Das ernsthafte Medienmagazin

Gay – The Fi(r)st Contact

Hefte raus, wir lernen jetzt jüngere Mediengeschichte! – Mit diesen ungewohnt forschen Worten begrüße ich euch heute zu dem Seminar zur Trek`schen Sexualerziehung. Heute klären wir, was die Hetero-Tucken von der Enterprise alles falsch (oder besser: unsäglich richtig) machen. Also: Haben jetzt alle ihre Füllfederhalter? – Was? – Nein, wir gucken dazu keinen Film…

Nach all dem Scherz und Schabernack in den letzten Artikeln wollen wir heute mal zu etwas ernsteren Themen zurückkehren. Denn aus aktuellem Anlass (immer noch kein Schwuler in Star Trek) möchte ich ein Remake dieses Uraltartikels wagen und gleich zu Beginn die durchaus ernste Frage stellen: Was genau macht ST denn nun so tolerant?

OK, gute Antwort…

Aber menschliche Konflikte und moralische Dilemmas gibt es auch bei Baywatch und Paulchen Panther. Nur ohne Schlafanzüge. Anders ist Geschichten erzählen nämlich gar nicht möglich und eher selten wirbt ein Trailer mit einem Serienensemble aus Kinderfressern und Lebensmittelvernichtern… (Letzteres kommt, das kann ich aus meiner kindlichen „Ich hab` aba keinen Hunger meeeehr“-Erfahrung sagen, sogar NOCH weniger an)

Und – Hand auf`s Herz: Eigentlich kennt man in der modernen Science Fiction kein Vielvölker-Universum, in dem man fremden Rassen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Kultur ablehnt. Ob DS9, Star Wars, Andromeda oder Stargate: Auch wenn ein wandelnder Komposthaufen zum Erstkontakt feierlich einen Strauß Tentakeln überreicht, hat das gewinnende Lächeln längst auf den Gesichtern der Hauptfiguren Einzug gehalten. Die Sagrotanflasche wird dann erst später gezückt…

„Wir haben eine Verantwortung! (*Orchester beginnt zu spielen*) WIR sind auserwählt, DIESEM Volke in dieser schweren Stunde beizustehen! Koste es auch unser Leben!“ – Duell der Menschenfreunde… Die Preisfrage lautet: Aus dem Munde welches Serienhelden stammt dieser Satz? – (Es können mehrere Antworten gewählt werden)

Was wir brauchen, ist eine Art Martin-Luther-Nerd, der seine 20 Thesen an ein Internetforum nagelt, um die veraltete ST-Toleranz zu reformieren. Auf dass Pius Rick der I. erkennt, dass seine Schäflein seit der letzten Eiszeit deutlich anpassungsfähiger geworden sind…

Und das begab sich so:

Ende der 80er: Der Durchschnittsamerikaner, müde von der familiengerechten Schmalspur-Unterhaltung, schreit verzweifelt danach, endlich verarscht zu werden. ZACK: Schon stehen die Simpsons und Al Bundy bereit, um dem Durchschnittsami humorvoll den Spiegel vorzuhalten. Er entdeckt darin den riesigen Bierkrug in seiner Hand und lacht sich scheckig. Operation gelungen, Patient bebt.

Anfang der 90er: Fantasy und Science Fiction gilt als tot, als TNG und Akte X nach problemloser Zielerreichung bereits den Quotenhimmel nach neuen, außerirdischen Zielgruppen absuchen müssen. Operation gelungen, Patient beamt.

Mitte bis Ende der 90er: Genres lösen sich auf. Xena und Hercules sind Spannung, Humor und Trash in einem, während Buffy, Charmed und Roswell eine Mischung aus einer nicht enden wollenden Abi-Abschlussfeier und den Geistergeschichten eines LSD-Konsumenten sind. Das Publikum ist begeistert und zeigt sich vom Pro.7-Angebot begeistert: Die Romane zur Serie, die so Namen tragen, wie „Herz aus Schatten“, „Die Geisterinsel“ und „Der Racheengel von Rügen“ finden anscheinend ausreichenden Absatz. Die Abhängigkeit von Teenie-Quark scheint grenzenlos. Operation gelungen, Patient klebt.

Ende der 90: Wie vor zehn Jahren will der fette Ami wieder mal so richtig über sich lospoltern können. Er ist es leid, dass sich die Bürgerlichkeitsparodien immer nur mit noch größeren Bierkrügen zu überbieten versuchten und sucht den „Al Bundy“ des neuen Jahrtausends. Plötzlich geht`s auch mit dem Sex: In Ally McBeal, Sex in the City und Coupling darf man auch dann „Penis“ sagen, wenn man kein Arzt ist. Es folgen selbstkritische und selbstironische Serien und Filme, die den Zuschauer glauben lassen, er lebe in Inneren eines warmen Apfelkuchens, so glücklich ist er mit seiner neuen Selbsterkenntnis: American Beauty, American Pie und American Southpark sind für die verklemmten Amerikaner wahre „Meilensteine“. – Oder eben „Riesenklöten“, wie er sie sich neuerdings zu nennen traut… Operation gelungen, Patient… – sieht!

Doch an ST ziehen alle Medienwandel ungenutzt vorbei. Dass bei Hauptfiguren in „Dawsons Creek“, „Will & Grace“ und „Buffy“ schon lange der Homo im Sapiens durchgebrochen ist, ist wegen des zeitaufwändigen T`Pol-Castings unbemerkt an Rick Berman vorübergegangen… Statt sein rosa Fähnchen nach dem Wind zu drehen, kneift man lieber den Schwanz ein, obwohl andere Serien schon lange bewiesen haben, das es gerade für dieses Körperteil auch schönere Ablageplätze gibt.

“Tach, Domian. Schön, datt ich mal durchkomme. Ich hab` da nämlich `n ganz großes Problem: Ich bin der Commander auf so`n Sternenflottenschiff und bin schwul. So. Jetzt hab` ich irgendwie das Gefühl, dass man mich deswegen meidet… Domian? – Wo gehst du hin?? Bleib doch bitte! – Domiaaaaan!“

Star Trek versteckt uns Schwule nämlich noch immer in schwermütigen Metaphern, die jene Zuschauer ohne Schulabschluss vollkommen im heterosexuellen Regen stehen lassen: In ENTERPRISE verbreitet sich Aids, Pardon: eine elitäre Abspaltung von Kreuzfeld—Jakob dadurch, indem geheimnisumwitterte „Minoritys“, also Minderheiten, ihr perverses… nun ja: Minderheitentreiben ausüben. Bereits ganz schön heavy für jene SF-Fans, die vor dem Ausziehen nicht nur die Nachttischlampe, sondern verzweifelt den gesamten Sternenhimmel auszuknipsen versuchen.

Und statt Riker in einer Schwulendisco auf Risa in die Arme eines Nausakianischen Lederwestenträgers landen zu lassen, gibt`s auf einem anderen Planeten nur ein Geschlecht. – Nett gemeint, aber einfach zu harmlos. Jadzia ist es letztendlich, die ihre diversen Lippen für ein paar Momente lesbische Lebensart herhalten muss. – Die bis dato überzeugendste (wenn nicht sogar einzige) Beschäftigung mit dem Thema…

Bei ENT hätte nun die Chance bestanden, einen homosexuellen Charakter in allen erdenklichen Spielarten einzuführen. Denn ich glaube fest daran: Was die Bullyparade kann, kann der Mayweather schon lange! Nur nicht Hoshi. Da bin ich ein wenig empfindsam…

Doch nix da mit Forschungsdrang: Die ENT-Crew geht knallhart auf Konfrontation und bevorzugt durchweg das geschlechtliche Gegenstück. Trotzdem ist der Zug für clevere Autoren natürlich noch nicht abgefahren… Denn bei allem Pech mit dem Transporter: bi-men wird`s doch wohl schon geben, oder? – Immerhin sollen mindestens 10% der Menschen auch oder ganz gleichgeschlechtlich veranlagt sein. Ja, auch du da! Ja, dich meine ich! Der zehnte Leser von links! Der da so schüchtern im Lwaxana-Troi-Kostüm herumschleicht!

“Schwul sein ist so laaaangweilig!“ – Kein Wunder: Die einzige erlaubte Sexualpraktik ist das Anlehnen an der Schulter. Der so in der Bildmitte verwöhnte hat noch jungfräuliche Schultern und wirkt daher etwas angespannt. Sehr gut hingegen: Jeder verhütet brav mit Tüte!

Wie drückte sich Berman doch damals aus, als er erklärte, warum es keinen homosexuellen Charakter bei ENT gäbe? – „Wir haben bei dem Entwurf des Ganzen wirklich nicht über diese Möglichkeit gesprochen. Was nicht bedeutet, dass wir dies völlig ausschließen.“ – Klingt, als wäre das ENT-Konzept auf den Bänken des deutschen Bundestags entstanden…

Und ich habe nie darüber nachgedacht, dem Finanzamt Nebenjob II und III zu verschweigen. Ich habe nur gewartet, bis ich dieses verdammte Meldeformular endlich verlegt hatte…

Ich habe sogar schon eine Idee, wie man die Homoerotik elegant in ST einführt! Und damit meine ich mindestens so elegant wie damals Dr. Bashirs überraschendes Outing, dass seine Eltern ihn stets zum Genmais-Verzehr gezwungen hätten und er seither nicht nur den Koran auswendig könne.

Nach 37 Jahren behauptet man einfach, Homosexualität wäre schon immer ganz normal gewesen. Kamera und Dialogregie beugten sich lediglich der umgekehrten Quantenphysik: Sonst treten dort die unglaublichsten Zustände schließlich nur dann in Erscheinung, wenn gerade einer guckt.

Die überfällige Besserung diesbezüglich muss ja nicht gleich mit der Holzhammermethode daherkommen… Auch umgekehrt wird ein Stöckelschuh draus!

Wie wäre es mit einem ungezwungenen Dialog, wie diesen?:

Tucker: „Captain… Duuhuu? Ich bin verliebt.“

Archer: „Wer ist denn der Glückliche?“

Tucker: „Äh. Nein, SIE. – Ich bin doch hetero, Captain!“

Nur eine Welt, in der einem neben dem Geburtstag, der genauen Jobbezeichnung und dem 2. Vornamen seines besten Freundes auch dessen sexuelle Präferenz entfällt, darf sich ernsthaft tolerant schimpfen! Zumindest die ersten drei Punkte stellen für einen moralisch fortgeschrittenen Menschen wie mich meist kein Problem mehr dar…

Und erst dann, wenn Mutti einem mit dem netten Handwerker vom Replikator-Wartungsdienst zu verkuppeln versucht und sich ernsthaft darüber freut, bald nicht dem Getrappel kleiner Enkelfüßchen lauschen zu müssen, ist die Welt da, wo ST schon immer zu sein glaubte:

Mit Weißwein und Präsentkorb auf dem höchsten Siegertreppchen der Toleranz-Tombola.

Und das ist auch gut so!

Unser Plaket gewann Ende 2002 auf der Socialworker-Con den Rainbow-Award im Bereich „Total wichtiges Design einer ungeheuer aufrüttelnden Aktion… – Ne?“


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Artikel

von Klapowski am 02.04.03 in Star Trek

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Kommentare (15)

  1. Gast sagt:

    Erstääääär .. hihi ..

    Nja.. so ein bissel schwul angehaucht bin ich ja auch. Und ich finde auch das wir 10% aller Sternenflottenschiffe rosa anstreichen sollten. Und wenn der Mayweather da mitmacht bin ich auch gerne sein Doktorchen …

    Küsschen ..

  2. Gast sagt:

    Dieser Artikel hat seine fünf Latexohren 2.Klasse mit Lederpeitsche und Schaftstiefeln redlich verdient.

  3. Gast sagt:

    Nein, nein, nein.. Ihr alle, und besonders der große Klapowski, habt die armen ENT-Produzenten völlig falsch verstanden!!!
    Sie sind nämlich so tolerant, daß sie es gerade NICHT erwähnen, daß jemand schwul/lesbisch/bi/wasweißich ist, zeigen sie, daß es ganz normal ist.
    Sie reiten eben nicht darauf herum, in dem z.B. sagen: "Rufen sie sofort Fähnrich Gay, unser schwules Mannschaftsmitglied, um den Technobubble zu reparieren" oder "Na, was sagt denn unsere lesbische Kommunikationsoffizierin dazu?", sondern lassen solche Sachen, die ja völlig normal sind, eben unerwähnt.

    Oder hat Kirk nach seiner farbigen Kommunikationsmaus gerufen? Oder Janeway nach ihrem asiatischen Fähnrich? Nein! Weil es eben egal und ganz "normal" ist daß man Leute an Bord, die nicht dem Reinheitsideal der weißen Rass… äh, Ihr wißt schon, was ich ich meine…

    Die wahren Schuldigen seid nämlich IHR! Denn IHR wollt, daß so etwas erwähnt wird, und auf die armen unschuldigen Homos mit dem Finger gezeigt wird!

    Pfui

  4. Gast sagt:

    Also wenn, dann wehte auf der Enterprise-D der Wind kräftig von achtern, wenn ihr versteht…
    Ich meine, da hätten wir diese Typen, Picard, Geordi, Riker, Data (Worf zählt nicht, der ist so hetero, dass er schon wieder schwu… äh so hetero, dass er schon wieder hetero wirkt!…ähäm…), die alle in roten oder gelben enganliegenden Schlafanzügen rumlaufen und über Moral sprechen, entschuldigung, aber wenn das nicht schon schwul genug ist…

  5. Gast sagt:

    Data ist nicht schwul…er ist tot.

    Aber davon mal abgesehen (B-4 klingt allerdings nicht besonders hetero) ist Star Trek nicht besonders irgendwas. Ich meine wann bezieht ST schon mal klar Stellung? ST ist wie die CDU immer im Mittelpunkt stehen wollen, das aber ohne eigene Meinung, halt immer genau das was Wählerstimmen bringt.

    Und der durchschnitts Bürger möchte halt keinen Kaptain der seinen Anzug rosa färbt und ab und zu mit einem feschen Fähnrich in der Abstellkammer verschwindet, was würden denn auch Nachbarn und Familie denken?

    ST wird immer genau so tolerant seien wie das Publikum.

  6. Gast sagt:

    Also ehrlich Leute, Zwei Dinge die ST wirklich gut tun würden:
    -Schmutz
    -Sex

    Wer will nicht sehen wie T'Pol in ihre Sex-Phase kommt oder Hoshi wie sie…nein da werd ich eifersüchtig!
    Aber auch Schmutz ist wichtig!Wieso sieht der Maschienen Raum immer so aus als hätte Trip ihn persönlich vor Besuch der Kamera abgeleckt? Nirgens sind Ölspuren, Schrammen oder auch nur Kuchenkrümel zu sehen.Alles Blitzeblank.

    Aber zurück zum Sex. Egal wer mit wem oder wer mit was(Männer, Frauen, Kinder, Tiere, Pflanzen…)ich will es sehen. Guten Freunden gibt man ein Paar Brüstchen, oder Zwei oder Drei. Auch ein auf Planeten rumvögelnder Kaptain wär nicht schlecht, oder Maywheater oder Cutler oder Trip oder…
    Von mir auch eine scheue Dauerverliebte, ohne hier Slapstick fordern zu wollen, da könnte man auch ne Herzzereissende Romanze draus machen.
    Und sagt mir nicht das ihr genauso denkt! Kein (Nicht-)Trekkie hat kein Geschlecht

    mfg Kekse

  7. Gast sagt:

    Ich bin auch der Ansicht, daß Berman & Co. es sich wohl tatsächlich nicht mit den prüden Amis versauen wollen. Schließlich haben die ja sonst jedem Mist zu einer Charakterfolge verwurstelt (z.B. Geordi und die Holo-Brahms).
    Sehen wir es also positiv: Dadurch ist uns immerhin eine langweilige Beziehungs-Folge erspart geblieben und Klapowski konnte sich endlich mal wieder über die Doppelmoral der ST-Macher/-Fans auslassen, auch wenn ich in Anbetracht solch doppeldeutiger Sätze wie "Star Trek versteckt uns Schwule nämlich noch immer in schwermütigen Metaphern…" an seiner Objektivität bei diesem Thema zweifle ;-)
    Bald will uns dafür Bully mit einem ganzen schwulen ST-Kinofilm beglücken… (ob das nun positiv oder negativ ist, darf jeder selbst entscheiden)

  8. Klapowski sagt:

    @Gast-über-über-über-über-mir…

    – Ach, lassen wir diesen Quatsch. Schreibt doch mal irgend einen Namen unter eure Kommentare. Da bewerbt ihr euch stets mit halbseitigen Statements um einen Autorenposten und keiner weiß, wer WER ist.

    Also: Ich meine den, der dies hier geschrieben hat (Nickname "Pfui"?) :

    "Sie reiten eben nicht darauf herum, in dem z.B. sagen: "Rufen sie sofort Fähnrich Gay, unser schwules Mannschaftsmitglied, um den Technobubble zu reparieren" oder "Na, was sagt denn unsere lesbische Kommunikationsoffizierin dazu?", sondern lassen solche Sachen, die ja völlig normal sind, eben unerwähnt."

    Hat ja keiner gesagt, dass es so unsagbar plump herübergebracht werden soll. Die Beispiele klingen eher nach einem Volkshochschulkurs im Drehbuchschreiben.

    Aber so positiv wie du versucht man es uns ja auch hinzustellen. Aber es ist ja nicht so, dass die Otto-Normal-Verführer frei von Klatsch und Tratsch wären.

    Geordie gibt Wesley Tipps zum Frauen-Aufreißen, Data fragt nach den Besonderheiten des Werbungsaktes und in der Kantine wird über zusammenhockende Kollegen spekuliert.

    Und da soll ein schwules Outing nicht mal eben eingearbeitet werden können, wenn man schon keine ganze Story darum stricken muss und braucht?

    Inzwischen wäre ich auch bereit, eine bisher unerwähnt gebliebene Erlärungsmöglichkeit in Betracht zu ziehen. Die ultimative Kapitulation vor den amerikanischen Zuschauern:

    Phlox (erzählt ganz nebenbei) : "Immerhin wurde 2047 nicht nur der Krebs besiegt, sondern auch endlich ein wirksames Heilmittel gegen Homosexualität entwickelt…"

  9. Ranma sagt:

    Ins Fernsehen hat es das ganze nicht geschafft Daniel Schätzchen, aber ins Taschenbuch:

    Autoren: Andy Mangels & Michael A. Martin
    Titel: Sektion 31 – Die Verschwörung
    Ein TNG Geschichtchen.

  10. Gast sagt:

    @Klapowski:

    1.) Den Namen UNTER(?!) den Kommentar?! Was für eine revolutionäre Idee!!!
    Daß wir, die Zuleser, da nicht selber drauf gekommen sind…

    2.) Mist, ich bin durchschaubar…

    3.) Ok, die Idee mit dem Heilmittel ist nicht schlecht (also, ähem ich meine Dein Vorschlag wie sie es nebenbei in der Serie unterbringen könnten; nicht, daß ich was gegen Schwule hätte…), klingt aber irgendwie mehr nach einer George W. Bush-Lösung als nach den lieben, toleranten ST-Machern.

    Wie wär's damit, wenn das Warpfeld durch Homosexuelle Gedanken nicht aufgebaut werden kann, und deshalb kein/e Homo an Bord darf?
    Sternenflotten-Anwerbungs-Offizier: "Tut mir Leid Bewerber Sprechrolle, sie haben zwar tolle Referenzen und einen interessanten Lebenslauf (zwinker), aber leider stören Ihre… nun… ähm… sexuellen Preferenzen den äh… technischen Betrieb der Raumschiffe. Bedaure. aber haben sie schon mal an eine Karriere beim Bodenpersonal nachgedacht (z.B. in meinem Vorzimmer)?

    Denken wir alle mal einen Moment drüber nach… ;-)

    Steff

  11. Gast sagt:

    Nachtrag:

    Mir kam gerade unter der Dusche(!) eine Idee, wie man sich des Themas auf einer eleganten Weise hätte annehmen können, und das schon zu TNG-Zeiten!

    Die Antwort lautet hier, wie schon so oft: Lwaxana Troi!

    Sie ist immer noch (oder schon wieder) in Ihrer "Phase". Ziel ihres Interesses ist ein ganz dolle wichtiger Föderations-Fuzzi, mit dem sie "zufällig" auf der Enterprise (DS9, was auch immer) zusammentrifft. Der findet sie zwar nett, ist aber schwul und von da her so gar nicht an ihr interessiert. Lwaxana ist wegen ihrer Phase ganz dolle intolerant, und muß vom diplomatischen Captain (Commander, Admiral…) beruhigt werden.

    Tja, so einfach wär's gewesen, aber wahrscheinlich hielt man es nicht für nötig, sich um solch eine Thematik zu kümmern. Oder sie hatten Schiß davor. ;-)

    Steff

  12. Gast sagt:

    Also das hier erhebt nicht den Anspruch witzig zu sein, aber mir fiel gerade ein das 2/3 der Menschen an Bord der ENT Männer sind. Also wenn den Männern allen der Saft zu den Ohren rauskommt, gibts auf dem Schiff entweder n'Darkroom oder massivste 2:1 Orgien.

  13. nakedtruth sagt:

    Na ja, die Buam können ja Marken ziehen.

    Hoshi: "Ich bediene jetzt Nummer 93, Nummer 93 bitte!" (Fiese Beavis & Butthead-Lache [kennt die überhaupt noch einer außer mir?])

    Außerdem kennen wir ja nur ein paar Mitglieder der Besatzung, und den sehen wir immer nur kurz. Wahrscheinlich sind die Homos unter den vielen Unbekannten. Schließlich hat die ENT-D über 1.000 Leute an Bord.

  14. nakedtruth sagt:

    Wäre aber trotdem lustig mal "In the Navy" zu hören.

  15. Gast sagt:

    beim ultartikel erschien bei mir :_
    beim aufrufen dieser seite ist kein fehler aufgetreten…
    sCHADE eigentlich; Hypre`

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