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Star Trek Voyager – Staffel 1, Teil 3: Schönheit im Auge des Betrachters?

„Rick, Rick! Roddenberrys alter Kater spielt schon wieder mit dem roten Faden dieser Staffel herum!“ – Drehbuchsingularität sei Dank: Nachdem der Wertungsdurchschnitt bislang im absoluten Mittelfeld herumpendelte, gibt es diesmal immerhin 2 unterdurchschnittliche und 2 überdurchschnittliche Wertungen. Okay: Das ist dann zwar im mathematischen Durchschnitt auch wieder nur Mittelklasse, aber irgendwas MUSS ich ja hier zusammenplaudern, um diese verdammte Einleitung vollzukriegen…

Helden & Dämonen

Inhalt: Als Die Voyager gerade durch einen photonischen Dingsbums fliegt, verschwindet Harry Kim in einem „Beowulf“-Programm auf dem Holodeck. Auch Tuvok und Chakotay machen später dort die Biege. Der Holodoktor kann vermutlich als einziger klären, ob das Monster „Grendel“ die drei Offiziere gefressen hat…

Meinung:

Es fällt wirklich schwer, sich auf den Kern dieser Episode zu freuen (Holodoc entdeckt die Welt; könnte witzig werden) und gleichzeitig das grenzdebile Technobabble, die Verzögerungstaktiken, die klischeehaften Charaktere und die eigene, unerfüllbare Vorfreude zu ignorieren.

Nichts gegen lachhafte Deppenphysik, die sich dem Drehbuch unterordnet, aber irgendwann wird es auch dem zärtlichsten Quantenkrauler zu bunt: Weil photonische Energieformen (= Licht mit Grips?) auf das Holodeck gelangt sind und die Projektoren kontaminiert haben, wurde Harry Kim selber in Energie umgewandelt? Also lernen wir daraus: Nicht mit der Taschenlampe auf euren Monitor zeigen, wenn ihr nicht demnächst als Sternenstaub auf den Weihnachtsbaum gestreut werden möchtet… Warum stehen da überhaupt neuerdings Materie-Umwandler/Erzeuger, wenn die Holofiguren doch aus Kraftfeldern bestehen? Damit das Essen da nicht so schmeckt, als hätte man gerade seine Steckdose ausgeschlabbert? – Die technischen Hintergründe wechseln da ja wirklich mit jeder Folge…

Und abgestellt werden kann das Holodeck (zu Beginn der Suche nach Harry) übrigens auch nicht, weil das Prinzip der unterbrochenen Stromzufuhr unser Jahrhundert anscheinend nicht überdauert hat. Wahrscheinlich sind die Stecker inzwischen einfach zu klein und friemelig? – Wo bleibt ein kultiger Nanobot-Offizier mit ruhigen Atomhändchen, wenn man einen braucht?

Und gibt es eigentlich irgendeine Wolke oder Weltraumglibber, der nicht seinen Fachhochschulanschluss gemacht hat und lebendig ist? So kurz nach der Episode „Der mysteriöse Nebel“ wird es langsam doch ein bisschen dämlich. Zumal es in der nächsten Folge gleich wieder einen Neural-Nebel gibt! – Vielleicht sollte man auf der Voyager zukünftig jeden Dunstschwaden vorsichtshalber mit „Sir“ anreden, bevor man ihn durch die schiffsinterne Klimaanlage quält. So etwas könnte sonst ernsthafte diplomatische Verstimmungen zur Folge haben…

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„Hmmm, das ist das leckerste Kraftfeld, seit ich mir bei Astro-TV diese Glasperlen mit Engels-Energie bestellt habe!“ – Der Schiffsarzt empfiehlt viel wertvolles Vitamin H(axe): Was passiert eigentlich, wenn man eine künstlichen Doktor (der sich aufgrund einer Fehlfunktion für lebendig hält) mit anderen PC-Charakteren zusammenbringt, die ihrerseits im Monster&Schwerter-Wahn gefangen sind? Keine Ahnung, aber es könnte eine interlektuell durchaus überdurchschnittliche Dokusoap auf RTL2 werden…

Und ich muss zugeben, dass ich diese Episode wirklich als kultig in Erinnerung hatte! Doch statt eines Doktors in humoristischer und entdeckerischer Höchstform läuft der Gute nur 15 Minuten auf dem Holodeck herum. Da war Datas permanente Suche nach Menschlichkeit doch etwas interessanter als ein Holodoc, der kurz(!) an einem modrigen Fake-Baum schnüffelt und sich danach eigentlich recht gut in die fremde Umgebung einfügt.

Nur 5 Minuten der gesamten Holodeckzeit sind zudem witzig und unterhaltsam, während der Rest ein klischeehaftes Kammerspiel mit der Theaterlaienspielgruppe „Talkshow-Casting Baden-Baden“ darstellt. Okay, die Figuren sind natürlich als eindimensionale Krieger und oberflächlich bemalte Kraftfeld-Ostereier programmiert worden, aber das entschuldigt noch lange nicht Fryers peinlichen Abgang („Ein guter Toooood!“) und das ganze Drumherum („Oh, ich habe versehentlich die Frau statt dem Glatzenkaspar gekillt. Na gut, dann gehe ich mal und lass den Typen in Ruhe trauern…“). Hier mischt sich gewollter Trash und schlechtes Fernsehen zu einer untrennbaren, zähen Mischung wie Pech und Schwefel.

Immerhin gibt es aber Pluspunkte für den generellen Hintergrund (ich hatte hier erstmals von dem Epos „Beowulf“ gehört), für den Doktor auf „Außenmission“ (war ja nun wirklich nicht leicht zu erklären, warum der so was mal machen sollte) und den herrlichen Gag mit den „Heldentaten“ des Doktors plus 3 oder 4 köstliche Gesichtsausdrücke. DIE neutralisierten in der Serie ja regelmäßig bis zu 2 Neelix-Einblendungen…

Fazit: Versponnenes Technikdrama um photonische Lebensformen, phantasierende Bartträger und um einen philantropischen Holodoc, der sich phas… fast verliebt (wer hat ihm DAS einprogrammiert?!). Hätte eine wunderschöne Schwachsinnsfolge werden können, wenn man sich selbst nicht so furchtbar Ernst und nebenbei die Logik so auf den Arm genommen hätte… Schade. Dann wird für die Außenmissionen vom Doc irgendwann wohl doch so was Blödes wie ein „Mobiler Emitter“ (oder so) erfunden werden müssen, wetten?


Bewusstseinsverlust

Inhalt: Nachdem Chakotay und Tuvok im Shuttle einen Nebel gestreift haben, liegt Chakotay im Koma und auf dem Schiff irgendwas im Argen. Mindestens eine fremde Lebensform ist an Bord und bemächtigt sich der Körper der Crewmitglieder, um das Schiff zu sabotieren.

Review:

Mal ehrlich: Eine Folge, die mit einer dümmlichen Holodeckszene anfängt (Janeway im Herrenhaus. Warum lässt sie sich nicht gleich mumifizieren?), den Titel „Ohne Bewusstsein“ trägt UND mit dem Satz „Er ist hirntot!“ eingeleitet wird, bettelt ja förmlich auf blutigen Knien um einen Verriss!

Chakotay (und noch ein anderes Wesen) spukte also als körperloser Hirnausbrecher durch das Schiff und besetzte allerlei Crewmitglieder sowie meine wertvollen Lebensabschnittsminuten. – Aber die Crew brauchte eine halbe Ewigkeit, um das zu ermitteln, was der Zuschauer chakotaytechnisch schon längst ahnte. Die Ewigen Jagdgründe kamen einem da mit einem Mal zeitlich gar nicht mehr sooo langgezogen vor…

Zumal die Idee, dass irgendeine Star Trek-Crew ihren geistigen Parkplatz an manipulierende Geistwesen vermietet, wirklich uralt ist! TOS, TNG, ENT und DS9 griffen den Seeleneintopf ja so oft auf, dass die Haut an den Händen des Franchise schon ganz dünn wurde. Okay, grundsätzlich ist der fremdartige Gedanke bezüglich fremdartiger Gedanken ziemlich unheimlich und würde wohl auch als episodenübergreifender Staffel-Plot eine gewisse Resthirnaktivität beim Zuschauer hervorrufen. Aber muss die Voyagercrew deswegen gleich ihre eigenen Mentalarbeiten auf Null zurückfahren?

Als Tuvok und Kes z.B. bewusstlos im Turbolift aufgefunden werden, hat Kes Druckstellen am Hals. Aber da Vulkanier neuerdings die Abstraktionsfähigkeit eines 90-Jährigen Musikantenstadl-Zuschauers besitzen, muss ihn erst Janeway auf das Naheliegendste bringen: „Sie meinen also, ICH könnte Kes angegriffen haben…? Hmmm, jetzt wo sie es sagen… Und ich dachte schon, dass die KÖRPERLOSE Energie einfach ein wenig im Fitnessstudio trainiert hat.“

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„Oh, das ist ja mal interessant! Ich kombiniere: Die beiden fremden Wesen hatten Sex miteinander, um uns mit halbvulkanischem Blondschopfnachwuchs zu fluten!“ – Auch Detektivarbeit wird neuerdings an 1-Euro-Kräfte vergeben: Die außerirdischen Hausbesetzer überforderten unsere Crew derartig, dass diese wutentbrannt ein Schild mit der Aufschrift „Warnung vor dem Astralhunde“ aufstellte…

Ebenso anti-gewieft gestaltet sich eine andere Sequenz: Janeway überträgt ihre Kommandocodes auf den Holodoc, der fortan als Sicherheitsnetz fungieren soll. Als dieser dann jedoch abgeschaltet wird, muss sich der Captain erst mühselig durch den Einschulungstest der Föderationshauptschule kämpfen: „Höö? Warum hattse das denn gemacht, die fremde Lebensform? Aaaaah! Ich hab’s! Da die Kommandocodes dann an mich zurückgehen, könnte sie nun MEINEN Körper übernehmen! Mann. Puuh, jetzt tut mir aber der Kopf weh. Meinen Sie, die doofen Zuschauer haben das jetzt auch verstanden?“

Diese ganzen Übernahmeverhandlungen zogen sich hier länger hin als bei Opel oder Arcandor. Wäre diese Folge ein Kaugummi, dann bräuchte man eigentlich einen mechanischen Kiefer, um sie ausreichend durchkauen zu können… Und wieso hat der Doctor Indianische Heilrituale eingespeichert und kann Torres daher sagen, wohin sie ihre magnetischen Kiesel an den indianischen Flipchart zu heften hat?? „Auch religiöse Heilpraktiken gehören zu meiner Datenbank…“ – Tzzz… Und da löscht man auf NORMALEN Computern sogar noch alte dll-Dateien, um ein paar MB mehr Platz zu bekommen!

Erst am Ende am Ende stehen alle auf der Brücke und die geistlosen Geistwesen versuchen – ähnlich der Deutschen Fußballnationalmannschaft vor einem drohenden Niederlage – auf den letzten 5 Minuten noch einen neuen Akkord im „Bäumchen-Wechsel Dich“ einzuführen.

Fazit: Seltsamerweise gibt eine besonders alberne Neelix-Szene das Feeling dieser Episode am passendsten wieder: „Fähnrich Murks hat seinen Tee heute anders als sonst getrunken! Er ist bestimmt besessen. Können Sie ihn nicht vielleicht untersuchen oder wenigstens eine Autopsie vornehmen, Doc?“ – Eine medizinische Herangehensweise, die man guten Gewissens auf die gesamte Crew hätte ausdehnen können…


Von Angesicht zu Angesicht

Inhalt: Torres erwacht in der Gefangenschaft der Viidianer. Und das gleich zwei Mal, denn sie wurde mal gerade in zwei Persönlichkeiten aufgesplittet: In eine klingonische und eine menschliche. Als beide dann fliehen können, verstehen sich sich nicht wirklich gut…

Review:

„Ey, was willsu, Kollega? Willsu Schläge, oder was? Ey!“ – Verzeiht bitte den leicht südländischen Austausch von Begrüßungsfloskeln. Meine Wortwahl rührt nicht (nur) von „einschlägigen“ Erfahrungen im Bielefelder Vorstadtghetto her, sondern ist auch MEINE Art, in Richtung Voyager zurückzupöbeln! Die Serie hat mich nämlich zutiefst beleidigt! Dieses Drehbuch schrie es praktisch für alle hörbar heraus: „Du Zuschauer bist so doof, dass eine ‚Gehirnerschütterung‘ sogar noch eine medizinische Verbesserung bei Dir darstellen würde! Ja, wir könnten sogar eine Buchstabesuppe verfilmen, ohne vom Fandom vor dem Ende der 7. Staffel aufgegeben zu werden!“

Die Vidiianer zerhacken B’elanna genetisch also irgendwie in zwei Teile, wobei beide Personen dann nicht nur komplett klingonisch bzw. menschlich sind, sondern auch die kompletten Erinnerungen des vorherigen Einzelwesens besitzen. – Hallooo!? Irgendjemand zu Hause, McFly? (*Poch, Poch?*)

Und auf der anderen Seite werden Gefangene chirurgisch ausgenommen, als könnte man (aus deren DNA) noch nicht mal ein albernes Herz oder einen niedlichen Lungenflügel klonen? Ist bei den Vidiianern etwa gerade Wahlkampf und die CSU im Deltaquadranten sieht das Massakrieren von Lebensformen als den letzten Weg an, um Kinderpornographie und Killerspielnutzung wirksam einzudämmen?

Am ärgerlichsten fand ich aber etwas anderes: Der KZ-Arzt mit dem optischen Charme einer geschmolzenen Luftmatratze kam zu Beginn noch recht besorgt und sogar nachvollziehbar daher. Wenn man auf dem Weg ist, sein ganzes Volk zu retten, könnte so eine kleine medizinische Folterung ja auch wirklich notwendig sein, superkleinliche Grundsatzurteile vom Bundesverfassungsgericht mal außen vor gelassen. – Aber als der Mediziner dann einem unbekannten Voy-Offizier das Gesicht runterschnitt, es sich aufsetzte, („Kommen aus ihrem Quadranten nicht die philosophischen Schriften des Humangelehrten Hannibal Lector?“), gruseliges Zeug hauchte und die Klingonin zum baldigen Beischlaf bat, kamen doch zarteste Zweifel an der Qualität der Charakterisierung auf…

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„Warum bist du nur so schwach? Sieh dich an, Mensch!“ – „Ist das eine rhetorische Frage? Du hast mir die Gedärme rausgezogen, mir die Beine abgesägt und mich dann vergewaltigt. Und das als FRAU!“ – In Antiagressionskursen lernen Klingonen, wie sie ihre Wut verrauchen lassen können: Mit etwas Brandbeschleuniger und einem Dorf von unschuldigen Waisenkindern ist dies sogar leichter, als man annehmen möchte…

Überhaupt ist diese Folge angefüllt mit den dümmlichsten Trek-Klischees der Nachkriegs- und -denkgeschichte:

– Der unbekannte Offizier stirbt. (hat irgendjemand erwartet, dass der Typ aus der Zelle gerufen wurde, um WIRKLICH sein Schiff zu kontaktieren? Wusste doch jeder, dass ihn da schon sein Schöpfer sehen wollte.)

– Die Vidiianer können fast undurchdringliche Kraftfelder erzeugen, die wie meterdickes Felsgestein wirken, brauchen aber einen abgemagerten Talaxianer und etliche Hänfling-Statisten, um gigantische Tunnelsysteme mittels Körperkraft zu erschaffen. Aber schön zu wissen, dass die Kindergärten in NRW wenigstens auf meiner Mattscheibe nicht mehr bestreikt werden.

– „Wir können jemanden durch das Kraftfeld beamen, würden aber nicht bemerken, ob der Transport erfolgreich war.“ – Watt denn nu? Der Transporter setzt zielsicher Milliarden von Atomen zusammen, hat aber gleichzeitig eine „Verbundene Augen“-Subroutine, oder was?

– Das wichtigste Forschungsprojekt überhaupt (= Klingonin kann Heilmittel bringen) wird nur von einem scheißelabernden Doc betreut, der die Sicherheitsvorkehrungen einer Kinderklinik übernommen hat.

– Die ganze Story sollte nur darauf hinauslaufen, Menschen-B’elanna und Klingonen-Torres mit sich diskutieren zu lassen („Du bist hirnlos, aber stark!“ – „Du bist schwach, aber planvoll!“ – „Okay, dann gehören wir wohl zusammen. Nur dann kann aus uns wieder eine Person werden, die hirnlos UND schwach ist!“)

– Die Klingonin wird durch einen heroisch abgefangenen Phaserschuss mal gerade entsorgt. Man könnte es auch „Finalen Rettungsschuss“ nennen, da man somit die Autoren von einer Figur befreite, welche die kreativen Kretins anders nicht losgeworden wären.

– Der allmächtige Holodoc klatscht die fehlende Klingonen-DNA am Ende einfach wieder dran („In ein paar Wochen sehen sie wieder aus wie früher!“). Woher wusste ich eigentlich schon bei der Erstausstrahlung der Folge, dass in diesen Wochen garantiert nix Spannendes auf der Voyager passieren würde und wir B’ellana somit nicht in einem Zwischenstadium sehen würden?

Fazit: Hätte man B’ellana einfach zeitweise zur Klingonin gemacht und ihre unlogische Zweitausgabe weggelassen, hätte die ganze Folge vielleicht sogar noch ein bisschen Sinn ergeben. So aber ist es die volle Klischee-Dröhnung vom vidiianischen Chef-Anästhesisten. Konnte man bei Voyager eigentlich auch mal Charakterentwicklungen zeigen, OHNE einfach Figuren massiv zur Freakshow umzustricken (siehe auch „Tuvix“) oder ihnen eine ganze Subraumblase an unglaubwürdigem SF-Blödsinn anzuhängen? – Die den Figuren dann im Extremfall nur beibringt, dass man nicht stehlen oder lügen darf, dafür aber immer an sich glauben sollte?

Die Antwort auf diese Frage soll an dieser Stelle mal mein Freund, das Ohr, geben (und nein: DAS verdoppelt sich hier garantiert nicht):


Dr. Jetrels Experiment

Inhalt: Ein gewisser Doktor Jetrel meldet sich bei der Voyager: Er müsse unbedingt Neelix untersuchen, da dieser an einer Strahlenkrankheit erkrankt sein könne. Es kommt heraus, dass Neelix vor 15 Jahren auf dem Mond seiner Heimatwelt eintraf, nachdem dort bereits eine Massenvernichtungswaffe „eingetroffen“ war. Und Doktor Jetrel hatte sie erfunden…

Review:

Als Neelix mal nicht den Küchenclown mimte, sondern mehrere „ernste“ Gespräche (er tat wirklich sein bestes, unser Space-Punk!) mit dem Entwickler einer Massenvernichtungswaffe führte, da spürte ich zum ersten Mal tief hinter meinen Augenhöhlen (meldete sich hier erstmals das Gehirrrn?), welches Potenzial das Flunderraumschiff eigentlich gehabt hatte. Und sogar Neelix hätte als kriegsversehrter und deprimierter Waisenknabe so einiges an Tiefe zu bieten gehabt, wenn man etwas tiefer gebohrt hätte. Doch stattdessen musste man ihm grabungstechnisch in den nächsten Staffeln wieder mit dem Spaten auf den Kopp donnern, weil alle positiven Ansätzen erneut verloren gingen…

HIER jedoch ist das Kammerspiel zwischen Neelix, Janeway und dem geläuterten(?) Doktor Jetrel durchaus gelungen und zeigt eine Geschichte, die bei TNG seltsamerweise vergessen worden ist. Und wer benötigt noch Quantenflimmern, wenn Charakterköpfe sich selbige heiß reden und der Talaxianer an der Konfrontation mit der Vergangenheit fast zerbricht wie schneiderianische Zwiebelstückchen in der Pfanne?

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„Doktor Jetrel… Ich frage mich schon seit Jahren: WARUM haben sie all diese Wesen getötet?“ – „Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung. Ich kann mich nur noch vage daran erinnern, dass ich als Jugendlicher gerne Counterstrike gespielt habe.“ – Ein echter Wissenschuftler: Eigentlich wollte der Doktor seine Erfindung nur für das GUTE nutzen. Doch leider erkannte er zu spät, dass seine Waffe nicht nur Zeugen Jehovas, Haustürvertreter und RTL2-Programmdirektoren desintegrierte…

In den letzten 10 Minuten entgleitet der Episode aber leider der Tiefgang wie ein mit Schweinefett eingeriebenes Gelpack: Es kommt heraus, dass Neelix gar nicht wirklich auf den Massenmörder (warum denn auch?) sauer war, sondern auf sich selbst, weil er im entscheidenden Moment den Kriegsdienst verweigert hatte. Und nachdem Kes unserem Neelix dies ausgiebig eingered… klargemacht hatte, stapfte der leicht zu beeinflussende Talaxianer auch gleich zu Doktor Jet-„Ja, ich würde es wieder tun“-rel, um ihm großherzig und backenbärtig zu vergeben.

Mal ehrlich: Nur weil sich Neelix bei der großen Schlacht bibbernd unter seinem Nudelsieb versteckt hat, gehört das noch lange nicht in eine Episode wie diese hier, jedenfalls nicht SO! Alleine die Schuld am Mord an Hunderttausenden mit dem Schuldempfinden eines Deserteurs zu VERGLEICHEN, der sich einer sowieso nicht zu gewinnenden Schlacht entzog, ist eine grobe Verletzung meiner nachkriegsdeutschen Übersensibilität! Hätte mein Opa dem Adolf Hitler verziehen, nur weil er in Russland vom Panzer gesprungen ist, als Stalin aus dem Gebüsch kam, ich hätte ebenfalls nur den Kopf geschüttelt.

Und dass Jetrel am Ende die vor 15 Jahren verdampften Kriegsopfer mal gerade wieder zusammensetzen will, war jenseits von guter und böser Science Fiction. Natürlich gab es wieder mal Technobabble-Taschenspielertricks, um zu erklären, warum sich die Atome der Opfer nicht längst chaotisch auf der Oberfläche verteilt haben, überzeugend war das aber nicht. Immerhin beließ man es dabei, einen sich windenden Körper im Transporterstrahl zu zeigen, bevor man das sinnlose Experiment abbrach. Eine nachträgliche Rettung von auch nur EINEM Hiroshima… ähm… Mond-Opfer hätte ich der Folge schmalztechnisch wirklich nicht verziehen!

Fazit: Neelix‘ Familie wurde komplett ermordet, seine Heimatwelt ist besetzt worden, er selbst nahm an einem verheerenden Krieg teil und überhaupt scheint der Talaxianer FRÜHER so manches Abenteuer überstanden zu haben. Angesichts dessen ist es umso trauriger, dass die Figur normalerweise als ganzheitlicher Grenzdebilo mit Kochbuchtick verheizt wird. – Da ist diese Episode im Vergleich wirklich schon Gold wert, wenn auch mit einem erheblichen Katzengold-Anteil am Ende.

Ende.


Erfahrungswerte

Inhalt: Vier ehemalige Maquis-Angehörige machen Janeway das Leben schwer. Tuvok soll dies mit autoritären Erziehungsmethoden richten. Gleichzeitig fällt auf dem Schiff ein „Bioneurales Gelpack“ (wohl so eine Art Hirnbrei statt Prozessor) nach dem anderen aus…

Review:

Na also! Geht doch! GEHT DOCH! In der letzten(!) Folge der ersten Staffel wird also endlich das gezeigt, was schon nach dem zum Kotzen harmonischen Pilotfilm hätte über uns herein“brechen“ müssen: Maquis-Offiziere beim fröhlichen „Welchen Befehl verweigere ich heute“-Roulette! Spannungen nicht nur im Nackenmuskelbereich! Uneinsichtige Außenseiter und außer Sicht geratene Insider („Uh. Arbeit! Schnell verstecken.“).

Wobei es fast schon tragisch war, dass derlei sperrige und unbelehrbare Figuren bei Voyager niemals zum Hauptcast gehörten! DAS wäre doch mal eine Herausforderung gewesen: Rebell und Randalierer entwickelt sich über die Staffeln hinweg zum geläuterten Strickjackenträger! Schließlich hat unser ehemaliger Außenminister der Grünen in den 60ern seine Steinsammlung auch nicht in eine Vitrine gelegt, sondern sie der Kopfhaut der Exekutivbeamten nähergebracht.

Somit fand ich die Sequenzen, in denen Tuvok an den vier schwierigen Maquis-Repräsentanten verzweifelte, sehr gelungen und realistisch. Und die 10 Kilometer Dauerlauf mit Marschgepäck durch die Voyagerdecks hätten mich glatt sehnsuchtsvoll an meine Grundwehrdienstzeit erinnert, WENN ich mich denn je zum MÖRDER hätte ausbilden lassen, wie damals der liebe Sparkiller.

Besonders gut gefiel mir der vorlaute Durchschnittsmensch („Auf meinem alten Posten haben wir die Dinge nicht so streng nach Vorschrift gehandhabt!“), den es wohl vom Bürokomplex bis hin zum Polarexpeditionsführer in jeder Berufssparte gibt. Und den blauen, dicken und stets übertreibenden Alienboy hätte ich sofort gegen drei Harry Kimme (Hmm… komische Mehrzahl…?) eingetauscht.

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„Nein, Fähnrich Jorba! Sie sind nicht im Wurmloch bei den Propheten! Das Hören des eigenen Herzschlags sowie das Sehen von Verstorbenen sind durchaus erwünschte Nebenwirkungen unseres 48-Stunden-Hindernislaufs!“ – Lieber einen Lauf als Einlauf: Tuvok bringt seinen Mannen jede Menge Disziplin bei! So greifen sie den Vulkanier inzwischen nur noch alle 2 Stunden körperlich an und verzichten sogar auf schwere Wurfgeschosse wie z.B. Phaserbänke…

Nett auch der Doktor, der seine neu erworbene Freundlichkeit in Bezug auf Patienten an einem defekten Bioneuralen Gelpack demonstriert („Nur keine Sorge, kleiner Freund!“). Ebenfalls nicht unlustig war der Grund für die Gel-Ausfälle: Neelix grüner Stinkekäse hatte durch das Lüftungssystem einfach das halbe Schiff verseucht. Eine Störung, die an Bord wohl täglich vorgekommen wäre, wenn ICH abends meine Schuhe ausgezogen hätte.

Eigentlich hätte man erwarten können, dass die vier Außenseiter am Ende des Rätsels Lösung/Rettung präsentieren, um die beiden Handlungsstränge auf die Art und Weise zusammenzurühr… führen, wie wir es schon bei TNG häufiger ertragen mussten. Aber bis auf eine kleine Rettungsaktion auf der verräucherten Shuttlerampe, die Tuvok dann auch noch ganz alleine vornahm, blieb das Klischee fast unerfüllt. Natürlich gelobten die vier Maquis trotzdem vorschnell Besserung, aber da soll Tuvok erst mal abwarten, ob das Versprechen auch eine Woche NACH diesen vorschnell geäußerten Läuterung noch hält. Mit Giftgas in den Lungen und einem Schweißfleck unterm Pöter sagt sich so was ja immer leicht dahin.

Fazit: Da ich diesmal eigentlich fast nicht zu meckern hätte, hätte ich sogar fast 5 Ohren gegeben. Allerdings fragte ich mich einige Stunden später, wieso ich den Wertungsschnitt eigentlich derartig nach oben treiben sollte. – Für 4 Nebendarsteller, die davor oder danach nie wieder zu erblicken sein werden (und zumindest den Blauen könnte man selbst auf größeren Stehpartys kaum übersehen). Für eine „Maquis macht Ärger“-Episode, die eigentlich in jeder anderen Serie selbstverständlich(er) gewesen wäre? Für eine magere SF-Handlung um ausgefallene Pentium-Komposthaufen?

Daher müssen 4 Ohren dann doch genügen. Somit bleibt diese Episode halt einfach der „5-Ohrer der Herzen“…


Staffel-Fazit:

Bevor ich an die Auswertung gehe, noch eine kurze Anmerkung: Die folgenden Episoden werden von vielen Episodenguides noch zur ersten Staffel dazugerechnet:

1×17 – Das Holo-Syndrom
1×18 – Elogium
1×19 – Die Raumverzerrung
1×20 – Die 37’er

Da meine DVD-Boxen diese jedoch nur für die zweite Staffel kennen, richtet ich mich an dieser Stelle nach der paramount’schen Verkaufszeitrechnung und reiche „Elogiums 37. Holo-Verzerrung“ erst im Test der 2. Season nach.

Ich gebe nun also ab an meinen Redakteurskollegen „Taschenrechner“: Dieser zeigt einen Gummiohrenschnitt von 2,93. Zwar mit Periode hinten, aber die lassen wir mal weg. – Die sollte Janeway ja schließlich noch oft genug bekommen…

Viel mehr Durchschnitt geht nun wirklich nicht. Und tatsächlich entspricht das rechnerische Ergebnis auch dem gefühlten: Mehr als ein genervtes „Geht soooo. Kann ich jetzt geheeen?“ dürften sich selbst fanatische Trekkies nicht aus den Lippen leiern können, wenn es an die subjektive Rückschau der ersten 15 Abenteuer geht.

Nicht, dass Voyager immer komplett daneben gegriffen hätte: Solch radioaktiv verstrahlte „Meisterwerke“ wie „Von Angsicht zu Angesicht“, „Die Augen des Toten“ oder „Bewusstseinsverlust“ haben wir in ähnlicher Anti-Qualität auch immer bei TNG bestaunen dürfen. Doch dafür waren beim folikelabstinenten Franzosen auch viele Knaller dabei, bei denen eine große Grundidee NICHT schon nach 30 Minuten unter dem Fernsehsessel Limbo tanzen konnte…

„Doktor Jetrels Experiment“, die Nachlebensparabel „Das Unvorstellbare“ und die Maquis-Saga „Erfahrenswerte“ gehörten zu den Episoden, aus denen man mit etwas mehr Feinschliff am Ende noch einiges hätte machen können! Doch Voyager scheute sich vor offenen Enden, ungeklärten Fragen sowie vor ungelösten Problemen und hakte alle guten Ansätze mit einem billigen Kaufhauskugelschreiber ab. Die Ausarbeitung von interessanten Ansätzen wie „Nicht genug zu fressen“ oder „Maquis-Mitglieder meutern“ wären in der ersten Staffel so wichtig wie ein kleines Steak gewesen!

Doch stattdessen begnügte man sich mit Nebeln und Strahlungen, die zwar irgendwie denken konnten, aber dem Drehbuchautor trotzdem nicht beim Schreiben geholfen haben… Ein Wurmloch, eine unsinnige Anomalie und ein Netzwerk für flotte Beamer gab es zwar großzügig oben drauf, dafür aber keine einzige Figur, mit deren Konfertei man im Schlafzimmer das Kopfkissen beziehen würde…

Daher gibt es völlig zu Recht dies hier für Staffel 1:


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Artikel

von Klapowski am 30.06.09 in Star Trek - Voyager

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Kommentare (11)

  1. Gast sagt:

    Erster!!!!

    Nee mal im Ernst: sehr schön, dass der Klapo wieder zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist und sich so richtig schön mit dem Hammerdings an Voy ranmacht.

    Oh beim Durchlesen ist mir auch die eine oder andere gruselige Szene wieder in den Kopf gehuscht, damals als das Toilettenpapier noch hart und kratzig, das Essen noch wie bei Muttern und die Erwartungen an die neue ST-Serie noch hoch waren.

    In welcher Staffel hat nochmal Janeway ihre Haare endlich nicht mehr nach Großmamas Mode geknotet? Solche Fragen werden dann wohl in Runde 2-5 beantwortet.

    Also großes Lob und weiter so!

  2. Flyan sagt:

    Warum hat diese Serie eigentlich so lange überlebt, wenn offensichtlich seitens der Macher kein Interesse daran bestand, etwas daraus zu machen?

    Waren die Einschaltquoten zu gut, als dass man sich eine vorzeitige Absetzung hätte erlauben können? Hatten B&B Angst, dass sie keine neue Serie würden machen dürfen, wenn Voyager aus irgendwelchen Gründen nicht die 7 Staffeln voll bekommt? Man kann Berman ja nicht vorwerfen, dass er nur schlecht sei. Einige der größten Erfolge der Trek-Geschichte (ST8, Großteil von TNG, das wars) gehen auch auf seine Kappe. Aber beim Start von Voyager war er doch offensichtlich eingefahren, ideenlos, mutlos, zu alt. Keinen Mut zur Variation des Roddenberryschen Grundkonzepts mehr, wie noch bei DS9 geschehen, keinen Mut mehr zu hintergründigen und actionarmen Folgen (Moment der Erkenntnis 1+2, TNG, um nur eine zu nennen, die mir gerade so einfällt), keine Kontinuität.

    Hat nicht Braga in einem späteren Interview gesagt, dass er keine weitere Zeile für Voyager mehr hätte schreiben können? Sehr bezeichnend. Man spürt diese Lustlosigkeit sehr und sie ärgert einen Zuschauer doch auch.

    Jedoch muss ich zugeben, dass ich Voyager damals komplett angeschaut habe und damit auch meinen kleinen Teil geleistet habe, dass diese Serie weiterbestand. War es Hoffnung auf Besserung? Mangel an Alternativen? Ich kann es nicht erklären und werde wohl wie Millionen andere Deutsche noch viele Jahre mit der Aufarbeitung zu tun habe. Schließlich möchte ich meinen Enkeln später antworten können wenn sie mich fragen: „Warum hast du dich damals nicht dagegen gestellt? Warum hast du es einfach geschehen lassen und deine Augen vor dem Leid verschlossen, obwohl du es fast täglich, mindestens wöchentlich, zu sehen bekamst?“

  3. vendetta sagt:

    Ich weiß warum ich bis zur zweiten Staffel geguckt habe, ich mochte ST TNG, und zumindest teilweise konnte ich mit DS9 leben, obwohl hier schon so einiges nicht mehr so toll war.

    So Mitte bis Ende der zweiten Staffel war ich aber weg, und hab mir den Schmodder dann erst später bei einer der zahllosen Wiederholungen nach und nach angeguckt, ich glaube einige Folgen hab ich immer noch nicht gesehen.

    Zur Wertung, die Holodocfolge hatte ich aber besser als bewertet in Erinnerung, da erinnere ich mich sogar noch an das Heil Schweitzer als der Doc von seinen Bakterienheldentaten erzählte. Die Extase am „Ende“ der Staffel teile ich aber nicht.

    Ach ja, die 4 Folgen sind in der Tat noch erste Staffel, die wurden bei der ersten Ausstrahlung aber zurück gehalten, war glaub ich Sommerloch, und direkt danach hatte man 4 Folgen griffbereit um dem aus dem Urlaub heimkehrenden Amis sofort was neues zu bieten. Kann auch nen anderes Loch gewesen sein, ist ja auch was her.

  4. G.G.Hoffmann sagt:

    Ich wußte nicht, daß es noch Käufer der VOY-DVD-Boxen gibt, zumal der ersten Staffel, die man sich komplett bei Youtube ansehen kann (wobei ich mich frage, weshalb die Rechteinhaber das seit Monaten dulden). Ich bewundere Menschen, die sich binnen weniger Tage eine ganze Staffel einer Serie reinziehen. Ich kann das nur in Echtzeit, sprich: maximal eine Folge pro Woche. Mehr schaffe ich nervlich einfach nicht. Und das bestenfalls im Winterhalbjahr, wenn mir die Sonne nicht bis 21.30 Uhr auf den Fernseher blendet (* mit guten Fußballfreunden unter die warme Decke schlüpfen, eine 2-Kilo-Packung Choco Crossies im Arm und mit Captain Janeway Rotz und Wasser heulen *). An TOS, Staffel 1, sitze ich schon über ein Jahr. Staffel 2 liegt sei Wochen unbeachtet im Regal; die 3. ENT-Staffel kenne ich bis heute nicht und deren vierte habe ich erst vor wenigen Monaten beendet. Ist es das Alter? Ich hoffe, ich bringe noch alle Staffeln zu Ende, bevor das Ende mich ereilt.

  5. DJ Doena sagt:

    Witzig, dass du das mit YT erwähnst, Meister Hoffmann.

    Ich hab mir nämlich den Piloten da auch vor ein paar Wochen mal wieder angeguckt – um zu eruieren, ob mich meine Erinnerung trügt und die Serie vielleicht so schlecht doch nicht war.

    Ich hab den Pilotfilm mit Ach und Krach ertragen und dann beschlossen, dass mir VOY nichts ins Haus kommt.

    Dann kam Klapo mit seinem Review hier und hat mich in meinem Entschluss nur bestärkt.

    Was jedoch das Seriengucken am Stück angeht: Das klappt wunderbar. Wenn ich so richtig in der Stimmung bin, dann ist so eine Staffel in weniger als einem Wochenende durcheglutscht und ein Filmchen oder zwei passen da dann auch noch in den Sonntag-Abend.

  6. Flutschfinger sagt:

    Wo ist denn die dicke Frau in dem Fernseher hin? Das in Kombination mit dem Hammer und dem mordrausch-besessenen Blick Klapowskis hat den besonderen Reiz dieser Grafik ausgemacht.

  7. Sparkiller sagt:

    Wir (und damit meine ich natürlich den Klap) hatten nur in Zusammenhang mit dem „Hornauer sein Halbbruder“-Artikel ein wenig Schiss vor einer Klageschrift, weswegen wir den dann ausgetauscht haben. Aber nach Deinem vorwurfsvollen Blick, und einem leeren Briefkasten, haben wir (und damit meine ich natürlich MICH) jetzt wieder „The Original Horni“ eingebaut.

    Und als kleinen Bonus habe ich mal die grosse Version vom irren Daniel da oben hochgeladen. Finde ich ja auch schon ein wenig kultig, den Gesichtsausdruck:

    http://www.zukunftia.de/wp-content/uploads/2009/06/klap_horni_gross.jpg

  8. Flutschfinger sagt:

    Kultig ja, aber in der großen Version ist der Gesichtsausdruck auch schon ein wenig perfid-beängstigend. Schaut so ein bisschen aus, wie Gewehrfeuer aus der Analhöhle, nach einer zu reichhaltigen Whisky-mit-Bohnen-Session. Was auch die braunen Flecken am Arm erklären würde.

    Aber wie immer eine hervorragende Arbeit aus der Grafik-Redaktion. Das muss man ja auch mal anerkennen. Nur müsst ihr wegen mir keine Klage riskieren. Dafür reichen schon die Kolumnen, Gästebucheinträge und speziell die Leserbriefe-Rubrik…

  9. Fänboy sagt:

    pssst, hier gibt es den gesammelten Unsinn zum betrachten http://www.youtube.com/user/StarTrekUSSVoyager

  10. Sparkiller sagt:

    Mal abgesehen von der etwas blauäugigen Ansicht der Rechtslage beim YouTube-Nutzer der die Episoden hochgeladen hat…

    Ist es nicht auch etwas Balla-Balla, dass der die VOY-Folgen einfach alle auf 16:9 hochgeblasen und so für dicke Backen und breite Schultern bei den Darstellern gesorgt hat?

  11. Spitzboi sagt:

    Tja, die Qualität ist so oder so bescheiden, egal ob mit 16:9 Vergewaltigung oder ohne. Wer sich den Dreck afu yt freiwillig anschaut ist doch selbst schuld.

    Bei den Piraten gibt es viel qualitativere Folgen ;). Hab ich gehört.

    Ich meine natürlich Amazon.de, mit ihren Halsabschneider Preisen.

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