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Stargate vs. Predator 23

Endlich sind sie wieder da: Drei Reviews! Drei Gummiohrenwertungen! 23 Leser! – Auch diesmal sind wir sogar recht aktuell in Sachen alberner Fantasy, nachdem Sparkiller mir die Rezension von „Die 10 Gebote“ gerade noch ausreden konnte. So beleuchten wir den neuesten Stargate-Film („Continuum“), nennen den nervigen Ausreißer im Zahlenalphabet („23“) und klären ab, warum die Predators sich eigentlich nicht auch den Kosenamen „Aliens“ verdient haben („Alien vs. Predator 2“). Na dann: Lasset die Schreibe beginnen!

Stargate – Continuum

Na also: Geht doch! GEHT DOCH! Die vorgetäuschte Querschnittslähmung im Vorgänger „The Ark of Truth“ scheint also überwunden. – War der erste SG1-Film noch eine Maggi-Fix-Fertigmischung für Soße ohne Fleischbeilage, ist der zweite Versuch dann doch etwas komplexer gelungen.

Diesmal darf es dann auch eine hand- und faustfeste Zeitreise-Zauberei sein, was ja an sich schon immer ein Garant für einen Extrapunkt auf der Bewertungsskala ist. Und sei es nur, weil man wissen will, ob die üblichen 5 Logikfehler aus „Zurück in die Zukunft“ noch immer dabei sind. Welche sozusagen in der Rolle der langerwarteten Gaststars auftreten…

Die Story: Der Letzte der Systemlords, Baal, soll von seinem bösen Symbionten getrennt werden. Doch kurz vor der Zeremonie verschwinden plötzlich Personen, Einrichtungsgegenstände und sogleich ganze Gebäude. Kenner bemerken sofort: Hier wird die Zeitlinie im laufenden Betrieb umgestrickt. Vielen Dank auch, Herr Admin-Gott! Ein „zeitnaher“ Sprung in das nächste Stargate schützt das Team – natürlich – vor den Auswirkungen, so dass sich alle Mann plötzlich in einer veränderten Zukunft befinden. Hier in der das erste Stargate niemals in Amerika angekommen, sondern steckt im Eis des Nordpols fest. 4 Außenaufnahmen später trifft man auch gleich auf den O’Neill dieser Zeitlinie, der zuuufällig gerade mit einem U-Boot in der Gegend war…

Was folgt, ist die übliche Alien-Invasionsgeschichte, allerdings aufgelockert durch das verzweifelte SG1-Team, das anfangs eher unwillig empfangen wird: „Sie wollen diese Zeitlinie reparieren? Aber wir fühlen uns hier eigentlich sehr wohl! Essen gut, Wetter immerhin durchwachsen und was ist eigentlich eine fuckin‘ Bankenkrise?“

Diesmal ist das SG1-Team also abgeschnitten von jeglicher (technischer) Unterstützung, da im Chayenne Mountain bislang höchstens in der Nase gebohrt wurde. Schade nur, dass solche interessante Ansätze gleich wieder von Klischees begraben und anschließend mit Stiefmütterchen bepflanzt werden. So stirbt UNSER O’Neill schon in den ersten Filmminuten und Jackson verliert mal gerade – quasi im vorbei“gehen“ – sein Bein. Da ist jedem Star-Trek-Kenner natürlich schon zu Beginn klar, dass man hier einfach mal richtig auf die Pauke hauen wollte, bevor der finale Zeitsprung mit einem dreifachen Salto Mortale wieder die Ausgangsposition herbei biegt.

„Hey! Das Stargate-Center sieht aber komisch aus. Hat General Landry etwa wieder sein Antischuppen-Shampoo abgesetzt?“ – Der Rau reift: Nichts ist schlimmer, als nach dem Urlaub in eine veränderte Zeitlinie heimzukehren. Dann lieber tote Aquariumsfische und dehydrierte Trockenblumen auf der Fensterbank, als eine Welt, in der man als Wächter des magnetischen Erdpols Karriere gemacht hat!

Und auch die üblichen kleinen Negativpunkte sind wieder mit von der Partie:

– Der böse Baal ruft natürlich nur beim US-Präsidenten durch, während die Russen erneut die doofen Sidekicks mit dem Ersatz-Stargate bleiben.

Die blöde „Patt-Situation“, bei der Gut und Böse aufeinanderstoßen, um sich sekundenlang mit Knarren zu bedrohen, ist auch wieder dabei. Es wäre schön, wenn man zwei bewaffnete Parteien mal ANDERS zum Gespräch zwingen könnte, ohne, dass beide sich ladegehemmt gegenüberstehen und sich mit ihren Waffen gegenseitig im Zahnfleisch herumpulen. Im richtigen Leben hätte man bei solchen Überfällen nämlich einfach losgeballert und erst später Gemeinsamkeiten und Familienfotos ausgetauscht…

Das Ende: Auf engstem Raum beballern sich die Fraktionen, während Carter versucht, rechtzeitig eine außerirdische Zeitmaschine in Gang zu setzen. Ihr Satz der Stunde: „Dürfte nicht schwierig sein.“ – Wie oft haben wir dergleichen eigentlich schon gesehen? Die Person will ich mal erleben, die im Kugelhagel mal gerade Windows neu installiert…

Fazit: Zwar gibt es wieder mal kleine Schwächen und etliche Stargate-Klischees in der (leider) überhaupt nicht limitierten Premium-Edition, aber wir wollen auch nicht zu streng sein… Wer sich diesen Film ansieht, scheint ja die Serie zu mögen und sollte sich an Kritikpunkte gewöhnen können, an die man sich… äh… schon vor 10 Jahren gewöhnt hatte.

Interessant ist jedoch für mich die Erkenntnis, dass ich die ernsthaften Dialoge, in denen die Figuren verloren und zerrissen wirken, inzwischen mehr schätze als die doofe SF-Handlung. So hätte ich auch gerne mehr davon gesehen, wie Daniel Jackson traurig in den Büchern seines Doppelgängers blättert oder Carter an der Supermarktkasse von Quantentheorien träumt…


23

„Waaah! Überall ist die 23! Die Kackspuren in meiner Unterhose! Der prozentuale Alkoholgehalt meines 23. Cocktails! Und meine Frau hat mir schon 46 mal auf die Omme gehauen, damit ich endlich mit diesem Scheiß aufhöre! Und 46 durch 2 sind 23, waaah! Und wenn ich 2 plus 21 rechne, habe ich auch diese Zahl! Das KANN doch kein Zufall mehr sein, Muhaahaaaa!“

Dass Jim Carrey gerne mal ausgeflipptere Charaktere spielt, ist ja nichts Neues. Doch ein Nummerophiler mit 2 bis 3 Meisen unter’m Pony war bisher noch nicht dabei. Zum Glück, denn die ständige (und erfolgreiche) Suche nach der oben genannten Mengenbestimmungsziffer nervt irgendwann nur noch. Mindestens 2 oder 3 Mal möchte man während des Films rufen: „Beim zweifachen Dreizack Neptuns! Ich habe es langsam kapiert! Kommt endlich zur Auflösung!“ – Eine innere Zweidrittelmehrheit wehrt sich irgendwann so massiv gegen dieses Konzept, dass es schon nicht mehr schön ist.

Gut: Bei mir fließt immerhin noch ein, dass unser User DJ Doena schon vor Jahren eine GANZ schlimme Phase hatte und gefühlte 23 Mal pro Kommentarfeld auf den Zusammenhang zwischen der Zahl 23 und den inneren Zusammenhalt unseres Planeten hingewiesen hat. Aber das ist natürlich nur mein persönliches Problem und mein Psychologe meint, dass ich in den letzten 23 Monaten bereits gute Fortschritte gemacht habe.

Trotzdem konnte ich dann irgendwann nur noch verzweifeln, als Carrey die Dreistigkeit besaß, auch nach einer Stunde nicht zum Kern des Films vorzustoßen… So nimmt man irgendwann nur noch gelangweilt zur Kenntnis, dass ihn ein mysteriöser Hund zu verfolgen und ein seltsamer Roman genau auf sein Leben zu passen scheint. Fast möchte man sich mit seiner genervten Frau verbünden, obwohl solche Filme ja eigentlich darauf ausgelegt sind, sich mit dem mystischen Opfer zu identifizieren: „Warum glaubt ihm denn keiner? Jim, ich bin auf Deiner Seite! Ich drücke Dir alle 23 Daumen, dass irgendwer dich mal ernst nimmt!“ – Doch nix da!

„Scheiß Kreuzworträtsel! Was soll das denn bitte sein: ‚Zwei mal ein Dutzend minus Eins?‘ “ – Graf Zahl: Dieser Mann würde höchstens bei der Sesamstraße noch als normaler Mitmensch durchgehen. So aber sorgen seine selbstkomponierten Songs (z.B. „23 Luftballons“ oder „Über 23 Brücken musst du gehen!“) doch eher für Verwunderung… Zumal doch jeder normale Mensch weiß, dass „47“ die eigentliche Zauberzahl ist, die unsere Welt zusammenhält!

Immerhin ist der Streifen recht düster und visuell ganz nett gemacht (zumindest für jemanden, der eine Obdachlosenunterkunft mit einem 3-Sterne-Hotel verwechselt), und wenn die Realitäten teilweise ineinanderfließen wie guter Kaffee mit sahniger Milch, könnte man als Futurist durchaus (sch)wach werden. Kein Zweifel: Dieses Movie wäre eigentlich ein Kandidat für drei Gummiohren gewesen…

Schade nur, dass die Er… nein, Auflösung doch recht konstruiert daherkommt und sich eines alten Kniffs bedient, den ich in letzter Zeit irgendwie schon oft gesehen habe: Die Hauptfigur hat selber Dreck am Stecken, ist jedoch mit Mitte 30 von einem Blumentopf getroffen worden, weswegen der Protagonist einfach selber vergessen hat, dass er völlig durchgeknallt ist/war.

Und die „23“-Obsession ist eigentlich auch nur ein Hilfsmittel, um einen ungeklärten Mordfall interessanter und halt etwas weniger „ungeklärt“ zu machen. Diese Geschichte wäre auch ohne „Zwo-Drei“ möglich gewesen, sofern man sich auf einen anderen Lattenschuss der Hauptfigur als Aufhänger geeinigt hätte („Blau, Blau, Blau! Ich mache heute blau und trinke, bis ich blau bin! Die Blaupause für diesen Tag ist auch schon fertig, Hiharhurr!“)

Fazit: Zwischen 2 und 3 Ohren musste die Entscheidung also fallen. Auf der Haben-Seiten steht hier immerhin ein Mystery-Thema mit gehirnkapernder „Galileo“-Kompatibilität. Eine Zahl als Gegenspieler ist ja nun wirklich eine schöne Idee, wenn es nicht gerade der aktuelle Benzinpreis ist. – Doch der Mordfall ist wenig fesselnd und die Ziffer (wer sie jetzt noch mal nennt, bekommt von mir 22 Faustschläge in die Fresse. Plus Zusatzzahl) einfach nur nervtötend.

Beim Film „Pi“, da gibt es wenigstens Nachkommastellen, jawohl!


Alien vs. Predator 2

Aliens! Predatoren! Und dann auch noch „2“! Kann es etwas Gruseligeres geben? Ja, HIER schon. Zum Beispiel eine Nagelbettentzündung oder ein Handyklingelton aus zusammengesetzten Rülpsern.

Warum? Nun, die Originalfilme waren darauf aufgebaut, dass einige unbedarfte Menschen plötzlich mit einem Urangst-generierenden Urviech zusammentrafen und zur klassischen Raubtier-Beute zwangsausgebildet wurden. Gejagt bis in den Sonnenuntergang und so weit die (schon etwas angenagten) Beine trugen. Das ist natürlich rein formal noch immer so, aber inzwischen habe ich fast das Gefühl, dass sich die Achse der Sympathie derbe verschoben hat: Hat man damals noch mit den Opfern mitgefühlt („Scheiße! Loch in der Brust – Blutverlust!“), so sind jetzt die Außerirdischen die Identifikationsfiguren. Da möchte man sich mit ihnen fast – bei einem schäumenden Glas Säure – in die Bar setzen und über alte (Film-)Zeiten plaudern!

Ja, beinahe will man ihnen auch über den feucht glänzenden Chitinpanzer streicheln und ihnen das eigene Beileid aussprechen: „Tut mir echt leid, dass ihr hier nicht in Ruhe Fangen spielen könnt, ohne ständig über Teenie-Hackfressen zu stolpern. Ich habe die Stadtverwaltung auch schon gebeten, hier Schilder mit der Aufschrift ‚Hier blöd abchillen verboten’ aufzustellen, aber ständig rennt euch so ein Führerscheinanfänger in’s Kartoffelmesser! Ich sehe doch, wie verzweifelt ihr aufgrund dieser ständigen Störungen seid! Gutschigu! – Butterkeks?“

Zu dieser moralischen Einsicht trägt bei, dass man die Szenerie viel zu oft aus der Perspektive eines Predators sieht. Und von dieser Seite des High-Tech-Visiers sehen die Popelnasen tatsächlich nur wie markiertes Zielfleisch aus. Fast möchte man auf dem Fernseher herumtapsen, um den Abzug via Touchscreen selber zu betätigen… So müssen sich wohl amerikanische Bomberpiloten fühlen, wenn sie den afghanischen Kindergarten als dunkelgrünen Klotz auf dem Nachtsichtgerät wahrnehmen, bevor sie ihn schulterzuckend wegpusten…

„ …Und da sagte seine Schwester zu mir: ‚Sieh zu, dass Du Deinen ersten Menschen tötest, die Nachbarn tuscheln schon über Dich!‘ Dabei HABE habe ich doch schon nachweislich einen Menschen umgebracht!“ – „Und wieso wird das nicht gesellschaftlich anerkannt?“ – „Tja. Es war leider nur Notwehr…“ – Null-Augen-Gespräch unter Freunden: Wenn sich gerade keine dummen Menschlein in der Schussbahn befinden, ist so ein Zweikampf auf Leben und Tod irgendwie gar nicht mehr so angebracht…

Aber der Reihe nach: Diesmal wurde das Jagdszenario also in eine Kleinstadt verlegt. Benni Bumsmann (Pizzamann), Susi Sahneschnitte (Hübsche vom Dienst) und ihre beschränkten Freunde plagen sich durch ihren uninteressanten Teeniealltag, als ein Raumschiff im Wald landet. Der Reihe nach fallen die charakterlosen Charisma-Verweigerer dann den verfeindeten Fraktionen zum Opfer. – Zum Beispiel, weil beim nächtlichen Fick im Schwimmbad ausgerechnet ein Alien nach dem Seepferdchen-Abzeichen giert.

Nachdem die Bundesstraße mit appen Köppen und Eingeweiden neu tapeziert worden ist, treten dann die Polizisten auf den Plan. Da man von so etwas gefälligst die Füße nimmt, werden diese aber ganz schnell tot getötet. Als nächstes ist dann das Militär dran. Fünf „Rückzuuug!“-Stoßrufe später liegen sie dann auch alle im Staub und sind mächtig machtlos. Diese grandiose Spannung wird nur noch von den grundlos überlebenden Teenagern gesteigert, die sich zur Evakuierung in die Stadtmitte begeben.

Der vorhersehbare Twist: Statt dem Rettungshubschrauber gibt’s eine Bombenshow wie damals in Hiroshima. Die Klügsten der Allerdümmsten überleben diese militärische und dramaturgische Verzweiflungstat, haben aber immer noch keinen Namen, den man sich hätte merken müssen. Ab jetzt kann man seinen (leeren) Schmierzettel mit der Aufschrift: „Hobbys, Innere Konflikte, Charakterentwicklung“ dann auch langsam in die leere Chipstüte pfeffern und sich fragen, was dieser ganze Schwachsinn eigentlich sollte…

Fazit: Inhaltliches Nullsummenspiel mit grandios uninteressanten Darstellern. Selbst die Actionsequenzen versuppen in einer recht dunklen und schnell geschnittenen „Two-Monsters“-Show für Mega-Nerds, die hierfür ihre 5-Dioptrien-Hornbrille nicht erst aufsetzen müssen, um hier sowieso nischt zu sehen.

Da habe ich schon Pokemon oder Handpuppen spannender miteinander fighten sehen… Demnächst also in Euren Lichtspielhäusern: „Kaspar vs. Krokodil 2“?


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Artikel

von Klapowski am 06.10.08 in Film-Review, TV-Review

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Kommentare (10)

  1. Raketenwurm sagt:

    Thema 23: Der Trailer hat bei mir schon Brechreiz ausgelöst. Im Jahr 2007 noch mit solch einem verstaubten und tausendmal verarbeitenden Thema auf Zuschauerfang zu gehen, ist schon selten blöd. Und dann ist der Film auch noch von Joel Schumacher – seines Zeichens verantwortlich für Batman 3 & 4. So einer dürfte gar keine Filme mehr machen dürfen !

    Im übrigen muß man natürlich bei diesem Thema auf den guten 23-Film hinweisen; genannt „23“, 1998 in 049 produziert, der vom Hacker Karl Koch handeln. Lieber den gucken, und danach noch schauen, ob sich die Doku „Der KGB, der Computer und Ich“ auftreiben läßt, in der ein sympathischer Informatik-Nerd mit explodierter Frisur erzählt, wie er Herrn Koch das Handwerk gelegt hat.

  2. Irgendwer sagt:

    Keinen der Filme gesehen, werd ich wohl auch nicht.
    Und bei den Stichworten stimmt was nicht: 24 ist nicht 23.

    Ach ja, mach das Review von Die Zehn Gebote!

  3. Corny sagt:

    GRANDIOS!! Bitte noch mehr davon!

  4. DJ Doena sagt:

    > Interessant ist jedoch für mich die Erkenntnis, dass ich die ernsthaften Dialoge, in denen die Figuren verloren und zerrissen wirken, inzwischen mehr schätze als die doofe SF-Handlung.

    So gehts mir inzwischen mit vielen Serien. Die eigentliche Rahmenhandlung interessiert mich immer weniger, ich beobachte immer mehr (und viel lieber) die Charakterentwicklung. Deshalb gucke ich auch immer noch LOST, obwohl es mir inziwschen sowas von egal ist, was es mit der Insel eigentlich auf sich hat und was dieser schwarze Nebel ist.

  5. DJ Doena sagt:

    >ein sympathischer Informatik-Nerd mit explodierter Frisur erzählt, wie er Herrn Koch das Handwerk gelegt hat.

    In der Beziehung kann ich das Buch „Data Zone. Die Hackerjagd im Internet“ (ISBN 3423200863) empfehlen. Der deutsche Titel ist zwar blöd, der O-Titel aber auch nicht gerade verdaulich: „Takedown: The Pursuit and Capture of Kevin Mitnick, America’s Most Wanted Computer Outlaw—By the Man Who Did It“ – das Buch an sich ist aber interessant zu lesen. Leider taugt der gleichnamige Film „Takedown“ nicht wirklich etwas.

  6. BigBadBorg sagt:

    Joel Schumacher hat auch den genialen „Nicht auflegen“ gedreht. Und „Lost Boys“! Mit 23 und Batman 3+4 hat er halt mal ein wenig daneben gegriffen. Obwohl 23 mir trotz der Auflösung noch sehr gut gefallen hat.

    Genial die Filmkritik zu AvP2 – das sprach mir aus dem Herzen. Meine Metzelfreunde saßen im Kino und haben bei der Action gesabbert, ich habe endlich mal meinen fehlenden Schlaf nachgeholt. Schade – AvP1 war gar nicht mal schlecht. Und auch Teil 2 hatte Potential… war am Ende aber doch irgendwie nur ne lange Buffy-Folge mit extra viel Blut.

  7. Atlan sagt:

    AvP1 mochte ich sogar sehr gerne, aber Teil 2 – ich geb‘ da mal dem Review meine volle Zustimmung. Da wurde aus einem potentiell guten Horrorfilm ein Teeniedrama gemacht…schrecklich sowas.

  8. r0wl sagt:

    Ich hoffe ja darauf, dass in AvP 3 erst GAR KEINE Menschen auftreten. Dass die Aliens keine Charakterisierung haben stört mich ja nicht. Allerdings werden die wohl weiterhin vorkommen, schlicht und einfach weil keines der beiden Aliens rot blutet *hüstel*
    Aber vll. mal ein Film aus der Perspektive des Aliens? Gejagt von Predatoren und nur „nebenher“ ein wenig eierlegend? Nein, das wäre innovativ….

    Dann lieber die alten Alien-Filme anschauen, die waren noch verdammt gut. Wobei ich auch ehrlich hoffe, dass sobald kein „reines“ Alien 5 rauskommt, sowas wie ne Charakterisierung oder gar Spannung zwischen Menschen (jawohl! MENSCHEN! Nicht Nebendarstellern!) und nur einer(!!!!) Art von ekligen Monstern würden die Filmemacher heute gar nicht mehr hinkriegen….

    Erinnert sich noch jemand an die gute alte Zeit wo man einfach nur Stundenlang Raumschiffkorridore gesehen und Geräusche gehört hat und man sich vor panischer Angst in die Hose machte?
    Heute (leider) nur noch mit dem Magie-Kochset „Extra-Blut“ mit viel natürlichem Schlei. Und langen Zähnen und bezahnten Zungen…

  9. Marvin sagt:

    AvP1 fand ich ebenfalls sehr gut, die 2 immerhin unterhaltsam. Der Kritik stimme ich nur bedingt zu: Futter braucht keinen Charakter. Hier war halt nur viel Sterben, also eher Masse statt Klasse Programm. Immerhin waren sogar Kinder beim eklig Kaputtgehen gleichberechtigt. Großes Plus.
    Die Idee von r0wl mit der Alien-Perspektive ist echt Klasse, aber da müsste man sich beim Drehbuch wohl zu viel Mühe geben.

  10. G.G.Hoffmann sagt:

    Da ich nur mit AvP2 etwas anfangen kann, gefällt mir das Review ausgesprochen gut. „Kasper vs. Krokodil“. HAHA. Sehr gut. Muß ich mir merken. Kann ich bestimmt noch mal irgendwo verwenden. Genau wie ich seit 15 Jahren auf die Gelegenheit warte, jemandem ein beherztes „Ned Ryerson?“ entgegenzuschleudern.

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