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„Species 2001 – Hellboy im Weltraum“ (3 Reviews)

hellboy2-klein.jpgNach mehrf… einfachem Wunsch hole ich heute einmal die Rezension von „Species 4“ nach, auch wenn mein Widerwille beim Zuschauen deutlich über den bei der Ausübung eines Praktikums als Lokustieftaucher lag. Aber nicht nur trashige Neueinsteiger werden hier geboten, sondern auch öde Jugendsünden überschätzter Regisseure („2001 – Odyssee im Weltraum“). Um unsere wilde Artikel-Backmischung unter dem Motto „Senf auf Sahnetorte – Warum nicht?“ abzurunden, gibt es abschließend auch noch den ersten Teil der “Hellboy“-Duologie.

2001 – Odyssee im Weltraum

Manchmal entwickeln sich Filme nur deswegen zum Kult, weil genügend strunzdoofe Intellektuelle einen Film nicht verstanden haben. – Aber immerhin doch noch genug, um sich selber eine Botschaft zu basteln und diese mit einem überheblichen Grinsen im Obdachlosenheim zu offenbaren: „Es geht um den ewigen Kampf von Mensch gegen Maschine. Wie damals, bei dem Golem in der jüdischen Legende. Äh, trinkt ihr das Bier hier noch?“

Einigen wir uns vorab auf die „Die unerklärliche Erschwernis des Seins“ oder so, um die leidige Tiefgründigkeit dieses Streifens nicht weiter besprechen zu müssen. Schließlich brauche ich genug Rezensions-Zeit, um – Ironie dieses Satzes – über das allgemeine Handlungstempo zu meckern: Ja, vor einigen Jahrzehnten musste man eine Filmhandlung vermutlich wirklich nur langsam genug gestalten, um einen Klassiker für die Ewigkeit zu erhalten. Wenn auch nur deshalb für die Ewigkeit, weil nicht weniger als diese benötigt wurde, um sich den ganzen Trumm komplett anzusehen…

Ja, ihr braucht das rote Auge an meinem Heißwasserhahn gar nicht so bedrohlich leuchten zu lassen! Denn ich habe wirklich versucht, „2001“ zu mögen und ihn filmhistorisch irgendwo zwischen Meisterwerken wie „Zwei Asse trumpfen auf“ und „Star Trek 8“ einzuordnen. Doch manche Mach(t)werke KANN man heute einfach nicht mehr ertragen und WILL sie auch nicht mit Opa-Floskeln wie „Früher hat man sich eben noch Zeit für die Handlung gelassen! Oh, schade, jetzt hat sich gerade eine der Hauptfiguren bewegt. Kannst Du noch mal zurückspulen?“ verklären…

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„Sag mal… Wo ist eigentlich unser schwuler neuer Astronaut abgeblieben? Dieser… Johann Strauß, oder wie der heißt?“ – „Der hängt wieder mal am Triebwerk herum und besingt den Abgasstrahl mit ‚An der schönen blauen Donau’!“ – Schon 2001 x eingenickt: Walzermusik ist ja schön und gut, aber das Werbelied zu „Coppenrath & Wiese“ wäre mir dann doch etwas lieber gewesen (Njam). Aber so ist das nun mal bei intellektuellen Filmen: Hier ist die Langeweile nicht einfach nur da, sondern sogar „gepflegt“…

Um bei „2001“ auf den Stand des Textes auf der DVD-Hülle zu kommen („Es geht um ein seltsames Artefakt im Weltraum.“) werden alleine 45 wertvolle Minuten verplempert! Dabei will ich nicht mal etwas gegen ausgiebige Walzerklänge im Weltraum sagen! Als künstlerischen Kompromiss hätte ich es allerdings durchaus begrüßt, wenn Chef und Untergebener das Missionsziel frühzeitig(!) bei einem kleinen Tänzchen ausgetauscht hätten. Ja, praktisch ALLES wäre hier besser gewesen, als 45 Minuten auf das erlösende „Wir haben da etwas Seltsames auf dem Mond gefunden“ zu warten.

Ein bisschen fühlt sich das so an, als würde man 2 Stunden mit Rotznase und Kopfweh beim Arzt sitzen, damit dieser einem in einer großen Sequenz enthüllt, dass man vermutlich unter Schleim in der Nebenhöhle sowie unter Schmerzen im Schädelbereich leide. „Der Nächste!“

Denn sobald wir uns an den Artefakt-Handlungsstrang gewöhnt haben und es langsam WIRKLICH spannend wird, geht es urplötzlich weiter mit Supercomputer HAL und seiner Mannschaft. Man will sich vor Ärger fast die Augen reiben, wenn man damit nicht die Streichhölzer zerbrechen würde, die man bereits als wachhhaltende „Lückenbüßer“ eingesetzt hat. Das mysteriöse Weltraumartefakt wird somit zum „Art-Fuck“, weil die Kunst den Zuschauer plötzlich – und gegen seinen Willen – von hinten begattet. Und schon VOR dem Fund des schwarzen Zartbitter-Riegels wird eine überaus spannende Geschichte um schreiende und knochenwerfende Affen unterbrochen, welche den Film und diverse Magenverstimmungen bereits eingeleitet haben.

Nach etlichen Lobeshymnen bezüglich des hier stattfindenden Kampfes „Mensch gegen Maschine“ war ich dann doch etwas enttäuscht. In völliger Verwerfung temporaler Logik möchte ich sogar behaupten, dass Stanley Kubrick sich hier eher schlecht als recht an Klassikern wie „Die Iconier-Sonden“ (Folge 37, TNG) bedient hat. Die Nachahmer haben den Wegbereiter der Amokcomputer also qualitativ längst hinter sich gelassen. Wer kann heute schon interessiert zuschauen, wenn HAL einen der beiden verbleibenden Astronauten (ja, selbst das „10 kleine Negerlein“-Prinzip greift hier schon aus mathematischen Gründen nicht) in das All schießt? Da sind wir von Filmen wie „Apollo 13“ oder unseren eigenen, 15-fachen Neuinstallation von Windows wirklich schlimmeres von der Digitalfront gewöhnt…

Und egal, wie viele Filminterpretationen und Originalromane (äh, vielleicht nur einen, Klapowski?) man vorab gelesen hat: Das Filmende ist verwirrend, überfrachtet und beweist eindrucksvoll, dass man schon vor 40 Jahren mit sinnlosen Effektorgien die Zuschauergeduld zu strapazieren wusste.

Wer glaubt, dass ich zu streng zu dem Film war, möge sich bitte diesen Ausschnitt komplett ansehen und sich danach von einem Augenzeugen schriftlich(!) bestätigen lassen, dass dabei weder vorgespult noch geschnarcht wurde… Da höre ich persönlich dann doch lieber gleich eine Klassik-CD, als nebenbei einen „SF-Film Light“ zu schauen.

Fazit: Okay, einige Bildeinstellungen sind auch heute noch interessant. Viel interessanter als diese ist allerdings die Erkenntnis, dass der Film in dreifacher Vorspul-Geschwindigkeit immer noch zu langsam wirkt (und seltsam ruckelig). Und Charaktere zum Mitfühlen und wohligen Reinkuscheln darf man ebenso wenig erwarten wie vernünftige Dialogmengen, die einer Laufzeit wie dieser angemessen wären.

Statt dessen gibt es oftmals

nur

Schweigen.


Hellboy

Während ich den Film sah, fragte ich mich die ganze Zeit, ob ich auf meine alten Tage nicht vielleicht doch ein wenig weich im Keks werde. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Superhelden-Masturbationshilfen der Filmindustrie habe ich an „Hellboy“ einfach am wenigsten zu meckern. Obwohl mein Spinnensinn schon lange nicht mehr klingelt, reagierte er spontan auf die Weckrufe von Meister Steinfaust. Aber ich musste erst dem Audiokommentar dieser DVD lauschen, um dem Grund meiner Euphorie gewahr zu werden…

Es sind die bunten Farben, das Setdesign und die perfekt choreografierten Bilder! Del Toro schreckte nicht davor zurück, die Farbgebung während des Films extrem zu wechseln (blau, komplett grün, fast schwarz-weiß), um den von ihm gewünschten Effekt (blauer, grüner und schwarz-weißer Film) zu erzielen. Somit wirkt alles eher wie ein Märchen als eine Comicverfilmung. Und wenn man das cholerische Wesen der Hauptfigur einbezieht, ist „Bruder Grimm“ ja auch nicht der falscheste Spitzname…

Kurz: Auch der erste Teil (Review zum zweiten Film gibt es hier) sieht blendend aus! Wären Superheldenverfilmungen wie Frauen, so würde ich diesen hier als natürliche Schönheit bezeichnen. Sicherlich mögen andere Girls mit entsprechender Schminke und Styling genau so gut aussehen, doch der eigentliche Moment der Erkenntnis ist der Morgen danach, wenn der aufgetakelten Braut im Bett längst die Spachtelmasse aufs Kissen gefallen ist. – Okay, hier ist es ein 4 Pfund schwerer, roter Teufel, aber das Beispiel (und die sexuelle Anziehungskraft) passt trotzdem!

Del Toro hat es nicht nötig, mit Massen an CGI-Effekten zu glänzen (auch wenn diese vorhanden sind), denn er kann definitiv mit seinem visuellen Können auftrumpfen. Was er hier mit 60 Millionen Dollar zaubert, ist fantastisch und an sich schon ein zauberhaftes Märchen. Zum Vergleich: „Iron Man“ kostete zwischen 140 und 180 Millionen, „Hancock“ ebenfalls um die 150 Mille. Und beide sahen wirklich nicht sonderlich beeindruckend aus… – Für diese Kohlen könnte man bei Del Toro vermutlich schon SELBER in die Leinwand steigen und den Film dann hautnah miterleben.

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„Ich beabsichtige, meine komplette Telefon-Flatrate auszureizen! Und zwar Call (*Bong*) by Call (*Klong*)!“ – Er ist der Telefonmann und geht ans Telefon ran: Hellboy verprügelt seine Gegner auch schon mal mit Münzfernsprechern. Die Sprachqualität lässt danach allerdings meist zu wünschen übrig. – Und zwar bei dem Gerät UND dem Widersacher!

Die Story ist eigentlich nicht der Rede wert: Eine Nazibraut, Rasputin und ein untoter Nationalsozialist mit Steckschlüssel zum Aufziehen (ich habe es bei diesen Kameraden immer geahnt!) wollen ein Tor zur unvermeidlichen Slum-Dimension öffnen und das Böse hereinlassen. Also wieder mal Antagonisten, die nach dem Pippi-Langstrumpf-Motto „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ ans Werk gehen. Und „Werk“ ist hier gar nicht mal so verkehrt, findet der Showdown des Filmes doch unter einem Friedhof statt, gespickt mit Zahnrädern und Deckenhöhen, gegen die die „Minen von Moria“ fast lächerlich wirken.

Aber die Geschichte ist gar nicht das Wichtigste, denn hier gibt es alle denk- und fühlbaren Emotionen in ihrer reinsten Form: Kumpelhafte Gespräche, Abenteuerstimmung, Action, Humor, Außenseiterstimmung, Liebe und sogar gruselige Momente. – In anderen Superheldenverfilmungen misslingen ja oft einige dieser Elemente und wenn es GANZ übel kommt, heißt der Streifen dann womöglich sogar „X-Men 3“. Nicht so bei Korkenkopp und seinen irren Freunden: Hier wird jeder Spruch mit einer Trockenheit gebracht, die so staubig ist, dass sie die über-flüssigen Humorversuche aus anderen Filmen (Spider Man 3!) fast mit aufzusaugen vermag. Selbst uralte Actionfilmzeilen wie „Wah! Was ist das für ein Biest?!“ – „Ich geh mal hin und frage!“ (*Waffe durchlad*) finden hier zur alten Form zurück.

Eigentlich vergeht kaum eine Minute ohne einen kleinen Gag, einen visuellen Einfall oder einem verbalen Ausfall. – Hellboy ist einfach ein humoristisches Glanzlicht neben der selbstverordneten Nüchternheit vieler Superheldenmovies und schafft es trotzdem(!) noch, die Einsamkeit eines roten Riesenbabys mit Faustkeil-Charme zu vermitteln…

Fazit: Knallbuntes Spaßkino mit einem Antihelden, der so sympathisch ist, dass ich keine Ahnung habe, was das „Anti“ in diesem Satz eigentlich verloren hat… Ich mag wohl einfach den märchenhaften Look von Del Toros Filmen, der mir auch schon den inhaltlich grenzwertigen „Pan’s Labyrinth“ veredelt hat. – Für die Verfilmung von „Der kleine Hobbit“ sehe ich daher wenig Probleme auf den Texaner zukommen, denn Tolkins Werke und fette Nerds, das hat ja schon bei der HdR-Trilogie wunderbar zusammen gepasst…


Species 4 – The Awakening

Oft werde ich in Selbstgesprächen von mir gefragt: „Klapo, was ist eigentlich der Unterschied zwischen null Ohren, einem Ohr und 2 Ohren?“ – „Ganz einfach, Klapo! Mit dem zweiten hört man besser! Hahaha!“

Nein, ernsthaft: Bei einem klassischen „Null-Ohrer“ (wie diesem hier) spürt man den Widerwillen quasi von gaaanz unten hochsteigen. Man saugt sich dadurch schon mit dem Hintern an seinem Stuhl fest, spürt gleichzeitig ersten Hirnzellen platzen und kann sich danach nur noch in die Öffentlichkeit wagen, wenn man eine Zahnbürste im Mund spazieren trägt. Ansonsten würde die überbordende Schaumproduktion wohl einen medizinischen Großeinsatz provozieren…

„Species – The Awakening“ ist so ein typischer Vertreter, oder eher ein „Zertreter“, denn nichts anderes tut dieser Film mit den Resten des Species-Franchise. Die Intelligenz des Zuschauers wird hier fortwährend beleidigt und gemobbt, bis diese sich auf das oben beschriebene „Hirnzellen-zerplatz“-Szenario fast schon ein bisschen freut. Selbst zum Nebenbei-Anschauen (zum Beispiel, während man Opfer eines Raubüberfalls oder Zeuge eines Vulkanausbruches wird) taugt der Streifen rein gar nichts! Lieber würde ich mir die ersten 3.000 Nachkommastellen der Zahl Pi vorlesen lassen oder mir die Wurzel aus… öh… meinem Zahn ziehen lassen.

War in den vorherigen Teilen noch eine winzige Ahnung des großen weiten Alls zu spüren (auch, wenn die Aliens ihre DNA stets per E-Mail verschicken), so fühlt sich dieser jüngste Blödsinn nicht mal mehr wie billige Videothekenware an (= „Species 3“). Vielmehr ist aus dem 4. Teil eine Fanfilmproduktion geworden, die noch dazu von Leuten produziert wurde, die offensichtlich gar kein Fan der Reihe sind. Oft fühlt man sich eher an das ARD-Abendprogramm erinnert (Tatort, danach ein paar Familienprobleme auf einem Weingut), denn an einen SF-Film. Die Handlung besteht quasi nur noch aus Großaufnahmen der unsympathischen und schlecht gecasteten Darsteller… Dem Held des Films wünscht man teilweise wirklich die Krätze oder – etwas stilechter – eine rasiermesserscharfe Alienzunge an und in den Hals.

Die Geschichte: Ein cleverer Biologe hat eine junge, gutaussehende Nichte. Schon mal geil, oder? Diese ist jedoch ein schiefgegangenes Klon-Experiment, hat Aliengene in sich und kann nur durch regelmäßige Hormoninjektionen auf der menschlichen Seite des Seins gehalten werden. Als sie „versehentlich“ in einem Krankenhaus ein Massen-Massaker anrichtet, flüchtet ihr „Onkel“ mit Blondie nach Mexiko, um mit seinem alten Weg- und Klongefährten eine Lösung zu finden. Dummerweise hat der aber damals im Alleingang weitergearbeitet und die halbe Stadt mit Alien/Menschen-Mischwesen bevölkert…

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„Verdammt! Das dauert jetzt wieder eine Ewigkeit, bis ich meine Kontaktlinse in diesem Chaos wiedergefunden habe! Aber vielleicht darf ich ja JETZT endlich mal meine 258 aufgestauten Urlaubstage abfeiern?“ – Da bleibt kein Auge trocken: Was passiert, wenn ein Alien ein ganzes Krankenhaus auf den Kopf stellt? Ganz einfach: Diese Maßnahme wird den Patienten als „Ärztliche Sonderleistung“ in Rechnung gestellt…

Das Wort „Trash“ ist hierfür schon fast zu gut, zeigt die ganze Geschichte doch keine ironisch-witzige Distanzierung, sondern versucht dem Zuschauer tatsächlich klar zu machen, dass ein einsames Genie im Rumpelkeller mal gerade Liebessklaven und andere Haushaltshelfer züchten kann… Die Story plätschert ansonsten dahin wie eine undichte Schlagader, die CGI-Effekte sind weiterhin auf dem Stand vom ersten Teil (1995), die Maskeneffekte sieht man quasi gar nicht (Huibuh, wer hat das Licht ausgemacht?), und die Dialoge sind in ihrer flunderhaften Plattheit eine Frechheit:

„Haha! Ich baue Aliens, ist das nicht cool?? Tja. Manchmal denke ich aber trotzdem, dass ich doch zu weit gegangen bin und mich eines dieser Wesen durchbohren sollte. Aber DAS wird mir der Drehbuchautor wohl nicht gewähren, oooder?“

Interessant auch die Beleuchtung: Viel zu dunkel und trotzdem noch zu bunt! Für diese kranke Inkompetenz-Mischung muss man schon fast wieder die allerbeste Filmhochschule besucht haben… Dass man dort auch gleich beigebracht bekam, auf mimisch unbeteiligte Hackfressen heranzuzoomen, bis die Linse beschlägt, wage ich dann aber doch zu bezweifeln. Toll auch, dass die Aliens wieder mal völlig neue Fähigkeiten bekommen: Muschi-Maus erkennt auf der Flucht, dass sie Bücher lesen kann, indem sie den Wälzer nur in die Hand nimmt. Und dass sie in der Vergangenheit immer nur auf diese Weise gelesen hat, ohne es zu merken!

Aaaber man kann es ja auch schon mal vergessen, ob man ein Buch nun 3 Sekunden oder 10 Stunden in der Hand hatte. – Zumindest, wenn man schon im „Sankt Alzheim“ liegt und seine Geldbörse als Schuh über den Fuß zieht.

Wer sich dafür interessiert, welcher Regisseur für diesen Blödsinn verantwortlich zeichnet, wird sich wundern: Nick Lyon hat 9 Jahre in Baden-Würtemberg gelebt und wird 2009 nicht weniger als den Film „Doomsday“ auf den amerikanischen TV-Markt werfen. – Tja, immer wieder schön, wenn man sich so einfach einen illegalen Download sparen kann!

Derjenige, der diesen Trailer geschnitten hat, sollte tatsächlich den Oscar bekommen, denn hier wirkt das Filmchen fast spannend, rasant und aufwendig inszeniert! Mein Tipp daher: Einfach 80 x diesen Ausschnitt ansehen, um auf eine Gesamtlaufzeit über 90 Minuten zu kommen und trotzdem noch besser als im eigentlichen Film unterhalten zu werden!

Schön auch, dass Dominic Keating (Malcom Reed aus „Enterprise“) dem hartnäckigen Vorurteil entgegentritt, dass sich ein ehemaliger Star-Trek-Seriendarsteller beruflich nicht mehr verschlechtern kann. Als verrückter Wissenschaftler mit Moraldefizit hat er sich die goldene Himbeere schon jetzt Reed-lich verdient, harhar!

Fazit: Sollte es je einen 5. Teil geben, so erwarte ich eine logische Weiterführung der hier herrschenden Produktionsbedingungen! Der nächste Film sollte dann nur noch in EINEM Raum spielen, gar keine Aliens mehr zeigen und einen zahnlosen Berufskraftfahrer als Genetiker einführen. Als Alienkokon erwarte ich nicht weniger als eine rot angemalte Mülltüte und die Effekte sollten unbedingt an einem C64 gerendert werden.

Habe ich noch was vergessen? – Stimmt, die Verdrängung dieses Films an sich!

…Gnaaa…

Hä, was mache ich hier denn gerade? Und was habe ich da eigentlich geschrieben? Na, egal… (*Artikel hochlad*)


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Artikel

von Klapowski am 23.03.09 in Film-Review, TV-Review

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Kommentare (7)

  1. Curzon sagt:

    zu 2001

    Sehr sehr gut, genau meine Meinung…der Film ist so mega schnarch. Harald Lesch findet den so toll, weil er einer der realististischten Weltraumfilme ist, die es gibt. Aber wenn ich jahrelanges umhergetreibe im Nichts gucken will, kann ich auch meine Augen schließen und mich so langweilen.
    Problem ist, dass man den Film gucken MUSS, um die ganzen Anspielungen in zig anderen Filmen zu verstehen.

  2. Flap sagt:

    Immer schön hier die Kritiken zu lesen. Wird es denn noch was zu den weiteren Dollhouse Folgen geben? Die werden zwar unlogischer aber erfreulicherweise auch immer besser.

  3. DJ Doena sagt:

    Apropos Dollhouse: Schon jemand die sechste Folge gesehen? Angeblich soll es ja jetzt mit dem richtigen Whedon-Plot losgehen:

    http://www.serienjunkies.de/news/dollhouse-auch-21138.html

    Bei 2001 bin ich zweimal eingeschlafen und habs nie wieder versucht.

  4. Corny sagt:

    @ Klapowski

    Herzlichen Dank für das Alien-Review … schön das du ihn genauso sch… ähhh uninspiriert findest wie ich damals …

    Kleine Randnotiz:
    Bild ich mir das eigentlich ein, oder steigt mit der Zahl der Species Filme auch die Anzahl der gemachten Brüste …. auch hier in der Realität … ob es da einen Zusammenhang gibt …. man weiß ja ned …

    Zu Hellboy:
    1+2 sind ein Meisterwerk der Sinne, ein Feuerwerk der roten Dichtkunst, ein Geschmack wie Mamis Sonntagskuchen …. und keine Sau schaut sich das an, weil „doofer Titel, bestimmt scheiße“ …. hab ich von „Shrek“ auch gedacht und mit Teil 3 endlich Recht bekommen.

  5. Ribbons Almark sagt:

    2001 in Kurzform. Man verpasst nichts:

    http://www.youtube.com/watch?v=1h6Xd0vzSu4

  6. Jack sagt:

    2001 würde ich eher als ‚Kunstprojekt‘, denn als klassischen Spielfilm bezeichnen – und für mich persönlich funktioniert der Film auch perfekt – auch ohne ein verstaubter Intellektueller zu sein ;)
    Naja. Immerhin hat er eine höhere Wertung bekommen, als Species dersoundsovielte…

  7. Bergh60 sagt:

    tach auch !

    Wie es
    Confused Matheww“ mal ausdrückte:
    2001= Crap floating in Space.

    Gruss BergH

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