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„Dante alone in the Resident“ – Halloween ist im August…

resident-klein.jpgAls kleine Entschuldigung für meine positive BATMAN-Rezension (Ich war jung und anscheinend nicht objektiv genug, um es JEDEM recht zu machen – Wie habe ich das denn früher immer geschafft?!), gibt es heute wieder drei Rezensionen, von denen zwei Filme sogar jünger als ein Jahr sind! Allesamt recht düster, keine wirklichen Mainstream-Blockbuster und zum Teil sogar aus Frankreich und/oder zu doof für die ganze Welt. Die heutigen Kandidaten auf eine solide Durchschnittswertung heißen: „Resident Evil – Extinction“, „Dante 01“ und „Alone in the Dark“. Und eins kann ich euch schon jetzt sagen: Mit jedem Jahr, in dem ich mehr von diesen „Genre-Knüllern“ sehe, kann ich die Liebhaber norwegischer Beziehungsfilme ein Stückchen besser verstehen…


Resident Evil – Extinction

Ich mag Resident Evil, wenn auch erst mal nur die Spiele. Diese schicke Grafik, diese dunklen Gassen, der Baustil („Gedärm auf Gotik“), das unzufriedene Schmatzen mutierter Wesen, diese entstellten Gesichter… Das alles erinnert mich zwar immer ein wenig an meinen Büroarbeitsplatz – inklusive dem Kollegen am Tisch gegenüber – , macht aber trotzdem Laune ab einem gewissen Grad von Masochismus, den ich hier einfach mal mit dem Fachbegriff „Voyager“ nennen möchte.

Die Filme hingegen wären nicht mal dann düster, wenn die Filmvorführung in einem schwarzen Loch stattfände. Besonders der dritte Teil hat es sich wieder mal zur Aufgabe gemacht („Aufgabe“ im Sinne von „Resignation“ und „sich ergeben“), allerhand Unterwäschemodelle abzuschlachten. Vor allem die (Achtung, Wortspiel) „Schiesser“ unter ihnen.

Aber wahrscheinlich passiert genau DAS, wenn laut Vorspann 99% der Menschheit ausgerottet ist und der liebe Gott sich mal als Chefcaster beweisen wollte. Motto: „Globus sucht den Superüberlebenden“

Statt einer glaubwürdigen Mischung aus „Vatter, Mutter, Kind“ gibt es hier nur eine (sich ver)wandelnde U30-Singleparty. Hat denn keine 50-jährige Hausfrau die Zombieattacken überlebt, wenn auch nur dank alter Hausmittelchen („Zombiehorden bekommen sie am besten mit einem Schuss Zitronensäure wieder…raus.“)? Und wieso haben die lastwagenfahrenden Sprüche- und Punchline-Ausklopfer eigentlich alle keinen Charakter? Hart aussehen, hart entscheiden und hart austeilen können viele. Aber wo bleibt da das… Heart?

„Waaaah, HILFÄÄÄ! Ein hässlicher Mensch will ich nach meiner Telefonnummer fragen. Mamaaaa! Mein Butler soll den wegmachen!“ – „Entschuldigen Sie bitte, dass ich es trotz meiner körperlichen Beeinträchtigung wagte, den Versuch einer freundlichen Annäherung…“ – „Mamaaaa! Er spricht auch noch eine Sprache, die ich nicht versteeeeehäää!“ – Das Modell und der Freak: Am Tag, an dem die Zombies aggressiv wurden, gingen der Menschheit gute Zuhörer und hervorragende Köche verloren…

Bestes Beispiel: Die Hauptdarstellerin hat erneut weniger Textzeilen als Oberweite (und DIE ist schon klein!) und schaut so leidend in die Kamera, als würde eine Gucci-Handtasche vor ihren Augen geschändet werden. Und auch der übliche „Quoteninfizierte“ in solchen Filmen („Verdammt, ich wurde gebissen! Na, ich sag den anderen erst mal nix…“) wurde diesmal so verheizt, dass man fast den CO2-Ausstoß messen wollte. Wenigstens eine kurze Diskussion hätte ich mir da gewünscht:

„Wir müssen ihn töten, bevor er sich verwandelt.“

„Aber… Röööhr… ich fühle mich doch gut… Gaa-Rgl. Nur ein Brotkrümel im Hals. HAAARRGL! – Verzeihung.“

Wenn die Landschaft schon nichts zum Gucken hergibt (= Wüste, durchsetzt mit Kindersandkästen und Strand – wenn auch ohne Wasser), erwartet man ja etwas mehr von den Figuren, als ein gelangweiltes „Hilfe, ich muss sterben und hatte erst vor 2 Minuten den ersten Text!“.

Zumal man dem Film irgendwo nicht abnimmt, dass sämtliche Städte der Welt verlassen sind. Man will ständig fragen: „Und wo kommt dann die Firma her, die diese Schauspieler gecastet und hergefahren hat, häää?“. Da brachte es auch nichts, uns ein sandbedecktes Las Vegas zu zeigen, das aus 5 Photoshop-Hochhauskulissen und 2 echten besteht. Aber 10 Meter hohe Sanddünen pflegen ja nun mal, 50 Meter hohe Gebäude zu verschlingen; da lassen sich die gelben Krümel auch nicht durch Logik ins Boxhorn jagen…

Schade, denn die Mischung aus „Mad Max“ und „Rommel: Operation Wüstensturm“ hätte etwas mehr bringen können als Schönlinge im Rausch der austauschbaren Drehbuchfloskeln. – Bitte an dieser Stelle zur Verdeutlichung einen Satz wie „Wir müssen weiter.“, „Haltet die Augen offen“ oder „Bringt die Mistkerle um!“ denken! Wegdenken müsst ihr euch dafür nur einen brauchbaren Bösewicht, denn weder Wesker (aus den Spielen) noch Frankensteins Schwippschwager (durchgedrehter Wissenschaftler, Ausarbeitungsversion 0.45) können da irgendwie mitreißen.

Während Wesker bevorzugt mit Halsstarre im holografischen Bildtelefon sitzt und auch im Bunker stets eine bis sieben Sonnenbrillen auf der Dumpfnase balanciert, guckt Doktor Psycho so eiskalt in die Kamera, als wäre ein Mangel an Zwinkerreflexen ein Antagonisten-Qualitätsmerkmal.

Fazit: Da bringt auch die schöne Sequenz mit den angreifenden Zombievögeln nicht viel (zumal mir dieses Filmelement irgendwie auch bekannt vorkam *Grübel*): Übertrieben gut aussehende Topmodels ohne Charakter gehören nun mal zwischen mahlende Zombiekiefer, Basta! Für mehr Begeisterung müssten sich die oberflächlichen Knarrenartisten meine Sympathie schon mit teuren Geschenken oder Gratis-Sex erkaufen…


Dante 01

Laden, entsichern, Abknallen? – Wer einen flüchtigen Blick auf den verfilmten Grünstich namens „Dante 01“ wirft, könnte tatsächlich glauben, dass er hier ein Level aus „Doom 3“ betritt: Die Wände stehen einem hier näher als die eigene Mutter, das Licht glänzt nicht mal durch Abwesenheit und irgendwie sieht alles aus wie im Film „Cube“. Genauer: Wie die Kulissen der Teile I, II und Zero, die man – alle zusammen – im Keller eines französischen Filmstudenten beerdigt hat.

Die Story: Auf der Raumstation Dante 01, die sich am Arsch des Universums befindet und sogar einen eigenen Planeten („Dante“ halt) als Fototapete besitzt, werden ein paar Gefangene gefolt… ähm: resozialisiert. Wie im Big-Brother-Haus werden die Irren… äh: psychisch Beeinträchtigten die meiste Zeit auf Monitoren beobachtet. Erledigen sie nicht die Wochenaufgabe, die eigentlich jede Woche „Füße still halten und sich nicht gegenseitig umbringen“ lautet, werden mit ihnen Experimente… ähm: Erziehungsmaßnahmen durchgeführt. Schmerzhafte Nanosonden und ab und zu eine Nase mit Schlafgas (und wir sprechen hier von Godzillas Nase!) sollen hier Ruhe und Ordnung ins Glied bringen… Und in die anderen Körperteile übrigens auch!

Als ein neuer Gefangener eintrifft, der nicht spricht, dafür aber total gerne auf den Kameramann zutorkelt, wird alles anders: Der „Neue“ kann nämlich verletzte Menschen heilen, indem… äh… er ihnen ein wabbeliges, lebendiges Etwas aus der Brust zerrt und dieses aufisst. Das aber nur er in einer Art Traumwelt sehen kann. – Öhm. Ja. Das war’s in etwa…

Wer nun vermutet, dass es sich hier um einen künstlerisch gemeinten Film handelt, in dem man schräge Töne statt Musik hört und die Kameraführung ein wenig zu sehr den Geisteszustand der Inhaftierten einzufangen versucht, liegt sehr richtig. Es handelt sich hierbei um einen schmutzigen französischen Kleinstfilm, der mickrig im Budget daherkommt, sich aber trotzdem für seine ach-so-durchdachte Kunstwelt die eigene Schulter blutig klopft.

„Hmm, lecker! Hämorriden, Schuppenflechte und eine kleine Erkältung. Njam! Bald sind sie wieder in Ordnung!“ – „Ach, Herr Doktor! Sie sind wirklich besser als mein alter Hausarzt! Der hat meinen Krankheits-symbolisierenden Astral-Seestern immer von seinem Hund fressen lassen, statt selber Mund anzulegen!“ – Zwei Fliegen mit der eigenen Kopf-Klatsche geschlagen: Jetzt verdienen Ärzte nicht nur mit der Behandlung, sondern sparen sich gleichzeitig sogar die eigenen Lebenshaltungskosten…

Der Dreh- und Angelpunkt (denn Angeln ist ja bekanntlich gähnend langweilig) ist natürlich der esoterische Tausendsassa mit den geschonten Stimmbändern. Eine Art Messias für Rostlutscher und Glatzköpfe mit chronischen Schweißperlen in Großaufnahme. – Er wird gefürchtet, gehasst und beäugt, während er selber damit beschäftigt ist, seinen Kopf gegen sämtliche Einrichtungsgegenstände zu drücken und alles verzerrt zu sehen. Ein blöder Job, aber irgendwer muss ihn ja machen…

Der Rest der Gefangenen besteht aus fetten Idioten, die anderen immer das Essen klauen (der heißt „Moloch“, liebe Intellektuelle!), kleinen Giftzwergen, die immer das Sagen haben wollen („Cäsar“)
und einem verrückten Unheilsbringer namens „Buddha“, der alle umbringen will, damit es ihnen nicht immer so schlecht geht. Die Wissenschaftler hingegen sind gesichtslose Dauertester der Monitor-Industrie, reden ständig von neuen Therapien, die sich in technischen Grausamkeiten erschöpfen und wecken trotzdem nicht mal genug Antipathie für einen hohlen Zahn…

Kurz: Was der Film uns sagen will, woher er kommt und wieso er nur 81 Minuten lang ist, müsste man wohl im Internet nachschlagen. Aber dafür ist er – im Gegensatz zu Gina Wild – einfach nicht hübsch genug, hat weniger Charakter als ein Call-In-Moderator und weckt trotz gelegentlicher Ekelbilder (= Rotz und Kotze heulende Männer) keinerlei Interesse für Recherchen, die über die Bedienung des Auswurfknopfs des DVD-Players hinausgehen.

Fazit: Dann lieber Mainstream: Regisseur Dingsdà und Hauptdarsteller Whocàres beweisen hier eindrucksvoll, dass eine gute Idee noch lange keinen guten Film macht. Vor allem dann, wenn man diese schon VOR dem Dreh vergisst und stattdessen esoterische Authisten auf der Suche nach sich selbst und einem Ein-Liter-Spucknapf zeigt. Wenn schon lüllernde Vollspasten in einer fliegenden Justizvollzugsanstalt, dann sehe ich doch lieber den Ferengi Rom in der Gefängniszelle von DS9…

Übrigens: Wer den Film „Die Stadt der verlorenen Kinder“ kennt, welcher vom selben Regisseur ist, weiß stilistisch in etwa, was ihn erwartet…


Alone in the Dark

Ursprünglich wollte ich eigentlich nur „Postal“ von Uwe Boll rezensieren. Aber nachdem der Film (nach einem netten Beginn) am Ende so doof und absurd wurde, dass man nur noch das satirische Stilmittel der Untertreibung hätte anbringen können, um den irren „Ralf Möller bumst eine 300-Kilo-Frau“-Storyersatzstoff zu bearbeiten, ließ ich doch davon ab. Zumal die Dildo- und Vergewaltigungsgags doch nicht so richtig zündeten. Von meinen gewissen pyromanischen Phantasien in Bezug auf die DVD mal abgesehen…

Also schnappte ich mir „Alone in the Dark“ als kleine Wieder(garnichtgut)machung, zumal der Fantasy-Stoff noch am ehesten zum Thema Zukunftia passt… Und ich wurde nicht enttäuscht: Ich wurde enttäuscht! Wenn auch nicht auf diese polterige und ätzende Weise, die ich erwartet hatte…

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man auf dem Lokus sitzt und die Gedanken wandern gehen? Wenn man minutenlang die langweiligen weißen Fliesen anstarrt, dies aber gar nicht bemerkt, da man im Geiste irgendwo zwischen den Geheimnissen des Universums und dem Erstellen des nächsten Einkaufszettels schwebt? Wenn man erstaunt bemerkt, dass man sich in den letzten 10 Minuten gar nicht gelangweilt hat, obwohl sich die dunklen Fugen zwischen den hellen Fliesen inzwischen als penetrantes Nachbild auf der Netzhaut eingebrannt haben?

Ungefähr so ist „Alone in the Dark“ – Eine pure Meditationshilfe mit Einschlaf- und Wachkomagarantie! Buddhisten würden sich diesen Film vielleicht ansehen, um die Nichtigkeit des Nichts, die Leichtigkeit des Seins oder die Leere des Larifaris zu begreifen… Schon nach 5 Minuten wird der Fernseher zu einer Art durchsichtigem Kristall, an dessen Ende die Erleuchtung winkt. Ja, selbst Actionszenen zerstören nicht den Flow aus Gammel&Gutfühl („Oh, ein Monster im Museum. Egal. Wie war doch gleich Omas altes Streuselkuchenrezept?“)…

„Siehst Du die Waffe in meiner Hand? Das ist ein ‚Mexikanischer Bumerang‘ und ich habe schon fast raus, wie ich ihn werfen muss, damit uns nichts passiert!“ – Alone with that Doof: Christian Slater spielt einen ehemaligen Waisen(haus)knaben, der den Bösen vor Jahrzehnten durch die Krallen geflutscht ist. Doch die Monster sind zurück, um nun auch seine RECHTE Gehirnhälfte zu fressen…

Unterstützt wird dieses Gefühl noch von der absolut nichtssagenden Story, durch die man sich selber viel besser denken hören kann: Irgendeine der üblichen, uralten Kulturen hatte was mit einem üblichen Dimensionstor zu tun, hinter dem die üblichen Finsterdämonen hausen. Denen reicht platzmäßig natürlich nicht eine ganze Dimension für sie alleine, da die Grundstückspreise zwischen Höllenschlund und Fegefeuer rapide gestiegen sind. Daher kommen die Bösen einfach mal vorbei, machen ein paar Menschen zu Schlafwandlern und vergessen auch nicht, den Zuschauer an dieser Erfahrung teilhaben zu lassen.

Nebenbei gibt es auch den unverzichtbaren Finster-Experten in Form eines bärtigen Profs, seine gutaussehende Assistentin mit gespielten 10 Jahren Berufserfahrung (sie ist so um die 20), einen laufenden Ledermantel mit Visionen (der Hauptdarsteller) und eine Abteilung für paranormale Pheromone… nein: Phänomene. – Halt Akte x für Abgucker!

Es ist nicht mal unbedingt die grundsätzliche Regiearbeit von Uwe Boll, die hier das Problem wäre, denn prinzipiell hat der Mann alles drauf, was man so können muss: Zwischen den Szenen wurden Schnitte gemacht, die Kamera zeigt nicht auf den Boden, wenn die Action auf Augenhöhe geschieht und die Darsteller können alle Sätze sagen, ohne umzufallen. Wenn’s im Museum unheimlich wird, fährt die Kamera an einer gruseligen Holzschnittmaske vorbei und die austauschbare Musik liegt sekundengenau auf den hektischeren Sequenzen.

Man spürt aber, dass viel mehr auch nicht gewollt ist. Der Mut zum Außergewöhnlichen oder zu künstlerischen Visionen, die Liebe zum Detail oder einem einzigen Nachdreh, das alles fehlt spürbar. „Alone in the Dark“ ist nicht mehr als ein Transportmedium zwischen Videospielliebhaber und Uwes Hausbank. Wo man eigentlich in die Handlung eintauchen sollte, sieht man vor dem geistigen Auge einen blonden „Uuuund Action!“-Rufer auf einem Klappstuhl sitzen. Einen besserwisserischen Nobrainer, der künstlerische mit künstlicher Kritik verwechselt und sich wundert, warum alle so einen Aufstand machen: Der eine verkauft eben Brötchen, der andere halt Filme! Wo ist Problem, ey?

Schließlich ist das Drehbuch doch Seite für Seite auf Celluloid übertragen worden, oder? Oder nicht? Hä? Wollt ihr eins auf’s Maul oder was?!

Fazit: Stilsicher wie die Presse im Müllwagen der Stadtwerke. Sich über einzelne Szenen aufzuregen würde bedeuten, dass man überhaupt aufmerksam zugeschaut hat. Es reicht schließlich schon, dass sie MICH mich beim Dösen gesehen haben! Und wer würde schon freiwillig zugeben, über diesen kleinen Horrorladen überhaupt nachgedacht zu haben, solange man sich auch als necrophiler Transvestit outen könnte, um seine Freunde zu vergraulen?


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Artikel

von Klapowski am 30.08.08 in Film-Review

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Kommentare (4)

  1. Armleuchter sagt:

    Ich bin verliebt in Mila Jovovich. Was für eine Frau. Mit ihr wird jeder Film ein Oscar-Kandidat in meinen Augen.

    Ich schreibe ihr regelmäßig Liebesbriefe. Alles was ich zurückbekomme sind Briefe einer russischen Anwaltskanzlei. Kann zufällig jemand hier kyrillisch?

    Neue News um Star Trek. Details zum Plot:

    link 1

    http://www.latinoreview.com/news/star-trek-writers-talk-trek-5291

  2. G.G.Hoffmann sagt:

    Von einem Extrem ins andere. Nur weil der Nichtverriß von Batman allgemein verrissen worden ist, kann man doch nicht selbiges mit einem potentiellen Kultfilm wie „Alone in the Dark“ machen. Was hast Du da eigentlich gesehen? Vermutlich dasselbe, wie alle anderen Kritiker, die den Film niedergemacht haben. Doch zu Unrecht, wie ich finde. Für mich steht der Film in einer Reihe mit „Die unglaubliche Reise mit dem verrückten Flugzeit“, „Ödipussi“, „Saw 3“ und „Die Stadt der verlorenen Kinder“. Je öfter ich diese Filme schaue, desto mehr werden Erinnerungen wach, wie ich als Kind mit starken Ohrenschmerzen unter einer Lammwolldecke auf unserem Sofa lag und so lange „ZDF-Ferienprogramm“ mit Anke Engelke und „Lassie“ in Schwarz-Weiß schauen durfte, bis mir auch noch der Rest des Kopfes weh tat. Kann man von einem Film mehr erwarten, als eine Welle von solch starken Gefühlen? Vier Gummiohren!

  3. erforderlich sagt:

    Genau, Klappi findet einfach nicht mehr das richtige Maß. Wobei ich aber AitD nicht als Kultfilm bezeichnen würde. 1 Ohr wäre genau richtig, da 0 den Film schon wieder als Trash interessant erscheinen lasse würde, was er aber definitiv nicht ist. Der ist eher so ein typischer Sonntagnachmittagfilm für verregnete, einsame Stunden. Dabei kommen in mir so viele traurige Erinnerungen hoch… sorry hat mal jemand ein Taschentuch?

  4. rAcHe kLoS sagt:

    Hm AitD soll gut sein, das wäre dann die erste Uwe Boll Produktion. Selbst mit Hirn abschalten und auf Action und Splatter hoffen ist der Film einfach nur eine Schlaftablette, nur wer mit Halluzinogenen experimentiert wird bei diesem Film event. auch ein paar Höhepunkte erleben ;)

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