeda gleichsetzen! Da guck ich doch lieber Stargate!

  9. Gast sagt:

    Überhaupt wird Zeit für ne Pause, sollten lieber He-Man oder Saber Rider wiederholen :-) :-)

  10. Gast sagt:

    Ja Saber Rider Wiederholen die einzige vernünftige Sendung die jemals im deutschen fernsehen gelaufen ist. Wobei machen wir es doch wie mit saber rider, ein paar jahre lang liegen lassen, neu aufkaufen, neu synchronisieren, und ne menge logik fehler einbauen.
    Et Voila schon ist die Kultsendung fertig

  11. Gast sagt:

    ich weiß nicht wie mann den endboss killt ich hab schon zehn tausend mal auf ihn geschossen doch der typ will nicht kratzen

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Brandneues
Gemischtes
Newsletter
Arschiv
Zum Archiv unserer gesammelten (Mach-)Werke.
Büchers
Jenseits der Goetter

Jenseits der Macht