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Star Trek Enterprise – 2.23 – „Regeneration“ Review

„Lange keine Borg mehr gesehen!“ dachte sich Rick Berman nach fast zwei Staffeln Innovations-Trek und gab den entsprechenden Order an den Kostümfundus. „Bitte mit dem Stoff, aus dem die Quoten sind!“ fügte er noch hinzu und puzzelte die zerbröselte Borgsphäre aus ST 8 notdürftig zusammen. – Wenn DAS saubere Hausarbeit ist, hat man vielen Junggesellen bislang Unrecht getan…

Das war sie also, die spektakuläre Borgfolge… Eine bunte Sylvesterrakete, die mit größter Zuverlässigkeit immer wieder einigen Schnapsleichen erstaunte „Aaaaah`s“ und „Oooooh`s“ entlockt. Wie fast jedes Jahr um diese Zeit, wenn die Borg wieder blühen…

Um uns nicht mit langen Einleitungen aufzuhalten: Die Story kann man buchstäblich in die Tonne kloppen und von den Stadtwerken assimilieren lassen. Wenn man einmal die Actionszenen wegnimmt (die man ebenfalls schon mehrfach so gesehen hat), bleibt nur ein dramaturgisches Klappergestell, sozusagen die Ally McBeal der Spannungsbögen. Denn hier gilt: Dialoge, die bellen, beißen nicht: „We are here!“ – „Got one!“ – „Over there!“ – „Hey! You! Rasen betreten forbidden!“ – oder, wenn`s inhaltlich doch mal hochkommt: „Damn! I`m getting to old for this shit!“

Eben Kurzgespräche wie auf der Großbaustelle und wahlweise wie mit dem unfreundlichen Schulhausmeister eurer Wahl.

An allen Ecken und Enden wirkt dieser Abklatsch wie ein zusammengeschustertes TV-Action-Special-Event-Movie (Deutschl… Oklahoma-Premiere) und was so heißt, war noch nie sonderlich berauschend. Die ganze Folge ist vielmehr ein Bewerbungsschreiben an die Werbewirtschaft, das beweisen soll, dass man durchaus an Quoten interessiert ist und nicht den Rufen der Fans nachgegeben hat, die die Produktion neuer ST-Serien aus Paramount`scher Nächstenliebe fordern.

„Sehr geehrte Damen und Herren!

Anbei finden Sie den Lebenslauf unseres Mitarbeiters Locutus und – zur Ihrer werten Erinnerung – noch einmal die sehr guten Besucherzahlen von „ST 8 – First Contact“, auf dessen Inhalt unsere neueste ENT-Fernsehepisode basiert. Wir sind sicher, sie mit diesem Angebot für unsere Leistungen interessiert zu haben und erwarten freudig Ihre Aufträge.

Mit freundlichen Grüßen

Rick Berman (Projektleiter Recyclingabteilung)“

“Hey, Jungs! Kennen wir uns nicht von irgendwoher?” – „Das gleiche wollten wir euch auch gerade fragen…“ – Freund und Feind vereint im Dejà Vu: Reeds und Archers Spaziergang „in`s Grüne“ endet gleich mit einem kameradschaftlichen Massenbesäufnis. – Der Erste liegt auch schon!

Schließlich stehen ja in den USA – wie eigentlich jede Folge – wieder einmal wichtige Serien-Bewertungstermine an, wie : November-Sweeps, Frühjahrsquoten, Sommer-Ratings, Herbstferien-Count und Motherday-Checkings… Demnächst sollen sogar weitere Jahreszeiten eingeführt werden, um die Entzugserscheinungen von medialen Kontrollfreaks einzudämmen.

Und wenn sich jemand fragt, warum ich dieses Review bisher fast ausschließlich mit Marketing-Gelabere fülle, so liegt das daran, dass dies der Seele (oder dem hier verwendeten Seelen-Ersatzstoff) dieser Folge entsprach. – Was wäre denn auch schon erwähnenswert? Der lustige Assimilationsslapstick im Hausflur, bei dem unverständlicherweise die Musik aus „Dick und Doof“ wieder herausgeschnitten wurde?

Das Gerangel mit Reed und Sicherheitsleuten hat nicht gerade meine Nanosonden in Wallung versetzt…

Hat man doch schon tausendmal gesehen! Wir können das Borg-Abendgebet und gleichzeitig die Szenenbeschreibung doch schon fast gemeinsam sprechen:

„Mein Kollektiv, das du bist im Weltraum. Dein Borg komme, dein Angriff gelinge, wie im Kubus so auf der Enterprise. Und führe mich nicht in den Phasertod, sondern konfiguriere mein Personenschild nach 2 Schüssen. Denn dein ist der Nahkampf, das Würgen und die Assimilationsklaue in Ewigkeit. A-of-Men“

Und das Ende kam mir auch irgendwie bekannt vor: Tucker und Archer(!!) – eigentlich unentbehrlich an Bord, fragt sich für Rick wohl nur, auf welchem Schiff – beamen(!) sich auf einen assimilierten Frachter und bringen dort eine Familienpackung C4 an einer strategisch wichtigen Stelle an (hier beim besten Willen kein Ausrufezeichen) und zeigen den Borg, dass man sich bei schönem Frühlingswetter ruhig mal in einem Explosionskrater bräunen lassen sollte.

Das angeschlagene Schiff wird von dem Physiotherapeuten in Partikelwaffengestalt ordentlich durchmassiert und verteilt seine Pixel formschön vor einer gewaltigen Fernsehnation. – Luxemburg.

Borg-Business at usual.

“An was möchtet ihr euer Eis?“ – Die richtige Antwort ist hier eine Sti(e)lfrage… Alles fing damals mit dem kahlköpfigen Cryogenik-Vertreter in der Erdumlaufbahn und seinem obskuren „kostenlosen Schnupperangebot“ an…

Das hat man alles schon gesehen und ist alles schon offiziell bei Voyager (vorschriftsmäßig unter notarieller Aufsicht) begähnt worden!

Bei so einem einfallslosen Ende muss ich an dieser Stelle mal einen TNG-Dialog modifizieren: „Hey, Rick! Zuschauer Klapowski will uns etwas sagen!“ – „Schlaf.“ – „Hmm. Was meint er wohl damit?“ – „Schlaaaf!“ – „Hmmm, könnte eine Botschaft sein, wie wir die Borg besiegen könnten!“ – „Nein, das ist es nicht. Ich glaube, er versucht uns mitzuteilen, dass er müde ist!“ – „Scheiße… Ich bin in meinem Raum. – Schlafen.“

Dabei hat man sich auf oberflächliche Art und Weise natürlich durchaus Mühe gegeben: Die leicht abgewandelten Borgkulissen haben wieder mal die Asylanträge der grünen Glühbirnen genehmigt, der extra eingeflogene „First Contact“-Beleuchter versteht sein Antihandwerk am „Aus“-Schalter weiterhin und die Maskenteints stammen einmal mehr von den besten Käsetheken des Quadranten. Die Trümmerlandschaft im tiefsten Eis ist ebenfalls vielversprechend und kann sich das Prädikat „stimmungsvoll“ stolz an die Eisscholle heften.

Und die düstere Spannungsmusik fährt all ihre schönen „tidi-tidi-tidi – BAMM-BAMM!“-Rhythmen auf, um uns eine gewisse Grundatmosphäre einzutrichtern.

Ja, wenn man das jetzt nicht schon 176 mal (oder wie viele Folgen hatte Voyager doch gleich?) gesehen hätte, wäre für das Ganze locker eine Zwei Plus mit Sternchen `rausgesprungen…

Wenn jemand von den Borg noch nicht die Nase voll hat, so möge er die abschließende Note also ruhigen Gewissens in diese Richtung ändern! Aber ICH persönlich weigere mich inzwischen standhaft, wie ein dilettantisch beruhigter Alzheimerpatient durch das Trek-Franchise geführt zu werden! Nach dem Motto: „Ja, dieser Raum ist neu. Ja, ich bin es auch. Ja, Recht ham` sie: Der Garten war Gestern auch noch nicht da!“

“Beachtet den Kerl gar nicht. Der ist bloß ein Aufschneider!“ – Das kommt davon, wenn besserverdienende Kollektive von Herzchirurgen dominiert werden! Zum Glück ist gleich alles vorbei! Die Enterprise ist bereits auf dem Weg und hat sogar ein Heilmittel abgebracht! – Den Abspann…

Immerhin nervte uns das „Franchise-Abbruchunternehmen Rick & Partner GmbH“ diesmal aber nicht mit albernen Versteckspielen wie bei den Ferengie. Sähe ja auch reichlich bescheuert aus, wenn die ENT-Crew mit Augenbinden („Ja. Bindehautentzündung. Ansteckend!“) quer durch das fremde Schiff ballern würde.

Jeder hat es also jetzt mitbekommen. Ihr Schiff. Ihre Lieblingsfarbe. Ihren Geschmack für Möbel. Ihre Nanosonden. Ihre Waffen. Ihr kollektives Wesen. Ihre Regenerationsfähigkeiten. Ihre besten Sprüche („Widerstand ist zwecklos“ und „Brrzzzt-Britzel. Bratzel.“)… Picards gesamtes TNG-Logbuch in nur 42 Minuten! Das muss man erst mal – Weghören, Rick! Rhetorische Anmerkung! – überbieten!

Wäre weniger nicht etwas mehr gewesen? Bei „Alien I“ hat man doch auch nur ein Monsterchen in die Dunkelkammer gesetzt und dann die Katze reingelassen! Man sah nix, man hörte wenig und trotzdem sind damals alle ausgerastet! Ein, zwei Borg auf einem abgedunkelten Seelenverkäufer wären mir da lieber gewesen! Horror vom feinsten: Während Mayweather sich wieder mal irgendwo hat einklemmen lassen, erkundet Tucker das fremde Schiff und wird exakt 28,5 Minuten durch unheimliche Laute verschreckt, bevor er im Stockdunkeln die Schwachstelle des ihm verfolgenden Borg erkennt („Immer auf den Laserpointer!“) und dem Bösen einen Schraubenzieher in`s Auge rammt.

Ganz ehrlich: So etwas in der Art wäre mir lieber gewesen… Irgendeine dieser inhaltlichen Sparepisoden, die ENT doch sonst so gut drauf hat!

Aber nein: Spätestens ab dieser Folge erscheint es inzwischen vollkommen widersinnig, dass Picard damals noch nichts von den Borg gehört haben will. So viele Vorlesungen kann der Mann doch an seiner Sternenflotten-Uni gar nicht geschwänzt haben, um zu übersehen, dass zwei Hauptfächer die Namen „Kybernetische Gefahren“ und „Richtiges Verhalten nach der Assimilation“ tragen!

„Hey! Der hier hat mich gerade nach Kleingeld gefragt!“ – Keiner wußte, warum die Borg irgendwann ihre Faszination verloren hatten… Es gab nur Vermutungen: War es der „Grüne Alarm“, den Janeway damals, in der Zukunft, etabliert hatte?

Immerhin muss ich aber beschwichtigend erklären: Der erste Kontakt mit den Borg hat schließlich auch eine glorreiche Übertrumpfungsstory fortzuführen! – Schon lange gingen bei der BILD-Redaktion die Briefe derer ein, die behaupteten, das erste Treffen mit den Borg erlebt zu haben: Als Picard Ende der 80er antanzte, war ja noch alles in Butter. Aber sich dann später Sevens Eltern meldeten (meiner Meinung nach sensationsgeile Lügner), Zefram seine neueste Drinkcreation (Dry Nanorocket on Ice) vorstellte und jetzt ENT seine Nanoflutschfinger aus der Tiefkühltruhe angelte, DA wurde es ja erst herrlich blöd!

Und wenn irgendwer von mir erwartet, dass ich es für möglich halte, dass ich es in Erwägung ziehe, dass die abgeschossene Borgsphäre aus „First Contact“ einigermaßen heil auf der Erde angekommen sein könnte, so kennt derjenige garantiert noch nicht den schnellen Junggesellen-Snack (tiefgekühlte Pizza in Erdatmosphäre werfen und sich dann unten mit Teller aufstellen).

Da man ja kein Unmensch ist, möchte ich ja einer kompletten Borgsphäre durchaus das Überstehen der Reibungshitze zugestehen. Aber wenn ich mir vorstelle, wie sich ein paar Borg an dem herabstürzenden Gerippe (bestenfalls, siehe ST VIII!) festklammern und dabei überlegen aus der Wäsche gucken, verwickelt das meine Neuronen in lustige Auffahrunfälle…

Bin ja sonst nicht sooo Trekkie-pingelig, was das angeht, aber außer Logikfehlern gibt`s hier eben nicht viel zu holen…

Hatte diesmal auch das Gefühl, das die Nanosonden uns aus dem Q-Kontinuum heimgesucht haben! Da schiebt ein Borg seine Griffel in eine Konsole und 2 Sekunden später wird aus Windows plötzlich Macintosh und Lautsprecherboxen schießen aus dem Boden, dass die sprichwörtlichen Pilze nur ratlos den Stiel schütteln können. Aber gut, das sind Feinheiten…

“Ich hatte sie beim Kauf dieses Schiffes gewarnt, Archer! Irgendwann kommt alles raus!“ – Stimmt: Dank Nanosonden schießt die Borgtechnologie nur so aus den Badezimmerkacheln. – Dabei ist hier doch nur Tempo 70!

Erwarte für die nächsten Staffeln (sofern vorhanden) übrigens noch fest einen Zeitsprung zu den Anfängen der Borg. Ich denke an irgendein Gespräch auf einem Schulhof in Wuppertal, wo irgendwann jemand im jugendlichen Überschwang berichtet: „Piercings sind ja schon irgendwie cool, aber wer wirklich IN ist, macht sich `nen Stromzähler auf`s Auge!“

Denn wenn wir schon die letzten Geheimnisse des Trekuniversums entblößen und nackt durch das Big Brother-Haus laufen lassen, dann richtig!

Auf die Wissenschaftler vom Beginn, diese (Achtung, Wortspiel!) farblosen Redshirts, möchte ich nicht mehr eingehen. Ich stelle mich ungern auf die Seite von Kanonenfutter, wenn Rick per Auszählreim gerade sein nächstes Opfer auswählt und Braga bereits an der Dicken Berta zündelt…

Kommen wir lieber zu einer Nebenhandlung, die mir sogar relativ gut gefallen hat: Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie man sich bei langsamer Assimilation fühlt, konnte hier der Krankenstation einen Gaffer-Besuch abstatten… Einer der wenigen Aspekte der Assimilation, die bisher noch nicht beleuchtet wurden! Phlox leidete so schön untheatralisch und dennoch mitreißend, dass ich – voll mit kindlicher Freude – mit meiner Lederpeitsche auf den Monitor einschlug…

Großer Wermutstropfen ist jedoch ohne Frage die schnelle Genesung des Arztes… Lässt der Mann sich einfach von irgendeiner Hammerstrahlung fluten und tötet dadurch die Nanosonden! – Wenn ich eine Schwermetallvergiftung habe, stecke ich mir demnächst auch einen Plutoniumstab in den Anus…

„Hihihahaahaaaarrr!“ – Zum Lachen in den Keller gegangen… Ist ja auch der Wahnsinn: Diese „hyperzellaktive Faltencreme“ aus der Fernsehwerbung funktioniert praktisch wie geschmiert! – So viele Falten hatte Phlox noch nie!

Fazit:

Mich hat`s streckenweise entsetzlich gelangweilt. Das einzige, womit man hier nicht rechnete, war Mathematik. Eben eine typische Folge der Marke „Borgkulissen immer noch im grünen Bereich“. Zwar ist die Folge nicht vollkommen schlecht und auch recht actionreich, aber durch die Vorgeschichte wird aus dem Ganzen einfach nur ein schneller MTV-Clip mit „Best of Borg“. – Der TNG-Folge „Die Macht der Träume“ (Rikers Sparepisode, Ende 2. Staffel) inhaltlich nicht ganz unähnlich…

Note: 4 (Klapowski normal)

[Note: 2+ (Klapowski für den Fall einer Amnesie)]


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von Klapowski am 10.05.03 in Star Trek - Enterprise

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Kommentare (28)

  1. Gast sagt:

    Tach auch !

    Eigentlich hatte ich mich auf diese Rezension gefreut, weil mir eigentlich diese Folge ganz gut gefallen hat. Nur habe ich (Auf dem einen Auge sieht man ja angeblich besser) das mit der Logikfunktion zugehalten.

    Nun muß Klapowski ja mal wieder gandenlos darauf hinweisen, daß die Löcher in der Logik so groß waren, daß man mit der Borg-Sphäre locker durchfliegen konnte.

    Tja was soll ich sagen ?
    Recht hat er.

    Obwohl, wenn man das Gehirn abschaltete ging die Folge an sich.

    Mal ein Vergelich :
    Man vergleiche diese Rezension , mit der von Klapowski:
    http://www.dvdboard.de/forum/showthread.php?threadid=31410

    Es geht um Voyager Endgame Teil 2.
    Auch eine "schöne" Borg-Folge.

    Gruss BergH

  2. Gast sagt:

    woher kamen die eingefrorenen borg denn nun?
    dani

  3. Gast sagt:

    Tach auch !

    Hat Klapowski doch schon erklärt.
    Begründete Vernutung :
    Reste der abgeschossenen Borg Sphaere aus ST-8 First Contact.
    Vor allem weil eine Carbon Analyse
    sagte , sie sind seit ~100 hier.
    Ent spielt ~100 Jahre nach Cocran / First Contact und ~ 100 Jahre vor Kirk.

    Gruss BergH

  4. Gast sagt:

    das weiss ich ja,dass sie aus first contact sind…aber wie sind die auf die erde gelangt?(*hättedendampfhammerwohllesensollen*)²
    dani

  5. Gast sagt:

    tach nochmal !

    Das ist doch den Drehbuchschreibern egal, ahuptsache sie haben sie da.
    Daß Piccard die Sphäre zerblasen hat spielt doch überhaupt keine Rolle.
    (Das sind die von Klapowski und mir angesprochenen Löcher in der Logik, die auch MOS bei der Voyager Endgame Rezension (Link siehe oben) erwähnt.)

    Error Fatal ? Schei**egal hängt in Goldenen Lettern bei denen an der Wand. :-)

    Gruss BergH

  6. Gast sagt:

    jo,und plötzlich schafft reed es,eine waffe gegen die borg zu entwickeln…wenn es schon 200jahre später net geht;-)
    die hätten den ganzen transporter auch einfach ausrotten können.
    dani

  7. Gast sagt:

    Alder Schwede! Die Borg sind wieder da, und genauso inkompetent wie eh und je. Obwohl mich diese lahmarschige Versagertruppe aufgrund ihrer Ähnlichkeit zum gemeinen Zombie Mob aus den guten, alten Zombie-Trash-Filmen meistens zum lachen gebracht hatte, kann ich mich Klapowski hier nur anschliessen: Laaangweilig!

  8. Gast sagt:

    Borg my ass, allein der Name ist schon scheisse. Warum nennen die sich selbst (cy)borg? das ist doch Englisch.
    Kann man diesem Berman keine Mails schreiben? Wer ist da verantwortlich? Die machen doch alles kaputt.

  9. Gast sagt:

    Ich habe vor kurzem in einem TNG Teil auch einen schicken Logikfehler entdeckt, und zwar:

    In der Folge mit der Dysons Sphäre wird Scotty nach 80 Jahren aus dem Transporter geholt und sagt sowas wie – ich wusste, dass Captain Kirk kommen wird um mich zu retten.

    ABER

    Laut den Kinofilm Generations bekommt Scotty aus erster Hand mit, wie Kirk von der Ent. B verschwindet und seither als vermisst gilt. Und wie wir wissen wird Kirk ja zum Ende des Filmes, also ca. 82 – 85 Jahre nach seinem Abgang in den Nexus von Pickelcard auf einem Felsen!!!! begraben. (Wäre es nicht einfacher gewesen ihn unten im Tal zu verscharren, anstatt den zentnerschweren Shatner auf den Hügel zu buckeln?)

    Wäre übrigends auch ein interessantes Feature für die Seite. Logikfehler in Star Trek. Oder wie ich es zu nennen Pflege: Berman Gedankenquark!

    Gruss
    Lt. Smurf

  10. Gast sagt:

    Your message

    Subject: No more Borg please

    was not delivered to:

    rick.berman@paramount.com

    because:

    User rick.berman (rick.berman@paramount.com) not listed in Domino Directory

  11. nakedtruth sagt:

    Mensch, Lt., alter Smurf.

    Paramount war damals schon voll damit beschäftigt, den Schotter auszurechnen, den sie mit den Shatner Selbstbeweihäucherungsbüchern machen, in denen Kirk wiederaufersteht. Ja

  12. Gast sagt:

    da ich mir voyager nicht angesehen hab(glaub ich kam damals in die pubertät oder so)fand ich die ent-borg folge eigentlich nicht schlecht und würde ihr eine 2- geben. nett fand ich die idee das durch ent erst der kontakt zu den borg hergestellt wurde die dann 200 jahre später auf picard trafen. somit hätten wir ein schönes zeitparadoxon. aber eigentlich verbirgt sich dahinter wieder nur ein logikfehler. denn q hatte picard zu den borg geschnipst, die dann eine staffel später kamen um bambule bei wolf 359 zu veranstalten, oder?

    michi

  13. Gast sagt:

    also für sich allein betrachtet ist die folge wirklich eine sehr gute bewertung wert (hoho, wortspiel ;) ), aber mir fehlen eine reihe von erklärungen für das gesamtkonzeot, von wegen einordnung in die zeitlinie und so. wir wissen ja, dass berman und co. die tos zeitlinie ignorieren wollen, aber jetzt auch noch tng???

    und wennn ich wüsste, dass berman eine gesamtkonzept hat, würde ich auch nichts sagen, aber leider ist dem ja nicht so (die wissen ja noch nicht mal, wo der temporale kalte krieg hinführen soll)

    allein für sich: :))
    aber im gesmtkonzept: :(((

  14. Gast sagt:

    ach verdammt, der lachende smily sollte eigentlich einfach nur positive bewertung ausdrücken

  15. Gast sagt:

    tach auch !

    Q ? Bist Du wahnsinnig, bring Bärmann nicht auch noch auf den.
    Q veräppelt Archer ?
    GNADE BITTE NICHT !
    NEIN.

    Gruss BergH

  16. Gast sagt:

    Letzer !

    Ich werd verückt …. BergH hier, das Internet ist wirklich ein Dorf :)

    Aber nu zum Thema,

    War ja eigentlich klar das Ricky den Quotenknaller Borg nicht aus ENT heraushalten konnte aber hate man das nicht etwas erfrischnder halten können ?
    Vieleicht das Phlox den ersten Borg bautund durch ein Wurmluch o.ä. in den Deltaqudrante schickt. Ohne zu wissen das dieser irgendwann die Zivilisation Borg gründet und anfangt alles was technisch weiter entwickelt ist als ein Toaster zu assimilieren ?
    Sowas hätte etwas Witz gehabt und hätte man als running Gag über ein paar Folgen hinwegziehen können aber fortlaufende Handlungstränge sind ja leider auch völlig aus der Mode gekommen.
    Mein Fazit der neue Beginn einer Saga ist langweiligstes StarTrek seit erfindung des selben … leider!

    Gruß

    Kuhbaert

  17. Gast sagt:

    GRML …. sollte ntürlich "LETZTER" heisen , nicht "letzer"

  18. Gast sagt:

    Tja. Was soll man da sagen. Der Beginn war sogar relativ gut.
    Wie die da nichsahnend und freudestrahlend über die Leichen gestolpert sind war schon nett.
    Und wieder bremst das "ab 6 Jahre" die Serie aus. Wie soll ich mir vorstellen, dass die Borg böse und ganz fies sind, wenn ich die nur Zuckerwatte verkaufen sehe.
    Auch auffallend: Sonsts geht es immer:
    Borg:"Hey willst du mal sehen?" Fremder,der kurz vor der Assimilierung steht:"Nein!" Borg:"Macht nichts." *Zack*
    Ganz anders bei unsern Helden:
    Archer und Reed hoppeln irgendwo auf dem tollen Borgschiff rum. Borg kommt lässt sich übertölpen, zu Boden werfen und sich n paar Kabel rausziehen und wirft dann das Handtuch! Toll super so gefährlich wie ein 6 jähriger im Mickey Maus-Schlafanzug

    Dann noch:
    Reeds Waffen nunja. Der Schluss: Rotz. 3 Torpedos und das Schiff war putt. Toll. Super. Scheiss Hampelmänner. Ich hatte die Borg irgendwie böser und stärker und unbesiegbarer in Erinnerung. (Voyager Endgame habe ich aus meinem Gedächtnis verbannt.)

    Aber eine Idee für einen fortlaufenden Handlungsstrang birgt die ganze Technologie, die die Borg zurückgelassen haben. Aber wahrscheinlich hört man nie wieder was von Borg. Hoffentlich. Wie wärs mit der Vereinigten Initiaive zur Stärkung der Borg. Kurz:VISB. Klingt schwedisch.

  19. ObiJan sagt:

    Ich fand die folge Gut, denn sie hat all den Mist eingehalten, den wir in letzter Zeit von den Borg gewohnt waren.
    Und um den Guru Berman unter die Arme zu greifen, auch gleich eine Idee, um eine weitere Borg Folge drehen zu können, endlich die Borg fest
    in ENT zu (des)integrieren:Phlox läßt fragwürdige Untersuchungen über sich ergehen und ein böser Wissenschaftler stehlt die Daten für sich, haut ab und läßt irgendwo weit weg(evtl. im Deltaquadranten) die Nanosonden auf unschuldige Individuen los, die er kontrollieren will. Da der Wissenschaftler Probleme mit seinen Hormonen hat, läßt er sich zu einer Frau umoperieren und spritzt sich die modifizierten Nanosonden selber. Für den Rest laß ich Berman noch "kreativen" Freiraum. Er kann sie ruhig mit Massenschlachten füllen. Enterprise und Vulkanische Raumflotte gegen Borgshuttle.
    Ach ja, so kommerziell kann Berman diesmal nicht angehaucht gewesen sein Klapowski. Schließlich war es nur EINE Borgfolge und keine Doppelfolge. Vielleicht hat er das aber auch nur wegen all der Endorphinen vergessen, die er bekam, weil er mal wieder ein Drehbuch im Kopf hatte.

  20. Gast sagt:

    Ein Hallo meinerseits schallt durchs Logik Universum,

    gehen wir mal davon aus, dass die Borg die Frequenz der
    Phaser über das Hive an die Drohen übermitteln.
    (was keine Tatsache ist wie mit dieser ENT Folge erfahren)

    Also, Archer und Reed dürfen in ihren Amoklauf ganze
    7 Borg erschiessen, bis sie sich anpassen.
    Die drei Crewman nur zwei. Danach laufen sie mit einem
    Hundeblick aus der Kulisse.
    Haben die Borg etwa einen einprogrammierten "Captain Bonus" ?

    Um zu meiner Theorie zurückzukommen :
    Die Borg auf der Enterprise passen sich nach zwei Schüssen an,
    während die "Kanonenfutter für Quoten" Borgs sich erst nach ganzen
    sieben Schüssen anpassen, obwohl die Borg auf der Enterprise
    sich schon längst angepaßt haben.
    Frage ! Sie die Borg blöd ? Langsam glaube ich, dass die
    Borg massives File-Sharing betreiben, was zu einem Verstopfung
    des Hyperraum Transfers führt.

    Dann folgendes:
    Archer möchte ja gerne die assimilierten Menschen retten.
    Aber wieso ballert er dann wie ein Cowboy herum, statt
    sie auf die Enterprise zubeamen (ein kurzer Blick auf den
    ihre Cornflake Boxen hätte gereicht)
    "Oh Mist, es waren Menschen."
    Und am Ende : "There nothing we can rescue!" doppel lol

    Mir hat die Folge sehr gut gefallen (habe auch irgendwann
    mit dem ersten Auftauchen Sevens Voyager nichtmehr geschaut)
    Die Borg sind mir noch kein Verdruss geworden.

    Auf Klapowski's Bitten auch mein Name.

    Henrik aka Ray aka Proteus

  21. ObiJan sagt:

    Antwort auf all Deine Fragen:Weils Star Trek ist !

  22. Gast sagt:

    Wart die beste ENT-Folge, die ich jemals gesehen habe!

  23. Gast sagt:

    Das war bis jetzt die geilste ent folge, auch wenn alles irgendwie merkwürdig erscheint!
    Die Borg noch vor Kirk und Co.,hallo? Ich finde es aber immer cool wie berman die serien bzw. filme miteinander verbindet. Z.B. zerstört die "E" in "Star Trek – Der erste Kontakt" die Borgshäre, von denen die Trümmer in ENT gefunden werden. Aber komisch finde ich schon, dass die Borg nicht einmal gesagt haben "Wir sind die Borg!"
    Aber alles im Allen die beste Folge! (Bis jetzt!!!) posted by Tim S.

  24. Gast sagt:

    Ich glaube eher, dass B&B hier wieder mal die Paradoxon-Keule auspacken.

    Die abgeschossenen Borg aus ST8 begründen das Borg-Imperium erst. Jemand hat ja schon die Theorie geäußert, dass die ihr Technologie zurücklassen mussten, folglich sind sie noch anfällig, jedoch wissen sie noch von der Unterentwicklung des Delta-Quadranten, fliehe dort hin, assimilieren fleißig und schon (so 213 Jahre später) hat Picard durch Q den Temporal-Paradoxon-Salat.

  25. Stilgar sagt:

    Die Borg waren aber schon vor Q Who aufmerksam auf die Föderation geworden, wie man ziemlich am Rande erfährt (ich glaube sogar in der selben Folge, auf jeden Fall auch in TNG und es waren auch bestenfals einige duzent Monate). Die Idee das die Borg im 22. Jahrhundert erschaffen würden, würde auf jeden Fall Voyager widersprechen, da dort (in einer der etwas besseren Folgen) erwähnt wurde das die Borg älter als zweihundert Jahre waren (die Folge mit dem zerbombten Planeten und den Warpkorridoren, ich weigere mich den Titel einer Voyfolge rauszusuchen)

    Zu dieser Folge: Zu aller erst dachte ich mir "Na toll, das ist di e berüchtigte Borgfolge bei Ent, das kann ja heiter werden) Doch noch während des Intros stellte sich bei mir blutzuckerspiegelbedingte Hoffnung ein: Könnte es gar sein dass ein weiser Autor den Temporalen Mumpitz einer jetzigen Entdeckung der Borg bedacht hat, und sie deshalb nicht wirklich entdeckt werden?) Könnte es sein dass die ganze Folge hier im ewigen Eis spielt, die Borg verschwinden, nette Mitmenschen verschwinden, und am Ende, ein mutiger Held, die Bedrohung der gesammten Menschheit erkennend, irgendwas in die Luft sprengt, so dass von Sphäre, Umgebung und Umgebenden nichts weiter als ein Krater übrigbleibt?

    Kann Rick Berman so mutig sein, eine Folge zu schreiben in der die knuffige Enterprise Crew gar nicht vorkommt, oder nur ganz am Rande? (Malcom erfährt das sein Cousin 2.Grades bei einer Forschungsreise verschollen ist)?

    Nein.

  26. Indigo sagt:

    Was ist denn hier los?

    Mal ganz abgesehen davon, dass die Folge tatsächlich ein paar Schwächen aufweist, überraschen mich die eingegangenen Kommentare aber doch sehr. Trekkies sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Da schreien sie rum, dass ST8 das beste war, was ihnen jemals vor die Augen gekommen ist und dann, wenn die Drehbuchautoren diesen Ruf vernommen haben und eine Folge schreiben, die direkt darauf aufbaut, wird gemeckert.

    Das ist so, als würde Homer Simpson den ganze Tag schreien: Ich liebe Donuts – und wenn Marge ihm Abends einen anbietet schaut er sie groß an und sagt: Ich habe gesagt ich liebe Donuts, nicht ich will einen essen.

    Also bitte entschidet euch mal. Meckert soviel ihr wollt über inhaltliche Schwächen und Logikfehler (tue ich ja auch) Aber tretet nicht de Drebuchautor, der genau das tut, was ihr im vorletzten Satz von ihm erwartet habt!

  27. Pip sagt:

    Was mir noch auffiel: T’Pol meint, eine Nachricht zum Delta-Quadranten würde ca. 200 Jahre durch den Subraum zurücklegen müssen. Nehmen wir das mal hin. Jetzt meint Archer, dass die Bedrohung also im 24. Jhd. kommen würde, halt in 200 Jahren. Warum geht Archer davon aus, dass die Nachricht 200 Jahre braucht, der Empfänger dann aber – puff! – auf einmal da ist?

  28. Zeo sagt:

    Hat sich mal jemand Gedanken gemacht, über die beim Scannen eines zerschmolzenen Fragments der Borgsphäre gefundenen Antimaterierückstände? Diese unterentwickelten Primitivlinge aus dem 22. Jahrhundert besaßen noch keine Antimateriewaffen, also handelte es sich laut ihrer unqualifizierten Meinung um einen Schaden, verursacht durch eine Warpkernüberlastung. Die Zerstörung der Sphäre war jedoch kein Unfall, sondern die Folge des Einschlags von vier Quantentorpedos der Enterprise-E. Es war hundertprozentig deren Rückstand, den die alte Schachtel da registrierte.

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