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Captain Janeway

Zurecht zählte Janeway stets zu den beliebtesten ST-Captains! – Unter Prozessanwälten… Doch auch ihre mütterliche Art kam gut an. Vor allem, wenn sich diese durch stundenlanges Schuhekaufen außerhalb des Schiffes äußerte. Beängstigend wurde es bei ihr nur dann, wenn all ihre multiplen Persönlichkeiten zusammen Skat spielten…

Wäre sie nicht nur die Mutter aller Kriege, sondern auch MEINE Mutter gewesen, hätte sie mich wohl in arge Bedrängnis gebracht: Gut, einerseits könnte man sich ihr bei Beziehungsstress und nervösem Sodbrennen immer anverdauen. Praktisch als beste Freundin und Schuldirektorin in einem.

Wer lässt sich da nicht gerne in der Pause in`s Lehrerzimmer rufen, um ungefragt debile Lösungsansätze zu Problemen zu hören, die sie wieder mal irgendwo in der Kantine aufgeschnappt hatte?

Ich.

Soviel zu ihrer guten Seite…

Andererseits hätte sie sich in eine Furie verwandelt, sobald man sich mit ihr in der Nachbarstadt verfahren hätte: Während ihre sanften Hände großmütterlich den Bezugsstoff des Lenkrades umschließen, landet ein ums andere Mal ein abgedrängter Opel Corsa im Straßengraben.

„Was beschwerst Du dich, Schatz? Du willst doch auch nach Hause, oder?“

Sprach`s und hielt schon wieder nach einem Schwedischen 20-Tonner mit der Aufschrift „Borg bringt`s“ Ausschau, mit dem es sich anzulegen galt…

“Mies recherchiert! Sechs. Setzen!“ – Janeway gibt die korrigierten Aufsätze über das Leben der Borg zurück. Obwohl sie eine strenge Pädagogin ist, findet sie aber doch Zeit für ihre Schützlinge: Dieses Jahr geht der Schulausflug nach Den Haag. Und der könnte durchaus länger dauern…

Auch Serien-Janeway hatte arge Probleme mit dem staatlichen Verhältnismäßigkeitsprinzip bei der Gewaltanwendung. Was jeder Neu-Polizist schon an seinem ersten Tag auf dem bedruckten Fußabstreifer vor dem Büro des Personalchefs liest („Geeignet – Erforderlich – Angemessen“), wischte Tante Kathie mit ihrem Alltime-Motto zur Seite: „Humor ist, wenn es trotzdem kracht“!

So verging fast keine Episode, in der nicht folgendes Gespräch stattfand:

Alien mit Nasengnubbel: „Wir sind die Murks vom Klan der Handwerker! Sie haben unser Territorium verletzt! Was haben sie zu ihrer Verteidigung vorzubringen?“

Janeway (zählt langsam an Fingern ab): „Photonentorpedos… Phaser… Schutzschilde… ABC-Waffen… Kantinenessen…“

Alien: „Soll das eine Drohung sein?“

Janeway: „Soll die Frage, ob dies eine Drohung sei, etwa eine Drohung sein?“

Alien: „Verlassen sie unser Gebiet sofort oder rechnen sie mit schwerwiegendes Konsequenzen!“

Janeway (hebt den Finger): „Es heißt schwerwiegende Konsequenzen. Schon schwierig, so einen Universaltranslator zu bedienen, gelle?“

Alien: „Jetzt reicht`s! Feuer frei!“

Janeway: „Das galt für sie, Tuvok!“

Wann immer sie den Befehl zum Angriff gab, ließ sie sich mit verhärmten Gesichtsausdruck auf ihren Sessel plumpsen, während Chakotay sich mit deutlich sichtbaren „Nicht schon wieder!“-Gesichtsausdruck in die Höhle des Löwen zurückzog. Oder wie der tierische Berater der Stunde auch gerade wieder heißen mochte.

“Was ist denn mit dir? Du wirkst ja ganz… aufgelöst! – Höhöhö!“ – Eigentlich wollte Janeway in dieser Nacht nur zum Kühlschrank, um ihre Lebensenergie mit warmer Milch aufzufüllen. Wie sie da schon wieder in ein Massaker geraten konnte, wird Berman`s Geheimnis bleiben…

Tztztz… Und da hielt man irrtümlich noch das wandelnde Implantatsgehege Seven für die „Eiserne Lady“ an Bord… – Wie man sich da bei Kathie doch grill… irren lassen kann. Im Gegensatz zu Opa Picard konnte sie rhetorisch nicht mal dann eine Kampfhandlung verhindern, wenn das Gegenüber einen fliegenden Buddhistentempel kommandierte und stolz auf die 1.000-jährige Friedensära seines Volkes war…

– Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass Janeway auch sonst flüchtende Borgschiffe mit Wunderwarp um die 10 Zähler verbissen vor sich herjagt.

So erinnerte sie uns auf ihre unnachahmliche (jedenfalls hoffen wir das) Art ständig daran, dass zwischen dem großmütterlichem „Flicken“ und „Konflikten“ letztendlich auch nur 5 Buchstaben Unterschied stehen.

Um es klarzustellen: Meine stete Abneigung gegen „Voyager“ lag nicht daran, dass Janeway eine Frau war (bis zu jener schicksalsschweren Operation kurz vor dem Pilotfilm), im Gegenteil: Ich liebe Frauen! Manche sogar mehrmals täglich!

Und auch wenn wir in der Vergangenheit gerne mit üblen Menstruationswitzen („Heute ist nicht alle Tage, ich komm` wieder, keine Frage!“) auf- und abgetrumpft haben, stehen wir Tante Kathies Unterleib eigentlich tolerant gegenüber. Trug er in der Dialog-Geschichte dieser Figur doch stets die besseren Dialoge zur Story bei…

Aber musste sie denn unbedingt auf Kathie-komm-raus jedes Klischee der weiblichen Sprunghaftigkeit bestätigen?? – In der letzten Folge tapezierte sie ihre Sprechblasen noch mit Sterneflottenprotokollen, während sie eine Woche später die Offenbarung zitierte: “Die Sonne wurde dunkel wie eine schwarzer Sack, und der Mond wurde wie Blut.“ (Offb 6,12) – Dies natürlich nicht ohne die explosive Hilfe ihrer „astrologischen Umgestaltungsinstrumente“, wie sie ihre Photonentorpedos auch liebevoll zu nennen pflegte.

“Was tun sie auf meinem Schiff??“ – Abends, halb zehn in Deutschland: Die Putzfrau auf der Rheinfähre „Neptuns Lockenstab“ konnte bei der Aufnahme ihres täglichen Dienstes noch nicht wissen, dass sie gleich eine umgekehrte Witwe sein würde…

Während in sie in der einen Folge noch einer gehkranken Borg-Oma über die Milchstraße half, wurde in der Nächsten aus einem normalen Kubus eine geometrische Figur ihrer Wahl. Während Janeway eben noch harmlos von ihrem Kaffee schwärmte (schwarz – da hätte man schon aufmerksam werden können), wird in „Equinox (2)“ ein Crewman schlimmster Psychofolter unterzogen.

Während in „Villariba“ (Episode 78) noch gefeiert wurde, wird in „Villabacho“ (Ep. 79) schon wieder geschrubbt. Verdammte Blutflecken…

Kurz: Captain Janeway traute man als Zuschauer nie über den Weg! Denn ihre einzige Eigenschaft war wohl die, dass sie keine besaß. Eine genauere Einschätzung ihres Charakters glitt da schon mal schnell in Richtung „illegales Glücksspiel“ ab. Während man seine väterlichen Captains Kirk, Picard und Sisko (ja, auch ein Massenmörder kann Vater sein) schnell in- und auswendig kannte, verspürte man bei Voyager noch in der 7. Voy-Staffel den Drang, Kathies Kleiderschrank aufzureißen und ihre 7 Doppelgänger zur Rede zu stellen. Auch wenn einem vermutlich nur billige Ausreden in Richtung „Frag nicht mich, ich bin nur für Sonntag eingeteilt!“ erwartet hätten…

Besonders bedenklich war für mich die zukünftige Janeway in „Endgame“! Da wurde Technologie geklaut, damit zeitgereist, seniles Zeug gefaselt und Völker ausgerottet, als gäbe es kein Morgen. Was ja staffelhistorisch gesehen auch richtig war… Mit einem unerträglich unerwähnten Unrechtsbewusstsein ließ sie 35 Jahre ST-Geschichte einfach 35 Jahre ST-Geschichte sein und X Jahre gesunden Menschenverstand auf Seiten des Zuschauers gleich dazu.

Ein durchaus passendes Ende für Captain Janeway, deren jüngeres Ego kurz darauf von einem föderalen Kriegsgericht zu lebenslanger Admiralität verurteilt wurde.

Recht so! Strafe muss eben doch sein!

“Du Scheusal! Du bist eine Gefahr für den ganzen Quadranten!“ – Wenn Blicke assimilieren könnten… Aber Recht hat die Borgqueen: Kein Wunder, dass sie im ursprünglich geplanten Ende einen Grippevirus an Bord der Voyager schmuggelte! Das Testpublikum fand diesen Triumph von Gut gegen Böse jedoch zu kitschig…


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von Klapowski am 19.03.03 in Pourquoi, Gene

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Kommentare (27)

  1. pinky sagt:

    Erster!

    Na da hab ich aber schon Besseres vom alten (jungen?) Klapowski gelesen! -Was aber natürlich impliziert, dass er sowieso eigentlich immer und überhaupt perfekte Artikel liefert.

    Und jettzt schenll ein Paar otrhograffische Fehler eingebaud, dann bemergt keiner die Im Artickel!

  2. Gast sagt:

    Janeway hat garantiert mehr Leben auf dem Gewissen als Psycho-Dad Sisko.

    Janeway ist irgendwie jedermanns Grundschulrektorin.

    Janeway ist Mittelpunkt feuchter Träume : "Du warst eine sehr böse reingeistige Lebensform." "Ja! Bestrafe mich!" Phaser Strahl Photonentorpedo. Schwachsinnige von den Drehbuchautoren erfundener technischer Firlefanz von Belanna.

    Janeway ist wie Moses, den sie hat die Voyager nach 2 kargen Folgen mit rationierten Torpedos, Replikatoreinheiten und alten Pornoheften in das Schlaraffenland geführt.

  3. Gast sagt:

    Ich fand den Artikel sehr passend.Ist ja auch nicht wirklich lustig,was die Autoren aus der Figur genmacht haben!

    (Was nicht heißt,dass der Beitrag schlecht ist… LOL : "Kathies Kleiderschrank aufzureißen und ihre 7 Doppelgänger zur Rede zu stellen." )

  4. ObiJan sagt:

    Sie hat nicht mehr Leben als Psycho-Dad Sisko auf dem Gewissen..Sie hat mehr Leben als Sisko,Kirk,Picard & Archer auf dem Gewissen. Zählt allein mal die ganzen Borgwürfel durch, die durch sie allein in der letzten Folge zerheitzt wurden. Da soll mal einer sagen, Frauen wären diplomatischer und friedvoller.

  5. Gast sagt:

    na und?die borg standen eben im weg…und entweder tötet man sie oder man wird assimiliert-und mal ehrlich,ein borg zu sein ist schlimmer als der tod.

  6. Gast sagt:

    Es geht hier um Doppelmoral und vielleicht sollten Kapitäne nicht zum Massenmörder avancieren, während sie sich in einer anderen Folge schäuen auch nur einer Fliege etwas zu Leide zu tun.
    A propos was ist den der große Unterschied zwischen den Menschen und den Borg?

  7. Gast sagt:

    da haben die autoren dann muh-mist verzapft!darf sich ein schauspieler eigentlich auch "weigern",den müll des autors zu spielen?

  8. ObiJan sagt:

    wieso ist es schlimm ein borg zu sein ? nie arbeitslos, kaum unruhen im eigenen volk, jeden tag freizeit im weltgrößten chatraum "borg-bewußtsein",uniabschluß dank nanoiden,also praktisch mehr wissen als die föderation ohne was dafür zu tun und und und !

  9. Gast sagt:

    …und kein eigenes denken-geil,oder?

  10. Gast sagt:

    Na und?
    In usa ist denken neuerdings sowieso nicht mehr in.
    Da ist ein direkter Trend zum Borg-Kollektiv sichtbar.
    Wenn das so weitergeht kommen die Borg von hier.
    Die Borg sind uns in Star Trek ohnehin ähnlicher als die Menschen.

  11. ObiJan sagt:

    Genau ! Denken ist schlecht für die Gesundheit. Die Haare verfärben sich nur weiß oder fallen ganz aus. Hinzu kommt, da gelegentlich Kopfschmerzen auftauchen. Außerdem machen wir uns nichts vor: Die Zeit als kleines Kind, als die Welt noch Sorgenfrei war und alle Erwachsenen unsere Entscheidungen trafen, war die leichteste und beste Zeit ! Also wenn es für Kinder schon nicht schlecht ist, kann es auch für uns Erwachsene nicht schlecht sein. Es sei denn, wir wollen halt die paar weißen Haare und Kopfschmerzen. Also fügt euch der Borgmama, äh Borgqueen oder alternativ: Dem neuen Bushbewußtsein ->Kauft nur noch Amieprodukte, kauft Amieautos mit krassen Benzinverbrauch und folgt den weiteren Anweisungen des Bushbewußtssein über der Flimmerkiste.

  12. frakesjoe sagt:

    Oh Gott, bewirke nochmals das Moses-Wunder: Ein brennender Bush!

    Naja, unabhängig vom Geschehen in der derzeitigen Welt wollten Berman und Co. mit dem Serien-Finale nochmal beweisen, dass sich Charaktere sogar noch schneller wenden können als von Serie zu Film….. Mal sehen, was das Serien-Finale von ENT so bringt (nächstes Jahr mein ich).

  13. Gast sagt:

    Hah. Letzter.

  14. Problem.Fall sagt:

    Nein, das bin ich ;)

    Janeway war eine Fehlbesetzung… Aber immerhin hatte sie was Kirkmäßiges… In gewisser Hinsicht…

  15. Gast sagt:

    Frauen von Heute sind ein Problem für Männer von Gestern. Janeway ist und bleibt spitze, dass sie so… brutal wurde, hat halt mit der enormen Last zu tun die auf ihren Schultern sitzt und ihr ins Ohr kräht: Kaffe, heißer, schwarzer, Kaffe Junge! Mit weißen Figuren drinnen. Hauptsache, Heiß, Schwarz und lecker, woa?

  16. Major Rakal sagt:

    Ich sag nur: "Berate mich, kleine Eidechse! Na los, oder ich rotte Deine gesammte Art aus, mit meinen tollen, eigentlich streng abgezählten aber dann doch auf magische Weise (*huuuu* Subraum *huuuu*) vervielfältigten Photonentorpedos!" Holzauge sei wachsam…

  17. Gast sagt:

    Ich fand Janeway spitze!! Definitiv! Und einen Vergleich mit der Nervnulpe Sisko hat sie echt net verdient. Gerade die extreme Doppelmoral und die oftmals überaschenden Wendungen in Janeways Entscheidungen haben der ganzen Serie doch erst die Würze gegeben. Und wer gut aufgepaßt hat, kommt schnell dahinter, das die Folgen eben nicht bloß aus "Komm, Knubbelnasenalien, wir sind eine Störung deines Hoheitsgebietes, kill uns" bestehen, sonder sogar mal ne Storyline bilden…
    Gut, gut, gebe ja zu, das die auch in DS9 vorhanden ist, aber mit den Hackfressen… die Einzige, die da noch akzeptabel ist nennt sich Kira.

    By the way: Janeway rules!
    P.S.:Zum Thema Bush: Burn, baby, burn!!!

  18. Gast sagt:

    Janeway war nie integer.
    Die Entscheidungen die meist zur Auslöschung ganzer Rassen und mehr beitrugen schienen ihr in einer Folge nichts zu bedeuten während im nächsten Teil die Direktiven der Sternenflotte plötzlich wieder Gültigkeit hatten. Als Außerirdischer mit Erstkontakt-Ambitionen wären alle Rassen besser beraten gewesen zunächst Chakotay über einen gesicherten Kanal nach der Gemütslage der eisernen Lady zu befragen. Das übersehen natürlich die weiblichen Fans gerne. Denn schließlich wird hier die einzige weibliche ST Captain (Bücher ausgenommen)kritisiert.

    Imo: Janeway sucks!

  19. Gast sagt:

    Eine Frau muss für euch pickel-arsch-fressen- und brillen-träger entweder so stark sein wie Sigourney Weaver oder so schwach sein wie Hoshi Sato. Und auf Janeway trifft beides zu, denn genau ihre weibliche Sprunghaftigkeit hat sie so besonders und realitätsnah gemacht. Natürlich könnt Ihr damit nicht umgehen weil ihr Angst vor selbsbewussten frauen habt, die auch ihre Schwächen zeigen …

    Fazit: Janeway ist ein ausgezeichneter Charakter, mit viel Charme, Humor und Tiefe. Ihr seit einfach zu düster in eurer Lebensweise und verreisst damit alle positiv denkenden Menschen (Charaktere) wie zb Wesley, Jake oder Deanna Troi. Nicht jeder ist so "vom Leben versaut" wie Ihr !!

    Bye the way: The whole DS9-Crew sucks !!

  20. Gast sagt:

    ähmmm…..
    startrekgucker ne?
    "alle positiv denkenden Menschen, (Charaktere) wie zb Wesley, Jake oder Deanna Troi ", wären in soap-opera höchstens durch ihre charakterlosigkeit aufgefallen…
    während ihre funktion in startrek sich auf unablässliches nerven beschränkte

    ciao

  21. Gast sagt:

    wie genervt siehst du dich von diesen charakteren und wie muss den für dich ein wahrer star-trek sein ??

    Ahh schon klar, ein Star Trek-Charakter muss komplex sein, also zynisch, hochnäsig, eingebildet, streitsüchtig und einer der ab und zu "Witze reißt". Gibt es ja genügend bei DS9 !

    Ich sah mich in keinster Weise von den Charakeren Deanna Troi oder Wesley gelangweilt, gut sie waren nicht gerade die Unterhaltungsmaschinen, aber deshalb spielten sie auch Nebenrollen.

    Ach und Ja, ich bin Star Trek-Zuschauer, und unter Star Trek verstehe ich Vielfalt, dass solltest du auch mal verstehen lernen !

  22. Gast sagt:

    Nichts gegen Charaktere mit Schwächen, aber wenn das regelmässig zur Vernichtung fremder Völker und übertretenen Direktiven (Erste, Temporale,… Genfer Konvention) führt, dann wirds langsam Zeit das Kriegsgericht zusammen zu trommeln.

  23. Gast sagt:

    Mein Lieblingscharakter war die Blonde aus TNG. Viel zu früh gestorben um kälter als "seven" und mörderischer als Janeway zu werden. ;-)

  24. Gast sagt:

    janeway war absolut der beste charakter, es passte alles!!…ich nehme diesen bericht jetzt als lustigen witz dann passt das schon, ansonsten wäre es wohl besser, wenn der autor keinem janeway-fan begegnet, der weiß wer er ist!

  25. Gast sagt:

    Sprunghaftigkeit…. stimmt schon aber besser als die Kontinuität eines Archer bei dem es am Anfang IMMER heißt Hülle polarisieren Strahlengeschütze ready to go ….und druff uf die Dumme ÄlienBirne.

  26. Der Checker sagt:

    Ja ja,
    Trümmerfrauen im All sind schon was.
    Nur dass diese nix aufbaut, sondern ihr Raumschiff pro Staffel mindestens 8 mal zu Altmetall verarbeitet.
    Frau am Steuer: Ungeheuer!

    Der Checker

  27. Draco sagt:

    Also meiner Meinung nach wird mit Janeway hier zeimlich hart ins Gericht gegangen…
    ich erinnere nochmal an den Hintergrund der Serie: Ohne Vorwahrnung und adäquate Ausrüstung vom Alpha in den Delta Quadranten katapultiert, welcher quasi Heimat der Borg ist, in dem Spezies 8472 herumstromert, in dem, wie sich später herausstellt, ein riesen Ärger mit den Keison beginnt und noch zig andere bis dato undenkbare und schwer einschätzbare Gefahren.
    Und dabei trotzdem die Hoffnung die Crew sicher nachhause zu bringen…ich hab nie genau mitgezählt aber im Finale wird von da an bis zur Heimreise von mindestens 20 weiteren Opfern berichtet….man stelle sich eine Crew vor die in etwa die Größe einer gesamten Schule hat…jetzt stelle man sich weiter vor das die Klasse, in der man sich befindet durch eigenes Verschulden (Zerstörung der Phalanx der Fürsorgers) quasi komplett stirbt und man ständig weitere Freunde, ja in so einer Situation schon fast Familienmitgleider verliert….Vor diesem Hintergrund und mit der objektiv betrachteten Chanche von gleich 0 in einem Stück wieder nachhause zu kommen denke ich doch, dass sie sich als grandiose Führerperson mit einem exzellenten Führungsstab erwiesen hat.

    Mir persönlich würde jetzt keine Entscheidung von ihr einfallen die ich anders getroffen hätte, ich kann jede ihrer Entscheidungen vollstens nachvollziehen..Picard und Sisko hin oder her…..lasst euch mal einen Nacht in einen Wald aussetzen den ihr nicht kennt und der so groß ist wie Nordamerika und dann schaut mal wie es auch am Tag danach geht…sollte man sich vllt bei dem Charakter vor Augen halten ;)

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